Gerechtigkeit
ist der Weg zum
Frieden
Aktuelles
Das öffentliche
Schweigen über Palästina. Ein Protestschreiben an die
Medien
Shocking Clip: Israeli Checkpoint
Cruelty. Videos
Presserklärung von Richard
Falk, dem Sondergesandten des UN-Menschenrechtsrates für die Palästinensischen
Autonomiegebiete,
zur Menschenrechtslage in den besetzten Gebieten, abgegeben
in
Amman am 20.02.12
United
Nations Special Rapporteur on
the situation of human rights in the Palestinian territories occupied
since 1967.
Der
Hungerstreik eines Gefangenen eröffnet erneut die Debatte
über die
israelische Militärjustiz.
Sechzig Tage Hungerstreik des
Palästinensers Khader Adnan, der von den
Israelis ohne Anklage in Haft gehalten wird, haben die Debatte
über
die Anwendung der Militärjustiz und ihren Mangel an
Unparteilichkeit
wieder auf den Tisch gebracht. Mit dieser Justiz urteilt Israel
über
die Palästinenser in den besetzten Gebieten. Mehr
dazu
Der Oberste Gerichtshof Israels will Dienstag
(21.02.12) einen Blick in die Berufungsklage (Appellation) von
Khader Adnan werfen. Adnan müsste aber auf eine Sitzung, in
der über die Appellation entschieden
würde, noch warten, da sein Gesundheitszustand so
schlecht sei! Quelle:
the
International Middle East Media Center
Israelische
NGO meldet Anstieg der Festnahmen von Palästinensern ohne
Anklage
Die
israelische Menschenrechtsorganisation B'Tselem meldete
heute einen
"starken Anstieg" der Fälle von Palästinensern in
israelischer Administrativhaft, einer Rechtsform, die Inhaftierungen
ohne Anklagepunkte und auf Grund geheimer Beweise erlaubt. Mehr
dazu
UNO:
Israel nimmt
willkürlich Palästinenser gefangen und misshandelt sie
Agencia EFE
Israel hält mehr als 300
Palästinenser willkürlich gefangen; wie der
Sonderberichterstatter
der Vereinten Nationen über die Menschenrechstslage in den
Besetzten
Gebieten, Richard Falk, heute berichtete, sind sie in den
Gefängnissen wiederholt Opfer verschiedener Misshandlungen.
"Die israelische
Regierung nennt das "Administrativhaft", ehrlicher ist es,
es Haft ohne Anklage oder direkt willkürliche Haft zu nennen",
stellte Falk in einem Komuniquee fest. Er sagte weiter: "Ich
wurde aus glaubwürdigen Quellen informiert, dass es etwa 300
Palästinenser ohne Anklage in israelischen
Gefängnissen gibt. Ich
habe um Informationen über jede einzelne dieser Personen
gebeten und
will jeden Fall verfolgen. Ich werde das Thema bei der Sitzung des
Menschenrechrsrates im Juni 2012 behandeln."
In israelischen
Gefängnissen befinden sich schätzungsweise etwa 4.400
angeklagte
Palästinenser.
Falk betonte auch, mehrere
Experten in den Gefängnissen hätten ihn
darüber informiert, dass
angeklagte Palästinenser Opfer physischer, verbaler und
psychologischer Misshandlungen seien, kaum Zugang zu angemessener
medizinischer Behandlung haben, über ausgedehnte Perioden in
Isolationshaft gehalten werden, in überbelegten und
heruntergekommenen Zellen hausen und keine Besuche von
Familienangehörigen erhalten können.
"Ich bin bestürzt,
weil sich diese Anschuldigungen seit Jahren wiederholen und es
trotzdem diesbezüglich keine Reformen oder
Veränderungen gegeben
hat", sagte Falk und verlangte eine dringende Aktion (urgent
action). "Die internationale
Gemeinschaft müsste die dauernde Verletzung der Rechte der
palästinensischen Gefangenen mit höchster
Priorität behandeln",
stellte Falk fest. Aus
dem Spanischen übersetzt von K. Nebauer
Quelle: Palestina
Libre
(Richard Falk hat sich
kürzlich 10 Tage in den Besetzten Gebieten aufgehalten, um
sich über
die Menschenrechtslage zu informieren.) |
Shabak tortures and ill-treats
Palestinian detainees with impunity
Das Public
Committee against torture in Israel (PCATI)
hat ein Dokument über seine Bemühungen
veröffentlicht, dass die Israel Security
Agency (Shabak) Rechenschaft über ihre Folter- und
Misshandlungspraktiken an palästinensischen Gefangenen geben
muss. PCATI enthüllt, wie Israel strafrechtliche
Untersuchungen der 701 Klagen wegen Folter und Misshandlung umgeht.
Zwei kurze Zeugenaussagen auf Video. (Deutsch von K.
