Startseite



Aktuelles

Veranstaltungen

BDS-Kampagne

Petitionen

Deportationen

Hishams Tagebuch

Hilfsprojekte 

Forum

Veranstaltungsreihe
"Israel - Mythos und
Wirklichkeit":

Veranstaltungsreihe
"Deutschland und Israel ":
Leserbriefe

aus der Presse

Präsentationen

Dokumente

Bücher etc.

Links

Impressum

Kontaktformular

Leserbriefe an:

salamshalom.leserbriefe@googlemail.com

Logo von Salam Shalom  Arbeitskreis Palästina-Israel e.V.

Gerechtigkeit ist der Weg zum Frieden

Aktuelles
Das öffentliche Schweigen über Palästina. Ein Protestschreiben an die Medien
Unabhängige Untersuchungskommission nötig
medico-Partner dokumentieren Verstöße gegen internationales Recht
Deutsche Familie offenbar bei israelischem Luftangriff getötet
Massenflucht in Gaza:
Israel fordert eine Viertelmillion Palästinenser auf, ihre Häuser zu verlassen, um sie zerstören zu können. 
Viele tote Zwilisten durch israelische Bodenoffensive im Gazastreifen Näheres in SZ
Interview mit Radschi Sourani in Gaza:
„Wir sind verletzlich. Wir sind leicht zu treffen“


Was war Auslöser der neuen Spirale der Gewalt in Nahost?
Liegt die Schuld hierfür allein bei der palästinensischen Hamas? Bettina Marx meldet in ihrem Kommentar Zweifel an und blickt auf die Vorgeschichte dieser Tage.


Spiegel: "Es fehlt hier an allem"

UNRWA: Wie geht es weiter für Gaza?

Radio Vatikan: "... eineinhalb Millionen Menschen im größten Gefängnis unter offenem Himmel..."

Radio Vatikan: Sant' Egidio fordert mehr Solidarität mit Christen

Radio Vatikan:
 
Ganz Gaza zittert vor dem Bombenhagel. In den Krankenhäusern gibt es so viele Verletzte, aber niemand weiß, wie man sie pflegen könnte, denn es fehlt an Medizin und Ärzten.

"Der Tag, an dem ich mich schämte Jude zu sein"

David Grossmann*Unsere Verzweiflung ist unser Untergang

Spiegel: Angriffe auf Gazastreifen: Uno sieht möglichen Verstoß Israels gegen das Völkerrecht

Eskalation in Israel und Palästina
Arbeiten unter Bombenalarm. Luftangriffe auf den Gazastreifen
EnglischHaaretz: The world is sick of Israel and its insanities

EnglischNew York Times Israelis Watch Bombs Drop on Gaza From Front-Row Seats

Englisch
The Guardian: IDF's Gaza assault is to control Palestinian gas, avert Israeli energy crisis. Israel's defence minister has confirmed that military plans to 'uproot Hamas' are about dominating Gaza's gas reserves
In nächster Zeit wird der Kampf um die Kontrolle der Gasreserven vor der Küste des Gazastreifens zunehmend ins Zentrum des Konflikts rücken.

Englisch The Independent:  The true Gaza back-story that the Israelis aren’t telling this week

EnglischBombing family homes of activists in armed Palestinian groups violates international humanitarian law

EnglischConfiscation of Palestinian´s Property by Israeli Forces in the WestBank
Israelische Soldaten haben bei den Durchsuchungen von Häusern, Büros von NGOs, Geschäften und Universitäten im Westjordanland nicht nur die Wohnungen und Büros verwüstet, Geräte zerschlagen, sondern auch geplündert. Nach einem Bericht von Euro-Mid Observer for Human Rights wird der dadurch entstandene Schaden auf 3 Mio Dollar geschätzt.

Kommentar (3 Min. Video)

Die Gräueltat



Israels Doppelmoral
Die Strategie der israelischen Besetzung entlarvt sich in der Krise
Palästinenser wohl bei lebendigem Leib verbrannt
Nach Mord an Palästinenser ... ein weiterer brisanter Fall
Anlässlich des Verschwindens der drei israelischen Siedler ein hervorragendes
Interview von KenFM mit Evelyn Hecht-Galinsky
Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost e.V.:  
Stellungnahme zur Berichterstattung über die Geiselnahme der israelischen Jugendlichen
Die Strategie der israelischen Besetzung entlarvt sich in der Krise

***********
EnglischThis is not about 3 settlers
Was jetzt in den besetzten palästinensischen Gebieten geschieht, geschieht nicht wegen der drei vermissten jungen Siedler. Es geht vielmehr um Machtdemonstration, Kontrolle und Propaganda. Nach der Bildung der Einheitsregierung und damit der Einbindung der Hamas in die Palästinensische Autonomiebehörde, hat die Blockade des Gazastreifens die von Israel vorgebrachte Begründung und Rechtfertigung verloren. Abbas hat ja erklärt, dass die neue Regierung sich zu Gewaltfreiheit und der Anerkennung (der Existenz) des Staates Israel bekennt; Hamas hat erklärt, dass sie sich an alle Abkommen, die die PA mit Israel geschlossen hat, halten werde. Die zur Zeit stattfindende militärische Invasion der israelischen Streitkräfte mit den Hausdurchsuchungen (und Verwüstungen, auch die Stürmung der Birzeit-Universität mit der Verwüstung der Büros), die Festnahme hunderter Palästinenser, die Tötung mehrerer Zivilisten, darunter eines 14-Jährigen lenken vom Hungerstreik der 125 Administrativhäftlinge (deren Gesundheitszustand sich bereits sehr verschlechtert hat) und dem Unrecht der Administrativhaft ab. K. N.

Englisch
UN Mideast peace envoy condemns Israel's arrest campaign
UN-Nahost-Friedensgesandter verurteilt israelische Arrestkampagne
UN-Sonderkoordinator für den Nahost-Friedenspozess Robert Serry äußerte sich am Freitag (20.06.14)  besorgt über die israelische Arrestoperationen im besetzten Westjordanland, nachdem die Massenkampagne von Festnahmen von Palästinensern bereits in den achten Tag gekommen ist. "Der Sonderkoordinator ist tief besorgt nach Berichten, dass die israelischen Sicherheitsoperationen im Westjordanland seit der Entführung von drei israelischen Schülern zu über 300 festgenommenen, vielen verletzten und drei getöteten Palästinensern, davon ein Minderjähriger geführt haben." Serry verlangt von Israel dringend "Zurückhaltung" und die Durchführung aller Sicherheitsoperationen in Beachtung des Völkerrechts und "des Respekts für das Leben, die Würde und die Lebensgrundlagen der Palästinenser".

