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Gerechtigkeit ist der Weg zum Frieden

Petitionen, Unterschriftenaktionen, Aufrufe
Amnesty International:  KHADER ADNAN, 33 Jahre alt,  IN LEBENSGEFAHR

Englisch Khader Adnan’s life at risk as He enters day 64 of hunger Strike - since 17 December 2011 --- Sign this petition
Englisch The Guardian:  Palestinian hunger striker Khader Adnan 'near death' in Israeli detention
Englisch Haaretz:  Palestinian hunger striker appeals to Israel's Supreme Court. Catherine Ashton says EU is following Khader Adnan's case 'with great concern'; Adnan has been on hunger strike for 63 days to protest his administrative detention.
Englisch The Jerusalem Post:  Ashton to Israel: Save Palestinian hunger striker

Englisch  A Plea to the World from the Principal of a Palestinian School about to be Demolished
Ein Appell an die Welt vom Direktor einer palästinensischen Schule, die zerstört werden soll. Im November berichtete Jewish voice for peace erfreut über die neue Schulanlage in Susiya/Westjordanland. Nur ein paar Wochen später ordnete die sogenannte Zivilverwaltung des Besatzungsregimes die Zerstörung der Schule an. Unten stehend die englische Übersetzung des Artikels in Haaretz, die die Stellungnahme des Schuldirektors widergibt.

 "Internationale Liga für Menschenrechte"
 EILT - Drohende Zerstörung Akabas - Dringende Briefaktion
Sehr geehrte Damen und Herren, mit dieser Aussendung bitten wir um Verbreitung und Intervention, in Sachen Häuserzerstörung im kleinen Dorf Akaba im Norden des besetzten Westjordanlands. Viele Menschen haben uns im Laufe der Jahre auf öffentlichen Veranstaltungen gefragt, was wir unter "Landraub" der Israelis meinen, wenn wir von der Besatzung berichteten. Hier ein weiteres Beispiel. Es wäre keineswegs das erste Mal, dass ein ganzes palästinensisches Dorf zugunsten territorialer und ökonomischer Interessen Israels zerstört wird, die mit der Sicherheit der israelischen Bevölkerung nicht im Entferntesten etwas zu tun haben. Zum vollständigen Beitrag


Einen Präventivschlag gegen den Iran verhindern
Online-Aktion an außenpolitische Repräsentantin der EU Catherine Ashton
 IPPNW-Pressemitteilung vom 18.11.2011
AshtonIn großer Sorge um den Frieden in der Region Nahmittelost appelliert die ärztliche Friedensorganisation IPPNW an die Hohe Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik Catherine Ashton, umfangreiche diplomatische Offensiven mit dem Iran zu starten. Aktueller Anlass ist die geplante Resolution des Gouverneursrats und der massive Druck, den die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) auf den Iran ausübt. Per Email soll die außenpolitische EU-Repräsentantin aufgefordert werden, unter Einbindung der USA, Russland, Chinas und der Arabischen Liga in der Region aktiv zu werden, um einen Präventivschlag gegen Irans Atomanlagen zu verhindern.

Die IPPNW bittet Ashton zudem die Verhandlungen für einen massenvernichtungswaffenfreie Nahen und Mittleren Osten zu unterstützen, die alle Atomwaffen in der Region, inklusive der Israels, mit einbeziehen. Ein kommendes System der umfassenden grenzüberschreitenden Kooperation und Zusammenarbeit der Staaten der Großregion müsse den Staaten und Menschen jene Sicherheit vermitteln, die jetzt offensichtlich fehle.