Nebauer)
Medico International, Pressemitteilung
v. 15.02.2012
Israel
will von Deutschland finanzierte humanitäre Projekte im
Westjordanland abreißen
Liebe Leser meiner Israel+Palästina Info,
aus gegebenem Anlass schicke ich Ihnen heute ausserhalb der
wöchentlichen Info eine Sonderinfo
bezüglich einer neuen Order der israelischen sogenannten
Zivilverwaltung, die Daoud Nassar
und seinen Weinbergshügel und das Zelt der Völker
betrifft. Nachdem Ende Mai 2010 nach einem “Besuch”
der israelischen Zivilverwaltung in den palästinensischen
Gebieten der Abriss von neun Gebäudeteilen (Strukturen) auf
dem Hügel befohlen wurde und seitdem beim israelischen
Hochgericht anhängig ist, gab es diese Woche drei sogenannte “Nicht-Kultivierungs-Order”.
Diese bedeuten: das Land darf nicht mehr bearbeitet werden, weil es
israelisches Staatsland ist. Alle weiteren Infos finden Sie in meiner
Aufstellung in der Anlage.
Ich werde Sie umgehend informieren, wenn neue
Fakten oder Handlungsbedarf sich ergeben sollten.
Mit
herzlichen Grüssen
|
|
Israel dreht
Palästinensern den Solarstrom ab
- Spiegel
Online v. 16.02.12 Mit
deutschem Geld wurden im Westjordanland Solarmodule errichtet, sie
versorgen viele Palästinenser mit Strom. Doch
plötzlich will Israel die Anlagen abreißen. Ein
Racheakt für Kritik der EU?
- Rupert
Neudeck, Grünhelme e.V. Es läuft etwas
fundamental falsch in Israel-Palästina. In der Gegend
südlich von Hebron hat eine deutsche Organisation, so gar mit
Geldern des Auswärtigen Amtes, einige Solaranlagen aufgebaut
und angeschlossen an die Solarpanels in einer Gegend, die keinen Strom
hat. Israels Regierung hat nur überall dorthin Leitungen und
Strom gebracht, wo in der Westbank die jüdischen Siedler leben.
Die
israelische Militärverwaltung hat den Befehl zum Abriss
einer Photovoltaikanlage in Emnaizel in
der Westbank/Palästina gegeben. Sie war
von Spanien finanziert worden,
um 300 Beduinen zu versorgen,
die von der Stromversorgung abgehängt waren. Spanien
verhandelt zur Zeit mit Israel, um den Abriss zu verhindern. Quelle:
Palestine Libre v. 14.10.11
Palästinensisches
Dorf darf keine Solarenergie nutzen
Weitere
willkürliche Maßnahmen:
|
Reporter
ohne Grenzen beschuldigten am Dienstag (14.02.12) die
israelische Armee,
Pressefotografen vorsätzlich anzugreifen.
Videos
Unknown chemicals sprayed in Palestinian cars
at checkpoints
Kommen
an israelischen Checkpoints verbotene Chemikalien zum Einsatz?
Protests
for hunger-striking prisoner attacked by Israeli troops; 16 injured
Der
33-j. Khader Adnan wird seit 17. Dezember als
politischer Gefangener ohne Anklage in Haft gehalten, er befindet sich
seither, jetzt im 56. Tag in Hungerstreik. Gestern
abend versammelte sich eine Gruppe Palästinenser vor
dem Gefängnis in Ofer/Westjordanland zu einer
Protestveranstaltung. Israelische Soldaten feuerten mit Gummi
ummantelten Stahlkugeln und Tränengas in die Menge. Es gab 16
Verletzte. Adnans Frau durfte ihn vergangene Woche zum ersten
Mal seit seiner Festnahme im Safad Hospital besuchen.
Sie berichtete, dass sich Adnan während der ganzen Haft nicht
duschen oder waschen durfte. Er erhielt zwangsweise
Füsssigkeit und Kalium-Tabletten. Als er einen Arzt um Wasser
bat, habe sich dieser über ihn lustig gemacht und ihm
gesagt, er solle doch auch aufhören, Wasser zu trinken!
(Deutsch
von K. Nebauer) |
Welcome
to Palestine 2012
Bienvenidos
a Palestina
Mission
Willkommen in Palästina 2012. Beginn der Mission Willkommen in
Palästina 2012 in Spanien.
Mit
der Mission "Willkommen in Palästina 2012" denunzieren wir
die israelische Politik der Isolierung Palästinas und
reklamieren
das Recht auf Transit über den Flughafen von Tel Aviv, um ohne
Hindernisse direkt ins Westjordanland weiter zu reisen. Dort erwartet
man uns zur Teilnahme an einem kollektiven Projekt über das
Recht
auf Bildung der Buben und Mädchen von Palästina. Die
meisten
Menschen wissen, dass es eine illegale und unmenschliche Blockade des
Gazastreifens gibt, viele wissen aber nicht, dass Israel eine
Blockade über ganz Palästina aufrecht hält.
