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Gerechtigkeit ist der Weg zum Frieden

Aktuelles

Radio Vatikan:
Ostern im Heiligen Land: für Touristen ist das eine schöne Sache. Für Christen, die Palästinenser sind und in den besetzten Gebieten leben, ist das viel weniger schön.

Christliche Palästinenser klagen, dass Israel ihnen den Zugang zum Heiligen Grab behindert.
Eine Gruppe christlicher Gemeinden von Ost-Jerusalem klagt, dass Israel in der Karwoche den Zugang zum Heiligen Grab in der "diskriminierenden" und "rassistischen" Ausmaß beschränkt. Es käme einer Diskriminierung gleich, weil die israelischen Behörden die Anwesenheit von Christen in Ost-Jerusalem leugnen und den Eindruck erwecken möchten, dass Jerusalem eine bloß jüdische Stadt sei. Der Sprecher der Polizei des Distrikts Jerusalem erklärte, man blockiere die Zugänge zu dem Gelände, weil der (Platz im) Umkreis begrenzt sei und man vermeiden möchte, dass sich "Tragödien und Situationen ereignen, in denen wir wegen der Menschenmenge nicht für die Sicherheit des Ortes garantieren können".  Zum Beispiel könne jemand ohnmächtig werden, dann müssten Rettungsdienste Handlungsspielraum haben.
Zum Pessachfest kommt etwa eine Million Juden in den jüdischen Teil Jerusalems. Besonders harte Beschränkungen gibt es für orthodoxe Christen für ihre Feuer- und Wasserzeremonie am Karsamstag , bei der hunderte Kerzen angezündet werden. Seit durch die israelische Polizei 2005 beschränkende Maßnahmen eingeführt wurden, ist es den Christen nicht mehr möglich, auf den Dach der Basilika zu steigen wie früher oder sich zur Zeremonie des Osterfeuers auf dem Platz vor der Basilika aufzuhalten. Das israelische Tourismusministerium rechnet in diesem April mit der Ankunft von 125.000 Besuchern, von denen in der Regel etwa die Hälfte Christen sind, die zur Feier der Karwoche kommen.      Übersetzung/Zusammenfassung: K. Nebauer
Quelle: Palestina libre


Amesty International:
Israels Armee und Polizei gehen im Westjordanland mit rücksichtsloser Gewalt vor Gewalt gegen palästinensische Zivilisten
"Der Plan, den Kerry vor Wochen brachte, besteht lediglich darin, die Besetzung zu modifizieren, nicht sie zu beenden."

Schweiz bestätigt den Beitritt Palästinas zu den Genfer Konventionen

Reaktion Israels darauf: es nimmt Palästinenser finanziell in die Zange >>>
Mehr dazu in Tiroler Tageszeitung

Weitere Annexion jüdischer Siedlungen im palästinensischen Westjordanland

Der ultra-rechte israelische Wirtschaftsminister Naftali Bennet verlangt von Netanyahu mit Druck die Annexion der jüdischen Siedlungen im Westjordanland. In einer Erklärung für die Tageszeitung Yedioth Aharonot sagte er, d ie Verhandlungen mit den Palästinensern seien an ihr Ende gekommen und tot. Die große Mehrheit der israelischen Knessetabgeordneten sowie Minister unterstützen diesen Plan. Man solle ein Referendum durchführen und werde es dann sehen. Seiner Meinung nach habe Netanyahu "mit seinem Erklärungen zu einem palästinensischen Staat einen historischen und strategischen Fehler gemacht", der Israel "in ein Loch" versenkt habe. Er sagte: "Wenn der Druck von Likud-Beiteinu und Habait Hajehudi funktioniert, wird es möglich sein weiter zu kommen und der Nation zu sagen, dass wir (jetzt) handeln. Abu Mazen (Mahmud Abbas) wird sehen, dass die Zeit gegen ihn ist." Zu diesem Zweck hat Bennet eine Kampagne zur sogenannten "Stabilitätsinitiative" wieder aufgenommen, deren Ziel "die volle Herrschaft über die Zone C ist". Bennets Strategie soll laut der Zeitung dazu führen, dass der "Reichweite des Konflikts reduziert wird, indem die Palästinenser regieren und sich selbst regieren" und daran denken, dass ihr Land "nicht die Option aufgeben darf", dass dies nur durch eine Fusion der Palästinenser mit dem Königreich Jordanien erfolgt. Bennets Erklärungen kamen nur fünf Stunden nachdem fünf Siedler aus der Siedlung Yitzhar bei Nablus im Zusamenhang mit mehreren Anschlägen von Siedlern auf eine Einrichtung und Fahrzeuge der israelischen Armee festgenommen worden waren. Übersetzung und Kürzung: K. Nebauer Quelle: Palästina libre

Radio Vatikan v. 02.04.14 Frieden in weiter Ferne
Jamel Khader ist Rektor des Priesterseminars im Lateinischen Patriarchat von Jerusalem. Im Interview mit Radio Vatikan erklärt er, warum die Palästinenser nicht mehr an einen Erfolg von Verhandlungen glauben. >>>
US-Außenminister Kerry droht mit Ende der Vermittlung
Friedensverhandlungen made in Israel

Israelischer Minister droht Palästinensern mit Annektierungen wegen Bestrebungen nach Mitgliedschaft in internalen Organisationen. Quelle: die Welt v. 02.04.14

Israel schreibt Bau von 700 Wohnungen in der Siedlung Gilo öffentlich aus,
und zwar wenige Stunden nachdem John Kerry in einem harten Gespräch mit Netanyahu versuchte hatte, die Friedensverhandlungen zu retten, und nach Brüssel weiter geflogen war. Kerry will morgen nach Israel zurückkehren, um über eine Verlängerung der Verhandlungsperiode zu sprechen. Zu den von den Palästinensern und Kerry geforderten Bedingungen für die Verhandlungen gehört das Einfrieren jeglichen Siedlungs(aus)baus und das Aussetzen öffentlicher Ausschreibungen für die Dauer der Verhandlungen. Die Sprecherin der Verwaltung des Bodens (JNF) sagte auf Anfrage, die Ausschreibung stehe in keinem politischen Zusammenhang, sondern sei ein bürokratischer Vorgang, der jetzt öffentlich wurde.

Im August des vergangenen Jahres hat das israelische Innenministerium grünes Licht für den Bau von 890 Wohnungen in der Siedlung Gilo gegeben, und das am Vorabend der ersten Freilassung von palästinensischen Gefangenen entsprechend einem Teil des Abkommens für die Wiederaufnahme der Friedensverhandlungen unter dem Patrozinat des Weißen Hauses. Im vergangenen Monat hat die Stadtverwaltung von Jerusalem die letzte Genehmigung für den Bau von 184 Wohneinheiten in den Siedlungen Har Choma, Pisgat Seev und Ramot gegeben. Entsprechend den Daten, die das Israelische Zentrale Büro für Statistik kürzlich veröffentlicht hat, stieg im vergangenen Jahr die Zahl der Wohnungen, deren Bau in Siedlungen im Westjordanland begonnen wurde, um 123%.

Die palästinensische Führung hat sich bei wiederholten Gelegenheiten gegen den Siedlungs(aus)bau ausgesprochen, der einen lebensfähigen zukünftigen Staat Palästina auf ein Minimum reduziert und für die Fortführung von Verhandlungen von Israel einen vollständigen Stopp verlangt. Quelle: Palästina libre v. 01.04.14  Übersetzung (leicht gekürzt): K.Nebauer 


Wie die ägyptische Zeitung "Al Youm Alsabe" berichtete, haben israelische Soldaten 20 palästinensische Familien im Jordantal aus ihren Häusern vertrieben mit der Begründung, dass das Gebiet militärisches Trainingsgebiet würde. 2013 ist laut UNO die Zahl der vertriebenen Palästinenser im Westjordantal und Ost-Jerusalem um 25% auf 1.100 Personen gestiegen. Quelle: Palestina libre Zusammenfassung: K.Nebauer

Bewohner Ost-Jerusalems kämpfen vor Gericht um Wasserversorgung.
Zehntausende Palästinenser leiden seit drei Wochen unter Wassermangel >>>

Palästinenser beantragen Aufnahme in 15 UNO-Organisationen
Israel will angesichts des "unilateralen Schrittes" der Palästinenser die restlichen 30 Gefangenen nicht freilassen.
Wie die israelische Tageszeitung Yedioth Aharonot berichtete, hat die Justizministerin und Unterhändlerin bei der Friedensgesprächen Tzipi Livni dem palästinensischen Unterhändler Saeb Erekat mitgeteilt, dass Israel die 30 pal. Gefangenen, die seit mehr als 20 Jahren inhaftiert sind und bereits am 29. März freigelassen hätten werden sollen, nicht freilassen wird, wenn die Palästinenser nicht ihre Anträge an die UNO zurückziehen. Quelle:
Palestina libre  Übersetzung, gekürzt: K.Nebauer

Der palästinensische Botschafter vor der UNO, Riyad Mansour, verteidigte gestern vor der UNO das Recht Palästinas, internationalen Verträgen beizutreten. Dabei handelt es sich um folgende Abkommen:
das Abkommen über diplomatische Beziehungen, über konsularische Beziehungen, über die Kinderrechte, über die Eliminierung jeder Form der Diskriminierung der Frau, über die Rechte von Behinderten,  über das Vertragsrecht, sowie gegen die Folter und andere grausame Behandlung. Außerdem über die Eliminierung jeder Form rassischer Diskriminierung, unmenschlicher und erniedrigender (Behandlung), gegen Korruption, über Prävention und Bestrafung von Völkermord, ie Eliminierung und Bestrafung von Apartheid, über die zivilen und politischen Rechte und über die wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte. Außerdem wurde ein Antrag auf Beitritt zur Vierten Genfer Konvention (definiert den humanitären Schutz von Zivilpersonen in Kriegsgebieten) an die Schweizer Vertretung sowie ein Antrag auf Beitritt zum Abkommen von Den Haag über Kriegsrecht an die niederländische Vertretung geschickt.
Kopien erhielt Ban Ki-moon. Quelle: Palestina libre  Übersetzung, gekürzt: K. Nebauer

El País v. 02.12.12  Israel friert die Gelder ein, die es Palästina überweisen sollte, als Strafe für seinen Gang zur UNO. Die israelische Regierung will klar stellen, dass die Palästinenser für die überwältigende Anerkennung in der UNO durch die internationale Gemeinschaft bezahlen werden. Zur Genehmigung (des Baus) tausender Wohnungen im besetzten Territorium am Freitag kommt jetzt eine wirtschaftliche Sanktion. Israel hat beschlossen, etwa 92 Millionen Euro entsprechend der monatlich an Palästina zu überweisenden Summe für erhobene Steuern zu konfiszieren, die die Regierung in Ramallah für die Gehälter ihrer Beamten verwendet.  Weiter lesen

Reginae PalaestinaeNeuer Fall von Vandalismus. Als Täter vermuten die Behörden jüdische Siedler
Radio Vatikan v. 01.04.14 In der Nacht zum Dienstag ist erneut ein christliches Kloster Opfer von Vandalismus geworden. Das berichtet die Times of Israel. Diesmal traf es das katholische Kloster Deir Rafat rund 25 Kilometer westlich von Jerusalem.

Jerusalemer Patriarch protestiert gegen Hauszerstörung
Heute mittag fand in der Nähe des Checkpoints Gilo 300 zwischen Bethlehem und Jerusalem eine Presskonferenz und Demonstration gegen die völlige Zerstörung eines Hauses, das seit Jahrzehnten von einer palästinensischen Familie bewohnt wird, statt. Eine grössere Fläche Land mit Olivenbäumen und dem zerstörten Haus gehört dem Lateinischen Patriarchat in Jerusalem. Die 14köpfige Familie wohnt jetzt im grossen weissen  Zelt. Weitere Infos finden Sie in der  Pressemeldung  der katholischen internationalen Agentur.
 
