Gerechtigkeit ist der Weg zum
Frieden
Beiträge
und Berichterstattungen aus den
Medien
- Amnistía
Internacional, Sección Española v. 08.02.12
Israel
muss den Plan aufgeben, die Gemeinden der Yahalin-Beduinen
zwangsweise umzusiedeln.
Der
israelische Verteidigungsminister Ehud Barak muss die militärischen
Pläne einer zwangsweisen Umsiedlung von etwa 2.300 Beduinen aus dem
Westjordanland in ein Gebiet neben der städtischen Mülldeponie von
Jerusalem aufgeben. Das hat Amnesty International in einem neuen
Bericht, der heute der Öffentlichkeit vorgelegt wurde, erklärt. Mehr dazu
- Informacion
Alternativa, Jerusalem v. 07.02.12
Wirtschaftliche
Normalisierung.
Die
Diskussion über die Normalisierung und die Möglichkeiten der
Abschwächung des Kampfes gegen die Besatzung dreht sich
hauptsächlich um Fragen wie Treffen zwischen den (beiden) Völkern,
Konferenzen, Jugendlager für Israelis und Palästinenser und andere
Aktivitäten der "Koexistenz", aber es wurde bisher sehr
wenig über die wirtschaftliche Seite der "Normalisierung"
gesagt oder geschrieben. Mehr dazu
- International Middle East Media Center v. 05.02.12 Die
palästinensische Volkspartei und andere linksgerichtete Gruppen
organisierten am vergangenen Samstag in den Städten im
Westjordanland Demonstrationen gegen Privatisierungen und
Sparpolitik der Regierung, was angeblich notwendig ist, weil
internationale Geldgeber ihren Verpflichtungen nicht voll
nachgekommen sind und der Haushaltsetat stark geschrumpft ist.
- Neue Rheinische Zeitung v. 27.01.12 Die S.H.I.T. LIST im Bundestag. Von Evelyn Hecht-Galinski Am 27. Januar wird der deutsche Bundestag zum 17. Mal den
Holocaust-Gedenktag begehen. Die Gedenkredner kommen aus
unterschiedlichsten Ländern und haben die unterschiedlichsten
Biografien. Soweit so gut. Das Jahr 2010 ist mir in diesem Zusammenhang
noch in besonderer Erinnerung: da konnte Shimon Peres als israelischer
Staatspräsident seinen Auftritt in unerträglicher Weise dazu benutzen,
um Propaganda für die israelische Unrechtspolitik zu betreiben.
- Jerusalem Post v. 26.01.12
IDF
debattiert über Granaten mit weißem Phosphor. Eine
Debatte tobt z.Zt. innerhalb den IDF, ob das Militär bei einer
zukünftigen Gazaoperation Artilleriegranaten benutzen soll, die weißen Phosphor enthalten. Mehr dazu
- Tlaxcala v. 25.01.12 Terrorismus-Doppelmoral, eingerahmt in eine Mossad-CIA-Geschichte. Marc Perrys Artikel
in Foreign Policy, der sich damit befasst, wie Mossad-Agenten
Terroristen in Pakistan rekrutierten – Mitglieder der
Jundallah-Organisation –, um Angriffe im Iran auszuführen, hat große
Aufmerksamkeit erlangt.
- Le Monde v. 20.01.12
Israel-Palästina:
ein explosiver französischer Bericht über das Thema Wasser.
Der Bericht wurde im Dezember
von dem französischen Abgeordneten Jean Glavany übermittelt, hat
aber mit der Übersetzung bestimmter Passagen mehr als einen Monat
nach seiner Veröffentlichung in der israelischen Presse einen
Aufschrei der Entrüstung provoziert. Mehr dazu
- Delgado v. 18.01.12
Aufruf
zum Weltsozialforum 2012 mit dem Thema "Freies Palästina"
..
Das Weltsozialforum "Freies Palästina" ist ein Ausdruck
des menschlichen Empfindens und will alle Menschen ansprechen, sich
zusammen zu schließen und solidarisch für Gerechtigkeit und
Freiheit gegen die Hegemonie von Neoliberalismus, Kolonialismus und
Rassismus einzusetzen und für soziale, politische und
wirtschaftliche Alternativen zu kämpfen, damit Gerechtigkeit,
Gleichheit und Souveränität der Völker voran gebracht werden. Mehr dazu
- Publico v. 18.01.12
Die
europäischen Botschafter verurteilen die israelische Politik in
Ostjerusalem. In
dem von den in Ostjerusalem und Ramallah akkreditierten Botschaftern
der Europäischen Union verfassten Bericht, zu dem Publico Zugang
hatte, wird festgestellt, dass auf Grund der ständigen Expansion
Israels im besetzten Teil der Heiligen Stadt die Situation weiter
verschlechtert hat, ohne dass die internationalen Organisationen
etwas unternehmen, um das zu verhindern. Mehr dazu
- International Middle East Media Center v. 18.01.12 Jerusalem Post hat berichtet, dass das
Generalkommando der israelischen Armee das Zentralkommando angewiesen hat, sich
vorzubereiten auf eine ausgeweitete Offensive gegen den Gazastreifen, die in
wenigen Monaten erfolgen könnte.
- Actualidad v. 17.01.12
Sicherheitsrat
analysiert die humanitäre Situation in den besetzten
Palästinensischen Gebieten. Mehr dazu
- Der Tagesspiegel v. 13.01.12 PORTRÄT JAAKOV HADAS-HANDELSMAN NEUER BOTSCHAFTER ISRAELS: „Palästinenser haben ein Recht auf Freiheit“
- Haaretz v. 11.01.12 Weiterer Bericht zu Siedlungsbau 2011. Unter
anderem steht in diesem Bericht, dass die israelische Regierung im vergangenen Jahr
versprochen hat, etwa 600 Häuser in elf illegaten Außenposten zu
legalisieren, noch stehe aber nicht fest, wann sie dies tun
wird.
-
Ali
Abunima v. 04.01.12
Israelische
Studenten erhalten $2000, um Staatspropaganda über Facebook zu
verbreiten.
- International Middle East Media Center v. 06.01.12
Die israelische Regierung hat ein Programm gestartet,
das Studenten bezahlt für die Förderung der Agenda der
israelischen Regierung auf Facebook und Internet Chatrooms. Studenten,
die an diesem Programm teilnehmen, erhalten von der Jewish Agency ein
Stipendium von 2.000 Dollar dafür, dass sie fünf Stunden
wöchentlich die Ansichten der israelischen Regierung, die diese
vorgibt, unterstützen. Nach der National Union of Israeli
Students, die Partner des Programms sind, sollen dadurch "die
Hasbara-Aktivitäten von Studenten vertieft und verbreitet" werden.
(Hasbara bedeutet Propaganda). Die Organisatoren des Programms sagen,
jegliche Kritik an Israel sei "antisemitisch" und sollte mit
Cyber-Waffen und Propaganda bekämpft werden. Sie wollen hunderte
selbsternannte "Studentenmissionare" in die Colleges in der ganzen Welt
schicken, um das online-Propaganda-Programm zu fördern und
Studenten zu ermutigen, die Agenda der israelische Regierung zu
unterstützen. Studenten, die für das Programm gewählt
werden möchten, müssen mindestens drei Jahre in Israel gelebt
haben, sich selbst als aktive Zionisten betrachten und den israelischen
Militärdienst abgeleistet haben. (Dt. K. Nebauer)
- Haaretz v. 06.01.12
Am
Jahrestag des Gazakrieges erinnern wir uns an die IDF-Soldaten, die
palästinensische Familien zerstörten.
Von Amira Hass Zum Bericht
- Institut für Palästinakunde v. 05.01.12 Kinder im Fadenkreuz der Besatzer
- Haaretz v. 02.01.12 Israelische Grenzpolizei trainiert
Jugendliche, Palästinenser festzunehmen:
Die israelische Grenzpolizei Magav trainierte 36 High
School Students zwischen 16 und 18 Jahren ("Noar Magav" (Grenzpolizei
Jugend) und stattete sie mit M-16-Gewehren aus für die Festnahme
von Palästinsern, die ohne Arbeitserlaubnis arbeiten, durchsuchen
z.B. Baustellen, kontrollieren Personaldokumente, stehen an Checkpoints
oder bewachen Siedlungen. Die Jugendlichen äußerten
sich von ihrer Tätigkeitbegeistert. Bildquelle
- International Middle East Media Center v. 01.01.12 Erstmals wurden Siedler in Zivilkleidung
beobachtet, die mit Automatikgewehren neben israelischen Soldaten an Roadblocks
im Bezirk Ramallah standen und palästinensische Fahrzeuge durchsuchten und
Personalausweise kontrollierten. Bisher waren dies Aufgaben israelischer
Soldaten.