Eine illegale
Blockade, die aber von den Regierungen und Institutionen der
"internationalen Gemeinschaft" zugelassen wird. >>> |
| Ein
Dokumentarfilm erzählt von der Plünderung
palästinensischer
Bibliotheken 1948. Tausende
Bücher aus palästinensischen Häusern, die
während der Nakba
(1948) ausgeraubt wurden, befinden sich heute in der
Nationalbibliothek Israels, zu der viele ihrer Eigentümer
keinen
Zugang haben, wie ein Dokumentarfilm berichtet, der im April gezeigt
werden wird. "Der Große Bücherraub aus
Palästina" ist
der letzte Film des israelischen Regisseurs Benny Brunner, mit dem er
die Plünderung der privaten arabischen Bibliotheken
während der
"Nakba" ans Licht bringen wird. (Mit "Nakba",
"Katastrophe", bezeichnen die Araber Exil und Enteignung
der Palästinenser in der Gründungsphase des
israelischen Staates
1948). Zum vollständigen Bericht
|
Haaretz
v. 05.02.12 Israelis should be afraid of
their leaders, not Iran.
Israel
sollte sich vor seinen Führern fürchten, nicht vor
dem Iran. Viel zu lange wird Israel jetzt schon von Helden
angeführt, die nicht zögern, das Land in ein neues
gefährliches Abenteuer zu führen. Wir müssen
ihnen jetzt laut und deutlich sagen: wir haben ANGST!
Haaretz
v. 23.01.12 Israel's legal 'abuse' of Arab
minority is undemocratic
Israels
rechtsgültiger „Missbrauch“ der arabischen
Minderheit ist
undemokratisch. >>>
Haaretz v. 29.01.12 Israel is using Iran to sidestep
Mideast peace talks Israel benützt den
Iran, um Nahost-Friedensgesprächen auszuweichen.
Es ist schwer zu
verstehen, wie eine Gesellschaft, die die soziale Ungerechtigkeit so
eindrücklich auf die Agenda gebracht hat, ein Opfer der
kriminellen Masche unserer nationalistisch-religiösen
Führer und der unverantwortlichen, hilflosen
Opposition geworden ist. (Deutsch: K. Nebauer)
George Orwell meets Mel Brooks in detention
of international activist Die
anhaltende Unterdrückung von internationalen Aktivisten am
Donnerstagabend in Hebron wurde lächerlich.
>>>
Am 1. März 2012 findet
zugunsten der Sommerlager der UNRWA ein Marathon in Gaza
statt - die Länge des Gazastreifens mit 42
km Länge entspricht entspricht der Länge eines
Marathons.
Video
|
Generaldelegierter Abdel-Shafi:
Israel muss Verpflichtungen erfüllen.
Salah Abdel-Shafi im Gespräch mit Jan-Christoph
Kitzler. Deutschlandradio
Minderjähriger
erlag nach drei Jahren Verletzungen, die er durch israelische
Phosphorbomben erlitten hatte.
Auf dem Hintergrund der israelischen Kriegsvorbereitungen für
eine nach israelischen Angaben neue, heftigere und ausgeweitete
Offensive gegen den Gazastreifen: Ein 16-jähriger
ist jetzt an den Verletzungen, die er während der
Gazaoffensive des israelischen Militärs vor drei
Jahren durch Phosphorbomben erlitten hat, verstorben.
Child Dies Of Wounds Suffered
Three years Ago
Die
Hölle, in der die palästinensischen Frauen leben
Während
die internationale Gemeinschaft darüber debattiert, ob die
Palästinenser ihren eigenen Staat haben können, sind
die Frauen
Leiden und Aggressionen ausgesetzt, die zu depressiven
Zuständen
führen. >>>
|
Israel
zerstört ein palästinensisches soziales Zentrum, das
mit spanischer
Hilfe gebaut worden war.
In
scandalous new campaign video, Obama takes Israel pandering to
dangerous levels. Ein skandalöses Video:
Obama leistet Israel (bei seiner Politik) in gefährlichem
Ausmaß Vorschub
International
Middle East Media Center v. 21.01.12 26 Elected Legislators Currently
Imprisoned By Israel 26 gewählte
palästinensische Parlamentsabgeordnete zur Zeit in
israelischer Haft.
EU Calls on Israel to Release Pre-Oslo
Prisoners Die EU ruft Israel auf, die
Palästinenser frei zu lassen, die seit der Zeit vor den
Osloverträgen inhaftiert sind.
Zahl der Siedler wesentlich
höher als bisher angenommen
722.000 Siedler in den
besetzten palästinensischen Gebieten Ignacio
Alvarez-Ossorio
Das
Portal Israel HaYom berichtete gestern, 15.01.12, dass es im
Westjordanland, in
Ostjerusalem und auf den Golan-Höhen 722.000 israelische
Siedler
gibt. Mit der Bekanntgabe dieser Zahl sind alle bisherigen
Schätzungen von etwa 550.000 Siedlern, die illegal in den
besetzten
Gebieten leben, hinfällig. Die
vom israelischen Innenministerium erarbeitete statistische Erhebung
beziffert den Anstieg der Zahl der Siedler im Westjordanland
während
des Jahres 2011 mit 4,3% (14.702 Personen). Insgesamt leben im
Westjordanland und dem Rest von Ostjerusalem, wo sich ein guter Teil
der israelischen Siedlungsaktivitäten konzentriert, 342.414
Siedler.