Dieses Land liegt direkt auf Jerusalemer Seite an der Mauer vor Bethlehem gegenüber dem Checkpoint und ist damit natürlich Israel únd der israelischen Politik ein Dorn im Auge. Das Land liegt zwischen den beiden jüdischen Siedlungen von Gilo und Har Homar und ist damit ein mögliches Hindernis auf dem Weg der Zusammenführung der beiden Siedlungen. Mit der Hauszerstörung haben das israelische Militär und die Stadtverwaltung von Jerusalem nun einen einen Anfang zur weiteren Enteignung des Landes gemacht. Damit hat die Häuserzerstörung aber auch eine neue Qualität erreicht, denn bisher wurde das Land des Lateinischen Patriarchats und kirchlicher Besitz "verschont". Es wird höchste Zeit, dass die Kirchen und die westlichen Regierungen endlich den Mund aufmachen und Israel seine Grenzen aufzeigen! Frau Merkel, Vorsitzende der christlichen Partei, wie wärs! Wenn nicht jetzt, wann dann?!   Pater R. F.

Radio Vatikan v. 03.04.14: Bischöfe warnen vor unbedachtem Reden

 Middle East Monitor v. 03.04.14: Englisch Christian village vandalised by Israeli group
Radio Vatikan v. 11.01.14:   Bischöfe kommen zu Solidaritätsbesuch
Radio Vatikan v. 06.11.13:   Lateinisches Patriarchat protestiert gegen Hauszerstörung

Christen erneut Zielscheibe religiöser Intoleranz
Palestina libre v. 31.05.13 Wie der Sprecher der israelischen Polizei Miki Rosenfeld gegenüber der Agentur EFE angab, haben Unbekannte das Tor der Dormitio-Abtei in Jerusalem mit anti-christlichen Parolen und dem Namen einer radikalen Siedlung (Havat Maon) beschmiert und die Reifen mehrerer Fahrzeuge, die in der unmittelbaren Umbegung geparkt waren, angestochen. Es seien polizeiliche Ermittlungen aufgenommen worden. Diese Aktionen scheinen zur "Politik des Price Tag" zu gehören. Im vergangenen Oktober wurde das Klostergebäude neben der Kirche, mit groben Beleidigungen Jesu beschmiert (siehe unten). Einen Monat zuvor waren die Tore des Klosters Latrun in Brand gesetzt worden. Auf ein dort geparktes Fahrzeug wurde "Jesus ist ein Bastard" und "Price Tag" geschmiert. Bis heute hat der israelische Geheimdienst so gut wie keinen der Täter festgenommen. Nach einem lokalen Zeitungsbericht agieren sie fast wie ein Geheimdienst und blockieren Ermittlungen im Vorhinein.  Zusammenfassung/Übersetzung: K.N.

Der Standard v. 31.05.13 Jerusalemer Abtei beschmiert. Jüdische Siedler werden verdächtigt
Israelnetz v. 31.05.13 „Jesus ist ein Affe“
Die Benediktiner-Abtei Dormitio auf dem Jerusalemer Zionsberg ist in der Nacht zum Freitag von Unbekannten mit gehässigen Graffiti erheblich beschädigt worden. Zugleich wurden sieben Autos mit Ölfarbe bespritzt und zwei Reifen zerschnitten. Dormitio ist eines der Wahrzeichen Jerusalems.

Haaretz v. 31.05.13 EnglischJerusalem's Dormition Church suffers suspected 'price tag' attack

Radio Vatikan v. 12.10.12  „Muslime und Christen sind die eigentlichen Bürger in diesem Land...“, so der Patriarch.  >>>

Radio Vatican v. 02.10.12   Anti-christliche Schmierereien 
In Jerusalem ist in der Nacht zum Dienstag erneut ein Kloster mit anti-christlichen Graffiti beschmiert worden. Unbekannte schrieben auf das Tor zum Franziskanerkloster auf dem Zionsberg „Jesus, Hurensohn“...  >>>

Englisch  Extremists vandalize Franciscan Monastery in Old City???
Brandanschlag auf katholisches Kloster in Israel
BBC Mundo und Agencia EFE haben berichtet, dass ein Brandanschlag auf das katholische Kloster in Latrun bei Jerusalem verübt wurde. Vermutlich Juden, die die illegale Siedlung Migron räumen müssen, haben die Pforte des Klosters angezündet und Beschimpfungen in Hebräisch wie "Jesus ist ein Affe" und "Ramat Migron" an die Wände geschmiert. Der Abt des Klosters macht die Kultur des Hasses, die Erziehung zu Hass und Verachtung sowie die Tatsache, dass Angriffe auf Christen so wie auf andere Palästinenser straflos bleiben, für solche Taten verantwortlich.   
KreuzNet v. 05.09.12 Jüdischer Anschlag auf Trappistenabtei. In der Nacht auf Dienstag wurde das Trappistenkloster ‘Unsere Liebe Frau von den Sieben Schmerzen’ in Latrun – 15 Kilometer westlich von Jerusalem – durch jüdische Christenhasser geschändet. Die Verbrecher schmierten auf die Klosterwand unter anderem: „Jesus ist ein Affe“. Weiters steckten sie eine Türe des Klosters in Brand.

Haaretz v. 04.09.12 Catholic Church condemns 'price-tag' attack on monastery, urges Israel to change 'culture of contempt'

Lateinisches Patriarchat von Jerusalem:  Erneut Vandalenakte auf christlichen Friedhof
Der Friedhof der lateinischen Pfarrei auf dem Jerusalemer Zionsberg ist in der Nacht zu Dienstag Ziel eines vandalistischen Übergriffs geworden. Wächter fanden am Dienstagmorgen das hebräische Wort “Tag Mehrir” (Preisschild) an eine Friedhofswand gesprüht, wie die Franziskaner mitteilten. Desweiteren seien die Reifen von sieben in der Nähe geparkten Fahrzeugen zerstochen worden  >>>
Jerusalem: Evangelischer Friedhof geschändet
Radio Vatikan v. 01.10.13 Kirchenführer statten Al-Aksa-Moschee Solidaritätsbesuch ab
EnglischChristian leaders visit Al Aqsa Mosque


Appell an die Christen und die Internationale Gemeinschaft
Verlangen nach Gerechtigkeit
Lateinisches Patriarchat von Jerusalem:  Die Familien in Beit Jala bedürfen dringender Unterstützung bei ihrem Verlangen nach Gerechtigkeit.

KilledIsraeli forces kill Palestinian teen in southern West Bank
Yousef al-Shawamrah (photo), 14, was shot and killed by Israeli forces last week in the southern West Bank.  By Dylan Collins
Ramallah, March 25, 2014 – Israeli forces shot and killed a Palestinian teenager last week in the southern West Bank.Yousef al-Shawamrah, 14, was shot in the back and hip with live ammunition near his village of Deir al-Asal al-Fawqa, which sits alongside Israel’s separation barrier, on Wednesday March 19.
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Amira Hass, Haaretz:
Ein offener Brief an Soldat X, der einen 14-Jährigen erschossen hat
Du hast behauptet, du hättest einen Palästinenser erschossen, wie er den Grenzzaun sabotiert habe. Du bist nicht nur Richter, Ankläger und Vollstrecker der Todesstrafe , sondern auch noch Zeuge.
An den Soldaten X. des 77. Bataillons der Panzertruppen, der am letzten Mittwoch einen Jungen mit Namen Yusef Abu Aker Shawamreh erschossen und getötet hat.
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Englisch  Soldiers Inject a Palestinian with Unknown Component While Arresting Him

Heute, 26.03.14, haben israelische Soldaten in Hebron und Nablus acht Palästinenser festgenommen und in israelische "Sicherheitszentren" (Gefängnisse) gebracht, in Ost-Jerusalem ein zweistöckiges Gebäude zerstört, in dem ein Stockwerk als Moschee diente. Gestern, 25.03.14,  haben israelische Soldaten ein Gebäude am Rand von Jericho zerstört - Elf Personen wurden obdachlos. Quelle: Palestina libre  Dt. Karin Nebauer

Palästinensische Behörden berichten, dass Israel seit Anfang 2014 1095 Palästinenser (darunter 17 Frauen) inhaftiert hat. In der gleichen Periode im vergangenen Jahr waren es 968. Wie der Leiter des Nachforschungszentrums für palästinensische Gefangene, Fuad Chafash, sagte, seien 248 Pallästinenser in Hebron, 207 in Ost-Jerusalem festgenommen worden. Er bat die internationale Gemeinschaft, Druck auf Israel auszuüben, damit es die Menschenrechtsveletzungen beende. Zur Zeit befinden sich mehr als 4.500 Palästinenser in israelischen Gefängnissen unter unmenschlichen Bedingungen, u.a. ohne genügend Wasser und Essen, medizinische Versorgung, Unterricht, Besuche und Vertretung durch einen Anwalt. Viele der Gefangenen befinden sich ohne Anklage und Urteil in sogen. "Aministrativhaft". Quelle: Palestina libre  Übersetzung, gekürzt: K. Nebauer  

Siedler im palästinensischen Hebron hängen Plakate mit der Aufschrift "Palestine never existed and never will"

Gideon Levy, Haaretz:
Die Krim-Krise von Israel aus gesehen
Die Annexion der Krim mag problematisch sein, ist aber weniger problematisch als die Besatzung der palästinensischen Gebiete durch Israel >>>

Gespräch mit Evelyn Hecht-Galinski über Krim-Krise und Nahostkonflikt. (ca. 20 Minuten Audio)

Der 30. März, Tag des Bodens in Israel und den besetzten palästinensischen Gebieten
Seit am 30.03.1976 sechs junge Araber, die gegen die gewaltsame Annexion von Gebieten in Galiläa für zionistische paramilitärische Siedlungen protestierten, von israelischen Soldaten erschossen wurden, ist dieser Tag der Tag des Bodens. Eine der ersten Demonstrationen gab es im israelischen Arraba, wo tausende Menschen mit palästinensischen Fahnen durch die Strassen marschierten und von der Polizei mit Gewehrkugeln und Tränengas anegriffen wurden. Im Dorf Sawawil im Negev organisierten Beduinen, die aus ihren Herkunftsorten vertrieben worden waren, einen Protestmarsch. In Ostjerusalem warfen junge Demonstranten Steine auf israelische Soldaten, die Kundgebungen beim Damaskustor auflösen sollten. In Hebron nahmen israelische Friedensgruppen an öffentlichen Versammlungen teil, die die Palästinensische Autonomiebehörde organisiert hatte. Im Gazastreifen organisierte die Hamas mehrere Kundgebungen, u.a. im Flüchtlingslager Jabalia.
Die wachsende Repression nationalistischer Palästinenser im Westjordanland und die (ständigen) Artillerie- und Luftangeriffe auf den Gazastreifen haben zu viel Unmut geführt. Quelle: Palestina libre , Übersetzt aus dem Spanischen und leicht gekürzt: K. Nebauer


Das Finanzkomitee der Knesset hat heute 177 Millionen Neue Shekel (NIS) (50 Millionen Dollar) für die umstrittene Siedlungsabteilung genehmigt. Davon sind 8,5 Mio NIS (ca. 2,5 Mio $) für ein nicht spezifiziertes Vorhaben in den Hügeln von Hebron vorgesehen, weitere 57 Mio NIS (16,5 Mio $) für das Büro der Siedlungsabteilung sowie etwa 29 Mio NIS (8,4 Mio$) als letzte Entschädigungszahlung für die Bewohner von Gush Katif, die 2004 (2005) nach dem Abzugsplan aus dem Gazastreifen umgesiedelt worden sind. Quelle: Palestina libre v. 31.03.14,  Aus dem Spanischen übersetzt und gekürzt: K.N.