"Es (Israel) sollte also die Auswirkungen der Sicherheitsoperationen auf Personen, die sich keines Vergehens schuldig gemacht haben, geringer halten und Angaben über exzessive Gewalt einschließlich der Tötung von Zivilpersonen untersuchen." Seit letztem Freitag (13.06.14) haben die israelischen Streitkräfte harte Einschränkungen der Bewegungsfreiheit im Gebiet von Hebron verhängt, wo mehr als 600.000 Palästinenser leben, und tägliche Arrestoperationen durchgeführt, bei denen 330 Palästinenser festgenommen wurden. Drei Palästinenser wurden getötet, einer davon ein 14-jähriger Junge heute morgen, nachdem sich die weitreichende Suchoperation nach den drei vermissten Israelis zu einem vollen Angriff auf Hamas-Mitglieder quer durch das Westjordanland gewandelt hat.  Übersetzung: K. Nebauer

SZ v. 20.06.14 Die israelische Armee sucht mit großem Aufwand nach den entführten Talmud-Schülern: Soldaten durchsuchen Häuser, verwüsten Wohnungen und nehmen Hunderte fest. Doch das Ziel ist weitergehend

Spiegel v. 20.06.14  Suche nach Vermissten: Israelische Soldaten töten palästinensischen Teenager

EnglischThe Palestine Chronicle v. 16.06.14 Missing Settlers Become Weapons in a War on Unity vermissten Siedler-Jugendlichen werden zu Waffen gegen die Einheitsregierung
250 Kinder zur Zeit in israelischen Gefängnissen

Die Welt schenkt der zionistischen Erpressung keinen Glauben Palestinan Human Rights Foundation (Monitor)

Die zionistische Kampagne auf Twitter "#BringBackOurBoys" in Anspielung auf die angebliche Entführung der drei israelischen Siedler wurde von den Palästinensern benutzt, um auf die Fälle von hunderten palästinensischer Kinder aufmerksam zu machen, die von israelischen Militärs getötet, verletzt oder entführt worden sind. In den letzten 10 Tagen gab es einen alarmierenden Anstieg an Verletzungen der Menschenrechte in Palästina unter militärischer Besatzung zu verzeichnen. Die Palestinian Human Rights Foundation hat verschiedene Berichte über die Festnahme von Kindern, sogar von unter 10- Jährigen veröffentlicht. Die Festnahmen werden in der Regen in den frühen Morgenstunden durchgeführt, wobei die israelischen Soldaten in das Elternhaus der Kinder eindringen und es durchsuchen. Die Kinder bleiben für gewöhnlich ohne Anklage in Administrativhaft und werden bei vielen Gelegenheiten beschimpft, bedroht, angegriffen und gefoltert. Kinder, diewegen konkreter Delikte angeklagt werden, kommen vor Militärgerichte für Erwachsene. Zur Zeit sind beinahe 200 Kinder mit verlängerten Haftstrafen im Gefängnis.

Nach dem Bericht der Palestinan Human Rights Foundation wurden allein in den Monaten Januar und Februar 2014 740 palästinensische Kinder festgenommen, 465 von ihnen verbrachten mehr als eine Wochen in Gefängnissen oder Haftzentren. Die Human Rights Foundation ist der Ansicht, dass die Fälle von Menschenrechtsverletzungen dem Internationalen Strafgerichtshof vorgelegt werden sollten, wo die dafür Verantwortlichen verurteilt werden müssen. Es ist nicht hinnehmbar, dass Israel die Kriminellen weiterhin schützt. Sind sie wirklich unschuldig, brauchen sie das Gericht nicht zu fürchten. Nur die Kriminellen verstecken sich und gehen der Justiz aus dem Weg. Übersetzung K. Nebauer
Quelle: Palestina libre

Über das Verschwinden von drei Yeshiva-Schülern aus einer Siedlung bei Bethlehem
Ich bin erstaunt und erschüttert, wie schnell man nach dem Verschwinden von drei Yeshiva-Schülern aus einer Siedlung bei Bethlehem von Entführung, Geiselnahme und Hamas als Tätern spricht. Man weiß doch noch nicht mehr als dass die drei verschwunden sind. Natürlich passt es in die Politik von Premier Netanyahu, jetzt die Hamas zu verdächtigen, da ihm die palästinensische Einheitsregierung nicht gefällt. Er muss damit rechnen, dass diese Regierung nicht mehr so willfährig und korrupt ist wie die von Mahmud Abbas. Dass er neben 40 anderen Personen auch gleich den Palamentspräsidenten der Palästinensischen Autonomiebehörde festzunehmen lässt, spricht dafür, dass er die Einheitsregierung, eine Regierung von Technokraten, als Terrorregierung hinstellen und am liebsten international auf eine Terrorliste setzen möchte. Der heutige Aufschrei in den deutschen Medien läßt eine Frage zu: Gibt oder gab es jemals einen Aufschrei, wenn - nur als kleines Beispiel - 5-, 6-, 7-jährige palästinensische Kinder von schwerbewaffneten israelischen Soldaten verfolgt, geschnappt und stundenlang verhört werden, an den Checkpoints geschlagen werden, wenn die Soldaten Tränengasgranaten während dem Freitagsgebet in eine Moschee oder in Schulhöfe und auf Schulkinder werfen, die vor der Schule auf den Einlass warten? Gibt es einen Aufschrei, wenn jüdische Siedler im Westjordanland Schulkinder angreifen, mißhandeln oder gar töten? Das geschieht alles ohne dass die Täter wie in einem Rechtsstaat zur Verantwortung gezogen werden. Die Einseitigkeit der deutschen Medien erschreckt. Karin Nebauer, München    Siehe auch Leserbriefe

Avraham Burg אברהם בורג
Die Palästinenser: eine entführte Gesellschaft
***********
Die israelische Polizei hätte den 15-jährigen Palästinenser nicht frei gelassen, wenn er nicht die US-amerikanische Staatsbürgerschaft hätte >>>

Israel will "Feuer mit Öl löschen"
Greift die Selbstjustiz um sich?
Israelische Medien berichten über Rachemord an Palästinenser 


EnglischThe ongoing Israeli occupation is at the heart of this crisis. In addition to these deaths, across the West Bank the army has sealed off entire towns, arrested more than 400 people, and raided over 100 homes. Gazans have been subjected to more than 34 bombing raids in the same period.  These are not isolated or even rare instances of human rights violations, but the intensification of the daily enforcement of the Israeli occupation. Palestinians are subjected to home demolitions, checkpoints, arrests, and indefinite detention not randomly and occasionally, but daily and systematically. Rebecca Vilkomerson, Executive Director, Jewish Voice for Peace

Englisch
Hebron Kidnapping: Don’t Believe the Lies Tikun-Olam Tikun Olam-תיקון עולם
Zwei palästinensische Jugendliche oder junge Männer sind am gleichen Tag verschwunden wie die drei jüdischen Siedlerjungs. Daraus konstruierte der Geheimdienst den Zusammenhang mit der Entführung, die Medien berichteten daraufhin, man wisse, wer die Entführer seien.Einer der entführten Jungs hat die Polizei angerufen, die das aber erst mehrere Stunden weiter geleitet hat. Der Geheimdienst hätte sonst vermutlich die Jungs schnell gefunden.Inzwischen wurden die Familienangehörigen der zwei ebenfalls verschwundenen Palästinenser, die der Hamas angehören, verhört, auch eine schwangere Frau. Und israelische Verhörmethoden schließen in den meisten Fällen Folter ein. Man soll nicht alles glauben, noch immer ist alles offen. K. N.