Die Erhebung spricht auch das stärker Werden der
ultraorthodoxen
Juden an, indem sie angibt, dass 60.000 dieser im Westjordanland
lebenden Siedler in Hesder Yeshivas studieren (die religiöse
Studien
mit dem Militärdienst kombinieren) und Ulpanot
(religiöse Studien
für Frauen).
Der
israelische Abgeordnete Yaakov Katz von der ultrarechten Partei
Nationale Union rechtfertigte diesen Anstieg einmal mehr mit dem
Hinweis auf das falsche Argument des "natürlichen Wachstums",
nach welchem die Siedlungen nur erweitert würden, um den
Bedarf der
ursprünglichen Bewohner zu befriedigen. Unter diesem Vorwand
haben
die israelischen Regierungen die Zahl der Siedler verdreifacht, von
200.000 im Jahr 1991 (als der sogen. Osloprozess gestartet wurde) bis
zu den aktuell 700.000. Außerdem bemerkte Katz, dass "wir in
einem Jahr, mehr oder weniger, die Resultate der Ausweitung des
Siedlungsbaus sehen werden. Wir beten, dass mit Gottes Hilfe die
Bevölkerung der Pioniere in Judäa und Samaria
(jüdische
Bezeichnung für das Westjordanland, Übers.), die die
Ziegel und der
Mörtel der Nation sind, weiter blühen und zum
Anwachsen der
Bevölkerung Israels zum Guten beitragen wird." Aus
dem Spanischen übersetzt von K. Nebauer
Quelle:
Próximo Oriente v. 16.01.12
|
Präsident
Abbas wird Felicia Langer mit dem palästinensischen Orden
für
besondere Verdienste ehren
Im
Rahmen seines Besuches am Dienstag, 17.01.12, in Berlin wird
Präsident Abbas
die Rechtsanwältin Felicia Langer mit dem
palästinensischen Orden
für besondere Verdienste ehren. Langer war die erste
israelische
Rechtsanwältin, die palästinensische Gefangene vor
israelischen
Gerichten verteidigte, und sie tritt seit Jahrzehnten für die
Rechte
des palästinensischen Volkes sowie für einen
gerechten Frieden
zwischen Palästinensern und Israelis ein. Mehr
dazu
Fanny-Michaela Reisin: Ich hatte gestern die
Ehre und Freude an der Dekorierung von Felicia Langer mit dem
„Orden
für besondere Verdienste“ Palästinas durch
den amitierenden
Präsidenten Mahmoud Abbas teilzunehmen. Vollständiger Bericht
Der Freitag v. 16.01.12: Die
Würdigung der Felicia Langer
Tagblatt.de v. 18.01.12: ... Auch in ihrer gestrigen
Dankesrede anlässlich der Ordensverleihung wiederholte sie
gegenüber Israel den Vorwurf der
„Apartheid“-Politik... vollständiger Bericht
|
Die Presse v. 12.01.12: Israel
untersagt Zusammenführung palästinensischer Familien
Wieder mal Absage an eine Ausstellung über
Lebensrealität in Palästina:
Die
Casa Elizalde in Barcelona zensuriert Ausstellung über die
palästinensische Frau
Sperrung
der einzigen
Straße, die für palästinensische Kinder im
Westjordanland zur
Schule führt
Ramallah, 10.01.12
Wie das palästinensische
Unterrichtsministerium gestern in einer Presseerklärung
bekannt gab,
sperrten die israelischen Behörden die einzige Strasse, die
zur
Volksschule von Khan al-Ahmar, "Autoreifen-Schule" genannt,
nordöstlich von Jerusalem führt. Die israelischen
Behörden
informierten die Bewohner der Gegend, Beduinen, von der Sperrung der
Schule, stellten Zementblöcke auf und errichteten einen mehr
als
1,50m hohen Zaun (Wall), um zu verhindern, dass die Schüler
oder
Fahrzeuge zur Schule gelangen, hieß es in der
Erklärung.
Es (das Ministerium)
verurteilte die Schließung und sagte, sie gehöre zu
den
kontinuierlichen Angriffen auf die Schule, wozu
Überfälle auf die
Schule, Vandalismus und die Ankündigung von Abriss und
Räumung
gehören, was die etwa hundert palästinensischen
Kinder in Angst und
Schrecken versetzt.
Die Bewohner errichteten
die Schule aus alten Autoreifen, damit die Kinder unterrichtet werden
könnten, nachdem Israel sich weigerte, die Errichtung einer
regulären Schule zu genehmigen.
