Gerechtigkeit
ist der Weg zum
Frieden
Aktuelles
Das
öffentliche
Schweigen über Palästina. Ein Protestschreiben an die
Medien
65
Jahre Deir Yassin
Eine Lesung mit Beate Himmelstoß
und Jürgen Jung am 10.04.13 im EineWeltHaus, München, zur Erinnerung an das
damalige Massaker. Siehe hierzu auch Veranstaltungsreihe 65
Jahre Israel – 65 Jahre Nakba „Die
ethnische Säuberung Palästinas“
Stellungnahme Albert Einsteins in einem Schreiben
an Mr. Shepard Rifkin, Exec. Director American Friends of the Fighters
for the Freedem of Israel, zu den zionistischen Terror-Organisationen in Zusammenhang mit dem Massaker von Deir Yassin.
Die Erinnerung an das Massaker von Deir Yassin
Am 9. April 1948 wurde das palästinensische Dorf
Deir Yassin westlich von Jerusalem mit etwa 600 Einwohnern, alle Zivilisten,
von 132 Mitgliedern der zionistischen Terorgruppen Irgun und Stern
angeriffen. Die Bewohner, die nicht hatten fliehen können, waren in einer
unvorstellbaren Orgie abgeschlachtet und Frauen vergewaltigt, Häuser
geplündert und mit Bewohnern in die Luft gejagt worden. Die britische Polizei untersuchte das
Massaker. Der stellvertretende Direktor des Criminal Investigation
Departement sandte am 15. April 1948 einen "geheimen und dringlichen
Bericht" mit Zeugenaussagen an General Sir Alan Gordon Cunningham
, den
Hochkommissar von Großbritannien unter dem Aktenzeichen
179/110/17/65. Überlebende Männer, Frauen und Kinder wurden
bewacht von Bewaffneten durch die King George VI.-Straße in West-Jerusalem
geführt, von jüdischen Einwohnern beschimpft, bespuckt und mit Steinen
beworfen. Man nimmt an, dass anschließend alle ermordet
wurden.
Der Leiter des Internationalen Komitees des Roten
Kreuzes besichtigte die Ruinen von Deir Yassin zwei Tage nach dem Massaker,
es schätzte, dass 350 Einwohner, Männer, Frauen und Kinder ermordet worden
waren, wie David Hirst in seinem Buch "The Gun and the Olive Branch
"
schreibt. Mitglieder der Terrorgruppen sollen 25 Leichen auf den
Müllplatz des Dorfes geworfen haben. Viele Palästinenser flüchteten aus Angst vor
weiteren Massakern; ihre Dörfer, ihr Land wurden von jüdischen Einwanderern
übernommen. Zusammenfassung des Artikels "La masacre del
poblado de Deir Yassin: Porque el mundo nunca debe olvidar" von Karin Nebauer
Artikel zu den Zeitereignissen
|
Café Palestine Freiburg e. V. gewinnt gegen die Universität Freiburg
Dr. Gabi Weber:
Café Palestine Freiburg e. V.
freut sich mitteilen zu können, dass das Verwaltungsgericht Freiburg mit
Urteil vom 7.5.13 feststellt, "dass die Ablehnung der Überlassung des
Hörsaals 2004 der Beklagten für den Vortrag von Professor Christophe
Oberlin, Paris, zum Thema "Plastische Chirurgie in Gaza" am 11.12.12
rechtswidrig war. Die Beklagte trägt die Kosten des Verfahrens.
Gesendet: Montag, 13. Mai 2013 um 23:07 Uhr
Von: "Dr. Gabi Weber" <cafepalestine@sin-nom.com>
Liebe Leserinnen und Leser, sehr geehrte Damen und Herren,
wie schon am Freitag in einer Kurzmeldung mitgeteilt, freut sich das
Café Palestine Team aus Freiburg sehr darüber, dass der Verein in allen
Punkten der Feststellungsklage gegen die Universität Recht bekam.
Nachfolgend finden Sie die Pressemitteilung des Verwaltungsgerichts
vom heutigen Tag, in der wesentliche Fakten festgehalten sind.
Wir werden in den nächsten Tagen eine gesonderte Mitteilung versenden,
in der wir zu bestimmten Vorkommnissen noch ausführlicher Stellung
nehmen werden.
Für die vielen Glückwunsch-Mails möchten wir uns ganz herzlich bedanken!
Ihr Café Palestine Freiburg Team
Feststellungsklage von CAFÉ PALESTINE FREIBURG e. V. gegen UNIVERSITÄT FREIBURG
vor dem Verwaltungsgericht Freiburg, Freitag, 03.05.13, 9h30
Ort der Verhandlung: Verwaltungsgericht Freiburg, Habsburger Str. 103, 5. OG, Sitzungssaal VII (Zi.-Nr. 528)
Café Palestine Freiburg e. V.:
Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen UnterstützerInnen im In- und
Ausland, die uns durch Emails, Veröffentlichungen und Kommentare auf
Webseiten sowie Protestschreiben an die Universität Solidarität gezeigt
haben! Nachfolgend finden Sie einen von vielen Briefen, die wir erhalten haben. Ihre Unterstützung ermutigt uns sehr. DANKE!
Gabi Weber: DIE WAHRHEIT WIRD UNS FREI MACHEN?
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Am Freitag, 03.05.13 um 9h30 findet vor dem Verwaltungsgericht Freiburg
die mündliche Verhandlung in der Verwaltungsrechtssache Café Palestine Freiburg e. V. gegen Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
wegen Anmietung eines Hörsaales statt. Im November 2012 hatte
Café Palestine Freiburg e. V. Klage wegen Feststellung gegen die
Universität Freiburg beim Verwaltungsgericht Freiburg eingereicht.
Anlass der Klage war das diskriminierende Vorgehen der Universität
Freiburg gegen Café Palestine Freiburg e. V.
Pressemittelung
 
Badische Zeitung v. 09.04.13 Keinen Raum für einen Vortrag
"Sonderbehandlung" für den Freiburger gemeinnützigen Verein Café Palestine.Offener Brief an die Uni Freiburg. Von Evelyn Hecht-Galinski
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ERNEUTER SKANDAL UM DIE NAKBA-AUSTTELLUNG - DIG STUTTGART LEUGNET DIE EXISTENZ DES PALÄSTINENSISCHEN VOLKES
"Es wird in den Tafeln der Ausstellung
wiederholt behauptet, dass es vor der Gründung Israels eine
palästinensische Nation gegeben habe, deren Land durch die
Balfour-Erklärung von 1917 jüdischen Einwanderern versprochen worden
sei. Eine solche Nation (in jedem Sinne des Wortes 'Nation') hat es nie
gegeben, es ist auch umstritten, ob es sinnvoll ist, von einem
"palästinensisches Volk" zu sprechen, wie es in der Ausstellung
geschieht." Bärbel Illi, DIG Stuttgart
Liebe Leserinnen und Leser,
die Ausstellung "Die Nakba - Flucht und Vertreibung der Palästinenser
1948", die Oberbürgermeister Dr. Dieter Salomon im Herbst 2010 im
Alleingang auch in Freiburg verbieten wollte ( Café Palestine gewann
damals die Klage auf einstweiligen Rechtsschutz vor dem
Verwaltungsgericht Freiburg) soll auf dem evangelischen Kirchentag in
Hamburg vom 1. - 4. Mai 2013 gezeigt werden.
Wie in vielen anderen Städten bisher, in denen die Wanderausstellung zu
Gast sein sollte oder war, kristallisiert sich ein Haupt-Akteur der
Gegner der Ausstellung ganz klar heraus: die Deutsch-Israelische
Gesellschaft!
Neu im Fall des evangelischen Kirchentages ist jedoch, dass die
Deutsch Israelische Gesellschaft Stuttgart die Existenz des
palästinensischen Volkes leugnet! Zum vollständigen Artikel
|
Der Standard v. 07.05.13 Israelische Bürgerrechtler kritisieren Verarmung Ostjerusalems. Acht von zehn Palästinensern in Ostjerusalem leben nach Angaben von
Menschenrechtlern unterhalb der Armutsgrenze. Dies sei "die schlimmste
Armutsrate aller Zeiten" >>>
Israelische Besatzungsmacht gegen christliche
Palästinenser, Diplomaten und Priester während der Feier des Karsamstag in
Jerusalem
Der Außenminister des Staates Palästina verurteilte
mit scharfen Worten den Angriff israelischer Soldaten auf christliche
Palästinenser, Diplomaten und Priester bei der Feier des Karsamstag am 4. Mai in
Ost-Jerusalem. Die Familien, die an der traditionellen Feier, die auf eine
Tradition von 700 Jahren zurückgeht, teilnehmen wollten, wurden beschimpft,
psychologisch angegangen bzw. festgenommen. Eine Frau wude zu Boden
geworfen, ein Kleriker wurde von Soldaten daran gehindert, die Grabeskirche
zu betreten. Der palästinensische Außenminister sah diese
Attacken als Teil der Bemühungen Israels, Charakter, Status und
demografische Zusammensetzung Ost-Jerusalems zu verändern und es zu einer
ausschließlich jüdischen Stadt zu machen. (Quelle: Palestina libre v. 07.05.13)
Früher exportierte der Gazastreifen Zistrusfrüchte
Noch vor 30 Jahren war die Ausfuhr von
Zitrusfrüchten die größte Einkommensquelle für den Gazastreifen. Damals gab
es Zitrusplantagen auf 7.200 Hektar mit einer Produktion von 280.000
Tonnen und wurde in europäische und
arabische Länder exportiert, sagt der Vertreter des
Landwirtschaftskomitees der Palästinensischen Gewerkschaft, Saed al-Din
Zeyada. Laut Statistiken des palästinensischen
Landwirtschaftsministeriums hat das israelische Militär seit 2000 etwa
7.000 Hektar Plantagen verwüstet und 3,36 Millionen Bäume entwurzelt, mit der
Begründung, Terroristen würden sich zwischen den Bäumen verstecken und von dort
aus angreifen. Heute führt Gaza Zitrusfrüchte für seinen Markt aus
Israel und Ägypten ein. (Quelle: Palestina libre v. 07.05.13)
"Palästina" anstatt wie bisher
"palästinensische Gebiete"
Israel verärgert über die Entscheidung von Google,
Palästina als Staat anzuerkennen und damit die Unabhängigkeit Palästinas zu
unterstützen. Seit einigen Tagen erscheint auf dem Sucher von www.google.ps
"Palästina" anstatt wie bisher
"palästinensische Gebiete". Zeev Ekin, stellvertretender Außenminister und
Berater Netanyahus sagte, diese Entscheidung von Google sei sehr
problematisch. Sie rücke den Frieden in die Ferne, untergrabe den
Verhandlungsprozess und schaffe bei den palästinensischen Führern die Illusion,
sie könnten greifbare Resultate erreichen, aber "ohne direkte Verhandlungen
mit uns wird gar nichts geschehen". Ekin sandte dem Mitbegründer von Google, Larry
Page, einen Brief, in dem er betonte, "mit der Änderung der Bezeichnung
anerkennt Google tatsächlich die Unabhängigkeit Palästinas". Der Sprecher von
Google in Israel dagegen bestand darauf, die Bezeichnung in der
Suchmaschine nicht zu ändern und betonte: "Bei diesem Thema folgen
wir den Vereinten Nationen und anderen internationalen
Organisationen". Zusammenfassung K.
Nebauer (Quelle: Palestina libre v. 07.05.13)
Israeli security forces spray 'Skunk' at Palestinian homes
Israeli forces demolish Hebron wells, electric network
WATCH: Israeli soldiers stand by, escort settlers as they attack Palestinian villages
|
Annahar v. 01.05.13
Zum wiederholten Male bietet die Arabische Liga ein
Friedensabkommen mit Israel an. Verhandlungen über
möglichen Gebietsaustausch zwischen Palestinensern und Israelis
sind nicht auszuschließen. US-Außenminister Kerry wie auch
Israel sollen das Angebot begrüßt haben. Hierzu auch Haaretz v. 01.05.13
Alltag in Hebron
Wie "Jugend gegen die Siedlungen" und B'Tselem
berichten, wurden am Sonntag, 28.4. in Hebron drei Kinder im Alter von 10, 11
und 12 Jahren festgenommen. Siedler aus der extremistischen Siedlung Beit
Hadassah in Hebron hatten sich gegenüber Soldaten beklagt, die Kinder hätten
Steine gegen sie geworfen. Nach einigen Stunden wurden die Kinder wieder frei
gelassen, der schwedische Aktivist, der sich für sie einsetzt hatte und
deshalb ebenso verhaftet wurde (Video), ist noch in Haft und soll abgeschoben
werden. Issa Amro von der palästinensischen "Jugend gegen
die Siedlungen" sagte, die Festnahme von Kindern gehöre in Hebron inzwischen zum
Alltag.