- Palestina Libre v. 23.12.11
Der
Bürgermeister von Jerusalem beabsichtigt tausende Palästinenser
ohne den Status als Bürger (Jerusalems) zu lassen. Mehr dazu
- Haaretz v. 21.12.11 Der israelische Außenminister Barak findet die
Kritik als Angriff auf Israel, die Kritik an Gewalt im Westjordanland sei
"widerwärtig", mit der Verurteilung des Siedlungsbaus im
Westjordanland "verliere die EU an Glaubwürigkeit und würden sich selbst
irrelevant machen".
- Palestina Libre v. 19.12.11
Israelische
Eskalation gegen die Volksbefreiungsfront Palästinas
Zum Bericht
- Palestina Libre v. 17.12.11
Erleichterung
für die Seele mitten im Dauerstress in Gaza. Zum Bericht
- Palestina Libre v. 05.12.11
Palästinenser
verlangen Ende der Kolonisation und Israel beginnt kriegerische
militärische Manöver. Mehr dazu
- Palestina Libre v. 01.12.11
Dieses
Volk kann nicht besiegt werden. "Summud" ist ein
arabisches Wort, das in Palästina mit Bedeutungen beladen ist. Es
drückt vieles aus: Widerstand, Zähigkeit, hartnäckigen,
unerschütterlichen Willen im eigenen Land (auf dem eigenen Boden) zu
bleiben, gleichgültig was der Feind unternimmt, um zu erreichen,
dass wir gehen. Diese machtvolle Idee zeigt sich
im Bild des stark in der Erde verwurzelten Olivenbaums, so wie die
tausendjährigen Olivenbäume, die man in dieser Gegend sieht und die
oft von jüdischen Siedlern angezündet, vergiftet oder umgehauen
werden, um den palästinensischen Gemeinden Schaden zuzufügen...
aber sie sind da: die Bäume und die Menschen. Vollständiger Bericht
- Haaretz v. 28.11.11 Netanyahu must release the Palestinians' money Israel muss die palästinensischen Gelder
freigeben.
- Al Jazeera v. 18.11.11 Much of the international support that Israel receives is based on several lies it tells and re-tells as "facts". Vieles von der internationalen Hilfe, die Israel
bekommt, beruht auf den Lügen, die Israel immer wieder als "Wahrheiten"
erzählt.
- Rumbo
a Gaza v. 18.11.11
Die
Kampagne Rumbo a Gaza ("auf nach Gaza") erhält wieder
einen Preis. Zum Bericht
- Straubinger Rundschau v. 12.11.11 Hilfe für Christen – Pater Rainer: „Man kann nicht glauben, was man nicht gesehen hat“
- Zeit Online v. 11.11.11 An den Grenzen der Freundschaft.
Irans Bombenpläne, die Palästinenser und die arabische Revolution: Deutschland muss seine Israel-Politik überdenken.
- Spiegel Online v. 08.11.11 Sarkozy über Netanjahu: "Ich kann ihn nicht ausstehen, er ist ein Lügner". Auch die SZ v. 08.11.11 berichtet darüber
- Haaretz v. 08.11.11 Sarkozy told Obama he 'can't bear' Netanyahu the 'liar'
- Jüdische Stimme für gerechten Frieden v. 07.11.11 Israel gegen den Rest der Welt. Als Jüdische Stimme für Frieden im Nahen Osten protestieren wir gegen
die Ablehnung der deutschen Regierung, Palästina als Mitgliedstaat der
UNESCO aufzunehmen und verurteilen in aller Schärfe ihre Duldung einer
zunehmend verheerenden und gefährlichen Politik Israels, eine Politik
der Kriegsdrohungen gegen Iran....
- SZ v. 31.10.11 Unesco nimmt Palästina als Vollmitglied auf. Gegen den Widerstand der USA, Israels und Deutschlands ist Palästina
neues Vollmitglied in der Unesco. Die Generalkonferenz stimmte mit
großer Mehrheit für die Aufnahme. Die Palästinenser jubeln, Israel
hingegen sieht die Friedenspläne in Nahost "in weite Entfernung rücken".
Die USA drohen, der UN-Kulturorganisation den Geldhahn zuzudrehen.
- Palestine Chronicle v. 31.10.11 UNESCO Approves Palestinian Membership

- Spiegel v. 31.10.11 Radikale Juden in Jerusalem. Religiöse Ultras kämpfen um die Heilige Stadt.
- Rupert Neudeck v. 27.10.11
Eine
spanische Photovoltaikanlage wird in den nächsten Tagen zerstört
. Israel
bleibt die militärische Besatzungsmacht, die Palästinensern alles,
den illegal lebenden Siedlern in der Westband nichts verbietet. Da
man für nichts, für keinen Bau, für kein Zelt, für keine
Solaranlage eine Genehmigung bekommt, sind alle diese Investitionen
gefährdet. Mehr dazu
- Palestine Libre v. 27.10.11
Folter
und Misshandlung der palästinensischen Gefangenen.
- Neue Rheinische Zeitung v. 26.10.11 Deutsche Staatsräson für Israels Angriffskriege?
- United Nations High Commissioner for Human Rights (OHCHR) v. 20.10.11
The Palestinian children’s plight under prolonged occupation: “Let’s put an end to it”.
- Der Standard v. 20.10.11 UN-Beobachter wirft Israel Gewalt gegen Kinder vor
- Neue Rheinzeitung v. 191011
Gilad Schalit als
Ablenkungsmanöver. Eine brillantes Ablenkungsmanöver, was
uns hier vorgesetzt wird. Israel muss aus der Isolation geholt werden
und wieder ein menschliches Antlitz, anstatt der unschönen Fratze
erhalten. Wie lenkt man ab, von neuen Siedlungen und Landraub, wie
eben mal, von der "Nacht und Nebel-Aktion" und dem Plan der
Regierung, Außenposten rechtmäßig zu Siedlungen zu machen und
damit Jerusalem endgültig für immer dem jüdischen Staat
zuzusprechen, Wie von Erntezerstörungen und anderen
Unmenschlichkeiten und Unrecht-Taten?
- Der Freitag v. 19.10.11 Die Wunden für einen Tag geheilt. Der Gefangenenaustausch mit Hamas an sich ist noch kein
Impuls für neue Verhandlungen. Er bestätigt eher die bestehende
Konfrontation im Nahost-Konflikt.
- Deutschlandfunk v. 19.10.11 "Netanjahu war ähnlich unter Druck wie die Hamas". Politologin über den israelisch-palästinensischen Gefangenenaustausch.
Helga Baumgarten im Gespräch mit Jasper Barenberg.
Der Gefangenenaustausch zwischen Israel und Hamas könne
durchaus eine Basis für neue Friedensverhandlungen sein, sagt Helga
Baumgarten, Politologin an der Birzeit-Universität im Westjordanland.
Die Frage sei nun, ob Israel sich zu Verhandlungen auf Augenhöhe mit den
Palästinensern bereit erkläre.
- Südkurier v. 19.10.11 „Kritik an Israels Politik ist eine Pflicht“. Israel muss den Palästinensern
entgegenkommen, sonst gibt es keinen Frieden, argumentiert die Israelin
Felicia Langer. Frau Langer, Sie sind Jüdin und Kritikerin Israels. Wie
passt das zusammen?
- PNN v. 15.10.11
UN-Generalsekretär:
Pläne für neuen Siedlungsdistrikt in Ostjerusalem sind
„inakzeptabel“
- Palestkine chronicle v. 13.10.11
US Opposes Israeli Plan to Legalize Outposts Benjamin Netanyahu hat am Dienstag angekündigt,
dass Israel die rechtlichen Möglichkeiten untersucht, um israelische Siedlungen
auf pal. Territorium zu legalisieren. Am Mittwoch erklärte das US-State
Department, es werde sich gegen jeden Versuch stellen, die Siedlungen zu
legalisieren.
