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Leserbriefe an:

salamshalom.leserbriefe@googlemail.com

Logo von Salam Shalom  Arbeitskreis Palästina-Israel e.V.

Gerechtigkeit ist der Weg zum Frieden

Aktuelles
Das öffentliche Schweigen über Palästina. Ein Protestschreiben an die Medien

Beschwerde  
von Frau Lisa Badum, Mitarbeiterin des MdB Uwe Kekeritz (Fürth), über unsere Homepage und insbesondere über das Forum
Stellungnahme
von Salam Shalom Arbeitskreis Palästina/Israel zum Schreiben von Frau Lisa Badum, Mitarbeiterin des MdB Uwe Kekeritz (Fürth)

Anhänge zur Stellungnahme:
Wie einst in Südafrika
Seltene Einigkeit gegen Israel
Wie ein einsamer Komet am Himmel: Yeshayahu Leibowitz
Medico International
Menschenrechtsverletzungen durch israelische Behörden
Friedensprojekt bei Bethlehem erhält Landconfiscation order!
Umstrittenes Zitat von Ahmadinedschad
US-Raketenschutzschild. Die Achse der Verblendeten
M. Zuckermann, „Linker Antisemitismus“ im Visier
Auschwitz als machtpolitisches Kalkül
Söldner gegen die Zukunft
„Die einzige Demokratie im Nahen Osten“

Englisch Shocking Clip: Israeli Checkpoint Cruelty. Videos

Presserklärung  von Richard Falk, dem Sondergesandten des UN-Menschenrechtsrates für die Palästinensischen Autonomiegebiete,  zur Menschenrechtslage in den besetzten Gebieten, abgegeben in Amman am 20.02.12 
Englisch  United Nations Special Rapporteur on the situation of human rights in the Palestinian territories occupied since 1967.

Der Hungerstreik eines Gefangenen eröffnet erneut die Debatte über die israelische Militärjustiz.
Sechzig Tage Hungerstreik des Palästinensers Khader Adnan, der von den Israelis ohne Anklage in Haft gehalten wird, haben die Debatte über die Anwendung der Militärjustiz und ihren Mangel an Unparteilichkeit wieder auf den Tisch gebracht. Mit dieser Justiz urteilt Israel über die Palästinenser in den besetzten Gebieten. Mehr dazu

Der Oberste Gerichtshof Israels will  Dienstag (21.02.12) einen Blick in die Berufungsklage (Appellation) von Khader Adnan werfen. Adnan müsste aber auf eine Sitzung, in der über die Appellation entschieden würde, noch warten, da sein Gesundheitszustand so schlecht sei!  Quelle:  the International Middle East Media Center

Israelische NGO meldet Anstieg der Festnahmen von Palästinensern ohne Anklage

Die israelische Menschenrechtsorganisation B'Tselem meldete heute einen "starken Anstieg" der Fälle von Palästinensern in israelischer Administrativhaft, einer Rechtsform, die Inhaftierungen ohne Anklagepunkte und auf Grund geheimer Beweise erlaubt. Mehr dazu

UNO: Israel nimmt willkürlich Palästinenser gefangen und misshandelt sie Agencia EFE
Israel hält mehr als 300 Palästinenser willkürlich gefangen; wie der Sonderberichterstatter der Vereinten Nationen über die Menschenrechstslage in den Besetzten Gebieten, Richard Falk, heute berichtete, sind sie in den Gefängnissen wiederholt Opfer verschiedener Misshandlungen. "Die israelische Regierung nennt das "Administrativhaft", ehrlicher ist es, es Haft ohne Anklage oder direkt willkürliche Haft zu nennen", stellte Falk in einem Komuniquee fest. Er sagte weiter: "Ich wurde aus glaubwürdigen Quellen informiert, dass es etwa 300 Palästinenser ohne Anklage in israelischen Gefängnissen gibt. Ich habe um Informationen über jede einzelne dieser Personen gebeten und will jeden Fall verfolgen. Ich werde das Thema bei der Sitzung des Menschenrechrsrates im Juni 2012 behandeln."

In israelischen Gefängnissen befinden sich schätzungsweise etwa 4.400 angeklagte Palästinenser. Falk betonte auch, mehrere Experten in den Gefängnissen hätten ihn darüber informiert, dass angeklagte Palästinenser Opfer physischer, verbaler und psychologischer Misshandlungen seien, kaum Zugang zu angemessener medizinischer Behandlung haben, über ausgedehnte Perioden in Isolationshaft gehalten werden, in überbelegten und heruntergekommenen Zellen hausen und keine Besuche von Familienangehörigen erhalten können.

"Ich bin bestürzt, weil sich diese Anschuldigungen seit Jahren wiederholen und es trotzdem diesbezüglich keine Reformen oder Veränderungen gegeben hat", sagte Falk und verlangte eine dringende Aktion (urgent action). "Die internationale Gemeinschaft müsste die dauernde Verletzung der Rechte der palästinensischen Gefangenen mit höchster Priorität behandeln", stellte Falk fest. Aus dem Spanischen übersetzt von K. Nebauer
Quelle: Palestina Libre
(Richard Falk hat sich kürzlich 10 Tage in den Besetzten Gebieten aufgehalten, um sich über die Menschenrechtslage zu informieren.)

