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Gerechtigkeit ist der Weg zum
Frieden
Petitionen,
Unterschriftenaktionen, Aufrufe
Mitteilung
von Stefanie Landgraf und Johannes Gulde, den Autoren des Films
„Wir weigern uns Feinde zu sein – den
Nahostkonflikt verstehen lernen – Deutsche Jugendliche
begegnen Israelis und Palästinensern“
Bürgermeister in Nürnberg boykottiert unseren
Film und verhindert seinen Einsatz an städtischen
Schulen. .... Wir
können diesen Kampf nicht allein gewinnen. Wir brauchen dazu
Unterstützung.
Unsere Kontoverbindung unter dem Stichwort:
„Projekthilfe – Nahostfilm“
Landgraf & Gulde, GLS Bank, BLZ 430 609 67, KontoNr. 8089 8500
00
BIC: GENODEM1GLS, IBAN: DE 16 4306 0967 8089 8500 00
Näheres
und vollständiger Text der Mitteilung
Siehe auch diesbezügliche Auseinandersetzungen in "Frühere Veranstaltungen" |
Eine Mitteilung von Pater Rainer Fielenbach :
Bevor ich in der
nächsten Woche mit einer neuen Gruppe zur Pilger- und Solidaritätsreise nach
Israel und Palästina aufbreche, möchte ich Ihnen noch eine mir sehr wichtige und
am Herzen liegende Information zuschicken. Ich bitte Sie ganz herzlich, sich
dafür ein wenig Zeit zu nehmen.
Es geht hier nämlich
um etwas Grundsätzliches: Es geht um die Frage, wer bestimmen darf, was in der
Problematik "Israel und Palästina" gesagt werden darf oder nicht, was
antisemitisch ist oder nicht, ob die Wahrheit gesagt und gezeigt werden darf
oder nicht.
Wir verwenden
manchmal den Satz "Die Hoffnung stirbt zuletzt!" - Ich teile diesen Spruch
inzwischen nicht mehr! Warum? Weil damit die Hoffnung stirbt, wenn
auch zuletzt, aber sie stirbt! Dem kann und will ich mich nicht anschliessen.
Ich habe weiter die
grosse Hoffnung, dass der Film und damit sein Inhalt "Wir weigern uns
Feinde zu sein" von noch mehr Menschen guten Willens gesehen, diskutiert und
schließlich ganz praktisch in die Tat umgesetzt wird.
Ich habe weiter die
Hoffnung, dass "Wir weigern uns Feinde zu sein" einen wichtigen Beitrag zum
Frieden, zur Verständigung und zur Zukunft für die beiden Völker leisten
kann.
Ich hoffe weiter,
dass dieser Film sein Gewicht behalten wird, wie der Stein am Eingang des Hügels
mit dem Weinberg von Daoud Nassar / Tent of Nations in der Nähe von Bethlehem,
auf den dieser Frieden stiftende und Hoffnung für die Zukunft machende Satz
geschrieben worden ist.
Mit
herzlichem Dank und vielen Grüssen
P. Rainer
Fielenbach
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Am Dienstag, den 16. April 2013 will die
Sozialdemokratische Partei
Deutschland Israel ein Geschenk zum 65. Gründungstag machen
und ruft daher bereits seit einigen Monaten dazu auf, für
einen „Wald der SPD“ zu spenden. Das Geld dieser
„Sozialaktion“ bekommt der Jüdische
Nationalfonds (JNF).
ACT! Tell German social democrats
no to JNF support
Warum man die petition gegen die
Unterstützung des Jüdischen Nationalfonds durch die
SPD unterschreibt:
-
Von Eckhard
Lenner GRäFELFING, DEUTSCHLAND
... Weil ich die Gedankenlosigkeit (oder ist es doch eher
Ignoranz oder Opportunismus?) der SPD-Führung deprimierend
finde.
Wie kann eine demokratische Partei mit dieser alles in allem doch
ehrenhaften Geschichte sich zum Handlanger eines nationalistischen
und rassistischen Unterdrückungsregimes machen, das die Rechte
seiner eigenen Bürger brutal missachtet, nur weil diese einer
anderen ethnischen Gruppe angehören?
- Von
Luciano
Falcone, DEUTSCHLAND
Mit der Unterstützung des Jüdischen Nationalfonds
durch die SPD wurde mir nunmehr die Entscheidung leicht gemacht, eine
Partei wie die SPD keinesfalls zu wählen.
Weitere
Informationen zur Politik des JNF findet ihr hier:
Gadi
Algazi am 15. Februar 2013 in Berlin:
Kann
Kolonisation grün
sein? Der Jüdische Nationalfonds (JNF/KKL) in Israel /
Palästina
Gadi
Algazi am 29. Oktober 2011 in Berlin:
Zerstörung
und Enteignung
von Israels Beduinen: Der Fall Al-‘Araqib
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| Betreff: |
Update zur Petition
„Keine Unterstützung des Jüdischen
Nationalfonds durch die SPD!" auf Change.org |
| Von: |
"BDS Berlin"
<mail@change.org> |
| Datum: |
Do, 18.04.2013, 18:21 |
An alle
Unterzeichner_innen,
die Petition
„Keine Unterstützung des Jüdischen
Nationalfonds durch die SPD“
war ein voller Erfolg. Über 1000 Personen, Gruppen und
Organisationen haben sie in einem Zeitraum von knapp 3 Wochen
unterschrieben und damit zum Ausdruck gebracht, dass wir die
Unterstützung des JNF durch die SPD ablehnen.
Vielen Dank an
dieser Stelle an alle Unterzeichner_innen!