- Palestine chronicle v. 13.10.11
Israeli Settlers Attack Girls School in WB Angriff auf Mädchenschule in der Westbank:
Israelische Siedler haben Steine und volle Flaschen auf kleine Mädchen in der
Kortoba-Mädchenschule im Süden von Hebron geworfen. Die Siedlerübegriffe werden
Thema einer Debatte im UN-Sicherheitsrat sein.
- Palestine Libre v. 13.10.11
UNRWA
sagt, dass Israel in der Vertreibung der Palästinenser "effizienter
wird"
. Der
Sprecher des Büros der Vereinten Nationen für die Palästinensischen
Flüchtlinge (UNRWA), Chris Guness, hat darauf aufmerksam gemacht,
dass die von Israel im September durchgeführten Zerstörungen (von
Häusern) 990 Palästinenser betroffen haben, was seiner Meinung nach
beweist, dass die israelischen Behörden "effizienter werden"
in der Vertreibung der palästinensischen Bevölkerung. Mehr dazu
- Ma´an News v. 12.10.11
Local official: Settlers erect outpost near Salfit Siedler errichteten am letzten Dienstag einen
illegalen Außenposten in Salfit bei Hebron. Ein Soldat begleitet
sogar die Siedler.
- Radio Vatikan v. 10.10.11
Bischöfe verurteilen Übergriffe auf religiöse
Stätten in Israel. Am Wochenende waren in Jaffa muslimische und
christliche Friedhöfe geschändet worden.
- Palestine Chronicle v. 10.10.11
Erst
Gerechtigkeit, dann Verhandlungen.
... Gebt
den Palästinensern ihr Land zurück, ihre Wohnungen und Ressourcen,
so wie es das Recht, die Konvention und die zahlreichen
UN-Resolutionen verlangen, dann sieht man, was zu verhandeln bleibt.
Das ist der Weg zum Frieden.... Mehr dazu
- The Jerusalem Post v. 10.10.11
Palestinians to push world heritage agenda Die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) wird bei der UNESCO die Anerkennung
bestimmter Stätten als Weltkulturerbe beantragen. Hierzu zählen u.a. die Geburtskirche in
Bethlehem, Nablus, Hebron im von Israel besetzten
Westjordanland.
- Ma´an News Agency v. 10.10.11
Palestinians to push heritage agenda at UNESCO
- Junge Welt v. 08.10.11 Mehrheit der UNESCO-Exekutivmitglieder stimmt für Aufnahme der Palästinenser. ... Als Mitglied der UNESCO könnten die Palästinenser ihr kulturelles Erbe
besser verteidigen. Die Zerstörung von Teilen der historischen Altstadt
von Hebron hatte das EU-Parlament 2002 als »nicht hinnehmbare Form der
kollektiven Bestrafung des palästinensischen Volkes« verurteilt....
- Der Standard v.07.10.11
Palästinenser drängen in die Unesco. ... Die USA
können die Aufnahme Palästinas deshalb nicht allein
verhindern. Sie drohen hingegen mit finanziellen Folgen.
Außenministerin Hillary Clinton bezeichnete das Votum als
"ziemlich verwirrend und unerklärlich".
|
- Maan v. 29.09.11
Studie:
Besatzung kostet die Palästinensische Wirtschaft sieben Billionen Dollar
... "Ohne die Besatzung würde
die palästinensische Wirtschaft fast zweimal so gut dastehen wie
heute", sagte das Ministerium für Nationale Ökonomie der PA
und das Institut für angewandte Forschung in Jerusalem (ARIJ) in
einem Statement. Die durch die israelische
Besatzung erlittenen Verluste entsprechen 85% des nominellen
palästinensischen Bruttosozialprodukts, fand die Studie.... Mehr dazu
- Palestina Libre v. 28.09.11 Tausende
in israelischen Gefängnissen inhaftierte Palästinenser haben am
Mittwoch einen Hungerstreik begonnen, um auf die Isolationshaft
aufmerksam zu machen. Mehr dazu
- Palestina Libre v. 28.09.11 Zu Netanyahus "Hunger nach Frieden":
UNO fordert ein unverzügliches Ende der Zerstörung
palästinensischer Häuser. Mehr dazu
- Haaretz
v. 27.09.11 Man erinnere sich an Netanyahus
Ausspruch in seiner Rede vor der UNO: er hungere
nach Frieden!
Das Jerusalemer District Planning Committee sollte gestern,
Dienstag,
den 27.09.2011, tausendeinhundet neue Wohneinheiten in Gilo jenseits
der Grünen Linie im besetzten palästinensischen Gebiet
genehmigen. Der Plan wurde von einer Unterabteilung
(subsidiären Unternehmen) des Jewisch National Fund vorgelegt.
60 Tage lang kann Einspruch gegen den Plan erhoben werden. Der
Innenminister will die Vergabe von 20% der Wohnungen an junge Leute
verlosen lassen, wie er nach den Jugendprotesten versprochen hatte.
Karin Nebauer
- Haaretz v. 26.09.11
Netanyahu's speech of lies
- Counterpunch
v. 26.09.11 Die
Dritte Intifada Es
bleibt abzuwarten, welche Veränderungen in den kommenden
Monaten
tatsächlich auf die Palästinensische Initiative
folgen, bei den
Vereinten Nationen den Antrag zu stellen, einen
Palästinensischen
Staat in den 1967 von Israel besetzten Gebieten als Mitglied oder
Beobachterstaat bei der UNO anzuerkennen. Der Schritt könnte
einen
echten Gewinn für das Palästinensische Volk, nur
einen symbolischen
Sieg oder, wenn die Vereinigten Staaten und Israel ihre Racherhetorik
in harte Politik umsetzen, einen spürbaren
Rückschritt darstellen.
Während wir darauf warten, dass sich die Auswirkung des
Antrags bei
der UNO klarer zeigt, sollten wir doch anerkennen, dass dies in
verschiedener Hinsicht eine historische Woche war. Mehr dazu
- Rumbo
a Gaza v. 26.09.11 Der
Türkische Geheimdienst hat in mühevoller Kleinarbeit
155
Soldaten identifiziert, die am Überfall auf die Mavi Marmara
beteiligt waren. Der Hauptverantwortliche für das Massaker
soll
Netanyahu sein. Liebermann und Barack sollen die Netanyahus Befehle an
das Militär weitergegeben haben.
- Al Jazeera v. 24.09.11 Ausländische
Kämpfer zur Verteidigung israelischer Siedlungen
Vor
zwei Wochen erschien auf einer französischen Webseite eine
Anzeige,
in der "Militante mit militärischer Erfahrung" aufgerufen
wurden, an einer Solidaritätsreise vom 19.
bis 25. September
nach Israel teilzunehmen. "Das Ziel dieser Expedition ist es,
unseren Brüdern, die mit der Gewalt der
palästinensischen Besatzer
konfrontiert sind, eine Hand zu reichen und die Sicherheit der
jüdischen Städte in Judäa und Samaria zu
erhöhen", erklärte
(die Anzeige). Der Termin der Reise fällt mit dem Antrag auf
Anerkennung des Palästinensischen Staates bei den Vereinten
Nationen
zusammen. Mehr dazu
- Palestina
libre v. 22.09.11
Internationales
Tribunal über Kinder unterstützt einen
Palästinensischen Staat 194
und ruft dazu auf, Israel wegen Genozids vor den Internationalen
Strafgerichtshof zu bringen. Mehr dazu
- Palestina
libre v. 17.09.11
Etwa
dreihundert israelische und palästinensische Frauen
demonstrierten
heute am israelischen Militärkontrollposten von Qalandia, um
ihre
Unterstützung für die Aufnahme Palästinas
als Mitgliedsstaat der
UNO zu zeigen. Mehr
dazu
- Gilad
Atzmon v. 16.09.11 They Need
Your support!!!! Gaza Children in
Israeli Hospital After Drone Attack.