Das Ministerium bat die
internationalen Organisationen, den inhumanen israelischen Praktiken
gegen das palästinensische Bildungssystem Einhalt zu gebieten,
um
das Recht der Schüler auf eine sichere Bildung zu garantieren.
Aus
dem Spanischen übersetzt von K. Nebauer
Quelle:
Agencia Internacional de Noticias
Campaign to save a West Bank school from
demolition
Kampagne
der UNRWA
zur Rettung der "Autoreifen-Schule" von Khan al-Ahmar vor der unmittelbar
drohenden Zerstörung
Der
Flughafen von
Barcelona macht bei der Kampagne Hilfe für die
Flüchtlingskinder
von Gaza mit Agencia Europa
Press/Spanisches Komitee der UNRWA
Der
Flughafen von Barcelona hat heute, Freitag, in einem Komuniquee
mitgeteilt, dass er bei der Kampagne "La cadena de ayuda
humanitaria" (Kette der humanitären Hilfe) zur Hilfe
für die
Flüchtlingskinder von Gaza mitarbeitet.
Vom 5.
Januar bis Juni hat (der Flughafen) El Prat zwei Sammelbüchsen
in
den Abflugszonen der Terminals aufgestellt, damit die
Fluggäste
ihren finanziellen Beitrag leisten können. Die
Kampagne, die vom Büro der Vereinten Nationen für die
Flüchtlinge
im Nahen Osten (UNRWA) ins Leben gerufen wurde, hat zum Ziel,
Gesundheit, Ernährung und Bildung der Kinder im Gazastreifen
zu
verbessern.
Was
ist die Ketten der humanitären Hilfe für die Kinder
von Gaza?
Die
Kette der humanitären Hilfe für die Kinder von Gaza
ist eine
Fundraising-Kampagne mit dem Aufbau einer virtuellen Menschenkette
für humanitäre Hilfe.
Durch
die Spende eines kleinen Geldbetrages trägt jedes Mitglied der
Kette
die humanitäre Hilfe weiter. Mit dem einzigen Ziel,
Gesundheit,
Bildung und Ernährung tausender Kinder im Gazastreifen zu
verbessern.
Protagonisten
der Hilfe
Dazu
wird jede Person, die sich der Hilfskette anschließt, ein
aktives
Sprachrohr, das den Lebensalltag der palästinensischen Kinder
weiter
bekannt macht.
Die
Kette der humanitären Hilfe ist von Madrid ausgegangen, es
kommt
aber Hilfe bis aus Ländern von Lateinamerika hier an, die sich
der
Kette anschließen, bis diese ihr Ziel erreicht: Gaza. Glied
um Glied
(Person um Person sowie die Hilfe von Institutionen) wird die Kette
die etwa 6.000 km der Reise abdecken. Aus
dem Spanischen übersetzt von K. Nebauer
Quelle:
Palestina Libre
|
URGENT ACTION: Save the Khan al Ahmar School!
|
Palestinian Women and Children Defy Israeli
Laws and Visit Jerusalem
Mit Unterstützung durch
israelischen Fraue fuhren einige Dutzend Palästinenserinnen
aus
mehreren Dörfern und Städten der besetzten
palästinensischen Westbank nach Jerusalem. Für eine
Mehrheit
der Palästinenser in der Westbank sind Israel und Jerusalem
verbotene Zonen, die ohne schwer zu erhaltende Sondergenehmigungen
nicht zugänglich sind. Seit eineinhalb Jahren werden diese
Grenzüberschreitungen gegen die Apartheidpolitik Israels von
israelischen und palästinensischen Frauen organisiert. Am 17.
Dezember 2011 trafen sich junge Mütter aus Tel Aviv und Jaffa
mit
Palästinenserinnen und Kindern in einem Park in Jerusalem; die
etwa 80 Teilnehmerinnen hatten Spiele, Aktivitäten und ein
leckeres palästinensisches Picknick organisiert; Frauen aus
Beit
Ommar nehmen an dieser Herausforderung der Besatzung aktiv teil; eine
der Organisatorinnen erklärt: „Unser Leben ist
schwer. Wir
und unsere Kinder brauchen eine Pause; es ist eine Chance, sich frei
und glücklich zu fühlen. Wie die israelischen Frauen
wollen
wir eine politische Stellungnahme gegen die Besetzung von
Palästina geben.“
Die Gruppe beschrieb die politischen Implikationen der Aktionen:
“Wir bekennen hiermit öffentlich, dass wir die
Gesetze und Befehle zur Begrenzung der Bewegungsfreiheit der
Zivilbevölkerung in der Westbank jetzt und in der Zukunft
brechen werden. Wir stellen die Weisheit, Moralität und
Legalität dieser Verordnungen in Frage. Wir gehen den Pfad des
zivilen Ungehorsams gegen ein willkürliches System, das in den
vergangenen 44 Jahren Millionen Menschen ihrer Menschen- und
Bürgerrechte beraubt und sie unter ein militärisches
Regime gestellt hat, und hinter Wände, Barrieren und
Checkpunkte.“ Pater
Rainer |
Undercover
Forces Kidnap A 6-Year-Old Child In Jerusalem
Israelische
Geheimpolizei nahm bei der Jagd auf ein Paar Jugendliche und Kinder in
El-Esawiyyah/Ostjerusalem den 6-jährigen Mohammad Ali Dirbas
fest und ließ ihn erst nach vier Stunden frei und von seinem
Großvater abholen. Das Kind war vier Stunden lang
verhört worden und sollte Namen von
Kindern oder Jugendlichen angeben, die Steine geworfen hätten. |
Drei
Jahre nach dem Krieg "Gegossenes Blei" gegen Gaza:
Manche
Wunden heilen nie.
