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Gerechtigkeit ist der Weg zum Frieden

Aktuelles
Abbas zu Besuch bei Merkel: Israels Statthalterin von Ludwig Watzal
Auf seiner Werbetour für eine neue UN-Resolution zur Verurteilung der illegalen israelischen Siedlungspolitik machte Palästinenser-Präsident Mahmoud Abbas auch Station bei Bundeskanzlerin Angela Merkel. Dies war ein unnötiger Zwischenstopp, ist doch Merkel die treueste Parteigängerin Netanyahus innerhalb der Europäischen Union. Dass Deutschland einer Verurteilung der völkerrechtswidrigen Kolonisierungspolitik Israels zustimmen würde, ist so unwahrscheinlich, wie Dunkelheit am nächsten Morgen. >>>
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Sollen Kopfschüsse normal werden?
Der israelische Soldat und Sanitäter Elor Asarja wurde dabei gefilmt, wie er in Hebron den nach der Abwehr seines Messerattentats verletzt am Boden liegenden 21-jährigen Abd al-Fatah Jusri al-Scharif gezielt und ohne Not durch Kopfschuss tötete. Dies kann hier angesehen werden
Die Mehrheit der jüdischen Israelis ist gegen eine Bestrafung des Soldaten, in flagranter Missachtung zivil- und kriegsrechtlicher Normen. Viele Israelis nennen Asarja einen Helden. Siehe dazu hier z.B. eine Bürgerversammlung in Asarjas Heimatstadt Ramleh

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 „Vorgehen gegen Palästinenser schürt Gewalt“
Die katholischen Bischöfe im Heiligen Land machen Israel für die anhaltende Gewalt im Land und das Stocken des Friedensprozesses verantwortlich. Die Wurzel des Konflikts liege in der Besetzung der Palästinensergebiete; die Beendigung dieser hänge „im Wesentlichen vom Besatzer ab“, heißt es in einer am Montag in Jerusalem veröffentlichten Erklärung der Menschenrechtskommission der Bischofsversammlung. Hingegen schürten israelische Gesetze und einzelne Politiker sowie das harte Vorgehen gegen Palästinenser weiter die Gewalt.

Die israelische Rechtspraxis sowie „Ermordungen, Festnahmen, Landenteignungen, die Trennung von Familien und tägliche Frustrationen“ führten zu einem Ausbruch von Gewalt „vor allem bei jungen Menschen, die überzeugt sind, nichts zu verlieren zu haben, weil sie keine Zukunft sehen“, so die gemeinsame Kommission der Bischöfe aus Israel, den Palästinensergebieten, Jordanien und Zypern.

Die Stellungnahme verurteilt die „Gewalt auf beiden Seiten“, weist aber die Darstellung zurück, der aktuelle Konflikt werde von palästinensischer Seite angeheizt. Was als Aufstachelung bezeichnet werde, sei teils nur die Erzählung palästinensischer Eltern an ihre Kinder von „der Entstehung und dem andauernden Drama des palästinensischen Exils“. Die einzige Möglichkeit, dies zu beenden, sei die Beendigung der Besatzung. Radio Vatikan


Neuer Bericht von HaMoked und B’Tselem enthüllt routinemäßige Misshandlung palästinensischer Häftlinge während der Verhöre durch die ISA >>>
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78 Prozent der Humanitären Hilfe für die Palästinenser landet in israelischen Kassen
Diplomaten können einen Ruf von Trostlosigkeit, Verschleierung, sogar Heuchelei haben, aber nur wenige fanden sich selbst, mit einem Serienmörder verglichen wieder,  erst recht nicht mit einem, der Menschenfleisch verschlingt. Diese Ehre wurde Laars Faaborg-Andersen, dem EU-Botschafter letzte Woche in Israel zuteil, als jüdische Siedler eine Kampagne durch die sozialen Medien starteten, die ihm die Rolle des Hannibal Lecters zuschrieben, dieser grauenvollen Charakterfigur aus dem Film „Das Schweigen der Lämmer“.  Ein Bild des dänischen Diplomaten, der Lecters Gefängnis-Gesichtsmaske trägt, sollte ein Hinweis dafür sein, dass Europa einen ähnlichen Maulkorb benötigt.

Die Beschwerde der Siedler richtet sich gegen das europäische Hilfsprojekt, wodurch palästinensischen Beduinenfamilien vorübergehend Zuflucht gewährt wurde, nachdem die israelische Armee deren Häuser in den besetzten Gebieten in der Nähe von Jerusalem zerstört hatte. Die Notbehausung hat ihnen dazu verholfen, auf dem Land zu bleiben, das Israel und die Siedler begehrten.  Europäische Offizielle, die über den Vergleich mit Lecter schockiert waren, haben Tel Aviv daran erinnert, dass wenn Israel das internationale Recht einhalten würde, nicht die EU, sondern Israel die Verantwortung für das Wohlergehen der Familien übernehmen würde. Während Europa sich als Teil eines aufgeklärten Westens sieht, indem es Hilfe einsetzt, um palästinensische Rechte zu verteidigen, ist die Realität weniger beruhigend. Die Hilfe könnte aktuell die Situation maßgeblich verschlechtern.  
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Wie Israel „Palästinenser in Zionisten verwandelt“ indem es den palästinensischen Schulen israelische Lehrpläne aufzwingt
Israel zwingt palästinensische Schulen im besetzten Ost-Jerusalem zum israelisch kontrollierten Lehrplan zu wechseln.
Israel übt finanziellen Druck auf palästinensische Schulen im besetzten Ost-Jerusalem in dem Bestreben aus, dass sie  zu  einem israelisch kontrollierten Lehrplan wechseln, nach lokalen Aktivisten und Offiziellen.Fast alle Ost-Jerusalemer Schulen benützen einen Lehrplan, der von der palästinensischen Behörde entwickelt wurde, einer palästinensischen Regierung im Werden, die Mitte der 90er-Jahre durch das Oslo-Abkommen geschaffen wurde. Vorher  richteten sie sich nach dem jordanischen Lehrplan. Palästinensische Offizielle wehren sich heftig dagegen und warnen davor – es sei Teil intensiver Bemühungen Israels, Ost-Jerusalem vom benachbarten Westjordanland zu trennen und seine Kontrolle über die 300 000 Palästinenser der Stadt zu haben.
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PALÄSTINENSISCHE BEDUINENGEMEINDE FAST VÖLLIG ZERSTÖRT
Am 15. Februar zerstörte die israelische Armee nahezu vollständig alle Gebäude in der Beduinengemeinde von Ein Ar Rashash, im Regierungsbezirk Ramallah, mit der Begründung fehlender Baugenehmigungen. Nach OCHA’s Einschätzung waren 43 Gebäude betroffen, darunter 10 Behausungen, 25 Ställe und 8 Außenküchen. Nahezu 60 Menschen, darunter 38 Kinder, die dauerhaft in der Gemeinde wohnten, wurden obdachlos, 35 weitere, die dort zeitweilig wohnten oder die ihre Herden dort hatten, waren darüber hinaus betroffen. Die Bewohner sind dort geblieben und leben dort nun unter katastrophalen Bedingungen. >>>
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Katholische Bischöfe:
Lage der Palästinenser unmenschlich
Die katholischen Bischöfe des Heiligen Landes werten die gegenwärtige Lage der Palästinenser als „unmenschlich“. Weder für Israelis noch für Palästinenser gebe es in der stagnierenden und todbringenden Situation ein „Licht der Hoffnung“, erklärte die bischöfliche Kommission „Justitia et Pax“ am Donnerstag zur Welle der Gewalt im Heiligen Land. Es sei eine „neue Intifada“ entstanden, in der sich Palästinenser „aus Verzweiflung durch ein Leben voller Frustration, Erniedrigung und Unsicherheit in den Tod stürzen“.

Tag für Tag werde palästinensisches Land durch Siedler besetzt, kritisiert die bischöfliche Kommission. Die Abriegelung des Gazastreifens dauere bereits Jahre an. Auch der Rest Palästinas stehe unter Belagerung und müsse mit diversen politischen, wirtschaftlichen und sozialen Schwierigkeiten kämpfen. Konkret verweist die Erklärung auf Hauszerstörungen, Militär-Checkpoints, Erniedrigung von Palästinensern durch israelische Soldaten sowie eine „Judaisierung Jerusalems“.

Die Kommission fordert die politisch Verantwortlichen auf, zum Wohl der Menschen zu handeln. Von der israelischen Führung verlangt sie, Palästinenser nicht als Terroristen zu behandeln. Beide Völker hegten den Wunsch nach Sicherheit und Ruhe. Beide seien in der Lage, in Frieden zusammenzuleben. An die palästinensische Führung heißt es: „Erlöst das Land und Jerusalem erneut und beginnt eine neue Geschichte, die übereinstimmt mit seiner Heiligkeit und Universalität.“ Quelle: Radio Vatikan

Eine Gruppe Juden besucht Beit Gemal als Zeichen der Solidarität
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Wegweiser für einen gerechten Frieden
Ein palästinensischer Pastor und ein israelischer Journalist erhalten den Olof-Palme-Preis
Wie nähern wir uns einem Konflikt, der seit Jahrzehnten Leid verursacht, wo Hass und Terror viel zu oft an die Oberfläche kommen und wo die internationale Gemeinschaft  unfähig scheint,  die vor uns liegenden Kernprobleme anzugehen? Wo gibt es Zeichen der Hoffnung? Wie finden wir Wege, um voranzukommen? 
 In Erwartung der Verleihung des Olof-Palme-Preises vom 29. Januar 2015 nutzte der Weltrat der Kirchen (WCC) die Gelegenheit für ein Interview mit den Preisträgern, Ref. Dr. Mitri Raheb, Pastor der evangelischen Weihnachtskirche in Bethlehem und dem israelischen Journalisten Gideon Levy, weithin bekannt für seine Artikel in der Tageszeitung Haaretz, in denen er das Leben, die Menschen  und die Opfer  in den  besetzten palästinensischen  Gebieten und Israel beschreibt. >>>

Englisch A Palestinian pastor and an Israeli journalist – discerning the way ahead
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Ja, Israel richtet Palästinenser ohne Gerichtsurteil hin, Gideon Levy, Haaretz
2016 braucht man kein Adolf Eichmann sein, um in Israel hingerichtet zu werden – es genügt, eine palästinensische Teenagerin mit einer Schere in der Hand zu sein.
Wir sollten es beim Namen nennen: Israel richtet fast jeden Tag Leute ohne Gerichtsurteil hin.
Jede andere Beschreibung ist eine Lüge. Wenn es in der Vergangenheit noch eine Diskussion über die Todesstrafe für Terroristen gab, so werden sie jetzt sogar ohne Gerichtsurteil (und ohne Diskussion) hingerichtet. Wenn es in der Vergangenheit noch eine Diskussion über Verantwortlichkeitsregeln  gab, so ist heute Folgendes klar: Wir schießen, um zu töten – jeden verdächtigen Palästinenser. >>>

Englisch Yes, Israel Is Executing Palestinians Without Trial
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Netanyahu-Regierung im Kolonisierungswahn Ludwig Watzal
Die rechtsnationalistische Netanyahu-Regierung schert sich nicht die Bohne um die Meinung der Weltöffentlichkeit. Je öfter die internationale Staatengemeinschaft einen “Siedlungsstopp” fordert, desto schneller treibt die israelische Regierung ihre Eroberung Restpalästinas voran. Erinnert sei an die Demütigungen der US-Regierung, die es gewagt hatte, von Netanyahu einen Stopp der völkerrechtswidrigen Kolonisierung fremden Landes zu fordern. Netanyahu zeigte Obama eine lange Nase und kolonisierte weiter.
Um ihre völkerrechtswidrige Siedlungspolitik voranzutreiben, findet ein kolossaler Raub palästinensischen Landes statt. Die israelische Regierung behandelt das Land der Palästinenser, als gehöre es Niemandem, das heißt, es gehört den Israelis. Ein Mittel, um den Landraub zu verschleiern, ist die Einrichtung von so genannten “geschlossenen militärischen Zonen”. Diese “Sicherheitszonen” dienen dazu, palästinensisches Land auf kalte Art zu enteignen. In diesen “Sicherheitszonen” werden nach einiger Zeit Siedlerkolonien errichtet, und alles sieht “legal” aus. Hinzu kommt, dass dort Häuser zerstört werden, und die Bauern erhalten keinen Zutritt mehr zu ihrem Land. Diese Zonen sind keine Erfindung von Netanyahu, sondern alle israelischen Regierung haben sich dieser Methode des Landraubes bedient.   >>>
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“Warum ich verweigere” Taïr Kaminer
Ich heiße Taïr Kaminer, ich bin 19. Vor kurzem haben ich mein freiwilliges Jahr bei den Pfadfindern in Sderot beendet. In ein paar Tagen werde ich wohl ins Gefängnis kommen. Ein ganzes Jahr war ich als Freiwillige in Sderot, ich habe mit Kindern gearbeitet, die im Kriegsgebiet leben, und dort habe ich mich entschlossen, den Dienst im israelischen Militär zu verweigern. Ich verweigere, weil ich für meine Gesellschaft einen Beitrag leisten und sie verbessern möchte, als Teil eines langwierigen Kampfes für Frieden und Gleichberechtigung.
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Brief aus Nazareth: die vergessenen Palästinenser Jonathan Cook
Die Christen und Muslime der Stadt kämpfen weiter gegen Israels Teile-und-herrsche-Politik
„Tod den Arabern! “  wird nicht mehr nur in den Fußballstadien gesungen,  sondern auch auf den Hauptstraßen.
Der Historiker Ilan Pappe nennt die 1,6 Millionen Palästinenser  mit israelischer Staatsangehörigkeit die „vergessenen Palästinenser“. Während der Nakba 1948 brachten sie es fertig, der Massenenteignung der Palästinenser zu entkommen und sich nicht vom neuen Staat  vertreiben zu lassen. Heute ist jeder fünfte Einwohner Israels ein Palästinenser.


Die israelische Regierung hat eine neue Nationalität eingeführt: Aramäisch.
Das ergänzt die bestehenden Einteilungen auf israelischen ID-Karten : jüdisch, arabisch und drusisch.

Das Ziel ist, junge Christen  davon zu überzeugen, ihr arabisches Erbe zu leugnen, die Sprache und Kultur und Identität und stattdessen Aramäer zu werden.  „Christen und Muslime haben jahrhundertelang gemeinsam in Harmonie gelebt, die Sorte  konfessionell geprägten Konflikts, die Netanjahu kultiviert, wird Israel zu gute kommen und uns schaden“.  Zum vollständigen Bericht

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Neue Zürcher Zeitung v. 04.01.16 Makarim Wibisono,  Uno-Berichterstatter für Palästinensergebiete, quittiert seinen Dienst
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Er begründete seinen Rücktritt damit, dass Israel die Ausübung seines Amts stets behindert habe. Mehr...
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Ägypten riegelt die Grenze zum Gazastreifen ab
Ägyptens neuer Präsident ließ die Tunnel fluten. Mit Abwasser, teils auch mit Giftgas
Die Lastwagen, die nun von Zeit zu Zeit hier durchbrettern, bringen keine Schmuggelgüter mehr, sondern Waren aus Israel. Allein an diesem Tropf aus dem Feindesland hängt nun der ganze Gazastreifen, alle Einfuhren laufen über den festungsartig gesicherten Grenzübergang Kerem Schalom. "
 
Israel allein bestimmt, was eingeführt werden darf und was nicht. Daher kommt der Wiederaufbau nach dem jüngsten Krieg im Sommer 2014 wegen eines Mangels an Baumaterial nur schleppend voran. Überdies sind die Preise explodiert, weil statt der Schmuggelware nun Güter auf den Markt kommen, die gleich dreimal mit Steuern und Zöllen belegt werden - von Israel, von der Palästinensischen Autonomiebehörde in Ramallah und von der Hamas im Gazastreifen.  Mehr...
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UNO für Souveränität Palästinas Ludwig Watzal
Die Generalversammlung der Vereinten Nationen billigte einen Resolutionsentwurf  "Permanent sovereignty of the Palestinian people in the Occupied Palestinian Territory, including East Jerusalem, and of the Arab population in the occupied Syrian Golan over their natural resources"  mit 164 Ja- gegen fünf Neinstimmen und zehn Enthaltungen.

Die Verweigerungsfront wurde natürlich von den USA und Israel angeführt. Selbst das vom rechtskonservativen Stephen Harper befreite Kanada stimmte noch gegen den Freiheitswillen der Palästinenser. Die beiden anderen Verweiger-Staaten gehören zu den üblichen gekauften Verdächtigen: Marshall Inseln und die Föderierten Staaten von Mikronesien. Selbst das Israel-hörige Merkel-Deutschland stimmte für diesen Entwurf. Mehr...