Jede/r kann an der Online-Aktion teilnehmen und an Catherine Ashton schreiben

Kontakt: Jens-Peter Steffen, Tel. 030 – 698 074 13
Deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges,
Ärzte in sozialer Verantwortung (IPPNW), Körtestr. 10, 10967 Berlin


Russell-Tribunal wirft Israel Apartheid gegenüber den Palästinensern vor Agencia EFE
In einem Komuniquee teilte das Russel-Tribunal für Palästina, ein von Gruppen aus der Zivilgesellschaft gebildetes Forum, das an diesem Wochenende in Kapstadt (Südafrika) stattfand, heute mit, es sei zu dem Schluss gelangt, Israel unterwerfe die Palästinenser einem Apartheidsregime.  "Das Tribunal ist zu dem Schluss gelangt, dass der Staat Israel die palästinensische Bevölkerung einem institutionalisierten Regime der Beherrschung unterwirft, das nach dem Völkerrecht der Definition von Apartheid entspricht", erklärte das Russel-Tribunal in einem Komuniquee nach der Pressekonferenz, die heute in Kapstadt stattfand.

Nach dem Tribunal, das rechtlich keine Machtbefugnis besitzt, wendet Israel gegenüber der gesamten palästinensischen Bevölkerung eine Politik der Rassentrennung an, sowohl gegenüber den im Gebiet des Staates Israel als auch in den besetzten Gebieten und in den Flüchtlingslagern lebenden (Palästinensern). "Der Staat Israel ist rechtlich verpflichtet, das Verbot der Apartheid zu respektieren, zumal es universell verboten ist und ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit darstellt", fügte die Organisation hinzu. Das Wort "Apartheid" bezeichnet eine Politik der Rassentrennung, wie sie bis 1994 eine weiße Minderheit über die schwarze Bevölkerung des Landes ausübte. "Die von Israel begangenen Delikte wie Tötungen in großem Umfang, willkürliche Verhaftungen, Folter und systematische Verletzungen der Menschenrechte der Palästinenser werden im Völkerrecht als Apartheids-Verbrechen definiert", erklärt das Tribunal.Wegen all dessen appellierten die Mitglieder des Forums an den Mittelmeerstaat, diese Politik zu beenden und die Palästinenser für die (von Israel) zu der Zeit verursachten materiellen und immateriellen Schäden zu entschädigen, in der sie (die Palästinenser) Staaten und internationale Organisationen "um Kooperation baten, um die israelischen Verletzungen des internationalen Strafrechts zu beenden".

Das Russel-Tribunal für Palästina, das sich regelmäßig in bestimmten Städten trifft, wurde 2010 gegründet, um die mutmaßlichen Verbrechen Israels gegen das palästinensische Volk aufzuzeigen und zu verurteilen. Die Mitglieder des Tribunals, die an der Sitzung in Kapstadt teilgenommen haben, sind Stephane Hessel, Ronald Kasrils, Jose Antonio Martin Pallin, Cynthia McKinney, Mairead Corrigan Maguire, Michael Mansfield, Yasmin Sooka, Aminata Traore und Alice Walker.... Im Laufe von vierzig Jahren wirkte die Russel-Stiftung als Gewissenstribunal bei Verletzungen des Völkerrechts. Zu seinem Komitee zur internationalen Unterstützung zählen aktuell Persönlichkeiten wie Butros-Ghali, Noam Chomsky, Ken Loach und Eduardo Galeano.  Aus dem Spanischen übersetzt und leicht gekürzt: K. Nebauer
Quelle: Palestina Libre

Russell Tribunal zu Palästina fordert Druck auf israelische Regierung
.... Danach erfüllt die Behandlung der palästinensischen Bevölkerung durch den israelischen Staat den Tatbestand des Verbrechens der Apartheid gemäß Artikel 2 der UN-Anti-Apartheid-Konvention und Art. 7 Absatz 2 h des Römischen Statuts des Internationalen Strafgerichtshofs....

Liebe Freunde,
heute hatten wir wieder über Musa’ade einen sehr guten Artikel im Straubinger Tagblatt, den ich Euch nicht vorenthalten möchte.
Ich bin sehr froh und dankbar dafür, dass unsere Lokalredaktion so hinter unserem Verein und der Aktion für Bethlehem steht.
In  zwei Wochen kommt dann der nächste Bericht über unsere Hilfsaktion für die Bethlehemer Olivenholzschnitzer. 102 große Kartons mit Schnitzereien usw. sind am 31.10. schon angekommen. Derzeit brauchen wir viel Zeit, um Kommissionen für Pfarreien und Jugendgruppen zu packen, die die Sachen beim Adventsbazar o.ä. anbieten. Eine sehr gute Unterstützung und Hilfe für die Familien, die direkt und schnell ankommt. Wer sich weiter dafür interessiert, was im Straubinger Tagblatt über unseren Verein steht, findet hier alle Artikel. 
 
