Gerechtigkeit
ist der Weg zum
Frieden
Leserbriefe
Von Pater Rainer Fielenbach
Wer nach
Bethlehem gehen will, kommt nicht an der Mauer vorbei. Er muss durch
sie hindurchgehen. Wer nach Bethlehem gehen will, muss Hindernisse
überwinden. Bethlehem ist nicht einfach zu bekommen.
Das
spürt und erfährt jeder, der die Stimmung unserer “Stillen Nacht”
verlässt und aufgibt und sich auf den Weg macht in Richtung des realen
Bethlehem. Dieses
Bethlehem von heute hat trotz aller Verkündigung von Engel und den
Besuch der Hirten und Weisen an der Krippe kaum noch echte Hoffnung.
Dieses Bethlehem von heute wird, wie Pfr. Mitri Raheb heute schreibt,
“zubetoniert” von Siedlungen, von Betonmauern auf dem Boden und von
Mauern in den Köpfen jüdischer Politiker und fanatischer Siedler.
Wer zum
wahren Bethlehem gehen will, kommt nur zur Krippe, wenn er die
Menschen nicht rechts und links liegen lässt, die wie das wehrlose Kind
Hilfe brauchen, Zuwendung, Wahrnehmung ihrer Situation und Solidarität.
Dafür
möchte ich allen danken, die die Situation im Heiligen Land im
vergangenen Jahr mit Interesse und Unterstützung begleitet haben.
Weihnachten hat Konsquenzen oder wir haben es gründlich mißverstanden.
So
wünsche ich Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest, verbunden mit der
Bitte, auch im Neuen Jahr die Hoffnung auf Frieden im Nahen Osten und
der arabischen Welt nicht aufzugeben, sondern das Ihnen Mögliche zu
tun.
Aus Straubing grüßt Sie herzlich
P. Rainer Fielenbach.
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| Von : K. N.
Zur Geburt Jesu zu Weihnachten einen Blog vom
Juli:
Gebären am Checkpoint:in den letzten sieben Jahren sind mindestens 35
Neugeborene und fünf Frauen verstorben. Jedes Jahr haben etwa 18.000 schwangere
Frauen Schwierigkeiten, ein Krankenhaus zu erreichen. Sogar innerhalb der
Westbank von einer Enklave zur anderen. Die Hauptursachen für den Tod
einer Mutter und häufig des Neugeborenen sind zeitliche Verzögrungen
an den Checkpoints. Die erste Verzögrung, wenn die Frau ihr Haus verläßt
und Nothilfe braucht; die zweite, zum nächstgelegenen medizinischen Zentrum zu
gelangen; die dritte, wenn das medizinische Personal ihr nicht helfen kann, weil
die nötige Ausrüstung oder Vorrat (an Medikamenten und medizinischer
Ausrüstung) fehlt. 2009 äußerte das Anti-Folter-Komitee, es sei
"äußerst besorgt" über die "unnötigen Verzögerungen und die Verweigerung der
Einreise" an den israelischen Checkpoints für Personen, die dringend
medizinische Hilfe brauchen.
Laut Statistik, dass 10% der Frauen an
Checkpoints ihr Kind zur Welt bringt. Möglicherweise ist der
Prozentsatz höher, da es kaum Bericht aus entlegenen ländlichen Gegenden
gibt. Einzelfälle, die vor das Hochkommissariat für
Menschenrechte kamen, zeigen als Folge der Verzögerungen an den Checkpoints
unmenschliche Behandlung, großes Leiden und Tod.
Im März 2009 war man in
der internationalen Gemeinschaft über T-Shirts israelischer Soldaten
entrüstet, die das Bild einer schwangeren Palästinenserin zeigten, auf
deren Bauch ein Gewehr zielte; darüber stand: "zwei mit einem
Schuss".
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From: Karin Nebauer
To: basic Supermarkt München, Westenriederstrasse
Sent: Wednesday, December 07, 2011 5:52 PM
Subject: BDS
"Sie haben Granatäpfel aus Israel, Fa. Arava, als
türkische gekennzeichnet. Nachdem Sie schon die Strichcodes der Waren verdeckt
haben und diese für den Kunden nicht mehr einsehbar sind, halte ich das für eine
bewußte Irreführung und Betrug am Kunden.