UN-Vollversammlungs-Ultimatum an Israel: Gib den Palestinensern sofort dauerhafte Souveränität

Sehen Sie das  UN Dokument A/70/480  1. Dec. 2015:  “Permanente Souveränität des palästinensischen Volkes in dem besetzten palästinensischen Gebiet, einschließlich Ost-Jerusalems und der arabischen Bevölkerung im besetzten syrischen Golan über ihre natürlichen Ressourcen” (PSPV).
Uno-Vollversammlungs-Abstimmung:  164 für 5 gegen (Kanada, Israel, Marshallinseln, Mikronesien, USA) bei 10 Stimmenthaltungen (Australien, Kamerun, Elfenbeinküste, Honduras, Papua-Neuguinea, Paraguay, Süd-Sudan, Togo, Tonga, Vanuatu).

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Protest gegen Kooperation der Robert-Bosch-Stiftung mit dem Jewish National Fund (JNF)
 
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Die israelische Armee (IDF) räumt ein, im Gazastreifen Herbizide gesprüht zu haben >>>

SZ v. 01.01.16 Verbotene Liebe, von Staats wegen
In Israel soll ein Roman aus dem Schulunterricht verschwinden, weil er von der Liebe zwischen einer Israelin und einem Palästinenser erzählt. >>>
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Grundlagenvertrag zwischen Vatikan und Palästina tritt in Kraft
Der Heilige Stuhl erkennt damit erstmals in einem offiziellen Dokument den Staat Palästina an. Das Vertragswerk soll das Leben und die Aktivitäten der katholischen Kirche fördern und rechtlich anerkennen, und ihr so einen wirksamen Dienst für die Gesellschaft ermöglichen. Das israelische Außenministerium reagierte darauf mit Kritik. Der Grundlagenvertrag gefährde die Chancen eines Friedensabkommens und rücke direkte bilaterale Verhandlungen noch weiter in die Ferne. Israel werde die einseitigen Entscheidungen nicht akzeptieren, da diese „die vitalen Interessen des Staats Israel und den einzigartigen historischen Status des jüdischen Volkes und Jerusalems“ nicht berücksichtigten.   >>>
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Das Reich der Absurdiotie  Uri Avnery
SO ETWAS wie „Internationalen Terrorismus“ gibt es nicht. Einen Krieg gegen „Internationalen Terrorismus“ zu erklären, ist Unsinn.  Netanjahu redet endlos über Antisemitismus. Alles, um eine krasse Tatsache zu tilgen: die Besatzung mit ihren täglichen , in der Tat  stündlichen und minütlichen Schikane der palästinensischen Bevölkerung. Einige Regierungsminister verbergen nicht einmal, dass es ihr Ziel ist, die Westbank zu annektieren und irgendwann das palästinensische Volk aus seiner Heimat ganz zu vertreiben. >>>

Die Mär vom islamischen Antisemitismus Abi Melzer
Es ist  ärgerlich, wenn man immer wieder lesen muss, dass islamistische Terroristen „virulent antisemitisch“ sind. Bei den Anschlägen in Paris hat Antisemitismus keine Rolle gespielt und mehrere hochrangige Politiker haben bestätigt, dass es nicht nur ein Anschlag auf Frankreich war, sondern auf ganz Europa und schließlich auch auf die ganze Welt. Warum eine durch geknallte jüdische Autorin wieder übertreiben und behaupten muss, dass „schließlich sterben in Europa Juden, weil sie Juden sind“, ist mir nicht klar, auch wenn ihr Vater ein Ehrenzionist auf Lebzeiten war. >>>

Die JÜDISCHE STIMME
für gerechten Frieden in Nahost erstattet eine Anzeige gegen die Terrororganisation “Jüdische Verteidigungsliga (JDL)“ >>>

Die “Mörder” Yitzhak Rabins  von Ludwig Watzal

Zur Judaisierung Ost-Jerusalems Tsafrir Cohen im Gespräch mit Mario Dobovisek

Französisch « Les mouvements populaires font toujours émerger de nouveaux dirigeants ! »
Englisch « Grassroot Movements create charismatic leaders ! »
Englisch The cost of the Israeli occupation on the Palestinian economy

Englisch  News and Updates from Palestinian Prisoner Solidarity Network

Radio Vatikan: Die UNESCO hat Israel wegen mangelnden Schutzes palästinensischer Kulturerbestätten verurteilt  >>>
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 Kennzeichnungspflicht für Waren aus palästinensischen Gebieten, die von Israel besetzt gehalten werden
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Interview mit dem israelischen Historiker Tom Segev
"Das geeinte Jerusalem ist ein Mythos"
Im Gespräch mit Inge Günther berichtet der renommierte israelische Historiker und Publizist Tom Segev über das Leben in einer Stadt, mit der kein Frieden zu machen ist.  >>>
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Avraham Burg: «Die Zwei-Staaten-Lösung stirbt vor unsren Augen»

Ingrid Ross:  Angst vor einer dritten Intifada

Uri Avnery: «Frieden ist ein Schimpfwort geworden»


Israel hält immer noch alle Karten in der Hand
Die relative Ruhe vor Ort in den letzten Jahren, die von der Palästinensischen Behörde auf Israels Geheiß erzwungen wurde, ließ die Israelis glauben, sie könnten Frieden und Wohlstand genießen, ohne die Besatzung zu beenden.  >>>

Video: die regelrechte Hinrichtung einer Frau durch Israelis

Es ist schlimm genug, dass Palästinenser in Israel mit  Sicherheitskräften konfrontiert werden, die sie wie einen Feind behandeln. Aber die Dinge werden viel, viel schlimmer werden. wenn sogar das abträglichste Rechtsprinzip in Israel durch Lynchjustiz ersetzt wird. >>>

Wir sorgen uns, wir geben nicht auf. Das zeigen wir!
Adam Keller 
Es ist Zeit für mich, eine Nachricht in Hebräisch und Englisch an die AktivistInnen und die Medien zu schicken: "Die Realität, wie der Konflikt gemanagt wird, fliegt uns jetzt um die Ohren. Die Besatzung wird immer gewalttätiger und gefährlicher. Die rechte Regierung ist eine immense Gefahr für alle, die hier leben. Wir alle, auf beiden Seiten, zahlen den Preis - und dieser wird mit jedem Tag höher. (...) Es gibt nur einen Weg, die Eskalation zu beenden und den Kreislauf der Gewalt und des Todes zu durchbrechen: eine politische Lösung, die Beendigung der Besatzung und die Errichtung eines unabhängigen palästinensischen Staates mit der Hauptstadt Ost-Jerusalem, Seite an Seite mit dem Staat Israel in seinen 1967 international anerkannten Grenzen."   Zum  vollständigen Artikel

Selbst Gandhi würde verstehen warum Palästinenser zur Gewalt greifen Gideon Levy, Haaretz
Von der Frage, wer damit begann, bis zur Frage, wer daran schuld ist, wird der Finger zu Recht immer auf Israel zeigen – und nur auf Israel. Nicht dass die Palästinenser ohne Schuld wären, aber Israel trägt die Hauptschuld. ...  Es waren Jahre, in denen Israel dachte, es könne alles tun ohne einen Preis dafür zu zahlen. Israel dachte, sein Verteidigungsminister könne sich damit brüsten, dass er die Mörder der Dawabshehs kenne, sie aber nicht verhafte – und die Palästinenser würden sich zurückhalten. Zum vollständigen Artikel

Patriarchat kritisiert Abriegelungen Radio Vatikan
„Sie können Sperren verhängen, so viel sie wollen, aber das wird keine Sicherheit garantieren“, so der Geistliche. Der einzige Weg, stabile Sicherheit für alle herzustellen, sei „die Freiheit für das palästinensische Volk wiederherzustellen“.
 „Die israelische Besatzung bleibt das Problem.“ Wer die Gewalt beenden wolle, müsse die Besatzung beenden und das Entstehen eines palästinensischen Staats erlauben. >>>

Ich schäme mich
 
Abi Melzer
Eine verzweifelte Tat in einer verzweifelten Situation ist eine normale Reaktion. Das kann man über die Welle der Gewalt sagen, die seit Tagen Israel verunsichert und für Chaos sorgt. Die Palästinenser reagieren so, wie sie reagieren mussten angesichts der Hoffnungslosigkeit ihrer Lage und der herzlosen und dummen Reaktion Israels. Palästinenser auf der ganzen Welt wollen und werden protestieren und der Zentralrats Präsident, diese Stimme ihres israelischen Herren, fordert, Verbot der geplanten palästinensischen Demonstrationen. Da kann man nur staunen und sich wundern und als Jude sich für eine solche Vertretung schämen, und wünschen die Erde möge sich spalten und uns schlucken, besser allerdings wäre es, die Erde würde Dr. Josef Schuster und seine ganze Bagage verschlucken.
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EnglischPalestinian youth was unarmed when killed by Israel, new video confirms
EnglischIsrael plants armed “stone throwers” among Palestinian protesters

Dieser Palästinenser stellt sich israelischen Soldaten in den Weg
"Schämt euch! Warum schießt ihr auf Kinder? Hört auf damit. Seid ihr Unmenschen?" Diese Worte brüllte ein 65-jähriger Palästinenser in Hebron in Richtung israelischer Soldaten und stellte sich der bewaffneten Gruppe in den Weg. Dann bricht er zusammen. Hilfe kommt nicht von den bewaffneten Männern, sondern von herbeieilenden Journalisten. Dieses Video geht um die Welt
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Macht Ost-Jerusalem zur Hauptstadt Palästinas Amira Hass
Israel ist wie der Geizhals, der das Futter für sein Pferd stufenweise abbaut. Es hat die Politik des Teilens, des Zerkrümelns und Eroberns in seiner Behandlung der Palästinenser perfektioniert. Aber es kam noch dazu, dass die Hauptstadt – Ost-Jerusalem - von seinem Volk abgeschnitten wurde. Wie dieser Geizhals dachte Israel, all dies würde laufen, um ins Guinness-Buch der kolonialen Rekorde zu kommen.

Aber das Pferd starb und Jerusalems Palästinenser rebellieren. Der Geizhals ist schockiert. Wie konnte das Pferd gerade jetzt sterben, wo es sich daran gewohnt hatte, nichts zu fressen? Viele Israelis  taumeln. Wo kommt diese Gewalt denn her? 
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Importieren wir Antisemitismus?  Abi Melzer
 Einer der unsäglichsten Sätze im Zusammenhang mit der Flüchtlingswelle, die Deutschland erlebt, ist: „Wir importieren mit den Flüchtlingen auch den Antisemitismus.“ Er stammt vom Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster, der lieber bei seinen Leisten geblieben wäre und sich nicht zu einem Thema geäußert hätte, von dem er offensichtlich keine Ahnung hat. Jude zu sein genügt nicht. Man muss auch über geschichtliche Kenntnisse verfügen und wenn schon nicht intelligent sein, so zumindest über einen gesunden Menschenverstand verfügen. Schuster ist aber offensichtlich vom zionistischen Virus infiziert und sieht in arabischen Flüchtlingen etwas, was sie nicht sind.   >>>
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“Schuster, bleib bei deinem Leisten!”  Ludwig Watzal
Man muss schon an Realitätsverlust oder Ignoranz leiden, um irgendetwas Sinnvolles in den Worten des Vorsitzenden des Zentralrates der Juden in Deutschland und Internisten, Dr. Josef Schuster, heraushören zu können. Laut  “Jüdische Allgemeine” hat er die deutschen Medien dafür kritisiert, dass sie nur sehr spärlich über die “Welle des Terrors” in Israel berichteten und den jüdischen Staat als “Aggressor” ausmachten. “Diese Verdrehung der Tatsachen wollen wir nicht länger schweigend hinnehmen”, so Schuster. Er forderte nicht nur eine “faire Berichterstattung”, sondern auch eine “Verurteilung der Terroranschläge durch die Politik”.  >>>

Pfarrer aus Gaza: Hoffentlich vergißt uns die Welt nicht!
Ist das die neue Intifada? Seit Anfang des Monats nimmt die Gewalt zwischen Palästinensern und Israelis immer weiter zu, bisher kamen 25 Palästinenser und vier Israelis ums Leben. An diesem Sonntag kam es zum ersten Mal zu einem Selbstmordattentat, dabei wurden in der Nähe von Jerusalem aber nur ein Polizist leicht und die palästinensische Attentäterin schwer verletzt. Auch im Gaza-Streifen ist es unruhig, von dort sind Raketen in Richtung Israel abgefeuert worden, Hamas-Führer Ismail Haniyeh hat die dritte Intifada ausgerufen. Bei einem israelischen Luftschlag auf den Gaza-Streifen kamen an diesem Sonntag eine schwangere Frau und ihre zweijährige Tochter ums Leben. >>>
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Netanyahu stay in Israel Ludwig Watzal
Die israelische Regierung wird zu Regierungskonsultationen in Berlin erwartet. Sowohl in Israel als auch in Deutschland herrscht Ausnahmezustand. In Jerusalem und den Besetzten Gebieten geht zum wiederholten Male das israelische Besatzungsregime gegen das palästinensische Volk mit brutalster Gewalt vor, um es niederzuhalten und um es weiter zu kolonisieren. Deutschland wird von einer Flüchtlingswelle überrannt, für die Kanzlerin Merkel die Verantwortung trägt, weil sie alle Welt nach Deutschland eingeladen hat. “Das Asylrecht kennt keine Obergrenze”, und “Das schaffen wir.” Anstatt sich in Deutschland um das von ihr verursachte Chaos zu kümmern, tingelt sie durch Indien. Bemerkenswert ist, das Vizekanzler Sigmar Gabriel seine Chefin, und dies nicht zum ersten Mal, nicht begleitet hat >>>
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Lateinisches Patriarchat von Jerusalem
Statement der Kirchenführer in Jerusalem

Wir, die Kirchenführer in Jerusalem, wollen unserer tiefen Betroffenheit wegen der jüngsten Gewaltentwicklung auf Haram al Sharif Ausdruck verleihen.

Wir verurteilen alle Androhungen eines Wechsel der historischen Situation (Status Quo) in der Al Aqsa Moschee (Haram al Sharif) und ihren Höfen, allen Gebäuden, und in der Altstadt von Jerusalem. Jegliche Bedrohung dieser Kontinuität und Integrität könnte leicht zu unvorhersehbaren Konsequenzen führen, die im jetzigen delikaten politischen Klima höchst unwillkommen wären.

Muslime haben das Recht auf freien Zugang und Verehrung in der Al Aqsa Moschee. Der Schutz der Al Aqsa Moschee und der heiligen Stätten in Jerusalem und im Heiligen Land durch das haschemitische Königreich hat eine große Bedeutung. Wir sind davon überzeugt, dass alle heiligen Stätten ständigen, wachsamen Schutz brauchen, sodass vernünftiger Zutritt zu ihnen gewährleistet werden kann gemäß dem vorherrschenden Status Quo aller drei abrahamitischen Religionen.

Wir erneuern unseren Aufruf, dass der bestehende Status Quo, der diese Stätten verwaltet, zum Heil der gesamten Gemeinschaft voll respektiert werden muss. Die Kirchenführer von Jerusalem
In Verbindung stehende Artikel:

Ein neues Hasbara-Buch für Kinder:
„So etwas wie Palästina gibt es nicht“ 
Mit dem illustrierten Büchlein mit dem Titel 'Occupation Shmuccupation,' verbreitet der Jescha-Rat sein Dogma an Siedlerkinder in jungem Alter; 'es ist einfach wichtig, dass die neue Generation die wahren Tatsachen erfährt und sich nicht auf die Schandmale, die die linken Organisationen zu verbreiten versuchen, verlässt.'  >>>
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"Keine Entschädigung"
Radio Vatikan v. 11.09.15:
Das durch ein Brandanschlag teilweise zerstörte deutsche Kloster am See Genezareth wird entgegen früherer Zusagen keine Entschädigung vom israelischen Staat erhalten. Die Begründung lautet, es habe sich nicht um ein terroristischen, sondern religiös motivierten Anschlag gehandelt. Wie die Zeitung „Times of Israel“ am Donnerstag berichtete, wurde der Antrag der Benediktiner abgelehnt. Das Gesetz sieht eine Entschädigung für Schäden vor, die aus Terrorakten im Zusammenhang mit dem israelisch-palästinensischen Konflikt entstehen. Bei dem Anschlag auf das erst 2012 eingeweihte Kloster in Tabgha entstanden Schäden in Höhe von 1,6 Millionen Euro.

AOCHL reicht eine Beschwerde gegen Rabbi Gopstein ein
 Am Freitag, den 7. August  reicht die Vereinigung der Katholischen Ordinarien des Heiligen Landes eine Beschwerde gegen den israelischen Rabbi Bentzi Gopstein und die Lehava Bewegung ein, weil der Rabbi Aussagen machte zur Unterstützung und Ermutigung zum Verbrennen von Kirchen in Israel.