Wer von Ihnen/Euch unsere Projekte in Bethlehem gerade jetzt in den kommenden Wochen vor Weihnachten mit einer Spende unterstützen möchte, ist herzlich eingeladen. Eine einer bestimmten Einrichtung zugedachte Spende (Vermerk “...” ) gebe ich natürlich entsprechend weiter. Nur wenn Sie mit helfen, kann ich weitergeben. Selbstverständlich bekommen Sie auch eine Spendenquittung zugeschickt. Schon im Voraus ein herzliches “Vergelt’s Gott!” 
Mit herzlichen Grüssen aus Straubing
P. Rainer Fielenbach OCarm.
Albrechtsgasse 28
94315 Straubing
Tel. 09421-843713
Email: rfielenbach@karmelitenorden.de
"MUSA'ADE - Hilfe und Hoffnung für Bethlehem e.V."
Email: musaade.bethlehem@karmelitenorden.de
Herzliche Einladung zum Besuch   Karmelitenkloster Straubing.

Französisch Ne collaborez pas avec l’apartheid! Un appel de la société civile palestinienne aux universités, universitaires, étudiants et personnes de
conscience d’Europe.

Englisch Don’t Collaborate with Apartheid! A call from Palestinian civil society on European universities, academics, students and people of conscience.

Englisch  Global Actions for the Week Against the Apartheid Wall
  • Nur eine Woche, nachdem die israelischen Behörden mit den palästinensischen politischen Gefangenen vereinbart hatten, die Verhängung von Isolationshaft zu beenden, kündigten sie an, die Isolationshaft von Ahmad Saadat, dem Führer der FPLP, die nun schon fast drei Jahre dauert, für ein weiteres Jahr zu verlängern. Ahmad Saadat ist ein politischer Gefangener.  Gründe für seine Verhaftung sind im wesentlichen "Sicherheits"-belange. Hier ein Aufruf, sich für ihn und die anderen palästinensischen Gefangenen einzusetzen. K. Nebauer
  • PFLP Führer: Gefangene sollten auf der UN-Agenda stehen   (Ma'an News Agency v. 15.08.11)
  • Der inhaftierte Führer der Volksfront für die Befreiung Palästinas drängte am Montag die Palästinensischen Führer, Gefangene auf die Agenda bei den Vereinten Nationen im September zu stellen. Ahmad Saadat, Generalsekretär der linken Partei, sagte, die UN sollte Palästinenser, die in Israel im Gefängnis sind, als Kriegsgefangene anerkennen und ihnen nach der Dritten und der Vierten Genfer Konvention Schutz gewähren. Er sagte, Präsident Mahmoud Abbas sollte die Angelegenheit neben der Bitte Palästinas um Mitgliedschaft in der Weltorganisation hervorheben. Saadat drängte den Präsidenten, den Plan des Ministeriums für Angelegenheiten der Gefangenen zu unterstützen, (der vorsieht) die Situation der Gefangenen auf der UN-Generalversammlung zu erörteren und in Den Haag ein beratendes Gutachten zum Rechtsstatus der Gefangenen zu suchen. Saadat gab diese Stellungnahme bei einem Gespräch mit dem Anwalt des Ministeriums, Nasim Abu Ghoush, im Gefängnis von Nafha ab.
Der PFLP-Führer ist einer von sechs Palästinensern, die im Gefängnis von Nafha in der Negev-Wüste im Süden Israels in Isolationshaft gehalten werden. Der Abgeordnete wurde 2006 von israelischen Streitkräften aus einem Gefängnis der Palästinensischen Autonomiebehörde in Jericho nach einem langen Patt zwischen den Gefangenen und der Truppe festgenommen. Er wurde wegen seiner angeblichen Rolle als Anstifter bei der Ermordung des früheren israelischen Tourismusministers Rahavam Zeevi 2001 zu 30 Jahren Haft verurteilt.  (aus dem Englischen: K. Nebauer )
Anmerkung: Ahmad Saadat befindet sich seit 19.03.2009 in Isolationshaft, die zuletzt bis 03.11.2011 verlängert worden ist.
1. Call the Israeli embassy or consulate in your location and demand the immediate freedom of Ahmad Sa'adat and all Palestinian political prisoners.