Quelle: Palätina libre v. 03.05.13 mit Video |
Neuer Plan Israels zur
Vermeidung einer dritten Intifada HispanTV
Die israelischen
Geheimdienste haben einen Plan des Premierministers Benjamin
Netanyahu zur Vermeidung einer neuen Intifada in den besetzten
palästinensischen Gebieten vorgelegt.
Die Nachrichten-Webseite
"Masjid Aqsa" publizierte heute einen Bericht, in dem
behauptet wird, die israelischen Geheimdienste hätten einen Plan zur
Vermeidung einer dritten Intifada vorgeschlagen. Unter den Vorschlägen zur
Beschwichtigung der unterdrückten palästinensischen Bevölkerung
finden sich folgende: die Freilassung von "einigen langjährigen
palästinensischen Gefangenen", einen temporären Stop des
illegalen Siedlungsbaus, die Errichtung von Industriezonen mit
Arbeitsplätzen für palästinensische Arbeiter, die Erteilung von
Baugenehmigungen für Bewohner von 12 Dörfern im Süden des
Westjordanlands. Zu verschiedenen
Gelegenheiten haben die Palästinenser gegen die unmenschliche und
unrechtmäßige Behandlung der Gefangenen durch das israelische
Regime demonstriert, die sich ohne Anklage und ohne Gerichtsurteil
weiterhin in israelischen Gefängnissen befinden.
Laut einem am 16.4.2013
vom Organisationskomitee der Vereinten Nationen (UNO) für die
Wahrnehmung der unveräußerlichen Rechte des palästinensischen
Volkes veröffentlichten Berichts "sind etwa 5.000 Palästinenser
in israelischen Gefängnissen inhaftiert, darunter 235 Kinder und 10
Frauen sowie weitere 169 in sogenannter Administrationshaft, ohne
Anklage und Gerichtsurteil". Die palästinensischen
Gefangenen in den israelischen Gefängnissen leiden unter überfüllten
Zellen, Vernachlässigung der medizinischen Betreuung, Mißhandlungen,
Demütigungen und garvierenden Einschränkungen von Besuchen von
Familienangehörigen, alles flagrante Verletzungen internationalen
Rechts. Aus
dem Spanischen übersetzt von K. Nebauer
Quelle: Palästina libre v. 19.04.13
Detained: Testimonies from Palestinian children imprisoned by Israel
|
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Alltag im besetzten Palätina
13-j. pal. Junge wurde von israelischen Soldaten
von der Wohnung seiner Eltern geholt und festgenommen. Internationale
Aktivisten, die den Vorfall filmten, wurden von den Soldaten als "Nazi-Schweine"
beschimpft und schließlich festgenommen, als eine Gruppe Siedler mit
vollautomatischen Waffen kamen und die Aktivisten ebenfalls
bedrohten. Quelle mit Video: Palestina Libre
Palestinian-American boy, 14, locked up in Israeli military jail
Ein 14-jähriger palästinensischer Junge, der auch
die US-amerikanische Staatsbürgerschaft hat, wurde vor einigen
Tagen in einem Dorf nahe Ramallah nachts von acht schwer bewaffneten
israelischen Soldaten festgenommen, weil er angeblich Steine geworfen hätte.
Wegen seiner amerikanischen Staatsangehörigkeit machte sein Fall in den
Zeitungen Schlagzeile.
Seine Inhaftierung wurde bis 14. April verlängert.
Als sein Anwalt ihn sah, war er an den Füßen gefesselt, die Zahnspange war
zerbrochen. Der Anwalt gab an, es sei dem Jungen gesagt
worden, wenn er zugäbe, dass er Steine geworfen hätte, würde er schneller
entlassen. Das ist das berüchtigte plea bargain, ein bei Gericht
ausgehandelter Deal: dem Minderjährigen wird eine rasche Freilassung in Aussicht
gestellt, wenn er sich schuldig bekennt, er erhält eine kürzere Haftstrafe, eine
Bewährungs- und eine Geldstrafe. Da in den Verhören systematisch mißhandelt und
auch gefoltert wird, wollen die Minderjährigen so schnell wie möglich aus dieser
Situation heraus und akzeptieren. Können die Eltern die Geldstrafe nicht
bezahlen, wird die Haft verlängert. Dieses Verfahren wird bei etwa 97% aller
festgenommenen Minderjährigen angewendet, die Kinder sind dann vorbestraft. Es
wird befürchtet, dass Minderjährige in vielen Fällen unschuldig sind, aber dem
Druck in den Verhören nicht standhalten konnten. |
Information vom EAPPI-Team aus Tulkarem, die das Geschehen am 03.04.13 etwas
durchsichtiger macht
Sofort tot war der 17-jährige Amer Nassar (Foto)
"Gegen 22 Uhr (am 3.4.) näherten sich vier junge Männer (17 bis 21 Jahre)dem
Wachturm am Anabta Checkpoint bei Tulkarem . Die Überlebenden behaupten, sie
hätten nichts Verbotenes getan, die Soldaten sagen dagegen, sie hätten
Molotowcocktails geworfen und sogar geschossen.
Daher eröffnete die Soldaten der IDF (Israeli Defense Force) das Feuer mit
scharfer Munition und trafen den ersten direkt ins Herz, so dass er sofort
starb. Der Zweite bekam einen Schuss in den Unterarm, der Dritte, ebenfalls
verletzt, wurde aber festgenommen, über ihn gibt es seither keine weiteren Informationen. Der Vierte
wurde in den Rücken neben der rechten Schulter getroffen, die Kugel durchschlug
den Körper und trat neben seiner Brust aus. Der Junge konnte entkommen. Gegen 3
Uhr 45 am 4.4., also heute morgen, wurde
er gefunden, gestorben an seinem hohen Blutverlust. Der Junge, der in den Arm
geschossen wurde, kam ins Krankenhaus nach Tulkarem. Als der Vierte vermisst
wurde, verbot die IDF, nach ihm zu suchen.
Die Freiwilligen von EAPPI erhielten gegen 23 Uhr am 3.4. von ihrer
Kontaktperson Abdulkarim Dalba den Anruf, der sie über das Geschehen
informierte. Ihr Kommentar zu den Behauptungen der IDF: Es ist nicht
vorstellbar, dass sich Palästinenser einem Wachturm nähern, ohne vorher von den
Soldaten daran gehindert zu werden. Hätten sie tatsächlich Molotowcocktails
geworfen - was gegen einen Wachturm aus Beton überhaupt keinen Sinn macht -, so
hätte man entsprechende Spuren an ihren Händen finden müssen. Der schwedische
Freiwillige Roland Hortlund fügte hinzu:
"Der angeschossene Junge musste Todesängste ausgestanden haben. Wohin hätte
er flüchten können? Wie hätte er sich in Sicherheit bringen können? Er
verblutete, ohne dass ihm jemand hätte zu Hilfe kommen dürfen."
Mit der Bitte um Weiterleitung
Ekki"
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Spanisches Honorarkonsulat in
Gaza
Die spanische Regierung zeigte am Montag
im offiziellen Staatsbulletin die Einrichtung eines Honorarkonsulats in
Gaza an. Das Ministerium für Außenangelegenheiten und
Zusammenarbeit autorisierte diese Einrichtung "um die Präsenz
des spanischen Generalkonsulats in Jerusalem in diesem Gebiet zu stärken".
Sie soll eine bessere Betreuung von Spaniern, die im Gazastreifen leben oder
sich aus anderen Gründen dort aufhalten, oder Personen, die ein Visum für
Spanien beantragen wollen, verbessern. Quelle: El País v. 01.04.13
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Und wo bleibt
Obama? In Hebron wurden viele Kinder von
israelischen Soldaten auf dem Schulweg festgenommen. Die Schultaschen blieben
auf der Straße liegen, ein Bub wurde zum Armeewagen geschleift. Quelle: Video B'Tselem v. 20.03.13
Palestinian Child crying during arrest
Pater Rainer schreibt:
Am
Gründonnerstag, 28. März, habe ich Sie mit einer Sondermail über die Verhaftung
der 27 Schulkinder im Alter von 7-15 Jahren in Hebron am Morgen des 20.3.
informiert. Die jüngsten wurden noch am selben Tag frei gelassen, andere in den
folgenden Tagen nach Verhören und einem kurzen Gefängnisaufenthalt. Drei
14-jährige Jungen waren noch am vergangenen Donnerstag inhaftiert. Meine
Nachfrage bei einem bekannten Friedenmann in Hebron gestern morgen ergab,
dass zwei von ihnen vor 2 Tagen nach Zahlung einer Kaution von 430 Euro frei
gelassen wurden. Da aber die Eltern des Dritten, des 14-jährigen Muhamad Al-Razim,
sehr arm sind und
nicht zahlen konnten, musste ihr Sohn im Gefängnis bleiben. Da ich weiss, was
die Kinder in israelischen Gefängnissen mitmachen müssen und welche Traumata
zurückbleiben, habe ich mich nach Recherchen zur Familie entschlossen, die
Kaution zu zahlen, damit Muhamad so schnell wie möglich frei kommt.
Inzwischen ist es Mittwoch abend:
die gute Nachricht nach einem Telefonat: Muhamad soll noch heute abend
frei kommen und nach Hebron zurückkehren
!!!!
Sollte jemand meiner LeserInnen mit einer kleinen Spende
dazu beitragen wollen, können Sie gerne auf das unten stehende Konto von
Musa'ade überweisen. Sollte mehr Spendengeld eingehen als benötigt, werde ich
davon Schuldgeld in Talitha Kumi In Bethlehem/Beit Jala für eine Familie
auszahlen, die das Geld für Ihr Kind nicht mehr aufbringen kann. Vielen Dank!
P. Rainer Fielenbach OCarm.
Albrechtsgasse 28
94315 Straubing
Tel. 09421-843713
Email:
rfielenbach@karmelitenorden.de |
Kontonummer: 5542189
Musaade -
Bethlehemhilfe e.V.
Raiffeisenbank
Straubing
BLZ
742 601
10
Vermerk
"Kaution Muhamad" |
|
FAZ v. 30.03.13 Ostern in Jerusalem:
Passierschein für den Gottesdienst. Für Palästinensische Christen ist es schwierig, zu Ostern nach Jerusalem
zu gelangen, um Gottesdienst zu feiern. Oft wissen sie bis zur letzten
Minute nicht, ob sie an der Via Dolorosa und in der Grabeskirche werden
beten dürfen.
Spiegel
v. 25.02.13 Massenprotest im Westjordanland.
Tausende Häftlinge treten in den Hungerstreik, im
Westjordanland wächst die Wut. Nach dem Tod eines
Palästinensers in einem israelischen Gefängnis droht
eine neue Eskalation der Gewalt in Nahost. Schon fürchtet
Israel den Ausbruch einer dritten Intifada.
Der
Standard v. 24.02.13 Pathologe: Palästinenser in
Israel zu Tode gefoltert.
Von israelischer Seite keine Stellungnahme nach Autopsie.
Auch
Kinder werden gefoltert Unter
Folter versteht man das gezielte Zufügen von physischem oder
psychischem Leid (Gewalt, Qualen, Schmerz, Angst, massive
Erniedrigung), um beispielsweise eine Aussage zu erpressen,
einzuschüchtern oder zu bestrafen (Amnesty International unter
Berufung auf die UN-Konvention gegen Folter und andere grausame,
unmenschliche oder erniedrigende Behandlung von 1984). Auch
palästinensische Kinder (Minderjährige zwischen 12
und 17 Jahren,
aber auch jünger), von denen jedes Jahr etwa 700 (2012: 881)
meist
wegen des Verdachts des Steinewerfens festgenommen und inhaftiert
werden, werden der Folter ausgesetzt: nach der Festnahme, bei den
Verhören oder in israelischer Haft. Mehr dazu
Aljazeera
v. 24.02.13 Palestinian
prisoner dies in Israeli custody. Israel
says thirty-year-old Arafat Jaradat died of natural causes, while
Palestinians allege he died under questioning. Dreißgijähriger
Palästinenser stirbt nach nur sechs Tagen Untersuchungshaft in
einem israelischen Gefängnis.
Aljazeera v. 25.02.13
'Tortured' Palestinian inmate's funeral held. Thousands
gather in West Bank's Sair town to mourn Arafat Jaradat who died under
disputed circumstances in Israeli jail.
