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Gerechtigkeit ist der Weg zum Frieden

Deportationen

Die israelische Armee hat am 23. Januar zehn palästinensische Wohnungen und Einrichtungen in Anata/Westjordanland, zerstört, darunter ein Gemeindezentrum und ein Haus, die von spanischen Freiwilligen mit Finanzierung durch die Spanische Agentur für Zusammenarbeit und Entwicklung (AECID) gebaut worden sind: mehr als 50 Personen bleiben ohne Heim.
Eines der zerstörten Wohngebäude war das Heim einer 17-köpfigen Familie..., das andere das als Beit Arabiya (Arabisches Haus) bekannte "Friedenszentrum", in dem die NGO ICAHD (Israelisches Komitee gegen Häuserzerstörung) Veranstaltungen zur Verteidugng der Menschenrechte hielt, sagte Itay Epstein, Co-Direktor der NGO gegenüber der Presseagentur EFE von Anata aus. (Übersetzung aus dem Spanischen: K. Nebauer)

Um al Kher  Als am 9. September 2011 in Um Al Kher die Bulldozer zum Abriss von einer Blechbehausung, einem Zelt und einem WC kommen, deutet sich für die Bewohner eine zweite Vertreibung an; schon durch die Nakba wurden sie zu internally displaced persons. Vollständiger Bericht

UNRWA sagt, dass Israel in der Vertreibung der Palästinenser "effizienter wird" Agencia Europa Press
Der Sprecher des Büros der Vereinten Nationen für die Palästinensischen Flüchtlinge (UNRWA), Chris Guness, hat darauf aufmerksam gemacht, dass die von Israel im September durchgeführten Zerstörungen (von Häusern) 990 Palästinenser betroffen haben, was seiner Meinung nach beweist, dass die israelischen Behörden "effizienter werden" in der Vertreibung der palästinensischen Bevölkerung.

Der letzte Bericht der UNRWA zeigt einen drastischen Anstieg der Zahl der durch Israel vertriebenen oder durch die Zerstörungen betroffenen Personen. Im Juli wurde die Zahl von 247 erreicht. "Diese Zahlen beweisen, dass die israelischen Behörden in ihren Zerstörungen effizienter werden, die Zahl betroffener und vertriebener Palästinenser wird jedesmal größer", sagte Guness in Erklärungen gegenüber der palästinensischen Nachrichtenagentur Ma'an. Im September konzentrierten sich die israelischen Bulldozer auf die Zerstörung von Wasserzisternen im Westjordanland und treffen damit noch mehr Menschen als durch Häuserzerstörungen. Guness brachte als Beispiel, dass die Zerstörung der Zisterne von Jirbet Atuf 300 Menschen betroffen habe.

Das Zentrum für Klagen nach dem Völkerrecht, Diakonia, berichtete, dass die Zerstörung von Zisternen im Westjordanland seit 2009 direkt den Weggang von 13.602 Menschen bewirkt hat. Die israelische Ziviladministration zerstört in 62% des Westjordanlandes, die nach den Oslo-Vereinbarungen als Zone C ausgewiesen ist (von Israel kontrlliert und verwaltet), routiniert palästinensische Einrichtungen, die ohne Genehmigung gebaut wurden. "Die systematische und ausgedehnte Zerstörung ziviler Einrichtungen in der Zone C einschließlich Wohnungen, Schulen und Zisternen findet seit Ende der 80er Jahre statt", unterstreicht Diakonia in seinem letzten Bericht (zur Rechtslage) über die Zerstörungen im Westjordanland. Der Text betont, dass die Zerstörung ziviler Infrastruktur während der Besetzung eines Territoriums nach der 4. Genfer Konvention verboten ist, "ausgenommen in Fällen, in denen diese Zerstörung für militärische Operationen absolut notwendig ist", und in einem solchen Fall auch nur, wenn die Einrichtung ausschließlich von Aufständischen genutzt wird.