2. Write to the International Committee of the Red Cross and other human rights organizations to exercise their responsibilities and act swiftly to demand that the Israelis ensure that Ahmad Sa'adat and all Palestinian prisoners are freed from punitive isolation. Email the ICRC, whose humanitarian mission includes monitoring the conditions of prisoners, at jerusalem.jer@icrc.org, and inform them about the urgent situation of Ahmad Sa'adat.

3. Email the Campaign to Free Ahmad Sa'adat at info@freeahmadsaadat.org with announcements, reports and information about your local events, activities and flyer distributions.

Schreiben Sie an den israelischen Premiermin. Benjamin Netanyahu, protestieren Sie gegen die Verhaftung und verlangen Sie seine sofortige Freilassung: http://www.pmo.gov.il/PMOEng/Public+Applications/PublicApplications/
Ein Schreiben an Ahmad Qatamesh ist möglich über
ADDAMER  P.O.Box 17338 Jerusamen ISRAEL (dort arbeitet seine Frau Suha Barghuti).


Take Action: Demand Justice for Ashraf Abu Rahmah.  One week ago on Friday, October 21st, during the weekly demonstration in our village of Bil'in, Israeli soldiers arrested Ashraf Abu Rahmah yet again.
Dringender Appell:    
Unter den palästinensischen Gefangenen, die durch den Austausch freikommen sollen, sind keine Kinder

URGENT APPEAL
| Prisoner exchange list does NOT include any children 

DEFENSE FOR CHILDREN INTERNATIONAL - DCI 

Incident: Prisoner exchange – Release of Palestinian children
Location: Occupied Palestinian Territory/Israel
Date of incidents: Continuing Number of cases: 164
Ages: 12 to 17 years
Date of issue: 17 October 2011

Prisoner exchange
On 11 October 2011, Israel and Hamas announced a deal to release Palestinian prisoners in exchange for the freeing of Israeli soldier, Gilad Shalit. Under the deal a total of 1,027 Palestinian prisoners are to be released in two stages beginning on 18 October, and concluding two months later. On Sunday, 16 October 2011, the Israeli authorities published a list of 477 prisoners, including 27 women, to be released in the first stage on 18 October. The list does not include any children. DCI-Palestine can not confirm how many children, if any, will be released at the second stage in December 2011.
According to the latest figures released by the Israeli Prison Service and DCI-Palestine, at the end of September there were 164 Palestinian children (12-17 years) in Israeli detention facilities, including 35 young children between the ages of 12–15 years. Seventy-six of these children have been sentenced, whilst 88 children are being held in pre-trial detention.
Background
Each year approximately 700 Palestinian children (12-17 years) (http://www.dci-palestine.org/theme/detention) from the West Bank are prosecuted in Israeli military courts after being arrested, interrogated and detained by the Israeli army, police or security agents. It is estimated that since the year 2000, around 7,500 Palestinian children have been detained and prosecuted in the system. Credible reports of torture and/or ill-treatment (http://www.dci-palestine.org/documents/submission-situation-facing-palestinian-children-detained-israeli-military-detention) during the arrest, transfer and interrogation stages in the system have persisted for years. The majority of these children are charged with throwing stones.

The ill-treatment starts at the moment of arrest, when many children report experiencing terrifying night-time raids on the family home, before being tied, often painfully so, and blindfolded. The destabilising effect of these night-time arrests is compounded by the fact that few parents are informed where their child is being taken to, often in the middle of the night. The common experience of many children is that the journey to the interrogation centre is routinely accompanied by further suffering, either because of the way the child is restrained, or because of further physical or verbal abuse. The transfer process can take many hours and often includes intermediate stops at settlements or military bases where further ill-treatment occurs, including in some cases, prolonged exposure to the elements, and a lack of water and toilet facilities.