Englisch US academics condemn “barbaric” Israeli raids on Palestinian universities

***********
Rachekampagne gegen die Araber in den sozialen Netzen
Seit dem Mord an dem jungen Palästinenser aus Ost-Jerusalem nehmen in den sozialen Netzen die Aufrufe zur Rache für den Mord an den drei jungen Siedlern zu, sogar Soldaten hetzen dort gegen Araber auf. Die israelischen Behörden sahen sich gezwungen, etwas gegen die Flut von Selbstdarstellungen mit Plakaten oder Schriftzügen am Körper in den sozialen Netzen zu unternehmen. Vom Auffinden der Leichen der drei jungen Sielder bis zum vergangenen Mittwoch fanden sich auf der Facebookseite "Das israelische Volk verlangt Rache" 35.000 Unterstützer. Am Mittwoch verschwand diese Seite aus dem Netz. Am Donnerstag erschien die Seite wieder mit zahlreichen Fotos von Soldaten mit verdecktem Gesicht, die im Namen ihrer Einheit (meist Einheiten, die im besetzten Westjordanland operieren) Vergeltung nach dem Talionsgesetz (Auge um Auge..,Ü.) fordern.  Eine Einheit der Polizei, die auf Informatik-Delikte spezialisiert ist, eröffnete eine Untersuchung wegen "Aufhetzung zum Hass" und wegen Aufrufen "Unschuldige anzugreifen".
Von den sozialen Netzen verlagerte sich der Unmut auf die Straße. Etwa 200 Personen nahmen am Dienstag in Jerusalem an einer Demonstration gegen Araber teil, die, wie ein Zeuge sagte, in eine "Jagd auf Araber" ausartete. Die Polizei berichtete, sie habe 47 Teilnehmer wegen Angriffen auf Palästinenser und auf die Polizei festgenommen. Justizministerin Tzipi Livni beklagte diese Atmosphäre von Hass und äußerte die Meinung, die sozialen Netze hätten sich "zu gefährlichen und gewalttätigen Orten der Aufhetzung" entwickelt. Nach der Entführung der drei Israelis am 12. Juni haben sich die Israelis auf die Internet-Aktion #bringbackourboys konzentriert. Diese Mobilisierung gipfelte am Abend nach dem Fund der Leichen der drei Siedler in einer Demonstration von zehntausenden Personen in Tel Aviv in Anwesenheit von Familienangehörigen der Toten.  Auf palästinensischer Seite haben Internetbenutzer ihre Freude an der Entführung der drei Schüler auch nicht versteckt. Außerdem haben palästinensische Militante am Mittwoch den Hashtag #don'tburnourboys ins Internet gestellt. Übersetzt und gekürzt: K. Nebauer
Quelle: Palestina libre

Drogenkonsum. Verheerende Auswirkungen für palästinensische Jugendliche
Radio Vatikan:

 Französisisch  Israël élu pour diriger un comité de l’ONU sur... la décolonisation
Israel, das seit 66 Jahren eine koloniale Politik gegenüber den Palästinensern verfolgt, ist am 19. Juni 2014 für die Vize-Präsidentschaft des UN-Spezialkomitee für Dekolonisation ab September 2014 mit 74 zu 68 Stimmen gewählt worden! Unter den 74 Stimmen für Israel waren 28 europäische Länder.

Englisch
Palestinians demand that the international community end its silence concerning Israel's ethnic cleansing campaign in the Jordan Valley

10 Jahre Breaking the Silence: Wenn das Gewissen spricht

 EnglischUNESCO group votes to protect ancient Palestinian terraces from Israel’s wall
UNESCO stimmte in Doha dafür, die alte palästinensische Terrassenlandschaft von Battir, die von der Trennungsmauer bedroht ist, in das Weltkulturerbe aufzunehmen.
Der kollektive Hungerstreik palästinensischer Gefangener dauert schon länger als 50 Tage
Die Gefangenen in Administrativhaft haben am 24. April ihren Hungerstreik begonnen, um das Ende der Administrativhaft zu fordern und auf die Misshandlungen im Israeli Prison Service aufmerksam zu machen. Zur Zeit befinden sich 5.271 Palästinenser in israelischer Haft, 196 davon sind minderjährig und 192 (darunter acht palästinensische Parlamentarier) in Administrativhaft.   Die Administrativhaft erlaubt, Zivilisten ohne formelle Anklage, ohne Beweise und ohne das recht auf ein ordentliches Gerichtsverfahren unbegrenzt zu inhaftieren, wie Sahar Francis, Direktorin von Addameer (Prisoner Support and Human Rights Association) sagt. >>>

Israel verlangt Abbau der Kamera, die die Tötung von zwei palästinensischen Jugendlichen aufgenommen hat
Am 15. Mai haben israelische Soldaten einen 17- und einen  16-jährigen Palästinenser während einer Demonstration vor dem Gefängnis von Ofer erschossen (siehe Video). Vier Tage später veröffentlichte Defense Children International Bilder, die von den Videokameras aufgenommen wurden, die ein Händler zur Sicherheit angebracht hatte. Sie zeigen, dass die beiden Jugendlichen ohne Eile in einer relativ ruhigen Umebung gingen, als die Israelis das Feuer eröffneten. Jetzt verlangt die israelische Armee von dem Händler, die Kameras innerhab von 24 Stunden abzubauen. Der Händler erwartet außerdem einen Gerichtsprozess, wie electronicintifada.net berichtet. Übersetzung/Zusammenfassung: K. Nebauer
Quelle: Palestina libre


EnglischPhotos of the week: Devastation for the Negev Bedouin

EnglischVIDEO: One month for schoolchildren in Hebron: stun grenades, tear gas, and detentions
International Solidarity Movement dokumentierte im Mai 2014 an Checkpoints in Hebron, wie israelische Soldaten Schulkinder verfolgen, Tränengas- und Leuchtgranaten auf sie abfeuern, auch auf eine Gruppe Schulkinder, die vor ihrer Schule warten, Kinder und Lehrer festnehmen usw. (Siehe auch Palästinensische Schulkinder Angriffsziel israelischer Siedler )