Wegen der anhaltenden Völkerrechtsverletzungen
durch Israel schließen sich immer mehr Menschen dem Boykott israelischer Waren
an, bis Israel Besatzung und Kolonisierung der palästinensischen Gebiete
beendet.
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Leserbrief
von Jürgen Jung an die SZ zu den Artikeln von Peter
Münch:
„Warme Worte unter Feinden“ (vom 25. November,
Seite 8) und
„Wendiger Westen“ (25. November 2011 Seite 4)
Peter
Münch diagnostiziert eine
„Janusköpfigkeit“, sprich
Widersprüchlichkeit der westlichen
Politik gegenüber den Palästinensern und empfiehlt
angesichts der
zu erwartenden Erfolge der islamisch orientierten Parteien in den
aufbrechenden arabischen Staaten „das bewährte
Rezept vom Wandel
durch Annäherung“, denn Ausgrenzung sei keine
Lösung. Recht hat
er - insbesondere in Bezug auf die Hamas, die immerhin 2006 in einer
eindeutig freien Wahl einen überwältigenden Sieg
errang. Ganz
entschieden Unrecht hat Peter Münch allerdings mit seiner im
Westen
ständig kolportierten Formulierung vom „blutigen
Putsch“ der
Hamas, mit dem sie die Macht im Gazastreifen an sich gerissen habe.
Es handelte sich dabei eher um die Übernahme der ihr
rechtmäßig
zustehenden Regierungsgewalt, die ihr allerdings von der Fatah
–
unterstützt von Israel und dem Westen - streitig gemacht
wurde. Der
vielfach ausgezeichnete englische Journalist David Rose hat in einer
gründlichen Untersuchung (veröffentlicht in Vanity
Fair im April
2008) deutlich gemacht, dass die Hamas dem vor allem von den USA
militärisch unterstützten Putschversuch der Fatah
zuvorkam und
beruft sich dabei u. a. auf den gewiss nicht als Hamas-Apologeten zu
bezeichnenden David Wurmser, den Nahost-Berater des damaligen
amerikanischen Vizepräsidenten Dick Cheney. Seit November 2005
schon
war der amerikanische Generalleutnant Keith Dayton für die
Vorbereitung und Koordinierung der militärischen
Maßnahmen gegen
die Hamas in den Nahen Ostern abkommandiert worden.
Dies alles
sollte einem seriösen
Berichterstatter eines so bedeutenden Blattes wie der SZ eigentlich
bekannt sein.
Das
übliche Zerrbild der Hamas
verhindert leider auch die schlichte Wahrnehmung der Fakten, denn die
Hamas hat seit Jahren durch ihre führenden
Repräsentanten immer
wieder erklärt, dass sie bereit sei zu einem Friedensschluss
mit
Israel, sofern es sich aus den besetzten Gebieten zurückzieht.
Das
gleichlautende Angebot der saudischen Friedensinitiative von 2002
–
2007 wurde es wiederholt! -, der sämtliche Mitglieder der
Arabischen
Liga zustimmten, war übrigens auch schon von der Hamas
unterschrieben worden. Aber Israel hat es nicht für
nötig befunden,
dieses weitgehende Angebot einer umfassenden Normalisierung der
Beziehungen mit seinen arabischen Nachbarn näher zu
prüfen, sondern
ganz im Gegenteil seine völkerrechtswidrige Besiedlung der
besetzten
Gebiete und die Vertreibung und Enteignung der Palästinenser
stur
fortgesetzt – ganz im Sinne des ursprünglichen
zionistischen
Herrschaftsanspruchs: „Ganz Palästina als
jüdischer Staat“ (Ben
Gurion).
Die
Machtbeteiligung der Hamas
„als endgültige Absage an den
Friedensprozess“ zu bewerten,
zeigt nur die - angesichts der entwürdigenden israelischen
Politik
gegenüber den Palästinensern im Wortsinn gnadenlose -
Einseitigkeit
der üblichen westlichen Berichterstattung, die einer freien
Presse
Hohn spricht.