Deshalb verlangt Guness, "dass jeder Praxis und Politik, die die Vertreibung von Palästinensern zur Folge hat, ein Ende gesetzt wird". "Bei mindestens 3.000 Abrissbefehlen, die zur Ausführung im Westjordanland anstehen, leben zehntausende Menschen und ganze Ortschaften unter dem Trauma und der Angst, ihre Häuser und die Mittel zu ihrem Lebensunterhalt zu verlieren", erläutert er.  Aus dem Spanischen übersetzt von K. Nebauer
Quelle: Palestina Libre  

"Als ich ein Kind war, lief ich denselben Weg, und es gab nur Häuser von Palästinensern"
Gesichter der ethnischen Säuberung
Palästinensischer werden aus ihren Häusern vertrieben
Mitglieder der Familie Qirrish sitzen in der Jerusalemer Altstadt gegenüber dem Eingang ihres Hauses, aus dem sie vor kurzem vertrieben worden waren, während Siedler Lebensmittel und andere Sachen in die Häuser tragen.
Jüdische Siedler vor einem geräumten palästinensischen HausIsraelische Siedler sitzen am Eingang eines palästinensischen Hauses, aus dem die palästinensischen Bewohner vertrieben worden sind.


Jüdische Siedler nehmen das Haus einer palästinensischen Familie in Besitz, nachdem diese von der Polizei vertrieben wurde.   ....   Am 23.11.10 nahmen Siedler ein Haus in Ostjerusalem in Besitz, nachdem die Polizei die 14-köpfige Familie vertrieben und ihrer gesamten Habe beraubt hatte....  Zum vollständigen Bericht

Englisch Army Bulldozers Destroy Six Sheds Near Jerusalem
Ethnische Säuberung geht rasant weiter, Unterkünfte für 5 Familien in Anata zerstört, Siedler aus der Nachbarschaft möchten das Grundstück für sich.

Pressemitteilung, 13.12.11 von Tsafrir Cohen, Nahostreferent / Middle East Coordinator medico international:
Vertreibungen von Palästinensern auf Rekordniveau, NGOs kritisieren Siedlungsausbau und Übergriffe von Siedlern.
Drastischer Anstieg an Vernichtung von Wohnraum entzieht den Gemeinden in der West Bank die Existenzgrundlage.
  • UNRWA verlangt Rechenschaft und ein Ende des diskriminierenden Vorgehens. 
  • Verlautbarung des UNRWA Sprechers Chris Gunness.
    700 Personen wurden in den ersten 6 Monaten dieses Jahres vertrieben. Im Juni und Juli wurden 605 Personen Opfer von Hauszerstörungen, mehr als die Hälfte davon waren Kinder.  132 Gebäude wurden allein im Juni zerstört.  Siehe Bericht in Englisch
Zerstörung der Lebensgrundlagen palästinensischer Familien
Foto: Anne Paq/Activestills.org
Palästinenser fürchten um ihre alten Wasserquellen - “... Die UN hat die Zerstörungen verurteilt. DanChurch Aid, eine dänische NGO, die das Projekt finanziert hat, sagt, dass die fünf von ihr restaurierten Zisternen in diesem Jahr zerstört wurden, drei vom israelischen Militär und zwei von jüdischen Siedlern. ... „Alte Wasserzisternen und Wasserressourcen im allgemeinen zu zerstören ist Wahnsinn,  ganz besonders dort in einer Situation, wo die Menschen an einem extremen Wassermangel leiden,“ sagte er. Die Zerstörungen (der Zisternen) verstärken eine Wasserkrise in der ganzen Westbank, sagte Shadad Attili. Auf zughörigen Website gibt es auch zahlreiche Fotos. Pater Rainer,  Karmelitenlloster Straubing

