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Gerechtigkeit ist der Weg zum
Frieden
Petitionen,
Unterschriftenaktionen, Aufrufe
Amnesty International: KHADER ADNAN, 33 Jahre alt, IN LEBENSGEFAHR
Khader Adnan’s life at risk as He enters day 64 of hunger Strike - since 17 December 2011 --- Sign this petition
The Guardian: Palestinian hunger striker Khader Adnan 'near death' in Israeli detention
Haaretz: Palestinian hunger striker appeals to Israel's Supreme Court. Catherine Ashton says EU is following Khader
Adnan's case 'with great concern'; Adnan has been on hunger strike for
63 days to protest his administrative detention.
The Jerusalem Post: Ashton to Israel: Save Palestinian hunger striker
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A Plea to the World from the Principal of a Palestinian School about to be Demolished
Ein Appell an die Welt
vom Direktor einer palästinensischen Schule, die zerstört
werden soll. Im November berichtete Jewish voice for peace erfreut
über die neue Schulanlage in Susiya/Westjordanland.
Nur ein paar Wochen später ordnete die sogenannte Zivilverwaltung
des Besatzungsregimes die Zerstörung der Schule an. Unten stehend
die englische Übersetzung des Artikels in Haaretz, die die
Stellungnahme des Schuldirektors widergibt.
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"Internationale
Liga für Menschenrechte"
EILT - Drohende
Zerstörung Akabas - Dringende Briefaktion
Sehr
geehrte Damen und Herren, mit dieser Aussendung bitten wir um
Verbreitung und Intervention, in Sachen Häuserzerstörung im kleinen
Dorf Akaba im Norden des besetzten Westjordanlands. Viele Menschen
haben uns im Laufe der Jahre auf öffentlichen Veranstaltungen
gefragt, was wir unter "Landraub" der Israelis meinen, wenn
wir von der Besatzung berichteten. Hier ein weiteres Beispiel. Es
wäre keineswegs das erste Mal, dass ein ganzes palästinensisches
Dorf zugunsten territorialer und ökonomischer Interessen Israels
zerstört wird, die mit der Sicherheit der israelischen Bevölkerung
nicht im Entferntesten etwas zu tun haben. Zum vollständigen Beitrag
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Einen Präventivschlag gegen den
Iran verhindern
Online-Aktion an
außenpolitische Repräsentantin der EU Catherine
Ashton
 In großer Sorge um den Frieden
in der Region Nahmittelost appelliert die
ärztliche Friedensorganisation IPPNW an die Hohe
Vertreterin der EU für Außen- und
Sicherheitspolitik Catherine Ashton,
umfangreiche diplomatische Offensiven mit dem
Iran zu starten. Aktueller Anlass ist die
geplante Resolution des Gouverneursrats und der
massive Druck, den die Internationale
Atomenergiebehörde (IAEA) auf den Iran ausübt.
Per Email soll die außenpolitische
EU-Repräsentantin aufgefordert werden, unter
Einbindung der USA, Russland, Chinas und der
Arabischen Liga in der Region aktiv zu werden,
um einen Präventivschlag gegen Irans Atomanlagen
zu verhindern.
Die IPPNW bittet Ashton zudem
die Verhandlungen für einen
massenvernichtungswaffenfreie Nahen und Mittleren
Osten zu unterstützen, die alle Atomwaffen in der
Region, inklusive der Israels, mit einbeziehen.
Ein kommendes System der umfassenden
grenzüberschreitenden Kooperation und
Zusammenarbeit der Staaten der Großregion müsse
den Staaten und Menschen jene Sicherheit
vermitteln, die jetzt offensichtlich fehle.
Jede/r kann an der Online-Aktion teilnehmen und an
Catherine Ashton schreiben
Kontakt: Jens-Peter
Steffen, Tel. 030 – 698 074 13
Deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die
Verhütung des Atomkrieges,
Ärzte in sozialer Verantwortung (IPPNW), Körtestr.