Lawyer: Israeli officers tortured
Jaradat
Autopsie
beweist den Foltertod des palästinensischen Häftlings
Arafat Jaradat
|
203 palästinensische
Gefangene sind in israelischen Gefängnissen gestorben, 71 von ihnen an
der Folter
Letzte Woche starb ein
junger palästinensischer Gefangener in Israel an der Folter. ;
jetzt
sind es 203 Gefangene, (die in israelischer Haft gestorben sind,
Ü.),
71 von ihnen starben auf grund von Folter, 51 weil sie keine
ärztliche Behandlung erhielten, 74 wurden nach ihrer Festnahme
und
bevor sie in die Gefängniszelle gebracht wurden,
getötet, weitere 7
wurden in ihrer Gefängniszelle erschossen.
Letzte
Woche starb der palästinensische Gefangene Arafat Jaradat im
Alter
von 30 Jahren in einem israelischen Militärgefängnis.
In der ersten
Erklärung gaben die israelischen
Gefängnisbehörden an, er sei an
einem "Herzversagen" gestorben; die Autopsie zeigte jedoch,
dass der Tod infolge der Folterungen und keinesfalls von
Herzproblemen erfolgte.
Es ist
nicht der erste Tod infolge Folter in israelischen
Gefängnissen.
Quellen
des (palästinensischen, Ü.)
Ministeriums für die Gefangenen
zeigen, dass 203 palästinensische Gefangene in israelischen
Gefängnissen gestorben sind. 71 Gefangene starben durch
Folter, 51,
weil sie keine ärztliche Behandlung erhielten, 74 wurden nach
ihrer
Festnahme und bevor sie in die Gefängniszelle gebracht wurden,
getötet und weitere 7 wurden in ihrer Gefängniszelle
erschossen.
Internationale
humanitäre Organisationen weisen fast täglich auf
Folter und
Menschenrechtsverletzungen israelischer
Militärangehöriger an
Palästinensern hin. Dazu kommen israelische
Menschenrechtsorganisationen wie Stop Torture, Rabbiner für
Menschenrechte, B'Tselem und viele andere. Trotz dieser Berichte und
der Offenkundigkeit der begangenen Grausamkeiten erfreut sich Israel
weiterhin der Straflosigkeit, und alle diese Berichte landen in den
Archiven des Vergessens bei den internationalen Organisationen, die
angeblich die Menschenrechte verteidigen. Aus
dem Spanischen übersetzt von K. Nebauer
Quelle: Palestina
libre v. 27.02.13
PHOTOS:
Prisoner families’ weekly gathering in Gaza
Israelischen Film anschauen: Das Recht der Macht (ca. 90 Minuten)
UN-Chef Ban: Israel soll Rechte von
Hungerstreikenden respektieren. Palästinenser
"entweder anklagen oder freilassen" >>>
|
Gaza's Only Music School May Close
Die
einzige Musikschule im Gazastreifen soll schließen
In the Name of Oppression: Two
Babies at Checkpoint
Zwei
palӓstinensische Babies am israelischen Kontrollpunkt
Als Mitglied der israelischen Gruppe Machsomwatch
steht Tamar Fleishman jede Woche an den israelischen
Checkpunkten zwischen Jerusalem und Ramallah und dokumentiert das
Verhalten der israelischen Soldaten gegenüber den
Palӓstinensern. >>>
|
Das
Bombardement einer Schule der Vereinten Nationen in Gaza
während (des Angriffskrieges) "Gegossenes Blei".
Aus dem Spanischen
übersetzt von K. Nebauer
Eine Zeichung stellt das Bombardement der von
den UN unterhaltenen Al-Fahura-Schule am 6. Januar 2009 im
Flüchtlingslager Dschabalija
während der Operation "Geossenes Blei" dar. Bei dem
Angriff starben 43 Menschen, darunter 14 Kinder und wurden 50 Personen
verletzt. Israel rechtfertigte sich damit, dass die Schule von der
Hamas benützt worden sei, um von dort Geschosse auf
Israel abzuwerfen. Die Schule war mit den Symbolen der UNO kenntlich
gemacht und die
örtlichen Koordinaten den israelischen
Steitkräften weiter geleitet worden. Laut UNRWA hat
Israel nicht-offiziell zugegeben, dass die Schule niemals von der Hamas
genutzt wurde. Der Direktor für
Aktivitäten der UNRWA
in Gaza, John Ging, erklärte dazu:
"Es gibt keinen sicheren
Ort in Gaza. Alle hier sind voller Angst und traumatisiert. Diese
Männer, Frauen und Kinder suchen eine Zuflucht, die es in
diesem Augenblick nicht gibt, nicht einmal in den Schulen der UNRWA. So
etwas kann nicht hingenommen werden."
"Mein Team hat mir versichert, dass
es in unseren Schulen keine Militanten der Hamas gab. Wenn
jemand einen Beweis für das Gegenteil hat,
möge er kommen und den Beweis liefern."
Quelle für palestina
libre: desde Palestina
 Israeli soldier posts disturbing
Instagram photo of child in crosshairs of his rifle
Apropos
IDF's spirit and values: Alice Weir hat einmal auf ihrem Blog "When
American knew" Namen und Alter palästinensischer
Kinder aufgelistet, die von israelischen Soldaten durch
Kopfschüsse getötet wurden.
Palästinenserbub im
Fadenkreuz
Der Regisseur von 5
broken cameras wurde am 22.02.13 am Flughafen L.A.
festgenommen, als er einreisen wollte, um den Oscar entgegen zu nehmen.
Man akzeptierte dort seine Einreisepapiere nicht und drohte ihm, ihn
nach Palästina zurück zu schicken. Er und
seine Familie wurden erst nach anderthalb Stunden frei
gelassen, nachdem Miko
Peled, den er telefonisch um Hilfe gebeten
hatte, über die Akademie, die den Preis verleiht, und
über seine Anwälte intervenierte.
|
Folgen der
israelischen Blockade und Besatzung
Generalkommissarin der UNRWA, Margot
Ellis, rief am 15.02.2013 dringend zu Spenden auf.
Es werden etwas mehr als 300 Millionen Dollar (etwa 220 Mio
Euro) für die die grundlegendsten
Hilfeleistungen für die palästinensischen
Flüchtlinge in den besetzten Gebieten benötigt, davon
etwa 75 Millionen Dollar allein für Nahrungsmittelhilfe und
Schaffung von Teilzeitjobs im Gazastreifen. Im
Gazastreifen und im Westjordanland wächst infolge der
israelischen Blockade bzw. der Besatzung die Armut,
während das Geld für die nötigsten
Hilfen fehlt. Während Politiker und Spender auf die
immer neuen Katastrophen in aller Welt reagieren, verschlimmert sich
die Situation in den besetzten palästinensischen Gebieten und
es gibt auch nach sechs Jahrzehnten keine Anzeichen für eine
Besserung. Quelle: Comité
Nacional UNRWA, España
Auswirkungen
der israelischen Siedlungspolitik auf Palästina.
Colonizing
Christmas: Facts on Israeli Occupation and Bethlehem
Armut
im Westjordanland. Kinder werden zu Müllsammlern
Spanisch schreibende Journalisten berichten in
ihrem Blog über eine Pressemitteilung der Diplomatischen
Mission Palästinas in Spanien, in der die
internationale Gemeinschaft aufgefordert wird, Druck auf
Israel auszuüben, damit es die Administrativhaft
(Haft ohne Gerichtsverfahren) abschafft, wenigstens die drei
Gefangenen in längerem Hungerstreik freilässt und
sich bezüglich der Behandlung der Gefangenen an das
Völkerrecht und die Genfer Konventionen hält. Quelle: Palestina
libre |
Report from Beit Lahiya: Israel continues to
break the ceasefire in Gaza
Israel
bricht weiter die Feuerpause
Es
hat seit 21. November 2012 keinen einzigen Bericht über
abgefeuerte
Raketen aus dem Gazastreifen gegeben. Im Gegensatz dazu haben vier
Palästinenser ihr Leben verloren und über 80 sind
seitdem vom
israelischen Militär verletzt worden. Aber über diese
Verletzungen wurde in den Medien kaum oder gar nicht berichtet. Die
palästinensischen Zivilisten, deren einziges
„Verbrechen“ ist,
im Grenzgebiet zu leben, werden auf täglicher Basis von der
israelischen Armee terrorisiert. Dies ist es, was von ihnen
täglich
als Feuerpause verstanden wird. Vollständiger Bericht
aus Beit Lahiya
55 buildings demolished in Al
Maleh
55
Gebäude in Al-Maleh zerstört
Am Morgen des 19. Januar zerstörten
und konfiszierten israelische
Kräfte die Katastrophenhilfe, einschließlich 18 vom
Roten Kreuz
gelieferte Zelte für obdachlose Familien aus Hamamat Al-Maleh
(im
nördlichen Jordantal mit heißen Quellen und ca 500
Bewohner) Das
ganze Gebiet wurde zur gesperrten militärischen Zone
erklärt.
Beobachtern und Journalisten war es den ganzen Tag über
verboten,
die Zone zu betreten. Nur Einheimischen war es erlaubt, die Gegend zu
betreten. Am
17. Januar wurden 55 Gebäude in Al-Maleh zerstört .
Etwa um 9 Uhr wurden diese Gemeinden von zwei Busladungen voller
Soldaten.
israelischer Polizei, einigen Jeeps und drei JCB-Bulldozern
überfallen. Einige kamen von einer nahen Militärbasis
und andere
vom Siedlungskomplex Maskiyot, das al-Maleh überblickt. Die
Bulldozerfahrer trugen Kapuzen, um ihre Identität zu
verbergen.
Diese
umfangreiche militärische Operation geschah gleichzeitig in
zwei
getrennten Örtlichkeiten in Hamamat al-Maleh und einem Ort
weiter
oben im Tal, in Al-Mayta. Bei
der Ankunft erklärte die Armee al-Maleh zu einer
militärisch
gesperrten Zone und verweigerte den Bewohnern, Beobachtern und einer
Delegation einer Ambulanzgruppe den Zutritt. Die maskierten und so
nicht erkennbaren Arbeiter begleiteten sie und halfen beim
Wegbringen des Besitzes aus den Hütten der Bewohner. Von
den 55 Bauten waren 23 Familienwohnungen: 5 in Hamamat al-Male (37
Obdachlose) und 18 in Al-Mayta ( 150 Obdachlose). Zusätzlich
wurden
33 andere Strukturen zerstört, die als Ställe
für die Tiere der
Gemeinde dienten und so den Lebensunterhalt für diese
Gemeinden
bildeten. Zwischen den Zerstörungen wurden
zertrümmerte
Wassertanks gefunden – in einer Region der Westbank, wo das
Wasser
für die Palästinenser bewusst knapp gehalten wird.
Al-Maleh
und Al-Mayta sind zwei Dörfer, die am Rande des Jordantales,
in der
Nähe des Tayasir-Kontrollpunktes liegen . Sie wurden
wiederholt schikaniert und demoliert. Und erst vor zwei Wochen wurden
die
Bewohner nachts gezwungen, ihre Wohnungen zu verlassen, angeblich
wegen Militärübungen. (dt.
Ellen Rohlfs)
|
taz.de
v. 13.01.13 200
Aktivisten besetzen friedlich einen Hügel, auf dem eine
israelische Siedlung gebaut werden soll. Sie schlagen die Siedler mit
deren Methoden.
Deutsche
Welle,
Interview mit
Avnery: "Israel braucht Frieden,
keine Siedlungen" Israel
treibt den Siedlungsbau in und um Jerusalem voran und
verärgert
damit nicht nur die Vereinten Nationen. Friedensaktivist Uri Avnery
gibt sich überzeugt: Israel will gar keine Zwei-Staaten
Lösung.
Palästinensische
Schulkinder Angriffsziel israelischer Siedler
Wie die jordanische staatliche
Nachrichtenagentur Petra berichtete, hat ein israelischer Siedler nach
Angaben des Schuldirektors, Saed Sabah, ein 7-j.
palästinensisches Kind auf seinem Schulweg in Abu Dis
offensichtlich absichtlich angefahren und verletzt. Als die
Sanitäter einer israelischen Ambulanz hörten, dass es
sich um ein palästinensisches Kind handelte, weigerten
sie sich, das Kind in ein Krankenhaus zu
bringen. Palästinensische Büger brachten das
Kind dann in das Krankenhaus Al-Maqasid. Der Schuldirektor sagte auch,
in dieser Gegend würden Siedler immer wieder Schüler
angreifen. Übersetzung,
Zusammenfassung: K. N.
Quelle:
Palestina
libre v. 14.01.13
Nach
einem Angriff von
israelischen Militärs fürchten sich
palästinensische Kinder wieder
in die Schule zu gehen.Israelische Soldaten
warfen Lärmgranaten und Tränengas in Schulhof.