Ethnische Säuberung und Widerstand
Vittorio Arrigoni, Paola Canarutto, Margherita Dametti, Giorgio Forti, Ugo Giannangeli, Federico Lastaria, Dirar Tafeche, Giuseppe Zambon
Unsere Torah gebietet uns gerecht zu sein
Warum stehen wir auf der Seite der Palästinenser? Weil wir Juden sind! Irgendwer fragt uns, warum wir zu den Palästinensern halten. „Warum hisst Ihr die palästinensische Flagge? Warum unterstützt Ihr die palästinensische Sache?“ „Seid Ihr Juden?“ sagen sie uns - „Was tut Ihr da?“ Unsere Antwort Ist sehr einfach:

Genau weil wir Juden sind, halten wir zu den Palästinensern und hissen ihre Fahne! Genau weil wir Juden sind, fordern wir die Rückgabe aller Häuser und Güter an die Palästinenser. Ja, unsere Torah gebietet uns, gerecht zu sein. Wir sind dazu aufgerufen, auf der Straße der Gerechtigkeit zu wandeln. Aber was könnte ungerechter sein, als der - mittlerweile 100 Jahre alte - Versuch der zionistischen Bewegung, in das Land eines Anderen einzufallen, ihn hinauszuwerfen und sich seiner Güter zu bemächtigen? Die ersten Zionisten sprachen von einem Volk ohne Land, das In ein Land ohne Volk geht. Unschuldig klingende Worte. Aber sie sind völlig verlogen.

Palästina war ein von einem Volk bewohntes Land. Ein Volk, das ein nationales Bewusstsein entwickelt hatte. Wenn die jüdischen Flüchtlinge ohne die Absicht gekommen wären, zu herrschen, einen hebräischen Staat zu gründen und die Palästinenser unter völliger Missachtung ihrer fundamentalsten Rechte raus zu werfen und zu enteignen, wären sie - und da sind wir uns absolut sicher - mit der selben Gastfreundschaft empfangen worden, die die islamischen Völker den Juden von alters her haben zukommen lassen. Wir hätten wieder zusammen gelebt, wie schon zu anderen Zeiten, in Frieden und Harmonie.

Islamische Freunde und Palästinenser auf der ganzen Welt, bitte hört auf unsere Botschaft! Es gibt Juden, die Eure Sache unterstützen! Und wenn wir „unterstützen“ sagen, meinen wir nicht Irgendeinen Vorschlag zur Teilhabe, wie jenen von der UNO 1947 präsentierten, die dazu keinerlei Recht hatte. Wir denken nicht an eine Teilung des Westjordanlandes, wie sie Barak in Camp David vorgeschlagen hat, die allerhöchstem 10% der palästinensischen Flüchtlinge Gerechtigkeit widerfahren lassen hätte. Wir unterstützen die Rückgabe des gesamten Territoriums an die palästinensische Souveränität, einschließlich Jerusalems.

Wenn die Zeit kommt, wird die Gerechtigkeit wollen, dass es das palästinensische Volk ist, das darüber entscheidet, ob und in welcher Zahl die Juden auf ihrem Territorium bleiben dürfen. Dies ist der einzige Weg, der zu einer wirklichen Aussöhnung führen kann. Aber wir wollen noch mehr. Die Rückgabe der Länder an ihre legitimen Besitzer wird nicht ausreichen. Wir werden das palästinensische Volk klar und präzise um Vergebung bitten müssen; der Zionismus hat Euch verletzt, er hat Euch Eure Häuser geraubt und er hat Euch Euer Land geraubt.

Auf diese Art erklären wir vor der Welt, dass wir das Volk der Torah sind, dass unser Glaube uns abverlangt ehrlich, gerecht und gut zu sein, In den letzten Jahren haben wir an hunderten von palästinensischen Versammlungen Teil genommen. Überall wurden wir von den Führern und dem Publikum mit der warmen Gastfreundschaft des mittleren Ostens empfangen.

Was für eine Lüge, wenn man sagen hört, dass die Palästinenser im besonderen und der Islam im allgemeinen die Juden hasst. Was sie hassen, ist die Ungerechtigkeit, nicht die Juden!