Vor einigen Tagen machte Rabbi Gopstein, der Führer von Lehava, einer jüdischen Extremistenbewegung auf einer Podiumsdiskussion für jüdische Jeschiwa Studenten Aussagen, in denen er nicht zögerte zu behaupten, dass das Jüdische Gesetz es befürwortet, das Land von Götzendienern in Israel zu befreien und daher Kirchen und Moscheen verbrannt werden könnten
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UN-Bericht zur Lage in Palästinensergebiet
"Gaza bis 2020 unbewohnbar"
Rekordarbeitslosigkeit, schlechte Strom- und Wasserversorgung, keine Perspektiven. Die Lage im Gaza-Streifen ist derart dramatisch, dass ein UN-Bericht warnt, das Gebiet könnte bis 2020 unbewohnbar werden. Schuld sei die Blockade durch Israel und Ägypten. >>>

31 internationale Organisationen verurteilen die Zunahme israelischer Abrisse von palästinensischen Häusern
31 Hilfs-, religiöse, Menschenrechts- und Entwicklungshilfeorganisationen fordern die Regierungschefs weltweit auf, umgehend einzugreifen, um die dauernden Abrisse aufzuhalten und die israelische Regierung wegen der ungerechtfertigten Zerstörung palästinensischen Eigentums und von Projekten, die von internationalen humanitären Organisationen im besetzten Westjordanland finanziert werden, zur Rechenschaft zu ziehen. >>>

Israel demoliert in zwei Tagen mehr als 30 prekäre Behausungen im Westjordanland: Dutzende bleiben obdachlos
Infolge der größten Abrissoperationen von Wohnhäusern in den letzten drei Jahren von Seiten der IDF-Zivilverwaltung im Westjordanland sind in zwei Tagen weitere 127 Palästinenser obdachlos
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Infolge der größten Abrissoperationen von Wohnhäusern in den letzten drei Jahren von Seiten der IDF-Zivilverwaltung im Westjordanland sind in zwei Tagen weitere 127 Palästinenser obdachlos.
 
- See more at: http://www.tlaxcala-int.org/article.asp?reference=15804#sthash.4Q3F03Oo.dpuf
Israel demoliert in zwei Tagen mehr als 30 prekäre Behausungen im Westjordanland: Dutzende bleiben obdachlos - See more at: http://www.tlaxcala-int.org/article.asp?reference=15804#sthash.4Q3F03Oo.dpuf
Im Rahmen einer starken Zunahme der Abrisse in dieser Woche, demolierte die israelische Armee mindestens 63 Wohneinheiten und lebenswichtige Strukturen in 10 palästinensischen Gemeinden in der Zone C, die 60% des Westjordanlandes ausmacht, das sich unter der vollständigen militärischen und zivilen Kontrolle Israels befindet. Unter diesen abgerissenen Strukturen befanden sich auch 12 wesentliche humanitäre Einrichtungen, einschließlich eines Solarpaneels, einer tragbaren Toilette und von Viehgehegen und Zelten, die von der EU finanziert worden waren. - See more at: http://www.tlaxcala-int.org/article.asp?reference=15794#sthash.3oXTmO14.1fG6NRo7.dpuf
31 internationale Organisationen verurteilen die Zunahme israelischer Abrisse von palästinensischen Häusern - See more at: http://www.tlaxcala-int.org/article.asp?reference=15794#sthash.3oXTmO14.1fG6NRo7.dpuf
31 Hilfs-, religiöse, Menschenrechts- und Entwicklungshilfeorganisationen fordern die Regierungschefs weltweit auf, umgehend einzugreifen, um die dauernden Abrisse aufzuhalten und die israelische Regierung wegen der ungerechtfertigten Zerstörung palästinensischen Eigentums und von Projekten, die von internationalen humanitären Organisationen im besetzten Westjordanland finanziert werden, zur Rechenschaft zu ziehen. - See more at: http://www.tlaxcala-int.org/article.asp?reference=15794#sthash.3oXTmO14.1fG6NRo7.dpuf
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Der Hungerstreik eines Palästinensers hat bereits einen irreparablen Schaden zugefügt, und zwar Israel , Gideon Levi, Haaretz
Ein Staat, in dessen Gefängnissen Hunderte von Leuten ohne Gerichtsverhandlung sitzen, ist keine Demokratie, und jegliche Rechtfertigung von wegen „Sicherheit“ ist fehl am Platz.
Mohammed Allaan’s Blut klebt an unseren Händen, an den Händen des Staates Israel. Falls er – Gott bewahre – sterben sollte, so muss der Staat die volle und alleinige Verantwortung dafür übernehmen. Keine Entschuldigung wird diese Schande decken, keine Propaganda wird dieses Vergehen wieder gut machen. Während ich am Samstagnachmittag diese Zeilen schreibe, schwebt er zwischen Leben und Tod, im Koma an einem künstlichen Beatmungsgerät. Der Tod dieses 31jährigen Anwalts aus dem Dorf Einabus wäre nicht nur verantwortlich für den „Schaden an Israels Image“, sondern würde vor allem auch zu einem Flächenbrand im Westjordanland  und im Gazastreifen führen. Denn Allaan ist das Opfer einer der niederträchtigsten Institutionen der israelischen Besatzung, und zwar der Verwaltungshaft. Aber ihr Auge ist blind.
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Radio Vatikan
Gegen jegliche Trennmauern
Während mitten in Europa neue Mauern und Zäune gegen Flüchtlinge aufgestellt werden, gibt es eine Trennwand im Nahen Osten, der den Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern weiter anheizt. Im Cremisantal, in der Nähe der Geburtsstätte Jesu in Bethlehem, wurden trotz Protesten die Bauarbeiten der Trennmauer fortgesetzt. Davon betroffen ist auch die Pfarrei in Beit Jala sowie ein Kloster und eine Grundschule. >>>
Neue Cremisanmauer ist israelische Vatikan-Bestrafung
Der Mauerbau Israels im Cremisan-Tal bei Beit Jala könnte damit zu tun haben, dass der Heilige Stuhl Palästina gegen den Willen Israels als Staat anerkannt hat: Das hat der Lateinische Patriarch von Jerusalem, Fouad Twal, im Interview mit der Gemeinschaftsredaktion österreichischer Kirchenzeitungen angedeutet. Das Oberhaupt der westkirchlichen Katholiken im Heiligen Land bezeichnete die Lage der Christen Israels und des ganzen Nahen Ostens als „Kalvarienberg“. Scharfe Kritik übte er an der weltweiten Gleichgültigkeit gegenüber ihrem Schicksal. Schmerzhaft sei es zu sehen, „wie sich die Situation verschlechtert und die christliche Präsenz hier nicht auf der Tagesordnung der internationalen Politik steht“, so Twal. >>>
Mauerstopp in Cremisan gefordert
Die katholische Friedensbewegung Pax Christi fordert ein Stopp des Mauerbaus im Tal von Cremisan. Dazu fordert Pax Christi Deutschland die Bundesregierung auf, ihren Einfluss auf die israelische Regierung geltend zu machen, um den Bau der Mauer zu stoppen. Die israelische Armee begann am Montag mit Bulldozern Olivenbäume zu zerstören, um die Vorbereitungen des weiteren Mauerbaus voranzubringen. Das Lateinische Patriarchat von Jerusalem hatte dies am Mittwoch verurteilt und darauf hingewiesen, dass der geplante Verlauf auf palästinensischem Privatland internationalem Recht widerspreche.  >>>

Das Leben in den besetzten Gebieten wird für die Israelis subventioniert
Der Anschlag in Duma bei Nablus wirft ein Schlaglicht auf die Extremisten unter den Siedlern. Doch in den besetzten Gebieten lassen sich nicht nur national-religiöse Eiferer nieder. Auch immer mehr Familien ohne ideologische Motive ziehen dorthin. Für die einen geht es um den Glauben an ein vermeintlich biblisches Recht auf Land, für die anderen um billigen Wohnraum. >>>

Israel ruft die EU auf, „die NRO nicht mehr zu fördern, die Israels Stellung in der Welt delegitimieren“
Diese Organisationen „schwärzen Israels internationalen Ruf an, werfen Israel ethnische Säuberung, Apartheid und Kriegsverbrechen vor; erkennen dem jüdischen Volk das Recht auf Selbstverteidigung ab, rufen dazu auf, Israel vor das Internationale Gericht zu bringen und unterstützen das Recht auf Rückkehr“, meinte die israelische stellvertretende Außenministerin Tzipi Hotovely. >>>

Junge Startup-Unternehmerinnen in Gaza  Ylenia Gostoli
Selbst ist die Frau
Vor über einem Jahr fand im Gazastreifen ein gewaltsamer Konflikt statt, der 2.251 Palästinensern das Leben kostete und über 100.000 Menschen obdachlos machte. Davon hat sich die Wirtschaft in Gaza bis heute nicht einmal ansatzweise erholt. Trotz der düsteren Aussichten geben einige junge Frauen in Gaza nicht auf. Sie sind dabei, ihre eigenen Unternehmen zu gründen. >>>

Brandanschläge auf Palästinenser-Häuser

Wie Israel dem jüdischen Terror nachgibt
Regierungschef Netanjahu spricht nach den Anschlägen in Israel und im Westjordanland neuerdings von jüdischem Terrorismus. Doch die Täter stehen in langer Tradition. >>>
 
Siedler zünden Haus an
Bei einem Brandanschlag auf ein palästinensisches Haus ist ein Kleinkind in den Flammen umgekommen. Die Täter, mutmaßlich jüdische Siedler, handelten wahrscheinlich aus Rache. Weiterlesen in FAZ v. 31.07.15

Siedler werden sogar für Rechtsbruch belohnt
Die Siedler im Westjordanland und in Ostjerusalem drangsalieren die palästinensische Bevölkerung dort seit Jahrzehnten: Sie nehmen ihnen das Land, fällen ihre Olivenbäume, beschneiden ihre Bewegungsfreiheit. Das alles passiert mit Billigung der israelischen Regierung. Vollständiger Bericht im Spiegel


EnglischPalestinian baby burned to death in settler attack
Two homes set ablaze in Duma village in occupied West Bank, with graffiti left on the walls reading "revenge" in Hebrew. >>>

Medico International berichtet
Susya, ein exemplarischer Fall systematischer Verdrängung der palästinensischen Bevölkerung
In dieser Woche will die israelische Armee die kleine Gemeinde Susya, gelegen in den C-Gebieten der palästinensischen Westbank in den südlichen Hebronbergen, räumen. Seit der Räumungsdrohung zeigen zivilgesellschaftliche Organisationen aus Israel und Palästina gemeinsam mit der lokalen Bevölkerung Präsenz, um die Räumung zu verhindern oder ihr wenigstens Öffentlichkeit zu verleihen. medico international unterstützt mit palästinensischen und israelischen Partnern die Gemeinde seit 2009. Ein exemplarischer Fall systematischer Verdrängung der palästinensischen Bevölkerung aus den C-Gebieten. Anfang Mai 2015 hatte Israels oberster Gerichtshof eine Petition der Bewohner des Dorfes Susya, vertreten durch die Rabbis for Human Rights, abgelehnt. >>>
Zurück in die Steinzeit
Ein weiterer Rückschlag für die palästinensische Gemeinde Bir el Eid auf den Hebronhügeln im Süden der von Israel besetzten Westbank: Anonyme Angreifer bewarfen ihre Solarzellen mit Steinen und beschädigten sie. >>>
Schwarzes Loch in uns
Katja Maurer berichtet von ihrem Besuch in Gaza im Frühjahr 2015. Sie trifft die medico-Partnerinnen und Partner, die im Jahr nach dem Krieg versuchen weiterzumachen. >>>

"450.000 Menschen ohne Zugang zum Wassernetz"
Uta Filz vom UN-Hilfswerk für Palästina-Flüchtlinge UNWRA dringt auf schnelle Hilfe für den zerstörten Gazastreifen: Der Wiederaufbau müsse vor dem Winter beginnen. Die zerstörte Infrastruktur und die israelische Blockade-Politik lasse die Menschen verzweifeln. >>>
Interview mit dem Leiter des SOS-Kinderdorfes Rafah im Gazastreifen: Teil 1 und Teil 2


EnglischGaza-bound flotilla vessel seized by Israeli navy
ZeitOnline v. 29.06.15 Israel stoppt Hilfsflotte für Gaza
SZ v. 29.06.15 Israel hält an der Blockade des Gaza-Streifens fest und stoppt ein Schiff mit Hilfsgütern
NZZ v. 29.06.15
Die Regierung in Jerusalem nahm den Vorfall zum Anlass für eine Propagandaoffensive
Avnery: Lasst die Gaza Flotilla durch, öffnet den Hafen von Gaza bei internationaler Überwachung >>>
SZ v. 09.07.15 Wer in Gaza sitzt, sitzt in der Falle  Ein Jahr nach dem Krieg setzt sich die Katastrophe in dem palästinensischen Küstenstreifen fort.

Krisenfotografin Heidi Levine. Ganz nah und ohne Glamour
Ein Liebeslied in dunkler Nacht. Das Foto zeigt Asra'ah Al-Namilah. Die Palästinenserin sitzt in einem Rollstuhl. Sie hat beide Beine verloren, bei einem Angriff der israelischen Armee am 1. August 2014 auf die Stadt Rafah im Gaza-Streifen. Neben Asra'ah auf dem Bett liegt ihr Ehemann Wael. Ärzte haben sein rechtes Bein amputiert. Das Paar hört Musik. Sie singen für einander. Zum vollständigen Bericht


Radio Vatikan v. 18.06.15  Schmäh-Attacke auf katholische Kirche in Israel
Lateinisches Patriarchat von Jerusalem
.... Hebräische Worte wurden an die Wand gesprayt – aus einem Lobpreis, der dreimal täglich von gläubigen Juden „Aleinou LeShebeah“ rezitiert wird, eine Bitte an Gott, die Idole und Heiden zu vernichten.  >>>
Presseerklärung der Vereinigung der Katholischen Orden
... Zum dritten Mal wurde eine Benediktinergemeinschaft im Heiligen Land von ähnlichen kriminellen Angriffen getroffen. Am 27. April 2014 entweihten am gleichen Ort in Tabgha junge jüdische Extremisten Kreuze und den Altar. In der Dormitio-Abtei der Benediktiner am Berg Zion nahe dem Abendmahlsaal wurde am 26. Mai 2014, kurz nach der Abreise von Papst Franziskus, ein Feuer gelegt. Die Benediktiner am Berg Zion sind auch ständig mit Akten von Verachtung und Gewalt konfrontiert.
SZ v. 19.06.15 Botschaft des Hasses
Ernsten Folgen für die palästinensische christliche Gemeinde.
Das Lateinische Patriarchat verurteilt den Verkauf von im Kirchenbesitz befindlichem Land in Palästina zum Bau einer Siedlung. Der Bauplatz, der nahe dem palästinensischen Aroub Flüchtlingscamp an der Hauptstraße (Highway 60) zwischen Bethlehem und Hebron liegt, wurde angeblich vor drei Jahren von Aryeh King, einem Aktivisten des rechten Flügels gekauft, so die lokale Presse. >>>
Massive Demonstrationen arabischer Christen in Tabgha
Michel Sabbah: „Der Staat scheint der Schwache zu sein, weil er nicht in der Lage ist, seine Verantwortung den Bürgern gegenüber zu erfüllen. Ein Feuer wie dieses könnte sich nicht in einem anderen Land ereignen ohne die sofortige Intervention des Staates, die Schuldigen zu finden und zu bestrafen. Hier kennt der Staat die Kriminellen und tut nichts dagegen.“
Radio Vatikan v. 29.07.15 Jüdische Extremisten wegen Brandanschlags angeklagt

FAZ v. 01.06.15 Außenminister Frank-Walter Steinmeier ist vom Ausmaß der Zerstörung in Gaza-Stadt schockiert.
Netanyahu: Jerusalem was always the capital ‘of the Jewish people alone’ - See more at: http://mondoweiss.net/2015/05/netanyahu-jerusalem-capital?utm_source=Mondoweiss+List&utm_campaign=76b4a19f82-RSS_EMAIL_CAMPAIGN&utm_medium=email&utm_term=0_b86bace129-76b4a19f82-398534605#sthash.MA6dWd4d.dpufNetanyahu: Jerusalem was always the capital ‘of the Jewish people alone’
Netanyahu: Jerusalem was always the capital ‘of the Jewish people alone’ - See more at: http://mondoweiss.net/2015/05/netanyahu-jerusalem-capital?utm_source=Mondoweiss+List&utm_campaign=76b4a19f82-RSS_EMAIL_CAMPAIGN&utm_medium=email&utm_term=0_b86bace129-76b4a19f82-398534605#sthash.MA6dWd4d.dpuf

EnglischNetanyahu: Jerusalem was always the capital ‘of the Jewish people alone’

"So kämpften wir in Gaza", israelische Soldaten beschreiben den Kampfeinsatz im Sommer 2014


50 Jahre Deutsch-Israelische Beziehungen Rolf Verleger im Gespräch mit Peter Kapern

Radio Vatikan v. 26.06.15  
Historisches Abkommen unterzeichnet

Radio Vatikan v. 14.05.15 Palästina freut sich über Anerkennung durch den Heiligen Stuhl

Radio Vatikan v. 14.05.15 
Erstmals bezeichnet der Vatikan in einem bilateralen Abkommen Palästina als einen Staat.