Palästinensische Christen
Christian Palestinians in Israel: a threatened identity?
The Assembly of the Catholic Ordinaries has approved a document published by the Justice and Peace Commission about the Knesset law project which is about to introduce a distinction between Christian and Muslim Palestinians, stating that Christian Palestinians are Christians and not Palestinians. Read more



Bischöfe: Israel hat kein Definitionsrecht für Christen

Radio Vatikan v. 13.08.13:
„Palästinensische Christen leiden wie die anderen Palästinenser. Solange man kein Jude ist, erhält man dieselbe diskriminierende Behandlung“

Radio Vatikan v. 25.08.13: 
„Kein religiöser Konflikt!“ in Nahost
Der Generalsekretär des Weltkirchenrates bringt seine Sorge zum Ausdruck über Gesetz der israelischen Knesset
"..., dass christliche Palästinenser Christen sind und nicht Palästinenser"

Gemeinsam mit den Stimmen der Kirchen in Palästina und Israel bringt der Generalsekretär des Weltkirchenrates (WCC), Rev. Dr. Olav Fykse Tveit, seine „ernste Besorgnis“ über das kürzlich von der israelischen Knesset – Parlament – erlassene Gesetz zum Ausdruck.  Das Gesetz, das den Status der palästinensischen christlichen Araber im Staate Israel definieren soll, wurde am 24. Februar verabschiedet.  Oberste Würdenträger der katholischen Kirche im Heiligen Land haben gesagt, dass dieses neue Gesetz „eine Unterscheidung zwischen christlichen und muslimischen Palästinensern mache und festlegt, dass christliche Palästinenser Christen sind und nicht Palästinenser“.

In einer Stellungnahme, die am 18. März herausgekommen ist, forderte Tveit die „Israelischen Autoritäten auf, dieses Gesetz rückgängig zu machen, um eine Ungerechtigkeit gegenüber den christlichen Bürgern von Israel zu stoppen“.  Er ermutigte die Mitgliedskirchen des WCC, „gegen dieses Papier bei den Vertretern von Israel und ihren eigenen Regierungen Einspruch zu erheben“ und die Aufhebung dieses Gesetzes zu fordern.

Tveit sagte, dass dieses Gesetz eine „gesetzliche Unterscheidung zwischen den einheimischen palästinensischen arabischen Christen und den palästinensischen arabischen Muslimen, die beide Bürger des Staates Israel sind“, festsetze. Diese Unterscheidung, unterstrich er, ist eine „inakzeptable Trennung ganzer Gemeinden von ihrer kulturellen Identität“.  Tveit fügte hinzu, dass „die Knesset alle sauberen Unterscheidungen zwischen Staat und religiöser Autorität überschritten habe, indem sie versucht, die Natur und den Charakter von christlichen Gemeinden innerhalb von Israel gegen ihren eigenen Willen und ihr Selbstverständnis zu definieren“. Indem er vor feindlichen Folgerungen dieses Gesetzes warnte, sagte Tveit, „dass die Knesset statt Trennungen in den Gemeinden zu schaffen, den Weg freimachen sollte, um Barrieren nieder zu brechen, die Menschen aufgrund ihrer Ethnizität und Religion trennen“.  Tveit stimmte den Führern der katholischen Kirche in Israel zu, die betonten, dass „es nicht richtig oder die Pflicht der israelischen Autoritäten sei, uns zu sagen, wer wir sind“.  Die katholischen Führer haben dieses Gesetz einen Teil der Kampagne genannt, die darauf hin zielt, christliche Palästinenser ins israelische Heer zu bringen. „Diese Kampagne hat klar zum Ziel, Christen von ihren muslimischen Mitbürgern zu trennen. Nichtsdestoweniger ist es gleichermaßen gefährlich, denn es wird die Christen unter sich selber noch weiter entfernen“, sagten sie.  Der WCC hat lange das Recht der religiösen Gemeinschaften, sich selbst zu definieren, bestätigt und die Manipulation der religiösen Identität für politische Gewinne verurteilt. (Übers. Gerhilde Merz)
Quelle: Palestine Israel Ecumenical Forum v. 19.03.14
Überreicht von PIEF Network (Ranjan Solomon) mit der Bitte, diese Information unter möglichst vielen Gruppen der Zivilgesellschaft zu verbreiten

Zum Abschluss des XXV. Arabischen Gipfels
Die Staatschefs der Arabischen Liga haben heute, 26.03.14,  in ihrer Resolution zum Ende des XXV. Arabischen Gipfels die Forderung Israels, als jüdischer Staat anerkannt zu werden, aus Rücksicht auf die palästinensische Position endgültig zurückgewiesen. Sie machen Israel "für die Hindernisse im Friedensprozess voll verantwortlich" und zeigten in Übereinstimmung mit der arabischen Friedensinitiative und internationalen Resolutionen ihre Unterstützung für einen unabhängigen Staat Palästina in den Grenzen von (vor) 1967 mit der Hauptstadt Ost-Jerusalem. Sie verurteilten die Maßnahmen Israels für einen demografischen Wandel in Ost-Jerusalem sowie seine Politik des Baus und der Erweiterung von Siedlungen in den besetzten Gebieten. Sie forderten Respekt vor der palästinensischen Autonomiebehörde und bestanden auf einer Versöhnung von Fatah und Hamas und der Bildung einer Einheitsregierung.

Was Syrien betrifft, verurteilte die Arabische Liga die "kollektiven Tötungen" durch die syrische Regierung und forderte die internationale Gemeinschaft auf, dem Blutbad in Syrien ein Ende zu setzen und eine politische Lösung entsprechend der Vereinbarung von Genf 1 zu finden. Sie wiederholten ihre "Solidarität mit dem syrischen Volk in seinen Forderungen nach Freiheit und Demokratie". Außerdem anerkannten sie die Syrische Nationale Koalition (CNFROS) als "legitime Repräsentantin des syrischen Volkes". Trotz dieser Anerkennung besetzt CNFROS zur Zeit den Sitz Syriens in den Arabischen Liga nicht. Seit die Arabische Liga 2012 die Teilnahme von Damaskus ausgesetzt hat, ist dieser Sitz leer. Der Präsident von CNFROS; Ahmed Yarba, bat gestern die arabischen Staaten, seiner Allianz zu erlauben, den Sitz Syriens bei der Arabischen Liga und die syrischen Botschaften in ihren Ländern zu übernehmen. Außerdem bat er um Waffen für die Rebellen.

Die zwei Tage des XXV. Arabischen Gipfels waren von Differenzen zwischen einigen arabischen Staaten gezeichnet, was zur Abwesenheit mehrerer Staatschefs geführt hat wie der des saudischen Königs Abdallah bin Abdelaziz. Übersetzung aus dem Spanischen, leicht gekürzt: K. Nebauer
Quelle: Palestina libre v. 26.03.14


Uri Avnery:  ETWAS SEHR Bedeutendes geschah in dieser Woche am unwahrscheinlichsten Ort: in der Knesset.
Auf der Tagesordnung standen drei Gesetze, eines schlimmer als das andere.  Eines war über „Regierungsgewalt“. Seine Hauptbestimmung erhöht die Mindestschwelle für die Erlangung von Sitzen in der Knesset von 2% auf 3,25%. Die klare Absicht ist, die drei Listen, die ihre Wähler unter den Palästinensern haben und die etwa diese Prozentzahl oder weniger haben, abzuhängen. >>>

Israelische Soldaten benützen Journalisten als menschliche Schutzschilde
Sonntag,  23.03.14  - Der Jourmalist Musa al-Shaer berichtete, dass israelische Soldaten am Tag zuvor ihn und zwei seiner Kollegen bei Zusammenstössen während ihrer Invasion in das Flüchtlingslager Aida bei Bethlehem festgehalten und als menschliche Schutzschilde benützt hätten. Die Soldaten hätten ihnen ihre Presseausweise abgenommen und sie keine Aufnahmen von den Zusammenstössen machen. Bei der Invasion in das Flüchtlingslager schossen die Soldaten Lärmgranaten und Tränengas ab. Nach palästinensischen Quellen haben israelische Soldaten vergangene Woche eine palästinensische Journalistin festgenmmen und an einen unbekannten Ort gebracht. Gewalt gegen palästinensische Journalisten haben seit dem vergangenen Jahr zugenommen. Übersetzung/gekürzt: K. Nebauer
Quelle: Palestina libre v. 24.03.14 

Gazastreifen unter schweren Bombardements
Netanyahu drohte in einer Pressekonferenz mit David Cameron, Gaza werde viel Wirbel bekommen, denn wenn der Süden Israels keine Ruhe habe, würde auch Gaza keine Ruhe haben. Bis in die frühen Abendstunden flog die israelische Luftwaffe mindestens 30 Bombardements im ganzen Gazastreifen, angefangen von Rafah.  Deutsch: Karin Nebauer
Quelle:  Rebelión v. 13.03.14

Zu "Deutsche Regierung in Israel" (SZ, 26. 2., S. 2)
Es ist ein Trauerspiel! Nachdem Merkel sich wieder einmal sonnen durfte in ihrer Rolle als Interessenvertreterin der zionistischen Regierung – sie wurde dafür ja auch mit Preisen und Ehrungen überhäuft -, belehrt sie die Weltöffentlichkeit folgerichtig, daß Boykottmaßnahmen gegen den rechtsvergessenen “jüdischen“ Staat keine Option seien, da sie den Friedensprozeß - so Netanyahu – „zurückwerfen“. Also, gewaltsam sollen sich die Palästinenser nicht gegen die völkerrechtswidrige und menschenrechtsverletzende Besatzung wehren dürfen, obwohl ihnen dies nach dem Völkerrecht zusteht, das letzte Druckmittel, über das sie verfügen, den strikt gewaltlosen Boykott, will man ihnen jetzt auch noch verwehren.

Hat die israelische Regierung nicht hinlänglich bewiesen, daß gutes Zureden und Ermahnungen an ihr wirkungslos abprallen? Die Palästinenser haben sich damit abgefunden, daß v. a. der Westen sie zwang, mit dem Verlust von mehr als der Hälfte ihrer Heimat sowie ihrer Freiheit für Verbrechen (Antisemitismus und Holocaust) zu bezahlen, an denen sie völlig unschuldig waren. Sie geben sich mittlerweile sogar – nahe an der Selbstaufgabe - mit einen Staat auf nur noch 22 Prozent ihres angestammten Territoriums zufrieden – entgegen den gebetsmühlenartig vorgetragenen Behauptungen seit 2005 offiziell auch die Hamas! Und jetzt wird ihnen zu allem Überfluß auch noch zugemutet – so der SZ-Korrespondent Peter Münch –, „kompromißbereit“ zu sein. Sie sollen Israel als „jüdischen“ Staat anerkennen – eine bis vor kurzem zurecht nie erhobene absurde Forderung angesichts des multikulturellen und –religiösen palästinensischen Umfelds und bei ca. 25 Prozent nichtjüdischer Bevölkerung.

Großzügig wird auch darüber hinweg gegangen, daß die Palästinenser in jeder der drei zentralen Streitfragen – Grenzziehung, Status Jerusalems, Rückkehrrecht für palästinensische Flüchtlinge – das Völkerrecht auf ihrer Seite haben. Insofern klingt die Formulierung von Peter Münch, daß ihre Führung ihnen “seit Jahrzehnten ein Recht der Rückkehr predigt“, also gewissermaßen einredet, gerade so, als stünde ihnen dieses eindeutige Recht gar nicht zu, oder zumindest sollten sie endlich darauf verzichten, nur damit die zionistische Kernforderung nach einer jüdischen Mehrheit auf jeden Fall realisiert bleibt.