Englisch  Shabak tortures and ill-treats Palestinian detainees with impunity
Das Public Committee against torture in Israel (PCATI) hat ein Dokument über seine Bemühungen veröffentlicht, dass die Israel Security Agency (Shabak) Rechenschaft über ihre Folter- und Misshandlungspraktiken an palästinensischen Gefangenen geben muss. PCATI enthüllt, wie Israel strafrechtliche Untersuchungen der 701 Klagen wegen Folter und Misshandlung umgeht. Zwei kurze Zeugenaussagen auf Video. (Deutsch von K. Nebauer)

Medico International,  Pressemitteilung v. 15.02.2012
Israel will von Deutschland finanzierte humanitäre Projekte im Westjordanland abreißen


Liebe Leser meiner Israel+Palästina Info,
aus gegebenem Anlass schicke ich Ihnen heute ausserhalb der wöchentlichen Info eine Sonderinfo bezüglich einer neuen Order der israelischen sogenannten Zivilverwaltung, die Daoud Nassar und seinen Weinbergshügel und das Zelt der Völker betrifft. Nachdem Ende Mai 2010 nach einem “Besuch” der israelischen Zivilverwaltung in den palästinensischen Gebieten der Abriss von neun Gebäudeteilen (Strukturen) auf dem Hügel befohlen wurde und seitdem beim israelischen Hochgericht anhängig ist, gab es diese Woche drei sogenannte “Nicht-Kultivierungs-Order”. Diese bedeuten: das Land darf nicht mehr bearbeitet werden, weil es israelisches Staatsland ist. Alle weiteren Infos finden Sie in meiner Aufstellung in der Anlage.
Ich werde Sie umgehend informieren, wenn neue Fakten oder Handlungsbedarf sich ergeben sollten.
Mit herzlichen Grüssen

Israel dreht Palästinensern den Solarstrom ab
  • Spiegel Online v. 16.02.12   Mit deutschem Geld wurden im Westjordanland Solarmodule errichtet, sie versorgen viele Palästinenser mit Strom. Doch plötzlich will Israel die Anlagen abreißen. Ein Racheakt für Kritik der EU?
  • Rupert Neudeck, Grünhelme e.V. Es läuft etwas fundamental falsch in Israel-Palästina. In der Gegend südlich von Hebron hat eine deutsche Organisation, so gar mit Geldern des Auswärtigen Amtes, einige Solaranlagen aufgebaut und angeschlossen an die Solarpanels in einer Gegend, die keinen Strom hat. Israels Regierung hat nur überall dorthin Leitungen und Strom gebracht, wo in der Westbank die jüdischen Siedler leben.
AnlageDie israelische Militärverwaltung hat den Befehl zum Abriss einer Photovoltaikanlage in Emnaizel in der Westbank/Palästina  gegeben. Sie war von Spanien finanziert worden, um 300 Beduinen zu versorgen, die von der Stromversorgung abgehängt waren. Spanien verhandelt zur Zeit mit Israel, um den Abriss zu verhindern.  Quelle: Palestine Libre v. 14.10.11

Englisch  Palästinensisches Dorf darf keine Solarenergie nutzen

Weitere willkürliche Maßnahmen: 

Reporter ohne Grenzen beschuldigten am Dienstag (14.02.12)  die israelische Armee, Pressefotografen vorsätzlich anzugreifen.

Videos

Englisch Haaretz  v.  12.02.12  Israel's Mossad still using foreign passports in undercover operations
Israels Geheimdienst Mossad benützt für Undercover-Aktionen nach wie vor ausländische Pässe, in diesem Fall von zwei jungen Juden aus dem Ausland, die ihren Wehrdienst in Israel ableisten.

Unknown chemicals sprayed in Palestinian cars at checkpoints
Kommen an israelischen Checkpoints verbotene Chemikalien zum Einsatz?

Englisch Protests for hunger-striking prisoner attacked by Israeli troops; 16 injured
Der 33-j. Khader Adnan wird seit 17. Dezember als politischer Gefangener ohne Anklage in Haft gehalten, er befindet sich seither, jetzt im 56. Tag in Hungerstreik. Gestern abend versammelte sich eine Gruppe Palästinenser vor dem Gefängnis in Ofer/Westjordanland zu einer Protestveranstaltung. Israelische Soldaten feuerten mit Gummi ummantelten Stahlkugeln und Tränengas in die Menge. Es gab 16 Verletzte. Adnans Frau durfte ihn vergangene Woche zum ersten Mal seit seiner Festnahme im Safad Hospital besuchen. Sie berichtete, dass sich Adnan während der ganzen Haft nicht duschen oder waschen durfte. Er erhielt zwangsweise Füsssigkeit und Kalium-Tabletten. Als er einen Arzt um Wasser bat, habe sich dieser über ihn lustig gemacht und ihm gesagt, er solle doch auch aufhören, Wasser zu trinken! (Deutsch von K. Nebauer)