- Der
Freitag v. 12.09.11 Bedauernswertes Israel
Der Regierung Netanjahu gingen mit dem Arabischen Frühling
Partner in der Region verloren. Bisher fehlt es ihr am Willen zur
Realpolitik, um sich darauf einzustellen.
- +972
blog-based web magazine v. 07.09.11
Why does Israel still refuse to
show us the full footage from the Mavi Marmara? Perhaps because it
knows what we’ll see. Yossi Gurwitz fragt in seinem
Artikel, warum sich Israel nach dem UN-Bericht noch immer weigert, alle
Bilder von der Mavi Marmara zu veröffentlichen. Netanyahu hat
den ersten Teil des Berichts, der die Meinung
äußert, die Blockade des Gazastreifens sei legal,
akzeptiert, und den zweiten, in dem es um den planlosen und
unverhältnismäßigen Einsatz von Gewalt auf
dem Schiff geht, zurückgewiesen.
- +972
blog-based web magazine v. 06.09.11
Ein
neues Buch untersucht die unterschiedlichen Rechtssysteme für
Palästinenser (Militärgerichtsbarkeit) und das
Zivilrecht, das für jeden Israeli gilt, egal wo er sich
aufhält (in Israel oder in den besetzte Gebieten).
- Palestine
Chronicle v. 04.09.11
The
report of the UN Panel of Inquiry on the Gaza Flotilla Incident which
was finally released on 2 September is an example of how dangerous
thing 'a little learning' can be.
- Zur
Haltung der Türkei nach dem UN-Bericht Palmer/Uribe:
Turkey
Does the Right Thing
- Rumbo
a Gaza/Pressemitteilung v. 04.09.11 Der
Bericht Palmer/Uribe verschleiert die Verbrechen Israels
Nach
der Veröffentlichung des Berichtes der Kommission Palmer/Uribe
über
den Angriff auf die Flotille der Freiheit im vergangenen Jahr ist es
klar, dass diese Kommission zu Schlussfolgerungen gelangt ist, die
der israelischen Regierung eine Gefälligkeit erweisen und
leicht
anzunehmen sind, aber für die internationale Gemeinschaft
Verachtung
zeigen. Mehr dazu
- Uri
avneri v. 03.09.11 Kriegshunde SO
GRAUEN erregende Hunde sind seit Sherlock Holms Hund von
Baskerville nicht mehr gesehen worden. Deutsche Version Englische Version
- Haaretz
v. 02.09.11
Why Palestinians can't recognize
a 'Jewish state'. For Palestinians to recognize
the Jewish state is to declare their surrender; to waive their group
dignity.
- Institut
für Palästinakunde v. 02.09.11
"Israel
Education 'Blitz'" - Bremer Schulbehörde gestattet
Indoktrination von Schülern durch deutsche
Israel-Lobby-Organisation?
- Haaretz
v. 26.08.11 Soziale
Gerechtigkeit bedeutet auch Ende der Besatzung
Gerechtigkeit
ist nicht nur das Recht auf würdige Wohnungen für
Juden, es ist
auch das Recht auf Freiheit für ein Volk unter Besatzung.
Mehr dazu
- Uri
Avneriy v. 26.08.11 Land der begrenzten
Unmöglichkeiten. Nach dem Zwischenfall im Sinai kann
Benjamin Netanjahu im Konflikt mit den Palästinensern im
Gazastreifen die Flammen zum Lodern bringen oder klein halten. Ganz,
wie er will. (Ein
Leser kommentiert, "dass
es keinerlei Beweis gab und gibt, dass die Attentäter aus Gaza
kamen. Drei wurden inzwischen wohl als Ägypter identifiziert.")
- The
Electronic Initifada v. 25.08.11
Cable released by WikiLeaks hints that Israel wants to take
part in NATO's future wars.
- Junge
Welt v. 20.08.11 »Quelle des
Terrors« Israel bombardiert
Flüchtlingslager im Gazastreifen. Hamas weist Verantwortung
für Anschläge in Eilat zurück. Clinton
kritisiert Ägypten.
- Al
Jazeera v. 16.08.11
Palestine needs a political solution, not aid
- Schattenblick
Nach
den Anschlägen bei Eilat - Israels sicherheitspolitische
Offensive. Palästinensern im Gazastreifen droht
erneut
Kollektivstrafe
- Junge
Welt v. 11.08.11 Exklusiver
Besitzanspruch Gegen internationales Recht und UN-Charta: Zur
aktuellen Debatte um den »jüdischen Staat«
- Der
Standard v. 05.08.11 Israel zwischen Judentum und
Demokratie Ein neuer Gesetzesentwurf will den
jüdischen Charakter des Staates im Zweifelsfall über
die Demokratie stellen - Arabisch soll als offizielle Landessprache
wegfallen.
- Tlaxcala
v. 05.08.11 Al-Arakib
– 60 Jahre und der Kampf beginnt erst, oder
„Israel bringt die Wüste zum
Blühen“
- Junge
Welt v. 04.08.11
Über Israels Verhältnis zur UNO und den
palästinensischen Antrag auf Aufnahme in die Vereinten
Nationen
v. Norman
Paech
- International
Middle East media Center v. 04.08.11 Knesset
berät Gesetz
zur Beendigung des "demokratischen" Elements des Staates
Israel.
Ein
neues Gesetz, über das zur Zeit in der Knesset beraten wird,
anerkennt den inhärenten Widerspruch in der Definition Israels
von
sich selbst als sowohl "demokratischem" als auch jüdischem
Staat, und fordert von der Regierung, Jüdisches Gesetz und
Traditionen der Demokratie vorzuziehen. Mehr dazu
- Haaretz
v. 04.08.11 Arabisch soll in
Israel als Amtssprache gestrichen werden.
- Frankfurter
Rundschau v. 03.08.11 Breivik und Broder
Aggressiven Antiislamismus
verbreiten auch deutsche Publizisten. In Mithaftung für die
Mordtat von Oslo sind sie nicht zu nehmen. Aber verbale
Abrüstung wird dringend empfohlen.
- Spiegel Online v. 31.07.11
Rechtspopulisten
entdecken Israel als Verbündeten Von Italien bis Finnland -
Europas islamfeindliche Parteien sind eng vernetzt. Jetzt
strecken sie ihre Fühler nach den israelischen Konservativen
aus. Die Rechtspopulisten wähnen Israel an der Front im Kampf
gegen den Islam. Da vergessen sie sogar ihre antisemitischen Vorurteile.
- Uri
Avnery v. 30.07.11
Der
neue Anti-Semitismus
- Frankfurter
Allgemeine v. 30.07.11 Widerstand in den Hügeln
von Hebron Im südlichen Westjordanland
zerstört das israelische Militär wieder und wieder
palästinensische Siedlungen. Aber die Bewohner lassen sich
nicht vertreiben.
- Reuters
v. 28.07.11 Palästinenser fürchten um
ihre tausenjährigen Wasserquellen im Westjordanland
...
„Alte Wasserzisternen und Wasserressourcen im allgemeinen zu
zerstören ist Wahnsinn, ganz besonders dort, wo die
Menschen an einem extremen Wassermangel leiden“...
- Deutsche Welle v. 27.07.11
Islamhasser und
Israelfreunde Die Attentate von Norwegen geben
den Blick frei auf einen rechtsextremen und islamophoben Sumpf, der
auch in Deutschland Blüten treibt. Viele Vertreter dieser
Szene pflegen enge Beziehungen zu Israel. Der deutsche
Publizist Henryk Broder gefällt sich in der Rolle des
Provokateurs. Und so scheint es ihn gar nicht zu stören, dass
sich der Attentäter von Norwegen, Anders Behring Breivik, mit
seinem kruden islamfeindlichen Weltbild auch auf ihn beruft.
- Qantara
v. 27.07.11 Friedliche Koexistenz auf
dem Schulhof
In der Heiligen Stadt, in
der sich Juden und Araber meist aus dem Weg gehen, ist die
"Hand-in-Hand-Schule" direkt an der an der Grünen Linie eine
erstaunliche Ausnahme. Unterrichtet wird auf Arabisch und
Hebräisch. Aus Jerusalem berichtet Hans-Christian
Rößler.