Die halsstarrigen Palästinenser sollen halt die durch gewaltsame ethnische Säuberung geschaffenen Realitäten gefälligst anerkennen! Abgesehen davon, daß Israel damit schon wieder ein nicht zu rechtfertigendes Sonderrecht zugestanden wird, ist die damit einhergehende Erbarmungslosigkeit gegenüber den Palästinensern
– der Auschwitz-Überlebende Primo Levi nannte sie nicht umsonst „die Juden der Israelis“ – atemberaubend und bezeichnend für die deutsch-befindliche, philosemitische Überzeugung unserer politischen Elite, daß eine auch noch falsch verstandene „Sicherheit Israels deutsche Staatsraison“ sei – „töricht“ nannte Altkanzler Schmidt dies trocken. Der ehemalige Knessetsprecher Avraham Burg wünscht sich, daß seine Landsleute Hitler endlich „besiegen“ mögen. Einem Großteil unseres politisch-gesellschaftlichen Establishments ist dies offensichtlich auch noch nicht gelungen. Jürgen Jung

IPG Internationale Politik und Gesellschaft v. 24.02.14
Merkel in Jerusalem. Was die Bundeskanzlerin als Freundin Israels schon längst hätte sagen sollen
Ma´an News Agency v. 25.02.14 Englisch Israel issues eviction orders to 40 Bedouin families near Jerusalem

Friedensaktivistinnen aus vielen Ländern treffen sich am Internationalen Frauentag, am 8. März 2014, mit Palästinenserinnen in Gaza.
Die aus verschiedenen Ländern stammenden Frauen werden versuchen, sich in Richtung Gazastreifen zu begeben, um gemeinsam mit den dortigen Palästinenserinnen den Internationalen Frauentag am 08. März zu feiern wie auch gegen die Blockade zu demonstrieren. Die Teilnehmerinnen an dieser Aktion stammen u.a. aus Frankreich, den USA, Algerien, Großbritannien, der Schweiz...
Von Kairo aus werden sie sich Richtung Rafah begeben, dem einzigen Grenzübergang zwischen Ägypten und den Palästinensischen Gebieten. Die ägyptischen Behörden halten die Grenze gewöhnlich geschlossen. Die Entscheidung zu der Aktion wurde beschlossen, anlässlich des Appells von Frauenorganisationen aus dem Gazastreifen. Seit Juni 2006 wird das Gebiet von den Israelis hermetisch blockiert, als Vergeltung für die Entführung des israelischen Soldaten Gilad Shalit, der Ende 2011 im Rahmen eines Gefangenenaustausches wieder freigelassen wurde. Im Jahre 2007 hat Israel die Blockade noch verschärft, nachdem die Hamas an die Macht gekommen war. Aufgrund internationaler Proteste lockert Israel die Blockade gelegentlich ein wenig. Quelle: Annahar v. 28.02.14


Ägypten hindert Frauenrechtlerinnen an Weiterreise Die ägyptischen Behörden haben am Freitag ( 07.03.14) auf dem Flughafen Kairo etwa 40 Frauen die Einreise verweigert und sie zum Rückflug in ihre Herkunftsländer gezwungen. >>>

"Kriegsverbrechen und andere schwere Menschenrechtsverletzungen an Palästinensern"

Amnesty International v. 27.02.14 Gewalt gegen palästinensische Zivilisten
SZ v. 27.02.14 Amnesty wirft Israel Kriegsverbrechen vor
SZ v. 2702.14
«Die Häufigkeit und Dauer willkürlicher und herabwürdigender Gewalt gegen friedliche Demonstranten im Westjordanland durch israelische Soldaten und Polizisten und die ihnen gewährte Straflosigkeit lassen darauf schließen, dass es sich um eine von oben geplante Aktion handelt»
Spiegel v. 27.02.14 "Kaltschnäuzige Missachtung menschlichen Lebens"
Kriegsverbrechen an Palästinensern
Israels »grauenvolles Muster ungesetzlicher Tötungen«
Medico  International:  Israels Politik der Verdrängung geht unbeirrt weiter  Israels Regierung spricht über Frieden, tut jedoch alles, um das Leben der einfachen palästinensischen Bäuerinnen und Bauern im Jordantal zur Hölle zu machen. Angesichts der Schikanen gibt sich sogar das Rote Kreuz geschlagen.

Nenashim"Nemashim" – ein arabisch-hebräisches Theaterprojekt
Dialog auf Augenhöhe
Der israelische Regisseur und Theaterpädagoge Uri Shani beleuchtet in seinem Buch "Nemashim" die Höhen und Tiefen des gleichnamigen interkulturellen Theater- und Kommuneprojekts aus Israel. Julie Schwannecke hat das Buch gelesen.
"Nemashim" ist ein 2002 initiiertes hebräisch-arabisches Theater- und Kommuneprojekt aus Israel, das bis zu sechs jungen Arabern und Hebräern die Gelegenheit gibt, ein Jahr lang miteinander in einer Kommune zu leben und Theater zu machen. >>>

Ansprache von Martin Schulz, Präsident des Europäischen Parlaments, am 12. Februar 2014 vor der Knesset in Jerusalem

Inszenierter Skandal. Nach Schulz-Rede in der Knesset Kommentar von Moshe Zuckermann

Heute noch so aktuell wie früher
Die Welt v. 27.10.09:
Israel soll Palästina benötigtes Wasser vorenthalten 
Die Wassernutzung Israels wird von Amnesty Interrnational scharf kritisiert. Einem Bericht zur Folge verwehren sie den Palästinensern lebenswichtiges Trinkwasser, führen große Mengen Grundwasser aus dem Westjordanland ab und machen es durch Preiserhöhungen zum Luxusgut. 
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Clemens MesserschmidtIn Ramallah fällt mehr Regen als in London, doch die Palästinenser sitzen auf dem Trockenen. Das ist von Israel gewollt.   (SZ,  AUSSENANSICHT v. 10.3.14)
"Warum ein Israeli täglich im Schnitt 70 Liter Wasser verbrauchen könne, ein Palästinenser gerademal 17"

Der Hydrogeologe Clemens Messerschmid lebt und arbeitet seit 17 Jahren in den besetzten palästinensischen Gebieten, vornehmlich der West Bank. Neben seiner Tätigkeit in lokalen und internationalen Projekten zur Erkundung, Erschließung und Nutzung der örtlichen Grundwasser-Ressourcen, arbeitet er auch in der Projektplanung und Evaluierung.


Clemens Messerschmid: Das Verhältnis des Wasserverbrauchs zwischen den Palästinensern und den israelischen Siedlern beträgt 1 zu 81. Deshalb verwundert es nicht, dass das Agieren der israelischen Behörden als Hydro-Apartheid kritisiert wird.

Bei einer oberflächlichen Betrachtungsweise werde der Wasserkonflikt zwischen Israel und Palästina meistens auf einen natürlichen Wassermangel zurückgeführt. Dem sei aber keineswegs so, erläuterte Messerschmid. So fallen in Ramallah in der Westbank im Jahresdurchschnitt 619 Millimeter Niederschlag pro Quadratmeter. Zum Vergleich: In London sind es 596 Millimeter und im Land Brandenburg im Durchschnitt 550 Millimeter. „Fehlendes Wasser ist also nicht das Problem, sondern der Zugang der Palästinenser zu ausreichend Trinkwasser“, so Clemens Messerschmid.

Seit 1967 liegen alle Wasserbefugnisse in den besetzten Gebieten in den Händen von Militärkommandeuren. Für jegliche Arbeiten – auch im Bereich der Wasserversorgung – benötigen die Palästinenser einen Permit (Erlaubnis). Und selbst seit Beginn des Friedensprozess im Jahr 1993 (Oslo I) hat sich die Wasserversorgung verschlechtert. Das verfügbare Trinkwasser für die Palästinenser ging seit dem um rund 20 Millionen Kubikmeter zurück.


Um das Problem zu lösen, sei auch Solidarität von außen notwendig, ist sich Clemens Messerschmid sicher. Doch die Signale, die die deutsche Bundesregierung sendet, vernebeln die Problemlage eher. Auf eine entsprechende parlamentarischen Anfrage der Linksfraktion antwortete Entwicklungshilfe-Minister Dirk Niebel: „Angesichts insgesamt knapper Wasserreserven liegt der Schwerpunkt auf Reduzierung von Wasserverlusten im Leitungssystem und effizienterer Wassernutzung anstelle von zusätzlicher Rohwasserentnahme aus knappen, bereits übernutzten Grundwasserressourcen.“

Vor dem Hintergrund, dass es in rund einem Drittel der Gemeinden der besetzten Gebieten überhaupt kein Leistungsnetz gibt, sei das Argument von der „Reduzierung von Wasserverlusten im Leitungssystem“ einfach nur zynisch, so der Hydrologe. Dagegen helfe nur Öffentlichkeit herzustellen und auf die tatsächliche Situation hinzuweisen. Ob mit seinen Vorträgen oder mit seiner Tätigkeit als Hydrologe in der Westbank verfolgt Clemens Messerschmid ein Ziel: Auch für die Menschen in der Westbank und den anderen besetzten palästinensischen Gebieten muss ausreichend Wasser ein Menschenrecht sein. Eine Zusammenfassung  aus  Lokiweb v. 22.04.2013

Wasserknappheit im Gazastreifen verschärft sich
Das Bevölkerungswachstum von 3,5%, die Kontaminierung und Austrocknung der unterirdischen Wasserressourcen durch Israel sowie der Rückgang der Niederschläge in dieser Zone haben zu einer humanitären Krise geführt. Deshalb hat die EU gemeinsam mit UNICEF ein Projekt für den Bau einer Wasser-Entsalzungsanlage begonnen, das 75.000 Menschen mit sauberem Trinkwasser versorgen soll. Karin Nebauer
Quelle: Palästina libre v. 21.03.14



Weitere Beiträge in diesem Zusammenhang:

Martin Schulz und die Verschiebung des Wasserdiskurses
Der Kern des Israelisch-palästinensischen Wasserdiskurses ist eigentlich der Diskurs um palästinensische Wasserrechte – oder sollte es zumindest sein. Während die politische Klasse in Deutschland in Theorie und Praxis immer mehr darum bemüht ist von diesem abzulenken und ihn durch Diskurse über den Segen von Kooperation, Abwehr von neutralen Umweltbelastungen, technisch-administrativen Fragen der Wasserbewirtschaftung oder ökonomischen Vorstössen von Schuldenbremse, über Wasser als Ware bis hin zu schleichender Privatisierung zu ersetzen, sind es dankenswerter Weise immer mal wieder die Israelischen Hardliner, die sich zielgenau an der Kernfrage getroffen fühlen und auf diese re-fokussieren.  >>>

Englisch   Israel destroying emergency shelters of home demolition victims, says Red Cross

Das Internationale Komitee des Roten Kreuzes (ICRC) hat vorläufig die Verteilung von Zelten  und Material für Unterkunft für palästinensische Opfer von israelischen  Hauszerstörungen  in der besetzten Westbank (Jordantal) eingestellt, weil die israelischen Besatzungskräfte diese gewöhnlich auch zerstören und konfiszieren. John Martin Larsen ICRC-Sprecher für Israel und die besetzten Gebiete sagte der Electronic Intifada am Telefon, dass seine Organisation  die durch Israel obdachlos gemachten weiter versorgen will mit Notvorräten, einschließlich Hygiene Kits, Küchengarnitur und Matratzen für die, die von Israel heimatlos gemacht wurden.

Leider sind wir im Augenblick nicht in der Lage, Baumaterial für Hütten und Zelte an die, die von Hauszerstörungen im Jordantal betroffen sind , zu verteilen. Wir sehen seit Anfang 2013 ein Schema an Hindernissen und Konfiszierungen  dieser Zelte und des Materials“, erklärt Larsen. Er sagte, dass die israelischen Behörden verantwortlich für die Konfiszierung und Zerstörung waren. Das ICRC hatte auf 16 Hauszerstörungen reagiert, wobei etwa 70 Haushalte  seit Anfang 2013 betroffen waren.Die israelischen Behörden hatten außerdem  das Material für Notunterkünfte  zerstört oder konfisziert und damit 30 Haushalte mit 200 Personen  in Not gebracht. Wir sind in ständigem Dialog mit Israels Behörden wegen dieser und anderer Dinge, die mit der Verantwortung des Besatzers zu tun haben,“ sagte Larsen weiter. Nach dem Völkerrecht liegt es in der Verantwortung des Besatzers  Menschen in Not schnell und ungehindert zu helfen. Nach dem  internationalen humanitären Recht ist es verboten, Privatbesitz zu konfiszieren und zu zerstören. Larsen sagte, dass der Palästinensische Rote Halbmond angekündigt hat, er würde weiter  palästinensische Opfer  israelischer Hauszerstörung mit Material versorgen. Er sagte noch, er hoffe, dass ICRC so bald wie möglich wieder Zelte verteilen kann. (dt. Übers. Ellen Rohlfs)

Englisch  120 Palm Trees Uprooted Near Jericho
120  Palmen bei Jericho ausgerissen
Israelisches Militär riss am Donnerstag etwa 120 Palmen in Al-Zubeidat, nördlich von Jericho aus. Hasan Al-Jami, der Landbesitzer, sagte, dass israelische Bulldozer in den frühen Morgenstunden kamen und das Land  umgruben und  rund 120 Palmen unter dem Vorwand ausrissen, sie wären in Zone C gepflanzt, das voll unter israelischer Kontrolle stünde. Er fügte noch hinzu, dass die Aktion seine Bemühungen sabotiere, die er in den letzten zehn Jahren einsetzte, um sein Farmland wieder zu gewinnen und hat nun aber seine Hoffnungen zerstreut, ein Projekt auf seinem Land aufzubauen, das den Lebensunterhalt sichert. Er betonte, er wolle  sein Land weiter bebauen, trotz all der israelischen Maßnahmen. (dt. Ellen Rohlfs)

Was unter anderem in den letzten Tagen passierte:

·       150 Ölbäume bei El Khader-bei Bethlehem zerstört 

( Seit 1967    800 000 Olivenbäume in der Westbank zerstört, das betrifft 80 000 Familien)

·       5 Palästineser in Nablus gekidnappt  

·       3 Fischer  im nördlichen Gaza Küstenwasser gekidnappt

·       4 Luftangriffe auf den Gazastreifen;       

·       Siedler zerstören Reifen von 16 Fahrzeugen

·       Soldaten kidnappen 5 Kinder in Jerusalem. 

