Die israelische Armee hat am 23. Januar zehn
palästinensische Wohnungen und Einrichtungen in Anata/Westjordanland, zerstört,
darunter ein Gemeindezentrum und ein Haus, die von spanischen Freiwilligen mit
Finanzierung durch die Spanische Agentur für Zusammenarbeit und Entwicklung
(AECID) gebaut worden sind: mehr als 50 Personen bleiben ohne Heim.
Eines der zerstörten Wohngebäude war das Heim einer
17-köpfigen Familie..., das andere das als Beit Arabiya (Arabisches Haus)
bekannte "Friedenszentrum", in dem die NGO ICAHD (Israelisches Komitee gegen
Häuserzerstörung) Veranstaltungen zur Verteidugng der Menschenrechte hielt,
sagte Itay Epstein, Co-Direktor der NGO gegenüber der Presseagentur EFE von
Anata aus. (Übersetzung aus dem Spanischen: K.
Nebauer)
Um al Kher Als
am 9. September 2011 in Um Al Kher die Bulldozer zum Abriss von einer
Blechbehausung, einem Zelt und einem WC kommen, deutet sich für
die Bewohner eine zweite Vertreibung an; schon durch die Nakba wurden
sie zu internally displaced persons. Vollständiger Bericht UNRWA sagt, dass Israel
in der Vertreibung der Palästinenser "effizienter wird"Agencia Europa Press Der Sprecher des Büros
der Vereinten Nationen für die Palästinensischen Flüchtlinge
(UNRWA), Chris Guness, hat darauf aufmerksam gemacht, dass die von
Israel im September durchgeführten Zerstörungen (von Häusern) 990
Palästinenser betroffen haben, was seiner Meinung nach beweist, dass
die israelischen Behörden "effizienter werden" in der
Vertreibung der palästinensischen Bevölkerung.
Der
letzte Bericht der UNRWA zeigt einen drastischen Anstieg der Zahl der
durch Israel vertriebenen oder durch die Zerstörungen betroffenen
Personen. Im Juli wurde die Zahl von 247 erreicht. "Diese Zahlen
beweisen, dass die israelischen Behörden in ihren Zerstörungen
effizienter werden, die Zahl betroffener und vertriebener
Palästinenser wird jedesmal größer", sagte Guness in
Erklärungen gegenüber der palästinensischen Nachrichtenagentur
Ma'an.
Im
September konzentrierten sich die israelischen Bulldozer auf die
Zerstörung von Wasserzisternen im Westjordanland und treffen damit
noch mehr Menschen als durch Häuserzerstörungen. Guness brachte als
Beispiel, dass die Zerstörung der Zisterne von Jirbet Atuf 300
Menschen betroffen habe.
Das
Zentrum für Klagen nach dem Völkerrecht, Diakonia, berichtete, dass
die Zerstörung von Zisternen im Westjordanland seit 2009 direkt den
Weggang von 13.602 Menschen bewirkt hat. Die israelische
Ziviladministration zerstört in 62% des Westjordanlandes, die nach
den Oslo-Vereinbarungen als Zone C ausgewiesen ist (von Israel
kontrlliert und verwaltet), routiniert palästinensische
Einrichtungen, die ohne Genehmigung gebaut wurden. "Die
systematische und ausgedehnte Zerstörung ziviler Einrichtungen in
der Zone C einschließlich Wohnungen, Schulen und Zisternen findet
seit Ende der 80er Jahre statt", unterstreicht Diakonia in
seinem letzten Bericht (zur Rechtslage) über die Zerstörungen im
Westjordanland. Der
Text betont, dass die Zerstörung ziviler Infrastruktur während der
Besetzung eines Territoriums nach der 4. Genfer Konvention verboten
ist, "ausgenommen in Fällen, in denen diese Zerstörung für
militärische Operationen absolut notwendig ist", und in einem
solchen Fall auch nur, wenn die Einrichtung ausschließlich von
Aufständischen genutzt wird.