Palästinenser in Administrativhaft
Von 193 Palästinensern in Administrativhaft (davon neun Mitglieder des Palästinensischen Legislativrates) sind zur Zeit 95 im Hungerstreik und fordern ihre Freilassung. (Administrativhaft ist eine Haft ohne Anklage und Gerichtsverfahren, und wird sechs Monate verhängt und kann unbegrenzt jeweils um weitere sechs Monate verlängert werden.) Hungerstreikenden Gefangenen wird seit mehr als zwei Wochen das Salz verweigert (sie nehmen im Hungerstreik Flüssigkeit und Salz zu sich). Im Gefangenenlager Naqab (Negev) werden Hungerstreikende misshandelt und werden getrennt von den anderen Gefangenen in eine isolierte Abteilung verlegt. Sie sind zwölf Stunden pro Tag  festgebunden und in Handfesseln. Seit Beginn des Hungerstreiks durften sie nur zwei Mal die Unterwäsche wechseln. Einige der Gefangenen wurden in Isolierzellen verlegt und einer an einen unbekannten Ort gebracht. Zusammenfassung: K. Nebauer
Quelle: Addameer



Beduinendorf Al Araqib im Negev zum 70. Mal zerstört
Die Bewohner verbrachten die Nacht auf dem Dorffriedhof, um die Zerstörung von Strukturen in dessen Nähe zu verhindern. Hunderte Angehörige der israelischen Polizei und Sondereinsatzkräften versperrten in den frühen Morgenstunden alle Zugänge zum Dorf und zerstörten es. Polizeisprecher Luba al-Samri erklärte gegenüber Maan, der Friedhof werde nicht zerstört, aber alle anderen Strukturen. Israel betrachtet Al-Araqib und die meisten übrigen Beduinendörfer als illegal, während die Bewohner sagen, das sei das Land ihrer Vorfahren. Die meisten der etwa 260.000 Beduinen leben im oder am Rand des Negev im ariden Süden Israels. Mehr als die Hälfte von ihnen lebt in nicht-anerkannten Dörfern ohne öffentliche Dienstleistungen und viele leben in extremer Armut. Übersetzung, leicht gekürzt: K. Nebauer
Quelle: Maannews


Palästinenser wollen die israelischen Repressalien vor den UN-Sicherheitsrat bringen

Wie heute, 06.06.14, eine offizielle Quelle berichtete, plant die palästinensische Regierung, die neuerliche Eskalation in der Annexion (palästinensischer, Ü.) Gebiete vor den UN-Sicherheitsrat und andere internationale Instanzen zu bringen. Gestern kündigte das israelische Bauministerium die Genehmigung des Baus von 400 Wohneinheiten in Ost-Jerusalem und die Ausschreibung weiterer 500 Wohneinheiten an, was es als die "adäquate zionistische Antwort" auf die Bildung die Bildung einer palästinensischen Einheitsregierung in dieser Woche bezeichnete. Palästinensische Medien machten darauf aufmerksam, dass sie auf die Welle der Landenteignungen und die Siedlungen für zionistische Emigranten [...] "bisher nicht dagewesene Antworten" haben.
Ein Kommuniqué des Exekutivkomitees der PLO unterstreicht, dass die Antwort sein werde, das Thema vor den UN-Sicherheitsrat und die UN-Generalversammlung zu bringen, damit sie diese schwerwiegenden Rechtsverletzungen stoppen und Rechenschaft verlangen. Eine der Instanzen, an die sich die Palästinenser wenden könnten, ist der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag, was ihnen möglich ist, seit sie seit November 2012 Beobachterstaat bei der UN-Generalversammlung sind. Die israelische Regierung hat mit Strafmaßnahmen gedroht, einschließlich damit, die für das besetzte Westjordanland (eigentlich: die PA, Ü) eingenommen Steuern und Zölle wegen der Versöhnung zwischen PLO (eig. Fatah, Ü.) und Hamas [...] einzubehalten. 
Übersetzung, leicht gekürzt: K. Nebauer
Quelle: Palestina libre

Israelische Polizei durchsucht palästinensischen TV-Sender in Ost-Jerusalem
Wie ein Sprecher der Polizei angab, ist die israelische Polizei am Freitag (gestern) in die Studien der palästinensischen TV in Ost-Jerusalem eingedrungen, hat dort eine Durchsuchung durchgeführt und drei Angestellte verhört. Die Sprecherin Luba Samri präzisierte gegenüber AFP: "Die Polizei führte Durchsuchungen am Sitz dieses TV-Senders im Rahmen einer Untersuchung des Inhalts der gesendeten Programme durch. Drei Angestellten wurden festgenommen, verhört und frei gelassen". Ohne weitere Einzelheiten bekannt zu geben, sagte sie: "Die Übertragung der TV(-Sendungen) war nicht unterbrochen, und die Untersuchung geht weiter ihren Gang."  Palästinensische Quellen meldeten ihrerseits, dass zwei Kollegen und ein Gast im Programm "Guten Tag, Jerusalem" von der israelischen Polizei festgenommen wurden. Nach dem staatlichen Radiosender verdächtigt die Polizei den palästinensischen TV-Sender "Aufstachlungen zur Gewalt" gegen die israelischen Behörden zu senden.
Übersetzung: K. Nebauer
Quelle: Palestina libre


BombardierungIsrael bombardiert Gazastreifen kurz vor Vereidigung der palästinensischen Einheitsregierung

Nachdem laut Agentur WAFA israelische Soldaten mit vier gepanzerten Fahrzeugen und zwei Bulldozern etwa 200m weit östlich von Khan Yunis in der Gazastreifen eingedrungen sind und Äcker verwüstet und auf naheliegende Häuser geschossen haben, hat Israel heute Bomben über Khan Yunis und Rafah abgeworfen. (K. N.)  Quelle: Palestina libre 
“In just a few hours, the place was in ruins, I swear, like a war zone”
Fotos  von der Zerstörung von Häusern und Viehunterständen und Vertreibung von 10 Familien in einer Ortschaft im Jordantal. Sogar den aus Steinen gemauerten Ofen, auf dem das Brot, die Hauptnahrung der Menschen, gebacken wird, zerstörten die Soldaten (K. N.) .