Das
angestrebte Ziel der Verantwortlichen in der SPD scheint nicht
erreicht worden zu sein. Die Hoffnung, dass „wir
SozialdemokratInnen“ mehr können, die Andrea Nahles
und Christian
Lange in dem Flyer
„Helfen Sie uns, Israel zu
begrünen“
ausdrückten, scheint sich nicht erfüllt zu haben.
Uns
ist
nicht bekannt, ob die Verantwortlichen der SPD Israel bzw. dem JNF
ein Geburtstaggeschenk übergeben haben. Was wir jedoch sagen
können
ist, dass die Spendenbereitschaft für den „Wald der
SPD“ mit den
angestrebten 5000 Bäumen zum 65. Geburtstag des Staates Israel
nicht
ausreichte.
Der 16. April
ist jetzt vorbei und wir beenden somit die Petition.
Durch
den
Bezug zum internationalen Aktionstag am 30. März, dem Tag des
Bodens, an dem die Petition gestartet wurde, haben wir uns in die
internationale Kampagne gegen den JNF gestellt. Nicht nur in
Deutschland, auch in anderen Ländern nimmt die Ablehnung gegen
die
Politik des JNF zu. So wurde z.B. in England an diesem Tag eine
offizielle Beschwerde
eingereicht, die eine Aberkennung der
Gemeinnützigkeit des JNF verlangt.
Mit
solidarischen Grüßen
BDS Berlin
Webseiten:
JNF
Machenschaften
Stop
the
JNF campaign auch mit deutschsprachigen Informationen
Palästinakomitee
Stuttgart
Stop the
JNF campaign,
Negev
Coexistence Forum for Civil Equality ,
besonders die Seite zum Wald
der SPD
und Tarabut der
arabisch-jüdischen Bewegung für sozialen und
politischen Wandel |
EAPPI
(Ökumenisches Begleitprogramm des Weltrates der Kirchen in
Genf) 28.3.2013
Dringender
Appell
Schulkinder in Hebron
festgenommen und teilweise inhaftiert
Werden
Sie aktiv!
Am
Mittwoch, dem 20. März 2013 erschienen um 7.30 Uhr 22
israelische
Soldaten in der Hebron Public Elementary School und zwangen die
Schulkinder, zum Checkpoint 29 zu gehen und dann in
Militärfahrzeuge
einzusteigen. Insgesamt nahmen sie während dieses Vorfalles 27
Kinder im Alter von 7 – 15 mit. Zwei
der Kinder wurden kurz nach der Festnahme am Straßenrand
ausgelassen. Die übrigen 25 Kinder wurden zur Polizeistation
nahe
der Ibrahim Moschee gebracht; dort wurden sie fotografiert und ihnen
Fingerabdrücke abgenommen.
Lehrer
aus der Schule gingen zur Polizeistation, durften sie aber nicht
betreten.Um
14 Uhr entließen die Soldaten die 8 jüngsten Kinder,
hielten aber
die anderen 17 weiterhin fest; diese waren im Alter von 13 bis 15.
Nachdem
die Kinder auf der Polizeistation verhört worden waren,
transportierten die Soldaten die 17 Kinder zu den Militärbasen
Jabarah und Junaid, wo sie weiter ausgefragt wurden. Ausführliches
Video
Leserbriefe
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IKEA weigert
sich in Israel, an Palästinenser in der Westbank zu
liefern, während es Siedlern liefert.
IKEA behauptet
öffentlich, sein
israelisches Geschäft beliefert jeden, egal
welcher Ethnie, Religion oder Nationalität er
angehört. Aber neue Beweise belegen, dass Ikeas Behauptung
falsch ist.
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Musterbrief an
MINISTERPRÄSIDENT
Benjamin Netanyahu
Office of the Prime Minister
3 Kaplan St., PO Box 187
Kiryat Ben-Gurion
Jerusalem 91950
ISRAEL
(Anrede: Dear Prime Minister / Sehr geehrter
Herr Ministerpräsident)
E-Mail: b.netanyahu@pmo.gov.il
oder pm_eng@pmo.gov.il
Sehr geehrter Herr
Ministerpräsident,
ich habe
durch Amnesty International erfahren, dass die Haftdauer von Hassan
Karajah erneut verlängert wurde und er erst am 12. Februar
Zugang zu seinem Rechtsbeistand erhalten hat. Der Menschenrechtler soll
berichtet haben, dass er in Haft gefoltert wird und nicht alle
Medikamente erhält, die er benötigt. Dies besorgt
mich sehr!
Ich ersuche
Sie daher hiermit, Hassan Karajah sofort freizulassen, sofern er nicht
einer international als Straftat anerkannten Handlung angeklagt wird
und ein faires Verfahren erhält, das internationalen Standards
entspricht.
Ich bitte
Sie zudem eindringlich, Hassan Karajah vor Folter und anderen
Misshandlungen zu schützen und ihm jegliche erforderliche
medizinische Behandlung zu gewähren.
Mit
freundlichen Grüßen |
Ein
letzter Versuch, die Weltöffentlichkeit um
Unterstützung und Solidarität zu bitten >>>
Ja,
Sie können etwas tun!
In der nächsten Woche soll vor dem
Obersten Gerichtshof in Israel die Entscheidung über
den Mauerverlauf im Tal von Cremisan
fallen. Durch den bisher geplanten Mauerverlauf
würde Cremisan mit dem Konvent Salesianerinnen und
das Salesianerkloster von Bethlehem/Beit Jala
abgetrennt und nach Jerusalem hin enteignet werden.
58 Familien werden ihr Land mit Weinstöcken und
Olivenbäumen verlieren.
Für über 450 SchülerInnen der
Salesianerinnen-Schule wird der Zugang zur Schule nicht mehr
möglich oder zumindest nur sehr schwer erreichbar sein,
abhängig von israelischen Soldaten, die durchlassen oder
zurückschicken!