>>>
|
Israel jagt
palästinensische Kinder und Jugendliche HispanTV
Nach
Abdul Naser Farwana, einem palästinensischen Forscher, der
sich dem
Thema Gefangene widmet, hat das israelische Regime seit der Zweiten
Palästinensischen Intifada 2000 mehr als 9.000
palästinensische
Minderjährige inhaftiert. Gestern
wurde durch einen Bericht bekannt, dass 2012 die Inhaftierung
palästinensischer Jugendlicher um 26% zugenommen hat: die
israelischen Soldaten haben in diesem Jahr 881
palästinensischen
Jugendliche festgenommen. Farwana
bestätigt, dass sich zur Zeit etwa 190
palästinensische Jugendliche
weiterhin in israelischen Gefängnissen inhaftiert und der
elementalsten Rechte beraubt sind. [...]
Aus
dem Spanischen übersetzt und gekürzt: K. Nebauer
Quelle:
Palestina
libre v. 02.01.13
|
UN-Generalversammlung
verabschiedet fünf Resolutionsentwürfe gegen Israel
Hispantv.com
Die Mitgliedsstaaten der
Generalversammlung der Vereinten Nationen (UNO) verabschiedeten
(letzten) Dienstag mit überwältigender Mehrheit
fünf
Resolutionsentwürfe gegen die unzähligen Verbrechen
der
israelischen Regierung. Die Resolutionen verlangen
die Beendigung der Blockade des Gazastreifens und der zahllosen
Fälle
von Menschenrechtsverletzungen im besetzten palästinensischen
Territorium. Diese Sitzung der
UN-Generalversammlung erlebte, dass die Mehrheit der Mitgliedsstaaten
gegen die israelische Regierung stimmten, während nur die USA,
Kanada, Australien und zwei kleine Staaten, Mikronesien und die
Marshallinseln, gegen die Intiative stimmten. Eine der Initiativen
bezieht sich auf den üblen Umgang Israels mit der Genfer
Konvention,
und die mit 171 Ja-Stimmen, 6 Gegenstimmen und 3 Enthaltungen
verabschiedet wurde.
Ein Resolutionsentwurf des
Sonderkomitees zur Untersuchung der Aktivitäten der
israelischen
Regierung im besetzten Territorium wurde mit 98 Ja-Stimmen bei 8
Gegenstimmen und 72 Enthaltungen verabschiedet. Ein weiterer
Resolutionsentwurf gegen den israelischen Siedlungsbau im besetzten
palästinensischen Territorium und den besetzten syrischen
Golanhöhen
wurde mit 169 Jastimmen bei 6 Gegenstimmen und 5 Enthaltungen
verabschiedet. Eine weitere Intiative
spricht von den Menschenrechtsverletzungen im
palästinensischen
Territorium durch die israelische Regierung erreichte 164 Jastimmen
bei 8 Gegenstimmen und 6 Enthaltungen. Und der Resolutionsentwurf
über die Region der syrischen Golanhöhen und die
Fortdauer ihrer
Besetzung durch das israelische Regime erhielt 168 Ja-Stimmen bei 1
Gegenstimme und 11 Enthaltungen; die einzige Gegenstimme zu dieser
Initiative kam vom Repräsentanten der israelischen Regierung
vor der
UNO. Diese Verurteilung des
israelischen Regimes durch die UN-Generalversammlung erfolgte nach
der historischen Abstimmung im vergangenen November, bei der trotz
des heftigen Widerstands der israelischen Regierung und Washingtons
138 Länder für eine Aufwertung des Status von
Palästina zu einem
Nichtmitglieds Beobachterstaat stimmten.
Nur neun Mitgliedsstaaten,
darunter die USA, Kanada und Israel stimmten gegen diese Resolution.
Es sei noch zu erwähnen,
dass Palästina mit seinem neuen Status offene Türen
zu den
Agenturen der UNO und zum Internationalen Strafgerichtshof hat, wo es
die israelische Regierung wegen ihrer Vergehen gegen das
palästinensische Volk verklagen kann. Aus
dem Spanischen übersetzt von K. Nebauer
Quelle:
Palestina
libre v. 19.12.12
|
Patriarch von Jerusalem
verurteilt Heuchelei
Der emeritierte lateinische Patriarch von Jerusalem, Michel Sabbah, hat
der Weltgemeinschaft Heuchelei im Gaza-Konflikt vorgeworfen. "
Solange die Grundfrage im israelisch-palästinensischen
Konflikt nicht gelöst ist, sind all die Schreie, die immer
dann ausgestoßen werden, wenn die Temperatur in Gaza oder
andernorts steigt, reine Heuchelei", sagte Sabbah der katholischen
Zeitung "Die Tagespost". "Eine Heuchelei, der wir
überdrüssig sind."
Grundfrage des Konflikts sei die Dauer der israelischen Besatzung. Es
gebe genug UN-Resolutionen, um den Konflikt zu lösen, aber
niemand wage es, sie umzusetzen.
"Ist das Gewissen der Staatengemeinschaft stark genug, zu erwachen und
zu handeln? Oder wird sie teilnahmslos bleiben angesichts der
Tragödie, die das palästinensische und israelische
Volk durchleben?", fragte er.
Sabbah forderte ein Ende der unmenschlichen Abriegelung des
Gazastreifens, die Muslimen wie Christen den Tod bringe. Man
müsse die 1,6
Millionen Menschen aus ihrem Freiluftgefängnis befreien und
den Konflikt lösen.
Sabbah führte die römisch-katholische Kirche im
Heiligen Land von 1987 bis 2008. Derzeit leben dem Blatt zufolge noch
1200 Christen in Gaza, vor allem Katholiken und Orthodoxe. FP/AG, 17.11.2012 über
Pater Fielenbach |
Ludwig Watzal: Palästina
in den Vereinten Nationen
65 Jahre nach der Verabschiedung
der UN-Teilungsresolution 181 vom 29. November 1947 ist
Palästina wieder als Staat in die Vereinten Nationen
zurückgekehrt, zwar noch nicht als Vollmitglied, weil die USA
beim ersten Antrag ihr Veto im Sicherheitsrat angekündigt
hatten, aber als „Nicht-Mitglied-Staat“,
über den die UN-Generalversammlung eigenmächtig
entscheiden konnte. Dieser Beobachterstatus entspricht dem des
Vatikan-Staates. >>> |
General
Assembly Votes Overwhelmingly to Accord
Palestine ‘Non-Member Observer State’
Status in United
Nations.
On
Day of Solidarity with Palestinians, Ban stresses urgency of reaching
two-state solution
The
draft resolution on the Status of Palestine at the United Nations
(document A/67/L.28) was adopted by a recorded vote of 138 in
favour to 9 against, with 41 abstentions, as follows:
I n
favour:
Afghanistan, Algeria, Angola, Antigua and Barbuda, Argentina,
Armenia, Austria, Azerbaijan, Bahrain, Bangladesh, Belarus, Belgium,
Belize, Benin, Bhutan, Bolivia, Botswana, Brazil, Brunei Darussalam,
Burkina Faso, Burundi, Cambodia, Cape Verde, Central African
Republic, Chad, Chile, China, Comoros, Congo, Costa Rica,
Côte
d’Ivoire, Cuba, Cyprus, Democratic People’s
Republic of Korea,
Denmark, Djibouti, Dominica, Dominican Republic, Ecuador, Egypt, El
Salvador, Eritrea, Ethiopia, Finland, France, Gabon, Gambia, Georgia,
Ghana, Greece, Grenada, Guinea, Guinea-Bissau, Guyana, Honduras,
Iceland, India, Indonesia, Iran, Iraq, Ireland, Italy, Jamaica,
Japan, Jordan, Kazakhstan, Kenya, Kuwait, Kyrgyzstan, Lao
People’s
Democratic Republic, Lebanon, Lesotho, Libya, Liechtenstein,
Luxembourg, Malaysia, Maldives, Mali, Malta, Mauritania, Mauritius,
Mexico, Morocco, Mozambique, Myanmar, Namibia, Nepal, New Zealand,
Nicaragua, Niger, Nigeria, Norway, Oman, Pakistan, Peru, Philippines,
Portugal, Qatar, Russian Federation, Saint Kitts and Nevis, Saint
Lucia, Saint Vincent and the Grenadines, Sao Tome and Principe, Saudi
Arabia, Senegal, Serbia, Seychelles, Sierra Leone, Solomon Islands,
Somalia, South Africa, South Sudan, Spain, Sri Lanka, Sudan,
Suriname, Swaziland, Sweden, Switzerland, Syria, Tajikistan,
Thailand, Timor-Leste, Trinidad and Tobago, Tunisia, Turkey,
Turkmenistan, Tuvalu, Uganda, United Arab Emirates, United Republic
of Tanzania, Uruguay, Uzbekistan, Venezuela, Viet Nam, Yemen, Zambia,
Zimbabwe.
Against:
Canada, Czech Republic, Israel, Marshall Islands, Micronesia
(Federated States of), Nauru, Palau, Panama, United States.
Abstain:
Albania,
Andorra, Australia,
Bahamas, Barbados, Bosnia
and Herzegovina, Bulgaria,
Cameroon, Colombia, Croatia,
Democratic Republic of the Congo, Estonia, Fiji, Germany,
Guatemala, Haiti, Hungary,
Latvia, Lithuania,
Malawi, Monaco,
Mongolia, Montenegro,
Netherlands,
Papua New Guinea, Paraguay, Poland,
Republic of Korea, Republic
of Moldova, Romania,
Rwanda, Samoa, San
Marino,
Singapore, Slovakia,
Slovenia, The former Yugoslav Republic of Macedonia,
Togo, Tonga, United
Kingdom,
Vanuatu.
Absent:
Equatorial Guinea, Kiribati, Liberia, Madagascar, Ukraine.
|
Immer
dieselbe Leier!
SZ
v. 03.12.12 Bundesregierung
kritisiert Israels Siedlungspläne scharf. Mit
seinen Bauplänen in den Palästinensergebieten
provoziert die israelische Regierung die internationale Gemeinschaft:
Kanzlerin Merkel kritisiert Premier Netanjahu vor dessen Besuch in
Berlin mit ungewöhnlich deutlichen Worten.
Großbritannien und Frankreich sollen sogar erwägen,
ihre Botschafter abzuziehen.
SZ
v. 03.12.12 Ban
kritisiert israelische Siedlungsbaupläne. UN-Generalsekretär
Ban Ki Moon hat Besorgnis über Israels Bauvorhaben im
Westjordanland und in Ost-Jerusalem geäußert. Der
von der israelischen Regierung angekündigte Bau von 3000
weiteren Wohnungen wäre ein "tödlicher Schlag"
für den Friedensprozess.
El
País v. 02.12.12 Israel
friert die Gelder ein, die es Palästina überweisen
sollte, als
Strafe für seinen Gang zur UNO. Die
israelische Regierung will klar stellen, dass die
Palästinenser für
die überwältigende Anerkennung in der UNO durch die
internationale
Gemeinschaft bezahlen werden. Zur Genehmigung (des Baus) tausender
Wohnungen im besetzten Territorium am Freitag kommt jetzt eine
wirtschaftliche Sanktion. Israel hat beschlossen, etwa 92 Millionen
Euro entsprechend der monatlich an Palästina zu
überweisenden Summe
für erhobene Steuern zu konfiszieren, die die Regierung in
Ramallah
für die Gehälter ihrer Beamten verwendet. Weiter
lesen
SZ
v. 02.12.12
Israel
friert Zahlungen an Palästina ein
Erst hat Israel nach dem UN-Votum den Bau neuer Siedlungen in den
Palästinensergebieten beschlossen, jetzt erhöht der
Staat auch den wirtschaftlichen Druck: Das Kabinett hat
verkündet, im Namen der Autonomiebehörde
eingetriebene Steuern nicht auszubezahlen.
FAZ v. 02.12.12
Kritik
an neuen Bauplänen in Palästinensergebieten
Israels Siedlungspläne gefährden nach
Einschätzung westlicher Regierungen die Bemühungen um
Frieden im Nahen Osten. Paris, London und Washington fordern, den
Wohnungsbau in den Palästinensergebieten zu stoppen.
Amira
Hass von Haaretz: Israels "Recht auf
Selbstverteidigung": Ein
überragender Propagandasieg
Einer der überragenden israelischen
Propagandasiege besteht darin, dass man Israel
als Opfer der Palästinenser akzeptiert hat, sowohl
aus der Sichtweise der israelischen Öffentlichkeit, als auch
aus der westlicher Führer, die eilen, um über Israels
Recht auf Selbstverteidigung zu sprechen. >>>
|
Israelis
scheren sich nicht um Waffenruhe
An dem nächsten israelischen Angriff auf Gaza wird
jetzt schon
gebastelt, denn die Reporter von Al Jazeera melden, dass die
israelischen Soldaten am 23.11.12 - ungeachtet der
vereinbarten
Waffenruhe - in Khan Yunis einen
Palästinenser erschossen und mehere andere
verletzt haben.