Deshalb
verlangt Guness, "dass jeder Praxis und Politik, die die
Vertreibung von Palästinensern zur Folge hat, ein Ende gesetzt
wird". "Bei mindestens 3.000 Abrissbefehlen, die zur
Ausführung im Westjordanland anstehen, leben zehntausende Menschen
und ganze Ortschaften unter dem Trauma und der Angst, ihre Häuser
und die Mittel zu ihrem Lebensunterhalt zu verlieren", erläutert
er. Aus
dem Spanischen übersetzt von K. Nebauer Quelle: Palestina Libre
Mitglieder der Familie
Qirrish sitzen in der Jerusalemer Altstadt gegenüber dem Eingang
ihres Hauses, aus dem sie vor kurzem vertrieben worden
waren, während Siedler Lebensmittel und andere Sachen in die
Häuser tragen.
Israelische Siedler
sitzen am Eingang eines palästinensischen Hauses, aus dem die palästinensischen Bewohner vertrieben worden sind.
Jüdische
Siedler nehmen das Haus einer palästinensischen Familie in
Besitz,
nachdem diese von der Polizei vertrieben wurde. ....
Am
23.11.10 nahmen Siedler ein Haus in Ostjerusalem in Besitz, nachdem die
Polizei die 14-köpfige Familie vertrieben und ihrer gesamten
Habe
beraubt hatte.... Zum vollständigen Bericht
Army Bulldozers Destroy Six Sheds Near Jerusalem Ethnische Säuberung geht rasant
weiter, Unterkünfte für 5 Familien in Anata zerstört, Siedler aus der
Nachbarschaft möchten das Grundstück für sich.
Pressemitteilung,
13.12.11
von Tsafrir
Cohen, Nahostreferent
/ Middle
East
Coordinator medico
international: Vertreibungen
von Palästinensern auf Rekordniveau, NGOs
kritisieren Siedlungsausbau und Übergriffe von Siedlern.
Drastischer
Anstieg an Vernichtung von Wohnraum entzieht den Gemeinden in der West
Bank die Existenzgrundlage.
UNRWA
verlangt Rechenschaft und ein Ende des diskriminierenden
Vorgehens.
Verlautbarung des UNRWA
Sprechers Chris Gunness.
700 Personen wurden in den ersten 6 Monaten dieses Jahres vertrieben.
Im Juni und Juli wurden 605 Personen Opfer von
Hauszerstörungen, mehr als die Hälfte davon waren
Kinder. 132 Gebäude wurden allein im Juni
zerstört. Siehe
Bericht in Englisch
Palästinenser
fürchten um ihre alten Wasserquellen -
“... Die UN hat die Zerstörungen verurteilt. DanChurch
Aid, eine dänische NGO, die das Projekt finanziert
hat, sagt, dass die fünf von ihr restaurierten Zisternen in
diesem Jahr zerstört wurden, drei vom israelischen
Militär und zwei von jüdischen Siedlern. ... „Alte Wasserzisternen und
Wasserressourcen im allgemeinen zu zerstören ist Wahnsinn,ganz besonders dort in einer Situation, wo die
Menschen an einem extremen Wassermangel leiden,“ sagte er.
Die
Zerstörungen (der Zisternen) verstärken eine
Wasserkrise in
der ganzen Westbank, sagte Shadad Attili. Auf zughörigen Website gibt es auch zahlreiche
Fotos. Pater Rainer,
Karmelitenlloster
Straubing
Ethnische
Säuberung und Widerstand
Vittorio Arrigoni, Paola
Canarutto, Margherita Dametti, Giorgio Forti, Ugo Giannangeli, Federico
Lastaria, Dirar Tafeche, Giuseppe Zambon
Unsere Torah gebietet uns
gerecht zu sein
Warum stehen
wir auf der Seite der Palästinenser? Weil wir Juden sind!
Irgendwer fragt uns, warum wir zu den Palästinensern halten.
„Warum hisst Ihr die palästinensische Flagge? Warum
unterstützt Ihr die palästinensische
Sache?“ „Seid Ihr Juden?“ sagen sie uns -
„Was tut Ihr da?“ Unsere Antwort Ist sehr einfach:
Genau weil
wir Juden sind, halten wir zu den Palästinensern und hissen
ihre Fahne! Genau weil wir Juden sind, fordern wir die
Rückgabe aller Häuser und Güter an die
Palästinenser. Ja, unsere Torah gebietet uns, gerecht zu sein.