On arrival at the interrogation centre, children are questioned alone and rarely appear to be informed of their rights, particularly the rights against self-incrimination. The interrogation techniques frequently include a mix of intimidation, threats and physical violence with a clear purpose of obtaining a confession, which in some cases, are written in Hebrew, a language few Palestinian children understand. Once the interrogation stage of the system is concluded, the majority of children remain in pre-trial detention awaiting their prosecution before a military court. The primary evidence against most children in the military courts will either be their confession, or the confession of another child who has been subjected to similar treatment.

In the overwhelming majority of cases, children will plead guilty because this is the quickest way for them to get out of the system. The overwhelming majority of Palestinian children in Israeli detention are held in prisons inside Israel, in violation of Article 76 of the Fourth Geneva Convention which prohibits the transfer of prisoners out of occupied territory.

Recommended action

Please send appeals urging the Israeli authorities to release all Palestinian children currently held in detention, including all children serving sentences as well as those being held in pre-trial detention.

Appeals to:
 Your elected representatives; and
 The Israeli embassy in your country [list of Israeli diplomatic missions worldwide http://www.worldembassyinformation.com/israel-embassy/index.html ].
Related links
 DCI- Palestine submission - In their own Words: A report on the situation facing Palestinian children detained in the Israeli military court system (July 2011) http://www.dci-palestine.org/sites/default/files/un_sp_-_detention_-_west_bank_-_july_2011.pdf
 B’Tselem report - No Minor Matter: Violation of the Rights of Palestinian Minors Arrested by Israel on Suspicion of Stone-Throwing (July 2011)
http://www.btselem.org/publications/summaries/2011-no-minor-matter
 No Legal Frontiers – All Guilty! Observations in the Military Juvenile Court http://www.dci-palestine.org/documents/new-report-israeli-ngo-%E2%80%9Call-guilty-observations-military-juvenile-court%E2%80%9D
 ACRI, DCI and Yesh Din demand equality for Palestinian children (June 2011)
http://www.dci-palestine.org/documents/acri-dci-palestine-and-yesh-din-demand-equality-palestinian-children"

LIST OF PRISONERS TO BE RELEASED TODAY
http://occupiedpalestine.wordpress.com/2011/10/16/full-list-the-palestinian-prisoners/
http://occupiedpalestine.wordpress.com/2011/10/16/israel-names-477-prisoners-to-be-released/
 
Dr. Gabi Weber, Freiburg


Verwaltungsgericht rügt Verhalten der Stadt Düsseldorf beim Abbruch der Nakba-Ausstellung
Bitte um solidarische Unterstützung:
Da das Verwaltungsgericht auf Erledigung des Verfahrens gedrängt und die Klage nicht zurückgewiesen hat, müssen wir nur die Hälfte der Gerichtskosten tragen. Dem haben wir zugestimmt, weil alles andere (Unzulässigkeit der Klage, Revision) erheblich teurer und auch zu risikoreich gewesen wäre und das Gericht deutliche Kritik am Verhalten der Stadt Düsseldorf geübt hat.
Nakba Kosten-Aufstellung:
1. Erlass einer einstweiligen Verfügung 181,50 €
2. Zurücknahme der Beschwerde dagegen 121,00 €
3. Klage (halbierte Kosten): 121,00 €
4. Rechtsanwaltskosten: 858,78 €
   Gesamtkosten:  1282,28 €
Wir bitten um Spenden auf folgendes Konto:
Deutsch Palästinensische Gesellschaft
Konto: 500 339 210
bei Sparda-Bank West Köln
BLZ: 370 605 90
unter dem Stichwort "Nakba-Ausstellung"

Sollte je ein Überschuss auftreten, so wird der Betrag für ein Projekt (Ausbildung junger palästinensischer Mädchen) des Vereins Flüchtlingskinder im Libanon e.V. verwendet.
Presseerklärung

