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Gerechtigkeit ist der Weg zum Frieden

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Radio Vatikan
Israel: Schwieriger Schulbeginn für christliche Schulen
An diesem Donnerstag heißt es für die Schülerinnen und Schüler in Israel wieder, die Schulbänke zu drücken. Doch für etwa 33.000 Schüler ist nicht klar, ob sie das Schuljahr überhaupt bis zum Ende besuchen werden. Es handelt sich um jene Kinder und Jugendliche, die an einer der 47 christlichen Schulen in Israel eingeschrieben sind. Die israelische Regierung hatte versprochen, ihnen finanziell beizustehen, aber bisher ist kein Schekel in die Schulkassen eingeflossen, wie der Patriarchalvikar in Nazareth, Giacinto Boulos Marcuzzo, im Gespräch mit Radio Vatikan sagt. >>>
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Netanjahu ist ein Kriegsverbrecher, sagt ehemaliger niederländische Premierminister
Das Zeitalter der „bedingungslosen Freundschaft“ zwischen Israel und den Niederlanden nimmt wohl sein Ende, schrieb die niederländische rechte Tageszeitung De Telegraaf, als es diese Woche wegen des zweitägigen Besuchs von Benjamin Netanjahu in den Niederlanden zwecks Besprechung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zu Protesten kam. >>>
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Das entgleiste Land!  Evelyn Hecht-Galinski
Was momentan im „Jüdischen Staat“ mit den Haredim, den ultra-Orthodoxen und ihren Machtspielen um den Zugverkehr geschieht, kann man als Metapher für die Entgleisung der jüdischen Gesellschaft betrachten. >>>
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Die Palästinensische Behörde verurteilt die Zerstörung durch Israel von EU-finanzierten palästinensischen Wohnstätten

Drei der  fünf unerlaubt gebauten Wohnstätten, die in der von Israel kontrollierten C-Zone  der Westbank in den Süd-Hebroner Hügeln abgerissen wurden, waren mit Hilfe der EU gebaut worden. So wurden 11 Erwachsene und 16 Kinder obdachlos.  Die Palästinensische Autonomiebehörde verurteilte am 9. August die Zerstörung.

„Israel zerstört unbarmherzig palästinensische Häuser und den Lebensunterhalt, um für mehr illegale israelische Siedlungen Platz zu machen“, sagte der PA-Ministerpräsident Rami Hamdallah. „Ich bitte noch einmal die internationale Gemeinschaft, sich hier einzumischen und Israels anhaltende Verletzungen des Internationalen Gesetzes zu stoppen.“

Die Zerstörungen fanden im Hirtendorf von Umm al-Khair statt. >>>
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Michaela Engelmeier (SPD): ahnungslos über die Wassernot im Westjordanland von Martin Breidert

Sehr geehrte Frau Engelmeier,

es scheint, dass Sie sich bei Ihrer Stellungnahme zum ARD-Bericht vom 14.8. 2016  ausschließlich auf  zweifelhafte israelische Quellen stützen.

Ich selbst habe 2012 und 2014 an Studienreisen in die Westbank teilgenommen. Wir besuchten in Jiftlik im Jordantal ein Projekt von medico international. Der deutsch-kanadische Mitarbeiter zeigte uns, wie die Rohre eines schwedischen Brunnenprojekts verrosten, weil Israel dafür keine Genehmigung erteilt. Die Palästinenser dürfen maximal 30 m tief bohren, die Israelis nebenan mehr als 100 m. Den Palästinensern stehen maximal 20-30 l täglich zur Verfügung, die sie teuer in Tankwagen kaufen müssen, während direkt nebenan die israelischen Siedler aufgrund ihrer riesigen Bewässerungsanlagen auf 127.000 l kommen.  >>>
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Die Israel-Lobby bekämpft die Freiheit der Wissenschaft mit “totalitären” Methoden Arn Strohmeyer
Ein großes Lob für Frau Professor Christiana Dienel von der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim – Holzminden – Göttingen (HAWK), die den Mut hat, der Israel-Lobby die Stirn zu bieten und auf die grundgesetzlich verbürgte Freiheit der Wissenschaft zu verweisen. Die entscheidende Passage in ihrer Antwort auf die Antisemitismus-Vorwürfe sind die Sätze: „Aber hier wird unsere Hochschule und diese Lehrveranstaltung zum Austragungsort des Palästina-Konflikts gemacht, und in der Art der Berichterstattung wird uns keinerlei Chance gelassen, Ziel ist offenbar, mit allen Mitteln zu verhindern, dass unterschiedliche Sichtweisen in diesem Konflikt zu Wort kommen dürfen. Es soll mit moralischem Druck und dem völlig unberechtigten Vorwurf des Antisemitismus erzwungen werden, dass den Kritikern nicht genehme Inhalte an unserer Hochschule verbannt werden. Vor diesem Hintergrund sehe ich es als mein Amtspflicht an, die grundgesetzlich geschützte Freiheit der Lehre zu verteidigen, und zwar um so mehr, je schriller die Vorwürfe werden.“ 
Man kennt das inquisitorische Vorgehensmuster der Zionisten und der Israel-Lobby seit Jahren: jeden Hauch von Kritik an der israelischen Politik gegenüber den Palästinensern mit dem Totschlagargument des Antisemitismus-Vorwurfes zu unterbinden.  >>>

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Israel stellt den Palästinensern die eigene Wasserversorgung ab  Kit O’Connell 
„Die Menschen brauchen gerade wegen Iftar einen dringenden Zugang zu Lebensmitteln und Wasser, weil sie das Fasten brechen. Und gerade jetzt wird ihnen der Zugang dazu verwehrt“

Israel kontrolliert den Zugang zu den palästinensischen Grundwasserspeichern und schränkt den Zugang zu diesem Wasser für die Bewohner vor Ort ein. Das israelische Apartheidregime beschränkt den Zugang zum Wasser in Palästina. Es handelt sich hierbei um eine langfristige Praxis, die im vergangenen Monat Ramadan nur noch intensiver betrieben wurde, gerade weil der Zugang zum Wasser im islamischen Fastenmonat wichtiger ist als sonst. >>>

Sagt nicht, wir hätten es nicht gewußt
Wir hören oft in den Medien über Probleme bei der Wasserversorgung in den Besetzten Gebieten. Hier ist ein weiteres Beispiel für die Tyrannisierung palästinensischer Bauern. Am Donnerstag, dem 23. Juni 2016 kamen Arbeiter von Mekorot (den israelischen Wasserwerken) zusammen mit Beamten der Zivilverwaltung in das palästinensische Dorf Baq’a (östlich von Hebron). Sie wurden von Soldaten begleitet und zerstörten sowohl das Bewässerungssystem der Bauern als auch ihre Düngemittelcontainer. Diese dienten der Kultivierung eines Gebietes von ca. 10 Dunums ( dunum = 1000 qm), auf denen Tomaten angepflanzt werden sollten.Wir müssen betonen: Alle Versuche der Dorfbewohner, über die Wasserversorgung mit den Behörden zu verhandeln, sind gescheitert. Quelle: Das israelische Komitee gegen Hauszerstörungen
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Ein Humanist? Zum Tod von Elli Wiesel  Arn Strohmeyer
Dass der Holocaust eines der größten Verbrechen der Menschheitsgeschichte war, ist unumstritten. Umstritten ist aber, welche Folgerungen man aus diesem Mega-Mord zieht, der ja nicht nur Juden betraf, sondern auch die Angehörigen anderer Volksgruppen. Der israelische Historiker Shlomo Sand beschreibt, wie er in Israel immer wieder Menschen aus allen Bevölkerungsschichten gefragt habe, wie viele Menschen die Nazis im Holocaust ermordet hätten. Die Antwort hätte immer gleich gelautet: „Sechs Millionen!“ Nur diese Antwort – so Sand – ist falsch. Er wies seine Gesprächspartner darauf hin, dass er nach „Menschen“ gefragt habe und nicht allein nach Juden. Seine Gesprächspartner waren immer sehr erstaunt und ganz selten habe jemand die Antwort gewusst. Unter Berufung auf den Holocaust-Forscher Raul Hilberg gibt Sand die Zahl der ermordeten Juden mit etwa fünf Millionen an. Die Zahl der zivilen Opfer des Zweiten Weltkrieges beträgt aber – so Sand weiter – etwa elf Millionen Menschen. Doch diese Zahl sei völlig aus dem kollektiven Gedächtnis des Westens gelöscht worden. Sand fragt dann, warum diese „Gesamtzahl“ völlig verschwunden sei und nur die „jüdische“ Zahl bewahrt wurde. Er notiert: Im Zuge der Konstruktion der Erinnerung an die Ermordeten ist eben eine „ethnische“ Selektion durchgeführt worden. >>>

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War Elie Wiesel das Gewissen der Welt? Abi Melzer
Elie Wiesel ist gestorben und die Weltpresse wird nicht müde ihn zu loben und zu preisen. „Elie Wiesel verkörperte die Entschlossenheit des menschlichen Geistes, die dunkelsten Teufel zu bezwingen.“ Sagte Israels Staatspräsident Reuven Rivlin. „Sein Leben war dem Kampf gegen jede Form von Hass gewidmet – er war uns ein Vorbild.“ Und für Bundeskanzlerin Angela Merkel war Wiesel „ein eindringlicher Mahner und ein großherziger Versöhner.“ Und sie vergisst nicht zu erwähnen, dass Elie Wiesel „uns Deutschen die Hand ausgestreckt hat.“ Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland sagte, Wiesel „stiftete durch sein Wirken Frieden und Versöhnung.“Soviel Heuchelei und peinliche Lügen sind selten über einen Toten gesagt und geschrieben, getwittert und über facebook verbreitert worden. Den Vogel schoss US-Präsident Barack Obama ab: Elie Wiesel „Das Gewissen der Welt.“

Wiesel hat sich zuletzt für sudanesische Flüchtlingskinder eingesetzt, mit ungebrochenen Elan. Sein Leben lang hat er sich für Holocaust-Überlebende eingesetzt, aber auch für die Unterstützung Israels. Er verwandelte sich von einem Opfer von Kriegsverbrechen zu einem Unterstützer von solchen. Er hat mehr Unrecht verschwiegen, als solches aufgedeckt. Wiesel hat die jüdischen Siedler in Palästina bei der ethnischen Säuberung Ost-Jerusalems unterstützt und den Genozid an den Armeniern verneint. >>>

Im Labor der Besatzung
Offiziell sind sie zum Schutz der Siedler da. Faktisch tragen sie massiv zur Vertreibung der Palästinenser aus den Gebieten unter israelischer Kontrolle bei. 
Der Alltag der Besatzungspolitik und die Rolle der Siedler: Ein Rundgang mit Yehuda Shaul von Breaking the Silence durch Hebron. Der Alltag der Besatzungspolitik und die Rolle der Siedler: Ein Rundgang mit Yehuda Shaul von Breaking the Silence durch Hebron. >>>
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Lateinisches Patriarchat in Jerusalem
Bau der Trennungsmauer in Cremisan:
„ Es ist unsere Geschichte, die sie uns wegschnappen, um sie auszulöschen"
Während die Bulldozer im Cremisan-Tal und in Beir Onah eifrig uralte Olivenbäume ausreißen, um die Betonteile der Trennungsmauer zu setzen, gab es eine Gelegenheit zu einem Treffen vor Ort mit dem Pfarrer von Beit Jala, Pater Aktham Hijazin, und Issa al-Shatleh, einem christlichen Landbesitzer, um über die Konfiszierung seiner Ländereien zu reden. >>> 

Offener Brief an Charlotte Knobloch Abi Melzer
Sehr geehrter Frau Knobloch,
Ihre jüngsten Auslassungen gegen Jürgen Totenhöfer wegen seines Textes auf Facebook unter der Überschrift „Fassungslos in Gaza“ sind so, dass es Speiübel geworden ist. Auch ich bin fassungslos über Sie und Ihre Art zu schreiben, die primitiv und dumm ist.
Mir ist unbegreiflich, wie verantwortungsvolle und seriöse Medien Ihnen ein Forum bieten können, um Ihre Anschauungen zu verbreiten, die offensichtlich jeden Bezug zur Realität verloren haben. Wahrscheinlich aber, weil sie Jüdin sind und als solche in diesem Land Narrenfreiheit genießen, ähnlich wie Henryk Broder, wobei aber Broder zumindest schreiben kann, sie aber nur niveaulos jammern. >>>
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Netanyahu macht Druck: Frankreich sagt Nahost-Konferenz ab  Ludwig Watzal
Frankreichs Präsident Francois Hollande will nichts gelingen. Alles, was er bisher in Angriff genommen hat, war erfolglos. Er ist nicht nur der unbeliebteste Präsident, den Frankreich jemals hatte, sondern er hat auch die Grande Nation als internationalen Akteur unglaubwürdig und lächerlich gemacht. Der größte französische Staatsmann nach 1945 dürfte sich in Colombey-les-deux-Eglises beim Anblick seiner mediokeren Epigonen im Grabe herumdrehen.
Hollandes jüngstes Meisterstück, eine für den 30. Mai einseitig von Frankreich einberufene Konferenz zum Nahostkonflikt, musste abgesagt werden, weil US-Außenminister John Kerry Terminschwierigkeiten (!) hat. Die Schnapsidee einer Nahostkonferenz war von Beginn an zum Scheitern verurteilt, weil Netanyahu damit nicht einverstanden war. Er war es auch, der die Konferenz zum Scheitern gebracht hat. Ohne seine Zustimmung können weder die USA und schon gar nicht Staaten wie Frankreich oder Deutschland in Sachen Nahost etwas unternehmen. >>>

Abbas zu Besuch bei Merkel: Israels Statthalterin
  Ludwig Watzal
Auf seiner Werbetour für eine neue UN-Resolution zur Verurteilung der illegalen israelischen Siedlungspolitik machte Palästinenser-Präsident Mahmoud Abbas auch Station bei Bundeskanzlerin Angela Merkel. Dies war ein unnötiger Zwischenstopp, ist doch Merkel die treueste Parteigängerin Netanyahus innerhalb der Europäischen Union. Dass Deutschland einer Verurteilung der völkerrechtswidrigen Kolonisierungspolitik Israels zustimmen würde, ist so unwahrscheinlich, wie Dunkelheit am nächsten Morgen. >>>
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Sollen Kopfschüsse normal werden?
Der israelische Soldat und Sanitäter Elor Asarja wurde dabei gefilmt, wie er in Hebron den nach der Abwehr seines Messerattentats verletzt am Boden liegenden 21-jährigen Abd al-Fatah Jusri al-Scharif gezielt und ohne Not durch Kopfschuss tötete. Dies kann hier angesehen werden
Die Mehrheit der jüdischen Israelis ist gegen eine Bestrafung des Soldaten, in flagranter Missachtung zivil- und kriegsrechtlicher Normen. Viele Israelis nennen Asarja einen Helden. Siehe dazu hier z.B. eine Bürgerversammlung in Asarjas Heimatstadt Ramleh


Der Mörder Elor Azarya wird “König von Israel”
Am 24. März richtet der israelische Soldat Elor Azarya den am Boden liegenden schwer verwundeten Palästinenser Abd Al-Fattah Al-Sharif in Hebron mit einem Kopfschuss regelrecht hin. Gab es anfangs noch eine moderate Empörung über dieses gar nicht dem Image der selbsterklärten “moralischsten Armee der Welt” entsprechenden Verhaltens, so hat sich der Wind des nationalistischen israelischen Mobs gedreht. Er fordert gar keine Bestrafung, sondern die Freilassung dieses Killers. Es war doch “nur” ein Araber, ein “wildes Tier”, “Terrorist”, ein “Barbar”. >>>

"Tötet sie alle"
Nach der Hinrichtung eines wehrlosen Palästinensers: Israels Rechte solidarisieren sich mit Soldaten Elor Asaria.
Benjamin Netanjahus Rechtsregierung in Israel bekommt Druck von rechts. Mehrere tausend Israelis haben am Dienstag im Zentrum von Tel Aviv mit rassistischen Parolen und jeder Menge blau-weißer Landesfahnen ihre Solidarität mit dem Soldaten Elor Asaria bekundet. Der 19jährige Armeesanitäter hatte am 24. März in Hebron im Westjordanland den verletzt und wehrlos am Boden liegenden Palästinenser Abd Al-Fatah Scharif nach einer Messerattacke auf einen anderen Soldaten gezielt mit einem Kopfschuss ermordet
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 „Vorgehen gegen Palästinenser schürt Gewalt“
Die katholischen Bischöfe im Heiligen Land machen Israel für die anhaltende Gewalt im Land und das Stocken des Friedensprozesses verantwortlich. Die Wurzel des Konflikts liege in der Besetzung der Palästinensergebiete; die Beendigung dieser hänge „im Wesentlichen vom Besatzer ab“, heißt es in einer am Montag in Jerusalem veröffentlichten Erklärung der Menschenrechtskommission der Bischofsversammlung. Hingegen schürten israelische Gesetze und einzelne Politiker sowie das harte Vorgehen gegen Palästinenser weiter die Gewalt.