Vom Westjordanland aus berichtet noch ein anderer Reporer von Al
Jazeera, dass auch am frühen Vormittag des 23.11.12
die
israelischen Besatzungssoldaten fünf
Hamas-Abgeordneten verhaftet haben.
Spiegel
v. 23.11.12 Israel soll palästinensischen Bauern
erschossen haben. 25 weitere Menschen seien am Freitag
verletzt worden.
SZ v. 23.11.12
Tödlicher Zwischenfall
während Waffenruhe. Israelische Armee
erschießt Palästinenser
Junge Welt
v. 21.11.12 »Unerträglich, wie
Graumann als Filialist Israels agiert«
Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland geht
sehr flexibel mit Fakten um.
Ein Gespräch mit Evelyn Hecht-Galinski.
Die Publizistin Evelyn Hecht-Galinski ist die Tochter des
früheren Vorsitzenden des Zentralrats der Juden, Heinz
Galinski. Der Präsident des Zentralrats der
deutschen Juden, Dieter Graumann, hat am Dienstag die Raketenangriffe
Israels auf den Gazastreifen verteidigt und bedauert, daß
viele Deutsche diese Haltung offenbar nicht teilen. Ist seine Meinung
repräsentativ für das deutsche Judentum?
Bevor die Raketen flogen.
Israel/Palästina Die Kassam-Geschosse der
Palästinenser werden als Ursache des Frontalangriffs auf den
Gazastreifen dargestellt. Ausgeblendet bleibt ein vorangegangener
Grenzzwischenfall
Noam Chomsky
zu den
israelischen Angriff auf Gaza:
Es ist kein Krieg, es
ist Mord.
"Der Angriff auf Gaza
und die Bombardierungen dienen nicht dazu die Hamas zu vernichten. Es
geht nicht darum, die Raketenabwürfe der Hamas auf Israel zu
stoppen, und auch nicht darum Frieden zu erreichen. Die Entscheidung
Israels, Tod und Zerstörung auf Gaza regnen zu lassen und
moderne
tödliche Kriegswaffen gegen eine wehrlose
Zivilbevölkerung
einzusetzen, ist die Schlussphase einer jahrzehntelangen Kampagne der
ethnischen Säuberung Palästinas.
Israel setzt
hochentwickelte Kampfjets und Kriegsschiffe ein, um dicht
bevölkerte
Flüchtlingslager, Schulen, Wohnhäuser, Moscheen, arme
Stadtviertel
anzugreifen, die keine Luftwaffe, keine Luftabwehr, keine Marine,
keine schweren Waffen, keine Artillerieeinheiten, keine Panzer, kein
Kommandokontrollcenter, keine Armee ... haben. Es ist kein Krieg, es
ist Mord. Wenn die Israelis jetzt
behaupten, dass sie sich in den besetzten Gebieten verteidigen
müssen, dann verteidigen sie sich in dem Sinn, in dem sich
jede
militärische Besatzung gegen die Bevölkerung
verteidigen muss, die
sie platt walzt. Niemand kann sich verteidigen, wenn er ein fremdes
Land militärisch besetzt. Es ist keine Verteidigung.
Mögen sie es
nennen, wie sie es wollen, aber Verteidigung ist es nicht."
Aus dem Spanischen übersetzt von K. Nebauer
Auszug
aus dem Artikel "Otra vez Gaza bajo ataque israeli" von
Maria M. Delgado
Quelle: Palestina
en el corazón
|
.
Präsident
Abbas gibt Rückkehrrecht der Palästinenser auf Afef
Abrougi/Global
Voices Spanisch
In
einem Interview, das Präsident Abbas einem israelischen
Fernsehsender gewährt hat, hat er auf sein
"Rückkehrrecht"
nach seiner Geburtsstadt Safed,
heute ein Distrikt im Norden Israels,
verzichtet. "Es ist mein Recht es [Safed] zu sehen, aber nicht
dort zu leben", sagte Abbas. "Ich glaube, dass das
Westjordanland und Gaza Palästina sind und die anderen Gebiete
Israel", fügte er hinzu. Die
Erklärung von Abbas ist ein schwerer Schlag und bedeutet die
Aufgabe
des Rückkehrrechtes der Palästinenser. Die, die
diesen Grundsatz
verteidigen, glauben, dass zehntausende palästinensischer
Flüchtlinge und ihre Nachkommen das Recht haben, an ihre
Herkunftsorte, von denen sie vertrieben wurden, zurückzukehren
und
die Rückgabe jeglichen Besitzes zu reklamieren, der ihnen
infolge
der Besetzung Palästinas 1948 und des Krieges zwischen Arabern
und
Israelis geraubt worden ist. [...] Nach
der Agentur der Vereinten Nationen für die
Flüchtlinge Palästinas
und des Nahen Ostens (UNRWA) wird die Zahl der
palästinensischen
Flüchtlinge auf fünf Millionen geschätzt.
[...] Aus
dem Spanischen übersetzt und gekürzt: K. Nebauer
Quelle: Palestina
libre_05.11.12
Siehe Kommentare dazu
|
Der
Goodwill-Botschafter Israels legt sein Amt nieder, weil er für
"die
ständigen Menschenrechtsverletzungen am
palästinensischen Volk
nicht haften" will.
Der
Argentinier Ricardo
Jose Ferrer Picado hat gegenüber der Agentur (Impulso Baires)
bestätigt, dass er darauf verzichtet hat, weiterhin
Goodwill-Botschafter des Saates Israel zu sein, weil er "für
die fortgesetzten Menschenrechtsverletzungen am
palästinensischen
Volk nicht haften" will, die die Streitkräfte des Staates
Israel "in den besetzten Gebieten" verüben. Ferrer Picado
vertritt den
Standpunkt, dass "diese Aktionen als Verbrechen gegen die
Menschlichkeit angesehen werden können und darüber
hinaus definitiv
unmoralisch, politisch unkorrekt und unvereinbar sind mit den
ehrlichen Wünschen nach Frieden von der Mehrheit des
israelischen
Volkes und einer beachtlichen Anzahl von Intellektuellen".
"Ich bin kein
Antisemit, ich
lehne den Holocaust ab – eine
wirkliche Schande für
die Menschheit - , aber ich davon überzeugt, dass der Friede
nicht
mit großen Reden und großartigen Diskursen erreicht
wird, sondern
mit einem Leben, das es erlaubt, miteinander ein positives Bild der
Andersartigkeit (des anderen) herzustellen, damit sich die
Völker
entwickeln und sich in und von ihrer Andersartigkeit her zum Wohl
aller erkennen. Abgesehen davon, dass die Menschenrechte von
universeller Gültigkeit sind, lehne ich die Aktionen, die sich
hinter den Grenzen abspielen, vehement ab."
Schließlich stellte
Ferrer Picado fest, dass er den Entschluss zum Rücktritt nach
der
Rückkehr von seiner 13. Studienreise in den Nahen Osten
gefasst
habe, und sagte, er habe "das Rücktrittsschreiben an die
israelische Botschafterin in Argentinien, Dorit Shavit, geschickt,
damit sie es an die Regierung ihre Landes weiterleite". Aus
dem Spanischen übersetzt von K. Nebauer
Quelle: Impulso
Baires v. 30.10.12 |
Sehr
geehrte Damen & Herren, liebe Kollegen und Freunde,
die Europäische Union importiert
fünfzehn Mal mehr aus Israels illegalen Siedlungen in den
besetzten palästinensischen Gebieten als von
Palästinensern selbst, enthüllt heute ein neuer
Bericht einer Koalition von zweiundzwanzig Organisationen aus elf
europäischen Ländern einschließlich medico
international. Der Bericht mit dem Titel „Handel gegen
Frieden - wie Europa zur Erhaltung illegaler israelischer Siedlungen
beiträgt“ ist in einer deutschen Version auf medicos
Webseite nachzulesen. Tsafrir Cohen, Medico
International |
Wichtiges kurz
gefasst:
Plan for a Military College on
Mount of Olives Now Deposited. Der Plan für ein
Militär Kolleg auf dem Ölberg in Ost-Jerusalem ist
jetzt hinterlegt. Das Kolleg fungiert unter anderem als
Ausbildungsstätte für Sicherheitsorgane.
- Chuspe! Kurz
nachdem Catherine Ashton, Chefin der Außenpolitik der EU, am
vergangenen Freitag (19.10.12) den fortgesetzten Israelischen
Siedlungsbau kritisiert und sich darüber besorgt
geäußert hat, hat das israelische Wohnbauministerium
den Bau weiterer 700 Wohneinheiten in zwei Siedlungen (607 in
Pisgat Seev in Ostjerusalem und 92 in Ma'ale Adumim im
Westjordanland) genehmigt. Quelle: Palestina libre v. 24.10.12
- Israeli army veterans admit role
in massacres of Palestinians in 1948.
Veteranen der
israelischen Armee geben zu, bei den Massakern an
Palästinensern und ihrer Vertreibung 1948 beteiligt gewesen zu
sein, und dass der Zionismus sie in die Katastrophe
für Araber und Juden geführt habe.
- Südlich von Hebron sollen
mehr als 1500 Palästinenser einem Manövergebiet
weichen, damit israelische Soldaten dort ungestört mit
scharfer Munition trainieren können. Quelle: Frankfurter
Allegemeine v. 27.10.12
|
In Israel inhaftierte
pro-palästinensische Aktivisten gefoltert
Aktivisten von Bord der
Estelle, die nach Gaza unterwegs waren, haben versichert, sie seien
Opfer der "Folter mit Elektroschock" geworden, mittels
Pistolen, die Personen mit einer elektrischen Ladung außer
Gefecht
setzen können. Die Klage wurde von Gaby Lasky, dem Anwalt
einiger
der Aktivisten, eingereicht. Lasky sagte nicht, wer von
den 30 Passagieren der Estelle mit Elektroschock behandelt wurde. 19
Passagiere wurden festgenommen und in das Gefängnis von Givon
bei
Ramle gebracht. Die Armeesprecherin Avital
Leibovitch beschränkte sich darauf zu bestreiten, dass die
Soldaten
gegen die Aktivisten "Gewalt" angewendet hätten. Das Schiff
hatte
Hilfsgüter und 30 Tauben geladen, die man im Gazastreifen
fliegen
lassen wollte. Aus
dem Spanischen übersetzt und gekürzt von K. Nebauer
Quelle:
Palestina
libre v. 22.10.12
Israel
stoppt Hilfsschiff für den Gazastreifen
>>>
Israelisches Militär
hat in internationalen Gewässern die Estelle geentert
Chomsky ruft
zur
Beendigung der Abriegelung des Gazastreifens durch Israel auf.
Der US-amerikanische
Linguist und politische Aktivist Noam Chomsky kam Donnerstag abends
im Gazastreifen an, wo er das Ende der israelischen Belagerung
dieser Region verlangte. >>>
Bisherige
Verurteilungen wie durch UN-Menschenrechtsrat blieben bislang unwirksam
Der UN-Menschenrechtsrat verurteilte schon
einmal Israels Sturm auf die Gaza-Hilfsflotte im Mai 2010. Demnach sei dies "ein
Verstoß gegen internationale Regeln" SZ v. 23.09.10
|
Israelische
Siedler fackeln palästinensische Olivenhaine ab
Hispantv.com
Israelische Siedler
fackeln diese Woche dutzende Ölbäume ab, um die
Einkünfte der
palästinensischen Bauern zu dezimieren. Wie die lokalen Bauern
berichten, haben israelische Siedler heute an verschiedenen Orten
gleichzeitig Feuer an Olivenhaine gelegt. Die Sicherheitsbeamten
weisen auf Grund der Beweise darauf hin, dass die Feuer von den
Bewohnern der benachbarten Siedlung Ee-Lai gelegt worden sind. Es muss
auch noch gesagt
werden, dass der Bürgermeister von Ramallah, Faraj
al-Naassaneh, am
Mittwoch darüber informiert hat, dass israelische Siedler
nordwestlich des Dorfes al-Mughayyir im NW von Ramallah 138
Ölbäume
entwurzelt hatten. Israelische Siedler
greifen, normalerweise bewaffnet, die Dörfer und das Land der
Palästinenser an und legen Feuer an Ölbäume
und anderen Besitz der
Palästinenser im Westjordanland. Die Regierung von Tel Aviv
schaut
jedoch immer auf die Seite und nimmt so gut wie nie Angreifer fest. Die
Organisation der
Vereinten Nationen (UNO) und die meisten Staaten beurteilen den Bau
israelischer Siedlungen als illegal, auch die Genfer Konvention
verbietet ihn. Mehr als eine halbe
Million Israelis leben seit der Besetzung der
palästinensischen
Gebiete 1967 in etwa 120 illegal errichteten Siedlungen im
Westjordanland und Ostjerusalem (al-Quds). Aus
dem Spanischen übersetzt von K. Nebauer (Quelle: Palestina
libre v. 13.10.12 )
Ashrawi
bittet Diplomaten, die Olivenernte zu schützen -
Jährlich,
zur Olivenernte in Palästina, greifen extremistische Siedler
Landwirte in der Westbank an und vernichten im großen Umfang
Olivenbäume. Mehr
dazu
Video:
Israelische Soldaten feuern Tränengas
auf palästinensische Familien, die auf ihrem eigenen Grund in
den Hügeln von Hebron Oliven ernten
Video:
Israeli Settlers stealing olives in Hebron.