Das öffentliche Schweigen über Palästina
Sehr geehrte Damen und Herren,

wie schlimm muss es in Nahost noch werden, bevor unsere Medien es für wichtig genug halten, darüber zu berichten? 
Diese Frage drängt sich uns auf, wenn wir z.B. die aktuellen Sendungen des DLF, einer unserer wichtigsten Informationsquelle, hören. 
Seit Tagen ist Palästina dort (von einigen Ausnahmen abgesehen) praktisch nicht-existent, während sich doch vor Ort (und in unserer Politik) schlimme Dinge abspielen..

Beispiele:
  • Vom Hungerstreik palästinensischer Gefangener in israelischer Haft (über 6000 Gefangene, von denen einige schon seit über 25 Jahren inhaftiert sind!) war bislang in deutschen Medien fast nichts zu lesen/hören/sehen. Und das, obwohl die Situation dieser verzweifelten Menschen täglich bedrohlicher wird und obwohl bekannt ist, dass Netanjahu schon vor Wochen gedroht hat, bei einem Versuch der Palästinenser, auf dem Wege über die UNO zu mehr internationaler Anerkennung zu gelangen, würden die Haftbedingungen der in israelischen Haftanstalten festgehaltenen Menschen verschärft. Kein Thema für Nachrichten oder Kommentare?
  • Von den alltäglichen Schikanen und Bedrohungen der Menschen in der Westbank erfährt der Medienkonsument hier in Deutschland hinter dem Rauchschirm der ständigen Schreckensbotschaften aus Syrien und nun wieder aus Ägypten fast nichts, von den andauernden Vernichtungen palästinensischer Lebensgrundlagen, von Gewalt gegen Menschen, von verletzten, ja auch von getöteten Kindern, von Vertreibungen, von Zerstörungen. Erwarten Sie, dass der wache Mitbürger sich aktiv dadurch informiert, dass er im Internet z.B. die Wochenberichte des PCHR Palestinian Center for Human Rights liest oder dass er auf ausländische Medien (BBC, Haaretz, etc.) ausweicht?  Das können Sie nicht wollen! Es kann auch nicht sein, dass Sie nur berichten, wenn es Grausamkeiten und Tote gab: der Drohnenmord an einem palästinensischen Kind im August war auch nicht zu finden in den Medien.
  • Vom Verhalten unserer Politik in internationalen Gremien wird auch kaum berichtet: das Abstimmungsverhalten Deutschlands beim Antrag der Palästinenser auf Mitgliedschaft in der UNESCO, wobei unsere Vertreter in der vergangenen Woche gemeinsam mit Rumänien, Lettland und den USA die einzigen Gegenstimmen abgaben, blieb dem Hörer des DLF und wohl auch sonst den meisten Medien-„Kunden“ verborgen.
  • Und dass über so wichtige Veranstaltungen, wie die Podiumsdiskussion beim DBB in Berlin am vergangenen Donnerstag, bei der so wichtige Menschen wie Dr. Christoph Heusgen, außen- und sicherheitspolitischer Berater der Bundeskanzlerin, Jean Asselborn, Außenminister, Großherzogtum Luxemburg, Dr. Frank Walter Steinmeier, SPD-Fraktionsvorsitzender im Dt. Bundestag,  Elmar Brok, MdEP,  Salah Abdel Shafi, Generaldelegierter Palästinas in Berlin, Dr. Sylke Tempel, Chefredakteurin, Internationale Politik,  Dr. Tono Eitel, dt. UNO-Botschafter a.D. unter der Moderation von Manfred Erdenberger ziemlich einhellig dafür sprachen, den Status Palästinas aufzuwerten, überhaupt nicht berichtet wird, ist zutiefst irritierend.
  • Dass aber die telefonische Kritik, die unsere Kanzlerin gegenüber Herrn Netanjahu am 30.9. äußerte, in unseren Mainstreammedien fast ungehört verhallte, macht uns Angst.
Für uns erhebt sich die Frage:  wer bestimmt, was wir erfahren sollen? Nach welchen Kriterien sortieren Sie die Meldungen?
Oder haben wir nur nicht genau genug hingeschaut und hingehört?
Ihre
Renate und Frank Dörfel