Habt keine Angst, Freunde! Das Böse kann nicht mehr für lange Zeit triumphieren. Der zionistische Albtraum ist am Ende angekommen. Er hat sich erschöpft. Seine jüngsten Grausamkeiten sind das letzte verzweifelte Aufbäumen eines Sterbenden. Wir werden zusammen den Tag erleben, an dem sich Juden und Palästinenser in Frieden umarmen unter palästinischer Flagge in Jerusalem.

Und wenn dann endlich der Erlöser der Menschheit kommt, werden die Leiden von heute schon seit langem begraben sein unter den Segnungen der Zukunft.
Rabbi Mordechai Weberman

Ist die Hamas wirklich judenfeindlich?

Das Existenzrecht des Staates Israel betreffend, muss man vor allem einen Unterschied machen zwischen der Präsenz der Juden in Palästina einerseits – in Achtung ihrer religiösen Überzeugungen, die wir auf Grund der gemeinsamen Geschichte größtenteils teilen – und der Besatzung unserer Gebiete andererseits.

Wir empfangen alle Juden freundlich, die in unserer Gesellschaft leben wollen, die gesamte islamische Geschichte ist ein guter Beweis dafür. Die Juden an sich stellen für uns kein Problem dar. Das Problem ist einzig und allein das der Besatzung, deren Opfer wir sind. Unser Widerstand gegen eine derartige Besatzung ist legitim und steht im Einklang mit internationalem Recht.

Wir haben also das Recht uns zu verteidigen und die Besatzer von unserem Territorium zu verjagen. Wer behauptet, dass die Hamas „die Juden ins Meer treiben“ wolle, sagt etwas Falsches und Unbegründetes.
Wir respektieren das Judentum als Religion und die Juden als Menschen. Jedoch stehen wir einer Besatzung gegenüber, die uns von unserem Territorium verjagt und das palästinensische Volk mit den grausamsten Waffen umbringt.

Ich erlaube mir, an dieser Stelle ein Beispiel zu geben: Ein Übeltäter entscheidet sich, nachdem er Ihr Haus besetzt und Sie vertrieben hat, Ihnen zu gestatten, eine Hütte auf dem Gelände, das einst Ihr Eigentum war, zu bewohnen und kommentiert dies mit den Worten: „Der Rest ist jetzt mein Eigentum!“ Wer könnte jemals einen ähnlichen Vorschlag akzeptieren? Es gibt weltweit keine Religion und keine einzige vernünftige Person, die dies akzeptieren könnte.

Moshir al-Masri, Sprecher von Hamas, Gaza

Euro 35.00
Jahr 2011
Gebundene Ausgabe
262 Seiten
ISBN 9783889751560

Inhaltsverzeichnis
Vorwort des Verlegers Kolonisierung - mal anders dargestellt:
Jerusalem in Karten
Karten enthüllen den illegalen Judaisierungsprozess