Welcome to Palestine 2012
Bienvenidos a Palestina
Mission Willkommen in Palästina 2012. Beginn der Mission Willkommen in Palästina 2012 in Spanien.
Mit der Mission "Willkommen in Palästina 2012" denunzieren wir die israelische Politik der Isolierung Palästinas und reklamieren das Recht auf Transit über den Flughafen von Tel Aviv, um ohne Hindernisse direkt ins Westjordanland weiter zu reisen. Dort erwartet man uns zur Teilnahme an einem kollektiven Projekt über das Recht auf Bildung der Buben und Mädchen von Palästina. Die meisten Menschen wissen, dass es eine illegale und unmenschliche Blockade des Gazastreifens gibt, viele wissen aber nicht, dass Israel eine Blockade über ganz Palästina aufrecht hält. Eine illegale Blockade, die aber von den Regierungen und Institutionen der "internationalen Gemeinschaft" zugelassen wird. >>>

Ein Dokumentarfilm erzählt von der Plünderung palästinensischer Bibliotheken 1948. Tausende Bücher aus palästinensischen Häusern, die während der Nakba (1948) ausgeraubt wurden, befinden sich heute in der Nationalbibliothek Israels, zu der viele ihrer Eigentümer keinen Zugang haben, wie ein Dokumentarfilm berichtet, der im April gezeigt werden wird. "Der Große Bücherraub aus Palästina" ist der letzte Film des israelischen Regisseurs Benny Brunner, mit dem er die Plünderung der privaten arabischen Bibliotheken während der "Nakba" ans Licht bringen wird. (Mit "Nakba", "Katastrophe", bezeichnen die Araber Exil und Enteignung der Palästinenser in der Gründungsphase des israelischen Staates 1948).  Zum vollständigen Bericht

Haaretz v. 05.02.12  Israelis should be afraid of their leaders, not Iran.
Israel sollte sich vor seinen Führern fürchten, nicht vor dem Iran. Viel zu lange wird Israel jetzt schon von Helden angeführt, die nicht zögern, das Land in ein neues gefährliches Abenteuer zu führen. Wir müssen ihnen jetzt laut und deutlich sagen: wir haben ANGST!

Haaretz v. 23.01.12  Israel's legal 'abuse' of Arab minority is undemocratic   Israels rechtsgültiger „Missbrauch“ der arabischen Minderheit ist undemokratisch. >>>

Haaretz v. 29.01.12  Israel is using Iran to sidestep Mideast peace talks  Israel benützt den Iran, um Nahost-Friedensgesprächen auszuweichen.
Es ist schwer zu verstehen, wie eine Gesellschaft, die die soziale Ungerechtigkeit so eindrücklich auf die Agenda gebracht hat, ein Opfer der kriminellen Masche unserer nationalistisch-religiösen Führer und der unverantwortlichen, hilflosen Opposition geworden ist. (Deutsch: K. Nebauer)

George Orwell meets Mel Brooks in detention of international activist   Die anhaltende Unterdrückung von internationalen Aktivisten am Donnerstagabend in Hebron wurde lächerlich.  >>>
Gaza Marathon

MarathonAm 1. März 2012 findet zugunsten der Sommerlager der UNRWA ein Marathon in Gaza statt - die Länge des Gazastreifens mit 42 km Länge entspricht entspricht der Länge eines Marathons.

Video


Generaldelegierter Abdel-Shafi: Israel muss Verpflichtungen erfüllen. Salah Abdel-Shafi im Gespräch mit Jan-Christoph Kitzler.  Deutschlandradio

OpferMinderjähriger erlag nach drei Jahren Verletzungen, die er durch israelische Phosphorbomben erlitten hatte.
Auf dem Hintergrund der israelischen Kriegsvorbereitungen für eine nach israelischen Angaben neue, heftigere und ausgeweitete Offensive gegen den Gazastreifen:  Ein 16-jähriger ist jetzt an den Verletzungen, die er während der Gazaoffensive des israelischen Militärs vor drei Jahren durch Phosphorbomben erlitten hat, verstorben.
Englisch Child Dies Of Wounds Suffered Three years Ago

Die Hölle, in der die palästinensischen Frauen leben
Während die internationale Gemeinschaft darüber debattiert, ob die Palästinenser ihren eigenen Staat haben können, sind die Frauen Leiden und Aggressionen ausgesetzt, die zu depressiven Zuständen führen. >>>

Israel zerstört ein palästinensisches soziales Zentrum, das mit spanischer Hilfe gebaut worden war.

Englisch  Settler leader: Democracy must be dismantled
"Ich will eine jüdische Diktatur".   S i e d l e r f ü h r e r  Ka t z ov e r  gibt nicht länger vor, die Demokratie zu unterstützen.
Bericht auf Deutsch

Englisch  In scandalous new campaign video, Obama takes Israel pandering to dangerous levels.  Ein skandalöses Video: Obama leistet Israel (bei seiner Politik) in gefährlichem Ausmaß Vorschub

Englisch  International Middle East Media Center v. 21.01.12  26 Elected Legislators Currently Imprisoned By Israel  26 gewählte palästinensische Parlamentsabgeordnete zur Zeit in israelischer Haft.