Die israelische Rechtspraxis sowie „Ermordungen, Festnahmen, Landenteignungen, die Trennung von Familien und tägliche Frustrationen“ führten zu einem Ausbruch von Gewalt „vor allem bei jungen Menschen, die überzeugt sind, nichts zu verlieren zu haben, weil sie keine Zukunft sehen“, so die gemeinsame Kommission der Bischöfe aus Israel, den Palästinensergebieten, Jordanien und Zypern.

Die Stellungnahme verurteilt die „Gewalt auf beiden Seiten“, weist aber die Darstellung zurück, der aktuelle Konflikt werde von palästinensischer Seite angeheizt. Was als Aufstachelung bezeichnet werde, sei teils nur die Erzählung palästinensischer Eltern an ihre Kinder von „der Entstehung und dem andauernden Drama des palästinensischen Exils“. Die einzige Möglichkeit, dies zu beenden, sei die Beendigung der Besatzung. Radio Vatikan


Neuer Bericht von HaMoked und B’Tselem enthüllt routinemäßige Misshandlung palästinensischer Häftlinge während der Verhöre durch die ISA >>>
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78 Prozent der Humanitären Hilfe für die Palästinenser landet in israelischen Kassen
Diplomaten können einen Ruf von Trostlosigkeit, Verschleierung, sogar Heuchelei haben, aber nur wenige fanden sich selbst, mit einem Serienmörder verglichen wieder,  erst recht nicht mit einem, der Menschenfleisch verschlingt. Diese Ehre wurde Laars Faaborg-Andersen, dem EU-Botschafter letzte Woche in Israel zuteil, als jüdische Siedler eine Kampagne durch die sozialen Medien starteten, die ihm die Rolle des Hannibal Lecters zuschrieben, dieser grauenvollen Charakterfigur aus dem Film „Das Schweigen der Lämmer“.  Ein Bild des dänischen Diplomaten, der Lecters Gefängnis-Gesichtsmaske trägt, sollte ein Hinweis dafür sein, dass Europa einen ähnlichen Maulkorb benötigt.

Die Beschwerde der Siedler richtet sich gegen das europäische Hilfsprojekt, wodurch palästinensischen Beduinenfamilien vorübergehend Zuflucht gewährt wurde, nachdem die israelische Armee deren Häuser in den besetzten Gebieten in der Nähe von Jerusalem zerstört hatte. Die Notbehausung hat ihnen dazu verholfen, auf dem Land zu bleiben, das Israel und die Siedler begehrten.  Europäische Offizielle, die über den Vergleich mit Lecter schockiert waren, haben Tel Aviv daran erinnert, dass wenn Israel das internationale Recht einhalten würde, nicht die EU, sondern Israel die Verantwortung für das Wohlergehen der Familien übernehmen würde. Während Europa sich als Teil eines aufgeklärten Westens sieht, indem es Hilfe einsetzt, um palästinensische Rechte zu verteidigen, ist die Realität weniger beruhigend. Die Hilfe könnte aktuell die Situation maßgeblich verschlechtern.  
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Wie Israel „Palästinenser in Zionisten verwandelt“ indem es den palästinensischen Schulen israelische Lehrpläne aufzwingt
Israel zwingt palästinensische Schulen im besetzten Ost-Jerusalem zum israelisch kontrollierten Lehrplan zu wechseln.
Israel übt finanziellen Druck auf palästinensische Schulen im besetzten Ost-Jerusalem in dem Bestreben aus, dass sie  zu  einem israelisch kontrollierten Lehrplan wechseln, nach lokalen Aktivisten und Offiziellen.Fast alle Ost-Jerusalemer Schulen benützen einen Lehrplan, der von der palästinensischen Behörde entwickelt wurde, einer palästinensischen Regierung im Werden, die Mitte der 90er-Jahre durch das Oslo-Abkommen geschaffen wurde. Vorher  richteten sie sich nach dem jordanischen Lehrplan. Palästinensische Offizielle wehren sich heftig dagegen und warnen davor – es sei Teil intensiver Bemühungen Israels, Ost-Jerusalem vom benachbarten Westjordanland zu trennen und seine Kontrolle über die 300 000 Palästinenser der Stadt zu haben.
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Katholische Bischöfe:
Lage der Palästinenser unmenschlich
Die katholischen Bischöfe des Heiligen Landes werten die gegenwärtige Lage der Palästinenser als „unmenschlich“. Weder für Israelis noch für Palästinenser gebe es in der stagnierenden und todbringenden Situation ein „Licht der Hoffnung“, erklärte die bischöfliche Kommission „Justitia et Pax“ am Donnerstag zur Welle der Gewalt im Heiligen Land. Es sei eine „neue Intifada“ entstanden, in der sich Palästinenser „aus Verzweiflung durch ein Leben voller Frustration, Erniedrigung und Unsicherheit in den Tod stürzen“.

Tag für Tag werde palästinensisches Land durch Siedler besetzt, kritisiert die bischöfliche Kommission. Die Abriegelung des Gazastreifens dauere bereits Jahre an. Auch der Rest Palästinas stehe unter Belagerung und müsse mit diversen politischen, wirtschaftlichen und sozialen Schwierigkeiten kämpfen. Konkret verweist die Erklärung auf Hauszerstörungen, Militär-Checkpoints, Erniedrigung von Palästinensern durch israelische Soldaten sowie eine „Judaisierung Jerusalems“.

Die Kommission fordert die politisch Verantwortlichen auf, zum Wohl der Menschen zu handeln. Von der israelischen Führung verlangt sie, Palästinenser nicht als Terroristen zu behandeln. Beide Völker hegten den Wunsch nach Sicherheit und Ruhe. Beide seien in der Lage, in Frieden zusammenzuleben. An die palästinensische Führung heißt es: „Erlöst das Land und Jerusalem erneut und beginnt eine neue Geschichte, die übereinstimmt mit seiner Heiligkeit und Universalität.“ Quelle: Radio Vatikan

Eine Gruppe Juden besucht Beit Gemal als Zeichen der Solidarität
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Ja, Israel richtet Palästinenser ohne Gerichtsurteil hin, Gideon Levy, Haaretz
2016 braucht man kein Adolf Eichmann sein, um in Israel hingerichtet zu werden – es genügt, eine palästinensische Teenagerin mit einer Schere in der Hand zu sein.
Wir sollten es beim Namen nennen: Israel richtet fast jeden Tag Leute ohne Gerichtsurteil hin.
Jede andere Beschreibung ist eine Lüge. Wenn es in der Vergangenheit noch eine Diskussion über die Todesstrafe für Terroristen gab, so werden sie jetzt sogar ohne Gerichtsurteil (und ohne Diskussion) hingerichtet. Wenn es in der Vergangenheit noch eine Diskussion über Verantwortlichkeitsregeln  gab, so ist heute Folgendes klar: Wir schießen, um zu töten – jeden verdächtigen Palästinenser. >>>

Englisch Yes, Israel Is Executing Palestinians Without Trial
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Netanyahu-Regierung im Kolonisierungswahn Ludwig Watzal
Die rechtsnationalistische Netanyahu-Regierung schert sich nicht die Bohne um die Meinung der Weltöffentlichkeit. Je öfter die internationale Staatengemeinschaft einen “Siedlungsstopp” fordert, desto schneller treibt die israelische Regierung ihre Eroberung Restpalästinas voran. Erinnert sei an die Demütigungen der US-Regierung, die es gewagt hatte, von Netanyahu einen Stopp der völkerrechtswidrigen Kolonisierung fremden Landes zu fordern. Netanyahu zeigte Obama eine lange Nase und kolonisierte weiter.
Um ihre völkerrechtswidrige Siedlungspolitik voranzutreiben, findet ein kolossaler Raub palästinensischen Landes statt. Die israelische Regierung behandelt das Land der Palästinenser, als gehöre es Niemandem, das heißt, es gehört den Israelis. Ein Mittel, um den Landraub zu verschleiern, ist die Einrichtung von so genannten “geschlossenen militärischen Zonen”. Diese “Sicherheitszonen” dienen dazu, palästinensisches Land auf kalte Art zu enteignen. In diesen “Sicherheitszonen” werden nach einiger Zeit Siedlerkolonien errichtet, und alles sieht “legal” aus. Hinzu kommt, dass dort Häuser zerstört werden, und die Bauern erhalten keinen Zutritt mehr zu ihrem Land. Diese Zonen sind keine Erfindung von Netanyahu, sondern alle israelischen Regierung haben sich dieser Methode des Landraubes bedient.   >>>
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“Warum ich verweigere” Taïr Kaminer
Ich heiße Taïr Kaminer, ich bin 19. Vor kurzem haben ich mein freiwilliges Jahr bei den Pfadfindern in Sderot beendet. In ein paar Tagen werde ich wohl ins Gefängnis kommen. Ein ganzes Jahr war ich als Freiwillige in Sderot, ich habe mit Kindern gearbeitet, die im Kriegsgebiet leben, und dort habe ich mich entschlossen, den Dienst im israelischen Militär zu verweigern. Ich verweigere, weil ich für meine Gesellschaft einen Beitrag leisten und sie verbessern möchte, als Teil eines langwierigen Kampfes für Frieden und Gleichberechtigung.
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Neue Zürcher Zeitung v. 04.01.16 Makarim Wibisono,  Uno-Berichterstatter für Palästinensergebiete, quittiert seinen Dienst
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Er begründete seinen Rücktritt damit, dass Israel die Ausübung seines Amts stets behindert habe. Mehr...
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Ägypten riegelt die Grenze zum Gazastreifen ab
Ägyptens neuer Präsident ließ die Tunnel fluten. Mit Abwasser, teils auch mit Giftgas
Die Lastwagen, die nun von Zeit zu Zeit hier durchbrettern, bringen keine Schmuggelgüter mehr, sondern Waren aus Israel. Allein an diesem Tropf aus dem Feindesland hängt nun der ganze Gazastreifen, alle Einfuhren laufen über den festungsartig gesicherten Grenzübergang Kerem Schalom. "
 
Israel allein bestimmt, was eingeführt werden darf und was nicht. Daher kommt der Wiederaufbau nach dem jüngsten Krieg im Sommer 2014 wegen eines Mangels an Baumaterial nur schleppend voran. Überdies sind die Preise explodiert, weil statt der Schmuggelware nun Güter auf den Markt kommen, die gleich dreimal mit Steuern und Zöllen belegt werden - von Israel, von der Palästinensischen Autonomiebehörde in Ramallah und von der Hamas im Gazastreifen.  Mehr...
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UNO für Souveränität Palästinas Ludwig Watzal
Die Generalversammlung der Vereinten Nationen billigte einen Resolutionsentwurf  "Permanent sovereignty of the Palestinian people in the Occupied Palestinian Territory, including East Jerusalem, and of the Arab population in the occupied Syrian Golan over their natural resources"  mit 164 Ja- gegen fünf Neinstimmen und zehn Enthaltungen.

Die Verweigerungsfront wurde natürlich von den USA und Israel angeführt. Selbst das vom rechtskonservativen Stephen Harper befreite Kanada stimmte noch gegen den Freiheitswillen der Palästinenser. Die beiden anderen Verweiger-Staaten gehören zu den üblichen gekauften Verdächtigen: Marshall Inseln und die Föderierten Staaten von Mikronesien. Selbst das Israel-hörige Merkel-Deutschland stimmte für diesen Entwurf. Mehr...

UN-Vollversammlungs-Ultimatum an Israel: Gib den Palestinensern sofort dauerhafte Souveränität

Sehen Sie das  UN Dokument A/70/480  1. Dec. 2015:  “Permanente Souveränität des palästinensischen Volkes in dem besetzten palästinensischen Gebiet, einschließlich Ost-Jerusalems und der arabischen Bevölkerung im besetzten syrischen Golan über ihre natürlichen Ressourcen” (PSPV).
Uno-Vollversammlungs-Abstimmung:  164 für 5 gegen (Kanada, Israel, Marshallinseln, Mikronesien, USA) bei 10 Stimmenthaltungen (Australien, Kamerun, Elfenbeinküste, Honduras, Papua-Neuguinea, Paraguay, Süd-Sudan, Togo, Tonga, Vanuatu).

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Protest gegen Kooperation der Robert-Bosch-Stiftung mit dem Jewish National Fund (JNF)
 
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Die israelische Armee (IDF) räumt ein, im Gazastreifen Herbizide gesprüht zu haben >>>

SZ v. 01.01.16 Verbotene Liebe, von Staats wegen
In Israel soll ein Roman aus dem Schulunterricht verschwinden, weil er von der Liebe zwischen einer Israelin und einem Palästinenser erzählt. >>>
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Die JÜDISCHE STIMME für gerechten Frieden in Nahost erstattet eine Anzeige gegen die Terrororganisation “Jüdische Verteidigungsliga (JDL)“ >>>

Zur Judaisierung Ost-Jerusalems Tsafrir Cohen im Gespräch mit Mario Dobovisek

Französisch « Les mouvements populaires font toujours émerger de nouveaux dirigeants ! »
Englisch « Grassroot Movements create charismatic leaders ! »
Englisch The cost of the Israeli occupation on the Palestinian economy

Englisch  News and Updates from Palestinian Prisoner Solidarity Network

Radio Vatikan: Die UNESCO hat Israel wegen mangelnden Schutzes palästinensischer Kulturerbestätten verurteilt  >>>
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Interview mit dem israelischen Historiker Tom Segev
"Das geeinte Jerusalem ist ein Mythos"
Im Gespräch mit Inge Günther berichtet der renommierte israelische Historiker und Publizist Tom Segev über das Leben in einer Stadt, mit der kein Frieden zu machen ist.  >>>
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Avraham Burg: «Die Zwei-Staaten-Lösung stirbt vor unsren Augen»

Ingrid Ross:  Angst vor einer dritten Intifada

Uri Avnery: «Frieden ist ein Schimpfwort geworden»


Video: die regelrechte Hinrichtung einer Frau durch Israelis
Es ist schlimm genug, dass Palästinenser in Israel mit  Sicherheitskräften konfrontiert werden, die sie wie einen Feind behandeln. Aber die Dinge werden viel, viel schlimmer werden. wenn sogar das abträglichste Rechtsprinzip in Israel durch Lynchjustiz ersetzt wird. >>>

Selbst Gandhi würde verstehen warum Palästinenser zur Gewalt greifen Gideon Levy, Haaretz
Von der Frage, wer damit begann, bis zur Frage, wer daran schuld ist, wird der Finger zu Recht immer auf Israel zeigen – und nur auf Israel. Nicht dass die Palästinenser ohne Schuld wären, aber Israel trägt die Hauptschuld. ...  Es waren Jahre, in denen Israel dachte, es könne alles tun ohne einen Preis dafür zu zahlen. Israel dachte, sein Verteidigungsminister könne sich damit brüsten, dass er die Mörder der Dawabshehs kenne, sie aber nicht verhafte – und die Palästinenser würden sich zurückhalten. Zum vollständigen Artikel

Ich schäme mich
 
Abi Melzer
Eine verzweifelte Tat in einer verzweifelten Situation ist eine normale Reaktion. Das kann man über die Welle der Gewalt sagen, die seit Tagen Israel verunsichert und für Chaos sorgt. Die Palästinenser reagieren so, wie sie reagieren mussten angesichts der Hoffnungslosigkeit ihrer Lage und der herzlosen und dummen Reaktion Israels. Palästinenser auf der ganzen Welt wollen und werden protestieren und der Zentralrats Präsident, diese Stimme ihres israelischen Herren, fordert, Verbot der geplanten palästinensischen Demonstrationen. Da kann man nur staunen und sich wundern und als Jude sich für eine solche Vertretung schämen, und wünschen die Erde möge sich spalten und uns schlucken, besser allerdings wäre es, die Erde würde Dr. Josef Schuster und seine ganze Bagage verschlucken.
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Dieser Palästinenser stellt sich israelischen Soldaten in den Weg
"Schämt euch! Warum schießt ihr auf Kinder? Hört auf damit. Seid ihr Unmenschen?" Diese Worte brüllte ein 65-jähriger Palästinenser in Hebron in Richtung israelischer Soldaten und stellte sich der bewaffneten Gruppe in den Weg. Dann bricht er zusammen. Hilfe kommt nicht von den bewaffneten Männern, sondern von herbeieilenden Journalisten. Dieses Video geht um die Welt
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Macht Ost-Jerusalem zur Hauptstadt Palästinas Amira Hass
Israel ist wie der Geizhals, der das Futter für sein Pferd stufenweise abbaut. Es hat die Politik des Teilens, des Zerkrümelns und Eroberns in seiner Behandlung der Palästinenser perfektioniert. Aber es kam noch dazu, dass die Hauptstadt – Ost-Jerusalem - von seinem Volk abgeschnitten wurde. Wie dieser Geizhals dachte Israel, all dies würde laufen, um ins Guinness-Buch der kolonialen Rekorde zu kommen.