·       Alte Frau verletzt und ihren Sohn und Enkel in Jerus. verhaftet

·       Fotograf verletzt    (Quelle: Palästina-Portal) -  

·       Angriff israelischer Soldaten auf Beerdigung in Beit Umma

·       Israel zerstört  Farmland mit Wintersaat von 3 Familien bei Yatta/Hebron

·       Schwer kranke pakästinensische Gefangene im israelischen Gefängnis erhalten keine medizinische Hilfe

(aus verschiedenen Quellen über Pater R. F.)


Festnahme eines palästinensischen KindesIsraelische Soldaten nehmen 16 Palästinenser fest, darunter sieben Kinder
Agenten des Shin und schwer bewaffnete Soldaten stürmten ein palästinensisches Haus in Silwan/Ostjerusalem und nahmen den Vater und seine 5 minderjährigen Söhne auf das Kommissariat in Qisleh zum Verhör mit. Zwei der Söhne, 12 und 13 Jahre alt, wurden brutal geschlagen, ebenso die Großmutter, die gegen die Festnahme Widerstand leisten wollte. Ein Offizier  schloss die Haustüre mit Gewalt und klemmte die Hand der Großmutter ein; sie mußte im Krankenhaus behandelt werden.  Die Familie bat, ihre Namen nicht zu veröffentlichen.
Weitere Festnahmen:

Im Dorf Anin, westlich von Jenin, nahmen israelische Soldaten am Dienstag abend zwei Jungen fest, Hamid und Karam Issa Issa, als sie mit ihren Schafen auf ihren Feldern nahe der Apartheidmauer gingen und brachten sie zu einem Militärposten in der Mauer, wo sie unter Anwendung von Gewalt verhört wurden.

In Hebron wurde ein palästinensisches Kind und vier (erwachsene) Pal. festgenommen; in Bethlehem nahmen Soldaten 2 junge Palästinenser fest, brachten sie an einen unbekannten Ort und ebneten verschiedene Grundstücke ein. Der 25-j. Farouk Moussa, Student der pal. Universität An-Najah, wurde vorgeladen und verhaftet, weil er in der Nähe der jüd. Siedlung Shavei Shomron vorbeigegangen sei und damit die Sicherheit der Siedler gefährdet habe.

In Ostjer. wurde der 14-j. Ahmed Abu Rumi, der eine Woche zuvor verhaftet worden war, gegen eine Kaution von 5.000 Shekel feigelassen. Seine Eltern mussten sich verpflichten ihn davon abzuhalten (über die Haft, Ü.) zu sprechen und sich mit seinen Freunden zu treffen. Die Familie sagte, Ahmed sei nach einer schweren Gesundheitsstörung infolge psychologischer Folter beim Verhör im Russian Compound entlassen worden, die Familie habe ihn in das israelische Krankenhaus Hadassah Ein Karem gebracht. Man habe Ahmed unter anderem angedroht seinen Vater zu verhaften, wenn er nicht gestehe Steine geworfen zu haben. Übersetzung/Zusammenfassung: K. Nebauer
Quelle: Palestinian Information 


Palästinensische Krankenwagen am CheckpointKranken Palästinensern mit Dokumenten Einreise nach Israel verwehrt
70 kranke Palästinenser, die mit den notwendigen Dokumenten den Gazastreifen für eine medizinische Behandlung  in israelischen Krankenhäusern verlassen wollten, wurde die Einreise nach Israel verweigert, da auf den Dokumenten "Staat Palästina" stand. Nachdem Palästina bei der UNO als Beobachterstaat zugelassen worden ist, sind im vergangenen Dezember die Personaldokumente von Palästinensern mit diesem Zusatz versehen worden. Die zuständige palästinensische Behörde war nicht informiert worden. Ohne den Zusatz "Staat Palästina" würden Patienten mit sonst gültigen Dokumenten sofort abgefertigt. Zusammenfassung: K. Nebauer
Quelle: Palestine libre v. 12.02.14

Internationale Anerkennung eines Staates Palästina
Uno erkennt Palästina als Staat an


Schüsse im Bereich der Al-Aksa-MoscheeSchüsse auf Palästinenser in der Al-Aqsa-Moschee
Israelische Soldaten haben heute nach den Freitagsgebeten 20 Palästinenser in der Al-Aqsa-Moschee verletzt. Sie feuerten Tränengas, Blendgranaten und Gummi ummantelte Geschosse auf die Palästinenser ab. Nachdem eine Türe der Moschee geschlossen wurde, sprühten sie Pfefferspray in das Innere, wie der Wächter der Moschee berichtete. (Zusammenfassung, gekürzt: K. Nebauer)
Quelle: Palestina libre v. 07.02.14

entwurzelte Bäume palästinensischer BauernImmer wieder entwurzeln israelische Siedler die Olivenbäume palästinensischer Bauern
Palästinenser beklagen die Entwurzelung junger Olivenbäume in der letzten Woche in einer Gegend nördlich von Ramallah. Die Olivenbäume wurden vor drei Jahren in einem Projekt gepflanzt, das teilweise vom Internationalen Komitee des Roten Kreuzes finanziert wurde. Wie Ghassan Daghlas von der Nachrichtenagentur Ma´an News Agency und verantwortlich für die Beobachtung der Siedleraktivitäten berichtet, kamen die Täter aus der jüdischen Siedlung Shilo. (Zusammenfassung: K. Nebauer)
Quelle: Palestina libre v. 03.02.14
Siehe auch 
"Israelische Siedler fackeln palästinensische Olivenhaine ab"

HäuserzerstörungenDas Rote Kreuz liefert keine Zelte mehr an Palästinenser, weil Israel sie konfisziert
Das Internationale Komitee des Roten Kreuzes CICR  hat am Donnerstag, den 05.02.2014, gemeldet, dass es nach Hauszerstörungen keine Zelte mehr an Palästinenser ausliefert, weil Israel sie konfisziere. Jon Martin Larsen, ein Sprecher des CICR, sagte gegenüber AFP, als Konsequenz nach einer Reihe von Hindernissen und Konfiszierungen seit Anfang 2013 im Jordantal habe das Rote Kreuz die Verteilung von Zelten eingestellt. Es verteile aber weiterhin Taschen mit Hygieneartikeln, mit Kochgeschirr und Matratzen. Lokale humanitäre "Quellen" sagten, die Entscheidung des CICR sei ungewöhnlich. Laut B'Tselem wurden im Jordantal 27 Häuser zerstört, wodurch 147 Menschen obdachlos wurden. (Zusammenfassung: K. Nebauer)
Quelle: Palestina libre v. 06.02.14

von Israelis entwurzelte PalmenAm 08.02.14 entwurzelten israelische Siedler die Palmen palästinensischer Bauern
(Quelle: Palestinian Information Post)

Größeres Bild

Deutschland macht Subventionen im hochtechnologischen und wissenschaftlichen Bereich von einem Verbot der Siedlungsförderung abhängig.
Quelle:
Haaretz


Englisch  Al-‘Arrub R.C.: Posters by military warn residents of retribution should their sons throw stones and Molotov cocktails
Das israelische Militär drang am 26.1.2014 ins Flüchtlingslager al-'Arrub südlich von Bethlehem und hängte Plakate aus von Eltern und ihren Söhnen, die weiterhin als bedrohlich gelten wegen „Terrorismus" und "Störungen des Friedens". Einige Plakate zeigen aktuelle Fotos der Eltern, was eine schwere Verletzung des Rechts auf Privatsphäre und persönliche Verfolgung bedeutet. Die israelischen Friedensorganisationen  B'Tselem und ACRI haben sich an die Rechtsvertreter der Abteilung Judäa und Samaria gewandt und verlangt, dass sie endlich dem rechtswidrigen Treiben von Panikmache ein Ende machen und die beteiligten Soldaten bestrafen, ebenso, dass sie die Armee darüber informieren, dass solche "Initiativen" rechtswidrig sind. (Quelle: B´tselem)

Israels Militärdiktatur in der Westbank
Tatsächlich umgeht die Armee das zivile Rechtssystem. Sie setzt Strategien und Instrumente ohne jegliche Überwachung ein, weder durch zivile, noch politische Behörden. >>>

Fünfzehn palästinensische Kinder in den besetzten Gebieten von israelischem Militär verletzt  
Im Lauf der letzten Woche wurden laut Bericht von OCHA bei Militäroperationen und der Auflösung von Demonstrationen im Westjordanland fast 40 Personen verletzt, darunter 10 Kinder. Die meisten wurden bei Demonstrationen in Bil'in und Kafr Qaddum durch scharfe Munition, Gummigeschosse und Tränengas verletzt. Im Gazastreifen wurden fünf Kinder und sechs Erwachsene bei Bombardierungen oder durch Warnschüsse verletzt.  In dieser Woche gab es weiterhin die bekannten Feindseligkeiten der israeischen Marine gegen die Fischer des Gazastreifens. Am vergangenen Montag analysierte der UN-Sicherheitsrat die Situation im Nahen Osten, speziell in Palästina. 15 Mitgliedsstaaten und andere Teilnehmer verurteilten die israelischen Feindseligkeiten und die Siedlungspolitik, die sie als das größte Hindernis in den wieder aufgenommenen Friedensverhandlungen betrachten. Der ständige palästinensische Beobachter Riyad Mansour sagte, Israel zeige mit seinen Taten, wie wenig es sich für einen stabilen und dauerhaften Frieden engagiere: Die Siedlungen, die Repression, die neuen Gefangenen und die Blockade des Gazastreifens vergifteten die Atmosphäre und eine Annäherung  und verhinderten jedwede Annäherung. Israel müsste das internationale Recht achten und einen Wandel seiner Mentaität im Zusammenhang mit den Verhandlungen zeigen.  Ron Prosur, der israelische UN-Botschafter, versicherte seinerseits,  sein Land wolle den Frieden und suche nur seine Sicherheit zu garantieren. Er äußerte sich nicht zur Ablehnung der Siedlungspolitik oder unverhältnismäßigen Aktionen Israels, die in den letzten 2 Jahren zu mehr als 300 toten Palästinensern, in der überwiegenden Mehrzahl Zivilisten, führte.    Übersetzung/Zusammenfassung: K. Nebauer
Quelle:
Palestina libre v. 23.01.14

Eine Armee gegen JugendlichePalästina-Komitee denunziert israelische Brutalitäten mrg/rh/hnb
Die Interparlamentarische Arabische Union beabsichtigt die Bildung eines speziellen Komitees, um die durch das israelische Regime am palästinensischen Volk begangenen Verbrechen ans Licht zu bringen. Am letzten Tag der XX. Konferenz der Interparlamentarischen Arabischen Union in Kuwait-Stadt [...] kündigten die Abgeordneten am Montag (20.01.) die Aufstellung einer Delegation von Palamentariern aus verschiedenen arabischen Ländern an. Wie die arabischen Amtsträger beschlossen haben, hat das Palästina-Komitee, wie es genannt wird, die Aufgabe, in die Mitgliedsstaaten des UN-Sicherheitsrates, der Europäischen Union und zum Vatikan zu reisen, um über die israelischen Angriffe im besetzten Palästina in konkret Fakten zu berichten. Außerdem haben die Mitglieder der panarabischen Organisation betont, dass der einzige mögliche Weg zum Frieden im Nahen Osten ist, das Thema Palästina gerecht und auf der Grundlage der internationalen Resolutionen zu lösen. Auf derselben Tagung haben zwei zivile israelische Organisationen, B'Tselem und HaMoked, über ein gemeinsamen Bericht erklärt, dass das von Israel verhängte Reiseverbot von Bürgern zwischen dem besetzten Westjordanland und dem Gazastreifen unter Bockade mehr als 20 Millionen Palästinenser [?, Ü.] von ihren Familien getrennt hat. Um vom Westjordanland in die Küstenenklave Gaza zu reisen, müssen Palästinenser einen formalen Antrag an die israelischen Behörden richten und sich verpflichten, ständig [in Gaza, Ü.] zu leben; Anträge für den umgekehrten Weg werden fast immer abgelehnt. Dieser Fakt ist nur die Spitze des Eisbergs der Brutalitäten des israelischen Regimes gegen die wehrlose palästinensische Nation. Übersetzung: K. Nebauer
Quelle: Hispan TV, Nexo Latino v. 21.01.14