Wir sind dazu aufgerufen, auf der Straße der Gerechtigkeit zu
wandeln. Aber was könnte ungerechter sein, als der -
mittlerweile 100 Jahre alte - Versuch der zionistischen Bewegung, in
das Land eines Anderen einzufallen, ihn hinauszuwerfen und sich seiner
Güter zu bemächtigen? Die ersten Zionisten sprachen
von einem Volk ohne Land, das In ein Land ohne Volk geht. Unschuldig
klingende Worte. Aber sie sind völlig verlogen.
Palästina war ein von einem Volk bewohntes Land. Ein Volk, das
ein nationales Bewusstsein entwickelt hatte. Wenn die
jüdischen Flüchtlinge ohne die Absicht gekommen
wären, zu herrschen, einen hebräischen Staat zu
gründen und die Palästinenser unter völliger
Missachtung ihrer fundamentalsten Rechte raus zu werfen und zu
enteignen, wären sie - und da sind wir uns absolut sicher -
mit der selben Gastfreundschaft empfangen worden, die die islamischen
Völker den Juden von alters her haben zukommen lassen. Wir
hätten wieder zusammen gelebt, wie schon zu anderen Zeiten, in
Frieden und Harmonie.
Islamische
Freunde und Palästinenser auf der ganzen Welt, bitte
hört auf unsere Botschaft! Es gibt Juden, die Eure Sache
unterstützen! Und wenn wir
„unterstützen“ sagen, meinen wir nicht
Irgendeinen Vorschlag zur Teilhabe, wie jenen von der UNO 1947
präsentierten, die dazu keinerlei Recht hatte. Wir denken
nicht an eine Teilung des Westjordanlandes, wie sie Barak in Camp David
vorgeschlagen hat, die allerhöchstem 10% der
palästinensischen Flüchtlinge Gerechtigkeit
widerfahren lassen hätte. Wir unterstützen die
Rückgabe des gesamten Territoriums an die
palästinensische Souveränität,
einschließlich Jerusalems.
Wenn die
Zeit kommt, wird die Gerechtigkeit wollen, dass es das
palästinensische Volk ist, das darüber entscheidet,
ob und in welcher Zahl die Juden auf ihrem Territorium bleiben
dürfen. Dies ist der einzige Weg, der zu einer wirklichen
Aussöhnung führen kann. Aber wir wollen noch mehr.
Die Rückgabe der Länder an ihre legitimen Besitzer
wird nicht ausreichen. Wir werden das palästinensische Volk
klar und präzise um Vergebung bitten müssen; der
Zionismus hat Euch verletzt, er hat Euch Eure Häuser geraubt
und er hat Euch Euer Land geraubt.
Auf diese
Art erklären wir vor der Welt, dass wir das Volk der Torah
sind, dass unser Glaube uns abverlangt ehrlich, gerecht und gut zu
sein, In den letzten Jahren haben wir an hunderten von
palästinensischen Versammlungen Teil genommen.
Überall wurden wir von den Führern und dem Publikum
mit der warmen Gastfreundschaft des mittleren Ostens empfangen.
Was
für eine Lüge, wenn man sagen hört, dass die
Palästinenser im besonderen und der Islam im allgemeinen die
Juden hasst. Was sie hassen, ist die Ungerechtigkeit, nicht die Juden!
Habt keine
Angst, Freunde! Das Böse kann nicht mehr für lange
Zeit triumphieren. Der zionistische Albtraum ist am Ende angekommen. Er
hat sich erschöpft. Seine jüngsten Grausamkeiten sind
das letzte verzweifelte Aufbäumen eines Sterbenden. Wir werden
zusammen den Tag erleben, an dem sich Juden und Palästinenser
in Frieden umarmen unter palästinischer Flagge in Jerusalem.
Und wenn
dann endlich der Erlöser der Menschheit kommt, werden die
Leiden von heute schon seit langem begraben sein unter den Segnungen
der Zukunft.