10, 10967 Berlin
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Russell-Tribunal wirft
Israel Apartheid gegenüber den Palästinensern vor
Agencia EFE
In
einem Komuniquee teilte das Russel-Tribunal für Palästina, ein von
Gruppen aus der Zivilgesellschaft gebildetes Forum, das an diesem
Wochenende in Kapstadt (Südafrika) stattfand, heute mit, es sei zu
dem Schluss gelangt, Israel unterwerfe die Palästinenser einem
Apartheidsregime.
"Das
Tribunal ist zu dem Schluss gelangt, dass der Staat Israel die
palästinensische Bevölkerung einem institutionalisierten Regime der
Beherrschung unterwirft, das nach dem Völkerrecht der Definition
von Apartheid entspricht", erklärte das Russel-Tribunal in
einem Komuniquee nach der Pressekonferenz, die heute in Kapstadt
stattfand.
Nach
dem Tribunal, das rechtlich keine Machtbefugnis besitzt, wendet
Israel gegenüber der gesamten palästinensischen Bevölkerung eine
Politik der Rassentrennung an, sowohl gegenüber den im Gebiet des
Staates Israel als auch in den besetzten Gebieten und in den
Flüchtlingslagern lebenden (Palästinensern). "Der
Staat Israel ist rechtlich verpflichtet, das Verbot der Apartheid zu
respektieren, zumal es universell verboten ist und ein Verbrechen
gegen die Menschlichkeit darstellt", fügte die Organisation
hinzu. Das
Wort "Apartheid" bezeichnet eine Politik der
Rassentrennung, wie sie bis 1994 eine weiße Minderheit über die
schwarze Bevölkerung des Landes ausübte. "Die
von Israel begangenen Delikte wie Tötungen in großem Umfang,
willkürliche Verhaftungen, Folter und systematische Verletzungen der
Menschenrechte der Palästinenser werden im Völkerrecht als
Apartheids-Verbrechen definiert", erklärt das Tribunal.Wegen
all dessen appellierten die Mitglieder des Forums an den
Mittelmeerstaat, diese Politik zu beenden und die Palästinenser für
die (von Israel) zu der Zeit verursachten materiellen und
immateriellen Schäden zu entschädigen, in der sie (die
Palästinenser) Staaten und internationale Organisationen "um
Kooperation baten, um die israelischen Verletzungen des
internationalen Strafrechts zu beenden".
Das
Russel-Tribunal für Palästina, das sich regelmäßig in bestimmten
Städten trifft, wurde 2010 gegründet, um die mutmaßlichen
Verbrechen Israels gegen das palästinensische Volk aufzuzeigen und
zu verurteilen. Die
Mitglieder des Tribunals, die an der Sitzung in Kapstadt teilgenommen
haben, sind Stephane Hessel, Ronald Kasrils, Jose Antonio Martin
Pallin, Cynthia McKinney, Mairead Corrigan Maguire, Michael
Mansfield, Yasmin Sooka, Aminata Traore und Alice Walker.... Im
Laufe von vierzig Jahren wirkte die Russel-Stiftung als
Gewissenstribunal bei Verletzungen des Völkerrechts. Zu seinem
Komitee zur internationalen Unterstützung zählen aktuell
Persönlichkeiten wie Butros-Ghali, Noam Chomsky, Ken Loach und
Eduardo Galeano.
Aus
dem Spanischen übersetzt und leicht gekürzt: K. Nebauer
Quelle:
Palestina Libre
Russell Tribunal zu Palästina fordert Druck auf israelische Regierung
.... Danach erfüllt die Behandlung der palästinensischen Bevölkerung durch
den israelischen Staat den Tatbestand des Verbrechens der Apartheid
gemäß Artikel 2 der UN-Anti-Apartheid-Konvention und Art. 7 Absatz 2 h
des Römischen Statuts des Internationalen Strafgerichtshofs....