Aber das Pferd starb und Jerusalems Palästinenser rebellieren. Der Geizhals ist schockiert. Wie konnte das Pferd gerade jetzt sterben, wo es sich daran gewohnt hatte, nichts zu fressen? Viele Israelis  taumeln. Wo kommt diese Gewalt denn her? 
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Importieren wir Antisemitismus?  Abi Melzer
 Einer der unsäglichsten Sätze im Zusammenhang mit der Flüchtlingswelle, die Deutschland erlebt, ist: „Wir importieren mit den Flüchtlingen auch den Antisemitismus.“ Er stammt vom Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster, der lieber bei seinen Leisten geblieben wäre und sich nicht zu einem Thema geäußert hätte, von dem er offensichtlich keine Ahnung hat. Jude zu sein genügt nicht. Man muss auch über geschichtliche Kenntnisse verfügen und wenn schon nicht intelligent sein, so zumindest über einen gesunden Menschenverstand verfügen. Schuster ist aber offensichtlich vom zionistischen Virus infiziert und sieht in arabischen Flüchtlingen etwas, was sie nicht sind.   >>>
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“Schuster, bleib bei deinem Leisten!”  Ludwig Watzal
Man muss schon an Realitätsverlust oder Ignoranz leiden, um irgendetwas Sinnvolles in den Worten des Vorsitzenden des Zentralrates der Juden in Deutschland und Internisten, Dr. Josef Schuster, heraushören zu können. Laut  “Jüdische Allgemeine” hat er die deutschen Medien dafür kritisiert, dass sie nur sehr spärlich über die “Welle des Terrors” in Israel berichteten und den jüdischen Staat als “Aggressor” ausmachten. “Diese Verdrehung der Tatsachen wollen wir nicht länger schweigend hinnehmen”, so Schuster. Er forderte nicht nur eine “faire Berichterstattung”, sondern auch eine “Verurteilung der Terroranschläge durch die Politik”.  >>>

Pfarrer aus Gaza: Hoffentlich vergißt uns die Welt nicht!
Ist das die neue Intifada? Seit Anfang des Monats nimmt die Gewalt zwischen Palästinensern und Israelis immer weiter zu, bisher kamen 25 Palästinenser und vier Israelis ums Leben. An diesem Sonntag kam es zum ersten Mal zu einem Selbstmordattentat, dabei wurden in der Nähe von Jerusalem aber nur ein Polizist leicht und die palästinensische Attentäterin schwer verletzt. Auch im Gaza-Streifen ist es unruhig, von dort sind Raketen in Richtung Israel abgefeuert worden, Hamas-Führer Ismail Haniyeh hat die dritte Intifada ausgerufen. Bei einem israelischen Luftschlag auf den Gaza-Streifen kamen an diesem Sonntag eine schwangere Frau und ihre zweijährige Tochter ums Leben. >>>
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Lateinisches Patriarchat von Jerusalem
Statement der Kirchenführer in Jerusalem

Wir, die Kirchenführer in Jerusalem, wollen unserer tiefen Betroffenheit wegen der jüngsten Gewaltentwicklung auf Haram al Sharif Ausdruck verleihen.

Wir verurteilen alle Androhungen eines Wechsel der historischen Situation (Status Quo) in der Al Aqsa Moschee (Haram al Sharif) und ihren Höfen, allen Gebäuden, und in der Altstadt von Jerusalem. Jegliche Bedrohung dieser Kontinuität und Integrität könnte leicht zu unvorhersehbaren Konsequenzen führen, die im jetzigen delikaten politischen Klima höchst unwillkommen wären.

Muslime haben das Recht auf freien Zugang und Verehrung in der Al Aqsa Moschee. Der Schutz der Al Aqsa Moschee und der heiligen Stätten in Jerusalem und im Heiligen Land durch das haschemitische Königreich hat eine große Bedeutung. Wir sind davon überzeugt, dass alle heiligen Stätten ständigen, wachsamen Schutz brauchen, sodass vernünftiger Zutritt zu ihnen gewährleistet werden kann gemäß dem vorherrschenden Status Quo aller drei abrahamitischen Religionen.

Wir erneuern unseren Aufruf, dass der bestehende Status Quo, der diese Stätten verwaltet, zum Heil der gesamten Gemeinschaft voll respektiert werden muss. Die Kirchenführer von Jerusalem
In Verbindung stehende Artikel:

Ein neues Hasbara-Buch für Kinder:
„So etwas wie Palästina gibt es nicht“ 
Mit dem illustrierten Büchlein mit dem Titel 'Occupation Shmuccupation,' verbreitet der Jescha-Rat sein Dogma an Siedlerkinder in jungem Alter; 'es ist einfach wichtig, dass die neue Generation die wahren Tatsachen erfährt und sich nicht auf die Schandmale, die die linken Organisationen zu verbreiten versuchen, verlässt.'  >>>
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"Keine Entschädigung"
Radio Vatikan v. 11.09.15:
Das durch ein Brandanschlag teilweise zerstörte deutsche Kloster am See Genezareth wird entgegen früherer Zusagen keine Entschädigung vom israelischen Staat erhalten. Die Begründung lautet, es habe sich nicht um ein terroristischen, sondern religiös motivierten Anschlag gehandelt. Wie die Zeitung „Times of Israel“ am Donnerstag berichtete, wurde der Antrag der Benediktiner abgelehnt. Das Gesetz sieht eine Entschädigung für Schäden vor, die aus Terrorakten im Zusammenhang mit dem israelisch-palästinensischen Konflikt entstehen. Bei dem Anschlag auf das erst 2012 eingeweihte Kloster in Tabgha entstanden Schäden in Höhe von 1,6 Millionen Euro.

AOCHL reicht eine Beschwerde gegen Rabbi Gopstein ein
 Am Freitag, den 7. August  reicht die Vereinigung der Katholischen Ordinarien des Heiligen Landes eine Beschwerde gegen den israelischen Rabbi Bentzi Gopstein und die Lehava Bewegung ein, weil der Rabbi Aussagen machte zur Unterstützung und Ermutigung zum Verbrennen von Kirchen in Israel.

Vor einigen Tagen machte Rabbi Gopstein, der Führer von Lehava, einer jüdischen Extremistenbewegung auf einer Podiumsdiskussion für jüdische Jeschiwa Studenten Aussagen, in denen er nicht zögerte zu behaupten, dass das Jüdische Gesetz es befürwortet, das Land von Götzendienern in Israel zu befreien und daher Kirchen und Moscheen verbrannt werden könnten
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UN-Bericht zur Lage in Palästinensergebiet
"Gaza bis 2020 unbewohnbar"
Rekordarbeitslosigkeit, schlechte Strom- und Wasserversorgung, keine Perspektiven. Die Lage im Gaza-Streifen ist derart dramatisch, dass ein UN-Bericht warnt, das Gebiet könnte bis 2020 unbewohnbar werden. Schuld sei die Blockade durch Israel und Ägypten. >>>

31 internationale Organisationen verurteilen die Zunahme israelischer Abrisse von palästinensischen Häusern
31 Hilfs-, religiöse, Menschenrechts- und Entwicklungshilfeorganisationen fordern die Regierungschefs weltweit auf, umgehend einzugreifen, um die dauernden Abrisse aufzuhalten und die israelische Regierung wegen der ungerechtfertigten Zerstörung palästinensischen Eigentums und von Projekten, die von internationalen humanitären Organisationen im besetzten Westjordanland finanziert werden, zur Rechenschaft zu ziehen. >>>

Israel demoliert in zwei Tagen mehr als 30 prekäre Behausungen im Westjordanland: Dutzende bleiben obdachlos
Infolge der größten Abrissoperationen von Wohnhäusern in den letzten drei Jahren von Seiten der IDF-Zivilverwaltung im Westjordanland sind in zwei Tagen weitere 127 Palästinenser obdachlos
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Infolge der größten Abrissoperationen von Wohnhäusern in den letzten drei Jahren von Seiten der IDF-Zivilverwaltung im Westjordanland sind in zwei Tagen weitere 127 Palästinenser obdachlos.
 
- See more at: http://www.tlaxcala-int.org/article.asp?reference=15804#sthash.4Q3F03Oo.dpuf
Israel demoliert in zwei Tagen mehr als 30 prekäre Behausungen im Westjordanland: Dutzende bleiben obdachlos - See more at: http://www.tlaxcala-int.org/article.asp?reference=15804#sthash.4Q3F03Oo.dpuf
Im Rahmen einer starken Zunahme der Abrisse in dieser Woche, demolierte die israelische Armee mindestens 63 Wohneinheiten und lebenswichtige Strukturen in 10 palästinensischen Gemeinden in der Zone C, die 60% des Westjordanlandes ausmacht, das sich unter der vollständigen militärischen und zivilen Kontrolle Israels befindet. Unter diesen abgerissenen Strukturen befanden sich auch 12 wesentliche humanitäre Einrichtungen, einschließlich eines Solarpaneels, einer tragbaren Toilette und von Viehgehegen und Zelten, die von der EU finanziert worden waren. - See more at: http://www.tlaxcala-int.org/article.asp?reference=15794#sthash.3oXTmO14.1fG6NRo7.dpuf
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31 Hilfs-, religiöse, Menschenrechts- und Entwicklungshilfeorganisationen fordern die Regierungschefs weltweit auf, umgehend einzugreifen, um die dauernden Abrisse aufzuhalten und die israelische Regierung wegen der ungerechtfertigten Zerstörung palästinensischen Eigentums und von Projekten, die von internationalen humanitären Organisationen im besetzten Westjordanland finanziert werden, zur Rechenschaft zu ziehen. - See more at: http://www.tlaxcala-int.org/article.asp?reference=15794#sthash.3oXTmO14.1fG6NRo7.dpuf
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Radio Vatikan
Das Leben in den besetzten Gebieten wird für die Israelis subventioniert
Der Anschlag in Duma bei Nablus wirft ein Schlaglicht auf die Extremisten unter den Siedlern. Doch in den besetzten Gebieten lassen sich nicht nur national-religiöse Eiferer nieder. Auch immer mehr Familien ohne ideologische Motive ziehen dorthin. Für die einen geht es um den Glauben an ein vermeintlich biblisches Recht auf Land, für die anderen um billigen Wohnraum. >>>

Israel ruft die EU auf, „die NRO nicht mehr zu fördern, die Israels Stellung in der Welt delegitimieren“
Diese Organisationen „schwärzen Israels internationalen Ruf an, werfen Israel ethnische Säuberung, Apartheid und Kriegsverbrechen vor; erkennen dem jüdischen Volk das Recht auf Selbstverteidigung ab, rufen dazu auf, Israel vor das Internationale Gericht zu bringen und unterstützen das Recht auf Rückkehr“, meinte die israelische stellvertretende Außenministerin Tzipi Hotovely. >>>

Junge Startup-Unternehmerinnen in Gaza  Ylenia Gostoli
Selbst ist die Frau
Vor über einem Jahr fand im Gazastreifen ein gewaltsamer Konflikt statt, der 2.251 Palästinensern das Leben kostete und über 100.000 Menschen obdachlos machte. Davon hat sich die Wirtschaft in Gaza bis heute nicht einmal ansatzweise erholt. Trotz der düsteren Aussichten geben einige junge Frauen in Gaza nicht auf. Sie sind dabei, ihre eigenen Unternehmen zu gründen. >>>

Brandanschläge auf Palästinenser-Häuser

Wie Israel dem jüdischen Terror nachgibt
Regierungschef Netanjahu spricht nach den Anschlägen in Israel und im Westjordanland neuerdings von jüdischem Terrorismus. Doch die Täter stehen in langer Tradition. >>>
 
Siedler zünden Haus an
Bei einem Brandanschlag auf ein palästinensisches Haus ist ein Kleinkind in den Flammen umgekommen. Die Täter, mutmaßlich jüdische Siedler, handelten wahrscheinlich aus Rache. Weiterlesen in FAZ v. 31.07.15

Siedler werden sogar für Rechtsbruch belohnt
Die Siedler im Westjordanland und in Ostjerusalem drangsalieren die palästinensische Bevölkerung dort seit Jahrzehnten: Sie nehmen ihnen das Land, fällen ihre Olivenbäume, beschneiden ihre Bewegungsfreiheit. Das alles passiert mit Billigung der israelischen Regierung. Vollständiger Bericht im Spiegel


EnglischPalestinian baby burned to death in settler attack
Two homes set ablaze in Duma village in occupied West Bank, with graffiti left on the walls reading "revenge" in Hebrew. >>>

Medico International berichtet
Susya, ein exemplarischer Fall systematischer Verdrängung der palästinensischen Bevölkerung
In dieser Woche will die israelische Armee die kleine Gemeinde Susya, gelegen in den C-Gebieten der palästinensischen Westbank in den südlichen Hebronbergen, räumen. Seit der Räumungsdrohung zeigen zivilgesellschaftliche Organisationen aus Israel und Palästina gemeinsam mit der lokalen Bevölkerung Präsenz, um die Räumung zu verhindern oder ihr wenigstens Öffentlichkeit zu verleihen. medico international unterstützt mit palästinensischen und israelischen Partnern die Gemeinde seit 2009. Ein exemplarischer Fall systematischer Verdrängung der palästinensischen Bevölkerung aus den C-Gebieten. Anfang Mai 2015 hatte Israels oberster Gerichtshof eine Petition der Bewohner des Dorfes Susya, vertreten durch die Rabbis for Human Rights, abgelehnt. >>>
Zurück in die Steinzeit
Ein weiterer Rückschlag für die palästinensische Gemeinde Bir el Eid auf den Hebronhügeln im Süden der von Israel besetzten Westbank: Anonyme Angreifer bewarfen ihre Solarzellen mit Steinen und beschädigten sie. >>>
Schwarzes Loch in uns
Katja Maurer berichtet von ihrem Besuch in Gaza im Frühjahr 2015. Sie trifft die medico-Partnerinnen und Partner, die im Jahr nach dem Krieg versuchen weiterzumachen. >>>

"450.000 Menschen ohne Zugang zum Wassernetz"
Uta Filz vom UN-Hilfswerk für Palästina-Flüchtlinge UNWRA dringt auf schnelle Hilfe für den zerstörten Gazastreifen: Der Wiederaufbau müsse vor dem Winter beginnen. Die zerstörte Infrastruktur und die israelische Blockade-Politik lasse die Menschen verzweifeln. >>>
Interview mit dem Leiter des SOS-Kinderdorfes Rafah im Gazastreifen: Teil 1 und Teil 2


EnglischGaza-bound flotilla vessel seized by Israeli navy
ZeitOnline v. 29.06.15 Israel stoppt Hilfsflotte für Gaza
SZ v. 29.06.15 Israel hält an der Blockade des Gaza-Streifens fest und stoppt ein Schiff mit Hilfsgütern
NZZ v. 29.06.15
Die Regierung in Jerusalem nahm den Vorfall zum Anlass für eine Propagandaoffensive
Avnery: Lasst die Gaza Flotilla durch, öffnet den Hafen von Gaza bei internationaler Überwachung >>>
SZ v. 09.07.15 Wer in Gaza sitzt, sitzt in der Falle  Ein Jahr nach dem Krieg setzt sich die Katastrophe in dem palästinensischen Küstenstreifen fort.