Das
Existenzrecht des Staates Israel betreffend, muss man vor allem einen
Unterschied machen zwischen der Präsenz der Juden in
Palästina einerseits – in Achtung ihrer
religiösen Überzeugungen, die wir auf Grund der
gemeinsamen Geschichte größtenteils teilen
– und der Besatzung unserer Gebiete andererseits.
Wir
empfangen alle Juden freundlich, die in unserer Gesellschaft leben
wollen, die gesamte islamische Geschichte ist ein guter Beweis
dafür. Die Juden an sich stellen für uns kein Problem
dar. Das Problem ist einzig und allein das der Besatzung, deren Opfer
wir sind. Unser Widerstand gegen eine derartige Besatzung ist legitim
und steht im Einklang mit internationalem Recht.
Wir haben
also das Recht uns zu verteidigen und die Besatzer von unserem
Territorium zu verjagen. Wer behauptet, dass die Hamas „die
Juden ins Meer treiben“ wolle, sagt etwas Falsches und
Unbegründetes.
Wir respektieren das Judentum als Religion und die Juden als Menschen.
Jedoch stehen wir einer Besatzung gegenüber, die uns von
unserem Territorium verjagt und das palästinensische Volk mit
den grausamsten Waffen umbringt.
Ich erlaube
mir, an dieser Stelle ein Beispiel zu geben: Ein
Übeltäter entscheidet sich, nachdem er Ihr Haus
besetzt und Sie vertrieben hat, Ihnen zu gestatten, eine Hütte
auf dem Gelände, das einst Ihr Eigentum war, zu bewohnen und
kommentiert dies mit den Worten: „Der Rest ist jetzt mein
Eigentum!“ Wer könnte jemals einen
ähnlichen Vorschlag akzeptieren? Es gibt weltweit keine
Religion und keine einzige vernünftige Person, die dies
akzeptieren könnte.
Ethnische
Säuberung der Palästinenser oder das demokratische
Israel ist an
der Arbeit ... Der
Schrei der Obdachlosen/Enteigneten ist nun in eine Zahl
übersetzt
worden: 140 000 nur seit dem Oslo-Abkommen. Studenten, die an
ausländische Universitäten gingen,
Geschäftsleute, die im Ausland
ihr Glück versuchten, Wissenschaftler, die zu Fachstudien ins
Ausland gingen, Jerusalemer, die vorübergehend in die Westbank
zogen
– sie haben alle dasselbe Schicksal. Sie wurden alle von
Israel
vertrieben. Sie konnten nicht zurückkehren. ... Der
Schrei der Obdachlosen/Enteigneten ist nun in eine Zahl
übersetzt
worden: 140 000 nur seit dem Oslo-Abkommen. Studenten, die an
ausländische Universitäten gingen,
Geschäftsleute, die im Ausland
ihr Glück versuchten, Wissenschaftler, die zu Fachstudien ins
Ausland gingen, Jerusalemer, die vorübergehend in die Westbank
zogen
– sie haben alle dasselbe Schicksal. Sie wurden alle von
Israel
vertrieben. Sie konnten nicht zurückkehren...
Vollständiger Bericht
Israel
gibt zu, den Residenzstatus (Wohnrecht) von 140.000
Palästinensern
verdeckt gelöscht zu haben
Ein
Dokument, das Haaretz erhalten hat, enthüllt, dass zwischen
1967 und
1994 vielen Palästinensern, die auf Reisen im Ausland waren,
ihr
Wohnrecht geraubt wurde. Weiterlesen
Israel
verstärkt Vertreibungen aus Jerusalem
Immer
mehr Palästinenser verlieren Aufenthaltsberechtigung von
Jonathan Cook 18.04.2011 — The Nation / Communications
Munther
Fahmi ist bekannt als der "Buchhändler von Jerusalem".
Tony Blair, Kofi Annan, Jimmy Carter und
Hollywood-Schauspielerin Um Thurman zählen zu seinem
Kundenkreis.
In einer Stadt der politischen und sozialen
Spannungen ist Mr. Fahmis Buchladen eine Oase des Dialogs zwischen
Palästinensern und Israelis. Bekannte Autoren und
Intellektuelle
beider Seiten werden regelmäßig eingeladen, um
Lesungen abzuhalten
und über ihre Arbeit zu sprechen.