Der
„Frieden“, zu dem Israel bereit
ist, lässt sich nur als Diktatfrieden bezeichnen, der
allenfalls ein
verstümmeltes, semi-souveränes
Bantustan-Palästina zulässt, aber
keinen lebensfähigen Staat, der auch noch die von Israel seit
1947
vertriebenen Flüchtlinge aufnehmen soll.
All diese
jedermann zugänglichen
Informationen, insbesondere auch über die täglichen
Übergriffe der
israelischen Armee und der fundamentalistischen Siedler, finden
bedauerlicherweise kaum Berücksichtigung in der bei uns
üblichen,
verzerrten Darstellung des Nahost-Konflikts und seiner Ursachen.
|
After Haneen Zoabi's testimony at the Russell
Tribunal on Palestine held in Cape Town last weekend, she was
threatened to have her Israeli citizenship removed. Please find below
an open letter by Alice Walker, present in the jury at the Tribunal.
To Whom It May Concern: With Special Attention to The Prime Minister,
Attorney General and Speaker of the Knesset in Israel

November 10, 2011
To Whom It May Concern
With Special Attention to:
- The Prime-Minister of Israel
- The Attorney General of Israel
- MK Reuven Rivlin, Speaker of the
Knesset
From Alice Walker, American Author and Jurist for the Russell Tribunal,
Cape Town, South Africa
November 5-7, 2011.
It is with grave concern for MK Haneen Zoabi that I write to you today.
It is my understanding that Ms. Zoabi is being threatened
with the loss of her Israeli citizenship, even though she is an
indigenous Arab who has lived in what is now Israel for all of her
life. This does not appear democratic in the least,
especially since this punishment is to be meted out for the simple
reason that Ms. Zoabi has expressed her human right to oppose
oppression and destruction of the Palestinian people by Israel;
and to speak publicly on their – and her own
– behalf. Which she has done previously by joining
the Freedom Flotilla to Gaza and more recently by appearing as a
witness at the Russell Tribunal on Palestine in Cape Town, South
Africa, November 6th, 2011.
It is also appalling that the party- The National
Democratic Assembly (BALAD)- that would represent Arabs
living in Israel is banned. In what way is this silencing of over a
million Arab citizens in Israel democratic?
The members of the Russell Tribunal on Palestine
that met last week in Cape Town, South Africa, heard testimony from
many people who oppose Israel’s Apartheid and Persecution
against the Palestinian people. It is chilling: the history
of Israel’s brutality against the people whose land
constitutes the foundation of the state of Israel. The over
26,000 house demolitions, the countless assassinations, the
huge number of murders, the theft of water and land, the
arrogance and racism that I have personally witnessed on travels
through the West Bank. Not to mention the devastation of Gaza
which I also witnessed shortly after the twenty-two days of bombing by
Israel in 2008-2009.
I was moved by Ms. Zoabi’s testimony as
well as the testimony of other Israelis, both Jewish and Palestinian.
Though it may well go unheard, I ask you to take
care in your treatment of Ms. Zoabi and others of the witnesses from
Israel. They are clearly some of your best citizens whose
voices will be needed to steer a course for Israel away from its
dishonorable course of Apartheid and Persecution of people primarily
guilty of being in Israel’s way to becoming a state that
denies the rights of others while disingenuously and selfishly seeking
to name and control everything for itself.
The world has awakened to what is actually
happening, and has happened, in Israel/Palestine and people of the
world are no longer mesmerized and held hostage by Israel’s
clever defense and mythologizing of its behaviors. We who
were witness to the courage, righteousness and passion of Ms. Zoabi as
she testified before the Tribunal recognize her greatness. It
would be to your advantage, if you wish to build a secure nation in
which you honor all your citizens, to recognize this also.
She loves her country and her country-people, both Arab and
Jew. This she expressed with so much openness and beauty that
many of us on the Tribunal were stunned. One of the things
she said that stayed with us all is that what is of most importance to
her is not a one state or a two state “solution”
but that everyone, Arab and Jew, have the freedom to fully express who
they are: that this might be the democracy suitable to both peoples
after such a long and bitter and unequal struggle.
We were privileged to hold this session of the
Russell Tribunal is South Africa, home of so much sadness in the past.
Now struggling, imperfectly of course, to affirm
it’s belief in a democracy that works for all its people.