Breisgauer Str. 7    
14129 Berlin   
030-80582724

www.palaestina-heute.de

P.S.  Adressatenkreis -- bitte fühlen Sie sich frei, das Schreiben auch noch an andere Menschen weiterzuschicken!
Ferner werden wir diese Mail einer Reihe von Menschen zusenden, von denen wir wissen, dass sie an der Situation in Nahost und auch an der Reaktion unserer Politik und unserer Medien brennend interessiert sind.
R. und F. Dörfel

Berliner Wahl / Städtepartnerschaften Nahost:
Wäre Ihre Partei bereit, Initiativen im Bezirk zu ergreifen oder zu unterstützen, um Partnerschaften zwischen der Berliner Bezirken und Orten in Palästina zu gründen? Solche Partnerschaften könnten wichtige Hoffnungszeichen für die Menschen in Palästina sein.

Jewish Voice of Peace:   English   The recent release by Al Jazeera and the Guardian of some 16,000 documents related to nearly 20 years of Israeli-Palestinian peace negotiations sadly substantiates what Jewish Voice for Peace has said publicly for years- that the U.S. is not the neutral broker it claims to be.  The United States' unconditional support for Israel has helped to perpetuate the occupation by promoting endless negotiations that have enabled Israel to expand settlements while claiming to work towards peace.  >>>  
Ein Aufruf von
Jewish Voice of Peace:   Urge President Obama to support the UN resolution condemning Israeli settlement activity in the West Bank and East Jerusalem.

  • Abrissbefehl für das "Zelt der Völker"   Palästinensische Christen kämpfen um das Land ihrer Väter. "Wir weigern uns, Feinde zu sein" - die klare Botschaft, in drei Sprachen auf einen Felsblock am Eingangstor gepinselt, empfängt den Besucher im Weinberg der palästinensischen Familie Nassar. Erst kürzlich haben israelische Soldaten das Tor zu dem Anwesen eingerissen. Die Nassars haben es geflickt und trotzig ihre Friedensbotschaft noch ein Stück weiter auf den Weg gerückt.
  • Israelische Armee bedroht “Zelt der Völker”  Das Deutsche Mennonitische Friedenskomitee ruft dringend zur Solidarität mit der Familie Nassar und dem Projekt “Zelt der Völker” auf. Die israelische Armee droht mit dem Abriss verschiedener in den letzten Jahren von der Familie und freiwilligen Helfern errichteten Gebäuden und Installationen. Der Familie bleiben nur wenige Tage um zu reagieren.
  • Das Projekt "Zelt der Völker". Menschen bauen Brücken  Ein breit abgestütztes Netz von Menschen in der Schweiz und Deutschland engagiert sich in diesem Partnerschaftsprojekt.
  • Daoud Nassar   ist ein Palästinenser, evangelisch-lutherischer Christ sowie Gründer und Leiter des privaten Friedensprojekts „Zelt der Völker“ („Tent of Nations“) südwestlich von Betlehem
  • Videos  Englisch

Eine legale, politische und öffentliche Aktion soll die Straflosigkeit Israels beenden
"
... Wenn Israel nicht gestoppt wird, werden die Entführungen, Gefangennahmen, Zerstörungen (von Häusern, Ortschaften, Olivenhainen usw. A.d.Ü.), Verstümmelungen und Morde an Palästinensern weiter gehen und wird eine ähnliche Gewalt gegen die eingesetzt werden, die sich dieser Politik widersetzen. Voller Stolz haben die israelischen Politiker angekündigt, auf zukünftigen Schiffsflotten (nach Gaza) Scharfschützen und scharfe Hunde einzusetzen. Diese Drohungen bringen uns von unserem Entschluss nicht ab; die Flotille wächst weiter..."

Salam Shalom Arbeitskreis Palästina-Israel e.V. setzt sich für einen gerechten Frieden für die Menschen im Nahen Osten ein.