Aus diesem Anlass findet am Freitag, den 08.02.2013,
Nachmittag nach der seit Jahren im Aussengelände des
Klosters gefeierten Freitags-Messe eine grosse
Pressekonferenz statt. Gottesdienst und Pressekonferenz
wollen ein letzter Versuch sein, ein deutliches Zeichen an das oberste
israelische Gericht zu senden und die Weltöffentlichkeit um
Unterstützung und Solidarität zu bitten.
Aus diesem aktuellen Anlass die Bitte
der Christen Bethlehems, die Petition
der katholischen Menschenrechtsgruppe von Sankt Yves
in Jerusalem mit Ihrem Namen und Eintrag zu
unterstützen. Nur wenn die Welt und wir hinschauen und Protest
anmelden, besteht vielleicht die Möglichkeit, für die
Menschen in Cremisan etwas zu erreichen und den Verlauf der Mauer zu
ändern.
Mit Ihrer Unterschrift auf der Petition
protestieren Sie gegen den Landraub durch Israel im Seitental Cremisan
von Bethlehem. Vielen ist inzwischen der Wein
der Salesianer bestens bekannt. Das
gesamte Tal, gehörig zu Bethlehem, soll durch die
Mauer von Beit Jala abgetrennt werden. Die Vorbereitungen
für die Mauer sind bereits zum größten Teil
fertiggestellt.
Oberhalb des Klosters am nördlichen
Dorfrand von Al Walajeh mit 1.800 Einwohnern ist die Mauer
bereits seit zwei Jahren fertiggestelllt. Das Dorf Al Walajeh
selbst wird in kurzer Zeit komplett von einer Mauer/
Elektro-Sicherheitszaun umgeben sein mit einem einzigen Ausgang nach
Bethlehem, der wiederum von israelischem Militär kontrolliert
wird, bzw. werden kann.
Bitte unterstützen Sie
durch Ihre Unterzeichnung der Petition das Engagment des katholischen Zentrums
für Menscherechte von Sankt Yves in Jerusalem,
das seit Jahren für eine Verlegung der Mauer und den Erhalt
des Tales von Cremisan auf der Seite von Bethlehem
kämpft.Vielen Dank!
Um die völkerrechtswidrigen Handlungen Israels zu beenden,
unterstützen Sie die Petition „Brücken statt
Mauern“ der katholischen Menschenrechtsorganisation
St.Yves.
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>>> Hierzu
Videotipps
-
Dieser sehr gute Film ist leider teilweise
in italienischer Sprache. This video was
realized last July, 2012 by Popolis staff in support of Palestine
people living in Cremisan Valley. Society of St. Yves and Salesian
sisters joined an appeal against the wall the Israeli forces have in
project to build to separate the convent from the Beit Jala community
and grab Palestininan land. The last hearing is scheduled on Febbruary,
12. The video is spoken part in English and part in Italian.
- The establishment and enlargement
of illegal Israeli settlements surrounding Bethlehem has been
threatening the Palestinian communities of Beit Jala and neighbouring
villages. A rare green area historically used by Palestinians for
agriculture and open-air recreational activities risks to disappear. In
protest to land confiscation and the construction of the apartheid
wall, an outdoor mass id held in the Cremisan Valley every Friday. This
nonviolent initiative aiming to achieve peace and justice goes far
beyond any religious or political affiliation. Video
- Al-Walaja
Village and the Seperation Wall (27/8/2011). Video
- Beispiel für einen der
jede Woche am Freitag stattfindenden Proteste in Creminsan/Al Walajeh
gegen den Landraub und Mauerbau. Video
- The residents of Cremisan valley
situated in the Bethlehem District of Beit Jala are building popular
resistance against Israel's decision to confiscate large areas of their
land. Israeli forces have issued an order confiscating 37,000 square
meters of private land near the Cremisan monastery. This area has been
heavily targeted by the Israeli forces as they have demolished several
structures, destroyed electricity poles and closed agricultural roads.
Local Christians supported by Muslims are now attending a weekly
demonstration and holding a church service where the Israeli wall is
now being built which will isolate the community from east
Jerusalem-al-Quds. Video
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Pater
Rainer schreibt uns:
Bevor ich ins morgen (Samstag, den 27.04.13) ins Heilige Land
mit einer Pilgergruppe fliege, hier noch aktuell ein paar Infos:
Heute ist die
Entscheidung zu Cremisan gefallen. Die Mauer wird wie vorgesehen
gebaut. Damit wurden alle Proteste aus Bethlehem und der Welt und der
Kirchen ignoriert. Israel macht, was es will, bis in seine
Gerichtsbarkeit.
Unsere Pilgergruppe wird voraussichtlich am nächsten Freitag,
den 03.05.13, nachmittag mit der Gemeinde von Beit Jala den
wöchentlichen Gottesdienst in den Olivenbäumen von
Cremisan mitfeiern. Siehe Artikel in der Anlage |
Aktionsaufruf
des European Coordination of Committees and Associations for
Palestine (ECCP)
Verhindern
Sie die Umsetzung des neuen EU-Israel Handelsabkommens!
Musterbrief an die deutschen
Europaparlaments-Abgeordneten zum
Runterladen
Jüdische Stimme
für gerechten
Frieden – EJJP1
Deutschland appelliert
an das Europäische Parlament:
Ratifizieren
Sie ACAA2
nicht!
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Israelhilfe
der US-Regierung
- Radio
Vatikan v. 18.10.12 Streit um Israelhilfe der
US-Regierung. Aus Protest gegen die Israelkritik
protestantischer Kirchen haben mehrere jüdische Organisationen
ein nationales christlich-jüdisches Dialogtreffen in den USA
abgesagt.