  • Ethnische Säuberung der Palästinenser oder das demokratische Israel ist an der Arbeit  ... Der Schrei der Obdachlosen/Enteigneten ist nun in eine Zahl übersetzt worden: 140 000 nur seit dem Oslo-Abkommen. Studenten, die an ausländische Universitäten gingen, Geschäftsleute, die im Ausland ihr Glück versuchten, Wissenschaftler, die zu Fachstudien ins Ausland gingen, Jerusalemer, die vorübergehend in die Westbank zogen – sie haben alle dasselbe Schicksal. Sie wurden alle von Israel vertrieben. Sie konnten nicht zurückkehren. ... Der Schrei der Obdachlosen/Enteigneten ist nun in eine Zahl übersetzt worden: 140 000 nur seit dem Oslo-Abkommen. Studenten, die an ausländische Universitäten gingen, Geschäftsleute, die im Ausland ihr Glück versuchten, Wissenschaftler, die zu Fachstudien ins Ausland gingen, Jerusalemer, die vorübergehend in die Westbank zogen – sie haben alle dasselbe Schicksal. Sie wurden alle von Israel vertrieben. Sie konnten nicht zurückkehren...   Vollständiger Bericht
  • Israel gibt zu, den Residenzstatus (Wohnrecht) von 140.000 Palästinensern verdeckt gelöscht zu haben  Ein Dokument, das Haaretz erhalten hat, enthüllt, dass zwischen 1967 und 1994 vielen Palästinensern, die auf Reisen im Ausland waren, ihr Wohnrecht geraubt wurde. Weiterlesen
  • Israel verstärkt Vertreibungen aus Jerusalem
    Immer mehr Palästinenser verlieren Aufenthaltsberechtigung   von Jonathan Cook 18.04.2011 — The Nation / Communications
    Munther Fahmi ist bekannt als der "Buchhändler von Jerusalem". Tony Blair, Kofi Annan, Jimmy Carter und  Hollywood-Schauspielerin Um Thurman zählen zu seinem Kundenkreis.
    In einer Stadt der politischen und sozialen Spannungen ist Mr. Fahmis Buchladen eine Oase des Dialogs zwischen Palästinensern und Israelis. Bekannte Autoren und Intellektuelle beider Seiten werden regelmäßig eingeladen, um Lesungen abzuhalten und über ihre Arbeit zu sprechen.
    Doch obgleich Mr. Fahmi über Top-Connections verfügt, scheinen seine Tage in seiner Geburtsstadt Jerusalem gezählt. Weiterlesen
Obdachlos, weil die Israelis  ihre Häuser immer wieder zerstören und die Weltgemeinschaft keine Notiz davon haben kann/will. Eine, sozusagen, neue Art von Vertreibung

Khirbet Tana, ein von den Israelis zerstörtes palästinensisches Dorf  Khirbet Tana, ein von den Israelis zerstörtes palästinensisches Dorf

Khirbet Tana, ein von den Israelis zerstörtes palästinensisches DorfKhirbet Tana, ein von den Israelis zerstörtes palästinensisches Dorf

Häuserzerstörungen
02 March 2011
 
International Solidarity Movement
Der Tag, an dem die Israelis mit Bulldozers und Jeeps kamen, um das palästinensische Dorf Khirbet Tana zum sechsten mal zu zerstören

Bericht des EAPPI-Teams in Yanoun mit Fotos

Zerstörung des Lebens im Jordantal

Englisch  Village of Khirbet Tana completely demolished by Israeli military
 


  • Die Judäisierung Jerusalems schreitet immer voran: die israelischen Behörden verweigeren palästinensischen Schulkindern dauerndes Wohnrecht in ihrem Geburtsort, ihrer Heimatstadt Jerusalem.  HaMoked, „Zentrum zur Verteidigung des Individuums“,  berichtet hier über einen konkreten Fall. Das Ergebnis dieses Falles wird über das Schicksal vieler palästinensischer Kinder entscheiden, denen das Recht auf ein permanentes Wohnrecht in Jerusalem verweigert wird.    Zum Vollständigen Bericht
  • Zur Vertreibung der einheimischen palästinensischen Bevölkerung gehört u.a. dazu, deren lebensnotwendige Infrastrukturen und Ressourcen zu zerstören. Dabei verletztdie Zerstörung der Regenwasserzisternen und die Umleitung von Quellen ein zwischen der israelischen Regierung und der Palästinensischen Behörde 2001 geschlossenes Abkommen. UN verurteilt die israelische Zerstörung des palästinensischen Wassersystems.   (Quelle: International Middle East International News Egnlisch)