Radio Vatikan v. 18.06.15  Schmäh-Attacke auf katholische Kirche in Israel
Lateinisches Patriarchat von Jerusalem
.... Hebräische Worte wurden an die Wand gesprayt – aus einem Lobpreis, der dreimal täglich von gläubigen Juden „Aleinou LeShebeah“ rezitiert wird, eine Bitte an Gott, die Idole und Heiden zu vernichten.  >>>
Presseerklärung der Vereinigung der Katholischen Orden
... Zum dritten Mal wurde eine Benediktinergemeinschaft im Heiligen Land von ähnlichen kriminellen Angriffen getroffen. Am 27. April 2014 entweihten am gleichen Ort in Tabgha junge jüdische Extremisten Kreuze und den Altar. In der Dormitio-Abtei der Benediktiner am Berg Zion nahe dem Abendmahlsaal wurde am 26. Mai 2014, kurz nach der Abreise von Papst Franziskus, ein Feuer gelegt. Die Benediktiner am Berg Zion sind auch ständig mit Akten von Verachtung und Gewalt konfrontiert.
SZ v. 19.06.15 Botschaft des Hasses
Ernsten Folgen für die palästinensische christliche Gemeinde.
Das Lateinische Patriarchat verurteilt den Verkauf von im Kirchenbesitz befindlichem Land in Palästina zum Bau einer Siedlung. Der Bauplatz, der nahe dem palästinensischen Aroub Flüchtlingscamp an der Hauptstraße (Highway 60) zwischen Bethlehem und Hebron liegt, wurde angeblich vor drei Jahren von Aryeh King, einem Aktivisten des rechten Flügels gekauft, so die lokale Presse. >>>
Massive Demonstrationen arabischer Christen in Tabgha
Michel Sabbah: „Der Staat scheint der Schwache zu sein, weil er nicht in der Lage ist, seine Verantwortung den Bürgern gegenüber zu erfüllen. Ein Feuer wie dieses könnte sich nicht in einem anderen Land ereignen ohne die sofortige Intervention des Staates, die Schuldigen zu finden und zu bestrafen. Hier kennt der Staat die Kriminellen und tut nichts dagegen.“
Radio Vatikan v. 29.07.15 Jüdische Extremisten wegen Brandanschlags angeklagt
Netanyahu: Jerusalem was always the capital ‘of the Jewish people alone’ - See more at: http://mondoweiss.net/2015/05/netanyahu-jerusalem-capital?utm_source=Mondoweiss+List&utm_campaign=76b4a19f82-RSS_EMAIL_CAMPAIGN&utm_medium=email&utm_term=0_b86bace129-76b4a19f82-398534605#sthash.MA6dWd4d.dpufNetanyahu: Jerusalem was always the capital ‘of the Jewish people alone’
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EnglischNetanyahu: Jerusalem was always the capital ‘of the Jewish people alone’

"So kämpften wir in Gaza", israelische Soldaten beschreiben den Kampfeinsatz im Sommer 2014


Radio Vatikan v. 26.06.15  
Historisches Abkommen unterzeichnet

Radio Vatikan v. 14.05.15 Palästina freut sich über Anerkennung durch den Heiligen Stuhl

Radio Vatikan v. 14.05.15 
Erstmals bezeichnet der Vatikan in einem bilateralen Abkommen Palästina als einen Staat.

SZ v. 13.05.15  
Vatikan erkennt Palästina als Staat an .
Ein entsprechendes Dokument soll demnächst unterzeichnet werden. Bislang wird Palästina von 135 Ländern als Staat akzeptiert.


Christliche Schulen in Israel und Jerusalem kämpfen um ihr Überleben

Lateinisches Patriarchat von Jerusalem
Patriarch Twal begrüßt das Übereinkommen zwischen dem Heiligen Stuhl und dem Staat Palästina >>>
Mauerbau im „christlichen Dreieck“
Israels Oberstes Gericht hat dem Bau der israelischen Sperranlage auf einem christlichen Landstück bei Beit Dschalla im Westjordanland teilweise stattgegeben. Damit kippte das Gericht in Jerusalem sein Urteil vom April, in dem die Richter die geplante Mauerführung als illegal bewertet und die Armee verpflichtet hatten, eine Alternativroute zu suchen, die keine Beeinträchtigung für die lokale Bevölkerung und zwei Klöster in Cremisan darstelle. >>>
Kirche „überrascht von diesem unglaublichen Urteil"
Mit Überraschung und Fassungslosigkeit hat Bischof William Shomali vom Lateinischen Patriarchat Jerusalem auf das jüngste Urteil von Israels Obersten Gericht reagiert, dem Bau einer Sperranlage auf einem christlichen Landstück bei Beit Jala im Westjordanland teilweise stattzugeben. „Wir sind überrascht von diesem unglaublichen Urteil, dass die Arbeiten nun ohne weitere Berufungsmöglichkeit genehmigt" >>>
Patriarch verurteilt israelische Siedlungspolitik
Der Lateinische Patriarch von Jerusalem, Erzbischof Fouad Twal, hat den jüdischen Siedlungsbau „auf palästinensischem Boden“ verurteilt. Sie seien „ein Zeichen von Israels Schwäche“, sagte Twal am Samstag in Berlin. „Bisher hat Israel alle Kriege gegen Araber gewonnen, aber noch nicht Frieden und Sicherheit2, betonte der höchste Vertreter der katholischen Kirche im Heiligen Land. Vor wenigen Tagen billigte Israels neue Regierung den Bau von 900 jüdischen Wohneinheiten in Ost-Jerusalem, das von den Palästinensern beansprucht wird. Twal stammt aus einer Familie christlicher Araber. Mit Blick auf die Konflikte im Nahen und Mittleren Ost mahnte er zu einem „klaren politischen Willen“, gegen illegale Finanzierung des  Terrorismus und Waffenhandel vorzugehen. Radio Vatikan

Palästina-Konferenz 2015  von Abi Melzer
Zum „Widerstand gegen Pro-Hamas-Tagung“ forderte am 17. April 2015 die “Jüdische Allgemeine” und zeigte unter dieser Überschrift ein martialisches Bild von vermummten Gestalten, die eine Axt in der rechten Hand halten. Wohl um alle Juden auf der ganzen Welt, oder zumindest alle Juden in Deutschland zu köpfen. Der “Tagesspiegel” folgte ein Tag später mit der Überschrift: „Hamas-Anhänger wollen in der Berliner Arena tagen“. Und so blies, angeführt von der „Jüdischen Zeitung“ die gesamte Berliner Presse, mit wenigen Ausnahmen ...  Weiterlesen
Zionistische Agitation gegen Palästinenser-Kongress in Berlin  von Ludwig Watzal
Die Zionistische Lobby in Deutschland hat zum wiederholten Male versucht, Andersdenkenden ihr Recht auf freie Meinungsäußerung streitig zu machen. In einer beispiellosen Hetzkampagne haben das Zentralorgan des Zentralrates der Juden in Deutschland – die “Jüdische Allgemeine “-, die Schmuddel-Blättchen des Springer-Konzerns, das American Jewish Committee (AJC) und andere zionistische Extremisten zusammen mit ihren deutschen Sayanim (Inoffizielle Mitarbeiter des Mossad) eine Veranstaltung zu torpedieren versucht. Gegenüber den zig-Tausenden von palästinensischen Teilnehmern, brachte die zionistisch-organisierte Massendemonstration nicht mehr als 150 Hanseln auf die Beine. Welcher Demokrat will sich schon mit einer ungerechten Sache – wie dem zionistischen Besatzungsregime in Palästina – gemein machen außer einigen verbohrten Zionisten und deren deutschen Philosemiten? Weiterlesen
Palästina soll mundtot gemacht werden
Die Jüdische Allgemeine Zeitung (JAZ) hat zur Jagd auf den Palästinenser-Kongress für das Rückkehrrecht der vertriebenen Palästinenser am 24. April 2015 in Berlin geblasen, und die üblichen üblen Zeitungen sind diesem “Jagdaufruf” gefolgt. Natürlich die von der Springer-Presse an vorderster Front.

Besser als die Jüdische Allgemeine hätte es „Der Stürmer“ auch nicht gemacht. Eine Titelseite mit vermummten Hamas-Kämpfern mit einer Axt in der Hand. Berlin du sollst dich fürchten. Und dahinter steht ein Schuster, der sich nicht schämt, von Moral und Ethik zu sprechen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er weiß, was Moral und Ethik sind.
  >>>
Zionistische Lobby gegen Palästinenser-Kongress in Berlin
Offener Brief an den Chefredakteur der “Jüdische Allgemeine Zeitung” anläßlich eines verleumderischen Artikels  „Berlin – Widerstand gegen Pro-Hamas-Tagung. Politiker verurteilen Treffen des Palestinian Return Center scharf“ von Philipp P. Engel. >>>

Führung der Linkspartei kuscht vor Israellobby
von Renate und Frank Dörfel
Brief an den Vorsitzenden der Bundestagsfraktion der Partei DIE LINKE  
>>>

Frau Dr. Gabi Weber
Café Palestine Freiburg e. V.
Seilerweg 7, 79108 Freiburg

Liebe Leserinnen und Leser,

vor zwei Tagen bin ich von einer relativ spontanen Reise nach Jaffa und Jerusalem zurück gekehrt. Ich wollte mir zum Einen mein eigenes Bild über Jaffa und die Situation in Jerusalem machen, zum anderen palästinensischen Freunden medizinisch zu Hilfe kommen.

Diese Reise, die für mich zum ersten Mal nicht nach Gaza ging, hat mich erneut darin bestätigt, dass wir mit unserer Aufklärungsarbeit dringend fortfahren müssen. Immer mehr Häuser in Jerusalem werden beschlagnahmt, die palästinensischen Bewohner vertrieben und jüdische Siedler stattdessen eingesetzt bzw. die Gebäude werden zerstört. Über Jaffa werden wir gesondert berichten im Hinblick auf die geplante Städtepartnerschaft Freiburg-Tel Aviv.

Mehr als 5000 palästinensische Kinder in Jerusalem können keine Schule besuchen, bleiben Analphabeten, da es nicht genügend Räumlichkeiten für Unterricht gibt. Die Lehrer unterrichten im Schichtsystem ca. 70 SchülerInnen in einer "Klasse", der Unterricht der ersten "Schicht" beginnt morgens um 5, ca. um 11h30 sind die Nächsten dran, dann am Nachmittag noch die "Spätschicht". Es sind untragbare Zustände, auch vom hygienischen Standpunkt her. Der Entzug des Menschenrechts auf Bildung als weiteres Instrument der Unterdrückung wird hier im großen Stil eingesetzt.

Freunde im palästinensischen Stadtteil Shaffat erzählten mir, dass es in ca. 10 Jahren keine palästinensischen Stadtteile in Jerusalem mehr geben wird. Alle Planungen sind darauf ausgerichtet, Jerusalem und ganz Palästina "Palästinenserrein" zu machen, bzw. denjenigen, die dennoch zu bleiben wagen, das Leben unerträglich zu machen. Zum vollständigen Dokument

Beschwerdeschreiben
an  das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
NGO-Bericht über Gaza. Im Stich gelassen
Kein einziges der während der israelischen Militäroperation zerstörten Wohnhäuser wurde wieder aufgebaut. medico und andere NGOs sagen: Die internationalen Geber haben ihr Versprechen gebrochen.

Die Weltgemeinschaft hat ihr Versprechen gebrochen, für den Wiederaufbau des Gaza-Streifens zu sorgen, der durch den letztjährigen bewaffneten Konflikt zerstört  wurde. Internationale Geberstaaten hatten im Oktober vergangenen Jahres bei einer Konferenz in Kairo 3,5 Milliarden US-Dollar für Hilfsmaßnahmen in Aussicht gestellt.

Der unter anderem von Ärzte der Welt, Handicap International, der Heinrich-Böll-Stiftung, medico international und Oxfam herausgegebene Bericht „Charting a New Course: Overcoming the Stalemate in Gaza“ weist nach: Ein halbes Jahr nach den Versprechungen ist kaum etwas davon umgesetzt worden.  Kein einziges der während der israelischen Militäroperation zerstörten Wohnhäuser wurde wieder aufgebaut. 100.000 Menschen haben nach wie vor kein Obdach und viele müssen in provisorischen Unterkünften oder Schulen leben.

Geberregierungen dürfen sich nicht länger mit der Blockade Gazas abfinden, sondern ihren politischen Einfluss für deren Beendigung geltend machen, fordert medico international. Sonst haben die dort lebenden 1,8 Millionen Menschen keine Chance, dem Teufelskreis aus Not, Gewalt und Zerstörung zu entkommen. Es muss jetzt alles daran gesetzt werden, die Konfliktursachen zu beseitigen.  >>>

Hilfsgruppen kritisieren Staatengemeinschaf


Interview mit Felicia Langer
Die israelische Apartheid ist schlimmer als die südafrikanische
"Schweigen ist Mittäterschaft. Jeder der schweigt oder wegsieht, macht sich zum Täter"

 
Dutzende israelische Militärangehörige, die gegen die Verfolgung und Kontrolle der Palästinenser protestierten, aus der Armee entlassen
Im vergangenen September, nach der Militäroffensive gegen den Gazastreifen, haben 10 Offiziere und 33 Soldaten der wichtigsten Einheiten für Geheimdienst und Beobachtung einen offenen Brief an Premier Benjamin Netanyahu geschrieben, in dem sie die politische Verfolgung des palästinensischen Volkes in einer von Israel verordneten überwachten Gesellschaft kritisierten. Der Brief wurde in The Guardian veröffentlicht. "Unter dem Militärregime ist die palästinensische Bevölkerung der Spionage und Beobachtung durch den israelischen Geheimdienst vollkommen ausgeliefert. Während es für die Überwachung  israelischer Bürger strenge Beschränkungen gibt, ist dieser Schutz für Palästinenser nicht vorgesehen". "Die gesammelte und archivierte Information schadet unschuldigen Personen. Sie wird wird für die politische Verfolgung verwendet, und um in der palästinensischen Bevölkerung Zwiespalt zu schaffen."

Die israelische Armee hält es für gravierend, dass die Militärangehörigen ihre "politische" Meinung als Teil der Streitkräfte geäußert haben. "In den IDF ist kein Platz für die Verweigerung des Dienstes, und wir halten die Ausnutzung des Militärdienstes zur Äußerung einer politischen Einstellung für etwas Schwerwiegendes", erklärte der Sprecher der israelischen Armee lt. RT. "In diesem Fall wurde, angesichts des Verhaltens der Reservisten, das den an sie gestellten Erwartungen nicht entspricht, beschlossen, ihren Reservedienst in der Einheit zu beenden." Die entlassenen Militärangehörigen wiesen in ihrer Mitteilung darauf hin, dass die zusammengetragene geheime Information über einzelne Palästinenser gerechte Prozesse bei den Militärgerichten verhindert, da keine Beweise offen gelegt werden. Außerdem sagten sie, die Expansion israelischer Siedlungen im palästinensischen Gebiet habe nichts mit der nationalen Sicherheit zu tun. Ebenso argumentierten sie, dass die Baubeschränkungen, die wirtschaftliche Ausbeutung im Westjordanland und die Kollektivstrafen gegen die Bevölkerung von Gaza nicht zu einer nationalen Verteidigungsstrategie gehören.

"Millionen von Palätinenser haben über 47 Jahre unter dem israelischen Militärregime gelebt. Dieses Regime beraubt sie ihrer gundlegenden Rechte und enteignet ausgedehnte Landstriche für jüdische Siedlungen, die einem anderen Rechtssystem, einer anderen Gerichtsbarkeit und einer anderen Anwendung der Gesetze unterliegen", schrieben die Militärs. "Diese Realität ist kein unvermeidliches Resultat der Bemühungen des Staates sich zu schützen, sondern die Frucht einer Entscheidung."
Übersetzung/leicht gekürzt: K. Nebauer
http://www.palestinalibre.org/articulo.php?a=54913


Bilder aus GazaGaza-Krieg 2014:
Es gab keine sicheren Orte / Unabhängiger Untersuchungsbericht von israelischem medico-Partner "Ärzte für Menschenrechte" veröffentlicht

ARD v. 21.01.15 Ärzte werfen Israel Verbrechen vor

Wiederaufbau im Gazastreifen... Im Regen stehen gelassen
Auch fünf Monate nach dem Gaza-Krieg macht der Wiederaufbau in den zerstörten Gebieten kaum Fortschritte. Viele Familien in Gaza müssen weiterhin inmitten der Trümmer ihrer Häuser leben, da ihnen durch die anhaltende Blockade Baumaterialien wie Zement fehlen. >>>

 EnglischInfants in Gaza are freezing to death
Adel al-Lahham ist eins der drei Neugeborenen, die in Gaza erfroren sind. Seine Familie ist wie 200 000 andere Bewohner des Gazastreifens obdachlos.

Basler Bischof Felix Gmür: Die Abschottung des Gaza-Streifens muss rasch beendet werden, um die derzeitige „humanitäre Katastrophe" in dem Palästinensergebiet abzuwenden

„Erschreckend und berührend zugleich“
Bischofsbesuch im Heiligen Land  Radio Vatikan
„Wir sprechen hier von den vier „p“, auf Englisch. Zuerst „prayer“, das Gebet, die Gebetssolidarität zu haben mit den Menschen hier im Heiligen Land. Dann die „pilgrims“, also die Pilger immer wieder zu ermutigen, hierher zu kommen und das irdische Heimatland Jesu kennen zu lernen. Dann ist der dritte Punkt „pressure“, also den politisch Verantwortlichen die Situation deutlich zu machen, das nehmen die verschiedenen Delegierten in ihre Heimatländer mit und in die lokalen Bischofskonferenzen, wir dürfen da nicht nachlassen, auf die Schwierigkeiten hinzuweisen, gerade auch für die Christen hier in der Region. Das vierte „p“ ist „presence“, zu zeigen, dass wir kommen und dass wir uns nicht entmutigen lassen, wir staunen über euren Mut und eure Hoffnung. Das dürfen wir auch wieder hier erleben, weil es ja an vielen Stellen Hoffnung wider alle Hoffnung ist.“ 

Herta Däubler-Gmelin: Der Internationale Strafgerichtshof kann den Nahostkonflikt nicht aus der Welt schaffen. Dennoch ist der Beitritt Palästinas gut und richtig. Internationale Politik und Gesellschaft

Netanyahu bezeichnet die Eröffnung einer Voruntersuchung durch den IGH als 'empörend'

FAZ v. 18.01.15
Widerstand gegen Ermittlungen
Israel will Strafgerichtshof finanziell austrocknen. Israel hat eine Kampagne begonnen, um die Finanzierung des Internationalen Strafgerichtshofs zu kappen. Die Regierung forderte unter anderen Deutschland auf, die Zahlungen auszusetzen.