Israelische Siedler rauben die
Olivenernte der Plästinensischen Bauern und zerstören
die Bäume
Video:
Israelische Siedler entwurzeln mehr als hundert
Ölbäume in al-Mughayer im Westjordanland.
|
Zunahme von
Krebserkrankungen im Gazastreifen infolge Einsatz chemischer
Substanzen durch die israelische Armee Hispantv.com
Der Direktor des
Programmes Hilfe und Hoffnung für Krebskranke, Iman Shannon,
hat
erklärt, der Einsatz gefährlicher chemischer
Substanzen bei den
militärischen Operationen Israels gegen den Gazastreifen habe
eine
Zunamhe von Krebserkrankungen zur Folge ... Shannon sagte auch, dass
bis jetzt 11.000 Palästinenser an Krebs erkrankt seien, eine
unbekannte Zahl von Erkrankten sei allerdings noch nicht in den
Listen des Gesundheitsministeriums ... erfasst. Laut
Gesundheitsministerium ... verwendet das israelische Regime bei
seinen Angriffen chemische Substanzen, die international verboten
sind. Das Auftreten schwerer
Verletzungen, ohne dass in den Leichen der verstorbenen
Märtyrer
oder bei den Verletzten eine Kugel oder Metallsplitter gefunden
werden, ist ein Beweis für den Einsatz chemischer Substanzen
durch
die israelische Besatzungsmacht, wie das Gesundheitsministerium
versicherte. Abgesehen von solchen
brutalen Maßnahmen leiden die Bewohner des Gazastreifens
unter der
israelischen Blockade, die sie an der Ausübung ihrer
wichtigsten
Rechte hindert, wie des Rechte auf Arbeit, Gesundheit und
Bildung. Aus
dem Spanischen übersetzt und gekürzt von K. Nebauer
Quelle: Palestina
libre v. 03.10.12
|
Lateinisches Patriarchat von
Jerusalem:
Christen erneut Zielscheibe
religiöser Intoleranz
Die große Mehrheit der Rabbiner
untersagt offiziell jede Art von Aggression gegenüber Christen
und ihrer Institutionen, können jedoch die wiederholt
auftretenden Überfälle junger Täter aus dem
ultra-orthodoxen bzw. rechtsextremen Milieu nicht
verhindern. Trotz systematischer Verurteilungen solcher
Handlungen seitens der israelischen Behörden werden die
Täter selten festgenommen und vor Gericht gestellt. Zum Vollständigen Bericht
Radio
Vatikan v. 12.10.12 „Muslime und
Christen sind die eigentlichen Bürger in diesem
Land...“, so der Patriarch.
>>>
Radio
Vatican v. 02.10.12 Israel: Anti-christliche
Schmierereien
In Jerusalem ist in der Nacht zum Dienstag
erneut
ein Kloster mit anti-christlichen Graffiti beschmiert
worden. Unbekannte schrieben auf das Tor zum
Franziskanerkloster
auf dem Zionsberg „Jesus, Hurensohn“...
>>>
Extremists vandalize Franciscan
Monastery in Old City???
Brandanschlag auf katholisches
Kloster in Israel
BBC Mundo und Agencia EFE
haben berichtet, dass ein Brandanschlag auf das katholische
Kloster in Latrun bei Jerusalem verübt wurde. Vermutlich
Juden, die die illegale Siedlung Migron räumen
müssen, haben die Pforte des Klosters
angezündet und Beschimpfungen in Hebräisch
wie "Jesus ist ein Affe" und "Ramat Migron" an die Wände
geschmiert. Der Abt des Klosters macht die Kultur des Hasses,
die Erziehung zu Hass und Verachtung sowie die Tatsache, dass Angriffe
auf Christen so wie auf andere Palästinenser straflos bleiben,
für solche Taten verantwortlich.
|
Noam
Chomsky: Israel,
eine große Gefahr für die Welt
Hispantv.com
"Die
große Gefahr für die Region und die Welt ist das
Atomwaffenarsenal
Israels", erklärte der Aktivist für zivile Rechte und
Experte
für internationale Beziehungen Noam Chomsky.
Aus
Griechenland erinnerte Chomsky vorgestern (am 03.10.12) daran, dass der
Iran auf
dem 16. Gipfel der Blockfreien Staaten, die in der iranischen
Hauptstadt Teheran stattgefunden hat, großen Wert auf das
Bemühen
um eine Welt ohne Massenvernichtungswaffen gelegt habe. Nach
Chomskys Meinung hat der Vorschlag der Islamischen Republik Iran auf
den Westen einen guten Eindruck gemacht und hat zur Zeit auf der
ganzen Welt Anhänger. "Weder
der Iran noch die arabische Welt sind eine Gefahr für die
Welt, die
größte Gefahr für die Region und die Welt
ist die Zusammenarbeit
der USA mit Israel", betonte Chomsky, der auch Professor für
Linguistik und Philosophie ist. Er
fügte hinzu, Deutschland habe kürzlich der
israelischen Regierung moderne
Rüstung geliefert, die mit Atomraketen
bestückt werden
kann. Der
US-amerikanische Aktivist ist der Meinung, dass außer der
erwähnten
Rüstungslieferung die umfassende Präsenz
nordamerikanischer
Streitkräfte im Mittleren Osten und die wiederholten Drohungen
der
israelischen Regierung gegen den Iran die Möglichkeit eines
Krieges
in der Zone erhöht haben. Indem
er sich auf die Notwendigkeit einer Unterstützung aus der
Zivilgesellschaft (apoyo popular) bezog, um den Krieg und die
Entwicklung von Massenvernichtungswaffen zu verhindern, versicherte
er, dass "im Falle eines Krieges im Mittleren Osten nicht nur
diese Region, sondern die ganze Welt in großer Gefahr sei".
In
letzter Zeit hat die Regierung von Tel Aviv ihre Drohungen, die
Atomanlagen des persischen Landes anzugreifen, unter den
unbegründeten Anschuldigungen verstärkt, der Iran
verfolge mit
seinem Atomenergieprogramm nicht-zivile Zwecke. Die
Islamische Republik Iran weist diese Anschuldigungen zurück
und
macht geltend, dass sie als Unterzeichnerin des
Atomwaffensperrvertrages und als Mitglied der Internationalen
Atomenergiebehörde (IAEA) das Recht habe, Nukleartechnologie
zu
friedlichen Zwecken zu entwickeln und zu erwerben. Die
IAEA hat zahlreiche Inspektionen in den iranischen Atomanlagen
durchgeführt, aber nie irgend einen Beweis gefunden, der die
Behauptungen des Westens bestätigen würde, dass das
iranische
Atomprogramm für kriegerische Zwecke genutzt werden
könnte. Aus
dem Spanischen übersetzt von K. Nebauer
Quelle: Palestina
libre v. 05.10.12
|
Dozens
of settlers assault Palestinian farmer
Dutzende
Siedler haben einen palästinensischen Bauern angegriffen,
während die israelischen Soldaten, die sich in der
Nähe aufhielten, nicht eingriffen.
Video: Israeli kids in the army
museum (‘I picture a dead Arab and that makes me
happy’)
Ein Kind im
israelischen Armeemuseum: "ich stelle mir einen toten Araber vor, und
das macht mich glücklich!"
Israel
eignet sich
weiteres palästinensisches Land an Hispantv.com
Die israelische Regierung
plant, sich weiteres palästinensisches Land anzueignen, um in
Qalqilia im besetzten Westjordanland zwei neue Siedlungen zu
errichten. Die israelische Regierung
hat die palästinensischen Behörden davon informiert,
dass das neue
Projekt 200 Dunum Land von Qalqilia nehmen wird, wie Press TV heute
berichtet. Mit diesem Plan werden
zwei bereits errichtete Siedlungen (Sulfeen und Alfeh Malaneshe), die
das Dorf Atbat Atabib umringen, miteinander verbunden.
Außerdem ist
der Bau einer Strasse vorgesehen, die die drei Siedlungen miteinander
verbinden soll... Das Projekt wird die
Beschlagnahmung von weiterem Land von Palästinensern, die
Zerstörung
ihres Besitzes und die Beendigung von Basisdienstleistungen wie
für
Gesundheit und Bildung zur Folge haben. Die Dorfbewohner haben die
erste Anordnung der Zerstörung (von Gebäuden) 2006
erhalten, über
dem Gebiet schweben bis jetzt 30 solche Anordnungen und beziehen sich
auch auf eine Schule, ein Krankenhaus und einen Kinderspielplatz. Der
Präsident der
Palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmud Abbas,
verurteilte am
27. September in seiner Rede vor den Vereinten Nationen (UNO) die
katastrophale Ausbreitung der israelischen Siedlungen im besetzten
Westjordanland und die gegen die Palästinenser gerichtete
Kampagne
der ethnischen Säuberung. Aus
dem Spanischen übersetzt und gekürzt von K. Nebauer
Quelle: Palestina
libre_02.10.2012
Israel eignet sich
ägyptische Gasvorkommen an Hispantv.com
Die israelische
Regierung hat unter dem Vorwand im Mittelmeer nach Erdöl- und
Gasvorkommen zu suchen, damit begonnen, die ägyptischen
Gasvorkommen, deren Wert auf 200 Millionen Dollar geschätzt
werden,
über mehrere Bohrlöcher auszubeuten.
Wie heute, Samstag, die
Nachrichtenagentur IRNA unter Zitierung der ägyptischen
Zeitung
El-Shaab berichtet, hat Israel angekündigt, es werde die
Gasvorkommen über die Bohrlöcher Afrodite und
Lafiasan im
Mittelmeer ausbeuten, bei denen der Wert ihrer Reserven auf etwa 200
Millionen Dollar geschätzt wird. El-Shaab betont, dass nach
internationalem Recht diese Lagerstätten Ägypten
gehören, da sie
sich in ägyptischem Teritorialgewässer befinden, die
Regierung von
Tel Aviv habe sie sich aber unter Übergehung dieser Regelungen
angeeignet und mit Erforschung und Ausbeutung begonnen. Die
ägyptische Zeitung
kritisierte die Nachlässigkeit der Regierung von Mubarak in
dieser
Angelegenheit und betonte, jede Nation habe ein Recht auf die
Oberhoheit über seine unterirdischen und grenznahen
Ressourcen. Analysten hatten Mubarak
bereits früher auf die expansionistischen Pläne der
israelischen
Regierung zur Ausbeutung von Eigentum der ägyptischen Nation
aufmerksam gemacht.