Israel lässt 80.000 Palästinenser in Ost-Jerusalem ohne Trinkwasser
Trotz Petitionen bei der israelischen Regierung und Protesten von Menschenrechtsaktivisten leiden fast 80.000 Palästinenser im Flüchtlingslager Shuafat und in verschiedenen Vierteln von Ostjerusalem seit März darunter , dass das zuständige israelische Unternehmen HaGihon die Wasserlieferung sperrt. Laut PressTV bekommen manche Wohnungen nur einmal in der Woche Wasser, und das ist von schlechter Qualität. Israel antwortet auf Anschuldigungen, die existierende Infrastruktur erlaube eine genügende Versorgung mit Wasser nur für 15.000 Personen. Die palästinensischen Bewohner der Gegend glauben aber, dass es sich um eine israelische Maßnahme handelt, um sie zu zwingen, Jerusalem zu verlassen. Für die NGO ACRI (Association for Civil Rights in Israel)  ist das Wasserproblem das letzte Beispiel für die Vernachlässigung Ost-Jerusalems durch die israelischen Behörden, die zum fast absoluten Mangel an öffentlichen Dienstleistungen für Bildung, Wohlfahrt, Transport, Müllabfuhr, Infrastruktur und Polizei kommt. Übersetzung: K. Nebauer
Quelle: Palestina libre

EnglischA shocking story
Israeli authorities have uprooted 1500 apple and apricot trees on a renowned Palestinian farm near Bethlehem weeks ahead of harvest.

EnglischIsraeli forces destroyed an estimated 1,500 fruit trees belonging to the Tent of Nations farm outside Nahalin village, in the Bethlehem region of the occupied West Bank yesterday morning.

Zumindest eine deutsche Zeitung hat ausführlicher berichtet, die Südwestpresse (21.05.):
Israelische Bulldozer haben Teile der palästinensischen Begegnungsstätte "Tent of Nations" plattgemacht.

Rolf Verleger zu Daud Nassars Weinberg
Leider ist dies nicht der einzige derartige Vorfall, bei dem israelische Siedler oder israelisches Militär den palästinensischen Bewohnern ihre Lebensgrundlagen entziehen.  Zum vollständigen Beitrag

Die katholische internationale Presseagentur meldet:
Übergriff auf palästinensisches Friedensprojekt bei Bethlehem
Auf dem Gelände des palästinensischen Friedensprojekts «Zelt der Völker» bei Bethlehem ist es offenbar erneut zur Zerstörung von Bäumen und Weinstöcken durch die israelische Armee gekommen. Israelische Bulldozer hätten am Montag, 19. Mai, mehr als 1.500 Apfel- und Aprikosenbäume sowie Weinstöcke zerstört, sagte der Projektgründer, der palästinensische Christ Daoud Nassar, am Dienstag. >>>


Radio Vatikan v. 27.05.14 Unmittelbar nach dem Papstbesuch auf dem Jerusalemer Zionsberg ist auf die dortige Benediktinerabtei Dormitio ein Brandanschlag verübt worden.

Spiegel v. 27.05.14 Kurz vor Ende der Nahost-Reise von Papst Franziskus hat ein Unbekannter in Jerusalem einen Brandanschlag auf eine katholische Kirche verübt
. In unmittelbarer Nähe hatte der Pontifex zuvor eine Messe gefeiert.

Erstmals besucht ein Papst den "Staat Palästina" Papst geht neue Wege im Nahostkonflikt.

Jüdische Extremisten
protestieren gegen den Besuch von Papst Franziskus in Israel. Unter den Festgenommenen war demnach auch ein Soldat, der einen Polizisten mit seiner Waffe bedroht hatte.  >>>

Radio Vatikan v.27.05.14 Jerusalem: Spannungen zwischen Christen und Sicherheitskräften


Warum griffen Frömmler eine jüdisch-arabische Schule in Israel an, die Toleranz und gegenseitigen Respekt lehrt?

EnglischDesmond Tutu: U.S. Christians must recognize Israel as apartheid state  Haaretz

Palästinensischer BauerIsraelische Armee zündet Getreidefelder an und verletzt einen Bauern schwer.
Wie Valeria Cortés von den internationalen Brigaden Unadikum berichtete, haben israelische Militärs am vergangenen Mittwoch von einem Panzer aus die Getreidefelder von 15 palästinensischen Familien im Südosten des Gazastreifens angezündet und einen Bauern durch einen Kopfschuss schwer verletzt. Auf Grund der Blockade kann der Verletzte erst morgen (Freitag) operiert werden. Übersetzung/gekürzt: K. Nebauer
Quelle: Palestina libre

Aufenthaltserlaubnis für Palästinenser in Ost-Jerusalem entzogen
Palästinensische Medien berichteten unter Berufung auf das Menschenrechtsinstitut Al-Misaq am 22.5., dass das israelische Innenministerium 2012 und 2013 die ID-Karten von 241 Palästinensern, Bewohnern von Ost-Jerusalem, eingezogen hat. Das erleichtert ihre Ausweisung und die Ansiedlung jüdischer Israelis. Ohne Aufenthaltserlaubnis müssen Palästinenser Ost-Jerusalem verlassen, da sie von allen öffentlichen Dienstleistungen und der Wahrnehmung fundamentaler Rechte ausgeschlossen sind. Der Anwalt Firas Sabah weist darauf hin, dass die Maßnahme gegen internationale Normen und Verträge, ebenso wie gegen Artikel 43 der Konvention von Den Haag und gegen die IV. Genfer Konvention verstößt.
Übersetzung/Zusammenfassung: K. Nebauer
Quelle:
Palestina libre


EnglischAljazeera: Bulldozing incident leaves West Bank farm fruitless
Family vows to replant orchard after it says 1,500 trees were destroyed by Israeli military.

Wo ist es besser, ein Christ zu sein – in Israel oder in Palästina?

EnglischUnlawful killing of two Palestinian teens outside Ofer
Israelische Soldaten töten zwei friedliche palästinensische Jugendliche  (Zusammenfassung: K. Nebauer)
Aktivisten von Defense Children International haben laut Haaretz ein Video entdeckt, das von einer Kamera von einem Geschäft aus aufgenommen wurde, und zeigt, wie Soldaten zwei Jugendliche, den 17-j. Nadim Siam Nuwara und den 16-j. Muhammad Mahmud Odeh Abu al-Thahir, die vor dem Gefängnis Ofer friedlich demonstrierten und in einer gewissen Entfernung standen, also ohne eine direkte Konfrontation, erschossen wurden. Die beiden Jugendlichen stammen aus Bethunia, West Bank. Video

Spiegel Online v. 21.05.14
Vorwürfe gegen Israels Armee: Das Rätsel um die Todesschüsse von Beitunija