Die Zeit v. 18.01.15 Israel ruft zum Boykott des Internationales Strafgerichtshofs auf. Der israelische Außenminister Lieberman hat Deutschland und andere Länder aufgefordert, ihre Zahlungen an den ICC einzustellen.

Netanyahu fordert den IGH auf, den palästinensischen Beitrittsantrag abzulehnen
Der Beitritt ist möglich, seit Palästina 2012 den Beobachterstatus bei der UNO erhielt. Washington ist gegen den Beitritt, weil es der Meinung ist, vorher müsse durch direkte Verhandlungen mit Israel ein Friedensabkommen erreicht werden. Netanyahu sagte in einem Komuniquee: "Wir hoffen, dass der IGH den scheinheiligen Antrag der Palästinensischen Autonomiebehörde zurückweist, die kein Staat ist, sondern eine Körperschaft, die mit der Terrororganisation Hamas, die für Kriegsverbrechen verantwortlich ist,  verbunden ist."

Der Beitritt zum IGH ist eine der letzten Karten von Abbas, aber für die Israelis die Erklärung eines diplomatischen Krieges. Netanyahu erklärte: "Der Staat Israel ist ein Rechtsstaat, mit einer moralischen Armee, er beachtet die internationalen Konventionen, und wir werden unsere Soldaten schützen, wie sie uns schützen." Die USA versicherten, sie würden sich "energisch" gegen den palästinensischen Antrag stellen. Die Palästinenser haben bereits einmal, 2009, an den IGH appelliert, mögliche "Kriegsverbrechen" Israels während seiner Offensive Gegossenes Blei gegen Gaza zu untersuchen, hatten aber ohne einen Staat keinen Erfolg.  Dass der IGH rechtliche Schritte gegen israelische Politiker einleiten werde, ist noch lange keine Tatsache. Die Israelis haben daran erinnert, dass auch sie die Palästinenser vor das Gericht bringen würden. Hamas begrüßte den Antrag als "Schritt in die richtige Richtung". Übersetzung/gekürzt: K. Nebauer
Quelle: Palestina libre

Druck und Drohungen in jüngster Zeit von seiten Israels auf die Schweiz  ... "Da am 17. Dezember eine internationale Konferenz in Genf abgehalten werden soll, um insbesondere über das humanitäre Recht in den palästinensischen Gebieten zu diskutieren, hat die Schweiz Druck bekommen, v.a. von seiten Israels und der USA, die Organisierung (der Konferenz, Ü.) zu annullieren." ... >>>

2014 inhaftierten israelische Streitkräfte  1.266 palästinensische Kinder

im Westjordanland und in Ost-Jerusalem, wie Abdul-Naser Farawna, Verantwortlicher für die Angelegenheiten der Gefangenen bei der PLO, wie Middle East Monitor berichtet. Zur Zeit befinden sich etwa 200 Kinder in israelischen Haftzentren. Die meisten Verhaftungen seien in der zweiten Jahreshälfte erfolgt. Die israelischen Angriffe auf palästinensische Kinder hätten v.a. in Ost-Jerusalem signifikant zugenommen. Farawna sagte außerdem, die Kinder hätten erklärt, sie seien verschiedenen Foltermethoden unterworfen und ihrer elementaren Rechte beraubt worden. Zusammenfassung: K. Nebauer
Quelle: Palestina libre


Netanyahu verschwendete israelische Haushaltsgelder für den Siedlungsbau
Wie die palästinensische Nachrichtenagentur Sama berichtete, beschuldigte der entlassene israelische Finanzminister Yair Lapid Netanyahu, Haushaltsgelder für den illegalen Siedlungsbau in den besetzten Gebieten zu verschwenden. Lapid fragte die Israelis, ob sie der Korruption des Kabinetts von Netanyahu noch nicht müde geworden seien und bat die Korrupten, das geraubte Geld dem Volk zurückzugeben. Netanyahu, Moshe Yaalon (Verteidigungsminister) und Uri Ariel (Wohnungsbauminister) haben 300 Mio Shekel für den Bau einer Strasse für die israelischen Siedlungen Tapuach und Yitzhar ausgegeben. Am vergangenen Montag berichtete das Departement der PLO für Internationale Beziehungen, dass Israel 2014 den Bau von 21.000 Wohneinheiten in den besetzten palästinensischen Gebieten angeordnet hat. In der vergangenen Woche hat die israelische Regierung unter Mißachtung der internationalen Kritik am Siedlungsbau Pläne für den Bau von 307 Wohnungen in Ramot und 73 in Har Homa (beides in Ost-Jerusalem) veröffentlicht. Zusammenfassung: K. Nebauer
Quelle: Palestina libre

Resolution zu Palästina scheitert im UN-Sicherheitsrat
Der Entwurf hat nur acht von neun benötigten Ja-Stimmen erhalten. Die von Jordanien vorgelegte Resolution forderte einen Rückzug Israels aus den Palästinensergebieten.  >>>


EnglischCrowdfunding:   Support Gaza Exhibition

Gaza wartet auf die Milliarden
Die Weltgemeinschaft hat Milliarden an Hilfsgeldern versprochen. Bislang ist im Gazastreifen jedoch praktisch nichts davon eingetroffen. >>>
Radio Vatikan: Lateinischer Patriarch fordert Wiederaufbau von Gaza

Gaza: eine Coca-Cola-Fabrik vor dem Wiederaufbau von Wohnungen
Mitten in Schutt und Trümmern soll in den nächsten drei Jahren eine Coca-Cola-Fabrik auf den Trümmern einer ähnlichen Fabrik, die in den 90er Jahren im Industriegebiet Karni, östlich von Gaza-City, gebaut und in den folgenden Kriegen sukzessive zerstört worden ist, errichtet werden. Die Baukosten belaufen sich nach Angaben des israelischen Koordinators für Aktivitäten in den besetzten palästinensischen Gebieten auf 20 Millionen Dollar, der vom israelischen Verteidigungsministerium grünes Licht für das Projekt erhalten hat. Besitzer der Fabrik sind  zwei wohlhabende Palästinenser aus Nablus, Munib al Masri und Zahl Khouri, wobei Coca-Cola für die Palästinensische Autonomiebehörde steuerfrei sein wird, wie Ha'aretz heute berichtet.
Man hofft, dass am Bau der Fabrik etwa 120 Palästinenser und später direkt oder indirekt etwa 1000 Palästinenser beschäftigt sein werden.
Laut Daten dem Palästinensischen Verband der Unternehmen wurden in der letzten israelischen Militäroffensive 419 Unternehmen und Geschäfte beschädigt, wovon 128 vollständig zerstört wurden, wobei die Arbeitslosigkeit 45% beträgt (nach Angaben von UNO und anderen Organisationen ist sie jedoch viel höher, Ü.).   Außerdem kamen über den Grenzübergang Kerem Shalom neun Lastwagen aus Jordanien mit Material wie z.B. Montagelinien nach Kontrolle durch die israelische Armee in den Gazastreifen. Übersetzung, gekürzt: K. Nebauer
Quelle: Palestina libre v. 23.12.14
Seit August hat Israel den Waffenstillstand in Gaza 160 Mal verletzt
Die Internationale Föderation für Menschenrechte (Helsinki, Ü.) hat angeprangert, dass Israel das im August mit der Hamas zustande gekommene Waffenstillstandsabkommen mehr als 160 Mal verletzt hat. In einem am Samstag (27.12.) veröffentlichen Bericht hat die palästinensische Nachrichtenagentur Wafa darauf hingewiesen, dass die militärischen Bewegungen Israels gegen die Palästinenser die Stabilität des Gazastreifens gefährden. In Übereinstimmung mit der Föderation wurden die meisten dieser Verletzungen als Angriffe der israelischen Streitkräfte auf palästinensische Fischer registriert, deren einzige Einkommensquelle das Meer ist, da Gaza seit 2007 unter der grausamen Blockade leidet. Die Zerstörung landwirtschaftlicher Flächen, vor allem östlich der südlich gelegenen Stadt Khan Yunis, ist eine weitere Verletzung des Waffenstillstands in Gaza, die sich fast täglich wiederholt. Der Stellvertreter der politischen Direktion der Hamas, Ismail Haniye, versicherte am Freitag, dass seine Bewegung den Waffenstillstand respektiere, wenn auch die Gegenseite sie respektiere.

Palästinenser und Israelis haben am 26. August in der ägyptischen Hauptstadt Kairo einem Waffenstillstand zugestimmt, der wegen des Wiederaufbaus der Küstenenklave auch die Öffnung der Grenzübergänge zwischen Gaza und den (anderen, Ü.) besetzten Gebieten mit einschließt. Außerdem wurden die Restriktionen aufgehoben, den den Fischern von Gaza (von Israel, Ü.) auferlegt worden waren, das heißt die Beschränkung der Schifffahrt auf drei Seemeilen, konkret: die Fischereizone wurde auf 6 Seemeilen (11 km) erweitert. (Tatsächlich werden Fischer von der israelischen Marina angegriffen, wenn sie sich der 3-Meilen-Grenze nähern. Ü.) Seit dem Inkrafttreten des Abkommens hat Israel es mit seinen Bombardierungen auf Gaza und Angriffen auf palästinensische Fischer und Bauern vielfach verletzt.  Übersetzung: K. Nebauer
Quelle: Palestina libre v. 28.12.14

Die UNO bestätigt, dass Israel ihre Untersuchung über die (letzte israelische) Gazaoffensive torpediert
Die Unabhängige Untersuchungskommission der UN bestätigte heute, dass die israelische Regierung auf ihre wiederholten Bitten um (die Ermöglichung, Ü.) persönliche Interviews mit palästinensischen Opfern und Verantwortlichen der israelischen Exekutive nicht reagiert. Die Kommission gab an, alles zu tun, was möglich ist, für eine Einreise in den Gazastreifen, in das Westjordanland inkl. Ost-Jerusalem und Israel, um ihre Mandatspflicht zu erfüllen, die von der Organisation verlangt, alle Verletzungen des internationalen humanitären Rechts und der Menschenrechte im besetzten palästinensischen Gebiet inkl. Ost-Jerusalem und vor allem im Gazastreifen im Zusammenhang mit den seit dem 13. Juni 2014 durchgeführten Militäroperationen zu untersuchen. [...] Die drei Kommissionsmitglieder machten klar, dass ihr Mandat Untersuchungen der Angriffe bewaffneter palästinensischer Gruppen von Gaza auf Israel, die Operation Protective Edge und die israelischen Aktionen im Westjordanland umfassen. [...] Die Kommission gibt an, dass sie wegen der ausbleibenden israelischen Antwort weiterhin aktiv die Zusammenarbeit mit der ägyptischen Regierung sucht, die schon ihre Bereitschaft bekundet hat, die Einreise in den Gazastreifen zu ermöglichen, sobald die Sicherheitslage dies erlaube. Inzwischen hat die Kommission Zeugen und Opfer des Konflikts über technologischen Mittel befragt. Die Zeugnisse, die (die Kommission) bis jetzt gehört hat, waren sehr bewegend, und die Mitglieder der Kommission seien sich zutiefst der enormen Verantwortung den Opfern gegenüber bewußt, die ihr Vertrauen mit Berichten von sehr persönlichen und traumatischen Erfahrungen in sie gesetzt haben. Die Kommissionsmitglieder beabsichtigen, die Region Anfang 2015 zu besuchen. [...]   Übersetzung/Kürzung: K. Nebauer
Quelle: El Economista v. 23.12.14
HäuserzerstörungIsrael hat 2014 1.000 palästinensische Häuser im Negev zerstört
Wie die Islamische Bewegung im Negev gestern berichtete, hat  die israelische Regierung 2014 mindestens 1.000 palästinensische Wohnhäuser im Negev zerstört, um dort illegale jüdische Siedlungen zu bauen. Die betroffenen Palästinenser wollen weiterhin Widerstand gegen die Enteignung des Bodens für den Siedlungsbau leisten. Etwa 160.000 Beduinen leben in der Mehrheit in Weilern im Negev in extremer Armut. Die Hälfte der Weiler sind von der israelischen Regierung nicht anerkannt und haben keinen Zugang zu öffentlichen Diensten (Wasser, Strom, Krankenhäuser etc., Ü.). Im vergangenen September haben 42 palästinensische und internationale Organisationen die israelische Regierung wegen der Zerstörung der palästinensischen Häuser und der gewaltsamen Vertreibung von etwa 40.000 Beduinen aus dem Negev angeprangert und die internationale Gemeinschaft aufgefordert, dies zu verhindern. Übersetzung/Kürzung: K. Nebauer
Quelle: Palestina libre v. 23.12.14


Uri Avnery: FAST  EINTAUSEND israelische Persönlichkeiten haben schon einen Aufruf an die Europäischen Parlamente unterschrieben, sie sollten ihre Regierungen bitten, den Staat Palästina anzuerkennen. >>>

Europäischer Gerichtshof zu Terrorliste Hamas gewinnt Klage gegen EU
Spiegel v. 14.12.14 Deutschland will Kriegsschiffe für Israel finanzieren
Deutschlandfunk v.15.12.14
Israelische Intellektuelle verlangen Anerkennung Palästinas
Englisch Torture in Israeli Prisons by Stephen Lendman
Israel, eine Scheindemokratie Gideon Levy

"Wir sind keine Terroristen, sondern ein Volk, das versucht zu überleben"
Laut dem palästinensischen Botschafter in London, Manuel Hassassian, "kann die Welt vor den Grausamkeiten, die Israel verübt, nicht die Augen verschliessen". Der UN-Sicherheitsrat debattiert über die Verleihung des Status eines Staates an Palästina, um dem Konflikt mit Israel ein Ende zu setzen und den Frieden zu erreichen. "Wir haben uns an den UN-Sicherheitsrat gewandt, um den Status eines Staates zu bekommen und die israelische Besatzung zu beenden, denn wir können ihrer (Israels, Ü.) Position nicht beipflichten", bekundete der palästinensische Botschafter in London, Manuel Hassassian in einem Interview mit RT. Hassassian erinnert daran, dass Israel das Westjordanland nicht als besetzt, sondern als umstritten bezeichnet. "Wir können nicht zusehen, wie sie unsere heiligen Stätten zerstören und israelische Siedlungen errichten", sagt der Botschafter. "Ich denke, der Welt muss klar werden, dass wir keine Terroristen sind. Wir sind ein Volk, das versucht unter den Bedingungen einer Besatzung zu überleben. Der längsten Besatzung in der modernen Geschichte", betont der Botschafter.  Übersetzung: K. Nebauer
Quelle: Palästina libre v. 19.12.14

Israel lehnt es ab, seine Truppen aus Palästina zurückzuziehen
Der israelische Minister für (internationale Beziehungen und, Ü.) Nachrichtendienste Yuval Steinitz hat am vergangenen Mittwoch mit harten Worten die Forderung Palästinas in einem Antrag an den UN-Sicherheitsrat auf Rückzug der israelischen Truppen aus den besetzten Gebieten bis Ende 2017 abgelehnt. "Das ist kein Friedensprozess. Was sie vorschlagen, ist ein Kriegsprozess", behauptet Steinitz. Wenn die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) weiterhin die Friedensverhandlungen "sabotiere" und unilaterale Schritte gegen Israel durchführt, dann müsse das Land alle Optionen in Betracht ziehen inkl. die Auflösung der PA, versicherte er im israelischen Rundfunk. Auch der israelische Außenminister Avigdor Liebermann sprach von einem "neuen aggressiven Schritt der Palästinenser", die unilateral handelten. Israel vertritt die Meinung, der Friede könne nur durch ein Abkommen zwischen beiden Parteien erreicht werden.  Der letzte Antrag wurde von Jordanien im Namen der arabischen Staaten und der Palästinenser vorgebracht. Der Sprecher des US-Außenministeriums Jen Psaki sagte, die USA werde den palästinensischen Antrag nicht unterstützen. "Wir können einen Trag, der die Präsenz der Sicherheitstruppen zeitlich limitert, nicht unterstützen", gab Psaki zu verstehen. Übersetzung: K. Nebauer
Quelle: Palestina libre v. 19.12.14   


EnglischAfter Army Killed Minister Abu Ein, Palestine Demands International Protection
Von Soldat gewürgt: Minister der Palästinenser stirbt auf Weg in Klinik Focus
Schläge mit Gewehrkolben? Spiegel

Renate K.:
Selbst wenn es eine Aufklärung geben wird, ist die Ursache all dieser Tragödien nicht beseitigt: Die BESATZUNG mit der einhergehenden Entmenschlichung der Palästinenser.  Wie man an Gaza sehen kann, gelingt es der israelischen Regierung immer noch oder immer wieder, Straflosigkeit zu erlangen, indem die Schuld einfach umgekehrt wird oder Untersuchungen erst gar nicht zulässt.  Wie lange noch ?
Mehr und mehr werden international kleine Anzeichen der Wende der öffentlichen Meinung gesetzt, wie Appelle und internationale Resolutionen, z.B. die BDS, Anklagen der UNO und von Amnesty International. Auch die sogenannte Anerkennung Palästinas von einigen Ländern sind kleine solidarische Zeichen, wenngleich sie keine rechtlichen Auswirkungen auf die Palästinenser haben. Es ist aber zumindest ein Zeichen der Solidarität, das den Menschen in Palästina das Gefühl gibt, nicht ganz von der Weltgemeinschft verlassen zu sein. 