SZ v. 13.05.15  
Vatikan erkennt Palästina als Staat an .
Ein entsprechendes Dokument soll demnächst unterzeichnet werden. Bislang wird Palästina von 135 Ländern als Staat akzeptiert.


Christliche Schulen in Israel und Jerusalem kämpfen um ihr Überleben

Lateinisches Patriarchat von Jerusalem
Patriarch Twal begrüßt das Übereinkommen zwischen dem Heiligen Stuhl und dem Staat Palästina >>>
Mauerbau im „christlichen Dreieck“
Israels Oberstes Gericht hat dem Bau der israelischen Sperranlage auf einem christlichen Landstück bei Beit Dschalla im Westjordanland teilweise stattgegeben. Damit kippte das Gericht in Jerusalem sein Urteil vom April, in dem die Richter die geplante Mauerführung als illegal bewertet und die Armee verpflichtet hatten, eine Alternativroute zu suchen, die keine Beeinträchtigung für die lokale Bevölkerung und zwei Klöster in Cremisan darstelle. >>>
Kirche „überrascht von diesem unglaublichen Urteil"
Mit Überraschung und Fassungslosigkeit hat Bischof William Shomali vom Lateinischen Patriarchat Jerusalem auf das jüngste Urteil von Israels Obersten Gericht reagiert, dem Bau einer Sperranlage auf einem christlichen Landstück bei Beit Jala im Westjordanland teilweise stattzugeben. „Wir sind überrascht von diesem unglaublichen Urteil, dass die Arbeiten nun ohne weitere Berufungsmöglichkeit genehmigt" >>>
Patriarch verurteilt israelische Siedlungspolitik
Der Lateinische Patriarch von Jerusalem, Erzbischof Fouad Twal, hat den jüdischen Siedlungsbau „auf palästinensischem Boden“ verurteilt. Sie seien „ein Zeichen von Israels Schwäche“, sagte Twal am Samstag in Berlin. „Bisher hat Israel alle Kriege gegen Araber gewonnen, aber noch nicht Frieden und Sicherheit2, betonte der höchste Vertreter der katholischen Kirche im Heiligen Land. Vor wenigen Tagen billigte Israels neue Regierung den Bau von 900 jüdischen Wohneinheiten in Ost-Jerusalem, das von den Palästinensern beansprucht wird. Twal stammt aus einer Familie christlicher Araber. Mit Blick auf die Konflikte im Nahen und Mittleren Ost mahnte er zu einem „klaren politischen Willen“, gegen illegale Finanzierung des  Terrorismus und Waffenhandel vorzugehen. Radio Vatikan


Der Semit, die andere jüdische Stimme v. 13.05.15  Reuven Rivlin bekämpfe Israels Rassismus!
Vielleicht sollte sich Reuven Rivlin zunächst auf sein eigenes Land konzentrieren und vor der eigenen Tür kehren. Rassismus, den er zu Recht als genauso verbrecherisch bezeichnet wie Antisemitismus, kann er in seinem eigenen Parlament finden, wenn man allein an die neue Justizministerin Schaked denkt, die die Ermordung aller palästinensischen Mütter, in der Knesset gefordert hat.

DeutschlandFunk v. 10.05.15 Offene Kritik an Israel gefordert
Der frühere israelische Parlamentspräsident Avraham Burg hat Europa und Deutschland zu offener Kritik an der israelischen Siedlungspolitik aufgefordert. Solange sich Deutschland fürchte, seine Meinung öffentlich zu äußern, werde sich nichts ändern, sagte Burg im DLF. Die israelische Führung fördere das Trauma der Schoah.

Haaretz v. 03.05.15 Die moralischste Armee der Welt
Die Uniform ist dieselbe. Es ist die Uniform derer, die im vergangenen Sommer Hunderte von Häusern, Schulen und Krankenhäuser in Gaza in die Luft gesprengt haben. Es ist die Uniform derer, die regelmäßig Steine werfende Teenager, Kinder und friedliche Demonstranten im WJL erschießen. Es ist die Uniform derer, die jede Nacht in Häuser eindringen, die Bewohner brutal aus den Betten ziehen, oft genug nur, um sie grundlos, nur politisch motiviert festzunehmen. Es ist die Uniform derer, die die Bewegungsfreiheit der Bürger in ihrem eigenen Land verhindern. Es ist die Uniform derer, die ein gesamtes Volk seit Jahrzehnten missbrauchen. Die Teufelsarmee in Palästina wurde zu Heilsarmee in Nepal.

SZ v. 04.05.15 Soldatenberichte über Gaza-Krieg "Ein bisschen wie ein Computerspiel"
Vereinzelte Berichte zeigen, wie Soldaten teils aus reiner Zerstörungswut handelten und Spaß am Schießen auf fahrende Autos hatten.

Spiegel v. 04.05.15 Israel tut alles, um zivile Opfer im Krieg zu vermeiden - so stellt es die Armeeführung stets dar. Doch Soldaten aus dem Gaza-Krieg prangern jetzt an: Die Einsatzvorschriften sind viel zu lax.

falkenjagd1215


Palästina-Konferenz 2015  von Abi Melzer
Zum „Widerstand gegen Pro-Hamas-Tagung“ forderte am 17. April 2015 die “Jüdische Allgemeine” und zeigte unter dieser Überschrift ein martialisches Bild von vermummten Gestalten, die eine Axt in der rechten Hand halten. Wohl um alle Juden auf der ganzen Welt, oder zumindest alle Juden in Deutschland zu köpfen. Der “Tagesspiegel” folgte ein Tag später mit der Überschrift: „Hamas-Anhänger wollen in der Berliner Arena tagen“. Und so blies, angeführt von der „Jüdischen Zeitung“ die gesamte Berliner Presse, mit wenigen Ausnahmen ...  Weiterlesen
Zionistische Agitation gegen Palästinenser-Kongress in Berlin  von Ludwig Watzal
Die Zionistische Lobby in Deutschland hat zum wiederholten Male versucht, Andersdenkenden ihr Recht auf freie Meinungsäußerung streitig zu machen. In einer beispiellosen Hetzkampagne haben das Zentralorgan des Zentralrates der Juden in Deutschland – die “Jüdische Allgemeine “-, die Schmuddel-Blättchen des Springer-Konzerns, das American Jewish Committee (AJC) und andere zionistische Extremisten zusammen mit ihren deutschen Sayanim (Inoffizielle Mitarbeiter des Mossad) eine Veranstaltung zu torpedieren versucht. Gegenüber den zig-Tausenden von palästinensischen Teilnehmern, brachte die zionistisch-organisierte Massendemonstration nicht mehr als 150 Hanseln auf die Beine. Welcher Demokrat will sich schon mit einer ungerechten Sache – wie dem zionistischen Besatzungsregime in Palästina – gemein machen außer einigen verbohrten Zionisten und deren deutschen Philosemiten? Weiterlesen
Palästina soll mundtot gemacht werden
Die Jüdische Allgemeine Zeitung (JAZ) hat zur Jagd auf den Palästinenser-Kongress für das Rückkehrrecht der vertriebenen Palästinenser am 24. April 2015 in Berlin geblasen, und die üblichen üblen Zeitungen sind diesem “Jagdaufruf” gefolgt. Natürlich die von der Springer-Presse an vorderster Front.

Besser als die Jüdische Allgemeine hätte es „Der Stürmer“ auch nicht gemacht. Eine Titelseite mit vermummten Hamas-Kämpfern mit einer Axt in der Hand. Berlin du sollst dich fürchten. Und dahinter steht ein Schuster, der sich nicht schämt, von Moral und Ethik zu sprechen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er weiß, was Moral und Ethik sind.
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Zionistische Lobby gegen Palästinenser-Kongress in Berlin
Offener Brief an den Chefredakteur der “Jüdische Allgemeine Zeitung” anläßlich eines verleumderischen Artikels  „Berlin – Widerstand gegen Pro-Hamas-Tagung. Politiker verurteilen Treffen des Palestinian Return Center scharf“ von Philipp P. Engel. >>>

Führung der Linkspartei kuscht vor Israellobby
von Renate und Frank Dörfel
Brief an den Vorsitzenden der Bundestagsfraktion der Partei DIE LINKE  
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Frau Dr. Gabi Weber
Café Palestine Freiburg e. V.
Seilerweg 7, 79108 Freiburg

Liebe Leserinnen und Leser,

vor zwei Tagen bin ich von einer relativ spontanen Reise nach Jaffa und Jerusalem zurück gekehrt. Ich wollte mir zum Einen mein eigenes Bild über Jaffa und die Situation in Jerusalem machen, zum anderen palästinensischen Freunden medizinisch zu Hilfe kommen.

Diese Reise, die für mich zum ersten Mal nicht nach Gaza ging, hat mich erneut darin bestätigt, dass wir mit unserer Aufklärungsarbeit dringend fortfahren müssen. Immer mehr Häuser in Jerusalem werden beschlagnahmt, die palästinensischen Bewohner vertrieben und jüdische Siedler stattdessen eingesetzt bzw. die Gebäude werden zerstört. Über Jaffa werden wir gesondert berichten im Hinblick auf die geplante Städtepartnerschaft Freiburg-Tel Aviv.

Mehr als 5000 palästinensische Kinder in Jerusalem können keine Schule besuchen, bleiben Analphabeten, da es nicht genügend Räumlichkeiten für Unterricht gibt. Die Lehrer unterrichten im Schichtsystem ca. 70 SchülerInnen in einer "Klasse", der Unterricht der ersten "Schicht" beginnt morgens um 5, ca. um 11h30 sind die Nächsten dran, dann am Nachmittag noch die "Spätschicht". Es sind untragbare Zustände, auch vom hygienischen Standpunkt her. Der Entzug des Menschenrechts auf Bildung als weiteres Instrument der Unterdrückung wird hier im großen Stil eingesetzt.

Freunde im palästinensischen Stadtteil Shaffat erzählten mir, dass es in ca. 10 Jahren keine palästinensischen Stadtteile in Jerusalem mehr geben wird. Alle Planungen sind darauf ausgerichtet, Jerusalem und ganz Palästina "Palästinenserrein" zu machen, bzw. denjenigen, die dennoch zu bleiben wagen, das Leben unerträglich zu machen. Zum vollständigen Dokument

Beschwerdeschreiben
an  das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
NGO-Bericht über Gaza. Im Stich gelassen
Kein einziges der während der israelischen Militäroperation zerstörten Wohnhäuser wurde wieder aufgebaut. medico und andere NGOs sagen: Die internationalen Geber haben ihr Versprechen gebrochen.

Die Weltgemeinschaft hat ihr Versprechen gebrochen, für den Wiederaufbau des Gaza-Streifens zu sorgen, der durch den letztjährigen bewaffneten Konflikt zerstört  wurde. Internationale Geberstaaten hatten im Oktober vergangenen Jahres bei einer Konferenz in Kairo 3,5 Milliarden US-Dollar für Hilfsmaßnahmen in Aussicht gestellt.

Der unter anderem von Ärzte der Welt, Handicap International, der Heinrich-Böll-Stiftung, medico international und Oxfam herausgegebene Bericht „Charting a New Course: Overcoming the Stalemate in Gaza“ weist nach: Ein halbes Jahr nach den Versprechungen ist kaum etwas davon umgesetzt worden.  Kein einziges der während der israelischen Militäroperation zerstörten Wohnhäuser wurde wieder aufgebaut. 100.000 Menschen haben nach wie vor kein Obdach und viele müssen in provisorischen Unterkünften oder Schulen leben.

Geberregierungen dürfen sich nicht länger mit der Blockade Gazas abfinden, sondern ihren politischen Einfluss für deren Beendigung geltend machen, fordert medico international. Sonst haben die dort lebenden 1,8 Millionen Menschen keine Chance, dem Teufelskreis aus Not, Gewalt und Zerstörung zu entkommen. Es muss jetzt alles daran gesetzt werden, die Konfliktursachen zu beseitigen.  >>>

Hilfsgruppen kritisieren Staatengemeinschaf


Interview mit Felicia Langer
Die israelische Apartheid ist schlimmer als die südafrikanische
"Schweigen ist Mittäterschaft. Jeder der schweigt oder wegsieht, macht sich zum Täter"

Erste Patienten der Gaza-Hilfsaktion in Berlin angekommen
 
Palästinenser sehen Israel nach Wahl nicht als Partner für Gespräche:
"Keine Chance für Verhandlungen mit Netanjahu-Regierung"

Regierung ohne Feigenblatt
Benjamin Netanjahu hat die Wahl gewonnen. Für die Palästinenser bedeutet das nichts Gutes. Immerhin wissen sie jetzt, woran sie sind. >>>

Netanjahu macht Kehrtwende Nun doch wieder für Palästinenserstaat
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu ist nach nur drei Tagen von seinem Nein zu einer Zwei-Staaten-Lösung im Nahost-Konflikt wieder abgerückt. >>>

Die zionistische Besatzungsmacht will keinen Frieden Interview mit Dr. Ludwig Watzal


Der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung Christoph Strässer über Gaza und den Internationalen Strafgerichtshof:
„Die Reaktion Israels ist kontraproduktiv und überzogen“
Zum Interview


Abi Melzer, die andere jüdische Stimme: Wider das Verbot einer Nahost-Vortragsreihe an der VHS in Neuss

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Napp,
die Mitglieder der Jüdischen Stimme für gerechten Frieden in Nahost haben mit Erstaunen die Ereignisse in Neuss zur Kenntnis genommen. Besonders überrascht sind wir, da die Stadt Neuss bereits im Herbst 2013 das Thema „Nahost“ aufgegriffen hat und, wie im Flyer der Volkshochschule zu lesen ist, bereits auf großem Zuspruch stieß. Umso mehr verstehen wir nicht Ihre Entscheidung. Besonders beschämend fanden wir die Einmischung der Jüdischen Gemeinde in Düsseldorf und deren Druck, die Veranstaltungsreihe abzubrechen.
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Dutzende israelische Militärangehörige, die gegen die Verfolgung und Kontrolle der Palästinenser protestierten, aus der Armee entlassen
Im vergangenen September, nach der Militäroffensive gegen den Gazastreifen, haben 10 Offiziere und 33 Soldaten der wichtigsten Einheiten für Geheimdienst und Beobachtung einen offenen Brief an Premier Benjamin Netanyahu geschrieben, in dem sie die politische Verfolgung des palästinensischen Volkes in einer von Israel verordneten überwachten Gesellschaft kritisierten. Der Brief wurde in The Guardian veröffentlicht. "Unter dem Militärregime ist die palästinensische Bevölkerung der Spionage und Beobachtung durch den israelischen Geheimdienst vollkommen ausgeliefert. Während es für die Überwachung  israelischer Bürger strenge Beschränkungen gibt, ist dieser Schutz für Palästinenser nicht vorgesehen". "Die gesammelte und archivierte Information schadet unschuldigen Personen. Sie wird wird für die politische Verfolgung verwendet, und um in der palästinensischen Bevölkerung Zwiespalt zu schaffen."

Die israelische Armee hält es für gravierend, dass die Militärangehörigen ihre "politische" Meinung als Teil der Streitkräfte geäußert haben. "In den IDF ist kein Platz für die Verweigerung des Dienstes, und wir halten die Ausnutzung des Militärdienstes zur Äußerung einer politischen Einstellung für etwas Schwerwiegendes", erklärte der Sprecher der israelischen Armee lt. RT. "In diesem Fall wurde, angesichts des Verhaltens der Reservisten, das den an sie gestellten Erwartungen nicht entspricht, beschlossen, ihren Reservedienst in der Einheit zu beenden." Die entlassenen Militärangehörigen wiesen in ihrer Mitteilung darauf hin, dass die zusammengetragene geheime Information über einzelne Palästinenser gerechte Prozesse bei den Militärgerichten verhindert, da keine Beweise offen gelegt werden. Außerdem sagten sie, die Expansion israelischer Siedlungen im palästinensischen Gebiet habe nichts mit der nationalen Sicherheit zu tun. Ebenso argumentierten sie, dass die Baubeschränkungen, die wirtschaftliche Ausbeutung im Westjordanland und die Kollektivstrafen gegen die Bevölkerung von Gaza nicht zu einer nationalen Verteidigungsstrategie gehören.