Der Konvoi "Tausend Lächeln 27" durchbricht die Blockade des Gazastreifens
Der Karawane "Tausend Lächeln 27" mit Hilfsgütern gelang es gestern (18.05.14) über Rafah in den Gazastreifen zu kommen; ihr Ziel war es die Blockade zu durchbrechen. 25 pro-palästinensische Aktivisten aus verschiedenen Ländern begleiteten den Konvoi. Laut Rashad al-Baz , dem Koordinator des Konvois, werden die Aktivisten, von denen die Mehrheit aus Algerien und Jordanien kommt, drei Tage im Gazastreifen bleiben, werden sich mit maßgeblichen Personen treffen und verschiedene Orte besuchen. Der Konvoi bringt medizinisches Material und einfache Instrumente und bringt seine Unterstützung für die "nationale Einheit" zum Ausdruck. "Unsere Botschaft an die palästinensischen Familien ist, dass wir immer mit ihnen sein werden. Die Besatzung wird an ihr Ende kommen. Wir gratulieren den Palästinensern für ihre nationale Einheit, deshalb haben wir auch als Motto "Nationale Einheit" gewählt", erklärt Saed Youssed, ein pro-palästinensischer Aktivist. Übersetzung/Kürzung: K. Nebauer
Quelle: Palestina libre


Zwei Tote bei palästinensischen Protesten
Bei Protesten im Westjordanland am palästinensischen Gedenktag der "Nakba" (Katastrophe) haben israelische Grenzpolizisten zwei Demonstranten erschossen. Wie an jedem 15. Mai erinnerten die Palästinenser am Donnerstag mit zahlreichen Kundgebungen an die Flucht und Vertreibung von rund 760.000 Landsleuten, die 1948 auf die Gründung des Staats Israel folgte. Nach Angaben von Sanitätsdiensten kam es an zwei Orten zu gewaltsamen Auseinandersetzungen mit israelischen Grenzpolizisten. Etwa 150 Demonstranten belagerten das israelische Militärgefängnis Ofer bei Ramallah und verlangten die Freilassung von Gefangenen. Grenzpolizisten schossen mit scharfer Munition. Ein 17-jähriger Demonstrant wurde mit einer Schussverletzung im Brustbereich in ein Krankenhaus gebracht, wo er starb. Ein 20-jähriger wurde ebenfalls tödlich in die Brust getroffe.

Auch am Grenzübergang Kalandija im Norden Jerusalems kam es zu Zusammenstößen. Demonstranten setzten Reifen in Brand und warfen mit Steinen auf Polizisten, die mit Gummigeschoßen und Wasserwerfern antworteten.Friedlich verliefen Kundgebungen in Nablus und Hebron sowie im Gazastreifen nahe des Grenzübergangs Erez. In Ramallah, Sitz der Palästinensischen Autonomiebehörde, standen Fußgänger und Autos auf den Straßen 66 Sekunden lang still, während Sirenen heulten. "An diesem 66. Jahrestag der Nakba hoffen wir, dass das kommende Jahr dasjenige sein wird, in dem unser langes Leiden endet", sagte Präsident Mahmoud Abbas in einer Rundfunkansprache, die am Mittwochabend ausgestrahlt wurde. "Es ist Zeit, die längste Besatzung der modernen Zeitgeschichte zu beenden, und Zeit, dass die Führer Israels begreifen, dass es für unser Volk kein anderes Heimatland gibt als Palästina", sagte Abbas. Gepostet von Pater Rainer

Welchen Frieden will Israel?
Wie der israelische Wohnbauminister Uri Ariel vor zwei Tagen sagte, sieht er für 2019 50% mehr Siedlungen voraus; für das Westjordanland 550.00 bis 600.000 sowie in Ost-Jerusalem 300.000 bis 350.000. Gleichzeitig beschuldigt Israel die Palästinenser (bzw. die palästinensische Autonomiebehörde, Ü.) keinen Fieden mit Israel zu wollen und sich statt dessen mit der Hamas zu einigen.  Übersetzung/Kürzung: K. Nebauer
Quelle: Palestina libre


Israelische Regierung verhängt über palästinensische Banken finanzielle Sanktionen
Wie Haaretz am 16.5. berichtete, wird Israel nach einem Beschluss der Knesset vom 24. April, dem Tag, an dem die Fatah ein Einigungsabkommen mit der Hamas unterzeichnet hat, 400 Millionen Shekel (116 Mio Dollar) an Abgaben, die Israel für Palästina einnimmt, zurückhalten. Schon seit Jahrzehnten hat Israel diese Gelder immer wieder zurückgehalten, jetzt geschieht es zum ersten Mal auf Kabinettsbeschluss. Nach einem Protokoll von Paris von 1994 ist es der Palästinensischen Autonomiebehörde erlaubt, über die Depots in israelischen Banken Shekel in ausländische Währungen zu wechseln und umgekehrt. Durch das Verbot von Transaktionen werden in einer Situation der Rezession und Krise etwa 300 Mio Shekel (90 Mio Dollar) für die palästinensischen Banken blockiert.

Sollten die Sanktionen lange andauern, muss Palästina vielleicht die Shekel als legale Währung aufgeben und die Beziehungen zu israelischen Banken einschließlich der Zentralbank abzubrechen, was nach Haaretz möglicherweise negative Folgen für Israel haben könnte. Sollte sich die Palästinensische Autonomiebehörde an die Weltbank und den Internationalen Währungsfond wenden, könnte Israel in einer schwierige Situation geraten, wie Haaretz meint.

Außerdem wurde zu Beginn der Woche die Lieferung von Strom in Ost-Jerusalem und dem Westjordanland um zwei Stunden täglich wegen der angemahnten Schulden der AP in der Höhe von 1.500 Shekel (400 Mio Dollar) reduziert; die israelische Elektrizitätsgesellschaft hat außerdem angekündigt, jeweils mittags und am späten Abend die Stromlieferung eine halbe Stunde lang auf die Hälfte zu verringern; betroffene jüdische Siedlungen erhielten Generatoren.  Übersetzung/Kürzung: K. Nebauer
Quelle: Palestina libre


Alltag in Palästina
Wochenbericht von OCHA (Amt für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten,  eine Abteilung des UN-Sekretariats)
vom 6.-12.5.2014
Im Westjordanland wurden bei Razzien und der Unterdrückung von Demonstrationen gegen Siedlungsbau und die Einschränkung der Bewegung 43 Palästinenser von israelischen Soldaten verletzt. Es gab 82 militärische Operationen, um Personen zu suchen und festzunehmen, 127 Palästinenser wurden verhaftet.
Bei einer Demonstration gegen die Beschränkungen im Zugang zum Tempelberg wurden in Jerusalem 15 Palästinenser verletzt.
Weitere Palästinenser wurden bei sieben Angriffen durch Siedler verletzt. Im Gazastreifen herrschte relative Ruhe, auch wenn durch Warnschüsse des israelischen Militärs an der Grenze und in der Pufferzone mehrere Palästinenser verletzt wurden. Infolge des Treibstoffmangels gibt es nur etwa 12 Stunden am Tag Strom. Übersetzung, gekürzt: K. Nebauer
Quelle: Palestina libre