- Frankfurter
Neue Presse v. 18.10.12 Jüdische
US-Verbände sagen Treffen mit Kirchen ab. Die
Kritik protestantischer US-Kirchen an der Israelpolitik hat zu einem
Eklat geführt. Jüdische Organisationen haben aus
Protest ein nationales christlich-jüdisches Treffen abgesagt.
Rabbi
Brant Rosen, Jewish Voice for Peace:
Please stand with me in support of the Christian leaders who understand
that unconditional military aid to Israel is a key obstacle to a
lasting and just peace.
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Petition
wird versendet an:
- Oberbürgermeister
der Stadt Bonn
- Die
Organisatoren der 'Interkulturellen Woche' in Bonn
- Organisatoren
der 'Interkulturellen Woche' in Bonn
- Presseamt
der Stadt Bonn
Näheres
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Die Ausbeutung der
palästinensischen Bevölkerung? Nicht in meinem Namen!
Die Ablehnung des EU-Israel-Abkommens
über die
Bewertung der Konformität und der Zulassung industrieller
Produkte (ACAA) ist für die Förderung
von Frieden und Gerechtigkeit von nachhaltiger Bedeutung. Wir glauben,
dass die EU mit ihren Abkommen mit Drittländern die
Förderung und Achtung der Menschenrechte und Grundwerte
voranbringen sollte.
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Skandal-Urteil
im Fall Rachel Corrie (Junge Welt v. 29.08.12)
Israel
muss nicht für Tötung Rachel Corries zahlen
Urteil
in Israel. Tod
der US-Aktivistin Rachel Corrie war Unfall (Spiegel
v. 28.08.12)
Take
action: mark verdict in Corrie civil case in Israel – 28
August
We Divest Campaign:
As you likely have heard by now, this morning in Haifa, Israel the
verdict was announced in the civil case brought by the Corrie family
against the State of Israel. The verdict was truly devastating. The
judge found Rachel Corrie's death to be an accident, with no fault or
responsibility for the Israeli military. When she was killed,
Rachel was attempting to defend a civilian home in Rafah, Gaza
from demolition with a Caterpillar bulldozer. This verdict
reflects the impunity of the Israeli army and confirms the deficient
investigation undertaken by Israel after Rachel’s
death. You can see the press release from the We
Divest Campaign here.
In response to the verdict, Cindy and Craig Corrie, Rachel’s
parents said:
“We
are deeply saddened and troubled by what we heard today in the court of
Judge Oded Gershon. This was a bad day, not only for us, but for human
rights, for humanity, the rule of law, and the country of Israel. From
the beginning, it was clear that there was a system to protect the
military and soldiers, to provide them impunity. This extends to the
courts. The diplomatic process failed us. The Israeli court system
demonstrated that it failed us too. Rachel was a human being who
deserved accountability, and we as her family deserve that
too.”
With no justice in the courts, we are all
responsible to bring justice and the end to the occupation. The
nonviolent tactics of boycotts and divestments campaigns as called for
by Palestinian civil society are the best tools we have. We and the
Rachel Corrie foundation urge you to take action and help spread the
word about the We Divest Campaign and our work to push TIAA-CREF divest
from companies that are profiting from the Israeli occupation,
including the $1 billion they have invested in Caterpillar Inc. in
their general funds.
You can take action, and encourage others to, in the coming days by:
- Delivering
a letter to TIAA-CREF
offices, and remember Rachel as you do. Combine this
with a larger event, or designate a few people to deliver the
letter. Register your planned action here. Download a
copy of our sample TIAA-CREF letter and we will e-mail you a poster of
a Palestinian family impacted by demolitions using CAT
equipment. Our goal is to deliver letters to half of the 60
TIAA-CREF offices--some offices have already been visited!
- Print
this image of Rachel.
Photograph yourself with it, and post it on our new Tumblr blog. We
will gather images worldwide and also send them to the U.S. Department
of State.
- Take
part in a live conference call with the Corrie family,
TOMORROW Wednesday, August 29th, 6:30 p.m. Pacific Daylight
Time/ 9:30 p.m. Eastern Daylight Time. To participate in the
call, RSVP to rochelle@rachelcorriefoundation.org.
- Post
news and announcements
on Facebook and follow @WeDivest and @rcfoundation today on twitter and
retweet!
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Save My Village!
Don't demolish my village, Susiya
in the Hebron hills. We've won a temporary reprieve in the High Court,
now we need the stability to remain in our village and be granted
building permits so that we don't have to live in tents anymore.
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pax
christi-Nahostkommission
fordert das Auswärtige Amt auf, die palästinensische
Menschenrechtsorganisation „Stop the Wall“ zu
schützen. Zum Bericht
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Aktion
„Besatzung
schmeckt bitter“
pax christi fordert eindeutige Kennzeichnung
der
Waren aus israelischen Siedlungen. Angesichts der derzeitigen unklaren
Deklarierung empfiehlt die Nahostkommission Kaufverzicht.
Die pax christi-Nahostkommission startet eine bundesweite
Aktion
für die Kennzeichnung von Waren aus den
völkerrechtswidrigen
israelischen Siedlungen auf besetztem palästinensischem
Gebiet.
Mit farbig bedruckten Papiertüten macht sie Verbraucher/innen
darauf aufmerksam, dass Obst und Gemüse mit der
Ursprungsangabe
„Israel“ vielfach aus völkerrechtswidrigen
Siedlungen
stammen, und fordert sie dazu auf, sich für eine eindeutige
Kennzeichnungspflicht einzusetzen.