Die israelische Marine hat zwölf Fischer aus dem Gazastreifen festgenommen und ihre Boote konfisziert,
wie das Al-Mezan-Zentrum für Menschenrechte informiert. Vier Festnahmen fanden in der Gegend von Al-Sudaniya und fünf in Gaza City statt. Die israelischen Streitkräfte konfiszierten vier Fischerboote und brachten sie an einen unbekannten Ort. Ein Sprecher der israelischen Armee sagte, die fünf Fischerboote hätten die von Israel erlaubte Fischereizone überschritten. Die von Israel verhäbgten Restriktionen haben die Fischindustrie Gazas ruiniert. Übersetzung/Zusammenfassung: K. Nebauer
Quelle: Palestina Libre v. 07.12.14


Ruty Ferrera, Pazifistin und Mutter von Uriel, einem israelischen Wehrdienstverweigerer
"Uriel ist im Gefängnis, um das palästinensische Volk zu verteidigen"

Jedes Jahr nach dem Ende der Sekundarschule tun sich einige israelische Jugendlichen zusammen und verfassen einen Brief, den sie an den Premierminister und den Verteidigungsminister schicken, und in dem sie schreiben, dass sie sich weigern in der Armee zu dienen. Sie sagen, sie seien Pazifisten und Gegner der Besatzung, der unterschiedlichen Behandlung und der Unterdrückung des palästinensischen Volkes im Westjordanland und im Gazastreifen. Auch lehnen sie die Diskriminierung der Palästinenser mit israelischer Staatsbürgerschaft ab. Uriel, ein junger, 19-jähriger Orthodoxer, der in Beer Sheva geboren ist, ist einer von ihnen. >>>
Israel hat 2014 den Bau illegaler Wohnungen vervielfacht, lt. der Webseite Qudsnet, die Abdul-Hady Hantash, einen palästinenschen Experten für den jüdischen Siedlungsbau, zitiert. Mit dem wachsenden Siedlungsbau suche Israel die Schaffung eines unabhängigen palästinensischen Staate szu verhindern und von Palästinensern bewohnten Gebiete voneinander zu trennen. 
Die Zahl der von Israel heimlich errichteten Wohnungen  sei viel höher als die der öffentlich bekannt gegebenen. Übersetzung/gekürzt: K. Nebauer
 Quelle: Palestina Libre v. 07.12.14


Geboren in Gaza
Der spanische Journalist Hernán Zin hat den Dokumentarfilm "Nacido en Gaza" gedreht, in dem ausschließlich Kinder zu Wort kommen: Es gab Momente, in denen ich die Kamera sinken ließ,weil ich die Tränen nicht mehr zurückhalten konnte. Hernán Zin ist im August während der israelische Offensive "Protective Edge" in den Gazastreifen gegangen, um einen besonderen Blick auf den Konflikt einzufangen und die Stimmen von zehn palästinensischen Kindern über ihre Vorstellung von dem, was ihnen geschieht, aufzunehmen.  >>>

EnglischDenying Palestinians Their Humanity
A Response to Elie Wiesel

Gregor Gysis “Klo-Affäre”
Ludwig Watzal:
Englisch Why I Was Censored from Talking About Israel In Germany 
Die Ramelowisierung und Israelisierung der Linkspartei

Video  Die Gysi-Jagd durch die Augen des Jägers
Warum ist Herr Gysi vor Max Blumenthal und David Sheen geflohen? Warum werden die beiden als Israel-Hasser oder sogar als Antisemiten von den deutschen Medien verunglimpft? 
Siehe auch:
Öffentliche Hetze gegen zwei jüdische Journalisten und drei Abgeordnete der Partei Die Linke

Hierzu Brief der Jüdischen Stimme für gerechten Frieden in Nahost an die beiden MdB’s Pau und Beck sowie an Reinhold Robbe, DIG
Publik-Forum

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UNRWA beginnt Solidaritäts-Kampagne für Palästina
Mehr als 5 Millionen Flüchtlinge aus Palästina warten noch immer auf eine gerechte Lösung ihrer schwierigen Situation. UNRWA Spanien beginnt die Solidaritäts-Kampagne #lafotomenosvista (deutsch: das am wenigsten gesehene Foto). Aus Anlass des Internationalen Tages der Solidarität mit dem palästinensischen Volk beginnt UNRWA Spanien, die UN-Agentur für die Flüchtlinge aus Palästina, eine Sensibilisierungskampagne unter dem Motto "das am wenigsten gesehene Foto", um den spanischen Bürgern die Situation der Binnenflüchtlinge in Gaza bewusst zu machen und Hilfen für den Wiederaufbau in Gaza nach der Militäroffensive im Sommer zu mobilisieren. >>>

Fünf EU-Staaten protestieren offiziell gegen Landenteignung in der Westbank
Palästina als Staat anerkennen? Immer mehr europäische Länder wollen Palästina als Staat anerkennen. Schweden ist nun diesen Weg gegangen, zuvor hatte das britische Unterhaus der eigenen Regierung diesen Schritt empfohlen. Wird das die Friedensverhandlungen vorantreiben? Unsere aktuelle Umfrage – und das Pro- und Contra von Rolf Verleger und Thomas Hoppe

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verhafteter PalästinenserPalästinensische Gefangene sind unmenschlicher Behandlung ausgesetzt
Das Komitee für Angelegenheiten der Gefangenen berichtete, dass Israel palästinensische Gefangene illegaler, unmenschlicher und demütigender Behandlung aussetzt. Der palästinensische Anwalt Husein Sheikh prangerte eine Reihe von Misshandlungen an, die die Beauftragten im Strafzentrum der jüdischen Siedlung Etzion an mindestens 50Palästinensern, die sich dort befinden, begehen, wie Unterbringung in Isolationszellen, Vorenthaltung von Essen und Trinken über Stunden. Gefangene werden gezwungen, sich vor den Mitgefangenen nackt auszuziehen und müssen in einigen Fällen in der Kälte der Nacht ohne Kleidung bleiben. Außerdem werden Palästinenser sehr häufig von den Israelis verbal misshandelt. Die Zellen seien oft  mit Ungeziefer verseucht, ohne Klimatisierung, während die Gefangenen im Winter keine Decke haben.Ende Oktober benannte die UNO etwa 200 Foltermethoden, B'Tselem zählte 105 Foltermethoden auf, die an palästinensischen Gefangenen praktiziert werden. Wie der Club der Palästinensischen Gefangenen mit Sitz in Ramallah am 22. November berichtete, wurden in Ost-Jerusalem etwa 40% der festgenommenen Kinder Opfer von sexuellem Missbrauch durch die israelische Polizei. Laut dem palästinensischen Ministerium für Palästinensische Gefangene befinden sich zur Zeit mindestens 7.000 Palästinenser in israelischer Haft, darunter etwa 250 Kinder und Jugendliche.  Viele der Gefangenen befinden sich ohne einen vorhergehenden Gerichtsprozess in "Administrativhaft". Übersetzung, gekürzt: K. Nebauer
Quelle: Palestina libre v. 04.12.14
VerhaftungenVerhaftungswelle bei Palästinensern durch israelische Sicherheitskräfte
Wie die Gesellschaft für Palästinensische Gefangene mitteilt, wurden in den letzten 3 Wochen im Westjordanland und in Ost-Jerusalem 380 Palästinenser festgenommen: in Ost-Jerusalem 190, Hebron 70, Ramallah 32, Bethlehem 24, Jenin 18, Tulkarem 14, Nablus 14, Tubas 9, Salfit 5, Qalqilia 4. Von den Palästinensern, die nach der Ermordung der drei jungen Siedler im verganenen Juni inhaftiert wurden, ist bisher noch keiner frei gelassen worden. Übersetzung/Zusammenfassung: K. Nebauer  

Englisch Israeli police caught on video being disgusting
Israeli police in Jerusalem have been caught on video recently spraying East Jerusalem Palestinian neighborhoods with a concoction they call “skunk spray”. The liquid is a mixture of sewage and rotting animal roadkill. >>>

A Statement of the Israeli Committee Against House Demolitions - ICAHD
Englisch ISRAEL SOWS DESPAIR AND SENSELESS VIOLENCE

Eine Stellungnahme des Israelischen Komitees gegen Hauszerstörungen (ICAHD)
Israel sät Verzweiflung und sinnlose Gewalt


Frankreich will Palästina als Staat anerkennen
JCall  European Jewish Call For Reason:
Französisch  Pour la reconnaissance de l’État de Palestine

Élisabeth Guigou, IPG:
Weshalb wir wollen, dass Frankreich den Staat Palästina jetzt anerkennt.

Publik-Forum: Palästina als Staat anerkennen?
Pro und Contra  von Prof. Rolf Verleger und Prof. Thomas Hoppe

Hierzu Stellungnahme von Franz Piwonka

Der Semit v.  30.11.14 Europa muss Palästina anerkennen
Der Semit v. 23.11.14  Angela Merkel: Wie lange noch?
Obwohl immer mehr europäische Staaten inzwischen Palästina anerkennen, betonte die Kanzlerin Angela Merkel am Freitag nochmals, dass sie keine einseitige Anerkennung eines palästinensischen Staates akzeptieren wird, da ihrer Meinung nach, eine solche Anerkennung die erwünschte Lösung nicht näher bringen wird. Wer soll und wer kann das verstehen?
Der Semit v. 23.11.14  .... Die UNO hat ein Land geteilt, das ihr nicht gehörte, aber selbst der Teil, der für die Palästinenser bestimmt war, wurde ihnen nicht übertragen....  Der 29. November 1947, der für die Juden in Israel zum Tag der Freude geworden ist und des Sieges bei der Abstimmung der Vereinten Nationen über das Schicksal Palästinas, ist eigentlich ein Tag der Schande für die Nationen, die damals in der UN vertreten waren. Es ist ein Tag, der nicht nur an die Gründung Israels erinnern soll, sondern vor allem auch ein Tag, an dem die UNO Palästina zum Freiwild erklärt  und schutzlos gelassen hat für die räuberischen Gelüste der Zionistischen Weltorganisation
. >>>
Israel und USA möchten Treffen der Unterzeichnerstaaten der 4. Genfer Konvention verhindern
Wie Ha'aretz heute berichtet, versuchen Israel und die USA ein Treffen der Unterzeichnerstaaten der 4. Genfer Konvention im kommenden Monat in Genf zu verhindern, bei dem die Situation in den besetzten palästinensischen Gebieten untersucht werden soll.  Das Treffen wurde von der Schweiz vorgeschlagen, die vor Monaten begonnen hat mit den 196 Unterzeichnerstaaten über die Einberufung einer Sondersitzung zu beraten, wie Ha'aretz unter Nennung israelischer und westlicher diplomatischer Quellen berichtet.Laut Ha'aretz glauben israelische Funktionäre, dass die Schweiz unter starkem Druck von Seiten der Palästinenser und arabischer Staaten steht, vor allem nachdem Palästina zu Anfang des Jahres der Genfer Konvention beigetreten ist, kurz nach der Unterbrechung der letzten Verhandlungen mit Israel. >>>

Wirtschaftliche Anreize für die Palästinenser, damit sie ihre Heimat verlassen
Der Spiegel v. 28.11.14 Israel will sich per Gesetz zum jüdischen Nationalstaat erklären - in dem sollen nach dem Willen von Außenminister Lieberman offenbar keine Araber leben. Wer geht, soll Geld bekommen.

Siehe auch  Radio Vatikan:
Palästinensische Christen erwägen Auswanderung

Nationalstaats-Gesetz Kritiker sehen Israels Demokratie in Gefahr
Video: Der Streit ums Öl in Palästina

Hoffnung für Palästina


Palästinenser an Israels Grenze zu Gaza erschossen
32-jähriger von israelischen Soldaten erschossen / Umstrittenes »Nationalitätsgesetz« im israelischen Kabinett beraten.


EnglischJewish Voice for Peace statement on the escalating situation in Jerusalem

Here are a handful of thoughtful articles that we found helpful in making sense of this weeks events:

JVP Rabbinical Cabinet Response to Escalating Violence in Jerusalem


Pflichten der EU gegenüber Ost-Jerusalem
Zwischen dem 15. und 19. November besuchten Vertreter von palästinensischen und israelischen Menschenrechtsorganisationen Brüssel und riefen die Europäische Union auf, sich an das Völkerrecht und die eigene Rechtssprechung zu halten, um den Rechtsverletzungen in Ost-Jerusalem durch Israel ein Ende zu setzen. >>>

Stellungnahme des Israelischen Kommitees gegen Hauszerstörungen (ICAHD) vom 18.11.201:
"Israel säht Verzweiflung und sinnlose Gewalt"
Die ‘zionistische Antwort’ auf die Abwärtsspirale sinnloser Gewalt, in der sich Jerusalem zur Zeit befindet, lautet: Hauszerstörungen, Massenverhaftungen, Widerrufung des Aufenthaltsrechts eingeborener Jerusalemer, Abriegelung palästinensischer Viertel mit Betonblocks, Bewaffnung jüdisch-israelischer Milizen, und Bemerkungen unterhalb der Gürtellinie für den Letzten, der noch an eine Zwei-Staaten-Lösung glaubt, Abu Mazen. Sie versuchen alles, nur nicht die Beendigung der Besatzung und eine gerechte politische Lösung.  >>>

Aljazeera v. 19.11.14 Dutzende palästinensische Familien in Jericho  erhielten von den israelischen Behörden schriftliche Bescheide, dass sie ihre Häuser unverzüglich verlassen sollen, weil sie zerstört werden.

"Mein Bruder war sehr glücklich. Er hatte keinerlei Problem, das ihn zu einer Selbsttötung hätte veranlassen können. Ich habe mir die Leiche angeschaut und sah Blutergüsse und andere Zeichen dafür, dass er verprügelt worden war"
Spiegel v. 17.11.14 Palästinensischer Busfahrer erhängt Ein palästinensischer Busfahrer ist in Jerusalem erhängt aufgefunden worden. Die israelische Polizei sagt, es war Suizid. Die Familie des Toten behauptet, der Mann sei von Israelis gelyncht worden. Familienangehörige  des Toten  behaupten, der 32-jährige Familienvater sei von Israelis ermordet worden

Uri Avnery, Gush Shalom: Wein, Blut und Benzin KAFR KANNA, ein Dorf in der Nähe von Nazareth, ist wahrscheinlich der Platz, wo Jesus – gemäß dem Neuen Testament – Wasser in Wein verwandelt hat. Nun ist es das arabische Dorf, wo die israelische Polizei Steine in Blut verwandelt. ... Wie so häufig bei Polizeiberichten, so war auch dies ein Bündel Lügen.  UNGLÜCKLICHERWEISE (für die Polizei) wurde der Vorfall von Sicherheitskameras aufgenommen. >>>


Untersuchung zum Gaza-Krieg  Israel verweigert UN-Kommission die Einreise
FAZ v. 13.11.14 Israel will Untersuchung zum Gaza-Krieg verhindern
Eine UN-Expertengruppe, die mögliche Verstöße gegen das Völkerrecht während des letzten Gaza-Kriegs untersuchen soll, darf nicht nach Israel einreisen.  >>>
Bereits im August hatte Israel seine Vorbehalte deutlich gemacht, als das UN-Komitee eingesetzt wurde.