Englisch  EU Calls on Israel to Release Pre-Oslo Prisoners  Die EU ruft Israel auf, die Palästinenser frei zu lassen, die seit der Zeit vor den Osloverträgen inhaftiert sind.
Zahl der Siedler wesentlich höher als bisher angenommen
722.000 Siedler in den besetzten palästinensischen Gebieten  Ignacio Alvarez-Ossorio

Das Portal Israel HaYom berichtete gestern, 15.01.12, dass es im Westjordanland, in Ostjerusalem und auf den Golan-Höhen 722.000 israelische Siedler gibt. Mit der Bekanntgabe dieser Zahl sind alle bisherigen Schätzungen von etwa 550.000 Siedlern, die illegal in den besetzten Gebieten leben, hinfällig. Die vom israelischen Innenministerium erarbeitete statistische Erhebung beziffert den Anstieg der Zahl der Siedler im Westjordanland während des Jahres 2011 mit 4,3% (14.702 Personen). Insgesamt leben im Westjordanland und dem Rest von Ostjerusalem, wo sich ein guter Teil der israelischen Siedlungsaktivitäten konzentriert, 342.414 Siedler. Die Erhebung spricht auch das stärker Werden der ultraorthodoxen Juden an, indem sie angibt, dass 60.000 dieser im Westjordanland lebenden Siedler in Hesder Yeshivas studieren (die religiöse Studien mit dem Militärdienst kombinieren) und Ulpanot (religiöse Studien für Frauen).

Der israelische Abgeordnete Yaakov Katz von der ultrarechten Partei Nationale Union rechtfertigte diesen Anstieg einmal mehr mit dem Hinweis auf das falsche Argument des "natürlichen Wachstums", nach welchem die Siedlungen nur erweitert würden, um den Bedarf der ursprünglichen Bewohner zu befriedigen. Unter diesem Vorwand haben die israelischen Regierungen die Zahl der Siedler verdreifacht, von 200.000 im Jahr 1991 (als der sogen. Osloprozess gestartet wurde) bis zu den aktuell 700.000. Außerdem bemerkte Katz, dass "wir in einem Jahr, mehr oder weniger, die Resultate der Ausweitung des Siedlungsbaus sehen werden. Wir beten, dass mit Gottes Hilfe die Bevölkerung der Pioniere in Judäa und Samaria (jüdische Bezeichnung für das Westjordanland, Übers.), die die Ziegel und der Mörtel der Nation sind, weiter blühen und zum Anwachsen der Bevölkerung Israels zum Guten beitragen wird."  Aus dem Spanischen übersetzt von K. Nebauer
Quelle: Próximo Oriente v. 16.01.12 

Präsident Abbas wird Felicia Langer mit dem palästinensischen Orden für besondere Verdienste ehren
Im Rahmen seines Besuches am Dienstag, 17.01.12, in Berlin wird Präsident Abbas die Rechtsanwältin Felicia Langer mit dem palästinensischen Orden für besondere Verdienste ehren. Langer war die erste israelische Rechtsanwältin, die palästinensische Gefangene vor israelischen Gerichten verteidigte, und sie tritt seit Jahrzehnten für die Rechte des palästinensischen Volkes sowie für einen gerechten Frieden zwischen Palästinensern und Israelis ein. Mehr dazu

Neu  Fanny-Michaela Reisin:  Ich hatte gestern die Ehre und Freude an der Dekorierung von Felicia Langer mit dem „Orden für besondere Verdienste“ Palästinas durch den amitierenden Präsidenten Mahmoud Abbas teilzunehmen.  Vollständiger Bericht

Der Freitag v. 16.01.12: Die Würdigung der Felicia Langer

Tagblatt.de v. 18.01.12:
... Auch in ihrer gestrigen Dankesrede anlässlich der Ordensverleihung wiederholte sie gegenüber Israel den Vorwurf der „Apartheid“-Politik... vollständiger Bericht

Die Presse v. 12.01.12:
Israel untersagt Zusammenführung palästinensischer Familien

Wieder mal Absage an eine Ausstellung über Lebensrealität in Palästina:

Die Casa Elizalde in Barcelona zensuriert Ausstellung über die palästinensische Frau

Sperrung der einzigen Straße, die für palästinensische Kinder im Westjordanland zur Schule führt
Ramallah, 10.01.12
Wie das palästinensische Unterrichtsministerium gestern in einer Presseerklärung bekannt gab, sperrten die israelischen Behörden die einzige Strasse, die zur Volksschule von Khan al-Ahmar, "Autoreifen-Schule" genannt, nordöstlich von Jerusalem führt. Die israelischen Behörden informierten die Bewohner der Gegend, Beduinen, von der Sperrung der Schule, stellten Zementblöcke auf und errichteten einen mehr als 1,50m hohen Zaun (Wall), um zu verhindern, dass die Schüler oder Fahrzeuge zur Schule gelangen, hieß es in der Erklärung. Es (das Ministerium) verurteilte die Schließung und sagte, sie gehöre zu den kontinuierlichen Angriffen auf die Schule, wozu Überfälle auf die Schule, Vandalismus und die Ankündigung von Abriss und Räumung gehören, was die etwa hundert palästinensischen Kinder in Angst und Schrecken versetzt.