 Die
drei-jährige Farah (Foto)
hat wie durch ein Wunder die schweren Brandwunden durch
weißen Phosphor im Krieg Israels gegen den Gazastreifen vor 3
Jahren überlebt. Sie wurde in Ägypten
behandelt. Ihre Mutter ließ sich nicht behandeln und starb an
Infektionen der Brandwunden drei Monate nach dem Krieg. Farah
wächst bei ihrer Großmutter auf.
Der
spanische Journalist Alberto Arce, der sich damals mit Vittorio Arigoni
und fünf anderen Kollegen in Gaza
aufhielt und in dem Video zu sehen ist, erinnert
heute an das
Massaker an Zivilisten in Gaza!
|
Der
Chef der
Israelischen Armee sieht eine neue Offensive gegen Gaza voraus
Agencia
EFE
Der
Chef des israelischen Generalstabs, Benny Gantz,
glaubt, dass die Operation "Gegossenes Blei", die vor genau
drei Jahren gegen den Gazastreifen begonnen wurde, um die
Raketenangriffe auf Israel zu stoppen, gute Resultate gebracht habe,
dass sie aber in der Zukunft wiederholt werden müsse.
In
einem Interwiev mit dem Militärrundfunk wies Gantz
darauf hin, dass die Operation, bei der 1.400 Palästinenser
starben
und 11.000 Wohnungen zerstört oder beschädigt wurden,
"eine
exzellente Operation war, die für Israel eine Abschreckung der
Hamas
gebracht habe", berichtet heute die Tagesezitung "Haaretz".
Auch wenn sich alle paar Wochen beide Seiten aneinander
geraten und sich Spannung für einige Tage erhöht,
seien seit diesem
Angriff von den Milizen aus Gaza weniger Raketen auf israelisches
Gebiet geworfen worden.
Diese
Scharmützel und der daraus folgende Eindruck in
Israel, die Armee müsse die "Abschreckung", die mit dem
"Gegossenen Blei" erreicht wurde, erneuern, haben in der Regierung und
darüber hinaus die Stimmen
vermehrt, die eine neue und diesmal noch härtere Invasion in
den
Gazastreifens fordern.
"Ich rate der Hamas nicht, unsere Stärke erproben
zu wollen", sagte er, bevor er darauf hinwies, dass Israel keine
andere Wahl habe, als früher oder später eine neue,
umfangreiche
Offensive gegen den Gazastreifen durchzuführen, die "schnell
und schmerzhaft" sein müsse.
Was den Zeitpunkt der Operation betrifft, beschränkte
sich Gantz darauf zu sagen, man werde zur Tat schreiten, "wenn
die geeigneten Bedingungen gegeben seien". Aus
dem Spanischen übersetzt von K. Nebauer
Quelle: Palestina Libre |
Zunehmende
Gewalt jüdischer Siedler gegen Palästinenser (siehe Fotostrecke)
Israelische
Bulldozer
ebnen landwirtschaftliche Flächen von Qalqilia
ein
Israelische
Bulldozer
haben in Begleitung israelischer Soldaten am Sonntag
palästinensischen Boden bei Qalqilia eingeebnet, wie Zeugen
berichten. Die Maschinen fällten die Bäume und
ebneten Land ein,
das Bauern von Azzun Atma bei Qalqilia gehört, berichten die
Einwohner.Der dortige Bauer Ibrahim
Abdullah sagte gegenüber Ma'an, dass das Gebiet
verwüstet wurde, um
"die Sicherheit der Siedlungen zu garantieren, die (bzw. das
Land, auf denen die Siedlungen errichtet sind, A.d.Ü.) sie
ursprünglich von den Palästinensern konfisziert
haben".
Ein
israelischer
Militärsprecher sagte, er sei mit dem Vorfall nicht vertraut,
die
israelische Stadtverwaltung konnte für Kommentare nicht
kontaktiert
werden. Azzun Atma liegt zwischen
den israelischen Siedlungen Oranit und Shaare' Tiqwa. Die
(palästinensischen) Einwohner (des Ortes) fürchten,
die
israelischen Behörden könnten zum Schutz der
Siedlungen eine Zone
der Exklusion auf den fruchtbarsten Böden des Dorfes
einrichten (die
Palästinenser nicht mehr betreten dürfen,
Ü.).