Die ehtnische Säuberung  ist voll im Gange. Hierfür stehen der Besatzungsmacht mannigfaltigste Methoden zur Verfügung: Beispielsweise das Leben der einheimischen Palästinenser so schwer wie möglich machen, bis sie selbst aufgeben und ihre Heimat verlassen. Viele fanatisierte jüdische Siedler vor allem aus Osteuropa warten auf diese Gelegenheit ... Dies alles mit falscher Auslegung der Bibel. Dass die Palästinenser selbst die wahren Nachkommen u.a. der alten Hebräer sind, wird gerne verschwiegen.
  • Amnesty International     Die Al-Araqib-Bewohner vertrieben, um Platz für Bäume zu machen.  Weiter lesen
  • Nicht nur im besetzten Westjordanland! Sogar israelischen Bürgern, palästinensisch-arabischer Herkunft, wird das Leben im eigenen Land schwer gemacht,  indem man ihnen die Häuser bei Nacht und Nebel zerstört  und jegliche Unterkunft  verweigert. Ein erschüttendes Dokument des Rassismus in Israel,  zu hören im Deutschlandfunk, am 26.01.2011 07:51Länge: 06:26 Minuten. Autorin: Bettina Marx
  • Die israelischen Siedlungen drängen Christen und Muslime zum Wegzug   Nur privilegierte Palästinenser und Bewohner von Jerusalem beider Religionen können sich zwischen dem Westjordanland und Jerusalem bewegen. George Rishmawi vom Palästinensischen Zentrum für Wiederannäherung sagt: „Israel bemüht sich, mit den christlichen Palästinensern vorsichtig umzugehen, wir wissen nicht, was die Israelis mit uns vorhaben. Die Christen sind Teil der palästinensischen Gesellschaft... und der islamischen Kultur. Die Palästinenser unterscheiden sich nicht nach Muslimen und Christen, die nur 2% der Bevölkerung ausmachen.“   Israel unterscheidet aber genau und schafft so Animositäten.    Zum Bericht
  • "Geschichte ist Konstruktion"  von Arno Widmann
  • "Vertreibung durch die Römer? Exodus? Rückkehr nach 2000 Jahren ins Land der Väter? Alles Erfindungen europäischer Zionisten im 19. Jahrhundert"  (Schlomo Sand,  Die Erfindung des jüdischen Volkes)
  • Das vergessene Großreich der  Chasaren   Englisch


Weitere Videos

ICAHD – The Israeli Committee Against House Demolitions v. 13.12.2010
Palästinensische Häuser werden auch im israelischen Kernland zerstört
Die israelischen Behörden haben am heutigen Tage 7 Häuser in Lod abgerissen und werden wahrscheinlich diese Zerstörungen fortsetzen, womit in diesem Jahr einer der größten Abrissaktionen innerhalb des Gebiets von 1948 stattgefunden hat. Die Häuser gehören Palästinensern mit israelischem Pass und befinden sich in einem Gebiet ohne Baurecht, obwohl immer wieder Anträge der Einwohner auf die Zuweisung von Baurecht eingereicht wurden. Gleichzeitig wurden bereits großflächige Planungen für jüdisch-israelische Bauten genehmigt, sobald die palästinensischen Häuser vollständig abgerissen sind.  