We received the supreme blessing of hope from the South
Africans joining us at the Tribunal. Black, white, and colored. Their
stories were no less horrific than those of the Palestinians
testifying: the difference was that theirs are in the past.
And, on their faces, one sees the peace of having won, at
least to this point, a chance to work for a country that is just.
For the justice and peace
all humans hunger for,
Alice
Walker |
|
Offener
Brief an die israelische Regierung
Nach
der Kidnap-Aktion der Freedom Waves Flotilla hat sich
"Anonymous"
mit nachstehendem offenem Brief eingeschaltet: Welche
Orgasnisation das ist, ist bislang unbekannt:
"Greetings government of Israel,
As the world has witnessed today your Navy soldiers boarded the vessels
which were en-route to the Gaza Strip, attempting to break the illegal
maritime security blockade placed by you to hurt the people of Gaza in
the name of counter terrorism.
...
Two Irish-Canadian flotilla ships - Canadian Tahrir (Liberation), and
the Irish Saoirse (Freedom) - with 27 passengers from nine countries on
board were approaching Gaza in a peaceful and humanitarian mission.
They were not inside Israeli territories, and are not carrying any
weapons. These boats were captured by your navy exactly at 15:59 Gaza
Time; the vessels were about 35 NM outside Gaza, which is INTERNATIONAL
WATERS at the time of capture. This is a clear sign of piracy on the
high seas. Furthermore, UN resolution 3005 states, that all resources
(so also the sea) and natural wealth falls under the control of
residents of Gaza.
Your actions are illegal, against democracy, human rights,
international, and maritime laws. Justifying war, murder, illegal
interception, and pirate-like activities under an illegal cover of
defense will not go unnoticed by us or the people of the world.
We do not tolerate this kind of repeated offensive behavior against
unarmed civilians. We along with 127 countries recognize Palestine as a
state for people of Palestine and such acts by you and your military
are acts of war against another sovereign nation.
If you continue blocking humanitarian vessels to Gaza or repeat the
dreadful actions of May 31st, 2010 against any Gaza Freedom Flotillas
then you will leave us no choice but to strike back. Again and again,
until you stop.
We are
Anonymous,
We are legion,
We do not forget,
We do not forgive,
Expect us." |
|
|
| Betreff: |
Hard to believe... |
| Von: |
"Cecilie
Surasky, Jewish Voice for Peace"
<info@jewishvoiceforpeace.org> |
| Datum: |
Di, 1.11.2011, 23:16 |
It's hard to believe. I mean,
I've known, we've all
known, that the United States' Israel-Palestine policy has
always been bad for the world and bad for its own citizens. But it's
never been so ridiculously obvious.
Not until yesterday.
You see, decades-old U.S. legislation meant to punish the Palestinians
could very well mean that the United States is about to end its funding
for many of the world's most important international bodies including
the World Health Organization, the World Intellectual Property
Organization-- which manages copyrights and patents, UNICEF, and even
the International Atomic Energy Agency, as well as a range of lesser
known but critical agencies.
The legislation doesn't even let the president override the bill to
protect the national interest.
If you're a
U.S. citizen, I want you to write your representatives now to tell them to waive the
provision that bars the president from making a decision based on the
national interest—and to work towards repeal of the
legislation.
If you live
outside of the United States, tell the president how foolish it is to
withdraw funding from UN bodies that accept the Palestinians as members.
This is how it happened. Yesterday, 107 member nations in UNESCO, the
United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization, voted
to admit Palestine as a member. UNESCO protects world heritage sites
and leads global efforts to bring clean water to the poor. They even
manage a tsunami early-warning system in the Pacific.
The U.S. was one of just 14 countries that voted
“no” to Palestinian admission.
But within hours of the vote, the Obama Administration announced it
would stop paying its $80 million in total yearly dues to UNESCO, which
amounts to over 20 percent of UNESCO's total budget. Why? Because the
vote triggered decades-old U.S. legislation that requires
that the U.S. stop paying any UN body that accepts Palestine as a
member—even though official U.S. policy is to support a
Palestinian state.
That has to change.
You see, the Israeli government and its right-wing supporters in the
United States don't even want a symbolic recognition of the
Palestinian's right to self-determination or participation on the world
stage. That's what the law is really about. The Israelis have already
announced that they are expediting the construction of even more
settlements and withholding life-sustaining tax monies that belong to
the Palestinian Authority as punishment for the vote.