Ibrahim Zahran, ein
Spezialist der Erdölindustrie, bestätigte, dass
Ägypten nach
internationalem Recht die Ausforschung und Förderung von Gas
in
diesem Teil der Territorialgewässer zu überwachen
hat. Er fügte hinzu, dass die
israelische Regierung zusätzlich zur Ausbeutung von Eigentum
des
ägyptischen Volkes auch die bedeutenden, Gaza
gehörenden
Lagerstätten geraubt habe, ein Problem, das auf den Sitzungen
der
Vereinten Nationen (UNO) diskutiert werden müsse. Nach Zahran
hat die
israelische Regierung bereits 2003 damit begonnen, die Gasvorkommen
in ägyptischem und palästinensischem Territorium
auszubeuten. Zahran war der Meinung,
dieses Vorgehen der israelischen Regierung sei ein Akt der Besetzung,
und die Regierung von Kairo müsse diesbezüglich
geeignete Maßnahmen
ergreifen. Aus
dem Spanischen übersetzt von K. Nebauer
Quelle:
Palestina
libre v. 22.09.12
Israel interessiert an
Gas, das Palästina gehört Agencia
Ansal Latina
Ein Bericht der
Staatskanzlei von Tel Aviv informiert darüber, dass Israel mit
palästinensichen Politikern wegen einer eventuellen
gemeinsamen
Ausbeutung der natürlichen Gasvorkommen, die vor etwa 10
Jahren an
der Küste des Gazastreifens entdeckt worden sind, Kontakt
aufgenommen habe. "Nach Kontakten
zwischen Premierminister Benjamin Netanyahu und dem Nahost-Gesandten
der EU, Tony Blair, die auf Ersuchen der Palästinenser
organisiert
worden waren, bestätigt Israel seinen Willen, Kontakte
herzustellen
mit dem Ziel, das marine Erdgasvorkommen vor der Küste des
Gazastreifens zu entwickeln", besagt das heute von der Zeitung
Maariv vorab veröffentlichte Dokument. Nach
Schätzungen hat das
Vorkommen (ein Volumen von) 28 Millionen Kubikmeter (Gas). "Die
Entwicklung
dieser Lagerstätte wird Einkommen garantieren, die
beträchtlich zur
finanziellen Stabilität der Palästinenser beitragen",
fügt
(Maariv) hinzu. Nach dem Zeitungsbericht
sind beide Seiten an dem Projekt interessiert, da es eine "seltene
wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Israel und Gaza"
anstossen könnte; Gaza wird heute von der Hamas kontrolliert,
die
vom jüdischen Staat als "terroristisch" betrachtet wird. Aus
dem Spanischen übersetzt von K. Nebauer
Quelle: Palestina
libre v. 23.09.12
Israel fährt mit
seiner Politik der Expansion in den besetzten Gebiete fort
Hispantv.com
Die israelische Regierung
hat am 13.09.12 trotz der internationalen Ablehnung beim
Obersten israelischen Gerichtshof die Erlaubnis zum Bau von 40
weiteren Siedlungen im Westjordanland auf Land, das
Palästinensern
gehört, beantragt. Die israelische
Tageszeitung Haaretz berichtet: "Tel Aviv bemüht sich um die
Baugenehmigung von neuen Siedlungen und hat auf der Grundlage einer
alten Regelung zur Enteignung von palästinensischem Land zu
militärischen Zwecken rückwirkend den Bau von mehr
als 40
Siedlungen auf palästinensischem Privatgrund genehmigt." Wie
der israelische
Rechtsanwalt Michael Sfard sagt, fährt Tel Aviv fort, das
Völkerrecht zu verletzen und die Rechte der
Palästinenser zu
ignorieren. Obwohl die internationale
Gemeinschaft und die Palästinensische
Autonomiebehörde einstimmig
die Einstellung des Siedlungsausbaus in den besetzten Gebieten
verlangt haben, hat der israelische Premierminister Benjamin
Netanyahu am vergangenen 6. Juni den Bau von 300 Wohnungen in
illegalen israelischen Siedlungen in Beit El im Westjordanland
genehmigt.
Zwei Tage später gab
Daniel Seiderman, der als Anwalt in der Bewegung gegen die
israelischen Siedlungen aktiv ist, bekannt, dass der
Stadtplanungsausschuss in Ostjerusalem (Al-Quds) den "Bau
weiterer 2.500 Wohneinheiten " in der Siedlung Gilo im Süden
von Ostjerusalem plant. Mehr als eine halbe
Million Israelis leben in mehr als 120 Siedlungen im seit 1967
besetzten Westjordanland und Ostjerusalem, obwohl die Organisation
der Vereinten Nationen (UNO) und die meisten Staaten die israelische
Expansionspolitik ablehnen, die nach der Genfer Konvetion verboten
ist. Aus
dem Spanischen übersetzt von K. Nebauer
Quelle:
Palestina
libre v. 13.09.12
|
West Bank protests expose Oslo as
the prop of occupation
Neunzehn Jahre
nach der Unterzeichnung der Oslo-Abkommen am 13.09.1993 ist es
vollkommen klar, dass dieses Abkommen nur den
Interessen Israels dienen und die Rechte der
Palästinenser auf Selbstbestimmung, Freiheit und
Rückkehr blockieren würde.
|
Heftiger Streit um
Adorno-Preisträgerin
Jüdische
Stimme für gerechten Frieden in Nahost: Dank an Judith
Butler
SZ v. 29.08.12:
Schlammschlacht um Adorno-Preis
ZeitOnline:
"Eine der maßgeblichen Denkerinnen unserer Zeit"
– Trotz Kritik vom Zentralrat der Juden bleibt
Frankfurt dabei, der jüdischen Philosophin den Adorno-Preis zu
verleihen.
Kommentar: Zentralrat
verärgert über klare Positionen der
Adorno-Preisträgerin Judith
Butler
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Former
Israeli soldiers disclose routine mistreatment of Palestinian children
Ehemalige
israelische Soldaten enthüllen Routine-Mißhandlung
palästinensischer Kinder. Erschreckende
Zeugnisse!
|
Landenteignung und Vertreibung
gehen weiter im großen Maßstab:
Tausende palästinensische
Bauern erhielten von der israelischen Armee einen
Räumungsbefehl, der ihnen bei Strafe der Ausweisung 45 Tage
Zeit läßt, ihre Kulturen zu zerstören und
ihr Land zu verlassen. Diese Anordnungen gefährden die
Substistenz tausender Palästinenser und ihrer
Familien, sagte ein Betroffener gegenüber der
palästinensischen Nachrichtenagentur WAFA.
Das Land ist mit Dattelpalmen
bepflanzt und liegt in der Zone unter palästinensischer
Kontrolle nach dem Oslo-Abkommen 1993.
Der Landwirtschaftsminister Walid
Assaf besucht den Ort des Konflikts und versicherte, die
palästinensische Regierung werde "mit
den israelischen Behörden kämpfen". Die
Pläne der israelischen Administration von Premier Netanyahu
beinhalten die territoriale Expansion auf Kosten
palästinensischen Territoriums im Westjordanland und im
Gazastreifen für die Einrichtung von
paramilitärischen Farmen, auf denen mit
Hilfe der Armee Emigranten aus Osteuropa und anderen
Gegenden angesiedelt werden sollen. Ein israelischer
Militärsprecher sagte, dass sich die von
palästinensischen Bauern bepflanzten 741 acres (1 acre
entspricht 40,47 Ar) "auf Land befinden, dessen
Eigentumsverhältnisse noch zu festzustellen"
seien. Aus
dem Spanischen übersetzt und leicht gekürzt:
K.Nebauer
Quelle: Palestina
libre v. 31.08.12
Das "Baukomitee" der
israelischen Regierung hat den Bau von 940 Wohneinheiten für
jüdische Siedler in Gilo in Ost-Jerusalem genehmigt. Das selbe
Komitee hat außerdem ein Projekt zum Bau eines Hotels
für Touristen mit 1.100 Appartments in Beit Safafa, einer
jüdischen Siedlung in Ost-Jerusalem begutachtet. Palestina libre v. 07.09.12
|
Siedler
bauen eine Hühnerfarm auf palästinensischem Land
– nahe Daoud Nassars „Tent of Nations“
Dreißig Olivenbäume in
der Nähe des palästinensischen Dorfes At-Tuwani,
südl. Hebron zerstört.
Haaretz
v. 27.08.12 Israel closes key Jerusalem checkpoint, limiting
Palestinian residents' access. In Verletzung einer
Gerichtsentscheidung von 2008 plant das israelische
Verteidigungsministerium den wichtigen Checkpoint Ras
el Khamis, einen von zwei
Grenzübergängen nach Jerusalem für
die 65.000 Palästinenser vom Flüchtlingslager Shuafat,
zu schließen.
Gewaltbereite
jüdische Siedler gegen wehrlose Palästinenser
- SZ
v. 20.08.12 Übergriffe auf
Palästinenser in Israel. Hass verhindert Frieden. In
Israel häufen sich brutale Übergriffe radikaler Juden
auf Palästinenser.
- Der
Spiegel v. 20.08.12 Lynch-Angriff
auf Araber schockiert Israel. Die Tat im Zentrum Jerusalems
ist nur der jüngste Vorfall in einer Kette von
Übergriffen gegen Palästinenser.
Alternative Information Center v.
20.08.12 Foreign Press Association in
Israel demands investigation of soldiers beating journalists. Tätliche Angriffe
israelischer Soldaten auf Journalisten, welche eine Demonstration in
den besetzten Gebieten begleiteten, schüren die Sorge um die
freie Berichterstattung in diesem Konfliktfeld. Eine Stellungnahme des
Auswärtigen Sprechers der israelischen Regierung, welcher
ungeachtet von Videos über den Vorfall eine
grundsätzliche Voreingenommenheit der Presse
gegenüber der israelischen Politik hervorhebt,
vermögen die Bedenken hinsichtlich der
Geringschätzung ungehinderter Pressearbeit alles andere als zu
entkräften.
Ancient
olive trees, stolen from Palestinian lands, now decorate Israeli
settlement. Olive tree, said to be several
hundred years old, transplanted to Israeli settlement. Jeff Halper fand
hundertjährige Olivenbäume aus den
palästinensischen Gebieten als Zierbäume in
jüdischen Siedlungen.
Israel
sniper to get 45 days over Gaza war shooting. An
Israeli soldier implicated
in the
killing of two Gaza women carrying a
white flag faces a 45-day jail term under a plea bargain approved by a military
court on Sunday, local media said. Israelischer
Heckenschütze wurde zu 45 Tagen Haft
für das Erschießen von 2 Palästinenserinnen
bestraft.
|
Tausende
Bewohner von Hebron umgesiedelt: UNO äußert sich
alarmiert über
schwierige Lebensbedingungen der Palästinenser. Zum Bericht
EU publishes updated list of
settlements in effort to save the two-state solution.
Eine
jüngst herausgebene Liste der Europäischen Union
über israelische Siedlungen zeigt auf, worin sich die
territorialen Vorstellungen der EU und Israel über die
Aufteilung des Landes zwischen Israelis und Palästinensern
unterscheiden. Dabei ist es der eigentliche Zweck der Liste, die
Zölle für israelische Exporte in die EU korrekt zu
bestimmen.
Jerusalem
light festival obscures Israeli occupation. Ostjerusalem ist nach wie vor
kein von der internationalen Gemeinschaft anerkanntes Staatsgebiet
Israels. Trotzdem versucht die israelische Verwaltung, die Besatzung
des Landes in kultureller Hinsicht reinzuwaschen, wie etwa auf dem
Jerusalem Festival of Light.
Klage gegen Israelis
unmöglich!
Neues Gesetz:
Palästinenser können nicht gegen Israelis klagen
Hispantv.com
Die
israelische Regierung verbietet den Palästinensern mit einem
neuen
Gesetz, vor israelischen Gerichten Klage gegen Israelis einzureichen. Wie
die israelische Tageszeitung Haaretz berichtet, wurde das
neue
Gesetz von Justizminister Yaakov Neeman unterstützt. Das
neue Gesetz, das Anfang September in Kraft treten wird,
schränkt das
Recht der Palästinenser und der Immigranten ein, Klagen gegen
israelische Staatsbürger einzureichen. Mit
anderen Worten, Palästinenser haben kein Recht (z.B.) im Fall,
dass
sie (bei den Angriffen des israelischen Militärs in den
besetzten
palästinensischen Gebieten), verletzt werden, irgendeine Klage
bei
den israelischen Gerichten einzureichen. Laut
Haaretz richten sich die Artikel dieses Gesetzes gegen
Palästinenser,
die Schadensersatzansprüche gegen die Besatzungsarmee des
israelischen Regimes geltend machen wollen. Jedes
Jahr werden hunderte von Palästinensern verfasste Klagen bei
den
israelischen Gerichten eingereicht, wo die Frage von
Menschenrechtsverletzungen durch die israelische Truppen in den
besetzten palästinensischen Gebieten aufgeworfen wird. Die
palästinensischen Behörden und die internationale
Gemeinschaft haben wiederholt ihre Stimme erhoben, um die
Feindseligkeiten des
israelischen Regimes gegen die Palästinenser zu verurteilen. Aus
dem Spanischen übersetzt von K. Nebauer
Quelle: Palestina
libre v. 06.08.12
Acht
palästinensische Dörfer im Jordantal werden
dem Erdboden gleich gemacht, weil sie angeblich "illegal in einer
Feuerzone errichtet sind".