Das eigentliche Zweck der
Verwüstung ist die Ausweitung der Siedlungen auf Kosten
palästinensischer Bauern, bemerkte Abdullah. Aus
dem Spanischen übersetzt von K. Nebauer
Quelle:
Palestina
libre //// Qalqilya
town is surrounded on all sides by the Barrier
- Palestina
libre v. 21.10.11
"Einen
Olivenbaum verbrennen ist wie das Bankkontos eines Bauern verbrennen".
Oxfam
beziffert die Verluste, die den palästinensischen Bauern von
den
israelischen Siedlern für die diesjährige Ernte
zugefügt worden
sind, auf 363.000 €. Weiter
lesen
97% of cases are closed without
indictments
91%
der Ermittlungen in Fällen von Angriffen von zivilen Siedlern
auf Palästinenser und ihr Eigentum sind dokumentiert
bzw. archiviert, ohne dass es zu einem Gerichtsverfahren gekommen
wäre.
Laut
der israelischen NGO "Yesh Din" ("Es gibt eine Gerechtigkeit") wurden
die meisten der betreffenden Akten geschlossen, weil
Verdächtige nicht kollaborierten, unbekannt waren und
Beweise nicht gesammelt wurden. Die von Yesh Din zusammengetragenen
Daten basieren auf einer Untersuchung von 760 Fällen, in denen
die israelische Polizei im Westjordanland in Reaktion auf Klagen
palästinensischer Einwohner wegen Delikten ziviler Siedler
gegen sie bzw. ihr Eigentum manipuliert hatte. Nur in kaum 7,5% der
Fälle kam es zur Klageerhebung gegen die Aggressoren.
Der Leiter
von Yesh Din, Haim Erlich, gibt in dem Bericht an, dass "die Daten ein
klarer Beweis dafür sind, dass das Westjordanland ein
gesetzloses Territorium ist", und beschuldigt die verantwortlichen
israleischen Behörden der "dauernden Nachlässigkeit"
und der "Animierung zu Straftaten".
Ma´an News Agency v. 18.12.11
Settlers attack bus of carol singers near Nablus Der Bus,
mit dem der Chor des Bible College in Bethlehem auf der
Heimfahrt vom Weihnachtslieder-Singen war, ist von jüdischen
Siedlern angegriffen worden. Netanyahu hat es abgelehnt,
gewalttätige jüdische Siedler als Terroristen
einzustufen. Dagegen werden die Abgeordneten in Kürze
über die Legalisierung von Siedler-Außenposten
beraten.
- SZ v. 15.12.11 "Nur ein toter Araber ist ein
guter Araber". Zunehmende Gewalt
jüdischer Siedler
- Spiegel Online v. 17.12.11
... Am Mittwoch allein
wurden fünf palästinensische Autos
angezündet, und Jugendliche bewarfen Palästinenser
mit Steinen. Im Westjordanland und in Jerusalem wurden Moscheen in
Brand gesteckt. Die Täter hinterließen Graffiti, in
denen sie den Anschlag als Vergeltung für die Räumung
von Siedlungen einordneten. ...
-
- Video:
Settlers Attack Israeli Activists and
Palestinian Farmers near Anatot
- Feuer,
Axt und Gift, um die Olivenhaine in der Westbank zu vernichten. Die
Olivenernte hat noch nicht begonnen und schon gibt es 139
Überfälle
von israelischen Siedlern auf Pflanzungen und 3.000
beschädigte
Bäume, wie die Autonomiebehörde meldet. 100.000
Menschen hängen
direkt von der Arbeit in diesem Sektor ab. Die Gewalt hat die
Produktion um bis zu 29% der Gesamtproduktion reduziert. Die
Kontrollen, die Beschränkungen hinsichtlich der Maschinen und
die
Mauer tragen noch dazu bei, den wichtigsten Sektor der Wirtschaft der
Westbank zu blockieren. Mehr dazu
|
Foreign Policy: Dr. Mustafa Barghouthi named
Top 100 Global Thinkers Dr. Mustafa Barghuti,
palästinensischer Politiker, Menschenrechtsaktivist und
Mitbegründer der Palestinian National
Initiative wurde vom Foreign Policy Magazine unter die 100 Top Thinkers
aufgenommen, weil er als Pionier einen alternativen Weg zu gewaltfreien
Taktiken angeregt hat, um die israelische Besatzung zu delegitimieren.