„In Großbritannien besteht längst
Kennzeichnungspflicht: Waren aus völkerrechtswidrigen
Siedlungen
werden dort seit einigen Jahren eindeutig deklariert“,
informiert
Kommissionssprecher Dr. Manfred Budzinski und betont: „Das
stillschweigende Hinnehmen von Völkerrechtsbruch kommt uns
nicht
länger in die Tüte. Angesichts der derzeitigen
unklaren
Kennzeichnung empfehlen wir Kaufverzicht, wenn die Waren aus Siedlungen
stammen können. Denn Besatzung schmeckt bitter.“ Die
pax
christi-Kommission lädt ein, sich über das
bundesweite
Verbraucherportal www.lebensmittelklarheit.de
für eine klare Kennzeichnung dieser Waren einzusetzen und bis
zur
Umsetzung der Kennzeichnungspflicht auf Produkte mit der unklaren
Ursprungsangabe „Israel“ zu verzichten, weil es
sich dabei
um Siedlungsprodukte handeln könnte.
Der Europäische Gerichtshof hat 2010
geurteilt,
dass Siedlungen nicht zum Staatsgebiet Israels zählen. Auch
die
Bundesregierung erklärt unmissverständlich, dass sie
Israels
Siedlungen für völkerrechtswidrig hält und
unterscheidet
strikt zwischen dem Gebiet des Staates Israel und den besetzten
Gebieten. Schon seit 2005 sind israelische Unternehmen verpflichtet,
bei Exporten in die Europäische Union Zusatzangaben zu machen,
anhand derer die hiesigen Zollbehörden Siedlungsprodukte
erkennen
können. Die Verbraucher/innen werden hingegen im Unklaren
gelassen. Im Rahmen der Aktion „Besatzung schmeckt
bitter“
können Verbraucher/innen nun deutlich machen, dass ihnen die
stillschweigende Hinnahme von Völkerrechtsbruch nicht
länger
„in die Tüte kommt.“ Die
pax-christi-Nahostkommission
ruft dazu auf, im Dialog mit Einzelhändlern, Handelsketten,
Verbraucherzentralen und dem Bundesministerium für
Ernährung,
Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) die Korrektur der
irreführenden Kennzeichnung von Siedlungsprodukten zu fordern.
Israelische Siedlungen in der Westbank und in Ostjerusalem sind ein
Haupthindernis auf dem Weg zu einem gerechten Frieden in Nahost. Firmen
haben die Wahl, wo sie investieren und produzieren wollen. Bislang ist
es für sie profitabel, sich für Standorte in
völkerrechtswidrigen Siedlungen zu entscheiden, zumal sie
dafür staatliche Vergünstigungen erhalten.
Für diese
Firmen hat ihre Beteiligung an einer Völkerrechtsverletzung
keine
praktischen Konsequenzen. An diesem Punkt können kritische
Konsumenten/innen ansetzen und ihre Kaufentscheidung im Sinne eines
gerechten Friedens in Palästina und Israel treffen.
Der Aktion „Besatzung schmeckt
bitter“
geht es um die Achtung geltender Menschen- und
Völkerrechtsstandards. Wer im Laden vor Waren steht, die
möglicherweise aus den völkerrechtswidrigen
Siedlungen
kommen, ohne dass dies kenntlich wäre, hat die Wahl, diese
Produkte zu kaufen oder auf ihren Kauf zu verzichten. Der Verzicht auf
den Kauf von Siedlungsprodukten ist für uns eine Form von
kritischem Konsum: Es geht uns darum, die individuelle Kaufentscheidung
im Einklang mit geltenden Menschen- und Völkerrechtsstandards
zu
treffen.
Die Aktion „Besatzung schmeckt bitter“ wird
über pax
christi hinaus unterstützt von Prof. Dr. Andreas Buro
(Friedenspolitischer Sprecher des Komitees für Grundrechte und
Demokratie), Prof. Dr. Ulrich Duchrow (Professor für
systematische
Theologie, Universität Heidelberg), Iris Hefets (Kritische
Juden
und Israelis), Shir Hever (Wirtschaftswissenschaftler, Alternative
Information Center/Jerusalem), Matthias Jochheim (Vorsitzender IPPNW
Deutschland), Dr. Rupert Neudeck (Vorsitzender Grünhelme e.V.,
Gründer von Cap Anamur), Prof. Dr. Fanny-Michaela Reisin
(Präsidentin der Internationalen Liga für
Menschenrechte,
deutsche Sektion), Dr. Albrecht Schröter
(Oberbürgermeister
in Jena) und Prof. Dr. Rolf Verleger (Mitglied im Direktorium des
Zentralrats der Juden in Deutschland 2006-2009).
Alle Materialien zur Obsttüten-Aktion
„Besatzung schmeckt bitter“ können
kostenlos bestellt werden unter:
pax christi, Hedwigskirchgasse 3
10117 Berlin
sekretariat@paxchristi.de.
Download der Materialsammlung „Keine Waren aus israelischen
Siedlungen in den Einkaufskorb: Konsequenzen aus den Urteilen des EuGH
und IGH (pax christi Impulse 22)“ und weitere Informationen
unter
www.paxchristi.de.
Ansprechpartnerin bei pax christi für
die Medien:
Christine Hoffmann
Telefon: 030-20076780
sekretariat@paxchristi.de
www.paxchristi.de
Infoblatt |
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ACAA Abkommen
(Agreement on Conformity Assessment and Acceptance of Industrial
Products) zwischen EU und Israel
Demnächst
werden die EU-Abgeordneten aufgefordert, zum
Zusatzprotokoll über die Bewertung der Konformität
und der
Zulassung industrieller Produkte ACAA zwischen der
Europäischen
Union und Israel Stellung zu nehmen. Es wäre nicht
nachvollziehbar, wenn die Abgeordneten, die uns im
Europäischen
Parlament repräsentieren, die Augen
verschließen und
den wirtschaftlichen Interessen der Europäischen Union
Priorität gegenüber dem eigenen Menschenrechts- und
außenpolitischen Engagement einräumen würden.