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Liebe Freunde,
heute hatten wir wieder über Musa’ade einen sehr guten Artikel
im Straubinger Tagblatt, den ich Euch nicht vorenthalten möchte.
Ich bin sehr froh und dankbar dafür, dass unsere
Lokalredaktion so hinter unserem Verein und der Aktion für Bethlehem
steht.
In zwei Wochen kommt dann der nächste Bericht über
unsere Hilfsaktion für die Bethlehemer Olivenholzschnitzer. 102 große Kartons
mit Schnitzereien usw. sind am 31.10. schon angekommen. Derzeit brauchen wir
viel Zeit, um Kommissionen für Pfarreien und Jugendgruppen zu packen, die die
Sachen beim Adventsbazar o.ä. anbieten. Eine sehr gute Unterstützung und Hilfe
für die Familien, die direkt und schnell ankommt. Wer sich weiter dafür interessiert, was im Straubinger
Tagblatt über unseren Verein steht, findet hier alle Artikel.
Wer von Ihnen/Euch unsere Projekte
in Bethlehem gerade jetzt in den kommenden Wochen vor Weihnachten mit einer Spende
unterstützen möchte, ist herzlich eingeladen. Eine einer bestimmten Einrichtung
zugedachte Spende (Vermerk “...” ) gebe ich natürlich entsprechend weiter.
Nur wenn Sie mit helfen, kann ich weitergeben. Selbstverständlich
bekommen Sie auch eine Spendenquittung zugeschickt. Schon im Voraus ein
herzliches “Vergelt’s Gott!”
Mit herzlichen Grüssen aus Straubing
P.
Rainer Fielenbach OCarm.
Albrechtsgasse 28
94315 Straubing
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Tel.
09421-843713
Email: rfielenbach@karmelitenorden.de
"MUSA'ADE - Hilfe
und Hoffnung für Bethlehem e.V."
Email:
musaade.bethlehem@karmelitenorden.de
Herzliche Einladung zum
Besuch Karmelitenkloster Straubing. |
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- Nur eine Woche, nachdem die israelischen Behörden
mit den palästinensischen politischen Gefangenen vereinbart hatten, die
Verhängung von Isolationshaft zu beenden, kündigten sie an, die Isolationshaft
von Ahmad Saadat, dem Führer der FPLP, die nun schon fast drei Jahre dauert, für
ein weiteres Jahr zu verlängern. Ahmad Saadat ist ein politischer
Gefangener. Gründe für seine Verhaftung sind im wesentlichen
"Sicherheits"-belange. Hier ein Aufruf, sich für ihn und die anderen
palästinensischen Gefangenen einzusetzen. K. Nebauer
-
PFLP
Führer: Gefangene sollten auf der UN-Agenda stehen
(Ma'an News
Agency v. 15.08.11)
Der
inhaftierte Führer der Volksfront für die Befreiung Palästinas
drängte am Montag die Palästinensischen Führer, Gefangene auf die
Agenda bei den Vereinten Nationen im September zu stellen.
Ahmad
Saadat, Generalsekretär der linken Partei, sagte, die UN sollte
Palästinenser, die in Israel im Gefängnis sind, als Kriegsgefangene
anerkennen und ihnen nach der Dritten und der Vierten Genfer
Konvention Schutz gewähren. Er
sagte, Präsident Mahmoud Abbas sollte die Angelegenheit neben der
Bitte Palästinas um Mitgliedschaft in der Weltorganisation
hervorheben. Saadat
drängte den Präsidenten, den Plan des Ministeriums für
Angelegenheiten der Gefangenen zu unterstützen, (der vorsieht) die
Situation der Gefangenen auf der UN-Generalversammlung zu erörteren
und in Den Haag ein beratendes Gutachten zum Rechtsstatus der
Gefangenen zu suchen.
Saadat
gab diese Stellungnahme bei einem Gespräch mit dem Anwalt des
Ministeriums, Nasim Abu Ghoush, im Gefängnis von Nafha ab.