"Millionen von Palätinenser haben über 47 Jahre unter dem israelischen Militärregime gelebt. Dieses Regime beraubt sie ihrer gundlegenden Rechte und enteignet ausgedehnte Landstriche für jüdische Siedlungen, die einem anderen Rechtssystem, einer anderen Gerichtsbarkeit und einer anderen Anwendung der Gesetze unterliegen", schrieben die Militärs. "Diese Realität ist kein unvermeidliches Resultat der Bemühungen des Staates sich zu schützen, sondern die Frucht einer Entscheidung."
Übersetzung/leicht gekürzt: K. Nebauer
http://www.palestinalibre.org/articulo.php?a=54913


Bilder aus GazaGaza-Krieg 2014:
Es gab keine sicheren Orte / Unabhängiger Untersuchungsbericht von israelischem medico-Partner "Ärzte für Menschenrechte" veröffentlicht

ARD v. 21.01.15 Ärzte werfen Israel Verbrechen vor

Wiederaufbau im Gazastreifen... Im Regen stehen gelassen
Auch fünf Monate nach dem Gaza-Krieg macht der Wiederaufbau in den zerstörten Gebieten kaum Fortschritte. Viele Familien in Gaza müssen weiterhin inmitten der Trümmer ihrer Häuser leben, da ihnen durch die anhaltende Blockade Baumaterialien wie Zement fehlen. >>>

 EnglischInfants in Gaza are freezing to death
Adel al-Lahham ist eins der drei Neugeborenen, die in Gaza erfroren sind. Seine Familie ist wie 200 000 andere Bewohner des Gazastreifens obdachlos.

EnglischThe New York Times: Bitter Cold Claims More Lives in Gaza

Basler Bischof Felix Gmür:
Die Abschottung des Gaza-Streifens muss rasch beendet werden, um die derzeitige „humanitäre Katastrophe" in dem Palästinensergebiet abzuwenden

„Erschreckend und berührend zugleich“
Bischofsbesuch im Heiligen Land  Radio Vatikan
„Wir sprechen hier von den vier „p“, auf Englisch. Zuerst „prayer“, das Gebet, die Gebetssolidarität zu haben mit den Menschen hier im Heiligen Land. Dann die „pilgrims“, also die Pilger immer wieder zu ermutigen, hierher zu kommen und das irdische Heimatland Jesu kennen zu lernen. Dann ist der dritte Punkt „pressure“, also den politisch Verantwortlichen die Situation deutlich zu machen, das nehmen die verschiedenen Delegierten in ihre Heimatländer mit und in die lokalen Bischofskonferenzen, wir dürfen da nicht nachlassen, auf die Schwierigkeiten hinzuweisen, gerade auch für die Christen hier in der Region. Das vierte „p“ ist „presence“, zu zeigen, dass wir kommen und dass wir uns nicht entmutigen lassen, wir staunen über euren Mut und eure Hoffnung. Das dürfen wir auch wieder hier erleben, weil es ja an vielen Stellen Hoffnung wider alle Hoffnung ist.“ 

Herta Däubler-Gmelin: Der Internationale Strafgerichtshof kann den Nahostkonflikt nicht aus der Welt schaffen. Dennoch ist der Beitritt Palästinas gut und richtig. Internationale Politik und Gesellschaft

Netanyahu bezeichnet die Eröffnung einer Voruntersuchung durch den IGH als 'empörend'

FAZ v. 18.01.15
Widerstand gegen Ermittlungen
Israel will Strafgerichtshof finanziell austrocknen. Israel hat eine Kampagne begonnen, um die Finanzierung des Internationalen Strafgerichtshofs zu kappen. Die Regierung forderte unter anderen Deutschland auf, die Zahlungen auszusetzen.

Die Zeit v. 18.01.15 Israel ruft zum Boykott des Internationales Strafgerichtshofs auf. Der israelische Außenminister Lieberman hat Deutschland und andere Länder aufgefordert, ihre Zahlungen an den ICC einzustellen.

Die Zeit v. 07.01.15
Palästinenser treten Anfang April Strafgerichtshof bei

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat angekündigt, dass das Rom-Statut ab dem 1. April auch für den "Staat Palästina" gelten werde.

Netanyahu fordert den IGH auf, den palästinensischen Beitrittsantrag abzulehnen
Der Beitritt ist möglich, seit Palästina 2012 den Beobachterstatus bei der UNO erhielt. Washington ist gegen den Beitritt, weil es der Meinung ist, vorher müsse durch direkte Verhandlungen mit Israel ein Friedensabkommen erreicht werden. Netanyahu sagte in einem Komuniquee: "Wir hoffen, dass der IGH den scheinheiligen Antrag der Palästinensischen Autonomiebehörde zurückweist, die kein Staat ist, sondern eine Körperschaft, die mit der Terrororganisation Hamas, die für Kriegsverbrechen verantwortlich ist,  verbunden ist."

Der Beitritt zum IGH ist eine der letzten Karten von Abbas, aber für die Israelis die Erklärung eines diplomatischen Krieges. Netanyahu erklärte: "Der Staat Israel ist ein Rechtsstaat, mit einer moralischen Armee, er beachtet die internationalen Konventionen, und wir werden unsere Soldaten schützen, wie sie uns schützen." Die USA versicherten, sie würden sich "energisch" gegen den palästinensischen Antrag stellen. Die Palästinenser haben bereits einmal, 2009, an den IGH appelliert, mögliche "Kriegsverbrechen" Israels während seiner Offensive Gegossenes Blei gegen Gaza zu untersuchen, hatten aber ohne einen Staat keinen Erfolg.  Dass der IGH rechtliche Schritte gegen israelische Politiker einleiten werde, ist noch lange keine Tatsache. Die Israelis haben daran erinnert, dass auch sie die Palästinenser vor das Gericht bringen würden. Hamas begrüßte den Antrag als "Schritt in die richtige Richtung". Übersetzung/gekürzt: K. Nebauer
Quelle: Palestina libre


Abbas unterzeichnet Beitritt zum Internationalen Strafgerichtshof
Eine Resolution zum Abzug Israels aus dem Westjordanland war bei den UN knapp gescheitert. Nun wenden sich die Palästinenser Den Haag zu. Netanjahu konterte prompt. >>>
Druck und Drohungen in jüngster Zeit von seiten Israels auf die Schweiz  ... "Da am 17. Dezember eine internationale Konferenz in Genf abgehalten werden soll, um insbesondere über das humanitäre Recht in den palästinensischen Gebieten zu diskutieren, hat die Schweiz Druck bekommen, v.a. von seiten Israels und der USA, die Organisierung (der Konferenz, Ü.) zu annullieren." ... >>>

Neujahr in der Westbank: Israelische Überfälle, Verhaftungen und ein Toter
Frühmorgens am Neujahr als alle noch schlafen überfallen 18 israelische Militärjeeps das Dorf Ni’lin.  Soldaten dringen in palästinensische Häuser ein und schießen mit Tränengas. >>>

2014 inhaftierten israelische Streitkräfte  1.266 palästinensische Kinder

im Westjordanland und in Ost-Jerusalem, wie Abdul-Naser Farawna, Verantwortlicher für die Angelegenheiten der Gefangenen bei der PLO, wie Middle East Monitor berichtet. Zur Zeit befinden sich etwa 200 Kinder in israelischen Haftzentren. Die meisten Verhaftungen seien in der zweiten Jahreshälfte erfolgt. Die israelischen Angriffe auf palästinensische Kinder hätten v.a. in Ost-Jerusalem signifikant zugenommen. Farawna sagte außerdem, die Kinder hätten erklärt, sie seien verschiedenen Foltermethoden unterworfen und ihrer elementaren Rechte beraubt worden. Zusammenfassung: K. Nebauer
Quelle: Palestina libre


Netanyahu verschwendete israelische Haushaltsgelder für den Siedlungsbau
Wie die palästinensische Nachrichtenagentur Sama berichtete, beschuldigte der entlassene israelische Finanzminister Yair Lapid Netanyahu, Haushaltsgelder für den illegalen Siedlungsbau in den besetzten Gebieten zu verschwenden. Lapid fragte die Israelis, ob sie der Korruption des Kabinetts von Netanyahu noch nicht müde geworden seien und bat die Korrupten, das geraubte Geld dem Volk zurückzugeben. Netanyahu, Moshe Yaalon (Verteidigungsminister) und Uri Ariel (Wohnungsbauminister) haben 300 Mio Shekel für den Bau einer Strasse für die israelischen Siedlungen Tapuach und Yitzhar ausgegeben. Am vergangenen Montag berichtete das Departement der PLO für Internationale Beziehungen, dass Israel 2014 den Bau von 21.000 Wohneinheiten in den besetzten palästinensischen Gebieten angeordnet hat. In der vergangenen Woche hat die israelische Regierung unter Mißachtung der internationalen Kritik am Siedlungsbau Pläne für den Bau von 307 Wohnungen in Ramot und 73 in Har Homa (beides in Ost-Jerusalem) veröffentlicht. Zusammenfassung: K. Nebauer
Quelle: Palestina libre

Europa muss Palästina anerkennen
Die israelische Führung hat intern keinen Anreiz, ihre Politik zu verändern. Nur durch Druck von außen kann eine Zwei-Staaten-Lösung Realität werden. >>>

Resolution zu Palästina scheitert im UN-Sicherheitsrat
Der Entwurf hat nur acht von neun benötigten Ja-Stimmen erhalten. Die von Jordanien vorgelegte Resolution forderte einen Rückzug Israels aus den Palästinensergebieten.  >>>

Video: Sumaya Farhat-Naser, palästinensische Friedenspädagogin und Autorin im Alpha-Forum


EnglischCrowdfunding:   Support Gaza Exhibition

Gaza wartet auf die Milliarden
Die Weltgemeinschaft hat Milliarden an Hilfsgeldern versprochen. Bislang ist im Gazastreifen jedoch praktisch nichts davon eingetroffen. >>>
Radio Vatikan: Lateinischer Patriarch fordert Wiederaufbau von Gaza

Gaza: eine Coca-Cola-Fabrik vor dem Wiederaufbau von Wohnungen
Mitten in Schutt und Trümmern soll in den nächsten drei Jahren eine Coca-Cola-Fabrik auf den Trümmern einer ähnlichen Fabrik, die in den 90er Jahren im Industriegebiet Karni, östlich von Gaza-City, gebaut und in den folgenden Kriegen sukzessive zerstört worden ist, errichtet werden. Die Baukosten belaufen sich nach Angaben des israelischen Koordinators für Aktivitäten in den besetzten palästinensischen Gebieten auf 20 Millionen Dollar, der vom israelischen Verteidigungsministerium grünes Licht für das Projekt erhalten hat. Besitzer der Fabrik sind  zwei wohlhabende Palästinenser aus Nablus, Munib al Masri und Zahl Khouri, wobei Coca-Cola für die Palästinensische Autonomiebehörde steuerfrei sein wird, wie Ha'aretz heute berichtet.
Man hofft, dass am Bau der Fabrik etwa 120 Palästinenser und später direkt oder indirekt etwa 1000 Palästinenser beschäftigt sein werden.
Laut Daten dem Palästinensischen Verband der Unternehmen wurden in der letzten israelischen Militäroffensive 419 Unternehmen und Geschäfte beschädigt, wovon 128 vollständig zerstört wurden, wobei die Arbeitslosigkeit 45% beträgt (nach Angaben von UNO und anderen Organisationen ist sie jedoch viel höher, Ü.).   Außerdem kamen über den Grenzübergang Kerem Shalom neun Lastwagen aus Jordanien mit Material wie z.B. Montagelinien nach Kontrolle durch die israelische Armee in den Gazastreifen. Übersetzung, gekürzt: K. Nebauer
Quelle: Palestina libre v. 23.12.14
Seit August hat Israel den Waffenstillstand in Gaza 160 Mal verletzt
Die Internationale Föderation für Menschenrechte (Helsinki, Ü.) hat angeprangert, dass Israel das im August mit der Hamas zustande gekommene Waffenstillstandsabkommen mehr als 160 Mal verletzt hat. In einem am Samstag (27.12.) veröffentlichen Bericht hat die palästinensische Nachrichtenagentur Wafa darauf hingewiesen, dass die militärischen Bewegungen Israels gegen die Palästinenser die Stabilität des Gazastreifens gefährden. In Übereinstimmung mit der Föderation wurden die meisten dieser Verletzungen als Angriffe der israelischen Streitkräfte auf palästinensische Fischer registriert, deren einzige Einkommensquelle das Meer ist, da Gaza seit 2007 unter der grausamen Blockade leidet. Die Zerstörung landwirtschaftlicher Flächen, vor allem östlich der südlich gelegenen Stadt Khan Yunis, ist eine weitere Verletzung des Waffenstillstands in Gaza, die sich fast täglich wiederholt. Der Stellvertreter der politischen Direktion der Hamas, Ismail Haniye, versicherte am Freitag, dass seine Bewegung den Waffenstillstand respektiere, wenn auch die Gegenseite sie respektiere.

Palästinenser und Israelis haben am 26. August in der ägyptischen Hauptstadt Kairo einem Waffenstillstand zugestimmt, der wegen des Wiederaufbaus der Küstenenklave auch die Öffnung der Grenzübergänge zwischen Gaza und den (anderen, Ü.) besetzten Gebieten mit einschließt. Außerdem wurden die Restriktionen aufgehoben, den den Fischern von Gaza (von Israel, Ü.) auferlegt worden waren, das heißt die Beschränkung der Schifffahrt auf drei Seemeilen, konkret: die Fischereizone wurde auf 6 Seemeilen (11 km) erweitert. (Tatsächlich werden Fischer von der israelischen Marina angegriffen, wenn sie sich der 3-Meilen-Grenze nähern. Ü.) Seit dem Inkrafttreten des Abkommens hat Israel es mit seinen Bombardierungen auf Gaza und Angriffen auf palästinensische Fischer und Bauern vielfach verletzt.  Übersetzung: K. Nebauer
Quelle: Palestina libre v. 28.12.14

Die UNO bestätigt, dass Israel ihre Untersuchung über die (letzte israelische) Gazaoffensive torpediert
Die Unabhängige Untersuchungskommission der UN bestätigte heute, dass die israelische Regierung auf ihre wiederholten Bitten um (die Ermöglichung, Ü.) persönliche Interviews mit palästinensischen Opfern und Verantwortlichen der israelischen Exekutive nicht reagiert. Die Kommission gab an, alles zu tun, was möglich ist, für eine Einreise in den Gazastreifen, in das Westjordanland inkl. Ost-Jerusalem und Israel, um ihre Mandatspflicht zu erfüllen, die von der Organisation verlangt, alle Verletzungen des internationalen humanitären Rechts und der Menschenrechte im besetzten palästinensischen Gebiet inkl. Ost-Jerusalem und vor allem im Gazastreifen im Zusammenhang mit den seit dem 13. Juni 2014 durchgeführten Militäroperationen zu untersuchen. [...] Die drei Kommissionsmitglieder machten klar, dass ihr Mandat Untersuchungen der Angriffe bewaffneter palästinensischer Gruppen von Gaza auf Israel, die Operation Protective Edge und die israelischen Aktionen im Westjordanland umfassen. [...] Die Kommission gibt an, dass sie wegen der ausbleibenden israelischen Antwort weiterhin aktiv die Zusammenarbeit mit der ägyptischen Regierung sucht, die schon ihre Bereitschaft bekundet hat, die Einreise in den Gazastreifen zu ermöglichen, sobald die Sicherheitslage dies erlaube. Inzwischen hat die Kommission Zeugen und Opfer des Konflikts über technologischen Mittel befragt. Die Zeugnisse, die (die Kommission) bis jetzt gehört hat, waren sehr bewegend, und die Mitglieder der Kommission seien sich zutiefst der enormen Verantwortung den Opfern gegenüber bewußt, die ihr Vertrauen mit Berichten von sehr persönlichen und traumatischen Erfahrungen in sie gesetzt haben. Die Kommissionsmitglieder beabsichtigen, die Region Anfang 2015 zu besuchen. [...]   Übersetzung/Kürzung: K. Nebauer
Quelle: El Economista v. 23.12.14
HäuserzerstörungIsrael hat 2014 1.000 palästinensische Häuser im Negev zerstört
Wie die Islamische Bewegung im Negev gestern berichtete, hat  die israelische Regierung 2014 mindestens 1.000 palästinensische Wohnhäuser im Negev zerstört, um dort illegale jüdische Siedlungen zu bauen. Die betroffenen Palästinenser wollen weiterhin Widerstand gegen die Enteignung des Bodens für den Siedlungsbau leisten. Etwa 160.000 Beduinen leben in der Mehrheit in Weilern im Negev in extremer Armut. Die Hälfte der Weiler sind von der israelischen Regierung nicht anerkannt und haben keinen Zugang zu öffentlichen Diensten (Wasser, Strom, Krankenhäuser etc., Ü.). Im vergangenen September haben 42 palästinensische und internationale Organisationen die israelische Regierung wegen der Zerstörung der palästinensischen Häuser und der gewaltsamen Vertreibung von etwa 40.000 Beduinen aus dem Negev angeprangert und die internationale Gemeinschaft aufgefordert, dies zu verhindern. Übersetzung/Kürzung: K. Nebauer
Quelle: Palestina libre v. 23.12.14