Jüdische Siedler kidnappten ein 6-jähriges palästinensisches Kind, um ihren Spaß zu haben, beschimpften es und machten sich lustig, bis es dem Kind gelang zu flüchten. Es verbrachte die Nacht hinter einem Felsen. Als man es am anächsten Morgen fand, sprach es nicht und war so  traumatisiert, dass man es ins Krankenhaus bringen mußte.  Übersetzung: K. N.
Quelle: Palestina libre


EnglischSettlers Kidnap A Palestinian Child In Hebron
EnglischSettlers attack 7-year-old girl in south Hebron hills
EnglischIsraeli forces demolish houses, steel structures near Nablus
EnglischFM urges world leaders to declare 'price tag' perpetrators terrorists

KURZ VOR Israels 66. Unabhängigkeitstag bekam das Land einen neuen Nationalhelden.
Wenn es stimmt, dass jede Nation den Nationalhelden bekommt, den es verdient, dann war es ein ziemlich trauriges Spektakel. >>>


Radio Vatikan: Christen erwägen Auswanderung

Erneut Christliche Einrichtungen geschändet
Zunehmende Gewalt durch orthodoxe Juden und jüdische Siedler
Die katholischen Bischöfe im Heiligen Land beklagen und verurteilen besorgt die drei Übergriffe und die Schändung dreier christlicher Stätten in Galiläa am vergangenen Sonntag, den 27 April.

Zuerst wurde das deutsche Benediktinerkloster Tabgha angegriffen. Gegen Mittag warfen junge Männer, die an der Kleidung und dem Haarschnitt als orthodoxe Juden zu erkennen waren Steine auf die drei Kreuze des Klosters. Dieselben jungen Männer gingen dann weiter zum Kloster der Benediktinerinnen, wo sie das Kreuz niederrissen und den im Freien stehenden Altar mit Schlamm beschmutzten. Auf die Stühle und Bänke zeichneten sie das Davidkreuz. Der Prior des deutschen Benediktinerklosters erstattete Anzeige. Eine Frau, die sich als Gast im Kloster aufhielt wurde beim Werfen der Steine verletzt. Ebenfalls am Sonntag, den 27. April erhielt das Patriarchalsvikariat in Nazareth einen Drohbrief von einem Rabbiner der Region, der unter anderem alle Christen auffordert "Israel zu verlassen". Der Rabbiner war am Tag zuvor von der Polizei in Safed kontrolliert worden. Auch die griechisch-orthodoxe Kirche in Al-Bassah wurde am Sonntag, den 27. April, überfallen, während in der Kirche ein Taufgottesdienst stattfand.

Die Christen in Galiläa und die Versammlung der katholischen Bischöfe sind "tief besorgt im Hinblick auf diese Ereignisse" und "bitten die zivilen Behörden und die Polizei mit Nachdruck um die Festnahme der Schuldigen, damit der gegenseitige religiöse Respekt wieder hergestellt wird". Die Serie der Schändungen und Einschüchterungsversuche durch Gruppen jüdischer Siedler gegen christliche Klöster, Kirchen und Friedhöfe begann im Februar 2012. (Cremisan.de 1.5.2014)


DomRadio v. 09.05.14 Kirchen in Jerusalem besorgt wegen Hasstaten gegen Christen "Jesus ist ein Affe, Maria eine Kuh!"Zwei Wochen vor dem Besuch von Papst Franziskus sorgen Hassaktionen gegen Christen im Heiligen Land für Aufsehen. Hinter den Taten sollen jüdische Extremisten stehen. Verstärkt werden soll nun der Schutz rund um die heiligen Stätten.

EnglischKerry Grovels over Israeli ‘Apartheid’
Kerry entschuldigt sich dafür, dass er von "Apartheid" in Israel gesprochen hat.
Gideon Levy, Haaretz:
Die Krim-Krise von Israel aus gesehen
Die Annexion der Krim mag problematisch sein, ist aber weniger problematisch als die Besatzung der palästinensischen Gebiete durch Israel >>>

Gespräch mit Evelyn Hecht-Galinski über Krim-Krise und Nahostkonflikt. (ca. 20 Minuten Audio)

in GefangenschaftIsrael bestraft palästinensische Häftlinge im Hungerstreik
Von den mehr als 200 palästinensischen Gefangenen, die am 27.04.2014 den 4. Tag des Hungerstreiks begannen, befinden sich, wie der Club der Palästinensischen Gefangenen berichtet, mehr als 100 zur Strafe in Isolationszellen.  Mit dem Hungerstreik protestieren die Gefangenen gegen Administrativhaft und Misshandlungen. Andere Gefangene sind in Gefängnisse mit schlechteren Bedingungen verlegt worden. Besuche von Familienangehörigen sind nicht mehr erlaubt. Am vergangenen Donnerstag (24.04.) bat Wasfi Kabha, ehemaliger Minister für die Angelegenheiten der Palästinensischen Gefangenen, die internationale Gemeinschaft, die Gefangenen im Zentralgefängnis im Negev zu besuchen, um die beklagenswerten Haftbedingungen zu sehen. Gefangene in israelischen Gefängnissen entbehren menschenwürdige Unterbringung, das Recht auf genügend Wasser und Nahrung, medizinische Betreuung, Unterricht, regelmäßige Besuche von Familienangehörigen, Vertretung durch einen Anwalt usw.  Übersetzung/Zusammenfassung: K. Nebauer
Quelle: Palestina libre v. 28.04.14