Quelle:
Palestina
Libre v. 06.08.12
Landraub geht immer weiter, hier nur ein
Beispiel:
Israeli Military Confiscates
Palestinian Land Near Bethlehem
|
Israel ordnet
Zerstörung von acht palästinensischen
Dörfern
im Süden des
Westjordanlandes an, im besetzten Palästina. Telesur
TV
Ein
Teil der israelischen Strategie Palästina von seinen
historischen
Einwohnern zu säubern, sind die verwaltungstechnischen
Kunstgriffe,
mit denen das zionistische Militär erklärt, dass
palästinensisches
Land (für Israel) militärisch, ökologisch,
archäologisch,
strategisch etc. wichtig ist. So werden auch acht Dörfer
zerstört
werden. Das
israelische Verteidigungsministerium hat die Zerstörung von
acht
palästinensischen Dörfern am Westufer des Jordan im
Süden der
Westbank angeordnet, um dort militärische Trainingslager zu
errichten. Die israelischen Behörden behaupten, die
Dörfer seien
"illegal" erbaut worden. Die
Bewohner des westlichen Jordanufers werden beschuldigt, "illegale
Ansiedlungen in der Feuerzone errichtet" zu haben. Deshalb
sollen sie von ihrem Land vertrieben werden, obwohl es Beweise gibt,
dass ihre Dörfer ab 1830 erbaut worden sind, wie die
internationale
Presse berichtet.
Wie
die israelische Zeitung Haaretz berichtete, übergab die
israelische
Regierung letzten Sonntag dem Obersten Gerichtshof ein Memorandum, in
dem erklärt wird, dass etwa 1.500 Palästinenser aus
der besagten
Zone in die Umgebung der palästinensischen Stadt Yatta
südlich von
Hebron umgesiedelt werden. Nach
der Zerstörung dieser Dörfer können die
israelischen Militärs
Schießübungen durchführen, die in
bevölkerten Gegenden streng
verboten sind. Das
israelische Verteidigungsministerium sagte, es "werde erlauben",
dass die vertriebenen Palästinenser immer "an den Wochenenden
und in den Ferien" und wenn keine Militärübungen
stattfinden,
weiterhin ihre Felder bestellen können. Das
israelische Verteidigungsministerium sagte, es "werde erlauben",
dass die vertriebenen Palästinenser immer "an den Wochenenden
und in den Ferien" und wenn keine Militärübungen
stattfinden,
weiterhin ihre Felder bestellen können. Aus
dem Spanischen übersetzt und gekürzt von K. Nebauer
Quelle: Palestina
Libre v. 25.07.12
|
UN-Sonderberichterstatter
verurteilt unmenschliche Behandlung palästinensischer Kinder
Centro de Noticias ONU
Der
UN-Sonderberichterstatter für die Rechte der
Palästinenser in den
besetzten Gebieten verurteilte die Isolationshaft von
palästinensischen Kinder durch die israelischen
Behörden. Richard Falk forderte in
einem Komuniquee die israelische Regierung dringend auf,
festgenommene palästinensische Minderjährige
entsprechend den
internationalen Menschenrechten zu behandeln. "Das Muster der
Mißhandlungen durch Israel ist ein Schwerwiegendes,
unmenschlich,
grausam und erniedrigend, und außerdem rechtswidrig", betonte
der Berichterstatter.
Er fügte hin, am meisten
Besorgnis errege, dass die Mißhandlungen wahrscheinlich die
psychische und physische Gesundheit der palästinensischen
Minderjährigen schädige. Das mit der Untersuchung
der israelischen Praktiken in den besetzten palästinensischen
Gebieten beauftragte UN-Komitee betonte seinerseits, dass die
Misshandlungen palästinensischer Minderjähriger
bereits im
Augenblick der Festnahme beginnen. Außerdem wies es darauf
hin, dass die Kinder nicht über ihre Rechte informiert und in
vielen
Fällen unter Druck gesetzt werden, Informanten zu werden. Aus
dem Spanischen übersetzt von K. Nebauer
Quelle: Palestina
libre v. 20.07.12
Laut
medizinischen Hilfsorganisationen steigt die Zahl traumatisierter
palästinensischer Kinder
|
Medico
International
Israel will erneut von Deutschland finanzierte
humanitäre
Projekte im Westjordanland abreißen
Erneut haben israelische Behörden Abrissverfügungen
für humanitäre Projekte im Westjordanland erteilt.
Betroffen sind diesmal Solar- und Windanlagen, welche die Frankfurter
Hilfs- und Menschenrechtsorganisation medico international in
Zusammenarbeit mit der israelischen Organisation Comet-ME in dem
palästinensischen Dorf Tuba errichtete. Finanziert werden die
Projekte aus Spendengeldern und mit finanzieller Unterstützung
des Deutschen Auswärtigen Amts.
Jüdisches Forum
Abreißen
und zerstören im Westjordanland.
Israel will südlich von Hebron
Palästinenserdörfer von
der Wasser- und Stromversorgung abtrennen, die auch mit Schweizer Hilfe
installiert wurde.
|
Israel hat in 27 Jahren 240.000
Palästinenser vertrieben Agencia
EFE
Israel hat seit Beginn
der Besatzung 1967 bis zu den Osloverträgen 1993 mehr als
240.000
Palästinensern im Westjordanland und im Gazastreifen das
Wohnrecht
entzogen, so lautet eine Information, die bis heute geheim war, und
die das israelische Verteidigungsministerium auf richterliche
Anordnung einer israelischen NGO zugänglich machen musste.
Wie Ido Blum, der Leiter
der Rechtsabteilung von HaMoked – Zentrum für die
Verteidigung von
Einzelpersonen, angibt, haben etwa "140.000 Personen im
Westjordanland und etwa 108.000 im Gazastreifen ihr Wohnrecht aus
bürokratischen und verwaltungstechnischen Gründen
verloren. Das ist
eine eindeutige Verletzung des Völkerrechts, die man als eine
Deportation betrachten kann, eindeutig rechtswidrig."
Dazu muss man noch mehr
als 14.000 Einwohner von Ostjerusalem zählen. Insgesamt wurde
also
mehr als eine Viertelmillion Palästienser aus ihrer Heimat
vertrieben.
Wie Blum angibt, wurden
diese Zahlen lange Zeit geheim gehalten. Mit der Berufung auf das
Gesetz über Informationsfreiheit erhielt die NGO Zugang zu den
Zahlen, im Mai 2010 zu den Zahlen für das Westjordanland,
vergangene
Woche zu den für den Gazastreifen.
Im Gazastreifen entzogen
die Militärbehörden etwa 45.000
Palästinenser das Wohnrecht, weil
sie mehr als sieben Jahre abwesend waren, weiteren 55.000, weil sie
zum Zeitpunkt der Volkszählung 1981 nicht anwesend waren sowie
weiteren 7.000, weil sie in den sieben Jahren danach nicht anwesend
waren. In Westjordanland verlor
man das Wohnrecht nach mehr als drei Jahren Abwesenheit, so dass
Studenten und Personen, die im Ausland arbeiteten, vor die Tatsache
gestellt wurden, dass sie nicht zurückkehren konnten.
"Nach Oslo wurde ein
gemisches israelisch-palästinensisches Komitee
gegründet, das sich
mit der Rückgabe des Wohnrechts befassen sollte, aber es
geschah
nichts, Israel liess es nicht arbeiten", erklärte Blum.
Zu dieser Zeit endete die
Praxis des Widerrufs des Wohnrechts im Gazastreifen und im
Westjordanland, für die Palästinenser in Ostjerusalem
geht sie aber
bis heute weiter; sie haben ein israelisches Wohnrecht, da Israel die
seit 1967 besetzte Hälfte der Stadt als seine eigene
betrachtet und
1980 zu seinem Territorium annektiert hat.
"Das ist eine
Viertelmillion Menschen in weniger als 3 Jahrzehnten, sehr viel
für
die kurze Zeit. Es bedeutet den Widerruf des Wohnrechts für
mindestens 15% der palästinensischen Bevölkerung, die
jetzt keine
Möglichkeit mehr hat, dieses Recht wieder zu erlangen und in
ihre
Heimat zurückzukehren. Viele haben sich mit dem Gedanken,
für immer
im Ausland zu leben, abgefunden", fügte Blum hinzu. Xavie Abu
Aid, Sprecher
der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO), meint, der
Widerruf des
Wohnrechts sei "einfach ein Teil der israelischen Politik der
Vertreibung der palästinensischen Bevölkerung seit
1948 und der
Ansiedlung von Siedlern an ihrer Stelle". Er sagte weiter, "die
Vertreibung ist nach dem Völkerrecht ein Kriegsverbrechen, die
PLO
wird zum geeigneten Zeitpunkt die nötigen Maßnahmen
mit
internationalen Instrumenten ergreifen". EFE hat vergeblich
versucht, vom israelischen Verteidigungsministerium und dem
Außenministerium dazu eine Stellungnahme zu erhalten. Aus
dem Spanischen übersetzt von K. Nebauer
|
|
Israel
erschwert Palästinensern den Zugang zu Wasser
Wenige Stunden, nachem Netanyahu
den Bau von 851 neuen Häusern in illegalen Siedlungen
genehmigt hatte, zerstörten
heute israelische Truppen sechs Brunnen in und bei Jenin, die
vor allem der Bewässerung der Felder dienen. Der Leiter der
Stadtverwaltung meinte dazu, das sei Teil der Politik, eine
Maßnahme, um die Bewohner zu zwingen, ihr Land zu
verlassen und Platz für Siedlungen zu schaffen.
Im Jordantal wurde ein
Wassertankwagen, der palästinensischen Einwohnern des
Jordantals Trinkwasser liefert, auf seiner Fahrt angehalten und
konfisziert, der Besitzer soll eine Strafe von 450 Dollar bezahlen. Da
Tel Aviv alle Entwicklungsprojekte verbietet, sind
die Palästinenser auf dieseTrinkwasserlieferungen
angewiesen.
Quelle:
Palestina
libre v. 08.06.12
|
Wie
Deutschland die Atommacht
Israel aufrüstet
Die deutsche Atom-Lüge.
"Jetzt ist es raus: Der SPIEGEL hat
enthüllt, dass Deutschland
an der atomaren Aufrüstung im Nahen Osten eine Mitschuld
trägt. Das ist ein gutes Geschäft, aber schlechte
Politik - denn sie gefährdet die Sicherheit der gesamten
Region." (Spiegel
v.
04.06.12)
Israel bestückt U-Boote aus
Deutschland mit Atomwaffen
"Nach SPIEGEL-Informationen ist Kanzlerin
Angela Merkel den Israelis
weit entgegengekommen: Berlin übernimmt nicht nur mit 135
Millionen Euro ein Drittel der Kosten, sondern stundet auch den
israelischen Anteil bis 2015" (Spiegel
v. 03.06.12)
"...Der
deutsche Literaturnobelpreisträger Günter
Grass hatte Anfang April mit dem israelkritischen Gedicht "Was gesagt
werden muss" für heftige Diskussionen gesorgt. Darin schrieb
er, Israel bedrohe als Atommacht den Weltfrieden und könne das
iranische Volk mit einem Erstschlag auslöschen. Israel
dürfe deshalb keine deutschen U-Boote mehr erhalten. Israel
verbot Grass wegen seiner Äußerungen
die Einreise." SZ v. 03.06.12
Großzügiges
Geschenk der Bundesregierung in Zeiten “knapper
Kassen”
Israel hat jetzt das vierte in
deutschen Werften gebaute und
mit Atomraketen mit einer Reichweite von bis 1.500 km
bestückbare U-Boot der Klasse "Dolphin AIP" erhalten.
Es wurde im Hafen von Kiel auf den Namen "Tanin" (hebr. Alligator)
getauft. Israel zahlt dafür nur zwei Drittel des Preises, ein
Drittel geht zu Lasten des deutschen Steuerzahlers. Die ersten drei
U-Boote lieferte Deutschland 1998 und 2000 an Israel; laut israelischen
Presseberichten wurden die ersten beiden U-Boote von Deutschland
geschenkt. K.
Nebauer, Quelle: Palestina
Libre v. 04.05.12
Siehe
auch: Ehud
Barak zum Waffeneinkauf in Berlin – Netanjahu dankt Merkel
|
Eine
Brücke für Bethlehem.
Es
ist ein trauriger Geburtstag, der in Bethlehem am ersten
März gefeiert wird. Vor sieben Jahren wurde hier die
Mauer
errichtet. Für
die Schwestern des „Baby Hospital", die morgens ihren
Rosenkranz beteten, war es die Einweihung eines Gefängnisses.
Daran
wollte auf ihre Weise ‚Pax Christi' erinnern, die
Gesellschaft,
die
einen Gebetstag organisiert hat, um von Gott das Ende der
Feindschaften zu erbitten. Mehr dazu
Salam
Shalom Arbeitskreis
Palästina-Israel e.V. setzt sich für einen gerechten
Frieden für die Menschen im Nahen Osten ein.
|