Der
PFLP-Führer ist einer von sechs Palästinensern, die im Gefängnis
von Nafha in der Negev-Wüste im Süden Israels in Isolationshaft
gehalten werden.
Der
Abgeordnete wurde 2006 von israelischen Streitkräften aus einem
Gefängnis der Palästinensischen Autonomiebehörde in Jericho nach
einem langen Patt zwischen den Gefangenen und der Truppe
festgenommen.
Er
wurde wegen seiner angeblichen Rolle als Anstifter bei der Ermordung
des früheren israelischen Tourismusministers Rahavam Zeevi 2001 zu
30 Jahren Haft verurteilt.
(aus
dem Englischen: K. Nebauer )
Anmerkung:
Ahmad Saadat befindet sich seit 19.03.2009 in Isolationshaft, die
zuletzt bis 03.11.2011 verlängert worden ist.
1. Call the Israeli
embassy or consulate in your location and
demand the immediate freedom of Ahmad Sa'adat and all Palestinian
political prisoners.
2. Write
to the International Committee of the Red Cross and
other human rights organizations to exercise their responsibilities and
act swiftly to demand that the Israelis ensure that Ahmad Sa'adat and
all Palestinian prisoners are freed from punitive isolation. Email the
ICRC, whose humanitarian mission includes monitoring the conditions of
prisoners, at jerusalem.jer@icrc.org, and inform
them about the urgent situation of Ahmad Sa'adat.
3. Email
the Campaign to Free Ahmad Sa'adat at info@freeahmadsaadat.org
with announcements, reports and information about your local events,
activities and flyer distributions.
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Dringender
Appell:
Unter den
palästinensischen Gefangenen, die durch den Austausch freikommen
sollen, sind keine Kinder
URGENT APPEAL | Prisoner exchange list does NOT include any children
DEFENSE FOR CHILDREN INTERNATIONAL - DCI
Incident: Prisoner exchange – Release of Palestinian children
Location: Occupied Palestinian Territory/Israel
Date of incidents: Continuing Number of cases: 164
Ages: 12 to 17 years
Date of issue: 17 October 2011
Prisoner exchange
On 11 October 2011, Israel and Hamas announced a deal to release
Palestinian prisoners in exchange for the freeing of Israeli
soldier, Gilad Shalit. Under the deal a total of 1,027 Palestinian
prisoners are to be released in two stages beginning on 18 October,
and concluding two months later. On Sunday, 16 October 2011, the
Israeli authorities published a list of 477 prisoners, including 27
women, to be released in the first stage on 18 October. The list
does not include any children. DCI-Palestine can not confirm how
many children, if any, will be released at the second stage in
December 2011.
According to the latest figures released by the
Israeli Prison Service and DCI-Palestine, at the end of September
there were 164 Palestinian children (12-17 years) in Israeli
detention facilities, including 35 young children between the ages
of 12–15 years. Seventy-six of these children have been sentenced,
whilst 88 children are being held in pre-trial detention.
Background
Each year approximately 700 Palestinian children (12-17 years) (http://www.dci-palestine.org/theme/detention)
from the West Bank are prosecuted in Israeli military courts after
being arrested, interrogated and detained by the Israeli army,
police or security agents. It is estimated that since the year 2000,
around 7,500 Palestinian children have been detained and prosecuted
in the system. Credible reports of torture and/or ill-treatment (http://www.dci-palestine.org/documents/submission-situation-facing-palestinian-children-detained-israeli-military-detention)
during the arrest, transfer and interrogation stages in the system
have persisted for years. The majority of these children are charged
with throwing stones.
The ill-treatment starts at the
moment of arrest, when many children report experiencing terrifying
night-time raids on the family home, before being tied, often
painfully so, and blindfolded. The destabilising effect of these
night-time arrests is compounded by the fact that few parents are
informed where their child is being taken to, often in the middle of
the night. The common experience of many children is that the
journey to the interrogation centre is routinely accompanied by
further suffering, either because of the way the child is
restrained, or because of further physical or verbal abuse. The
transfer process can take many hours and often includes intermediate
stops at settlements or military bases where further ill-treatment
occurs, including in some cases, prolonged exposure to the elements,
and a lack of water and toilet facilities.