Die Bewohner errichteten die Schule aus alten Autoreifen, damit die Kinder unterrichtet werden könnten, nachdem Israel sich weigerte, die Errichtung einer regulären Schule zu genehmigen. Das Ministerium bat die internationalen Organisationen, den inhumanen israelischen Praktiken gegen das palästinensische Bildungssystem Einhalt zu gebieten, um das Recht der Schüler auf eine sichere Bildung zu garantieren. Aus dem Spanischen übersetzt von K. Nebauer
Quelle: Agencia Internacional de Noticias

Englisch Campaign to save a West Bank school from demolition  
Kampagne der UNRWA zur Rettung der "Autoreifen-Schule" von Khan al-Ahmar vor der unmittelbar drohenden Zerstörung

Der Flughafen von Barcelona macht bei der Kampagne Hilfe für die Flüchtlingskinder von Gaza mit Agencia Europa Press/Spanisches Komitee der UNRWA
Der Flughafen von Barcelona hat heute, Freitag, in einem Komuniquee mitgeteilt, dass er bei der Kampagne "La cadena de ayuda humanitaria" (Kette der humanitären Hilfe) zur Hilfe für die Flüchtlingskinder von Gaza mitarbeitet.
Vom 5. Januar bis Juni hat (der Flughafen) El Prat zwei Sammelbüchsen in den Abflugszonen der Terminals aufgestellt, damit die Fluggäste ihren finanziellen Beitrag leisten können. Die Kampagne, die vom Büro der Vereinten Nationen für die Flüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA) ins Leben gerufen wurde, hat zum Ziel, Gesundheit, Ernährung und Bildung der Kinder im Gazastreifen zu verbessern.
Was ist die Ketten der humanitären Hilfe für die Kinder von Gaza?
Die Kette der humanitären Hilfe für die Kinder von Gaza ist eine Fundraising-Kampagne mit dem Aufbau einer virtuellen Menschenkette für humanitäre Hilfe.
Durch die Spende eines kleinen Geldbetrages trägt jedes Mitglied der Kette die humanitäre Hilfe weiter. Mit dem einzigen Ziel, Gesundheit, Bildung und Ernährung tausender Kinder im Gazastreifen zu verbessern.
Protagonisten der Hilfe
Dazu wird jede Person, die sich der Hilfskette anschließt, ein aktives Sprachrohr, das den Lebensalltag der palästinensischen Kinder weiter bekannt macht.
Die Kette der humanitären Hilfe ist von Madrid ausgegangen, es kommt aber Hilfe bis aus Ländern von Lateinamerika hier an, die sich der Kette anschließen, bis diese ihr Ziel erreicht: Gaza. Glied um Glied (Person um Person sowie die Hilfe von Institutionen) wird die Kette die etwa 6.000 km der Reise abdecken. Aus dem Spanischen übersetzt von K. Nebauer
Quelle: Palestina Libre 

Englisch  URGENT ACTION: Save the Khan al Ahmar School!  

Englisch Palestinian Women and Children Defy Israeli Laws and Visit Jerusalem
Mit Unterstützung durch israelischen Fraue fuhren einige Dutzend Palästinenserinnen aus mehreren Dörfern und Städten der besetzten palästinensischen Westbank nach Jerusalem. Für eine Mehrheit der Palästinenser in der Westbank sind Israel und Jerusalem verbotene Zonen, die ohne schwer zu erhaltende Sondergenehmigungen nicht zugänglich sind. Seit eineinhalb Jahren werden diese Grenzüberschreitungen gegen die Apartheidpolitik Israels von israelischen und palästinensischen Frauen organisiert. Am 17. Dezember 2011 trafen sich junge Mütter aus Tel Aviv und Jaffa mit Palästinenserinnen und Kindern in einem Park in Jerusalem; die etwa 80 Teilnehmerinnen hatten Spiele, Aktivitäten und ein leckeres palästinensisches Picknick organisiert; Frauen aus Beit Ommar nehmen an dieser Herausforderung der Besatzung aktiv teil; eine der Organisatorinnen erklärt: „Unser Leben ist schwer. Wir und unsere Kinder brauchen eine Pause; es ist eine Chance, sich frei und glücklich zu fühlen. Wie die israelischen Frauen wollen wir eine politische Stellungnahme gegen die Besetzung von Palästina geben.“
Die Gruppe beschrieb die politischen Implikationen der Aktionen:
“Wir bekennen hiermit öffentlich, dass wir die Gesetze und Befehle zur Begrenzung der Bewegungsfreiheit der Zivilbevölkerung in der Westbank jetzt und in der Zukunft brechen werden. Wir stellen die Weisheit, Moralität und Legalität dieser Verordnungen in Frage. Wir gehen den Pfad des zivilen Ungehorsams gegen ein willkürliches System, das in den vergangenen 44 Jahren Millionen Menschen ihrer Menschen- und Bürgerrechte beraubt und sie unter ein militärisches Regime gestellt hat, und hinter Wände, Barrieren und Checkpunkte.“  Pater Rainer

Englisch Undercover Forces Kidnap A 6-Year-Old Child In Jerusalem
Israelische Geheimpolizei nahm bei der Jagd auf ein Paar Jugendliche und Kinder in El-Esawiyyah/Ostjerusalem den 6-jährigen Mohammad Ali Dirbas fest und ließ ihn erst nach vier Stunden frei und von seinem Großvater abholen. Das Kind war vier Stunden lang verhört worden und sollte Namen von Kindern oder Jugendlichen angeben, die Steine geworfen hätten.