- Crazy
Country v. 23.07.11 Al-Arakib
– 60 Jahre und der Kampf beginnt erst. Oder „Israel
bringt die
Wüste zum Blühen“
Al-Arakib
ist ein Dorf in Israel nordöstlich von Beer Sheba. Ein Dorf,
das auf
keiner Karte erscheint, die in diesem Land veröffentlicht
wurde. Es
ist ein Dorf, dessen Existenz die Regierung Israels nicht anerkennt
und die alles in ihrer Macht tut, um sicher zu sein, dass es nicht
länger da bleibt – und doch, trotz allem, was die
Regierung auch
macht, das Dorf ist sehr lebendig. Im Augenblick, wo ich dies
schreibe, singen und tanzen die Kinder von Al-Arakib sehr laut in der
Mitte des Dorfes. Mehr dazu
- Rebelion
v. 22.07.11 Die
Angst Israels vor einem Schiff namens Würde
Trotz
der Ausweitung der Blockade von Gaza auf das ganze Mittelmeer durch
den zionistischen Staat, trotz der Dienstbeflissenheit der
Regierungen von Griechenland, Holland, Belgien und Spanien und der
Komplizenschaft von England, USA und sogar der UNO ist es einem
kleinen Schiff unter französischer Flagge mit dem Namen
"Dignité-al
Karama" (Würde) gelungen, am 16. Juli von der griechischen
Insel Kastellorizo in Richtung Gazastreifen auszulaufen. Mehr dazu
- Der
Standard v. 21.07.11 Israels Außenminister
setzte NGO-Kontrolle nicht durch
- Rumbo
a Gaza v.19.07.11 Das
französische Schiff Dignité-al Karama von der 2.
Flotille der
Freiheit ist von der israelischen Marine geentert worden
- ICAHD
v. 17.07.11 Beduinengemeinschaften
am Rande Jerusalems droht Vertreibung Eine
neue Welle von Zerstörungsordern, Baustopordern,
Besitzkonfiszierungen, Siedlerschikanen und vielfache Warnungen vor
drohender Vertreibung durch die israelische Zivilverwaltung hat
Beduinengemeinschaften in Jerusalems Peripherie ans Ende ihrer
Möglichkeiten gebracht. Sie bitten jetzt dringend um
internationalen
Schutz, um gewaltsamer Vertreibung und Umsiedlung zu widerstehen.
Mehr dazu
- International
Middle East Media Center v. 17.07.11 Die
kommende Konfrontation
Israel meldet einen Rekord von
Waffenexporten in der Höhe von 7,2 Milliarden Dollar, was
seine
Position unter den ersten vier Ländern festigt, die von Krieg
und
Zerstörung profitieren. Auch die anderen beiden wichtigsten
offiziellen Einkommensquellen Israels (ausländische Hilfe und
die
Plünderung der palästinensischen Ökonomie)
sind auf einem
Rekordhoch. Mehr dazu
- Südwest
Presse v. 15.07.11 Zermürbung mit System
Ist Jerusalem die ungeteilte Stadt der Juden?
Teile der israelischen Regierung behaupten das. Eine
Nichtregierungsorganisation hält dagegen. Sie wendet sich
gegen den Abriss palästinensischer Häuser. ...
"Akt des internationalen
Terrorismus"
- SZ
v. 01.07.11 Gaza-Flottille beklagt Sabotage an Schiffen
"...
In einem griechischen Hafen wird derzeit die Yacht Juliano repariert,
deren Schiffsschraube nach Angaben eines Sprechers 'professionell'
beschädigt worden sei. In türkischen
Gewässern soll außerdem der Motor eines dort
ankernden irischen Schiffs solcherart manipuliert worden sein, dass es
bei einer Fahrt auf hoher See gesunken wäre...."
- International
Middle East Media Center v. 30.06.11
Flotilla activists say Irish boat sabotaged in same way
Norwegian boat was damaged
- ZeitOnline
v. 30.06.11 Schiffsaktivisten
beschuldigen Israel der Sabotage
Erneut ist ein Schiff der geplanten Hilfsflotte für
den Gaza-Streifen schwer beschädigt worden. Die Aktivisten
vermuten Israel hinter der Aktion. Taucher haben die
Antriebswelle des irischen Schiffs Saoirse
(Freiheit) in dem türkischen Hafen Göcek
angesägt.
- Leserbrief von ZeitOnline:
Die
schuldigen Schwerverbrecher müssen bestraft werden...
Wer eine Schiffsschraube einer Friedensflotille zerstört,
gehört eingesperrt. In unseren Breitenkreisen wäre
Israels Verhalten undenkbar, derart manifest ist die kriminelle Energie
eines nur scheinbar "demokratischen" Staates. Unfassbar!
- Leserbrief von ZeitOnline: Seit 2006 hält Israel
eine Blockade des Gaza-Streifens aufrecht, die von der UNO als
völkerechtswidrig verurteilt wurde - und keiner sagt ernsthaft
etwas dagegen. Nur eine kleine Gruppe macht sich mit ein paar Schiffen
auf den Weg. Viel Erfolg!
- Junge
Welt v. 29.06.11 Online
Spezial: Free Gaza Deutsche Teilnehmer der
»Free Gaza«-Flottille entsetzt über
Gerüchteküche
|
Offener Brief an H. Graumann.doc:
von Abraham
Melzer, Herausgeber
von DER
SEMIT.
....Ist
denn jemand, der für den korrupten und in Israel verhassten
Peres nicht aufsteht, gleich ein Antisemit? Und jemand, der einen Schal
trägt, auf dem die Grenzen von 1967 nicht gezeichnet sind, ist
auch ein Antisemit? - Dann sind in Israel ja fast alle Antisemiten, oder
gibt es in Israel offizielle Karten mit den Grenzen von 1967 ? Wenn
man bei einem Autoverleiher am Flughafen einen Wagen leiht und eine
Karte bekommt, dann sind keine Grenzen
eingezeichnet.... ....Ich
schäme mich für solche Juden wie Sie, weil Sie
dafür sorgen, dass man Juden hasst und verachtet.... Vollständiger
Brief
Rebelion
v. 21.06.11
Tag des Flüchtlings 2011
Nahezu ein Drittel
aller Flüchtlinge auf der Welt sind Palästinenser
Jedes
Jahr am 20. Juni werden die Flüchtlinge aus Afrika, Asien und
Lateinamerika zu Protagonisten. An diesem Tag erinnert das Spanische
Komitee der UNRWA mit der
Veröffentlichung eines Berichts
über die humanitäre Situation im besetzten
Palästinensischen
Territorium
an die
humanitäre Krise, in der sich die wegen der Besatzung
geflüchtete
palästinensische Bevölkerung befindet.
Zur Zeit zählt die UNRWA in ihren Listen 4,8 Millionen
Flüchtlinge aus Palästina, die noch immer auf die
Rückkehr in ihre
Häuser und die Anerkennung ihrer tragischen Geschichte hoffen.
Ein besonders gravierender Tatbestand ist die Kindheit
in dem besetzten palästinensischen Territorium.
[...]
In diesem Zusammenhang gilt die UNRWA als einer der
Aktoren, die für die Stabilität in der Region am
meisten beitragen,
bis eine gerechte Lösung für die Situation, in der
sich die 4,8
Millionen palästinensischen Flüchtlinge befinden,
erreicht wird.
Wir dürfen aber nicht vergessen, dass die humanitäre
Arbeit der
UNRWA nur dann dauerhaft Wirkung zeigen kann, wenn sie im Rahmen
eines wesentlichen politischen Prozesses erfolgt.
UNRWA: Wir arbeiten mit den Flüchtlingen
von
Palästina für eine Zukunft in Würde.
1948 wurden 800.000
Palästinenser von ihrem Land, aus ihren Häusern und
ihren
Erinnerungen vertrieben und wurden zu Flüchtlingen. Heute sind
sie
mehr als 4,8 Millionen, ein Drittel aller Flüchtlinge auf der
Welt.