Im Jahr 2013 wurden drei von vier Kindern zwischen 12 und 17 Jahren in den Besetzten Gebieten von israelischen Kräften, während der Verhaftung oder des Verhörs, Opfer von körperlicher Gewalt. Das ergab ein Bericht der internationalen NGO "Defence Children International". Aus den 98 Auswertungen, von unter Eid bestätigten Erklärungen, geht auch hervor, dass viele Verhaftungen nachts zwischen Mitternacht und 5.00h vorgenommen werden. In mehr als 20% der Fälle haben Polizei, Militär und Geheimdienste die Kinder durchschnittlich 10 Tage in Isolationshaft gehalten, um sie zu verhören.... "Die internationale Gemeinschaft muss Verantwortung zeigen und Gerechtigkeit einfordern", sagt Abu Eqtaish vom palästinensischen DCI . Zwischen 500-700 Kinder, kaum 12 Jahre alt, werden jährlich verhaftet, vom israelischen Militärsystem verfolgt und gefangen gehalten . Es wird ihnen meist vorgeworfen, Steine geworfen zu haben. Die Kinder werden in israelische Verhörzentren gebracht, die Augen werden verbunden, die Hände werden gefesselt, ihnen wird der Schlaf entzogen. Während der Verhöre haben die Eltern kein Recht darauf, dabei zu sein.
Israel ist der einzige Staat, dessen Militärgerichte Kinder ohne gesetzliche Vorgaben systematisch verfolgt....
Kontaktadresse: advocacy@dci-pal.org - Übersetzt  und Zusammengefasst von Gertrud Nehls 

Moshe Yaalon, israelischer Minister für militärische Angelegenheiten, weist die Bitte des UN-Generalsekretärs Ban Ki-moons zurück, die Einfuhr von mehr Grundprodukten und Baumaterial in den Gazastreifen zu erlauben! HispanTV v. 18.12.13

Der israelische Finanzminister Yair Lapid hat  auf der Notwendigkeit der Fortführung des Siedlungsbaus in den besetzten Gebieten bestanden und dies mit den (günstigeren) Wohnungspreisen für die jüdischen Siedler begründet. Palestina libre v.18.12.13

 
Deutsche Waffen für Israel sollen entdeckte Gasfelder u.a. vor dem Gazastreifen schützen
Zur Verteidigung der Gasfelder im Mittelmeer, die aber auch Ägypten, Palästina (Gazastreifen), Libanon und Zypern gehören. Die Seeblockade des Gazastreifens und die massive Reduzierung des Bereichs der Küstengewässer, in denen gefischt werden darf, soll ja auch diesen Grund haben. Zwei Zerstörer hat Berlin lt. verschiedener Pressemeldungen bereits für eine Milliarde Euro an Israel verkauft.
Handelsblatt v. 06.12.13 Mit den Booten sollen Offshore-Anlagen zur Gasförderung im Mittelmeer geschützt werden. Deutschland übernimmt einen Teil der Kosten.
 
Focus v. 07.12.13 Deutschland verkauft Israel Zerstörer mit Lenkwaffen
NTV v. 07.12.13
Liefert Deutschland Zerstörer an Israel?
NTV v. 09.12.13 Wettrüsten auf dem Mittelmeer
The Huffington Post Neuer Rüstungsdeal? Deutschland soll Israel Zerstörer mit Lenkwaffen verkauft haben

Frühere Meldungen in diesem Zusammenhang:
Die Welt v. 09.09.11 Beim Streit mit Israel geht es um Erdgas vor Gaza
EnglischIsrael’s War for Gaza’s Gas
Palästina heute v. 04.01.09 Gas vor Gaza. Was will Israel in / mit Gaza?
PressTV v. 19.07.13 ISRAEL – GAZA-Gasfeld – UN-Bericht – Israel blockiert nicht nur Gaza-Gasfeld-Entwicklung aber das Gasfeld wird ausgebeutet und gefährdet – 19.07.13 – PressTV -

Michel Chossudowski, Global Research, 08.01. 09
Die militärische Invasion israelischer Truppen in den Gazastreifen  hat einen direkten Zusammenhang mit der Kontrolle und dem Besitz der  strategischen Gasreserven vor der Küste.

 „Eine Schande“   Schwere Vorwürfe gegen den DGB-Chef: Michael Sommer steht nach seiner Rede beim Israel-Kongress in Berlin im Kreuzfeuer der Kritik von internationalen Gewerkschaftern, jüdischen Linken und Intellektuellen
Lesen Sie auch: Ein redlicher verdienter Preis: Kommentar von Moshe Zuckermann

Israelisches Militär und Siedler Seit an Seit
Israelische Kolonialsiedler attackieren  palästinensische Schulen
Etwa 20 jüdische Siedler der Siedlung Esh Kodesh warfen Steine gegen eine palästinensische Schule, zündeten 5 Autos von Lehrern an und entwurzelten Olivenbäume, wie Zeugen und der verantwortliche Palästinenser Ghasan Daghlas sagten. Sie sagten auch, israelisches Militär sei in die (palästinensische) Ortschaft gekommen, um die Feindseligkeiten zu beenden. Eine Sprecherin des israelischen Militärs sagte gegenüber AFP, der Vorfall würde untersucht. K. N.
Quelle: Palestina Libre v. 09.10.13
 
Der verstorbene Rabbiner Ovadia Yosef, das geistliche Oberhaupt der ultrorthodoxen Shas-Partei, hat vorschlagen, die Palästinenser zu vernichten
Er galt einer der bedeutendsten religiösen Autoritäten in Israel. Zu seinem Begräbnis kamen tausende Israelis. Er war Rassist, für den "die Palästnenser" (nicht "die Terroristen")  "giftige Schlangen" seien, die "vernichtet" werden müssten. "Möge Gott sie mit einer Seuche vernichten".  Das ist kein isolierter Vorfall. Gilad Sharon, der Sohn von Ariel Sharon, hat gegenüber der Jerusalem Post gesagt, "ganz Gaza müsste dem Erdboden gleich gemacht" werden. Der gesamte Artikel war ein Aufruf, Gaza zu zerstören, es wie die Nordamerikaner in Hiroshima und Nagasaki zu machen. Ein "isolierter Vorfall? Vor einigen Monaten sagte ein anderer religiöser Führer, Mordechai Eliahu, der inzwischen verstorben ist, sagte, hundert tausende, auch Millionen palästinensische Zivilisten müssten vernichtet werden, wenn sie weiter Raketen aus dem Gazastreifen (auf israelisches Territotium) werfen.  Der Autor Javier Villate  erinnert sich, dass ein israelischer Parlamentsabgeordneter einmal sagte,  alle 5 Tausend palästinensischen Gefangenen sollten im Toten Meer ertränkt. werden.(Es gibt) Fotos von Schmiereien (an Gebäuden): "die Araber ins Gas!" Ein großer Teil der israelischen Gesellschaft ist extrem rassistisch und teilt die Meinung, dass die Palästinenser von ihrem Land und aus ihren Häusern vertrieben (was ja in der Tat geschieht) und vernichtet werden sollen, weil sie, die Palästinenser, die seit Jahrhunderten im Land leben, die "wahren Eindringlinge", "giftige Schlangen", "Kakerlaken", barbarische Untermenschen seien, "Araber", die man malträtieren, demütigen, angreifen, vertreiben und töten kann, mit dem Segen Gottes und dem Segen von Rabbinern wie Yosef.  Leicht gekürzte Übersetzung aus dem Spanischen: K. Nebauer
Quelle: Palestina Libre v. 09.10.13

Spiegel Online v. 29.08.10 Mächtiger Rabbi wünscht allen Palästinensern die "Pest"

Haaretz v. 20.10.10  
EnglischADL slams Shas spiritual leader for saying non-Jews 'were born to serve Jews'

EnglischPalestinian children travel dangerous route to school in At-Tuwani
Seit 9 Jahren begleitet wegen häufiger brutaler Angriffe der Siedler ein Jeep der israelischen Armee Kinder auf dem Schulweg in den Südhügeln von Hebron. Trotzdem werden Kinder weiterhin von Siedlern angegriffen, müssen hinter dem schnell fahrenden Jeep herlaufen und kommen erschöpft in die Schule, können sich nicht konzentrieren, Kinder stellen sich krank, um nicht in die Schule gehen zu müssen. Werden Kinder von Siedlern angegriffen, steigen die Soldaten nicht aus dem Jeep, um sie zu schützen. Wehren sich aber die Kinder gegen angreifende Siedler, werden sie von den Soldaten festgenommen. Ein Schulbus wird von der israelischen Besatzungsmacht nicht genehmigt.

Siehe auch  

Englisch
“The Dangerous Road to Education—Palestinian Students Suffer Under Settler Violence and Military Negligence”
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Kampagne von fünf Nobelpreisträgern gegen die Vertreibung von Palästinensern Carmen Rengel/Jerusalem
Fünf Nobelpreisträger haben sich einer von 30 israelischen Schriftstellern initiierten Kampagne gegen die Räumung von 12 palästinensischen Dörfern in der Gegend von Masafer-Yatta im Süden von Hebron angeschlossen. Die israelische Armee beansprucht das Gebiet für ein Schiessgelände, die sogen. Feuerzone 918. Der inzwischen 13 Jahre dauernde Kampf der Palästinenser vor den Gerichten geht jetzt seinem Ende zu, daher soll der Druck auf die Richter erhöht werden.

Die Initiative kam Anfang des Sommers von David Grossmann, ihm schlossen sich Amos Oz und A.B. Yehoshua und weitere israelische sowie 50 Schriftsteller aus aller Welt wie Eduardo Galeano aus Uruguay und Philip Roth aus den USA mit einem "Aufruf an alle Menschen, die noch hören können" an. Die Nobelpreisträger, die sich ebenfalls angeschlossen haben, sind: Mario Vargas Llosa, J.M.Coetzee, Orhan Pamuk, Herta Müller und Seamus Heaney. Über den Unterschriften steht: "Angesichts der bestehenden zynischen und schäbigen Besatzung haben alle und jeder von uns die moralische Verpflichtung, das Leiden zu beenden und etwas zu unternehmen, um die grausame Besatzung in die Knie zu zwingen". Übersetzung, Zusammenfassung und Kürzung: K. Nebauer ...
Quelle: El País v. 03.09.13

Ethnische Säuberung seit 1948 bis heuteIsrael hat mit der Vertreibung von 1.300 Palästinensern aus ihren Häusern in acht Dörfern südlich von Hebron begonnen, angeblich um ein Trainingslager für das Militär zu errichten. Eine klare Verletzung des Völkerrechts und ein Kriegsverbrechen, weswegen Israel vor dem Internationalen Gerichtshof angeklagt werden könnte.  Quelle: Palestina libre v. 07.08.13

West Bank settlements rapidly expanding
Englischreport
Anlässlich der Friedensgespräche zwischen Palästinensern und Israelis weiten sich die Bautätigikeiten  israelischer Sieldungen noch schneller aus

EnglischInterview with Ilan Pappé: “The Zionist goal from the very beginning was to have as much of Palestine as possible with as few Palestinians in it as possible”

BildHaaretz v. 05.08.13 EnglischVideo / Palestinian boy upset by father's arrest garners international media attention
Border Police arrested Fadel Jaber, claiming he and his family had attacked police who were disconnecting their illegal water connection. >>>

<<< Sein Vater wird weggeschleppt:
Es war die heißeste Woche des Jahres. Fadel Jaber wollte einfach nur ein wenig Wasser für seine Familie haben. Doch Fadel lebt im besetzten Westjordanland. Dort hat die israelische Regierung die Wasserleitungen umgelegt, um Schwimmbecken für Siedler aufzufüllen, während die Wasserhähne für Palästinenser wie Fadel trockenlaufen.