But to the rest of the world, this is more than a symbol.
The threat that this will start a cascade as other UN bodies vote to
accept Palestine is real. In fact, the Obama Administration already
called a meeting with top U.S. companies like Apple and Google who are
none too happy with the idea of the U.S. weakening and ceding power in
the World Intellectual Property Organization. And that's just the tip
of the iceberg.
Remarkably, 107 UNESCO member countries voted in favor of the
resolution, despite knowing that the agency could lose over one fifth
of the agency’s budget. What UN body will be next?
Now, the U.S.’s policies on this issue are clearly isolating
us further on the world stage. The U.S. is endangering its status at
the UN and impoverishing critical global program needs simply because
Palestinian admission to UNESCO angered Israel.
Please
write your U.S. representatives now. Tell them to waive the portion of
the law that bars the president from making funding decisions based on
the national interest, and to work towards repeal of the law.
If you live outside of the United States, send a
message to the Obama administration that this policy is harmful for the
whole world.
Don't let this go unanswered,

Cecilie Surasky, Deputy Director
Jewish Voice for Peac |
|
|
Von:
Guenter Schenk
Gesendet: Dienstag, 1. November 2011
14:04
An: Guenter Schenk
Betreff: SITE Letter to the ambassador
of Palestine to the United Nations, Geneva, conc. Palestine,
memberhip of UNESCO
Wichtigkeit: Hoch
Liebe Freunde, liebe Nahostinteressierte,
liebe Kulturschaffende und Journalisten beim Feuilleton,
gross war die Freude bei Euch Allen, ueber die Aufnahme Palaestinas in
die universelle UN-Unterorganisation für Kultur, Wissenschaft
und Erziehung, UNESCO. Aber, auch darin besteht wohl Uebereinstimmung
unter uns: genauso gross war das Entsetzen, die Enttaeuschung, ueber
das Abstimmungsverhalten unserer deutschen UNESCO-Delegation, auf
Geheiß von Kanzlerin Merkel.
Heute morgen erhielt ich von Hans von Sponeck
seinen Brief an den Palästinensischen Botschafter bei den
Vereinten Nationen in Genf, S.E. Ibrahim Khraishi. Diesen Brief moechte
ich Euch hiermit (mit seiner Erlaubnis!) zur Kenntnis geben. Ueber die
Veroeffentlichung wuerde ich mich freuen.
Mit besten Gruessen
Guenter Schenk
**************************************************************************************
To
H.E. Ambassador Ibrahim Khraishi,
Permanent Observer of Palestine to the Office of
the United Nations at Geneva
Palestine's just acquired membership in
UNESCO constitutes a historic and belated recognition of the
Palestinian right to statehood. As a former UN
official, I feel elated but as a German citizen I am ashamed that my
Government, yet again, has lacked the courage and self-confidence to
seize the moment to join the majority of UN member states in welcoming
Palestine to a UN organization that is committed to peace, justice for
all and ethics. With all good wishes,
Hans-C. Graf von Sponeck,
Former UN Assistant Secretary General and UN
Humanitarian Coordinator for Iraq
**************************************************************************************
La
palestine à
l’unesco
Les
déclarations/ analyses du jour :
La
Palestine devient le 195e Etat membre de
l’UNESCO.
107 États ont voté pour, dont la France, le
Brésil, la Chine, l’Inde et l’Afrique du
Sud, 52 se sont abstenus dont la Grande Bretagne et 17 ont
voté contre dont les USA, le Canada et l’Allemagne.
La pression américaine
et européenne semble avoir été
très forte pour que la Palestine
abandonne sa demande d’adhésion ou tout au moins
accepte la proposition européenne d’une
adhésion partielle. La France a toutefois
voté en faveur d’une adhésion
complète :
« Certes nous aurions
préféré que cette question
fût posée après le traitement du sujet
par l’Assemblée générale
à New York. Mais à partir du moment,
où elle l’est aujourd’hui, il nous faut
prendre nos responsabilités et répondre sur le
fond. Et sur le fond la France dit oui, la Palestine a le droit de
devenir membre de l’UNESCO, cette organisation dont la
vocation est d’œuvrer à la
généralisation d’une culture de la paix
au sein de la communauté
internationale ». Les USA (comme Israël)
ont menacé de suspendre leur contribution
financière à l’UNESCO (22 % du
budget de l’organisation), au titre de deux lois
américaines du début des années 1990
qui interdisent le financement d’une agence
spécialisée des Nations unies qui accepterait les
Palestiniens en tant qu’État membre à
part entière, en l’absence d’accord de
paix avec Israël.