Doch obgleich Mr. Fahmi
über Top-Connections verfügt, scheinen seine Tage in
seiner
Geburtsstadt Jerusalem gezählt. Weiterlesen
Obdachlos,
weil die Israelis ihre Häuser immer wieder
zerstören und die Weltgemeinschaft keine Notiz davon haben
kann/will. Eine, sozusagen, neue Art von Vertreibung
02 March 2011 International
Solidarity Movement
Der Tag, an
dem die
Israelis mit Bulldozers und Jeeps kamen, um das
palästinensische
Dorf Khirbet Tana zum sechsten mal zu zerstören
Die Judäisierung
Jerusalems schreitet immer voran:
die israelischen Behörden verweigeren
palästinensischen
Schulkindern dauerndes Wohnrecht in ihrem Geburtsort, ihrer
Heimatstadt Jerusalem. HaMoked,
„Zentrum zur Verteidigung des
Individuums“, berichtet
hier über einen konkreten Fall. Das Ergebnis dieses Falles
wird
über das Schicksal vieler palästinensischer Kinder
entscheiden, denen das Recht auf ein permanentes Wohnrecht in Jerusalem
verweigert wird. Zum
Vollständigen Bericht
Die
ehtnische Säuberung ist voll im
Gange. Hierfür stehen der Besatzungsmacht mannigfaltigste
Methoden zur Verfügung: Beispielsweise das Leben der
einheimischen Palästinenser so schwer wie möglich
machen, bis sie selbst aufgeben und ihre Heimat verlassen. Viele
fanatisierte jüdische Siedler vor allem aus Osteuropa warten
auf diese Gelegenheit ... Dies alles mit falscher
Auslegung der Bibel. Dass die
Palästinenser selbst die wahren Nachkommen u.a. der alten
Hebräer sind, wird gerne verschwiegen.
Nicht
nur im besetzten
Westjordanland! Sogar israelischen Bürgern,
palästinensisch-arabischer Herkunft, wird das Leben im eigenen
Land schwer gemacht, indem man ihnen die Häuser bei
Nacht
und Nebel zerstört
und jegliche Unterkunft verweigert. Ein erschüttendes Dokument des
Rassismus in Israel, zu
hören im Deutschlandfunk,am 26.01.2011 07:51, Länge:
06:26 Minuten.
Autorin: Bettina Marx
Die
israelischen Siedlungen drängen Christen und Muslime zum Wegzug
Nur
privilegierte Palästinenser und Bewohner von Jerusalem beider
Religionen können sich zwischen dem Westjordanland und
Jerusalem
bewegen. George Rishmawi vom Palästinensischen Zentrum
für
Wiederannäherung sagt: „Israel bemüht sich,
mit den christlichen
Palästinensern vorsichtig umzugehen, wir wissen nicht, was die
Israelis mit uns vorhaben. Die Christen sind Teil der
palästinensischen Gesellschaft... und der islamischen Kultur.
Die
Palästinenser unterscheiden sich nicht nach Muslimen und
Christen,
die nur 2% der Bevölkerung ausmachen.“
Israel
unterscheidet aber genau und schafft so Animositäten.Zum
Bericht
"Vertreibung
durch die
Römer? Exodus? Rückkehr nach 2000 Jahren ins Land der
Väter? Alles Erfindungen europäischer Zionisten im
19. Jahrhundert" (Schlomo
Sand, Die Erfindung des jüdischen Volkes)
ICAHD
– The Israeli Committee Against House Demolitions v.
13.12.2010
Palästinensische Häuser werden auch im
israelischen Kernland zerstört Die israelischen
Behörden haben am heutigen Tage 7 Häuser in Lod abgerissen und werden
wahrscheinlich diese Zerstörungen fortsetzen, womit in diesem
Jahr einer der größten Abrissaktionen innerhalb des
Gebiets von 1948 stattgefunden hat. Die Häuser
gehören Palästinensern mit israelischem Pass und
befinden sich in einem Gebiet ohne Baurecht, obwohl immer wieder
Anträge der Einwohner auf die Zuweisung von Baurecht
eingereicht wurden. Gleichzeitig wurden bereits
großflächige Planungen für
jüdisch-israelische Bauten genehmigt, sobald die
palästinensischen Häuser vollständig
abgerissen sind.