Weil er Wasser holte, wurde Fadel von den israelischen Sicherheitskräften weggeschleppt. Sein 5-jähriger Sohn Khaled war untröstlich und schrie “baba, baba” während sein Vater weggerissen wurde. Für Palästinenser, die unter dem brutalen Kriegsrecht leben, ist dies der Alltag. Die Siedler haben ihnen ihr Land und ihr Wasser genommen und sie haben keine grundlegenden Menschenrechte. Doch nach jahrelanger Gewalt und Hoffnungslosigkeit, entsteht nun eine Bewegung unter den Palästinensern. Mit gewaltfreiem Widerstand wollen sie die Dinge erreichen, die alle Israelis bereits haben: Freiheit, Würde und einen eigenen Staat.  (Quelle:  Avaaz.org)

EnglischOne Palestinian child has been killed by Israel every 3 days for the past 13 years

Israelische Initiative zur Ausrottung der palästinensischen Identität im besetzten Palästina
Beamte des israelischen Unterrichtsministeriums haben den Gebrauch der arabischen Sprache in den 1948 eroberten palästinensischen Gebieten verboten. Sie verlangten von Lehrkräften und Erziehungspersonal, untereinander und mit den Schülern nicht arabisch zu sprechen. Rechtlich gesehen ist arabisch offizielle Sprache in den besetzten Gebieten. Hebräisch und Arabisch sind Teil des Unterrichtsprogramms in diesen Gebieten. (Übersetzung, gekürzt: K.N.)
Quelle: Palestina libre v. 15.07.13


SZ v. 12.07.13 Israelische Soldaten halten Fünfjährigen fest. Ein weinender Fünfjähriger, umringt von schwerbewaffneten Soldaten: Ein Video zeigt die israelischen Streitkräfte in Hebron, wie sie einen kleinen Jungen festhalten und abtransportieren - weil er Steine geworfen haben soll. Menschenrechtler erheben schwere Vorwürfe gegen die Armee.  Video

B'Tselem - The Israeli Information Center for Human Rights in the Occupied Territories:
EnglischVideo footage: Soldiers detain Palestinian five-year-old in Hebron
Der Vater des fünfjährigen Wadia, der mit seinem Kind am 9.7. von sieben Soldaten festgenommen wurde, berichtete gegenüber PressTV, dass er mehrere Stunden mit verbundenen Augen und Handfesseln mit seinem Kind festgehalten worden sei. Er sei geschlagen worden und man habe ihm eine Geldstrafe auferlegt für den Steinwurf seines 5-jährigen Kindes. Das Kind habe erklärt, es habe den Stein auf einen Hund werfen wollen. Der Stein habe aber das Auto eines Siedlers getroffen, worauf der Siedler ausgestiegen sei, das Kind an der Hand festgehalten und die Soldaten gerufen habe.  Zusammenfassung: K.N.
Quelle: Palestina libre v. 15.07.13
EnglischIsrael arrested 170 Jerusalemite children since the start of the year

Grundrecht auf friedlichen Protest gegen die illegale Konfiszierung von Land durch die Siedler verweigert

Zwei Palästinenserinnen aus Nabi Saleh, Nariman Tamini und Rana Hamadeh, die an den wöchentlichen Demonstrationen gegen Mauer und Siedlungsbau teilgenommen haben, wurden deswegen festgenommen und vor Gericht gestellt. Zur Zeit werden Organisatoren solcher Demonstrationen von der Armee festgenommen und inhaftiert. Die beiden Frauen wurden beschuldigt, bei der Demonstration am 28. Juni "militärisches Sperrgebiet" betreten zu haben. Die Armee erklärt jeweils zur Zeit der Demonstrationen die Ortschaft zum "militärischen Sperrgebiet". In einem Komuniquee betont Amnesty International, man habe ihnen das Grundrecht auf friedlichen Protest gegen die illegale Konfiszierung von Land durch die Siedler verweigert. Seit Beginn der friedlichen Freitagsproteste 2009 sind zwei Demonstranten von der IDF erschossen worden, einer von ihnen ein Bruder von Nariman Tamini.Tamini ist gegen inzwischen gegen Kaution frei gelassen worden und darf freitags ihr Haus nicht verlassen. Hamadeh darf sich, solange ihr Prozess dauert, Nabi Saleh nicht mehr nähern. B'Tselem nimmt an, dass der Prozess sich in die Länge ziehen wird, und es darum geht, die Demonstrationen unmöglich zu machen.Vergangene Woche wurde zwei Organisatoren der gewaltfreien "popular resistance" in Bil'in und Beit Ummar festgenommen. Übersetzt und zusammengefasst: K.N.
 Quelle:  Palestina Libre v. 09.07.13

Rabbiner gegen Israels PolitikRabbiner demonstrieren gegen Israels Politik
Mehr als tausend europäische Rabbiner demonstrierten am 04.07.2013 vor dem Sitz der EU in Brüssel, um öffentlich zu erklären, dass die israelische Regierung anti-zionistische Juden bekämpft. Sie kritisierten, dass die israelische Regierung sich des Judentums bediene, um seine expansionistischen Ziele in Palästina und anderen Orten der Region zu verfolgen. Sie benütze die Religion, um alle jungen Menschen zum Armeedienst zu verpflichten. Die Rabbiner lehnten jede israelische Politik ab, die auf Gewalt und Besatzung basiert und erklärten, sie seien unschuldig an der Politik Israels gegenüber Palästina, Iran, Syrien und gegenüber dem Widerstand.
Die Demonstranten forderten von der EU, sie als politische Flüchtlinge anzuerkennen, die wegen der Repression in einem religiös-politischen Krieg emigriert seien und verlangten, sich mit Entschiedenheit für ein Ende der Verletzungen der Rechte von Juden einzusetzen.
Auf Druck israelischer Lobby wurde das Ereignis in den Medien verschwiegen. Quelle: HispanTV v. 04.07.13,  zusammenfassung: K.N.

"Der Israelit", Zentralorgan für das orthodoxe Judentum:  
  • Antizionistische Manifestation in Brüssel
  • Manhattan/New York. Zehntausende amerikanischer Juden protestierten in Solidarität mit ihren Brüdern in Palästina gegen den geplanten zionistischen Zwangsmilitärdienst für Talmud-Studenten im sogenannten Staat "Israel".  >>>
Zentralorgan für das orthodoxe Judentum, "Der Israelit", schreibt am 23.06.13:  "Höchste Form der Unverschämtheit".  
Jüdischer Weltkongress tagte in Ungarn. Der orthodoxe Jude Reuven Israel Cabelmann im ZUERST!-Gespräch:
"Jeder, der die geringste Kritik an Israel übt - gleichgültig ob er sich links, rechts oder liberal versteht - wird als Antisemit diffamiert."

Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost e. V. 
Vortrag ausgefallen: Erfolg für einen “Privatmann” oder sein Eigentor?  Prof. Rolf Verleger
am 20.05.13

Früher exportierte der Gazastreifen Zistrusfrüchte
Noch vor 30 Jahren war die Ausfuhr von Zitrusfrüchten die größte Einkommensquelle für den Gazastreifen. Damals gab es Zitrusplantagen auf 7.200 Hektar mit einer Produktion von 280.000 Tonnen und wurde in europäische und arabische Länder exportiert, sagt der Vertreter des  Landwirtschaftskomitees der Palästinensischen Gewerkschaft, Saed al-Din Zeyada. Laut Statistiken des palästinensischen Landwirtschaftsministeriums hat das israelische Militär seit 2000 etwa 7.000 Hektar Plantagen verwüstet und 3,36 Millionen Bäume entwurzelt, mit der Begründung, Terroristen würden sich zwischen den Bäumen verstecken und von dort aus angreifen. Heute führt Gaza Zitrusfrüchte für seinen Markt aus Israel und Ägypten ein.  (Quelle: Palestina libre v. 07.05.13)

EnglischIsraeli security forces spray 'Skunk' at Palestinian homes
EnglischIsraeli forces demolish Hebron wells, electric network
EnglischWATCH: Israeli soldiers stand by, escort settlers as they attack Palestinian villages


SPD-Wald auf geraubtem Land
SPD sammelt Spenden für einen Wald im Negev zum 65. Geburtstag des Staates Israel im Jahr 2013
Bäume zum Geburtstag !?
Für Alle in der SPD und anderswo, die es immer noch nicht begreifen wollen:
"Spenden für Kolonialismus und Apartheid - Die Grünwaschung von Vertreibung und Enteignung durch den Jüdischen Nationalfonds JNF/KKL

Kontakt zur SPD-Bundestagsfraktion
Protestschreiben an den Parteivorstand der SPD
Stellungnahme DPG & PGD

Der Jüdische Nationalfonds (JNF) im Jordantal: Kolonisierung heute

Die Jüdische Stimme hat den Protestbrief des „Palästinakomitee Stuttgart”: 

„Landraub und ethnische Säuberung durch den JNF im Schatten deutscher Bäume“
Offener Brief an die UnterstützerInnen des „Waldes der deutschen Länder“ im Negev


Jüdische Stimme für gerechten Frieden

Mit großer Enttäuschung hat die "Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost" vom Beschluss der SPD erfahren, eine Spendenkampagne zugunsten des Jüdischen Nationalfonds (JNF)/ "Keren Kajemet le Jisrael" (KKL) zu starten, welche dazu beitragen soll, in der Negev-Wüste einen "Wald der SPD" zu pflanzen.

Annahar v. 01.05.13  Zum wiederholten Male bietet die Arabische Liga ein Friedensabkommen mit Israel an.  Verhandlungen über möglichen Gebietsaustausch zwischen Palestinensern und Israelis sind nicht auszuschließen. US-Außenminister Kerry wie auch Israel sollen das Angebot begrüßt haben. Hierzu auch Haaretz v. 01.05.13


EnglischIn the Name of Oppression: Two Babies at Checkpoint
Zwei palӓstinensische Babies am israelischen Kontrollpunkt

Als Mitglied der israelischen Gruppe Machsomwatch steht Tamar Fleishman jede Woche an den israelischen Checkpunkten zwischen Jerusalem und Ramallah und dokumentiert das Verhalten der israelischen Soldaten gegenüber den Palӓstinensern.
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Palästinensische Schulkinder Angriffsziel israelischer Siedler
Wie die jordanische staatliche Nachrichtenagentur Petra berichtete, hat ein israelischer Siedler nach Angaben des Schuldirektors, Saed Sabah, ein 7-j. palästinensisches Kind auf seinem Schulweg in Abu Dis offensichtlich absichtlich angefahren und verletzt. Als die Sanitäter einer israelischen Ambulanz hörten, dass es sich um ein palästinensisches Kind handelte, weigerten sie sich, das Kind in ein Krankenhaus zu bringen. Palästinensische Büger brachten das Kind dann in das Krankenhaus Al-Maqasid. Der Schuldirektor sagte auch, in dieser Gegend würden Siedler immer wieder Schüler angreifen. Übersetzung, Zusammenfassung: K. N.
Quelle:  Palestina libre v. 14.01.13