Au-delà
du symbole politique, l’adhésion de la Palestine a
notamment comme conséquence le pouvoir de maintenant
demander l’inscription de sites historiques palestiniens au
patrimoine mondial de l’humanité.
Aurore
Faivre
Secrétaire exécutive |
Maxime
Guimberteau
Chargé de communication |
Plateforme
des ONG françaises pour la Palestine
14,
passage Dubail
75010 Paris
01 40 36 41 46
contact@plateforme-palestine.org
www.plateforme-palestine.org |
Membres
- AFPS
– ASSOCIATION FRANCE PALESTINE SOLIDARITE
- AJPF
– ASSOCIATION POUR LA PROMOTION DES JUMELAGES ENTRE VILLES DE
FRANCE ET CAMPS PALESTINIENS
- AURDIP
– ASSOCIATION DES UNIVERSITAIRES POUR LE RESPECT DU
DROIT INTERNATIONAL EN PALESTINE
- CBSP
– COMITE DE BIENFAISANCE ET DE SECOURS AUX PALESTINIENS
- CCFD-TERRE
SOLIDAIRE – COMITE CATHOLIQUE CONTRE LA FAIM ET POUR LE
DEVELOPPEMENT
- CEDETIM
- CEMEA
– CENTRES D’ENTRAINEEMNT AUX METHODES
D’EDUCATION ACTIVE
- CICUP
– COLLECTIF INTERUNIVERSITAIRE POUR LA COOPERATION AVEC LES
UNIVERSITES PALESTINIENNES
- CIMADE
- COMITE
GAZA JERUSALEM MEDITERRANEE
- CVPR-PO
– COMITE DE VIGILANCE POUR UNE PAIX REELLE AU PROCHE-ORIENT
- ERM-SERVICES
– ENFANCE RESEAU MONDE /SERVICES
- FEDERATION
ARTISANS DU MONDE
- FSGT
– FEDERATION SPORTIVE ET GYMNIQUE DU TRAVAIL
- GENERATION
PALESTINE
- GREF
– GROUPEMENT DES RETRAITES ET EDUCATEURS SANS FRONTIERE
- LDH
– LIGUE DES DROITS DE L'HOMME
- LIFPL
– LIGUE INTERNATIONAL DES FEMMES POUR LA PAIX ET LA LIBERTE
- MRAP
– MOUVEMENT CONTRE LE RACISME ET POUR L’AMITIE
ENTRE LES PEUPLES
- MOUVEMENT
DE LA PAIX
- PAX
CHRISTI
- SECOURS
CATHOLIQUE-CARITAS FRANCE
- SIDI
– SOLIDARITE INTERNAITONALE POUR LE DEVELOPPEMENT ET
L’INVESTISSEMENT
- TDH
– TERRE DES HOMMES FRANCE
- UJFP
– UNION JUIVE FRANÇAISE POUR LA PAIX
|
Observateurs
- ACAT
– ACTION DES CHRETIENS POUR L’ABOLITION DE LA
TORTURE
- AFRAN
SAUREL
- AEDH
– AGIR ENSEMBLE POUR LES DROITS DE L'HOMME
- AMNESTY
INTERNATIONAL
- ASSOCIATION
POUR JERUSALEM
- COLLECTIF
JUDEO-ARABE ET CITOYEN POUR LA PAIX
- COORDINATION
SUD
- CRID
– CENTRE DE RECHERCHE ET D’INFORMATION SUR LE
DEVELOPPEMENT
- FRANCAS
- GAIC
– GROUPE D’AMITIE ISLAMO-CHRETIENNE
- HI
– HANDICAP INTERNATIONAL
- MDM
– MEDECINS DU MONDE
- MIR
– MOUVEMENT INTERNATIONAL DE LA RECONCILIATION
- RITIMO
|
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|
From:
Karin Nebauer
To: Forum / SZ
Sent: Thursday, October 27,
2011 7:27 PM
Subject: Re: Leserbrief
Sehr geehrte Frau Brummer,
um welchen Leserbrief es sich gehandelt hat,
weiß ich gar nicht mehr, es muss schon länger her
sein.