  • Die einzige Schlacht, die verloren wird, ist die, die man aufgibt. Eine palästinensische Familie hält seit mehr als 20 Jahren der Bedrängung durch Siedler, Militär und israelischer Justiz auf ihrem Grund und Boden stand. >>>
  • Reisen Sie nach Israel, ins Gelobte Land?  Sie werden staunen! Ihnen werden die Augen übergehen, wenn Sie richtig hinschauen!
  • Aus Anlass des 60. Jahrestags der Staatsgründung Israels hatte das Staatliche Israelische Verkehrsbüro besonders intensiv für Reisen nach Israel geworben und tut es immer noch und immer wieder. Leider wird in der Werbung für diese Reisen manches unterschlagen, was einen Besuch in Israel in diesen Monaten wirklich einmalig macht. Und das möchten wir hier für Sie ergänzen: Sie können nicht nur „Ruinen vorchristlicher Stätten“ (so heißt es in einem Werbeprospekt) kennen lernen, sondern auch Ruinen von arabischen Dörfern, die gerade erst 60 Jahre alt sind. Von ihnen gibt es fast Hundert im ganzen Land. Wenn Ihr Nachfragen bei Ihrem Reiseleiter auf Unverständnis stößt („welche Dörfer soll Israel zerstört und deren Bewohner vertrieben haben?“), zeigen Sie ihm Ihr mitgebrachtes Buch „Die ethnische Säuberung Palästinas“ des israelischen Autors Ilan Pappe, das die Namen der meisten zerstörten arabischen Ortschaften enthält. Weiter lesen ....
  • Von Rahela Mizrahi aus dem besetzten Jerusalem am 19.08.10 Israel verlangt, dass zwei Mitglieder des Palestinian Legislative Council, Muhammad Totah und Ahmed Attoun, sowie der frühere Minister der Palästinenischen Autonomiebehörde für Jerusalem-Angelegenheiten, Khaled Abu Arafeh ihre Heimatstadt Jerusalem verlassen. Die drei Personen haben sich zum Roten Kreuz in Jerusalem geflüchtet, das seinen Verpflichtungen zum Schutz der Palästinenser allerdings bisher eher vernachlässigt hat, und hoffen auf internationale Intervention zu ihren Gunsten. 
  • "Al-Araqib residents fear fourth demolition"  Von Jerrold Kessel und Pierre Kochlender am 19.08.10
    Nachdem die 12 Hütten, die die Bewohner von Al-Araqib aus Material ihrer bereits zwei Mal durch die israelische Polizei zerstörten Behausungen errichtet hatten, am Vorabend des Ramadan zum dritten Mal zerstört wurden, fürchten die Bewohner jetzt eine vierte Zerstörung. Während das Oberhaupt des Dorfes, Sheikh Sayyah Abu, betont, die Dorfbewohner wüssten nicht, wohin sie gehen sollten, glaubt die Israel Land Administration, sie hätten Wohnungen in einem nahegelegenen Ort.
    Besitzurkunden der al-Turi-Sippe reichen ins 19. Jh., werden vom Staat Israel nicht anerkannt. Etwa 90.000 Beduinen, die übrigens freiwillig in der israelischen Armee dienen und sich loyal gezeigt haben, leben im Süden Israels in "nicht anerkannten" Dörfern, die jederzeit zerstört werden können.
  • Seit Jahrzehnten werden palästinensiche Beduinen aus dem nördlichen Negev vertrieben. Probates Mittel dazu, Anbauflächen der Dorfbewohner mit Herbiziden zu besprühen, oder palästinensische Dörfer dem Boden gleichzumachen. Siehe Bericht von Inter Press Service vom 12.08.2010    Siehe auch:   Alert: Thousands of police evacuating and demolishing the village of El-Araqib in the Israeli Negev  
  • Aus der deutschen Presse erfährt man nichts davon!! Am 27.07.10 Termin für eine ethnische Säuberung im Negev. Dabei werden 300 palästinensische Beduinen obdachlos, obwohl Beduinen bei der israelischen Armee und Polizei dienen (dürfen). Wehrlose Beduinen wehren sich verzweifelt. weitere Kommentare sind überflüssig.  Die Bilder sprechen für sich.   Mehr dazu
  • Vertreibung der palästinensischen Bevölkerung aus ihren Vierteln in Jerusalem 
  • Amnesty International v. 01.07.2010:      Drohende Zwangsräumung. Im von Israel besetzten Westjordanland sind 83 Menschen, unter ihnen 32 Minderjährige, von Zwangsräumung und der Zerstörung ihres Eigentums bedroht. Die israelischen Behörden haben dem Militär entsprechende Anweisungen erteilt. Mehr dazu
  • Probates Mittel für eine wirksame Vertreibung: Den Palästinensern  die wichtigsten Lebensgrundlagen (z.B. ihr kostbares Wasser)  entziehen.
Salam Shalom Arbeitskreis Palästina-Israel setzt sich für einen gerechten Frieden für die Menschen im Nahen Osten ein.