Call
for action: ask your MEPs to reject the new EU-Israel agreement!
Stimmen Sie hier
gegen das ACAA Abkommen zwischen der EU und Israel!
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Aktion
von Pax Christi:
Obsttüten-Aktion "Besatzung schmeckt bitter"
Keine
Waren aus israelischen Siedlungen in den Einkaufskorb
"Unwissentlich
Produkte aus Siedlungen zu kaufen, heißt unwissentlich dazu
beizutragen, dass sich rechtswidrige Besatzungsmaßnahmen
auszahlen."
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Staatsbesuch
in Israel
Offener Brief
von Frau Evelyn Hecht-Galinski* an den
Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland
Frau Evelyn Hecht-Galinski bittet unseren Bundespräsidenten
Herrn Joachim Gauck, bei seinem anstehenden Staatsbesuch in Israel,
sich für Frieden und Freiheit auch der Menschen
Palästinas auszusprechen. Klare und deutliche Worte der
Wahrheit, denn Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden kann nicht durch
Verschweigen von Unrecht erreicht werden. Das lehrt uns die Geschichte
zweier Diktaturen auf deutschem Boden. Wahrheit ist unsere Pfllicht.
* Evelyn
Hecht-Galinski ist die Tochter des
ehemaligen Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland, Heinz
Galinski. |
Der Oberste Gerichtshof Israel hat die
Haftentlastung der
hungerstreikenden Palästinenser abgelehnt.
Den Brief der deutschen Sektion der Internationalen Ärzte
für
die Verhütung des Atomkrieges / Ärzte in sozialer
Verantwortung e. V. an Außenminister Guido Westerwelle finden
Sie hier
Online petition against the
distruction of 1400 olive trees in Deir Istiya
Please forwad
and Publish
Dear all,
The Israeli Army plans to force farmers from Deir Istiya, a village in
the northern West Bank, to uproot 1400 olive trees in Wadi Qana by the
first of may. The village, together with international and
Israeli
supporters, will resist and open up a protest camp in the olive goves.
It is to expected that the Israeli army will
respond
with the usual excessive force to quell the resistance and enforce the
uprooting of the trees. The village needs all the outside support it
can get.
The
International Women's Peace Service IWPS, who are based in the
village of Deir Istiya, set up a online petition to write to the
relevant Israeli politicians in protest:
http://www.change.org/petitions/stop-uprooting-palestinian-trees
Please keep informed in the following days and
help us reach out to the media and a wider public:
http://iwps.info/
http://palsolidarity.org/
Contacts in the village:
International
Women's Peace Service 00972-9 251-4644; 00972-597317193
Rezeq Abu Nasser (Farmer): 00972-599116416
Nazmi Salman (Mayor of Deir Istiya):
00972-599788273
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Onlinepetition
gegen die Zerstörung von Regenwasserzisternen in der Westbank
Im
Zuge des
Word Water Days am 22. März 2012 wird die Society
of St. Yves, Catholic Center for Human Rights, mit
verschiedenen lokalen Partnerorganisationen vor dem israelischen
obersten Gerichtshofes gegen die rapide Zunahme an
Zerstörungen von Regenwasserzisternen in Area C
der Westbank demonstrieren (mehr Informationen).
Der Protest wird von einer Onlinepetition
begleitet, die an die Richter des Obersten Gerichtshofes
übergeben werden soll.
Die Zerstörung von Regenwasserzisternen ist nach
internationalem Recht illegal. Auf Druck von verschiedenen
Siedlerorganisationen hat die Generalstaatsanwaltschaft
angekündigt, bis Anfang August 2012 auf alle schwebenden
Verfahren zu reagieren: damit werden in den nächsten Monaten
Präzedenzentscheidungen anstehen, die schickalsgebend
für ganze Dörfer sind. Diese sind nämlich
wegen der ausbleibenden Infrastrukturmaßnahmen durch das
israelische Militär, das für diese Aufgaben in Area C
zuständig ist, abhängig von Regenwasserzisternen,
wenn sie ihr Land weiter bearbeiten wollen. Demnach gelten die
zunehmenden Zerstörungen von Zisternen – von 2010
bis 2011 ist ein 50% Zuwachs zu verzeichnen – nicht der
Struktur an sich, sondern zielen auf eine systematische Vertreibung der
palästinensischen Bevölkerung, denn ohne Wasser, kein
Leben.
Deswegen möchte die Society of St. Yve den
israelischen Obersten Gerichtshof an seine Pflicht als Wächter
des Gesetzes erinnern: Israel unterliegt wie jeder andere Staat
internationalem Recht und Wasser ist seit 2010 ein Menschenrecht!
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SPD-Chef kritisiert israelische
Siedlungspolitik
Deutscher Koordinationskreis
Palästina Israel, KoPI
KoPI dankt Sigmar Gabriel für seine
klaren Worte zur Lage der
Palästinenser in Hebron. Kritik an israelischer
Siedlungspolitik
ist kein Antisemitismus. Erklärung, 20.03.2012
Der
Israelit v. 18.03.12: Genosse Sigmar, "mehr Mut
wagen!"
SZ
v. 15.03.12: Äußerungen
des SPD-Vorsitzenden Sigmar
Gabriel zur
israelischen Siedlungspolitik schlagen zumindest im Netz hohe Wellen.
Focus v. 15.03.12:
In Hebron leben rund 200 000 Palästinenser und mehr als 500
radikalisierte jüdische Siedler. Um die Sicherheit dieser
Gruppe zu gewährleisten, hat Israel die Kontrolle
über einen Teil des Stadtgebietes. Im Zentrum leben
zehntausende Palästinenser unter ständiger Besatzung,
ihre Bewegungsfreiheit ist stark eingeschränkt.
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Brief an Sigmar Gabriel von
Chr.