Die
einzige
Schlacht, die verloren wird, ist die, die man aufgibt. Eine palästinensische
Familie hält seit mehr als 20 Jahren der Bedrängung
durch Siedler, Militär und israelischer Justiz auf ihrem
Grund und Boden stand.>>>
Reisen
Sie nach Israel, ins Gelobte Land? Sie
werden staunen! Ihnen werden die Augen übergehen, wenn
Sie richtig hinschauen!
Aus
Anlass des 60. Jahrestags der Staatsgründung Israels hatte das
Staatliche
Israelische Verkehrsbüro besonders
intensiv für Reisen nach Israel geworben und tut es immer noch
und
immer wieder. Leider wird in der Werbung für diese Reisen manches
unterschlagen, was einen Besuch in Israel in diesen Monaten wirklich
einmalig macht.
Und das möchten wir hier für Sie ergänzen:
Sie
können nicht nur „Ruinen vorchristlicher
Stätten“ (so heißt es in einem
Werbeprospekt) kennen lernen, sondern auch Ruinen
von arabischen Dörfern, die gerade erst 60 Jahre alt sind. Von ihnen gibt es fast Hundert
im ganzen Land. Wenn Ihr Nachfragen bei Ihrem Reiseleiter auf
Unverständnis stößt („welche
Dörfer soll Israel zerstört und deren Bewohner
vertrieben haben?“), zeigen Sie ihm Ihr mitgebrachtes Buch „Die ethnische Säuberung
Palästinas“ des israelischen Autors Ilan
Pappe,
das die Namen der meisten zerstörten arabischen Ortschaften
enthält. Weiter
lesen ....
Von Rahela Mizrahi aus dem besetzten
Jerusalem am 19.08.10
Israel verlangt, dass zwei Mitglieder des Palestinian Legislative
Council, Muhammad Totah und Ahmed Attoun, sowie der frühere
Minister der Palästinenischen Autonomiebehörde
für
Jerusalem-Angelegenheiten, Khaled Abu Arafeh ihre Heimatstadt Jerusalem
verlassen. Die drei Personen haben sich zum Roten Kreuz in Jerusalem
geflüchtet, das seinen
Verpflichtungen zum Schutz der Palästinenser allerdings bisher
eher vernachlässigt hat, und hoffen auf internationale
Intervention zu ihren Gunsten.
"Al-Araqib residents fear fourth demolition"
Von Jerrold Kessel und Pierre Kochlender
am 19.08.10
Nachdem die 12 Hütten, die die Bewohner von Al-Araqib aus
Material
ihrer bereits zwei Mal durch die israelische Polizei
zerstörten
Behausungen errichtet hatten, am Vorabend des Ramadan zum dritten Mal
zerstört wurden, fürchten die Bewohner jetzt eine
vierte
Zerstörung. Während das Oberhaupt des Dorfes, Sheikh
Sayyah
Abu, betont, die Dorfbewohner wüssten nicht, wohin sie gehen
sollten, glaubt die Israel Land Administration, sie hätten
Wohnungen in einem nahegelegenen Ort.
Besitzurkunden der al-Turi-Sippe reichen ins 19. Jh., werden vom Staat
Israel nicht anerkannt. Etwa 90.000 Beduinen, die übrigens
freiwillig in der israelischen Armee dienen und sich loyal gezeigt
haben, leben im Süden Israels in "nicht anerkannten"
Dörfern,
die jederzeit zerstört werden können.
Amnesty
International v.
01.07.2010: Drohende
Zwangsräumung. Im von
Israel besetzten Westjordanland sind 83 Menschen, unter ihnen 32
Minderjährige, von Zwangsräumung und der
Zerstörung
ihres Eigentums
bedroht. Die israelischen Behörden haben dem Militär
entsprechende
Anweisungen erteilt. Mehr dazu
Probates Mittel für eine wirksame
Vertreibung: Den Palästinensern die wichtigsten
Lebensgrundlagen (z.B. ihr kostbares Wasser)
entziehen.