On arrival
at the interrogation centre, children are questioned alone and
rarely appear to be informed of their rights, particularly the
rights against self-incrimination. The interrogation techniques
frequently include a mix of intimidation, threats and physical
violence with a clear purpose of obtaining a confession, which in
some cases, are written in Hebrew, a language few Palestinian
children understand. Once the interrogation stage of the system is
concluded, the majority of children remain in pre-trial detention
awaiting their prosecution before a military court. The primary
evidence against most children in the military courts will either be
their confession, or the confession of another child who has been
subjected to similar treatment.
In the overwhelming majority
of cases, children will plead guilty because this is the quickest
way for them to get out of the system. The overwhelming majority of
Palestinian children in Israeli detention are held in prisons inside
Israel, in violation of Article 76 of the Fourth Geneva Convention
which prohibits the transfer of prisoners out of occupied territory.
Recommended action
Please send appeals urging the Israeli authorities to release all
Palestinian children currently held in detention, including all
children serving sentences as well as those being held in pre-trial
detention.
Appeals to:
Your elected representatives; and
The Israeli embassy in your country [list of Israeli diplomatic missions worldwide http://www.worldembassyinformation.com/israel-embassy/index.html ].
Related links
DCI- Palestine submission - In their own Words: A report on the
situation facing Palestinian children detained in the Israeli
military court system (July 2011) http://www.dci-palestine.org/sites/default/files/un_sp_-_detention_-_west_bank_-_july_2011.pdf
B’Tselem report - No Minor Matter: Violation of the Rights of
Palestinian Minors Arrested by Israel on Suspicion of Stone-Throwing
(July 2011)
http://www.btselem.org/publications/summaries/2011-no-minor-matter
No Legal Frontiers – All Guilty! Observations in the Military Juvenile Court http://www.dci-palestine.org/documents/new-report-israeli-ngo-%E2%80%9Call-guilty-observations-military-juvenile-court%E2%80%9D
ACRI, DCI and Yesh Din demand equality for Palestinian children (June 2011)
http://www.dci-palestine.org/documents/acri-dci-palestine-and-yesh-din-demand-equality-palestinian-children"
LIST OF PRISONERS TO BE RELEASED TODAY
http://occupiedpalestine.wordpress.com/2011/10/16/full-list-the-palestinian-prisoners/
http://occupiedpalestine.wordpress.com/2011/10/16/israel-names-477-prisoners-to-be-released/
Dr. Gabi Weber, Freiburg |
Verwaltungsgericht rügt Verhalten der Stadt Düsseldorf beim Abbruch der Nakba-Ausstellung
Bitte um solidarische Unterstützung:
Da das Verwaltungsgericht auf Erledigung des Verfahrens gedrängt
und die Klage nicht zurückgewiesen hat, müssen wir nur die Hälfte der Gerichtskosten
tragen. Dem haben wir zugestimmt, weil alles andere (Unzulässigkeit
der Klage, Revision) erheblich teurer und auch zu risikoreich
gewesen wäre und das Gericht deutliche Kritik am Verhalten der Stadt
Düsseldorf geübt hat.
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Kosten-Aufstellung: |
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| 1. Erlass einer einstweiligen Verfügung |
181,50 € |
| 2. Zurücknahme der Beschwerde dagegen |
121,00 € |
| 3. Klage (halbierte Kosten): |
121,00 € |
| 4. Rechtsanwaltskosten: |
858,78 € |
| Gesamtkosten: |
1282,28 € |
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Wir bitten um Spenden auf folgendes Konto:
Deutsch Palästinensische Gesellschaft
Konto: 500 339 210
bei Sparda-Bank West Köln
BLZ: 370 605 90
unter dem Stichwort "Nakba-Ausstellung"
Sollte je ein Überschuss auftreten, so wird der Betrag für ein
Projekt (Ausbildung junger palästinensischer Mädchen) des Vereins
Flüchtlingskinder im Libanon e.V. verwendet.