Abi Melzer,   Mitglied der Jüdischen Stimme für einen gerechten Frieden e. V.: Die (geplatzte) Canaan Konferenz
Es passierte wieder, was immer in solchen Fällen passiert und womit wir in  Deutschland schon seit Jahren leben müssen. Von Broder bis zum Zentralrat, von der Bundeskanzlerin bis zu Petra Pau, Volker Beck, Stefan Ruppert oder Franz Josef Jung wird immer behauptet, dass Kritik an Israel erlaubt sei. Kaum hat man versichert, dass man nichts gegen Kritik habe, wird über den Erstbesten, der Israel kritisiert, hergefallen und mundtot gemacht.  >>>

Uri Avnery: FAST  EINTAUSEND israelische Persönlichkeiten haben schon einen Aufruf an die Europäischen Parlamente unterschrieben, sie sollten ihre Regierungen bitten, den Staat Palästina anzuerkennen. >>>

Europäischer Gerichtshof zu Terrorliste Hamas gewinnt Klage gegen EU
Spiegel v. 14.12.14 Deutschland will Kriegsschiffe für Israel finanzieren
Deutschlandfunk v.15.12.14
Israelische Intellektuelle verlangen Anerkennung Palästinas
Englisch Torture in Israeli Prisons by Stephen Lendman
Israel, eine Scheindemokratie Gideon Levy

"Wir sind keine Terroristen, sondern ein Volk, das verucht zu überleben"
Laut dem palästinensischen Botschafter in London, Manuel Hassassian, "kann die Welt vor den Grausamkeiten, die Israel verübt, nicht die Augen verschliessen". Der UN-Sicherheitsrat debattiert über die Verleihung des Status eines Staates an Palästina, um dem Konflikt mit Israel ein Ende zu setzen und den Frieden zu erreichen. "Wir haben uns an den UN-Sicherheitsrat gewandt, um den Status eines Staates zu bekommen und die israelische Besatzung zu beenden, denn wir können ihrer (Israels, Ü.) Position nicht beipflichten", bekundete der palästinensische Botschafter in London, Manuel Hassassian in einem Interview mit RT. Hassassian erinnert daran, dass Israel das Westjordanland nicht als besetzt, sondern als umstritten bezeichnet. "Wir können nicht zusehen, wie sie unsere heiligen Stätten zerstören und israelische Siedlungen errichten", sagt der Botschafter. "Ich denke, der Welt muss klar werden, dass wir keine Terroristen sind. Wir sind ein Volk, das versucht unter den Bedingungen einer Besatzung zu überleben. Der längsten Besatzung in der modernen Geschichte", betont der Botschafter.  Übersetzung: K. Nebauer
Quelle: Palästina libre v. 19.12.14

Israel lehnt es ab, seine Truppen aus Palästina zurückzuziehen
Der israelische Minister für (internationale Beziehungen und, Ü.) Nachrichtendienste Yuval Steinitz hat am vergangenen Mittwoch mit harten Worten die Forderung Palästinas in einem Antrag an den UN-Sicherheitsrat auf Rückzug der israelischen Truppen aus den besetzten Gebieten bis Ende 2017 abgelehnt. "Das ist kein Friedensprozess. Was sie vorschlagen, ist ein Kriegsprozess", behauptet Steinitz. Wenn die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) weiterhin die Friedensverhandlungen "sabotiere" und unilaterale Schritte gegen Israel durchführt, dann müsse das Land alle Optionen in Betracht ziehen inkl. die Auflösung der PA, versicherte er im israelischen Rundfunk. Auch der israelische Außenminister Avigdor Liebermann sprach von einem "neuen aggressiven Schritt der Palästinenser", die unilateral handelten. Israel vertritt die Meinung, der Friede könne nur durch ein Abkommen zwischen beiden Parteien erreicht werden.  Der letzte Antrag wurde von Jordanien im Namen der arabischen Staaten und der Palästinenser vorgebracht. Der Sprecher des US-Außenministeriums Jen Psaki sagte, die USA werde den palästinensischen Antrag nicht unterstützen. "Wir können einen Trag, der die Präsenz der Sicherheitstruppen zeitlich limitert, nicht unterstützen", gab Psaki zu verstehen. Übersetzung: K. Nebauer
Quelle: Palestina libre v. 19.12.14   


EnglischAfter Army Killed Minister Abu Ein, Palestine Demands International Protection
Von Soldat gewürgt: Minister der Palästinenser stirbt auf Weg in Klinik Focus
Schläge mit Gewehrkolben? Spiegel

Renate K.:
Selbst wenn es eine Aufklärung geben wird, ist die Ursache all dieser Tragödien nicht beseitigt: Die BESATZUNG mit der einhergehenden Entmenschlichung der Palästinenser.  Wie man an Gaza sehen kann, gelingt es der israelischen Regierung immer noch oder immer wieder, Straflosigkeit zu erlangen, indem die Schuld einfach umgekehrt wird oder Untersuchungen erst gar nicht zulässt.  Wie lange noch ?
Mehr und mehr werden international kleine Anzeichen der Wende der öffentlichen Meinung gesetzt, wie Appelle und internationale Resolutionen, z.B. die BDS, Anklagen der UNO und von Amnesty International. Auch die sogenannte Anerkennung Palästinas von einigen Ländern sind kleine solidarische Zeichen, wenngleich sie keine rechtlichen Auswirkungen auf die Palästinenser haben. Es ist aber zumindest ein Zeichen der Solidarität, das den Menschen in Palästina das Gefühl gibt, nicht ganz von der Weltgemeinschft verlassen zu sein. 


Letzter Bericht von Amnesty International:
Israel habe während der Invasion in den Gazastreifen im vergangenen Sommer Kriegsverbrechen begangen.
 >>>

EnglischDr. Mad Gilbert:  'I saw beheaded children in Gaza'

Die israelische Marine hat zwölf Fischer aus dem Gazastreifen festgenommen und ihre Boote konfisziert,
wie das Al-Mezan-Zentrum für Menschenrechte informiert. Vier Festnahmen fanden in der Gegend von Al-Sudaniya und fünf in Gaza City statt. Die israelischen Streitkräfte konfiszierten vier Fischerboote und brachten sie an einen unbekannten Ort. Ein Sprecher der israelischen Armee sagte, die fünf Fischerboote hätten die von Israel erlaubte Fischereizone überschritten. Die von Israel verhäbgten Restriktionen haben die Fischindustrie Gazas ruiniert. Übersetzung/Zusammenfassung: K. Nebauer
Quelle: Palestina Libre v. 07.12.14


Ruty Ferrera, Pazifistin und Mutter von Uriel, einem israelischen Wehrdienstverweigerer
"Uriel ist im Gefängnis, um das palästinensische Volk zu verteidigen"

Jedes Jahr nach dem Ende der Sekundarschule tun sich einige israelische Jugendlichen zusammen und verfassen einen Brief, den sie an den Premierminister und den Verteidigungsminister schicken, und in dem sie schreiben, dass sie sich weigern in der Armee zu dienen. Sie sagen, sie seien Pazifisten und Gegner der Besatzung, der unterschiedlichen Behandlung und der Unterdrückung des palästinensischen Volkes im Westjordanland und im Gazastreifen. Auch lehnen sie die Diskriminierung der Palästinenser mit israelischer Staatsbürgerschaft ab. Uriel, ein junger, 19-jähriger Orthodoxer, der in Beer Sheva geboren ist, ist einer von ihnen. >>>
Israel hat 2014 den Bau illegaler Wohnungen vervielfacht, lt. der Webseite Qudsnet, die Abdul-Hady Hantash, einen palästinenschen Experten für den jüdischen Siedlungsbau, zitiert. Mit dem wachsenden Siedlungsbau suche Israel die Schaffung eines unabhängigen palästinensischen Staate szu verhindern und von Palästinensern bewohnten Gebiete voneinander zu trennen. 
Die Zahl der von Israel heimlich errichteten Wohnungen  sei viel höher als die der öffentlich bekannt gegebenen. Übersetzung/gekürzt: K. Nebauer
 Quelle: Palestina Libre v. 07.12.14


Geboren in Gaza
Der spanische Journalist Hernán Zin hat den Dokumentarfilm "Nacido en Gaza" gedreht, in dem ausschließlich Kinder zu Wort kommen: Es gab Momente, in denen ich die Kamera sinken ließ,weil ich die Tränen nicht mehr zurückhalten konnte. Hernán Zin ist im August während der israelische Offensive "Protective Edge" in den Gazastreifen gegangen, um einen besonderen Blick auf den Konflikt einzufangen und die Stimmen von zehn palästinensischen Kindern über ihre Vorstellung von dem, was ihnen geschieht, aufzunehmen.  >>>

EnglischDenying Palestinians Their Humanity
A Response to Elie Wiesel

Neues Deutschland
Was wurde eigentlich aus dem Waffenstillstand zwischen Israel und der Hamas?

Ein Monat nach Ende des Gaza-Krieges ist alles so schlecht wie eh und je

Gregor Gysis “Klo-Affäre”
Ludwig Watzal:
Englisch Why I Was Censored from Talking About Israel In Germany 
Die Ramelowisierung und Israelisierung der Linkspartei

Video  Die Gysi-Jagd durch die Augen des Jägers
Warum ist Herr Gysi vor Max Blumenthal und David Sheen geflohen? Warum werden die beiden als Israel-Hasser oder sogar als Antisemiten von den deutschen Medien verunglimpft? 
Siehe auch:
Öffentliche Hetze gegen zwei jüdische Journalisten und drei Abgeordnete der Partei Die Linke

Hierzu Brief der Jüdischen Stimme für gerechten Frieden in Nahost an die beiden MdB’s Pau und Beck sowie an Reinhold Robbe, DIG
Publik-Forum

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UNRWA beginnt Solidaritäts-Kampagne für Palästina
Mehr als 5 Millionen Flüchtlinge aus Palästina warten noch immer auf eine gerechte Lösung ihrer schwierigen Situation. UNRWA Spanien beginnt die Solidaritäts-Kampagne #lafotomenosvista (deutsch: das am wenigsten gesehene Foto). Aus Anlass des Internationalen Tages der Solidarität mit dem palästinensischen Volk beginnt UNRWA Spanien, die UN-Agentur für die Flüchtlinge aus Palästina, eine Sensibilisierungskampagne unter dem Motto "das am wenigsten gesehene Foto", um den spanischen Bürgern die Situation der Binnenflüchtlinge in Gaza bewusst zu machen und Hilfen für den Wiederaufbau in Gaza nach der Militäroffensive im Sommer zu mobilisieren. >>>

Fünf EU-Staaten protestieren offiziell gegen Landenteignung in der Westbank
Palästina als Staat anerkennen? Immer mehr europäische Länder wollen Palästina als Staat anerkennen. Schweden ist nun diesen Weg gegangen, zuvor hatte das britische Unterhaus der eigenen Regierung diesen Schritt empfohlen. Wird das die Friedensverhandlungen vorantreiben? Unsere aktuelle Umfrage – und das Pro- und Contra von Rolf Verleger und Thomas Hoppe

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Publik-Forum

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verhafteter PalästinenserPalästinensische Gefangene sind unmenschlicher Behandlung ausgesetzt
Das Komitee für Angelegenheiten der Gefangenen berichtete, dass Israel palästinensische Gefangene illegaler, unmenschlicher und demütigender Behandlung aussetzt. Der palästinensische Anwalt Husein Sheikh prangerte eine Reihe von Misshandlungen an, die die Beauftragten im Strafzentrum der jüdischen Siedlung Etzion an mindestens 50Palästinensern, die sich dort befinden, begehen, wie Unterbringung in Isolationszellen, Vorenthaltung von Essen und Trinken über Stunden. Gefangene werden gezwungen, sich vor den Mitgefangenen nackt auszuziehen und müssen in einigen Fällen in der Kälte der Nacht ohne Kleidung bleiben. Außerdem werden Palästinenser sehr häufig von den Israelis verbal misshandelt. Die Zellen seien oft  mit Ungeziefer verseucht, ohne Klimatisierung, während die Gefangenen im Winter keine Decke haben.Ende Oktober benannte die UNO etwa 200 Foltermethoden, B'Tselem zählte 105 Foltermethoden auf, die an palästinensischen Gefangenen praktiziert werden. Wie der Club der Palästinensischen Gefangenen mit Sitz in Ramallah am 22. November berichtete, wurden in Ost-Jerusalem etwa 40% der festgenommenen Kinder Opfer von sexuellem Missbrauch durch die israelische Polizei. Laut dem palästinensischen Ministerium für Palästinensische Gefangene befinden sich zur Zeit mindestens 7.000 Palästinenser in israelischer Haft, darunter etwa 250 Kinder und Jugendliche.  Viele der Gefangenen befinden sich ohne einen vorhergehenden Gerichtsprozess in "Administrativhaft". Übersetzung, gekürzt: K. Nebauer
Quelle: Palestina libre v. 04.12.14
VerhaftungenVerhaftungswelle bei Palästinensern durch israelische Sicherheitskräfte
Wie die Gesellschaft für Palästinensische Gefangene mitteilt, wurden in den letzten 3 Wochen im Westjordanland und in Ost-Jerusalem 380 Palästinenser festgenommen: in Ost-Jerusalem 190, Hebron 70, Ramallah 32, Bethlehem 24, Jenin 18, Tulkarem 14, Nablus 14, Tubas 9, Salfit 5, Qalqilia 4. Von den Palästinensern, die nach der Ermordung der drei jungen Siedler im verganenen Juni inhaftiert wurden, ist bisher noch keiner frei gelassen worden. Übersetzung/Zusammenfassung: K. Nebauer  

Englisch Israeli police caught on video being disgusting
Israeli police in Jerusalem have been caught on video recently spraying East Jerusalem Palestinian neighborhoods with a concoction they call “skunk spray”. The liquid is a mixture of sewage and rotting animal roadkill. >>>

A Statement of the Israeli Committee Against House Demolitions - ICAHD
Englisch ISRAEL SOWS DESPAIR AND SENSELESS VIOLENCE

Eine Stellungnahme des Israelischen Komitees gegen Hauszerstörungen (ICAHD)
Israel sät Verzweiflung und sinnlose Gewalt


Audio: Solidarisch mit einem Luftgebilde Kommentar von Bettina Marx

Frankreich will Palästina als Staat anerkennen
JCall  European Jewish Call For Reason:
Französisch  Pour la reconnaissance de l’État de Palestine

Élisabeth Guigou, IPG:
Weshalb wir wollen, dass Frankreich den Staat Palästina jetzt anerkennt.

