Ilan
Pappe:
Sie
tauchen mitten in der Nacht auf, wenn die Kinder tief schlafen und
vielleicht von einem besseren Leben träumen. Mit verbundenen
Augen,
geknebelt und gefesselt werden die Kinder auf Lastwagen verladen und
am selben Morgen in das Lager Offer, Abteilung Nr. 2 des
Militärgerichtshofes gebracht, auch bekannt als Kinderabteilung.
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Die israelische Menschenrechtsorganisation "B'Tselem"
hat Palästinensern
Videokameras gegeben, damit sie Aufzeichnungen aus ihrem Alltag machen.
Hier ein Ausschnitt von 2 Minuten (Quelle:
Palestina Libre)
Palästinensische
Kinder in den israelischen Gefängnissen Jedes
Jahr werden 500 bis 700 palästinensische Kinder von
israelischen Soldaten wegen Steine Werfens festgenommen. Das
israelische System der Militärgerichtsbarkeit wird
beschuldigt, sie in der Haft zu mißhandeln.
Minderjährige werden in Gefängnissen wie Al Jalame
inhaftiert, verhört und gefoltert.
>>>
In
den vergangenen sechs Jahren hat Israel mehr als 800
minderjährige Palästinenser vor das
Militärgericht gestellt und verurteilt. Menschenrechtler
kritisieren das "rechtswidrige Vorgehen".
New report highlights violations of
children's rights in East Jerusalem
We
encourage you to watch the
video and read the full report which contains personal
testimonies and highlights alarming trends. MECA is continuing to work
with Madaa Center to provide safe places for children to play in the
Silwan neighborhood of East Jerusalem.
The
Children’s Court at Camp Ofer In
den letzten 10 Jahren haben die israelischen Streitkräfte
mindestens
255 palästinensische Minderjährige durch einen Schuss
in den Kopf
getötet. Schüsse
in den Kopf von
CounterPunch/Alison Weir
Wir,
der SALAM SHALOM
Arbeitskreis
Palästina–Israel e.V., sehen unsere vordringliche
Aufgabe darin, seriöse Informationen und sachgerechte Analysen
zum Thema Palästina/Israel zugänglich zu machen. Wir
möchten einen allgemeinen Lernprozess in Gang bringen helfen,
der die Menschen immer besser befähigt, in unserer
Gesellschaft den Mund aufzumachen und mit der nötigen
Sachkenntnis und Unbefangenheit für die Respektierung von
Menschenrecht und Völkerrecht in Palästina und Israel
einzutreten und so zu dem längst fälligen
Bewusstseinswandel in unserem Lande beizutragen. Im Rahmen unserer
aktuellen Veranstaltungsreihe „ISRAEL – Mythos und
Wirklichkeit" soll mit Hilfe von ausgewiesenen Fachleuten das
gängige Israelbild anhand überprüfbarer
Fakten entmythologisiert und korrigiert werden. Mit dieser
unabhängigen politischen Bildungsarbeit zu dem zentralen Thema
Nahost erfüllen wir eine notwendige Aufgabe in der
Zivilgesellschaft. Für einen gerechten Frieden, zum
Selbstverständnis
des Vereins
SALAM SHALOM Arbeitskreis
Palästina-Israel e.V. ist Mitglied des Deutschen
Koordinationskreises Palästina Israel (KoPI),
eines bundesweiten Zusammenschlusses verschiedener deutscher
Organisationen, Vereine und Gruppen. Ziel ist es, durch
Bündelung der Kräfte der Arbeit für einen
gerechten Frieden in Palästina und Israel zu
größerer Wirksamkeit zu verhelfen.
KoPIunterstützt
die weltweite Boykott-Kampagne, durch die Israel -
wie seinerzeit das Apartheid-Regime in Südafrika - zur
Beendigung seiner völkerrechtswidrigen Politik gezwungen
werden soll. Das Kürzel dafür ist: B D
S, das bedeutet Boykott, Desinvestition/Investitionsentzug,
Sanktionen. Eckhard Lenner Ausführliche
Informationen zu BDS
Salam
Shalom Arbeitskreis
Palästina-Israel e.V. setzt sich für einen gerechten
Frieden für die Menschen im Nahen Osten ein.
Der
arabische (er gilt für Christen und Moslems)und der jüdische Friedensgruß
verweist auf
unser Ziel – einen gerechten Frieden zu erreichen
für die gepeinigten Menschen
in dieser Region. Dass die Würde des Menschen unantastbar ist,
muss eine
Selbstverständlichkeit werden und auch die Worte der
israelischen
Unabhängigkeitserklärung, dass soziale und politische
Gleichberechtigung
verbürgt wird, ohne Unterschied von Religion, Rasse oder
Geschlecht.
Dazu
bedarf es Menschen, die guten Willens sind und die gibt
es aufpalästinensischer
wie aufisraelischer
Seite. Wir laden sie ein, um uns
und jeden
Interessierten zu informieren
über die tatsächliche Lage und
anschließende persönliche Gespräche sind
uns
wichtig.
Denn
nur so glauben wir, Mauern in den Köpfen
niederreißen
zu können. Eine Hoffnung, die der Weltkirchenrat im sog.
Ammanaufruf hegt und
die Papst Benedikt XVI. in seiner Predigt in Bethlehem zum Ausdruck
gebracht
hat.