Presseerklärung |
Das öffentliche
Schweigen über Palästina
Sehr geehrte Damen und Herren,
wie schlimm muss es in Nahost noch
werden, bevor unsere Medien es für wichtig genug halten,
darüber zu berichten?
Diese Frage drängt sich uns auf, wenn wir z.B. die aktuellen
Sendungen des DLF, einer unserer wichtigsten Informationsquelle,
hören.
Seit Tagen ist Palästina dort (von einigen Ausnahmen
abgesehen) praktisch nicht-existent, während sich doch vor Ort
(und in unserer Politik) schlimme Dinge abspielen..
Beispiele:
- Vom Hungerstreik
palästinensischer Gefangener in israelischer Haft
(über 6000 Gefangene, von denen einige schon seit
über 25 Jahren inhaftiert sind!) war bislang in deutschen
Medien fast nichts zu lesen/hören/sehen. Und das, obwohl die
Situation dieser verzweifelten Menschen täglich bedrohlicher
wird und obwohl bekannt ist, dass Netanjahu schon vor Wochen gedroht
hat, bei einem Versuch der Palästinenser, auf dem Wege
über die UNO zu mehr internationaler Anerkennung zu gelangen,
würden die Haftbedingungen der in israelischen Haftanstalten
festgehaltenen Menschen verschärft. Kein Thema für
Nachrichten oder Kommentare?
- Von den alltäglichen Schikanen und
Bedrohungen der Menschen in der Westbank erfährt der
Medienkonsument hier in Deutschland hinter dem Rauchschirm der
ständigen Schreckensbotschaften aus Syrien und nun wieder aus
Ägypten fast nichts, von den andauernden Vernichtungen
palästinensischer Lebensgrundlagen, von Gewalt gegen Menschen,
von verletzten, ja auch von getöteten Kindern, von
Vertreibungen, von Zerstörungen. Erwarten Sie, dass der wache
Mitbürger sich aktiv dadurch informiert, dass er im Internet
z.B. die Wochenberichte
des PCHR Palestinian Center for Human Rights liest oder dass
er auf ausländische Medien (BBC, Haaretz, etc.)
ausweicht? Das können Sie nicht wollen! Es kann auch
nicht sein, dass Sie nur berichten, wenn es Grausamkeiten und Tote gab:
der Drohnenmord
an einem palästinensischen Kind im August war auch
nicht zu finden in den Medien.
- Vom Verhalten unserer Politik in
internationalen Gremien wird auch kaum berichtet: das Abstimmungsverhalten
Deutschlands beim Antrag der Palästinenser auf Mitgliedschaft
in der UNESCO, wobei unsere Vertreter in der vergangenen
Woche gemeinsam mit Rumänien, Lettland und den USA die
einzigen Gegenstimmen abgaben, blieb dem Hörer des DLF und
wohl auch sonst den meisten Medien-„Kunden“
verborgen.
- Und dass über so wichtige
Veranstaltungen, wie die Podiumsdiskussion
beim DBB in Berlin am vergangenen Donnerstag, bei der so
wichtige Menschen wie Dr. Christoph Heusgen, außen- und
sicherheitspolitischer Berater der Bundeskanzlerin, Jean Asselborn,
Außenminister, Großherzogtum Luxemburg, Dr. Frank
Walter Steinmeier, SPD-Fraktionsvorsitzender im Dt. Bundestag,
Elmar Brok, MdEP, Salah Abdel Shafi,
Generaldelegierter Palästinas in Berlin, Dr. Sylke Tempel,
Chefredakteurin, Internationale Politik, Dr. Tono Eitel, dt.
UNO-Botschafter a.D. unter der Moderation von Manfred Erdenberger
ziemlich einhellig dafür sprachen, den Status
Palästinas aufzuwerten, überhaupt nicht berichtet
wird, ist zutiefst irritierend.