EnglischThe International Criminal Court (ICC) set to declare attack on Turkish aid ship a 'war crime'
EnglischGlobal court says will not investigate Israeli raid on Turkish flotilla dieselbe Leier wie immer Jetzt müssen Prozesse wegen Kriegsverbrechen der israelischen Marine vor nationalen Gerichten geführt werden  >>>


Lateinisches Patriarchat von Jerusalem „Londons Anerkennung des Staates Palästina ist ein Beispiel, dem man folgen soll“
Spiegel v. 30.10.14
Schweden erkennt Palästina als Staat an
ARD v. 30.10.14 Nach Anerkennung Palästinas Israel zieht Botschafter aus Schweden ab "Anerkennung Palästinas ist ein wichtiger Schritt"

Ende der Raketenschnellbootenkrise: die BRD gibt Israel 300 Millionen € Preisnachlass
Die Übereinkunft ist der Widerruf der ursprünglichen Entscheidung Berlins, den Nachlass wegen des israelischen Siedlungsbaus zurückzuhalten. Nachdem Berlin zustimmte, die Raketenschnellboote, die Israels Gasfelder vor Israels (und Gazas ER) Küste schützen sollen, um 300 Millionen zu verbilligen, ist, so Offizielle beider Seiten, die dadurch ausgelöste Krise beendet.  Die Gespräche zwischen Israel und Deutschland, um drei Raketenschnellboote zum Schutz der Gasfelder vor der Küste  zu kaufen, begann schon vor einem Jahr. Haaretz berichtete, dass das Geschäft etwa 900 Millionen Euro wert ist. >>>
Siehe auch unten

Die palästinensischen Oliven verfaulen im Schatten der jüdischen Siedlungen Agentur AFP
Abu Mohamed, ein 70-j. Palästinenser, zeigt aus der Entfernung auf die mit Früchten beladenen Ölbäume, aber auch dieses Jahr wird er sie nicht ernten können, da zwischen ihm und seinen Bäumen eine jüdische Siedlung liegt. Seit rund um das palästinensische Dorf Al Janiya mit seinen 14.000 Einwohnern im besetzten Westjordanland sechs jüdische Siedlungen errichtet worden sind, gibt es regelmäßig Angriffe auf die (palästinensischen) Bauern, Bäume werden entwurzelt, Felder abgefackelt. >>>

Landraub ohne Ende
Trotz der internationalen Verurteilung hat die israelische Regierung am 23.10. den Bau weiterer 1.600 Wohneinheiten für jüdische Siedler in Ost-Jerusalem genehmigt. Am gleichen Tag enteigneten israelische Behörden 5 Hektar palästinensischen Privatlandes in der Nähe des jüdischen Siedlungsblocks Ariel im Westjordanland. Nahe der Siedlung Barqan zerstörten israelische Bulldozer palästinensische Felder, die zur Ortschaft Haris gehören; Dorfbewohner berichteten, dass dutzende Siedler von der nahe gelegenen Siedlung kamen und bei der Zerstörung der Felder halfen. Palestina libre
Zusammenfassung aus dem Spanischen: K. Nebauer

Israeli occupation forces destroy water networks and launch assault on farmers:
Am 16.09.14 erließ die israelische Besatzungsmacht eine Order, die den Bauern von Atov, östlich von Tubas,die Bewässerung ihrer Terrassenfelder verbietet. Drei Tage zuvor hatten Besatzungskräfte die Bewässerungsanlage zerstört, die die Bauern auf ihr Land gebracht hatten, und jedem Palästinenser mit Festnahme gedroht, der ein Land bearbeitet. Zwei Bauern wurde der Traktor konfisziert und mit der Konfiszierung weiterer Arbeitsgeräte gedroht. Zusammenfassung aus dem Englischen: K. Nebauer

Stillstand in Krankenhäusern im Gazastreifen Stromsperren von 18 bis 20 Stunden täglich und der hohe Preis für Dieseltreibstoff haben zu einer akuten Krise in Krankenhäusern gerführt: In Rafah und Beit Hanoun wird nicht mehr operiert, der wenige noch vorhandene Treibstoff wird für extreme Notfälle reserviert. Ambulanzen im Gazastreifen können nicht mehr fahren. Das Krankenhaus in Beit Hanoun ist während der letzten isr. Militäroffensive beschädigt worden; man versucht, das nötige Material zu bekommen, um die Schäden zu beheben. (Das einzige Elekrtizitätswerk  war am 28. Juni bombardiert worden.) Treibstoff kommt nur über den israelischen Grenzübergang in den Gazastreifen, es kommt aber weniger als im Waffenstillstandsabkommen vereinbart und ist sehr teuer.
Das Palästinensische Zentrum für Menschenrechte hat sich mit der dringenden Bitte um Hilfe an Mahmud Abbas gewandt.
Das Gesundheitssystem im Gazastreifen wird kontinuierlich schechter. Gab es noch im Juni die Hoffnung, dass sich die Situation mit der palästinensischen Einheitsregierung entspannt, so war mit der israelischen Offensive und danach alles schechter. Der Mangel an Strom gefährdet das Leben vieler Patienten: Intensivmedizin, Dialyse und Inkubatoren für Neugeborende sind in Gefahr. Dr. Al Qidra vom Al-Shifa-Krankenhaus in Gaza beklagt, dass die Situation nach dm Waffenstillstandsabkommen sich nicht so verbessert hat, wie es sein sollte: Patienten können nicht zur Behandlung verlegt werden; Einwegmaterial und Medikamente kommen nicht in ausreichenden Mengen in den Gazastreifen.  
Zusammenfassung: K. Nebauer
Quelle: El Mundo


 Wiederaufbau in Gaza
"Diesmal ist alles anders"
Durch israelische Luftangriffe wurden im Gazastreifen rund 175 Fabriken zerstört
Was wird aus dem Gazastreifen? Die US-Wissenschaftlerin Sara Roy bezweifelt, dass es für Gaza und seine Bewohner nach der letzten israelischen Offensive eine Zukunft gibt. Einzelheiten von Bettina Marx
Der UN-Kommissar für Palästinaflüchtlinge im F.A.Z.-Gespräch

Im Krieg zerstörte Israel Schulen des Palästinenserhilfwerks UNRWA im Gazastreifen

Israelischer Wirtschaftsminister sieht die Besetzung palästinensischen Landes als historischen Erfolg
Bei seinem Besuch jüdischer Siedlungen in Silwan/Ost-Jerusalem bezeichnete Wirtschaftsminister Bennet die Aneignung palästinensischer Häuser und Grundstücke (lt. Agentur Al-Qodsna) als "historischen Erfolg" für die israelische Regierung. Er betonte die Notwendigkeit, den Siedlungsbau weiter voranzutreiben, weil dies die israelische (jüdische) Bevölkerung in Ost-Jerusalem vermehre und die palästinensische reduziere.
Am vergangenen Dienstag (30.9.) eigneten sich jüdische Siedler mit der Unterstützung der Vereinigung Elad (eine religiöse ultrarechte Organisation, die palästinensische Häuser aufkauft) in Silwan 23 palästinensische Häuser widerrechtlich an, was zu schweren Zusammenstößen zwischen israelischen Sicherheitskräften und Palästinensern führte. Die palästinensischen Behörden verurteilten die expansionistische Politik Israels und drohten mit einer formalen Klage vor internationalen Organisationen wegen der fortgesetzten Rechtsverletzungen gegen Ost-Jerusalem und die Al-Aqsa-Moschee. Laut Berichten lokaler Medien vom 1.10. hat die israelische Regierung kürzlich den Bau von 2.610 Wohnungen in Ost-Jerusalem genehmigt. Übersetzung, leicht gekürzt: K. Nebauer
Quelle: Palestina libre v. 03.10.14
**************
Der israelische Finanzminister Yair Lapid hat  auf der Notwendigkeit der Fortführung des Siedlungsbaus in den besetzten Gebieten bestanden und dies mit den (günstigeren) Wohnungspreisen für die jüdischen Siedler begründet. Palestina libre v.18.12.13 
1.500 kranke Palästinenser befinden sich in israelischen Gefängnissen
Wie das palästinensische Ministerium für Angelegenheiten der Gefangenen mitteilte. Unter den kranken Palästinensern befänden sich 25 Krebskranke, 65 Behinderte, weitere 20 mit einer "sich verschlimmernden Krankheit" im Krankenhaus Al-Ramallah, 18 litten unter "psychischen Problemen". Palästinensische Gefangene erhielten keine Operationen oder notwendige medizinische Behandlung, in den Gefängniskliniken würden sie auch nicht von Fachärzten behandelt.
Mehr als 30% der 206 palästinensischen Gefangenen,die in israelischen Gefängnissen gestorben sind, seien krank gewesen; außerdem seien mehrere kurz nach ihrer Freilassung an Krankheiten gestorben, die sie sich in den israelischen Gefängnissen zugezogen hatten. Wegen der schlechten hygienischen und medizinische Verhältnisse sei neben der schlechten medizinischen Versorgung das Leben weiterer palästinensischer Gefangener in Gefahr.
Früher sei bereits die Verabschiedung neuer unmenschlicher Gesetze für die palästinensischen Gefangenen verurteilt worden. Wie das Ministerium für Angelegenheiten der Gefangenen weiter mitteilte, befinden sich zur Zeit etwa 7.000 Palästinenser in israelischen Gefängnissen, davon sind 250 Kinder und Jugendliche. Ein Großteil der Gefangenen befinde sich in "Administrativhaft" ohne das Recht auf Prozeß und Urteil.
Palästinensische Gefangene haben eine wichtige Rolle in der anti-israelischen Widerstandsbewegung und haben aktiv an den Protesten gegen die israelische Gefängnisadministration teilgenommen. Übersetzung, leicht gekürzt: K. Nebauer
Quelle: Palestina libre

Netanyahu leugnet, die Grenzen von 1967 für einen palästinensischen Staat akzeptiert zu haben

EnglischSweden to recognize state of Palestine


Was wurde eigentlich aus dem Waffenstillstand zwischen Israel und der Hamas?
Ein Monat nach Ende des Gaza-Krieges ist alles so schlecht wie eh und je
Genau einen Monat ist es her, dass sich Israelis und Palästinenser auf einen Waffenstillstand einigten. Die gute Nachricht: das Abkommen wird größtenteils eingehalten. Die schlechte: leider nur von einer Seite.  >>>

Gaza-Wiederaufbauhilfe "Made in Israel"
Angeblich soll Israel Millionen daran verdienen, dass nicht-israelische Aufbauhilfe an den Gaza-Streifen verhindert wird.


Lateinisches Patriarchat von Jerusalem  Ein Versuch, die christlichen Palästinenser zu spalten Bischöfe: Israel hat kein Definitionsrecht für Christen Israel habe weder ein Recht noch eine Pflicht zu definieren, wer die Christen im Land seien Offener Brief christlicher Palästinenser an Papst Franziskus „Wir sind von der Enteignung unserer Grundstücke durch die israelische Besatzungsmacht, die schon mit dem Mauerbau und den Landkonfiszierungen begonnen hat, bedroht” Treffen mit einer Delegation US-amerikanischer Bischöfe: “Wir können nicht schweigen”

Radio Vatikan v. 18.09.14  Gaza bald ganz ohne Christen?

„Vor drei Wochen gab es den Waffenstillstand, aber die Lage ist schrecklich geblieben, die Leute sind völlig verlassen! Die internationale Gemeinschaft hat überhaupt nichts getan, und es ist auch zu keinerlei Verhandlung zwischen der Hamas und Israel gekommen. Also, die Lage ist dramatisch. Wir haben fast 400.000 Obdachlose in Gaza, die schlechthin nicht wissen, wo sie hingehen sollen; die Hälfte von ihnen ist in Schulen provisorisch untergekommen, ein Haus haben sie nicht mehr. Natürlich kann man so ein Problem nicht an einem Tag oder in einem Monat lösen. Alle warten jetzt also darauf, dass es endlich Verhandlungen zwischen Israelis und Palästinensern über eine Lösung der Ursachen dieses letzten Konfliktes gibt. Und sie warten zweitens darauf, dass sich im nächsten Monat Geberländer treffen, die hoffentlich Millionen Dollar für einen Wiederaufbau von Gaza auftreiben können. Das wird mindestens fünf oder sieben Jahre brauchen, und bis zu zehn Milliarden Dollar. In der Zwischenzeit können wir und alle humanitären Verbände, die in Gaza arbeiten, hier und da kleine Hilfen leisten. Das haben wir schon während des Kriegs getan, und das tun wir auch seitdem.“
Radio Vatikan v. 09.10.14
Die deutsche Regierung sollte sich energisch für ein Ende der Blockade des Gazastreifens und für einen dauerhaften Waffenstillstand zwischen Palästinensern und Israelis einsetzen


Radio Vatikan v. 13.08.13:
„Palästinensische Christen leiden wie die anderen Palästinenser. Solange man kein Jude ist, erhält man dieselbe diskriminierende Behandlung“

Der Generalsekretär des Weltkirchenrates bringt seine Sorge zum Ausdruck über Gesetz der israelischen Knesset
"..., dass christliche Palästinenser Christen sind und nicht Palästinenser"
Gemeinsam mit den Stimmen der Kirchen in Palästina und Israel bringt der Generalsekretär des Weltkirchenrates (WCC), Rev. Dr. Olav Fykse Tveit, seine „ernste Besorgnis“ über das kürzlich von der israelischen Knesset – Parlament – erlassene Gesetz zum Ausdruck.  Das Gesetz, das den Status der palästinensischen christlichen Araber im Staate Israel definieren soll, wurde am 24. Februar verabschiedet.  Oberste Würdenträger der katholischen Kirche im Heiligen Land haben gesagt, dass dieses neue Gesetz „eine Unterscheidung zwischen christlichen und muslimischen Palästinensern mache und festlegt, dass christliche Palästinenser Christen sind und nicht Palästinenser“.

In einer Stellungnahme, die am 18. März herausgekommen ist, forderte Tveit die „Israelischen Autoritäten auf, dieses Gesetz rückgängig zu machen, um eine Ungerechtigkeit gegenüber den christlichen Bürgern von Israel zu stoppen“.  Er ermutigte die Mitgliedskirchen des WCC, „gegen dieses Papier bei den Vertretern von Israel und ihren eigenen Regierungen Einspruch zu erheben“ und die Aufhebung dieses Gesetzes zu fordern.

Tveit sagte, dass dieses Gesetz eine „gesetzliche Unterscheidung zwischen den einheimischen palästinensischen arabischen Christen und den palästinensischen arabischen Muslimen, die beide Bürger des Staates Israel sind“, festsetze. Diese Unterscheidung, unterstrich er, ist eine „inakzeptable Trennung ganzer Gemeinden von ihrer kulturellen Identität“.  Tveit fügte hinzu, dass „die Knesset alle sauberen Unterscheidungen zwischen Staat und religiöser Autorität überschritten habe, indem sie versucht, die Natur und den Charakter von christlichen Gemeinden innerhalb von Israel gegen ihren eigenen Willen und ihr Selbstverständnis zu definieren“. Indem er vor feindlichen Folgerungen dieses Gesetzes warnte, sagte Tveit, „dass die Knesset statt Trennungen in den Gemeinden zu schaffen, den Weg freimachen sollte, um Barrieren nieder zu brechen, die Menschen aufgrund ihrer Ethnizität und Religion trennen“.  Tveit stimmte den Führern der katholischen Kirche in Israel zu, die betonten, dass „es nicht richtig oder die Pflicht der israelischen Autoritäten sei, uns zu sagen, wer wir sind“.  Die katholischen Führer haben dieses Gesetz einen Teil der Kampagne genannt, die darauf hin zielt, christliche Palästinenser ins israelische Heer zu bringen. „Diese Kampagne hat klar zum Ziel, Christen von ihren muslimischen Mitbürgern zu trennen. Nichtsdestoweniger ist es gleichermaßen gefährlich, denn es wird die Christen unter sich selber noch weiter entfernen“, sagten sie.  Der WCC hat lange das Recht der religiösen Gemeinschaften, sich selbst zu definieren, bestätigt und die Manipulation der religiösen Identität für politische Gewinne verurteilt. (Übers. Gerhilde Merz)
Quelle: Palestine Israel Ecumenical Forum v. 19.03.14 Überreicht von PIEF Network (Ranjan Solomon) mit der Bitte, diese Information unter möglichst vielen Gruppen der Zivilgesellschaft zu verbreiten

Minderjährige als menschliches Schutzschild
Defence for Children International Israelische Soldaten benützten Ahmad Abu Raida,17 Jahre, mehrmals als menschliches Schutzschild während der fünf Tage, wo er als Geisel   bei Israels Bodeninvasion im Gazastreifen festgehalten wurde.
„Das israelische Militär hat ständig die Hamas angeklagt, Zivilisten als menschliche Schutzschilder zu benützen – besonders Kinder. Aber dieser Vorfall zeigt einen klaren Fall ihrer Soldaten, die direkt ein Kind zwangen, bei militärischen Operationen mitzuhelfen“ 
Zum vollständigen Bericht
Siehe auch unten

Wie Israel das internationale Recht durch “juristische Kriegsführung” aushöhlt

NS-Überlebende prangern "Massaker an Palästinensern" an
Mit einem dramatischen Appell in der "New York Times" fordern Hunderte Holocaust-Überlebende und deren Nachkommen ein Ende des israelischen Militäreinsatzes in Gaza. (Quelle: Der Spiegel v.  23.08.14)


Der Spiegel v. 20.08.14 Forderung nach Kurswechsel der Bundesregierung. Nahost-Experten fordern Ende von Rüstungsexporten nach Israel "Beim Wiederaufbau des Gaza-Streifens solle Deutschland von Israel Kompensationen für die Zerstörung ziviler Infrastruktur einfordern, die seit Jahren mit Geldern der EU und Deutschlands finanziert wird."