Nach mehr als 60 Jahren Enteignung, Exil und
Heimatlosigkeit, in denen die Lebensbedingungen für die
palästinensischen Flüchtlinge, weit entfernt von
einer
Verbesserung, sich verschlechtert haben, betreibt die UNRWA 58
Flüchtlingslager, wo sie 4,8 Millionen
palästinensische Flüchtlinge
im besetzten palästinensischen Territorium (Gazastreifen und
Westjordanland), in Jordanien, im Libanon und in Syrien in der
Hoffnung auf eine friedliche und dauerhafte Lösung ihrer
schwierigen
Situation betreut, schützt und verteidigt.
Übersetzung
aus dem Spanischen und Kürzung: K. Nebauer |
- Michael Warschawski v. 21.06. 11
Solidarität
mit den Palästinensern - gegen Antisemitismus
Linke
Parteien sollten sowohl gegen Antisemitismus kämpfen als auch
Solidarität mit dem palästinensischen Volk
üben. Beides stärkt
sich gegenseitig, schreibt Michael Warschawski vom Alternative
Information Center in Ostjerusalem über die umstrittene
Erklärung
der LINKEN
- Rebelion v. 21.06.11
Ihrem
Schicksal überlassen: Palästinensische Journalisten
Der Fotograf Ashraf Abu Amrah
weiß, dass ein palästinensischer Journalist, der in
Gaza auf eigene
Rechnung arbeitet, selber zurechtkommen muss, wenn er verletzt oder
auf eine andere Weise in seiner Arbeit beeinträchtigt wird,
gleichgültig, wie viel internationale Anerkennung er sich auch
erworben haben mag. Mehr dazu
- Lawrence
Davidson v.15.06.11
Berechtigte
Vermutung über Israels sich verändernde Demographie
– eine
Analyse Teil
1 – Israels Juden stimmen mit den Füßen
ab. Mehr dazu
- International
Middle East Media Center v. 15.06.11 Israel
bereitet sich auf
Flotille der Freiheit 2 vor >>>
- Tlaxcala, das internationale
Übersetzernetzwerk für sprachliche Vielfalt v.
13.06.11
Are Palestinian
children less worthy? As Palestinian
children endure lives of suffering, Obama's love for their Israeli
counterparts knows no limit
- Spiegel
Online v. 10.06.11 "Dauerhafter Frieden ist ohne
Hamas unmöglich" Die Anerkennung Israels durch
die Hamas müsse Ziel, nicht Voraussetzung eines
Friedensprozesses sein.
- Junge
Welt v. 01.06.11 Am Pranger im Parlament
Die Linke und der Antisemitismus:
Anmerkungen zu einer Debatte des Bundestages
Von Norman Paech
- Tlaxcala v. 31.05.11
Der
westliche Medienbetrug im Nahen Osten Zu oft
werden die Konsumenten von Mainstreammedien Opfer von Betrug. Man
denkt, man kann den Artikeln, die man liest, trauen – warum
sollte man nicht?
International
Middle East Media Center v. 29.05.11 Palästinenser
gezwungen, sein eigenes Haus zu zerstören
Israelische
Behörden zwangen Mahmoud Aramin, sein Haus in Ostjerusalem am
Sonntag (29.05.11) selbst abzureißen, sonst hätte er
riskiert, dass
israelische Bulldozer sein Haus zerstören, was eine
exorbitante
Geldstrafe zur Folge gehabt hätte.
Aramin
hat bereits tausende Dollar Geldstrafe in monatlichen Raten an die
Jerusalemer Stadtverwaltung gezahlt, weil er ein "nicht
genehmigtes" Haus in Ostjerusalem gebaut hatte. Palästinenser,
die in Ostjerusalem leben, bekommen seit 1967 keine Baugenehmigung
mehr und stehen oft vor der Zerstörung ihres Hauses durch die
israelischen Behörden. Mehr dazu
Home
demolition in Jerusalem (archive image - activestills)
|
- Gush
Shalom v. 27.05.11 Der
Palästinensische
Staat wird niemals Wirklichkeit und die Wirkung der
Erklärungen
Die
Rede von Premierminister Benjamin Netanyahu vor dem US-Kongress war
voller Vorwände,
Tricks und leerer Klischees, als er von einem Frieden sprach, den er
gar nicht zu fördern beabsichtigt und von einem
palästinensischen
Schein-Staat, dessen konkrete Verwirklichung er nicht vorhat zu
erlauben. Mehr dazu
- Rebelion
v. 27.05.11
Beduinen-Flüchtlinge
klagen vor den Vereinten Nationen über ihre Diskriminierung im
Westjordanland. Geschichten
von der "einzigen Demokratie im Nahen Osten"
Die Vertreter der
Beduinen-Flüchtlinge, die seit 1967 in einem Gebiet des
Westjordanlandes unter israelischer Kontrolle leben, informierten die
Vereinten Nationen am Dienstag davon, dass sie Objekt von
Diskriminierung sind und dabei sind, ihre Identität und ihre
Kultur
zu verlieren. Mehr dazu
- Tlaxcala
v. 26.05.11 Israelische
Siedler lassen ihre Abwässer in palästinensischen Ort
fließen Abwässer aus der israelischen
Siedlung von Ariel, der größten Siedlung in der
Westbank, hat den palästinensischen Ort Bruqin verschmutzt,
der direkt neben der Siedlung liegt. Vollständiger Bericht
- Democracy Now
v. 25.05.11 Netanyahus
Rede vor dem Kongress macht die Hoffnung der Palästinenser auf
ein
gerechtes Nahost-Friedensabkommen zunichte
Die
Zukunft israelisch-palästinensischer Verhandlungen steht nach
der
Rede des israelischen Premierministers Benjamin Netanyahu am
Donnerstag vor einer gemeinsamen Sitzung des US-Congresses weiterhin
in Frage. Netanyahu bestand darauf, dass Jerusalem nicht geteilt
wird, und dass die international anerkannten Grenzen Israels von 1967
"nicht zu verteidigen" seien. Er sagte auch, Israel müsse
"die Militärpräsenz entlang des Jordanflusses
für lange Zeit
aufrecht erhalten" und verurteilte das kürzlich zustande
gekommene Versöhnungsabkommen zwischen Fatah und Hamas. Mehr dazu
- Alternative
News v. 22.05.11 Ein
Hauch von Hoffnung weht auf dem besetzten Golan Ein Bericht
- Haaretz
v. 18.05.11 Israel
macht die Nakba zu einem 63 Jahre langen Prozess
Für
den israelischen Sprecher ist es normal, zu behaupten, dass die
Nakbatag-Märsche von Syrien und dem Libanon aus die Folge von
Hetze
und ausländischer Berechnungen sei. Der Staat, der seine
Existenz
auf 2000 Jahre Sehnsucht und Verlangen nach diesem Land
gründet,
zeigt Verachtung für die eindeutige Demonstration, dass man
sich
nach demselben Land sehnt und in das Land derjenigen gehört,
die vor
63 Jahren vertrieben wurden. Mehr
dazu
- Occupied Palestine v. 15.05.11
Die
israelischen Juden sollten den Nakba-Tag auch beachten ....
Man
sollte wissen, dass es hier 418 ( über 500) Dörfer
gab, die
ausgelöscht wurden, und es sollte daran erinnert werden, dass
mehr
als 600 000 (750 000 ER) Einheimische dieses Landes flohen oder
vertrieben wurden und nicht zurückkehren durften und dass bis
heute
die meisten von ihnen und ihre Kinder unter schrecklichen
Umständen
in Lagern leben und den Schlüssel ihrer verlorenen Wohnungen
bei
sich tragen.... Mehr dazu
- Medico
International Kontrolle und Verdrängung
Breaking the Silence veröffentlicht neuen Bericht:
"Die
Besatzung der Gebiete: Zeugenaussagen israelischer Soldaten 2000-2010"
PDF
- Haaretz v. 12.05.11
Ethnische
Säuberung der Palästinenser oder das demokratische
Israel ist an
der Arbeit ... Der
Schrei der Obdachlosen/Enteigneten ist nun in eine Zahl
übersetzt
worden: 140 000 nur seit dem Oslo-Abkommen. Studenten, die an
ausländische Universitäten gingen,
Geschäftsleute, die im Ausland
ihr Glück versuchten, Wissenschaftler, die zu Fachstudien ins
Ausland gingen, Jerusalemer, die vorübergehend in die Westbank
zogen
– sie haben alle dasselbe Schicksal. Sie wurden alle von
Israel
vertrieben. Sie konnten nicht zurückkehren. ... Vollständiger Bericht
- Haaretz v. 11.05.11
(Rebelion v. 13.05.11)
Israel
gibt zu, den Residenzstatus (Wohnrecht) von 140.000
Palästinensern
verdeckt gelöscht zu haben
Ein
Dokument, das Haaretz erhalten hat, enthüllt, dass zwischen
1967 und
1994 vielen Palästinensern, die auf Reisen im Ausland waren,
ihr
Wohnrecht geraubt wurde. Mehr dazu
- Rebelion
v. 07.05.11 Die
absichtliche Zerstörung der Umwelt in Palästina
Zum Bericht
- Inter Press
Service
v. 05.05.11 Israel
ist gegen die palästinensische Versöhnung
- Haaretz v. 04.05.11 Israel
muss wählen zwischen Frieden und einem rassistischen Staat
Mehr dazu
- Haaretz
v. 20.04.11 Personen
des öffentlichen Lebens unterzeichnen ein Dokument zur
Unterstützung
eines Palästinensischen Staates. ...