Am liebsten hätte ich auch einen
Leserbrief zur Berichterstattung über den Gefangenenaustausch
Gilad Shalit gegen 1.027 palästinensische Gefangene (Peter
Münch nannte die Relation "ungeheuerlich"). Es war fast wie
israelische Inlandspresse. Über die palästinensischen
Gefangenen, über die Art des Zustandekommens einer Verhaftung
und Verurteilung vor dem für Palästinenser
zuständigen Militärgericht, über die Art der
Haft, über Folter ("moderate physische Gewalt") und
Mißhandlung, Unterbringung wird bei uns so gut wie
nicht berichtet. Interessiert es niemanden, auch nicht eine renommierte
Tageszeitung?? Ich will gar nicht ins Detail gehen, wie die
politischen Hintergründe der Abschiebung von Freigelassenen in
den Gazastreifen oder ins Ausland, natürlich
ohne ihre Angehörigen zu sehen.
Wie oft haben Berichterstatter der UNO,
Menschenrechts-NGOs wie die israelische B'Tselem (ein Ausdruck aus der
Schöpfungsgeschichte, "nach dem Bilde" zu
ergänzen: Gottes schuf er ihn, den Menschen) oder die
palästinensische Addammer, Global Research.. ihre Stimmer
erhoben - umsonst! Etwa 20% der palästinensischen
Bevölkerung haben waren im Gefängnis oder hatten
Angehörige dort.
Wer spricht von
den palästinensischen Kindern in israelischer Haft??
Laut DCI-Palestine (Defense for Children International - Section
Palestine) werden jährlich etwa 700 palästinensische
Minderjährige zwischen 12 und 17 Jahren (einzelne noch
jünger) inhaftiert, fast immer lautet die Anklage
Steine Werfen. Seit 2000 sind etwa 7.500 minderjährige
Palästinenser in Israel inhaftiert gewesen. Ende September
waren laut DCI-Palestine mindestens
164 palästinensische Minderjährige in
israelischer Haft, davon 35 zwischen 12 und 15 Jahren. Die Festnahmen
erfolgen meist während nächtlicher Razzien. bei denen
Pani verbreitet wird. Es gibt glaubwürdige Bericht
über Folter und Mißhandlung während
Verhör, Transfer und Inhaftierung.
Man braucht nur zu lesen.
Manchmal stehe ich fassungslos und resigniert
vor einer Berichterstattung, die der Linie der israelischen
Politik entspricht und die Situation der Palästinenser
ignoriert. Wie lange soll das noch so weiter gehen?
Von:
Karin Nebauer
Gesendet: Dienstag, 20. September
2011 22:03
An: Nachrichten-Aufnahme / SZ
Betreff: Leserbrief
Zum
Artikel von Peter Münch vom 17./18.9. "In Isolation":
Es
ist seltsam, wie viele Argumente und
Drohungen in letzter Zeit gegen eine
Unabhängigkeitserklärung Palästinas
auftauchen. Darunter möchte ich nur auf
eines eingehen: Palästina dürfe doch nicht einseitig,
im Alleingang, ohne das Einverständnis von Israel den Antrag
bei der UNO stellen. Warum eigentlich nicht? Hat nicht Israel 1948
seine Unabhängigkeit im Alleingang erklärt, obwohl es
sehr viel mehr Grund gehabt hätte, sich mit den
Palästinensern darüber ins Einvernehmen zu
setzen.