Gaza Refugees Demand UNRWA Rebuild Homes
72
Vertreter obdachloser Familien demonstrierten vor einem Büro
der UNRWA im Gazastreifen und verlangten, ihnen noch vor Einbruch der
Winterkälte Wohnungen zur Verfügung zu stellen. Vor
fünf Jahren hatte die UNRWA im Gazastreifen die Wohnungen von
171 Familien abreißen lassen, weil sie zum Wohnen
nicht mehr geeignet waren. Nachdem die Hamas an die Regierungsmacht
gekommen ist und Israel eine strikte Blockade über den
Gazastreifen verhängt hat, ist aber das Vohaben der
UNRWA, neue Wohnbauten zu errichten, ins Stocken geraten.
Israel erlaubt die Einfuhr von Baumaterial nicht. Etwa 75% der
UNRWA-Projekte warten auf ihre Genehmigung durch Israel.
|
Judaisation of the Negev has been ongoing
since the Nakba Die (zur
Zeit vehement betriebene) Vertreibung der Palästinenser aus
dem Negev und dessen Judaisierung, in erster Linie im Dienst des
Siedlungsbaus, ist die Fortsetzung der Vertreibung seit 1948.
Official: Israeli authorities order farmers
to stop work on land Israelische
Behörden stellten am 12.12.11 fünf
Palästinensischen Bauern Anordnungen zu, laut denen es ihnen
verboten ist, weiterhin ihr Land zu bewirtschaften, da es
"öffentliches (israelisches) Staatsland" sei. Alle
fünf haben Besitzurkunden. Sie haben 45 Tage Zeit, ihre
Angelegenheit vor ein israelisches Gericht zu bringen. |
Ein weiteres Atom-U-Boot an Israel
Friedensbewegung empört
Skandalöse
Waffenexporte hören nicht
auf. Rüstungsexport kostet Steuerzahler 135
Millionen Euro
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Israel army 'plans demolition of
Hebron schools'
Israelische
Behörden haben den Abriss der Volksschule von Khirbet
Susa bei Yatta inklusive der Gesundheitsstation der Schule und
dreier nahegelegener Gewächshäuser
sowie die Schließung der Volksschule von Zeif
südlich von Hebron angeordnet.
Israel
'demolishes wells, structures near Hebron'
Israelische
Bulldozer zerstörten westlich von Hebron drei Brunnen und
einen Teil eines Hauses und entwurzelten Olivenbäume.
Israelische Behörden ordneten Zerstörung einer
Solaranlage und von 5 km Wasserrohr an, das zum
Tränken von Schafen von einem Brunnen in die Wüste
südlich von Hebron läuft. |
Leider kein Einzelfall!
Eine palästinensische
Familie in Ostjerusalem erhielt von den israelischen Behörden
Befehl zum Auszug aus ihrer Wohnung. Falls sie nicht
freiwillig geht, würde sie mit Gewalt vertrieben.
Außerdem soll sie 1/2 Million Dollar an nicht bezahlter Miete
für ihre eigene Eigentumswohnung (!)
nachzahlen. Quelle: Palestina libre v. 25.11.11
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Hätten Sie es gewusst? Ein Drittel der
Flüchtlinge weltweit sind Palästinenser, aktuell etwa
4,8 Millionen. Israel anerkennt sie nicht als Flüchtlinge,
verweigert ihnen das Rückkehrrecht und hält ihr Land
weiterhin besetzt. Quelle: Palestina Libre v. 22.11.11
Israelischer
Gesundheitsdienst an Folter beteiligt
Fachpersonal des
israelischen Gesundheitsdienstes sind Komplizen bei
Misshandlungen von
palästinensischen Gefangenen, wie am Donnerstag zwei
israelische
Menschenrechtsgruppen angaben.
Das Allgemeine Komitee
gegen die Folter in Israel (PCATI) und
der israelische Zweig der
Ärzte für Menschenrechte konzentrieren sich in ihrem
Bericht auf
das Fachpersonal der Gesundheitsdienst, die Zeugen, beteiligt oder in
Kontakt mit Gefangenen waren, die vom Shin Beth, dem israelischen
Geheimdienst für innere Sicherheit, verhört wurden.
Ihr 61 Seiten langer
Bericht basiert auf Zeugenaussagen und Akten von mehr als 100
mutmaßlichen Opfern von Folter und Misshandlungen,
die PCATI seit
2007 konsultiert hat.
Der Sprecher dieser
Vereinigung erläuterte, dass alle Opfer "aus
Sicherheitsgründen" inhaftierte Palästinenser waren.
Nach den beiden NGOs ist
das Gesundheitspersonal durch sein Schweigen "oft passiv und aktiv
an Folter und Misshandlungen beteilgt".
Manche dokumentieren die
Verletzungen der Gefangenen nicht, informieren nicht über die
Misshandlungen und schicken die Gefangenen wieder zu den
Verhören,
sogar wenn sie festgestellt haben, dass sie verletzt sind.
Aus
dem Spanischen übersetzt von K. Nebauer
Quelle:
Palestina
libre v. 04.11.11
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Salam
Shalom Arbeitskreis
Palästina-Israel e.V. setzt sich für einen gerechten
Frieden für die Menschen im Nahen Osten ein.
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