Publik-Forum: Palästina als Staat anerkennen?
Pro und Contra  von Prof. Rolf Verleger und Prof. Thomas Hoppe

Hierzu Stellungnahme von Franz Piwonka

Der Semit v.  30.11.14 Europa muss Palästina anerkennen
Der Semit v. 23.11.14  Angela Merkel: Wie lange noch?
Obwohl immer mehr europäische Staaten inzwischen Palästina anerkennen, betonte die Kanzlerin Angela Merkel am Freitag nochmals, dass sie keine einseitige Anerkennung eines palästinensischen Staates akzeptieren wird, da ihrer Meinung nach, eine solche Anerkennung die erwünschte Lösung nicht näher bringen wird. Wer soll und wer kann das verstehen?
Der Semit v. 23.11.14  .... Die UNO hat ein Land geteilt, das ihr nicht gehörte, aber selbst der Teil, der für die Palästinenser bestimmt war, wurde ihnen nicht übertragen....  Der 29. November 1947, der für die Juden in Israel zum Tag der Freude geworden ist und des Sieges bei der Abstimmung der Vereinten Nationen über das Schicksal Palästinas, ist eigentlich ein Tag der Schande für die Nationen, die damals in der UN vertreten waren. Es ist ein Tag, der nicht nur an die Gründung Israels erinnern soll, sondern vor allem auch ein Tag, an dem die UNO Palästina zum Freiwild erklärt  und schutzlos gelassen hat für die räuberischen Gelüste der Zionistischen Weltorganisation
. >>>
Israel und USA möchten Treffen der Unterzeichnerstaaten der 4. Genfer Konvention verhindern
Wie Ha'aretz heute berichtet, versuchen Israel und die USA ein Treffen der Unterzeichnerstaaten der 4. Genfer Konvention im kommenden Monat in Genf zu verhindern, bei dem die Situation in den besetzten palästinensischen Gebieten untersucht werden soll.  Das Treffen wurde von der Schweiz vorgeschlagen, die vor Monaten begonnen hat mit den 196 Unterzeichnerstaaten über die Einberufung einer Sondersitzung zu beraten, wie Ha'aretz unter Nennung israelischer und westlicher diplomatischer Quellen berichtet.Laut Ha'aretz glauben israelische Funktionäre, dass die Schweiz unter starkem Druck von Seiten der Palästinenser und arabischer Staaten steht, vor allem nachdem Palästina zu Anfang des Jahres der Genfer Konvention beigetreten ist, kurz nach der Unterbrechung der letzten Verhandlungen mit Israel. >>>

Wirtschaftliche Anreize für die Palästinenser, damit sie ihre Heimat verlassen
Der Spiegel v. 28.11.14 Israel will sich per Gesetz zum jüdischen Nationalstaat erklären - in dem sollen nach dem Willen von Außenminister Lieberman offenbar keine Araber leben. Wer geht, soll Geld bekommen.

Siehe auch  Radio Vatikan:
Palästinensische Christen erwägen Auswanderung

Nationalstaats-Gesetz Kritiker sehen Israels Demokratie in Gefahr
Video: Der Streit ums Öl in Palästina

Hoffnung für Palästina


Der südafrikanische Präsident Jacob Zuma beschuldigte Israel, sich "gegen die ganze Welt zu stellen " und forderte ein Ende des Siedlungsbaus im Westjordanland und in Ost-Jerusalem
"Wir wiederholen unseren Aufruf zu einer totalen Beendigung aller Aktivitäten des Siedlungsbaus)", sagte Zuma auf einer Pressekonferenz mit Mahmud Abbas, der zu Besuch in Pretoria ist. Der Siedlungsbau "untergrabe jede Hoffnung auf eine Lösung auf dem Zwei-Staaten-Prinzip, wie es von den Vereinten Nationen und der internationalen Gemeinschaft vorgesehen ist." "Die einzige Form, zu einem dauerhaften Frieden zu gelangen, sind freie und ehrliche Verhandlungen zwischen den Palästinensern und dem israelischen Staat. Südafrika ist bereit, in diesem Prozess mitzuhelfen." Der südafrikanische Präsident kritisierte auch die Vereinten Nationen. Die überwältigende Mehrheit der Welt sei mit zwei Staaten einverstanden, die friedlich neben einander leben. Aber man habe ein Problem mit einem Land, dass allen anderen die Stirn biete. "Ich glaube nicht, dass das System (der UNO) zulassen darf, dass ein einziges Land der ganzen Weit trotzt. Das ist unakzeptabel.", sagte Zuma. Mandela sagte einmal: "Die Freiheit Südafrikas ist ohne die Freiheit der Palästinenser unvollständig." Südafrika hat 2012 Produkte "made in Israel" aus den besetzten Gebieten verboten. Der ANC hat außerdem seinen Mitgliedern empfohlen, nicht nach Israel zu reisen. Übersetzung/Zusammenfassung: K. Nebauer
Quelle: Palestina libre v. 26.11.14


Großbritannien revidiert wieder seinen Rüstungsexport nach Israel
Wie die britische Regierung heute bestätigt hat, führt Großbritannien zur Zeit eine zweite Revision der Lizenzen für den Rüstungsexport nach Israel durch, um sicher zu stellen, dass (diese Güter) nicht für die Verletzung des Völkerrechts verwendet werden. Diese neue Revision kommt nach dem Tod eines Palästinensers, der von der israelischen Armee im Gazastreifen, in einer Zone nahe an der Grenze, erschossen wurde. Das ist der erste Tod, seit der letzte Krieg, der 50 Tage gedauert hat, endete. Eine Regierungssprecherin bestätigte in einer Meldung: "Um sicher zu stellen, dass diese neue Information beachtet wird und im Wissen, dass der Waffenstillstand seit mehr als zwei Monaten in Kraft ist, haben die Minister zu Anfang dieses Monats beschlossen, eine weitere gründliche Revision durchzuführen."

Die Regierung führte bereits im August als Reaktion auf den Konflikt zwischen Israel und der Hamas in Gaza eine Revision durch. Über diese (Revision) versicherte (die Regierung), dass sie zwölf Lizenzen zum Export von militärischem Material nach Israel suspendieren würde, wenn die Feindseligkeiten in der Zone fortdauerten. Diese Studie schloss damit, dass die "große Mehrzahl" der Exportlizenzen nach Israel sich nicht auf Material bezog, das in Gaza verwendet werden könnte. Ein Bericht einer parlamentarischen Kommission vom Juni gab bekannt, dass die Regierung Ausnahmeverträge (Verträge mit Zollbefreiung) für den Export von Rüstungsgütern im Wert von mehr als 7.800 Millionen Pfund (9.850 Mio Euro) nach Israel genehmigt hatte. Diese Verträge schlossen schusssichere Westen und Komponenten für "Drohnen" und Raketen ein. Die "Lobby" Kampagne gegen den Waffenhandel hat ihrerseits eine Untersuchung veröffentlicht, die zeigt, dass die Regierung Militärlizenzen mit Israel im Wert von 7 Mio Pfund (8,8 MioEuro) unterzeichnet hat. Übersetzung: K. Nebauer
Quelle: Palestina libre v. 24.11.14

Palästinenser an Israels Grenze zu Gaza erschossen
32-jähriger von israelischen Soldaten erschossen / Umstrittenes »Nationalitätsgesetz« im israelischen Kabinett beraten.


EnglischJewish Voice for Peace statement on the escalating situation in Jerusalem

Here are a handful of thoughtful articles that we found helpful in making sense of this weeks events:

JVP Rabbinical Cabinet Response to Escalating Violence in Jerusalem


Wer Palästina (als Staat) anerkennt und wer nicht
135 Staaten haben bisher Palästina anerkannt, 138 sind für einen Beobachterstatus von Palästina bei der UNO. Die spanische Regierung würde für die Anerkennung Palästinas als Staat eine konzertierte Entscheidung in der EU bevorzugen, was auch der Wunsch der Hohen Repräsentantin für die Außenpolitik der EU, Federica Mogherini, ist. Eine gemeinsame und einhellige Anerkennung scheint aber nicht machbar. In Europa anerkennen Palästina: Polen, Tschechische Republik, Ungarn, Rumänien, Malta, Zypern und Schweden. Weitere Länder haben Palästina vor ihrem Beitritt zur EU anerkannt.

Nicht anerkennen Palästina: Deutschland, Holland, Dänemark.
Die Anerkennung überlegen: Frankreich, Großbritannien, Irland und Spanien. In Frankreich wird Ende des Monats abgestimmt. Im britischen Parlament wurde am 13. Oktober mit 274 Pro- und 12 Contra-Stimmen abgestimmt; das konnte aber die Position von David Cameron (contra) nicht erschüttern. Die Labour-Parteistimmte zwar dafür, ein Teil ihrer Mitglieder ist aber der Meinung, dass dafür aber ein Fortschritt in den Friedensverhandlungen Bedingung sein sollte. Übesetzung/Zusammenfassung: K. Nebauer
Quelle: Palestina libre v. 18.11.14
Pflichten der EU gegenüber Ost-Jerusalem
Zwischen dem 15. und 19. November besuchten Vertreter von palästinensischen und israelischen Menschenrechtsorganisationen Brüssel und riefen die Europäische Union auf, sich an das Völkerrecht und die eigene Rechtssprechung zu halten, um den Rechtsverletzungen in Ost-Jerusalem durch Israel ein Ende zu setzen. >>>

Stellungnahme des Israelischen Kommitees gegen Hauszerstörungen (ICAHD) vom 18.11.201:
"Israel säht Verzweiflung und sinnlose Gewalt"
Die ‘zionistische Antwort’ auf die Abwärtsspirale sinnloser Gewalt, in der sich Jerusalem zur Zeit befindet, lautet: Hauszerstörungen, Massenverhaftungen, Widerrufung des Aufenthaltsrechts eingeborener Jerusalemer, Abriegelung palästinensischer Viertel mit Betonblocks, Bewaffnung jüdisch-israelischer Milizen, und Bemerkungen unterhalb der Gürtellinie für den Letzten, der noch an eine Zwei-Staaten-Lösung glaubt, Abu Mazen. Sie versuchen alles, nur nicht die Beendigung der Besatzung und eine gerechte politische Lösung.  >>>

Aljazeera v. 19.11.14 Dutzende palästinensische Familien in Jericho  erhielten von den israelischen Behörden schriftliche Bescheide, dass sie ihre Häuser unverzüglich verlassen sollen, weil sie zerstört werden.

"Mein Bruder war sehr glücklich. Er hatte keinerlei Problem, das ihn zu einer Selbsttötung hätte veranlassen können. Ich habe mir die Leiche angeschaut und sah Blutergüsse und andere Zeichen dafür, dass er verprügelt worden war"
Spiegel v. 17.11.14 Palästinensischer Busfahrer erhängt Ein palästinensischer Busfahrer ist in Jerusalem erhängt aufgefunden worden. Die israelische Polizei sagt, es war Suizid. Die Familie des Toten behauptet, der Mann sei von Israelis gelyncht worden. Familienangehörige  des Toten  behaupten, der 32-jährige Familienvater sei von Israelis ermordet worden

Uri Avnery, Gush Shalom: Wein, Blut und Benzin KAFR KANNA, ein Dorf in der Nähe von Nazareth, ist wahrscheinlich der Platz, wo Jesus – gemäß dem Neuen Testament – Wasser in Wein verwandelt hat. Nun ist es das arabische Dorf, wo die israelische Polizei Steine in Blut verwandelt. ... Wie so häufig bei Polizeiberichten, so war auch dies ein Bündel Lügen.  UNGLÜCKLICHERWEISE (für die Polizei) wurde der Vorfall von Sicherheitskameras aufgenommen. >>>

Ludwig Watzal: Chapeau Max Blumenthal und David Sheen! Der Auftritt des US-amerikanischen Journalisten Max Blumenthal und des israelischen Friedensaktivisten und Journalisten David Sheen in Deutschland war ein Erfolg, weil er gezeigt hat, dass die deutsche politische Klasse unfähig ist, mit Kritik an israelischen Kriegsverbrechen an den Palästinensern rational umzugehen. >>>

Felicia Langer:  ’’Blessed are the Peacemakers“
.... Die beiden Gäste wurden als Antisemiten diffamiert, und ich habe noch einmal eine Verleumdungsaktion erlebt – so wie 2009 nach der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an mich. >>>

Anschläge und Unruhen in Jerusalem
Auf dem Weg zur dritten Intifada? Jerusalem ist wieder eine Frontstadt, seitdem das Gespenst der Intifada umgeht. Informationen von Inge Günther aus Jerusalem  >>>
Die Knesset-Abgeordnete Hanin Soabi - Gefürchtet, gehasst, geschasst
Hanin Soabi kämpft um Gerechtigkeit für die Palästinenser. Mit ihrer harschen Kritik fordert sie in Israel immer wieder Staat und Gesellschaft heraus. Die Konsequenzen nimmt sie in Kauf. Ulrike Schleicher hat die streitbare israelische Politikerin in Jerusalem getroffen. >>>

Untersuchung zum Gaza-Krieg  Israel verweigert UN-Kommission die Einreise
FAZ v. 13.11.14 Israel will Untersuchung zum Gaza-Krieg verhindern
Eine UN-Expertengruppe, die mögliche Verstöße gegen das Völkerrecht während des letzten Gaza-Kriegs untersuchen soll, darf nicht nach Israel einreisen.  >>>
Bereits im August hatte Israel seine Vorbehalte deutlich gemacht, als das UN-Komitee eingesetzt wurde.


EnglischThe International Criminal Court (ICC) set to declare attack on Turkish aid ship a 'war crime'
EnglischGlobal court says will not investigate Israeli raid on Turkish flotilla dieselbe Leier wie immer Jetzt müssen Prozesse wegen Kriegsverbrechen der israelischen Marine vor nationalen Gerichten geführt werden  >>>
EnglischMogherini urged to suspend EU-Israel Association Agreement by 310 human rights groups and unions
EnglischGaza residents lose faith in international aid
Lateinisches Patriarchat von Jerusalem „Londons Anerkennung des Staates Palästina ist ein Beispiel, dem man folgen soll“
Spiegel v. 30.10.14
Schweden erkennt Palästina als Staat an
ARD v. 30.10.14 Nach Anerkennung Palästinas Israel zieht Botschafter aus Schweden ab "Anerkennung Palästinas ist ein wichtiger Schritt"

Ende der Raketenschnellbootenkrise: die BRD gibt Israel 300 Millionen € Preisnachlass
Die Übereinkunft ist der Widerruf der ursprünglichen Entscheidung Berlins, den Nachlass wegen des israelischen Siedlungsbaus zurückzuhalten. Nachdem Berlin zustimmte, die Raketenschnellboote, die Israels Gasfelder vor Israels (und Gazas ER) Küste schützen sollen, um 300 Millionen zu verbilligen, ist, so Offizielle beider Seiten, die dadurch ausgelöste Krise beendet.  Die Gespräche zwischen Israel und Deutschland, um drei Raketenschnellboote zum Schutz der Gasfelder vor der Küste  zu kaufen, begann schon vor einem Jahr. Haaretz berichtete, dass das Geschäft etwa 900 Millionen Euro wert ist. >>>
Siehe auch unten

Die palästinensischen Oliven verfaulen im Schatten der jüdischen Siedlungen Agentur AFP
Abu Mohamed, ein 70-j. Palästinenser, zeigt aus der Entfernung auf die mit Früchten beladenen Ölbäume, aber auch dieses Jahr wird er sie nicht ernten können, da zwischen ihm und seinen Bäumen eine jüdische Siedlung liegt. Seit rund um das palästinensische Dorf Al Janiya mit seinen 14.000 Einwohnern im besetzten Westjordanland sechs jüdische Siedlungen errichtet worden sind, gibt es regelmäßig Angriffe auf die (palästinensischen) Bauern, Bäume werden entwurzelt, Felder abgefackelt. >>>

Landraub ohne Ende
Trotz der internationalen Verurteilung hat die israelische Regierung am 23.10. den Bau weiterer 1.600 Wohneinheiten für jüdische Siedler in Ost-Jerusalem genehmigt. Am gleichen Tag enteigneten israelische Behörden 5 Hektar palästinensischen Privatlandes in der Nähe des jüdischen Siedlungsblocks Ariel im Westjordanland. Nahe der Siedlung Barqan zerstörten israelische Bulldozer palästinensische Felder, die zur Ortschaft Haris gehören; Dorfbewohner berichteten, dass dutzende Siedler von der nahe gelegenen Siedlung kamen und bei der Zerstörung der Felder halfen. Palestina libre
Zusammenfassung aus dem Spanischen: K. Nebauer

Israeli occupation forces destroy water networks and launch assault on farmers:
Am 16.09.14 erließ die israelische Besatzungsmacht eine Order, die den Bauern von Atov, östlich von Tubas,die Bewässerung ihrer Terrassenfelder verbietet. Drei Tage zuvor hatten Besatzungskräfte die Bewässerungsanlage zerstört, die die Bauern auf ihr Land gebracht hatten, und jedem Palästinenser mit Festnahme gedroht, der ein Land bearbeitet. Zwei Bauern wurde der Traktor konfisziert und mit der Konfiszierung weiterer Arbeitsgeräte gedroht. Zusammenfassung aus dem Englischen: K. Nebauer