Nach einem Angriff von israelischen Militärs fürchten sich palästinensische Kinder wieder in die Schule zu gehen. Israelische Soldaten warfen Lärmgranaten und Tränengas in Schulhof.  >>>
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Der Goodwill-Botschafter Israels legt sein Amt nieder, weil er für "die ständigen Menschenrechtsverletzungen an Palästinensern nicht haften" will
Der Argentinier Ricardo Jose Ferrer Picado hat gegenüber der Agentur (Impulso Baires) bestätigt, dass er darauf verzichtet hat, weiterhin Goodwill-Botschafter des Saates Israel zu sein, weil er "für die fortgesetzten Menschenrechtsverletzungen am palästinensischen Volk nicht haften" will, die die Streitkräfte des Staates Israel "in den besetzten Gebieten" verüben. Ferrer Picado vertritt den Standpunkt, dass "diese Aktionen als Verbrechen gegen die Menschlichkeit angesehen werden können und darüber hinaus definitiv unmoralisch, politisch unkorrekt und unvereinbar sind mit den ehrlichen Wünschen nach Frieden von der Mehrheit des israelischen Volkes und einer beachtlichen Anzahl von Intellektuellen".
"Ich bin kein Antisemit, ich lehne den Holocaust ab – eine wirkliche Schande für die Menschheit - , aber ich davon überzeugt, dass der Friede nicht mit großen Reden und großartigen Diskursen erreicht wird, sondern mit einem Leben, das es erlaubt, miteinander ein positives Bild der Andersartigkeit (des anderen) herzustellen, damit sich die Völker entwickeln und sich in und von ihrer Andersartigkeit her zum Wohl aller erkennen. Abgesehen davon, dass die Menschenrechte von universeller Gültigkeit sind, lehne ich die Aktionen, die sich hinter den Grenzen abspielen, vehement ab."  Schließlich stellte Ferrer Picado fest, dass er den Entschluss zum Rücktritt nach der Rückkehr von seiner 13. Studienreise in den Nahen Osten gefasst habe, und sagte, er habe "das Rücktrittsschreiben an die israelische Botschafterin in Argentinien, Dorit Shavit, geschickt, damit sie es an die Regierung ihre Landes weiterleite". Aus dem Spanischen übersetzt von K. Nebauer
Quelle
:  Impulso Baires v. 30.10.12

Verzweifelte palästinensische BäuerinIsraelische Siedler fackeln palästinensische Olivenhaine ab Hispantv.com
Israelische Siedler fackeln diese Woche dutzende Ölbäume ab, um die Einkünfte der palästinensischen Bauern zu dezimieren. Wie die lokalen Bauern berichten, haben israelische Siedler heute an verschiedenen Orten gleichzeitig Feuer an Olivenhaine gelegt. Die Sicherheitsbeamten weisen auf Grund der Beweise darauf hin, dass die Feuer von den Bewohnern der benachbarten Siedlung Ee-Lai gelegt worden sind. Es muss auch noch gesagt werden, dass der Bürgermeister von Ramallah, Faraj al-Naassaneh, am Mittwoch darüber informiert hat, dass israelische Siedler nordwestlich des Dorfes al-Mughayyir im NW von Ramallah 138 Ölbäume entwurzelt hatten. Israelische Siedler greifen, normalerweise bewaffnet, die Dörfer und das Land der Palästinenser an und legen Feuer an Ölbäume und anderen Besitz der Palästinenser im Westjordanland. Die Regierung von Tel Aviv schaut jedoch immer auf die Seite und nimmt so gut wie nie Angreifer fest. Die Organisation der Vereinten Nationen (UNO) und die meisten Staaten beurteilen den Bau israelischer Siedlungen als illegal, auch die Genfer Konvention verbietet ihn. Mehr als eine halbe Million Israelis leben seit der Besetzung der palästinensischen Gebiete 1967 in etwa 120 illegal errichteten Siedlungen im Westjordanland und Ostjerusalem (al-Quds). Aus dem Spanischen übersetzt von K. Nebauer (Quelle: Palestina libre v. 13.10.12 )

Ashrawi bittet Diplomaten, die Olivenernte zu schützen -   Jährlich, zur Olivenernte in Palästina, greifen extremistische Siedler Landwirte in der Westbank an und vernichten im großen Umfang Olivenbäume. Mehr dazu

Video:  Israelische Soldaten feuern Tränengas auf palästinensische Familien, die auf ihrem eigenen Grund in den Hügeln von Hebron Oliven ernten
Video:  Israeli Settlers stealing olives in Hebron.  Israelische Siedler rauben die Olivenernte der Plästinensischen Bauern und zerstören die Bäume
Video:  Israelische Siedler entwurzeln mehr als hundert Ölbäume in al-Mughayer im Westjordanland.  

Krebskrankes Kind in GazaZunahme von Krebserkrankungen im Gazastreifen infolge Einsatz chemischer Substanzen durch die israelische Armee Hispantv.com
Der Direktor des Programmes Hilfe und Hoffnung für Krebskranke, Iman Shannon, hat erklärt, der Einsatz gefährlicher chemischer Substanzen bei den militärischen Operationen Israels gegen den Gazastreifen habe eine Zunamhe von Krebserkrankungen zur Folge ... Shannon sagte auch, dass bis jetzt 11.000 Palästinenser an Krebs erkrankt seien, eine unbekannte Zahl von Erkrankten sei allerdings noch nicht in den Listen des Gesundheitsministeriums ... erfasst. Laut Gesundheitsministerium ... verwendet das israelische Regime bei seinen Angriffen chemische Substanzen, die international verboten sind. Das Auftreten schwerer Verletzungen, ohne dass in den Leichen der verstorbenen Märtyrer oder bei den Verletzten eine Kugel oder Metallsplitter gefunden werden, ist ein Beweis für den Einsatz chemischer Substanzen durch die israelische Besatzungsmacht, wie das Gesundheitsministerium versicherte. Abgesehen von solchen brutalen Maßnahmen leiden die Bewohner des Gazastreifens unter der israelischen Blockade, die sie an der Ausübung ihrer wichtigsten Rechte hindert, wie des Rechte auf Arbeit, Gesundheit und Bildung.  Aus dem Spanischen übersetzt und gekürzt von K. Nebauer
Quelle: Palestina libre v. 03.10.12 


Missbildungen bei Neugeborenen als späte Folgen des Überfalls auf Gaza
Neue Studie findet im Gazastreifen enge Zusammenhänge zwischen angeborenen Missbildungen bei Neugeborenen und der Exposition der Eltern mit Weißem Phosphor. Zum Bericht

Landenteignung und Vertreibung gehen weiter im großen Maßstab
Tausende palästinensische Bauern erhielten von der israelischen Armee einen Räumungsbefehl, der ihnen bei Strafe der Ausweisung 45 Tage Zeit läßt, ihre Kulturen zu zerstören und ihr Land zu verlassen. Diese Anordnungen gefährden die Substistenz tausender Palästinenser und ihrer Familien, sagte ein Betroffener gegenüber der palästinensischen Nachrichtenagentur WAFA.
Das Land ist mit Dattelpalmen bepflanzt und liegt in der Zone unter palästinensischer Kontrolle nach dem Oslo-Abkommen 1993.
Der Landwirtschaftsminister Walid Assaf besucht den Ort des Konflikts und versicherte, die palästinensische Regierung werde "mit den israelischen Behörden kämpfen". Die Pläne der israelischen Administration von Premier Netanyahu beinhalten die territoriale Expansion auf Kosten palästinensischen Territoriums im Westjordanland und im Gazastreifen für die Einrichtung von paramilitärischen Farmen, auf denen mit Hilfe der Armee Emigranten aus Osteuropa und anderen Gegenden angesiedelt werden sollen. Ein israelischer Militärsprecher sagte, dass sich die von palästinensischen Bauern bepflanzten 741 acres (1 acre entspricht 40,47 Ar) "auf Land befinden, dessen Eigentumsverhältnisse noch zu festzustellen" seien.  Aus dem Spanischen übersetzt und leicht gekürzt: K.Nebauer 
Quelle: Palestina libre v. 31.08.12

Das "Baukomitee" der israelischen Regierung hat den Bau von 940 Wohneinheiten für jüdische Siedler in Gilo in Ost-Jerusalem genehmigt. Das selbe Komitee hat außerdem ein Projekt zum Bau eines Hotels für Touristen mit 1.100 Appartments in Beit Safafa, einer jüdischen Siedlung in Ost-Jerusalem begutachtet. Palestina libre v. 07.09.12

Tausende Bewohner von Hebron umgesiedelt: UNO äußert sich alarmiert über schwierige Lebensbedingungen der Palästinenser. Zum Bericht

Klage gegen Israelis unmöglich!
Neues Gesetz: Palästinenser können nicht gegen Israelis klagen
Hispantv.com
Die israelische Regierung verbietet den Palästinensern mit einem neuen Gesetz, vor israelischen Gerichten Klage gegen Israelis einzureichen. Wie die israelische Tageszeitung Haaretz berichtet, wurde das neue Gesetz von Justizminister Yaakov Neeman unterstützt. Das neue Gesetz, das Anfang September in Kraft treten wird, schränkt das Recht der Palästinenser und der Immigranten ein, Klagen gegen israelische Staatsbürger einzureichen. Mit anderen Worten, Palästinenser haben kein Recht (z.B.) im Fall, dass sie (bei den Angriffen des israelischen Militärs in den besetzten palästinensischen Gebieten), verletzt werden, irgendeine Klage bei den israelischen Gerichten einzureichen. Laut Haaretz richten sich die Artikel dieses Gesetzes gegen Palästinenser, die Schadensersatzansprüche gegen die Besatzungsarmee des israelischen Regimes geltend machen wollen. Jedes Jahr werden hunderte von Palästinensern verfasste Klagen bei den israelischen Gerichten eingereicht, wo die Frage von Menschenrechtsverletzungen durch die israelische Truppen in den besetzten palästinensischen Gebieten aufgeworfen wird. Die palästinensischen Behörden und die internationale Gemeinschaft haben wiederholt ihre Stimme erhoben, um die Feindseligkeiten des israelischen Regimes gegen die Palästinenser zu verurteilen. Aus dem Spanischen übersetzt von K. Nebauer

Quelle: Palestina libre v. 06.08.12

Acht palästinensische Dörfer im Jordantal werden dem Erdboden gleich gemacht, weil sie angeblich "illegal in einer Feuerzone errichtet sind".
Quelle: Palestina Libre v. 06.08.12


Wie Deutschland die Atommacht Israel aufrüstet
Die deutsche Atom-Lüge.
"Jetzt ist es raus: Der SPIEGEL hat enthüllt, dass Deutschland an der atomaren Aufrüstung im Nahen Osten eine Mitschuld trägt. Das ist ein gutes Geschäft, aber schlechte Politik - denn sie gefährdet die Sicherheit der gesamten Region."  (Spiegel v. 04.06.12)

Israel bestückt U-Boote aus Deutschland mit Atomwaffen  
"Nach SPIEGEL-Informationen ist Kanzlerin Angela Merkel den Israelis weit entgegengekommen: Berlin übernimmt nicht nur mit 135 Millionen Euro ein Drittel der Kosten, sondern stundet auch den israelischen Anteil bis 2015"  (Spiegel v. 03.06.12)

"...Der deutsche Literaturnobelpreisträger Günter Grass hatte Anfang April mit dem israelkritischen Gedicht "Was gesagt werden muss" für heftige Diskussionen gesorgt. Darin schrieb er, Israel bedrohe als Atommacht den Weltfrieden und könne das iranische Volk mit einem Erstschlag auslöschen. Israel dürfe deshalb keine deutschen U-Boote mehr erhalten. Israel verbot Grass wegen seiner Äußerungen die Einreise."  SZ v. 03.06.12 

U-BootGroßzügiges Geschenk der Bundesregierung in Zeiten “knapper Kassen”
Israel hat jetzt das vierte in deutschen Werften gebaute und mit Atomraketen mit einer Reichweite von bis 1.500 km bestückbare U-Boot der Klasse "Dolphin AIP" erhalten. Es wurde im Hafen von Kiel auf den Namen "Tanin" (hebr. Alligator) getauft. Israel zahlt dafür nur zwei Drittel des Preises, ein Drittel geht zu Lasten des deutschen Steuerzahlers. Die ersten drei U-Boote lieferte Deutschland 1998 und 2000 an Israel; laut israelischen Presseberichten wurden die ersten beiden U-Boote von Deutschland geschenkt. K. Nebauer, Quelle: Palestina Libre v. 04.05.12

Siehe auch:  Ehud Barak zum Waffeneinkauf in Berlin – Netanjahu dankt Merkel
 
Salam Shalom Arbeitskreis Palästina-Israel e.V. setzt sich für einen gerechten Frieden für die Menschen im Nahen Osten ein.