St. am 15.03.12
Adressat
Werter Herr Gabriel,
als
Friedensengagierter in Nahost möchte ich Ihnen den
Rücken stärken für Ihre mutige
Äußerung
nach dem Besuch in Hebron. Knicken Sie nicht ein vor denen, die die
Wahrheit in Nahost leugnen. Ihr Zeugnis beruht auf eigener
Wahrnehmung!
Die
Literaturfülle, die Ihre Aussage
stützt, ist erdrückend:
- Le
Monde Diplomatique, Januar 2012:
"Kafka im Westjordanland"
- Zertal/Eldar,
"Die Herren des
Landes". Israel und die Siedlerbewegung seit 1967, DVA 2007
- Ilan
Pappe, Die ethnische Säuberung
Palästinas, Verlag 2001, München 2007
- Hecht-Galinsky,
"Das 11. Gebot:
Israel darf alles", Palmyra-Verlag, 2012
um
nur
einige zu nennen. Das
Drama: Vor allem die deutsche
politische Elite liest und informiert sich nicht mehr! So sitzt man
leicht jeder Propaganda auf, vor allem, wenn sie aus der
zionistischen Ecke kommt.
Die
Lehre aus der Shoa ist nur eine:
Als Deutsche dürfen wir nie wieder schweigen zu Verletzungen
von
Völkerrecht und Menschenrechten. Wir haben einmal in unserer
Geschichte geschwiegen. Und diese Rechte sind unteilbar, sie gelten
auch für die Opfer der einstigen Opfer - die
Palästinenser. Man
könnte versucht sein, die SPD
wieder zu wählen! Hut ab vor Ihrem Mut. Beweisen Sie
Rückgrat trotz
der Anwürfe, denen Sie jetzt ausgesetzt sein werden.
Solidarische
Grüße eines Ex-Genossen,
Chr.
St.
Siehe auch Kommentar
aus Sigmar Gabriels facebook |
Russell-Tribunal
wirft
Israel Apartheid gegenüber den Palästinensern vor
Agencia EFE
In
einem Komuniquee teilte das Russel-Tribunal für
Palästina, ein von
Gruppen aus der Zivilgesellschaft gebildetes Forum, das an diesem
Wochenende in Kapstadt (Südafrika) stattfand, heute mit, es
sei zu
dem Schluss gelangt, Israel unterwerfe die Palästinenser einem
Apartheidsregime.
"Das
Tribunal ist zu dem Schluss gelangt, dass der Staat Israel die
palästinensische Bevölkerung einem
institutionalisierten Regime der
Beherrschung unterwirft, das nach dem Völkerrecht der
Definition
von Apartheid entspricht", erklärte das Russel-Tribunal in
einem Komuniquee nach der Pressekonferenz, die heute in Kapstadt
stattfand.
Nach
dem Tribunal, das rechtlich keine Machtbefugnis besitzt, wendet
Israel gegenüber der gesamten palästinensischen
Bevölkerung eine
Politik der Rassentrennung an, sowohl gegenüber den im Gebiet
des
Staates Israel als auch in den besetzten Gebieten und in den
Flüchtlingslagern lebenden (Palästinensern). "Der
Staat Israel ist rechtlich verpflichtet, das Verbot der Apartheid zu
respektieren, zumal es universell verboten ist und ein Verbrechen
gegen die Menschlichkeit darstellt", fügte die Organisation
hinzu. Das
Wort "Apartheid" bezeichnet eine Politik der
Rassentrennung, wie sie bis 1994 eine weiße Minderheit
über die
schwarze Bevölkerung des Landes ausübte. "Die
von Israel begangenen Delikte wie Tötungen in großem
Umfang,
willkürliche Verhaftungen, Folter und systematische
Verletzungen der
Menschenrechte der Palästinenser werden im
Völkerrecht als
Apartheids-Verbrechen definiert", erklärt das Tribunal.Wegen
all dessen appellierten die Mitglieder des Forums an den
Mittelmeerstaat, diese Politik zu beenden und die
Palästinenser für
die (von Israel) zu der Zeit verursachten materiellen und
immateriellen Schäden zu entschädigen, in der sie
(die
Palästinenser) Staaten und internationale Organisationen "um
Kooperation baten, um die israelischen Verletzungen des
internationalen Strafrechts zu beenden".
Das
Russel-Tribunal für Palästina, das sich
regelmäßig in bestimmten
Städten trifft, wurde 2010 gegründet, um die
mutmaßlichen
Verbrechen Israels gegen das palästinensische Volk aufzuzeigen
und
zu verurteilen. Die
Mitglieder des Tribunals, die an der Sitzung in Kapstadt teilgenommen
haben, sind Stephane Hessel, Ronald Kasrils, Jose Antonio Martin
Pallin, Cynthia McKinney, Mairead Corrigan Maguire, Michael
Mansfield, Yasmin Sooka, Aminata Traore und Alice Walker.... Im
Laufe von vierzig Jahren wirkte die Russel-Stiftung als
Gewissenstribunal bei Verletzungen des Völkerrechts. Zu seinem
Komitee zur internationalen Unterstützung zählen
aktuell
Persönlichkeiten wie Butros-Ghali, Noam Chomsky, Ken Loach und
Eduardo Galeano.
Aus
dem Spanischen übersetzt und leicht gekürzt: K.
Nebauer
Quelle:
Palestina
Libre
Russell Tribunal zu Palästina
fordert Druck auf israelische Regierung
....
Danach
erfüllt die Behandlung der palästinensischen
Bevölkerung durch den israelischen Staat den Tatbestand des
Verbrechens der Apartheid gemäß Artikel 2 der
UN-Anti-Apartheid-Konvention und Art. 7 Absatz 2 h des
Römischen Statuts des Internationalen Strafgerichtshofs....