Englisch Protester shot in neck by Israeli forces in one of six non-violent anti-Wall demonstrations
Bei den wöchentlichen Demonstrationen gegen Mauer und Siedlungsbau in verschiedenen Ortschaften im Westjordanland schossen die Soldaten auf die Demonstranten. Der 19-j. Mohamed wurde von einer Gummi ummantelten Stahlkugel im Nacken getroffen; er musste ins Krankenhaus gebracht werden
. 

Englisch Haaretz v. 28.12.11: High Court says Israel can take advantage of West Bank resources
Vor zwei Jahren hatte die Menschenrechtsorganisation Yesh Din eine gerichtliche Prüfung der Ausbeutung natürlicher Ressourcen in der Westbank durch den israelischen Staat beantragt. Jetzt hat das höchste israelische Gericht die Verfahrensweise der israelischen Behörden für bisher begonnene Vorhaben gebilligt. Lediglich neue Projekte dürfen nicht gestartet werden.

Israels Oberster Gerichtshof erlaubt die Ausbeutung der natürlichen Ressourcen im Westjordanland


Drei Jahre nach dem Krieg "Gegossenes Blei" gegen Gaza:
Manche Wunden heilen nie.


Palästinensiches Opfer Die drei-jährige Farah (Foto) hat wie durch ein Wunder die schweren Brandwunden durch weißen Phosphor im Krieg Israels gegen den Gazastreifen vor 3 Jahren überlebt. Sie wurde in Ägypten behandelt. Ihre Mutter ließ sich nicht behandeln und starb an Infektionen der Brandwunden drei Monate nach dem Krieg. Farah wächst bei ihrer Großmutter auf.

Der spanische Journalist Alberto Arce, der sich damals mit Vittorio Arigoni und fünf anderen Kollegen in Gaza aufhielt und in dem Video zu sehen ist, erinnert heute an das Massaker an Zivilisten in Gaza!
 
Der Chef der Israelischen Armee sieht eine neue Offensive gegen Gaza voraus Agencia EFE
Der Chef des israelischen Generalstabs, Benny Gantz, glaubt, dass die Operation "Gegossenes Blei", die vor genau drei Jahren gegen den Gazastreifen begonnen wurde, um die Raketenangriffe auf Israel zu stoppen, gute Resultate gebracht habe, dass sie aber in der Zukunft wiederholt werden müsse.

In einem Interwiev mit dem Militärrundfunk wies Gantz darauf hin, dass die Operation, bei der 1.400 Palästinenser starben und 11.000 Wohnungen zerstört oder beschädigt wurden, "eine exzellente Operation war, die für Israel eine Abschreckung der Hamas gebracht habe", berichtet heute die Tagesezitung "Haaretz". Auch wenn sich alle paar Wochen beide Seiten aneinander geraten und sich Spannung für einige Tage erhöht, seien seit diesem Angriff von den Milizen aus Gaza weniger Raketen auf israelisches Gebiet geworfen worden.

Diese Scharmützel und der daraus folgende Eindruck in Israel, die Armee müsse die "Abschreckung", die mit dem "Gegossenen Blei" erreicht wurde, erneuern, haben in der Regierung und darüber hinaus die Stimmen vermehrt, die eine neue und diesmal noch härtere Invasion in den Gazastreifens fordern. "Ich rate der Hamas nicht, unsere Stärke erproben zu wollen", sagte er, bevor er darauf hinwies, dass Israel keine andere Wahl habe, als früher oder später eine neue, umfangreiche Offensive gegen den Gazastreifen durchzuführen, die "schnell und schmerzhaft" sein müsse. Was den Zeitpunkt der Operation betrifft, beschränkte sich Gantz darauf zu sagen, man werde zur Tat schreiten, "wenn die geeigneten Bedingungen gegeben seien".  Aus dem Spanischen übersetzt von K. Nebauer
Quelle: Palestina Libre 

Zunehmende Gewalt jüdischer Siedler gegen Palästinenser (siehe Fotostrecke)
Israelische Bulldozer ebnen landwirtschaftliche Flächen von Qalqilia ein
Israelische Bulldozer haben in Begleitung israelischer Soldaten am Sonntag palästinensischen Boden bei Qalqilia eingeebnet, wie Zeugen berichten. Die Maschinen fällten die Bäume und ebneten Land ein, das Bauern von Azzun Atma bei Qalqilia gehört, berichten die Einwohner.Der dortige Bauer Ibrahim Abdullah sagte gegenüber Ma'an, dass das Gebiet verwüstet wurde, um "die Sicherheit der Siedlungen zu garantieren, die (bzw. das Land, auf denen die Siedlungen errichtet sind, A.d.Ü.) sie ursprünglich von den Palästinensern konfisziert haben".