"Das jüdische Volk
entstand im Land Israel, wo sein Charakter geformt wurde. Das
palästinensische Volk entwickelt sich in Palästina,
wo sich sein
Charakter geformt hat", erklärt das Dokument. "Wir rufen alle
auf, die
Frieden und Freiheit für alle Völker suchen, die
(Unabhängigkeits-)
Erklärung des palästinensischen Staates zu
unterstützen und die
Bürger beider Staaten zu ermutigen, friedliche Beziehungen auf
der
Basis der Grenzen von 1967 zu halten... Das völlige Ende der
Besatzung ist die grundlegende Vorbedingung für die Befreiung
beider
Völker", fährt die Erklärung fort.... Vollständiger Bericht
- Neue
Rheinische Zeitung v. 20.04.11 "Kriegsverherrlicher" und
Zensoren Von
Evelyn Hecht-Galinski:
.... Herr Graumann, warum kritisieren Sie nicht die Luftangriffe auf
Gaza, mit "Toten aus Versehen"? Sie handeln immer nach der Maxime:
Israel ist das angegriffene Opfer, das sich nur zu Verteidigungszwecken
wehrt. Wie lange glauben Sie eigentlich Herr Graumann, dass Sie mit
Ihren Unwahrheiten und Verdrehungen die Öffentlichkeit noch
"hinters Licht führen" können? Ich frage weiter:
warum schreitet die Jüdische Gemeinde Düsseldorf in
Gestalt von Herrn Szenti-Heise ein und interveniert um die
Nakba-Ausstellung in Düsseldorf verbieten zu lassen? Ist
Deutschland schon soweit "heruntergekommen", dass städtische
Bildungseinrichtungen der "Meinungsfreiheit der jüdischen
Gemeinde" unterliegen? Vollständiger
Bericht
- Neue
Rheinische Zeitung v. 17.04.11
Das
letzte Aufgebot Von Evelyn Hecht-Galinski:
Der "jüdische Staat" mordet im Schatten der Libyen- und
anderer "kriegerischer Auseinandersetzungen", Phosphor und anderer
"Segen" mit dem blumigen Namen "Aktion Sommerregen", und Kanzlerin
Merkel sitzt seelenruhig dabei und genießt die Aussicht auf
Berlin, zusammen mit dem "mörderischen Auftraggeber" und gern
"Luxusreisenden" israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu in
Berlin.
- Uri
Avnerz v. 16.04.11 Der
Siedlerstaat
- Jerusalem Post v. 13.04.11 Am
Käfig rütteln: Wir (Israelis) haben den Gazastreifen
verlassen, nicht wahr? Wissen die Leute hier, dass wir seit
letztem Donnerstag verhindert haben, dass LKWs voll mit
Speisöl, Mehl oder Zucker nach Gaza gelassen werden, als Hamas
eine Antipanzerrakete auf einen Schulbus abfeuerte und einen
16-Jährigen ernsthaft verletzte? Wissen die Leute
hier, was wir den Zivilisten in Gaza dort antun? Mehr dazu
- Periodismo
Humano v. 05.04.11 Israel
droht der UNO mit "unilateralen Maßnahmen", falls sie den
Palästinensischen Staat anerkennt. Mehr dazu
- Uri
Avnery, 05. März 2011 ...
Einige
Menschen argumentieren, dass all dieses geschieht, weil "Netanyahu
keine politische Linie hat". Nonsens! Er hat eine klare Politik:
Israel als Garnisonsstaat aufrecht zu erhalten, um die Siedlungen
auszudehnen, um die Gründung eines echten
Palästinenserstaates zu
verhindern und ohne Frieden in einem Staat des ewigen Konfliktes
weiterzumachen.... Vollständiges Dokument
- Ilan
Baruch v. 03.03.11 „Ich
kann Israel nicht mehr vertreten“
Israels
Botschafter in Südafrika, Ilan Baruch, gibt seinen Posten auf.
Israels Außenpolitik, sagt er, sei
„falsch“, und fügt hinzu, es
sei eine „künstliche Vereinfachung“, die
weltweite Ablehnung der
Besatzung auf Antisemitismus zurück zu führen.
Mehr dazu
Krieg
und Erdgas: Die israelische Invasion und Gazas
küstennahe Gasfelder
von MICHEL CHOSSUDOWSKI
Die militärische Invasion israelischer Truppen in den
Gazastreifen hat einen direkten Zusammenhang mit der Kontrolle und dem
Besitz der strategischen Gasreserven vor der Küste.
Dies ist ein Eroberungskrieg. Entdeckt wurden die ausgedehnten
Gasreserven vor der Küste im Jahr 2000.
British Gas (BG Group) und ihrem Partner, der in Athen
ansässigen internationalen Consolidated Contractors Company
(CCC), die der libanesischen Sabbagh und Khouri-Familie
gehört, wurden die Öl- und Gasausbeutungsrechte in
einem 25Jahres-Abkommen gewährt, das im November 1999 mit der
Palästinensischen Behörde unterzeichnet worden war.
Die Rechte der küstennahen Gasfelder sind aufgeteilt: British
Gas (60%); Consolidated Contractors (CCC) (30%); und der Investment
Fund der Palästinensischen Behörde (10%). (nach
Haaretz vom 21.10.07)
Das PA-BG-CCC-Abkommen schließt die Feldentwicklung und den
Bau
einer Gas-Pipeline ein (Middle East Economic Digest, 5.1.01)
Die BG-Lizenz deckt das gesamte küstennahe Gaza-Gebiet ab, das
an mehrere israelische Gaseinrichtungen angrenzt. Es sollte angemerkt
werden, dass 60% der Gasreserven entlang der Gaza-Israel-Küste
zu Palästina gehören.
Die BG-Group bohrte im Jahr 2000 zwei Quellen: Gaza Marine-1 und Gaza
Marine-2. Die Reserven werden von British Gas auf 1,4 Trillionen
cubic-foot geschätzt, die einen Wert von annähernd 4
Milliarden US-Dollar haben sollen. Diese Zahlen wurden von der British
Gas veröffentlicht. Der Umfang von Palästinas
Gasreserven könnte viel größer sein.
Wem gehören diese Gasfelder?
Das Problem der Herrschaft über die Gaza-Gasfelder ist sehr
wichtig. Nach rechtlichem Standpunkt gehören diese
Bodenschätze Palästina. Vollständiger
Bericht |
- Jerusalem
Post v. 21.02.11 Dem
Frieden begegnen: Spiegelein, Spiegelein an der Wand
So
sehr wir auch an diejenigen appellieren die verheimlichen, so
können
wir doch die Realität nicht verändern oder die
Tatsache verbergen,
dass unsere Knesset eine Bastion für Fremdenfeindlichkeit
geworden
ist. Mehr
dazu
- Rebelion
v. 17.02.11 Die
USA legen sich mit den Vereinten Nationen wegen der israelischen
Siedlungen an Mit dem Veto gegen
die
Resolution der Vereinten Nationen, die die israelischen Siedlungen
verurteilt, verletzen die USA ihre eigenen wichtigen Interessen. Wer
glaubt, die USA hätten aus
den verschiedenen Revolutionen gelernt, die in der arabischen Welt
stattgefunden haben, hört (jetzt) etwas anderes. Wir haben es
nicht
geglaubt. Mehr dazu
- Rolf Verleger am 29.01.11
Zu Strategie und Zielen unserer
Palästina-Solidarität..... Ich finde:
Unsere Aufgabe
ist es, in Deutschland dafür zu sorgen, dass Deutschland und
die
EU den Israelis klare Grenzen setzen....