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Das öffentliche
Schweigen über Palästina
Sehr geehrte Damen und Herren,
wie schlimm muss es in Nahost noch
werden, bevor unsere Medien es für wichtig genug halten,
darüber zu berichten?
Diese Frage drängt sich uns auf, wenn wir z.B. die aktuellen
Sendungen des DLF, einer unserer wichtigsten Informationsquelle,
hören.
Seit Tagen ist Palästina dort (von einigen Ausnahmen
abgesehen) praktisch nicht-existent, während sich doch vor Ort
(und in unserer Politik) schlimme Dinge abspielen..
Beispiele:
- Vom Hungerstreik
palästinensischer Gefangener in israelischer Haft
(über 6000 Gefangene, von denen einige schon seit
über 25 Jahren inhaftiert sind!) war bislang in deutschen
Medien fast nichts zu lesen/hören/sehen. Und das, obwohl die
Situation dieser verzweifelten Menschen täglich bedrohlicher
wird und obwohl bekannt ist, dass Netanjahu schon vor Wochen gedroht
hat, bei einem Versuch der Palästinenser, auf dem Wege
über die UNO zu mehr internationaler Anerkennung zu gelangen,
würden die Haftbedingungen der in israelischen Haftanstalten
festgehaltenen Menschen verschärft. Kein Thema für
Nachrichten oder Kommentare?
- Von
den alltäglichen Schikanen und
Bedrohungen der Menschen in der Westbank erfährt der
Medienkonsument hier in Deutschland hinter dem Rauchschirm der
ständigen Schreckensbotschaften aus Syrien und nun wieder aus
Ägypten fast nichts, von den andauernden Vernichtungen
palästinensischer Lebensgrundlagen, von Gewalt gegen Menschen,
von verletzten, ja auch von getöteten Kindern, von
Vertreibungen, von Zerstörungen. Erwarten Sie, dass der wache
Mitbürger sich aktiv dadurch informiert, dass er im Internet
z.B. die Wochenberichte
des PCHR Palestinian Center for Human Rights liest oder dass
er auf ausländische Medien (BBC, Haaretz, etc.)
ausweicht? Das können Sie nicht wollen! Es kann auch
nicht sein, dass Sie nur berichten, wenn es Grausamkeiten und Tote gab:
der Drohnenmord
an einem palästinensischen Kind im August war auch
nicht zu finden in den Medien.
- Vom
Verhalten unserer Politik in
internationalen Gremien wird auch kaum berichtet: das Abstimmungsverhalten
Deutschlands beim Antrag der Palästinenser auf Mitgliedschaft
in der UNESCO, wobei unsere Vertreter in der vergangenen
Woche gemeinsam mit Rumänien, Lettland und den USA die
einzigen Gegenstimmen abgaben, blieb dem Hörer des DLF und
wohl auch sonst den meisten Medien-„Kunden“
verborgen.
- Und
dass über so wichtige
Veranstaltungen, wie die Podiumsdiskussion
beim DBB in Berlin am vergangenen Donnerstag, bei der so
wichtige Menschen wie Dr. Christoph Heusgen, außen- und
sicherheitspolitischer Berater der Bundeskanzlerin, Jean Asselborn,
Außenminister, Großherzogtum Luxemburg, Dr. Frank
Walter Steinmeier, SPD-Fraktionsvorsitzender im Dt. Bundestag,
Elmar Brok, MdEP, Salah Abdel Shafi,
Generaldelegierter Palästinas in Berlin, Dr. Sylke Tempel,
Chefredakteurin, Internationale Politik, Dr. Tono Eitel, dt.
UNO-Botschafter a.D. unter der Moderation von Manfred Erdenberger
ziemlich einhellig dafür sprachen, den Status
Palästinas aufzuwerten, überhaupt nicht berichtet
wird, ist zutiefst irritierend.
- Dass
aber die telefonische Kritik, die unsere Kanzlerin
gegenüber Herrn Netanjahu am 30.9.
äußerte, in unseren Mainstreammedien fast
ungehört verhallte, macht uns Angst.
Für uns erhebt sich die Frage:
wer bestimmt, was wir
erfahren sollen? Nach welchen Kriterien sortieren Sie die Meldungen?
Oder haben wir nur nicht genau genug hingeschaut und hingehört?
Ihre
Renate und Frank Dörfel
Breisgauer Str. 7
14129 Berlin
030-80582724
www.palaestina-heute.de
P.S.
Adressatenkreis -- bitte fühlen Sie
sich frei, das Schreiben auch noch an andere Menschen weiterzuschicken!
Ferner
werden wir diese Mail einer Reihe von Menschen zusenden, von denen wir
wissen, dass sie an der Situation in Nahost und auch an der Reaktion
unserer Politik und unserer Medien brennend interessiert sind.
R. und F.
Dörfel |
Eine
legale,
politische und öffentliche Aktion soll die Straflosigkeit
Israels
beenden
"... Wenn
Israel nicht gestoppt wird, werden die Entführungen,
Gefangennahmen,
Zerstörungen (von Häusern, Ortschaften, Olivenhainen
usw. A.d.Ü.), Verstümmelungen und Morde an
Palästinensern weiter gehen und wird
eine ähnliche Gewalt gegen die eingesetzt werden, die sich
dieser
Politik widersetzen. Voller Stolz haben die israelischen Politiker
angekündigt, auf zukünftigen Schiffsflotten (nach
Gaza)
Scharfschützen und scharfe Hunde einzusetzen. Diese Drohungen
bringen uns von unserem Entschluss nicht ab; die Flotille
wächst
weiter..."
Salam
Shalom Arbeitskreis
Palästina-Israel e.V. setzt sich für einen gerechten
Frieden für die Menschen im Nahen Osten ein.
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