Ein israelischer Militärsprecher sagte, er sei mit dem Vorfall nicht vertraut, die israelische Stadtverwaltung konnte für Kommentare nicht kontaktiert werden. Azzun Atma liegt zwischen den israelischen Siedlungen Oranit und Shaare' Tiqwa. Die (palästinensischen) Einwohner (des Ortes) fürchten, die israelischen Behörden könnten zum Schutz der Siedlungen eine Zone der Exklusion auf den fruchtbarsten Böden des Dorfes einrichten (die Palästinenser nicht mehr betreten dürfen, Ü.).  Das eigentliche Zweck der Verwüstung ist die Ausweitung der Siedlungen auf Kosten palästinensischer Bauern, bemerkte Abdullah.  Aus dem Spanischen übersetzt von K. Nebauer
Quelle: Palestina libre   ////   Qalqilya town is surrounded on all sides by the Barrier

  • Palestina libre v. 21.10.11  "Einen Olivenbaum verbrennen ist wie das Bankkontos eines Bauern verbrennen". Oxfam beziffert die Verluste, die den palästinensischen Bauern von den israelischen Siedlern für die diesjährige Ernte zugefügt worden sind, auf 363.000 .  Weiter lesen
  • Englisch  97% of  cases are closed without indictments  
    91% der Ermittlungen in Fällen von Angriffen von zivilen Siedlern auf Palästinenser und ihr Eigentum sind dokumentiert bzw. archiviert, ohne dass es zu einem Gerichtsverfahren gekommen wäre.
    Laut der israelischen NGO "Yesh Din" ("Es gibt eine Gerechtigkeit") wurden die meisten der betreffenden Akten geschlossen, weil Verdächtige nicht kollaborierten, unbekannt waren und Beweise nicht gesammelt wurden. Die von Yesh Din zusammengetragenen Daten basieren auf einer Untersuchung von 760 Fällen, in denen die israelische Polizei im Westjordanland in Reaktion auf Klagen palästinensischer Einwohner wegen Delikten ziviler Siedler gegen sie bzw. ihr Eigentum manipuliert hatte. Nur in kaum 7,5% der Fälle kam es zur Klageerhebung gegen die Aggressoren.
    Der Leiter von Yesh Din, Haim Erlich, gibt in dem Bericht an, dass "die Daten ein klarer Beweis dafür sind, dass das Westjordanland ein gesetzloses Territorium ist", und beschuldigt die verantwortlichen israleischen Behörden der "dauernden Nachlässigkeit" und der "Animierung zu Straftaten".
  • Englisch Ma´an News Agency v. 18.12.11 Settlers attack bus of carol singers near Nablus  Der Bus, mit dem der Chor des Bible College in Bethlehem auf der Heimfahrt vom Weihnachtslieder-Singen war, ist von jüdischen Siedlern angegriffen worden. Netanyahu hat es abgelehnt, gewalttätige jüdische Siedler als Terroristen einzustufen. Dagegen werden die Abgeordneten in Kürze über die Legalisierung von Siedler-Außenposten beraten.
  • SZ v. 15.12.11  "Nur ein toter Araber ist ein guter Araber"Zunehmende Gewalt jüdischer Siedler
  • Spiegel Online v. 17.12.11  ...  Am Mittwoch allein wurden fünf palästinensische Autos angezündet, und Jugendliche bewarfen Palästinenser mit Steinen. Im Westjordanland und in Jerusalem wurden Moscheen in Brand gesteckt. Die Täter hinterließen Graffiti, in denen sie den Anschlag als Vergeltung für die Räumung von Siedlungen einordneten. ...
  • Haaretz v. 10.10.11  Stop the terrorist wave against Israel's Arabs.
  • Video: Settlers Attack Israeli Activists and Palestinian Farmers near Anatot
  • Feuer, Axt und Gift, um die Olivenhaine in der Westbank zu vernichten.  Die Olivenernte hat noch nicht begonnen und schon gibt es 139 Überfälle von israelischen Siedlern auf Pflanzungen und 3.000 beschädigte Bäume, wie die Autonomiebehörde meldet. 100.000 Menschen hängen direkt von der Arbeit in diesem Sektor ab. Die Gewalt hat die Produktion um bis zu 29% der Gesamtproduktion reduziert. Die Kontrollen, die Beschränkungen hinsichtlich der Maschinen und die Mauer tragen noch dazu bei, den wichtigsten Sektor der Wirtschaft der Westbank zu blockieren.  Mehr dazu

Englisch  Foreign Policy: Dr. Mustafa Barghouthi named Top 100 Global Thinkers Dr. Mustafa Barghuti, palästinensischer Politiker, Menschenrechtsaktivist und Mitbegründer der Palestinian National Initiative wurde vom Foreign Policy Magazine unter die 100 Top Thinkers aufgenommen, weil er als Pionier einen alternativen Weg zu gewaltfreien Taktiken angeregt hat, um die israelische Besatzung zu delegitimieren.  
Englisch Gaza Refugees Demand UNRWA Rebuild Homes 72 Vertreter obdachloser Familien demonstrierten vor einem Büro der UNRWA im Gazastreifen und verlangten, ihnen noch vor Einbruch der Winterkälte Wohnungen zur Verfügung zu stellen. Vor fünf Jahren hatte die UNRWA im Gazastreifen die Wohnungen von 171 Familien abreißen lassen, weil sie zum Wohnen nicht mehr geeignet waren. Nachdem die Hamas an die Regierungsmacht gekommen ist und Israel eine strikte Blockade über den Gazastreifen verhängt hat, ist aber das Vohaben der UNRWA, neue Wohnbauten zu errichten, ins Stocken geraten. Israel erlaubt die Einfuhr von Baumaterial nicht. Etwa 75% der UNRWA-Projekte warten auf ihre Genehmigung durch Israel.