Stillstand in Krankenhäusern im Gazastreifen Stromsperren von 18 bis 20 Stunden täglich und der hohe Preis für Dieseltreibstoff haben zu einer akuten Krise in Krankenhäusern gerführt: In Rafah und Beit Hanoun wird nicht mehr operiert, der wenige noch vorhandene Treibstoff wird für extreme Notfälle reserviert. Ambulanzen im Gazastreifen können nicht mehr fahren. Das Krankenhaus in Beit Hanoun ist während der letzten isr. Militäroffensive beschädigt worden; man versucht, das nötige Material zu bekommen, um die Schäden zu beheben. (Das einzige Elekrtizitätswerk  war am 28. Juni bombardiert worden.) Treibstoff kommt nur über den israelischen Grenzübergang in den Gazastreifen, es kommt aber weniger als im Waffenstillstandsabkommen vereinbart und ist sehr teuer.
Das Palästinensische Zentrum für Menschenrechte hat sich mit der dringenden Bitte um Hilfe an Mahmud Abbas gewandt.
Das Gesundheitssystem im Gazastreifen wird kontinuierlich schechter. Gab es noch im Juni die Hoffnung, dass sich die Situation mit der palästinensischen Einheitsregierung entspannt, so war mit der israelischen Offensive und danach alles schechter. Der Mangel an Strom gefährdet das Leben vieler Patienten: Intensivmedizin, Dialyse und Inkubatoren für Neugeborende sind in Gefahr. Dr. Al Qidra vom Al-Shifa-Krankenhaus in Gaza beklagt, dass die Situation nach dm Waffenstillstandsabkommen sich nicht so verbessert hat, wie es sein sollte: Patienten können nicht zur Behandlung verlegt werden; Einwegmaterial und Medikamente kommen nicht in ausreichenden Mengen in den Gazastreifen.  
Zusammenfassung: K. Nebauer
Quelle: El Mundo


Milliarden für Gaza sind nicht genug Ein Kommentar  von Christian Wagner, BR
 Wiederaufbau in Gaza
"Diesmal ist alles anders"
Durch israelische Luftangriffe wurden im Gazastreifen rund 175 Fabriken zerstört
Was wird aus dem Gazastreifen? Die US-Wissenschaftlerin Sara Roy bezweifelt, dass es für Gaza und seine Bewohner nach der letzten israelischen Offensive eine Zukunft gibt. Einzelheiten von Bettina Marx
Der UN-Kommissar für Palästinaflüchtlinge im F.A.Z.-Gespräch

Im Krieg zerstörte Israel Schulen des Palästinenserhilfwerks UNRWA im Gazastreifen

Israelischer Wirtschaftsminister sieht die Besetzung palästinensischen Landes als historischen Erfolg
Bei seinem Besuch jüdischer Siedlungen in Silwan/Ost-Jerusalem bezeichnete Wirtschaftsminister Bennet die Aneignung palästinensischer Häuser und Grundstücke (lt. Agentur Al-Qodsna) als "historischen Erfolg" für die israelische Regierung. Er betonte die Notwendigkeit, den Siedlungsbau weiter voranzutreiben, weil dies die israelische (jüdische) Bevölkerung in Ost-Jerusalem vermehre und die palästinensische reduziere.
Am vergangenen Dienstag (30.9.) eigneten sich jüdische Siedler mit der Unterstützung der Vereinigung Elad (eine religiöse ultrarechte Organisation, die palästinensische Häuser aufkauft) in Silwan 23 palästinensische Häuser widerrechtlich an, was zu schweren Zusammenstößen zwischen israelischen Sicherheitskräften und Palästinensern führte. Die palästinensischen Behörden verurteilten die expansionistische Politik Israels und drohten mit einer formalen Klage vor internationalen Organisationen wegen der fortgesetzten Rechtsverletzungen gegen Ost-Jerusalem und die Al-Aqsa-Moschee. Laut Berichten lokaler Medien vom 1.10. hat die israelische Regierung kürzlich den Bau von 2.610 Wohnungen in Ost-Jerusalem genehmigt.
Übersetzung, leicht gekürzt: K. Nebauer
Quelle: Palestina libre v. 03.10.14
**************
Der israelische Finanzminister Yair Lapid hat  auf der Notwendigkeit der Fortführung des Siedlungsbaus in den besetzten Gebieten bestanden und dies mit den (günstigeren) Wohnungspreisen für die jüdischen Siedler begründet. Palestina libre v.18.12.13 
1.500 kranke Palästinenser befinden sich in israelischen Gefängnissen
Wie das palästinensische Ministerium für Angelegenheiten der Gefangenen mitteilte. Unter den kranken Palästinensern befänden sich 25 Krebskranke, 65 Behinderte, weitere 20 mit einer "sich verschlimmernden Krankheit" im Krankenhaus Al-Ramallah, 18 litten unter "psychischen Problemen". Palästinensische Gefangene erhielten keine Operationen oder notwendige medizinische Behandlung, in den Gefängniskliniken würden sie auch nicht von Fachärzten behandelt.
Mehr als 30% der 206 palästinensischen Gefangenen,die in israelischen Gefängnissen gestorben sind, seien krank gewesen; außerdem seien mehrere kurz nach ihrer Freilassung an Krankheiten gestorben, die sie sich in den israelischen Gefängnissen zugezogen hatten. Wegen der schlechten hygienischen und medizinische Verhältnisse sei neben der schlechten medizinischen Versorgung das Leben weiterer palästinensischer Gefangener in Gefahr.
Früher sei bereits die Verabschiedung neuer unmenschlicher Gesetze für die palästinensischen Gefangenen verurteilt worden. Wie das Ministerium für Angelegenheiten der Gefangenen weiter mitteilte, befinden sich zur Zeit etwa 7.000 Palästinenser in israelischen Gefängnissen, davon sind 250 Kinder und Jugendliche. Ein Großteil der Gefangenen befinde sich in "Administrativhaft" ohne das Recht auf Prozeß und Urteil.
Palästinensische Gefangene haben eine wichtige Rolle in der anti-israelischen Widerstandsbewegung und haben aktiv an den Protesten gegen die israelische Gefängnisadministration teilgenommen. Übersetzung, leicht gekürzt: K. Nebauer
Quelle: Palestina libre

Netanyahu leugnet, die Grenzen von 1967 für einen palästinensischen Staat akzeptiert zu haben

EnglischSweden to recognize state of Palestine


Was wurde eigentlich aus dem Waffenstillstand zwischen Israel und der Hamas?
Ein Monat nach Ende des Gaza-Krieges ist alles so schlecht wie eh und je
Genau einen Monat ist es her, dass sich Israelis und Palästinenser auf einen Waffenstillstand einigten. Die gute Nachricht: das Abkommen wird größtenteils eingehalten. Die schlechte: leider nur von einer Seite.  >>>

Gaza-Wiederaufbauhilfe "Made in Israel"
Angeblich soll Israel Millionen daran verdienen, dass nicht-israelische Aufbauhilfe an den Gaza-Streifen verhindert wird.


Lateinisches Patriarchat von Jerusalem  Ein Versuch, die christlichen Palästinenser zu spalten Bischöfe: Israel hat kein Definitionsrecht für Christen Israel habe weder ein Recht noch eine Pflicht zu definieren, wer die Christen im Land seien Offener Brief christlicher Palästinenser an Papst Franziskus „Wir sind von der Enteignung unserer Grundstücke durch die israelische Besatzungsmacht, die schon mit dem Mauerbau und den Landkonfiszierungen begonnen hat, bedroht” Treffen mit einer Delegation US-amerikanischer Bischöfe: “Wir können nicht schweigen”

Radio Vatikan v. 18.09.14  Gaza bald ganz ohne Christen?

„Vor drei Wochen gab es den Waffenstillstand, aber die Lage ist schrecklich geblieben, die Leute sind völlig verlassen! Die internationale Gemeinschaft hat überhaupt nichts getan, und es ist auch zu keinerlei Verhandlung zwischen der Hamas und Israel gekommen. Also, die Lage ist dramatisch. Wir haben fast 400.000 Obdachlose in Gaza, die schlechthin nicht wissen, wo sie hingehen sollen; die Hälfte von ihnen ist in Schulen provisorisch untergekommen, ein Haus haben sie nicht mehr. Natürlich kann man so ein Problem nicht an einem Tag oder in einem Monat lösen. Alle warten jetzt also darauf, dass es endlich Verhandlungen zwischen Israelis und Palästinensern über eine Lösung der Ursachen dieses letzten Konfliktes gibt. Und sie warten zweitens darauf, dass sich im nächsten Monat Geberländer treffen, die hoffentlich Millionen Dollar für einen Wiederaufbau von Gaza auftreiben können. Das wird mindestens fünf oder sieben Jahre brauchen, und bis zu zehn Milliarden Dollar. In der Zwischenzeit können wir und alle humanitären Verbände, die in Gaza arbeiten, hier und da kleine Hilfen leisten. Das haben wir schon während des Kriegs getan, und das tun wir auch seitdem.“
Radio Vatikan v. 09.10.14
Die deutsche Regierung sollte sich energisch für ein Ende der Blockade des Gazastreifens und für einen dauerhaften Waffenstillstand zwischen Palästinensern und Israelis einsetzen


Radio Vatikan v. 13.08.13:
„Palästinensische Christen leiden wie die anderen Palästinenser. Solange man kein Jude ist, erhält man dieselbe diskriminierende Behandlung“

Der Generalsekretär des Weltkirchenrates bringt seine Sorge zum Ausdruck über Gesetz der israelischen Knesset
"..., dass christliche Palästinenser Christen sind und nicht Palästinenser"
Gemeinsam mit den Stimmen der Kirchen in Palästina und Israel bringt der Generalsekretär des Weltkirchenrates (WCC), Rev. Dr. Olav Fykse Tveit, seine „ernste Besorgnis“ über das kürzlich von der israelischen Knesset – Parlament – erlassene Gesetz zum Ausdruck.  Das Gesetz, das den Status der palästinensischen christlichen Araber im Staate Israel definieren soll, wurde am 24. Februar verabschiedet.  Oberste Würdenträger der katholischen Kirche im Heiligen Land haben gesagt, dass dieses neue Gesetz „eine Unterscheidung zwischen christlichen und muslimischen Palästinensern mache und festlegt, dass christliche Palästinenser Christen sind und nicht Palästinenser“.

In einer Stellungnahme, die am 18. März herausgekommen ist, forderte Tveit die „Israelischen Autoritäten auf, dieses Gesetz rückgängig zu machen, um eine Ungerechtigkeit gegenüber den christlichen Bürgern von Israel zu stoppen“.  Er ermutigte die Mitgliedskirchen des WCC, „gegen dieses Papier bei den Vertretern von Israel und ihren eigenen Regierungen Einspruch zu erheben“ und die Aufhebung dieses Gesetzes zu fordern.

Tveit sagte, dass dieses Gesetz eine „gesetzliche Unterscheidung zwischen den einheimischen palästinensischen arabischen Christen und den palästinensischen arabischen Muslimen, die beide Bürger des Staates Israel sind“, festsetze. Diese Unterscheidung, unterstrich er, ist eine „inakzeptable Trennung ganzer Gemeinden von ihrer kulturellen Identität“.  Tveit fügte hinzu, dass „die Knesset alle sauberen Unterscheidungen zwischen Staat und religiöser Autorität überschritten habe, indem sie versucht, die Natur und den Charakter von christlichen Gemeinden innerhalb von Israel gegen ihren eigenen Willen und ihr Selbstverständnis zu definieren“. Indem er vor feindlichen Folgerungen dieses Gesetzes warnte, sagte Tveit, „dass die Knesset statt Trennungen in den Gemeinden zu schaffen, den Weg freimachen sollte, um Barrieren nieder zu brechen, die Menschen aufgrund ihrer Ethnizität und Religion trennen“.  Tveit stimmte den Führern der katholischen Kirche in Israel zu, die betonten, dass „es nicht richtig oder die Pflicht der israelischen Autoritäten sei, uns zu sagen, wer wir sind“.  Die katholischen Führer haben dieses Gesetz einen Teil der Kampagne genannt, die darauf hin zielt, christliche Palästinenser ins israelische Heer zu bringen. „Diese Kampagne hat klar zum Ziel, Christen von ihren muslimischen Mitbürgern zu trennen. Nichtsdestoweniger ist es gleichermaßen gefährlich, denn es wird die Christen unter sich selber noch weiter entfernen“, sagten sie.  Der WCC hat lange das Recht der religiösen Gemeinschaften, sich selbst zu definieren, bestätigt und die Manipulation der religiösen Identität für politische Gewinne verurteilt. (Übers. Gerhilde Merz)
Quelle: Palestine Israel Ecumenical Forum v. 19.03.14 Überreicht von PIEF Network (Ranjan Solomon) mit der Bitte, diese Information unter möglichst vielen Gruppen der Zivilgesellschaft zu verbreiten

Minderjährige als menschliches Schutzschild
Defence for Children International Israelische Soldaten benützten Ahmad Abu Raida,17 Jahre, mehrmals als menschliches Schutzschild während der fünf Tage, wo er als Geisel   bei Israels Bodeninvasion im Gazastreifen festgehalten wurde.
„Das israelische Militär hat ständig die Hamas angeklagt, Zivilisten als menschliche Schutzschilder zu benützen – besonders Kinder. Aber dieser Vorfall zeigt einen klaren Fall ihrer Soldaten, die direkt ein Kind zwangen, bei militärischen Operationen mitzuhelfen“ 
Zum vollständigen Bericht
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Wie Israel das internationale Recht durch “juristische Kriegsführung” aushöhlt

Warum begann der Krieg noch einmal, obwohl die Kairo-Gespräche fast ein Erfolg waren?
Die drei angeblich nach Beerscheba abgeschossenen Raketen lieferten nur den Vorwand
Uri Avnery: DER KRIEG war vorüber. Die Familien kehrten in ihre Kibbuzim in der Nähe des Gazastreifens zurück. Die Kindergärten öffneten wieder. Die Feuerpause war in Kraft und wurde verlängert und  noch einmal verlängert. Offensichtlich waren beide Seiten erschöpft. Und dann kam plötzlich der Krieg zurück.Was ist geschehen? Nun, die Hamas hat mitten in der Feuerpause  Raketen in Richtung Beerscheba  abgeschossen.Warum? Nicht warum? Man weiß doch, wie die Terroristen sind. Blutrünstig. Sie können nicht anders – genau wie Skorpione. Doch so einfach ist es nicht. >>>

Der Krieg um nichts NACH 50 TAGEN ist der Krieg  vorbei. Halleluja!

NS-Überlebende prangern "Massaker an Palästinensern" an
Mit einem dramatischen Appell in der "New York Times" fordern Hunderte Holocaust-Überlebende und deren Nachkommen ein Ende des israelischen Militäreinsatzes in Gaza. (Quelle: Der Spiegel v.  23.08.14)


Der Spiegel v. 20.08.14 Forderung nach Kurswechsel der Bundesregierung. Nahost-Experten fordern Ende von Rüstungsexporten nach Israel "Beim Wiederaufbau des Gaza-Streifens solle Deutschland von Israel Kompensationen für die Zerstörung ziviler Infrastruktur einfordern, die seit Jahren mit Geldern der EU und Deutschlands finanziert wird."

OFFENER BRIEF DEUTSCHER NAHOST-EXPERTEN ZUR GAZA-KRISE
"Die destruktive Blockade des Gazastreifens zu See, Land und Luft muss aufgehoben werden."


Opfer des GazakriegsB’Tselem: Israeli media is not listing the names of children killed in Gaza. These are their names
Die israelische Menschenrechtsorganisation B’Tselem veröffentlicht die Namen der getöteten Kinder in Gaza
Nur 1 Min. Video: IDF Film Sniping Children Playing on Rooftop in Gaza Israelische soldaten schießen ohne Not und gezielt auf spielende Kinder 1 Std. und 8 Min. Video: Martin Lejeune, einziger deutscher Journalist, der während der Bombardierungen in Gaza war, berichtet Warum gab es Krieg? Warum wird Israel angegriffen? Wer greift eigentlich wen an? Noam Chomsky:
„Der übliche Satz, den ich zu hören bekam, wenn die Leute über eine Waffenruhe sprachen, lautet: Es ist für uns alle besser zu sterben, als zu der Situation zurückzukehren, die wir vor diesem Krieg hatten. Das wollen wir nicht wieder. Wir haben keine Würde, keinen Stolz; wir sind bloß weiche Ziele und sehr billig. Entweder verbessert sich diese Situation wirklich, oder es ist besser, einfach zu sterben. Ich spreche von Intellektuellen, Akademikern, von normalen Leuten: alle sagen das.“
 (Deutsch:  Jürgen Jung)
28 Min. Audio: Rolf Verleger, Psychologe, lebt als gläubiger Jude in Deutschland und kritisiert die Gaza-Politik der israelischen Regierung.

"Die EU sollte mit der Hamas sprechen"

EnglischThe Guardian:  Hamas says Israel must lift blockade to stop Gaza war restarting as talks flag
Gaza is a crime made in Washington as well as Jerusalem

Kinder als Schutzschild
Jeremy Bowen's Gaza notebook:
I saw no evidence of Hamas using Palestinians as human shields
The BBC's Middle East editor reports from Gaza.

Die Bilder (rechts u. links) belegen, dass palästinensische Kinder vielmehr von den israelischen  Besatzungssoldaten als Schutzschild missbraucht werden.
Kinder als Schutzschild