|
|
Jürgen Jung
Leserbrief
an
die Süddeutsche Zeitung
Zu den Artikeln „Sohn
Israels“,
13.10.; „Perfide
Inszenierung“, 15.10.; „Politische
Arithmetik“, 14.10.2011
Als
Abonnent der
SZ seit annähernd einem halben Jahrhundert (!) fühle
ich mich
gedrängt, zu Ihrer Berichterstattung über die
Freilassung von Gila
Shalit Stellung zu nehmen. Die gnadenlose, und der Begriff gnadenlos
ist hier wirklich angebracht, Einseitigkeit zugunsten Israels ist
einfach haarsträubend. Der Tenor lautet: für einen
israelischen
Gefangenen der Hamas, dessen Schicksal mit dem
allergrößten
Mitgefühl geschildert wird, werden über tausend
potentielle
„Terroristen“, an deren Händen
„Blut klebt“, freigelassen,
was zu einer neuen Terrorwelle führen könne. Die
Verzerrung der
Wirklichkeit beginnt schon mit der Behauptung, Gilat Shalit sei
„von
palästinensischen Terroristen in den Gaza-Streifen
verschleppt“
(„Sohn Israels“, SZ, 13. 10., S.3) worden. Das
Völkerrecht
gestattet ausdrücklich den bewaffneten Widerstand gegen eine
illegale Besatzung. Gilat Shalit ist Soldat der Besatzungsarmee,
daher ein legitimes Angriffsziel. Insofern ist die Rede vom
„Terror“
in diesem Zusammenhang einfach unsinnig. Und die Unterstellung Peter
Münchs („Perfide Inszenierung“, SZ, 15.
10., S. 6), Shalit würde
„ gewiss nicht gemäß den Regeln der Genfer
Konvention in
Geiselhaft gehalten“ ist deshalb so empörend, weil
– ganz
unabhängig davon, ob sie stimmt oder nicht – Israel
sich bei der
Inhaftierung von 6000 Palästinensern, die gegenwärtig
in
Gefängnissen und Lagern sitzen, nachweislich in keiner Weise
um die
Genfer Konvention kümmert. Darauf machen (v. a. israelische)
Menschenrechtsorganisationen, die UNO, Amnesty International
regelmäßig aufmerksam. Von diesen jährlich
veröffentlichten
Berichten erfährt der Leser der SZ – wenn
überhaupt – nur
beiläufig, ebenso wie von dem inzwischen auf alle
Gefängnisse
ausgedehnten Hungerstreik, den palästinensische Gefangene Ende
September begonnen haben, um gegen die Haftbedingungen zu
protestieren.
Peter
Münch
spricht angesichts der Begeisterung über die
„Freipressung“ der
palästinensischen Gefangenen projektiv von einer
„perfiden
Inszenierung“ – perfide ist vor allem seine
Berichterstattung!
Allein in Sonja Zekris Kommentar („Politische
Arithmetik“, 14.
10., S.4) schimmert eine Ahnung durch von der dem Konflikt zugrunde
liegenden Problematik, daß es nämlich die
ungeheuerliche Asymmetrie
in den Auseinandersetzungen vor Ort und - so möchte
man
hinzufügen - in der westlichen Berichterstattung ist, die den
Fall
Shalit für die Araber zu einem „Symbol für
den Palästina-Konflikt
macht". Denn aus ihrer Sicht sind die meisten
palästinensischen
Gefangenen alle „Gilad Shalits“, und die Menschen
in Gaza fühlen
sich wie 1,5 Millionen Geiseln, deren unmenschliche und gleichfalls
völkerrechtswidrige Absperrung und Blockade den Angriff auf
die
israelische Militärpatroullie und die Gefangennahme Shalits
erst
provoziert hat. Solange die Einsicht des großen
(jüdischen)
Orientalisten Maxime Rodinson nicht endlich von uns im Westen ernst
genommen wird, trägt eine Berichterstattung der beschriebenen
Art
zur Perpetuierung des Konflikts bei. Rodinson: „Einen Staat
mit
jüdischer Vorherrschaft im arabischen Palästina
errichten zu
wollen, konnte nur zu einer kolonialähnlichen Lage, zur
Entwicklung
einer vom Rassenkampf beherrschten Geisteshaltung und
schließlich zu
einem militärischen Zusammenstoß der beiden
Volksgruppen führen“,
die – nebenbei bemerkt - vor dem Auftreten des zionistischen
Machtanspruchs friedlich zusammengelebt hatten.
SALAM
SHALOM Arbeitskreis Palästina-Israel e.V.
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Salam
Shalom Arbeitskreis
Palästina-Israel e.V. setzt sich für einen gerechten
Frieden für die Menschen im Nahen Osten ein.
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