OFFENER BRIEF DEUTSCHER NAHOST-EXPERTEN ZUR GAZA-KRISE
"Die destruktive Blockade des Gazastreifens zu See, Land und Luft muss aufgehoben werden."

EnglischThe Guardian:  Hamas says Israel must lift blockade to stop Gaza war restarting as talks flag
Gaza is a crime made in Washington as well as Jerusalem

Kinder als Schutzschild
Jeremy Bowen's Gaza notebook:
I saw no evidence of Hamas using Palestinians as human shields
The BBC's Middle East editor reports from Gaza.

Die Bilder (rechts u. links) belegen, dass palästinensische Kinder vielmehr von den israelischen  Besatzungssoldaten als Schutzschild missbraucht werden.
Kinder als Schutzschild
Video: Augenzeugenbericht. Israelische Soldaten, nutzen wehrlose Zivilisten in Gaza als Schutzschild 

Englisch HORRIFIC FOOTAGE! Israeli soldier brutalizing a child, banging his head to the ground in Jerusalem, Oct 5 2012


EnglischA shocking story
Israeli authorities have uprooted 1500 apple and apricot trees on a renowned Palestinian farm near Bethlehem weeks ahead of harvest.

EnglischIsraeli forces destroyed an estimated 1,500 fruit trees belonging to the Tent of Nations farm outside Nahalin village, in the Bethlehem region of the occupied West Bank yesterday morning.

Zumindest eine deutsche Zeitung hat ausführlicher berichtet, die Südwestpresse (21.05.):
Israelische Bulldozer haben Teile der palästinensischen Begegnungsstätte "Tent of Nations" plattgemacht.

Rolf Verleger zu Daud Nassars Weinberg
Leider ist dies nicht der einzige derartige Vorfall, bei dem israelische Siedler oder israelisches Militär den palästinensischen Bewohnern ihre Lebensgrundlagen entziehen.  Zum vollständigen Beitrag

Palästinensischer BauerIsraelische Armee zündet Getreidefelder an und verletzt einen Bauern schwer.
Wie Valeria Cortés von den internationalen Brigaden Unadikum berichtete, haben israelische Militärs am vergangenen Mittwoch von einem Panzer aus die Getreidefelder von 15 palästinensischen Familien im Südosten des Gazastreifens angezündet und einen Bauern durch einen Kopfschuss schwer verletzt. Auf Grund der Blockade kann der Verletzte erst morgen (Freitag) operiert werden. Übersetzung/gekürzt: K. Nebauer
Quelle: Palestina libre
Aufenthaltserlaubnis für Palästinenser in ihrem Geburtsort Ost-Jerusalem entzogen
Palästinensische Medien berichteten unter Berufung auf das Menschenrechtsinstitut Al-Misaq am 22.5., dass das israelische Innenministerium 2012 und 2013 die ID-Karten von 241 Palästinensern, Bewohnern von Ost-Jerusalem, eingezogen hat. Das erleichtert ihre Ausweisung und die Ansiedlung jüdischer Israelis. Ohne Aufenthaltserlaubnis müssen Palästinenser Ost-Jerusalem verlassen, da sie von allen öffentlichen Dienstleistungen und der Wahrnehmung fundamentaler Rechte ausgeschlossen sind. Der Anwalt Firas Sabah weist darauf hin, dass die Maßnahme gegen internationale Normen und Verträge, ebenso wie gegen Artikel 43 der Konvention von Den Haag und gegen die IV. Genfer Konvention verstößt.
Übersetzung/Zusammenfassung: K. Nebauer
Quelle:
Palestina libre


Radio Vatikan: Christen erwägen Auswanderung
Erneut Christliche Einrichtungen geschändet
Zunehmende Gewalt durch orthodoxe Juden und jüdische Siedler
Die katholischen Bischöfe im Heiligen Land beklagen und verurteilen besorgt die drei Übergriffe und die Schändung dreier christlicher Stätten in Galiläa am vergangenen Sonntag, den 27 April.

Zuerst wurde das deutsche Benediktinerkloster Tabgha angegriffen. Gegen Mittag warfen junge Männer, die an der Kleidung und dem Haarschnitt als orthodoxe Juden zu erkennen waren Steine auf die drei Kreuze des Klosters. Dieselben jungen Männer gingen dann weiter zum Kloster der Benediktinerinnen, wo sie das Kreuz niederrissen und den im Freien stehenden Altar mit Schlamm beschmutzten. Auf die Stühle und Bänke zeichneten sie das Davidkreuz. Der Prior des deutschen Benediktinerklosters erstattete Anzeige. Eine Frau, die sich als Gast im Kloster aufhielt wurde beim Werfen der Steine verletzt. Ebenfalls am Sonntag, den 27. April erhielt das Patriarchalsvikariat in Nazareth einen Drohbrief von einem Rabbiner der Region, der unter anderem alle Christen auffordert "Israel zu verlassen". Der Rabbiner war am Tag zuvor von der Polizei in Safed kontrolliert worden. Auch die griechisch-orthodoxe Kirche in Al-Bassah wurde am Sonntag, den 27. April, überfallen, während in der Kirche ein Taufgottesdienst stattfand.

Die Christen in Galiläa und die Versammlung der katholischen Bischöfe sind "tief besorgt im Hinblick auf diese Ereignisse" und "bitten die zivilen Behörden und die Polizei mit Nachdruck um die Festnahme der Schuldigen, damit der gegenseitige religiöse Respekt wieder hergestellt wird". Die Serie der Schändungen und Einschüchterungsversuche durch Gruppen jüdischer Siedler gegen christliche Klöster, Kirchen und Friedhöfe begann im Februar 2012. (Cremisan.de 1.5.2014)
 


entwurzelte Bäume palästinensischer BauernImmer wieder entwurzeln israelische Siedler die Olivenbäume palästinensischer Bauern
Palästinenser beklagen die Entwurzelung junger Olivenbäume in der letzten Woche in einer Gegend nördlich von Ramallah. Die Olivenbäume wurden vor drei Jahren in einem Projekt gepflanzt, das teilweise vom Internationalen Komitee des Roten Kreuzes finanziert wurde. Wie Ghassan Daghlas von der Nachrichtenagentur Ma´an News Agency und verantwortlich für die Beobachtung der Siedleraktivitäten berichtet, kamen die Täter aus der jüdischen Siedlung Shilo. (Zusammenfassung: K. Nebauer)
Quelle: Palestina libre v. 03.02.14
Siehe auch 
"Israelische Siedler fackeln palästinensische Olivenhaine ab"

HäuserzerstörungenDas Rote Kreuz liefert keine Zelte mehr an Palästinenser, weil Israel sie konfisziert
Das Internationale Komitee des Roten Kreuzes CICR  hat am Donnerstag, den 05.02.2014, gemeldet, dass es nach Hauszerstörungen keine Zelte mehr an Palästinenser ausliefert, weil Israel sie konfisziere. Jon Martin Larsen, ein Sprecher des CICR, sagte gegenüber AFP, als Konsequenz nach einer Reihe von Hindernissen und Konfiszierungen seit Anfang 2013 im Jordantal habe das Rote Kreuz die Verteilung von Zelten eingestellt. Es verteile aber weiterhin Taschen mit Hygieneartikeln, mit Kochgeschirr und Matratzen. Lokale humanitäre "Quellen" sagten, die Entscheidung des CICR sei ungewöhnlich. Laut B'Tselem wurden im Jordantal 27 Häuser zerstört, wodurch 147 Menschen obdachlos wurden. (Zusammenfassung: K. Nebauer)
Quelle: Palestina libre v. 06.02.14

von Israelis entwurzelte PalmenAm 08.02.14 entwurzelten israelische Siedler die Palmen palästinensischer Bauern
(Quelle: Palestinian Information Post)

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BildHaaretz v. 05.08.13 EnglischVideo / Palestinian boy upset by father's arrest garners international media attention
Border Police arrested Fadel Jaber, claiming he and his family had attacked police who were disconnecting their illegal water connection. >>>

<<< Sein Vater wird weggeschleppt:
Es war die heißeste Woche des Jahres. Fadel Jaber wollte einfach nur ein wenig Wasser für seine Familie haben. Doch Fadel lebt im besetzten Westjordanland. Dort hat die israelische Regierung die Wasserleitungen umgelegt, um Schwimmbecken für Siedler aufzufüllen, während die Wasserhähne für Palästinenser wie Fadel trockenlaufen.

Weil er Wasser holte, wurde Fadel von den israelischen Sicherheitskräften weggeschleppt. Sein 5-jähriger Sohn Khaled war untröstlich und schrie “baba, baba” während sein Vater weggerissen wurde. Für Palästinenser, die unter dem brutalen Kriegsrecht leben, ist dies der Alltag. Die Siedler haben ihnen ihr Land und ihr Wasser genommen und sie haben keine grundlegenden Menschenrechte. Doch nach jahrelanger Gewalt und Hoffnungslosigkeit, entsteht nun eine Bewegung unter den Palästinensern. Mit gewaltfreiem Widerstand wollen sie die Dinge erreichen, die alle Israelis bereits haben: Freiheit, Würde und einen eigenen Staat.  (Quelle:  Avaaz.org)

Annahar v. 01.05.13:  Zum wiederholten Male bietet die Arabische Liga ein Friedensabkommen mit Israel an.  Verhandlungen über möglichen Gebietsaustausch zwischen Palestinensern und Israelis sind nicht auszuschließen. US-Außenminister Kerry wie auch Israel sollen das Angebot begrüßt haben. Hierzu auch Haaretz v. 01.05.13


Verzweifelte palästinensische BäuerinIsraelische Siedler fackeln palästinensische Olivenhaine ab Hispantv.com
Israelische Siedler fackeln diese Woche dutzende Ölbäume ab, um die Einkünfte der palästinensischen Bauern zu dezimieren. Wie die lokalen Bauern berichten, haben israelische Siedler heute an verschiedenen Orten gleichzeitig Feuer an Olivenhaine gelegt. Die Sicherheitsbeamten weisen auf Grund der Beweise darauf hin, dass die Feuer von den Bewohnern der benachbarten Siedlung Ee-Lai gelegt worden sind. Es muss auch noch gesagt werden, dass der Bürgermeister von Ramallah, Faraj al-Naassaneh, am Mittwoch darüber informiert hat, dass israelische Siedler nordwestlich des Dorfes al-Mughayyir im NW von Ramallah 138 Ölbäume entwurzelt hatten. Israelische Siedler greifen, normalerweise bewaffnet, die Dörfer und das Land der Palästinenser an und legen Feuer an Ölbäume und anderen Besitz der Palästinenser im Westjordanland. Die Regierung von Tel Aviv schaut jedoch immer auf die Seite und nimmt so gut wie nie Angreifer fest. Die Organisation der Vereinten Nationen (UNO) und die meisten Staaten beurteilen den Bau israelischer Siedlungen als illegal, auch die Genfer Konvention verbietet ihn. Mehr als eine halbe Million Israelis leben seit der Besetzung der palästinensischen Gebiete 1967 in etwa 120 illegal errichteten Siedlungen im Westjordanland und Ostjerusalem (al-Quds). Aus dem Spanischen übersetzt von K. Nebauer (Quelle: Palestina libre v. 13.10.12 )

Ashrawi bittet Diplomaten, die Olivenernte zu schützen -   Jährlich, zur Olivenernte in Palästina, greifen extremistische Siedler Landwirte in der Westbank an und vernichten im großen Umfang Olivenbäume. Mehr dazu

Video:  Israelische Soldaten feuern Tränengas auf palästinensische Familien, die auf ihrem eigenen Grund in den Hügeln von Hebron Oliven ernten
Video:  Israeli Settlers stealing olives in Hebron.  Israelische Siedler rauben die Olivenernte der Plästinensischen Bauern und zerstören die Bäume
Video:  Israelische Siedler entwurzeln mehr als hundert Ölbäume in al-Mughayer im Westjordanland.  


Wie Deutschland die Atommacht Israel aufrüstet
Deutsche Staatsräson für die abgeriegelten Menschen in Gaza
"... Immer neue Rüstungsgüter und deutsche Dolphin U-Boote gehen an den “Jüdischen Staat”! SPD-Wirtschaftsminister Gabriel, der ja angeblich die Rüstungsexporte einschränken will, genehmigte gerade die Lieferung des vierten der insgesamt sechs Dolphin-Schiffe, die bis 2017 an den “jüdischen Staat” geliefert werden sollen! Wahrscheinlich wieder im geheimen, ohne Presse – und bloß keine Fotos!..."

Israel bestückt U-Boote aus Deutschland mit Atomwaffen  
"Nach SPIEGEL-Informationen ist Kanzlerin Angela Merkel den Israelis weit entgegengekommen: Berlin übernimmt nicht nur mit 135 Millionen Euro ein Drittel der Kosten, sondern stundet auch den israelischen Anteil bis 2015"  (Spiegel v. 03.06.12)

"...Der deutsche Literaturnobelpreisträger Günter Grass hatte Anfang April mit dem israelkritischen Gedicht "Was gesagt werden muss" für heftige Diskussionen gesorgt. Darin schrieb er, Israel bedrohe als Atommacht den Weltfrieden und könne das iranische Volk mit einem Erstschlag auslöschen. Israel dürfe deshalb keine deutschen U-Boote mehr erhalten. Israel verbot Grass wegen seiner Äußerungen die Einreise."  SZ v. 03.06.12 

U-BootGroßzügiges Geschenk der Bundesregierung in Zeiten “knapper Kassen”
Israel hat jetzt das vierte in deutschen Werften gebaute und mit Atomraketen mit einer Reichweite von bis 1.500 km bestückbare U-Boot der Klasse "Dolphin AIP" erhalten. Es wurde im Hafen von Kiel auf den Namen "Tanin" (hebr. Alligator) getauft. Israel zahlt dafür nur zwei Drittel des Preises, ein Drittel geht zu Lasten des deutschen Steuerzahlers. Die ersten drei U-Boote lieferte Deutschland 1998 und 2000 an Israel; laut israelischen Presseberichten wurden die ersten beiden U-Boote von Deutschland geschenkt. K. Nebauer, Quelle: Palestina Libre v. 04.05.12
Deutsche Waffen für Israel sollen entdeckte Gasfelder vor dem Gazastreifen schützen
Zur Verteidigung der Gasfelder im Mittelmeer, die aber auch Ägypten, Palästina (Gazastreifen), Libanon und Zypern gehören. Die Seeblockade des Gazastreifens und die massive Reduzierung des Bereichs der Küstengewässer, in denen gefischt werden darf, soll ja auch diesen Grund haben. Zwei Zerstörer hat Berlin lt. verschiedener Pressemeldungen bereits für eine Milliarde Euro an Israel verkauft.

Die deutsche Atom-Lüge.
"Jetzt ist es raus: Der SPIEGEL hat enthüllt, dass Deutschland an der atomaren Aufrüstung im Nahen Osten eine Mitschuld trägt. Das ist ein gutes Geschäft, aber schlechte Politik - denn sie gefährdet die Sicherheit der gesamten Region."  (Spiegel v. 04.06.12)

Handelsblatt v. 06.12.13 Mit den Booten sollen Offshore-Anlagen zur Gasförderung im Mittelmeer geschützt werden. Deutschland übernimmt einen Teil der Kosten.
 
Focus v. 07.12.13 Deutschland verkauft Israel Zerstörer mit Lenkwaffen
NTV v. 07.12.13
Liefert Deutschland Zerstörer an Israel?
NTV v. 09.12.13 Wettrüsten auf dem Mittelmeer
The Huffington Post Neuer Rüstungsdeal? Deutschland soll Israel Zerstörer mit Lenkwaffen verkauft haben

Siehe auch:  Ehud Barak zum Waffeneinkauf in Berlin – Netanjahu dankt Merkel

Michel Chossudowski, Global Research, 08.01. 09
Die militärische Invasion israelischer Truppen in den Gazastreifen  hat einen direkten Zusammenhang mit der Kontrolle und dem Besitz der  strategischen Gasreserven vor der Küste.
 
Israel zerstört ein palästinensisches soziales Zentrum, das mit spanischer Hilfe gebaut worden ist.
Salam Shalom Arbeitskreis Palästina-Israel e.V. setzt sich für einen gerechten Frieden für die Menschen im Nahen Osten ein.