Englisch Judaisation of the Negev has been ongoing since the Nakba  Die (zur Zeit vehement betriebene) Vertreibung der Palästinenser aus dem Negev und dessen Judaisierung, in erster Linie im Dienst des Siedlungsbaus, ist die Fortsetzung der Vertreibung seit 1948.

 Englisch Official: Israeli authorities order farmers to stop work on land Israelische Behörden stellten am 12.12.11 fünf Palästinensischen Bauern Anordnungen zu, laut denen es ihnen verboten ist, weiterhin ihr Land zu bewirtschaften, da es "öffentliches (israelisches) Staatsland" sei. Alle fünf haben Besitzurkunden. Sie haben 45 Tage Zeit, ihre Angelegenheit vor ein israelisches Gericht zu bringen.

Ein weiteres Atom-U-Boot an Israel
Friedensbewegung empört
Skandalöse Waffenexporte hören nicht auf.  Rüstungsexport kostet Steuerzahler 135 Millionen Euro
Pressemitteilung des Bundesausschusses Friedensratschlag

Deutschland liefert U-Boot an Israel
Deutschland liefert Israel ein weiteres U-Boot, das sich mit Nuklearsprengköpfen bestücken lässt. Ein Drittel der Kosten trägt der deutsche Steuerzahler. Quelle: ZeitOnline

Israel army 'plans demolition of Hebron schools'
Israelische Behörden haben den Abriss der Volksschule von Khirbet Susa bei Yatta inklusive der Gesundheitsstation der Schule und dreier nahegelegener  Gewächshäuser sowie die Schließung der Volksschule von Zeif südlich von Hebron angeordnet.

Israel 'demolishes wells, structures near Hebron'
Israelische Bulldozer zerstörten westlich von Hebron drei Brunnen und einen Teil eines Hauses und entwurzelten Olivenbäume. Israelische Behörden ordneten Zerstörung einer Solaranlage und von 5 km Wasserrohr an, das zum Tränken von Schafen von einem Brunnen in die Wüste südlich von Hebron läuft.

Leider kein Einzelfall!
Eine palästinensische Familie in Ostjerusalem erhielt von den israelischen Behörden Befehl zum Auszug aus ihrer Wohnung.  Falls sie nicht freiwillig geht, würde sie mit Gewalt vertrieben. Außerdem soll sie 1/2 Million Dollar an nicht bezahlter Miete für ihre eigene Eigentumswohnung (!) nachzahlen. Quelle: Palestina libre v. 25.11.11

Hätten Sie es gewusst?
Ein Drittel der Flüchtlinge weltweit sind Palästinenser, aktuell etwa 4,8 Millionen. Israel anerkennt sie nicht als Flüchtlinge, verweigert ihnen das Rückkehrrecht und hält ihr Land weiterhin besetzt. Quelle: Palestina Libre v. 22.11.11

Israelischer Gesundheitsdienst an Folter beteiligt
Fachpersonal des israelischen Gesundheitsdienstes sind Komplizen bei Misshandlungen von palästinensischen Gefangenen, wie am Donnerstag zwei israelische Menschenrechtsgruppen angaben.

Das Allgemeine Komitee gegen die Folter in Israel (PCATI) und der israelische Zweig der Ärzte für Menschenrechte konzentrieren sich in ihrem Bericht auf das Fachpersonal der Gesundheitsdienst, die Zeugen, beteiligt oder in Kontakt mit Gefangenen waren, die vom Shin Beth, dem israelischen Geheimdienst für innere Sicherheit, verhört wurden. Ihr 61 Seiten langer Bericht basiert auf Zeugenaussagen und Akten von mehr als 100 mutmaßlichen Opfern von Folter und Misshandlungen, die PCATI seit 2007 konsultiert hat.

Der Sprecher dieser Vereinigung erläuterte, dass alle Opfer "aus Sicherheitsgründen" inhaftierte Palästinenser waren. Nach den beiden NGOs ist das Gesundheitspersonal durch sein Schweigen "oft passiv und aktiv an Folter und Misshandlungen beteilgt". Manche dokumentieren die Verletzungen der Gefangenen nicht, informieren nicht über die Misshandlungen und schicken die Gefangenen wieder zu den Verhören, sogar wenn sie festgestellt haben, dass sie verletzt sind.  Aus dem Spanischen übersetzt von K. Nebauer
Quelle: Palestina libre v. 04.11.11 

Salam Shalom Arbeitskreis Palästina-Israel e.V. setzt sich für einen gerechten Frieden für die Menschen im Nahen Osten ein.