- Dass aber die telefonische Kritik, die unsere Kanzlerin
gegenüber Herrn Netanjahu am 30.9.
äußerte, in unseren Mainstreammedien fast
ungehört verhallte, macht uns Angst.
Für uns erhebt sich die Frage: wer bestimmt, was wir
erfahren sollen? Nach welchen Kriterien sortieren Sie die Meldungen?
Oder haben wir nur nicht genau genug hingeschaut und hingehört?
Ihre
Renate und Frank Dörfel
Breisgauer Str. 7
14129 Berlin
030-80582724
www.palaestina-heute.de
P.S.
Adressatenkreis -- bitte fühlen Sie
sich frei, das Schreiben auch noch an andere Menschen weiterzuschicken!
Ferner
werden wir diese Mail einer Reihe von Menschen zusenden, von denen wir
wissen, dass sie an der Situation in Nahost und auch an der Reaktion
unserer Politik und unserer Medien brennend interessiert sind.
R. und F.
Dörfel |
Berliner Wahl / Städtepartnerschaften Nahost:
Wäre Ihre Partei bereit, Initiativen im Bezirk zu ergreifen oder
zu unterstützen, um Partnerschaften zwischen der Berliner Bezirken
und Orten in Palästina zu gründen? Solche Partnerschaften
könnten wichtige Hoffnungszeichen für die Menschen in
Palästina sein.
- Abrissbefehl
für das "Zelt der Völker" Palästinensische
Christen kämpfen um das Land ihrer Väter. "Wir weigern uns, Feinde zu sein" - die
klare Botschaft, in drei Sprachen auf einen Felsblock am Eingangstor
gepinselt, empfängt den Besucher im Weinberg der
palästinensischen Familie Nassar. Erst kürzlich haben
israelische Soldaten das Tor zu dem Anwesen eingerissen. Die Nassars
haben es geflickt und trotzig ihre Friedensbotschaft noch ein
Stück weiter auf den Weg gerückt.
- Israelische Armee bedroht “Zelt
der Völker” Das
Deutsche Mennonitische Friedenskomitee ruft dringend zur
Solidarität mit der Familie Nassar und dem Projekt
“Zelt der Völker” auf. Die israelische
Armee droht mit dem Abriss verschiedener in den letzten Jahren von der
Familie und freiwilligen Helfern errichteten Gebäuden und
Installationen. Der Familie bleiben nur wenige Tage um zu reagieren.
- Das Projekt "Zelt der Völker".
Menschen bauen Brücken Ein breit abgestütztes
Netz von Menschen in der Schweiz und Deutschland engagiert sich in
diesem Partnerschaftsprojekt.
- Daoud
Nassar
ist ein Palästinenser, evangelisch-lutherischer
Christ
sowie Gründer und Leiter des privaten Friedensprojekts „Zelt der
Völker“ („Tent of
Nations“)
südwestlich von Betlehem.
- Videos

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Eine
legale,
politische und öffentliche Aktion soll die Straflosigkeit
Israels
beenden
"... Wenn
Israel nicht gestoppt wird, werden die Entführungen,
Gefangennahmen,
Zerstörungen (von Häusern, Ortschaften, Olivenhainen
usw. A.d.Ü.), Verstümmelungen und Morde an
Palästinensern weiter gehen und wird
eine ähnliche Gewalt gegen die eingesetzt werden, die sich
dieser
Politik widersetzen. Voller Stolz haben die israelischen Politiker
angekündigt, auf zukünftigen Schiffsflotten (nach
Gaza)
Scharfschützen und scharfe Hunde einzusetzen. Diese Drohungen
bringen uns von unserem Entschluss nicht ab; die Flotille
wächst
weiter..."
Salam
Shalom Arbeitskreis
Palästina-Israel e.V. setzt sich für einen gerechten
Frieden für die Menschen im Nahen Osten ein.
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