- Haaretz v. 26.01.11 Die
Zerstörung palästinensischer Häuser in Zone
C hat sich verdreifacht Mehr dazu
- European Jews for a
Just Peace v. 02.02.11 Die Organisation
Europäische Freunde Israels (EFI) ist nur eine
Propagandamaschine
für die israelische Politik ... Wir,
die Europäischen Juden für einen Gerechten Frieden
(EJJP) erachten
es für notwendig, Sie darüber zu informieren, dass
EFI in seinen
Aktivitäten und Meinungen ein einseitiges und verdrehtes Bild
Israels zeigt, mit dem Hauptzweck, die aktuelle israelische Politik
zu verteidigen, die nach Meinung vieler Juden in Israel und Europa
mit einem auf Dauer friedlichen und sicheren Israel nicht zu
vereinbaren ist und eine negative Wirkung auf die Stellung der Juden
in der ganzen Welt hat.... Mehr dazu
- Global Research v. 20.01.11
Schweigen ist Mittäterschaft.
Das systematische Erschießen von Jungen bei der Arbeit im
Gazastreifen durch Scharfschützen der Israelischen
Besatzungsmacht. Mehr dazu
Krieg gegen Kinder!!!
 |
Rebelion v. 14.12.10 Die
Straflosigkeit der „moralischsten Armee der Welt“:
der Kreuzweg
der palästinensischen Kinder in den (israelischen)
Gefängnissen. ... Wie schaut
der Zionismus in der Praxis aus, der gegen Kinder kämpft, die
nicht
anderes kennen gelernt haben als Krieg, Bombardements und den
Lärm
der Apache-Helikopter oder der F16? Man kann nur entsetzt sein vom
Einfallsreichtum der Besatzungsarmee, mit der sie unterschiedslos
Kinder, Frauen, Alte und Erwachsene terrorisiert. Dieser Beitrag, der
in der linken israelischen Zeitung Ha’aretz publiziert wurde,
sagt
mehr aus als hundert Abhandlungen... Mehr dazu
Belege
dafür, dass die "moralischste Armee der Welt" Kinder als
Schutzschild missbraucht.
|
- Junge Welt v. 02.12.10
»Boykott ist Schritt in richtige Richtung«
Israel
braucht ein starkes Signal gegen seine Besatzungspolitik. EU sollte
politischen Wandel fordern. Ein Gespräch mit Ilan Pappe
- Rebelion v. 26.11.2010
Jüdische
Siedler nehmen das Haus einer palästinensischen Familie in
Besitz,
nachdem diese von der Polizei vertrieben wurde. ....
Am
23.11.10 nahmen Siedler ein Haus in Ostjerusalem in Besitz, nachdem die
Polizei die 14-köpfige Familie vertrieben und ihrer gesamten
Habe
beraubt hatte.... Mehr
dazu
Jewish settlers move into house after
Israeli police evict Palestinian familyFamily of 14 driven out of house
in Jabel Mukaber, an Arab neighbourhood targeted by
ideologically motivated settler activists. - Rebelion
v. 23.11.10
Die
US-amerikanische Hilfe - ein Blankoscheck für Israel
... Israel
ist der größte Empfänger US-amerikanischer
Auslandshilfe... Fast
die ganze bilaterale Hilfe der USA ist Militärhilfe.... Die
unerschütterliche Unterstützung des US-Kongresses
für Israel
führte dazu, dass Israel Vorteile genießt, die
anderen Staaten
nicht zur Verfügung stehen... Mehr dazu (vollständiger Bericht in Englisch)
- Union
Juive Francaise pour la Paix v. 11.11.2010
.... Diese
Besatzung/Kolonisierung, die sehr wohl die Gefahr eines gebildeten
palästinensischen Volkes erkannt hat, versucht
regelmäßig die
Bildung in Palästina zu entwerten
(délégitimer). Für die
Besatzer/Kolonisatoren stützen sich, gestern wie heute, die
Strategien des Beherrschens darauf, weite Teile der
Bevölkerung in
Unwissenheit und Obskurantismus zu halten.... Mehr dazu
- Rebelion
v. 08.11.10 Rezension des Buches von Shir
Hever
(Videos) Warum
leben die Palästinenser in den besetzten Gebieten in einer so
schrecklichen Armut? Zieht Israel Nutzen aus der Armut der
Palästinenser? Wenn ja, wie? .... die
Entwicklung der palästinensischen Wirtschaft im Ganzen wird
als Teil
eines weiteren Prozesses der Ausbeutung und Unterwerfung verhindert.
....
Die
israelische Politik gegenüber Gaza besteht darin,
„den
Gazastreifen immer am Rand einer humanitären Katastrophe zu
halten“,
als eine überlegte Politik mit dem Ziel, Widerstand und
Selbst-Organisation zu unterdrücken. ....
- Rebelion v. 06.11.10
Eine
palästinensische Familie hält seit mehr als 20 Jahren
der
Bedrängung durch Siedler, Militär und israelischer
Justiz auf
ihrem Grund und Boden stand. ... Seit
20 Jahren gibt es einen Gerichtsprozess nach dem andern. „Wir
legen
dem Gericht Papiere vor, Bestätigungen über
geleistete Steuern und
Besitztitel, inklusive solcher aus der ottomanischen Zeit, aber der
Richter antwortet uns, die Papiere seien ungültig und
bezögen sich
auf andere Grundstücke“, sagt Daoud
Nassar. Sehr wahrscheinlich
wird die israelische Rechtsprechung auf eine Konfiskation
hinaus
laufen. .... Mehr dazu
- Rebelion
v. 05.11.10 Sieg für den Boykott: Africa
Israel Investment
gibt Siedlungsbau auf. .... Die
BDS-Bewegung gegen Israel wurde
nach dem Modell der weltweiten Kampagne gegen die Apartheid in
Südafrika als Reaktion auf die vielen israelischen
Verletzungen der
Rechte der Palästinenser geschaffen, ist gewachsen und hat
bedeutende Erfolge erzielt. Vor allem nach dem Überfall auf
den
Gazastreifen 2009, bei dem mehr als 1.400 Palästinenser
starben. Mehr dazu
/ auch in Englisch:
- IPS News vom 04.09.2010
...
„Die
Israelis haben alle (Olivenbäume) mit dem Bulldozer
zerstört. Wir
aßen die Oliven von diesen Bäumen und pressten
selbst Olivenöl.
Wir hatten von unserem Land genug zu essen, mussten nicht auf den
Markt gehen. Jetzt haben wir nichts mehr..." Mehr dazu
-
Publico vom 27.08.2010
... Silwan
in Ostjerusalem, wo
Israel nach und nach, aber zielstrebig die angestammte
Bevölkerung
vertreibt, um an ihrer Stelle jüdische Siedler anzusiedeln.
Die
westliche Gemeinschaft ist Komplize, sie weiß genau, was
geschieht
und schaut weg. Mehr
dazu
- Internationale Liga für
Menschenrechte v. 16.08.10 Der
UN-Sicherheitsrat erklärte am 20. Aug. 1980 in seiner mit 14:0
Stimmen angenommenen Resolution 478 die Annexion Ost-Jerusalems durch
Israel für nichtig und forderte alle UN-Mitgliedstaaten auf, ihre
diplomatischen Vertretungen aus Jerusalem abzuziehen. Die
Bundesrepublik Deutschland hat den genannten
Völkerrechtsverstoß Israels zu keinem Zeitpunkt
anerkannt. Siehe Liga Appell an den
Botschafter des Staates Israel
in Deutschland, s. E. Yoram Ben-Zeev
Salam
Shalom Arbeitskreis
Palästina-Israel e.V. setzt sich für einen gerechten
Frieden für die Menschen im Nahen Osten ein.
|