Spiegel v. 28.04.14 Israel untersagt den Palästinensern den Bau von mehr als 600 Wohnungen in den Autonomiegebieten. Selbst internationale Entwicklungsprojekte sind betroffen.
Baugenehmigungen für Palästinenser aufgehoben
Wie Haaretz berichtet, wurde diese Maßnahme vom Regierungsbüro für Koordination der Aktivitäten in den Besetzten Gebieten getroffen "als Reaktion auf die kürzlich getroffene palästinensische  Entscheidung internationalen Konventionen und Verträgen beizutreten". "Die Erklärung widerspricht einem jüngsten Kommuniqué der Regierung an das Oberste Gericht, in dem versichert wird, dass der Vorstoß mit den Bauplänen nur von Gründen der Bauplanung bestimmt war", erklärt die Zeitung. Laut der Zeitung erklärte General Yoav Mordechai, Verantwortlicher im og. Departement (Koordination der Aktivitäten in den Besetzten Gebieten, Ü.) Tage zuvor gegenüber der Knesset, dass "die allgemeinen Baupläne für die palästinensischen Ortschaften als Reaktion auf die Entscheidung von Abu Mazen (Mahmud Abbas), nach der UNO zu blicken, eingefroren worden sind".  Mordechai beschuldigte außerdem Frankreich, Italien, Schweden und die UNO selbst, "das Gesetz zu verletzen" indem sie sich an der Finanzierung von Wohnungen, dem Bau von Kinderspielplätzen, der Wiederherstellung eines Brunnen und der Lieferung von Zelten für enteignete Familien beteiligten. Die Nachricht wurde bekannt einen Tag nachdem der israelische Wirtschaftsminister und ultrarechte Führer Naftali Bennet von der Regierung forderte, mehr als die Hälfte des besetzten Westjordanlandes zu annektieren und eine Zwei-Staaten-Lösung zurückzuweisen.
Gegenüber der Agentur AFP erklärte der Vertreter der Siedlerinteressen in einem Hotel in Jerusalem, sein Land müsse sich die sogenannte "Zone C" (...) aneignen, die angeblich 60% des palästinensischen Territoriums ausmacht. Nach dem Plan von Bennet, dessen Textbotschaft von seiner Partei Beit Yehudi (Jüdisches Haus) per Telefon verbreitet wurde, müssten die etwa 100.000 Palästinenser, die jetzt in der Zone C leben, zwischen der israelischen Staatsbürgerschaft und dem Verlassen ihres Landes (Bodens) wählen.  Die Übrigen, die in der "Zone A" - volle palästinensische Souveränität - und der "Zone B" - gemischt - leben, würden in einer Art autonomen Bantustans verbannt bleiben, ohne jemals die Möglichkeit der Bildung eines Staates zu haben. Die sogenannten Zonen A, B und C wurden in den Osloverträgen 1993 bestimmt als vorübergehender Schritt vor der Schaffung des zukünftigen Staates Palästina. Seither hat Israel den Bau der nach internationalem Recht illegalen Siedlungen im Westjordanland verstärkt und damit den Gedanken des historischen, von dem palästinensischen Führer Yassir Arafat und dem israelischen Premierminister Yizhak Rabin (beide inzwischen verstorben) unterzeichneten Abkommens verändert.
Übersetzung aus dem Spanischen: K. Nebauer
Quelle: Palestina libre v. 28.04.14

Erklärung von ECCP Nach der Ankündigung der israelischen Regierung, die "Friedensgespräche" mit den Palästinensern als Reaktion auf das von Fatah und Hamas unterzeichnete Versöhnungsabkommen auszusetzen, ruft die European Coordination of Committees and Associations for Palestine ECCP die EU auf, effektive Schritte zu unternehmen gegen die israelischen Verletzungen des Völkerrechts, die fortgesetzte Enteignung palästinensischen Bodens und den fortschreitenden Siedlungsbau, der sich in den neun Monaten Verhandlungen unter der Schirmherrschaft von US-Außenminister John Kerry exponentiell ausgeweitet hat. >>>

Wie Shalom Achshav (Peace Now) berichtet, hat Israel in den neun Monaten der laufenden "Friedens"-Verhandlungen 13.851 Wohneinheiten in jüdischen Siedlungen im Westjordanland und in Ostjerusalem genehmigt, vier mal so viel wie in den vorhergehenden Jahren. Es entspricht dem Bau von etwa 50 Häusern pro Tag und 1.540 pro Monat.  Zusammenfassung: K. Nebauer
Quelle: Palestina libre v. 29.04.14

Nach Ankündigung einer Versöhnung zwischen Fatah und Hamas bombardierte Israel den Gazastreifen
Laut Gesundheitsministerium des Gazastreifens wurden 12 Personen verletzt, darunter mehrere Kinder zwischen fünf und zwölf Jahren. Die israelische Armee beschrieb das Bombardement als "anti-terroristische Operation", bei der es keine Treffer festgestellt worden seien, was so heißt wie dass das Ziel nicht erreicht wurde.  Übersetzung/Kürzung: K. Nebauer
Quelle: Palestina libre

IPG Journal v. 28.04.14  Weshalb Deutschland und die EU die Fatah-Hamas-Versöhnung unterstützen müssen. Tsafrir Cohen

Netanyahu forderte von Abbas, zwischen der Versöhnung mit der Hamas oder dem Frieden mit Israel zu wählen.  Mehr dazu

Massiver Siedlungsbau gefordert
Der israelische Wohnungs- und Bauminister Uri Ariel forderte heute als Reaktion von die historische Vereinbarung zur Nationalen Versöhnung zwischen Fatah und Hamas, den Siedlungsbau in den besetzten Gebieten massiv voran zu treiben. Ariel ist Mitglied der ultrarecgten Partei "Jüdisches Heim". Palestina libre

Ägypten verspricht, den Grenzübergang Rafah dauerhaft zu öffnen, wenn es zu einer Einheitsregierung mit Fatah und Hamas kommt.
Stimmen zur palästinensischen Einheit:
  • Kanada erklärte, Beziehungen nur mit einer palästinensischen Regierung aufrecht zu halten, die "Israel anerkennt".
  • USA kritisiert das Abkommen, weil es dem Friedensprozess schaden könne.
  • Netanyahu wütend: das Abkommen "töte den Frieden".
  • Abdullah Ensur, jordanischer Premierminister, dürckte am 23.4. bei seinem Besuch in Ramallah seine Unterstützung für das Abkommen aus.
  • Aziz Dweik, Präsident des palästinensischen Exekutivrates betrachtet die Drohungen Israels als unnötig.  Die Drohungen Netanyahus kommen zu einem Zeitpunkt, in dem sich die sogenannten Friedensverhandlungen in einer Sackgasse befinden, weil Israel sich nicht an seine Verpflichtungen hält.
 Zusammenfassung: K. Nebauer
Quelle: Palestina libre


Radio Vatikan:
Ostern im Heiligen Land: für Touristen ist das eine schöne Sache. Für Christen, die Palästinenser sind und in den besetzten Gebieten leben, ist das viel weniger schön.

Christliche Palästinenser klagen, dass Israel ihnen den Zugang zum Heiligen Grab behindert.
Eine Gruppe christlicher Gemeinden von Ost-Jerusalem klagt, dass Israel in der Karwoche den Zugang zum Heiligen Grab in der "diskriminierenden" und "rassistischen" Ausmaß beschränkt. Es käme einer Diskriminierung gleich, weil die israelischen Behörden die Anwesenheit von Christen in Ost-Jerusalem leugnen und den Eindruck erwecken möchten, dass Jerusalem eine bloß jüdische Stadt sei. Der Sprecher der Polizei des Distrikts Jerusalem erklärte, man blockiere die Zugänge zu dem Gelände, weil der (Platz im) Umkreis begrenzt sei und man vermeiden möchte, dass sich "Tragödien und Situationen ereignen, in denen wir wegen der Menschenmenge nicht für die Sicherheit des Ortes garantieren können".  Zum Beispiel könne jemand ohnmächtig werden, dann müssten Rettungsdienste Handlungsspielraum haben.
Zum Pessachfest kommt etwa eine Million Juden in den jüdischen Teil Jerusalems. Besonders harte Beschränkungen gibt es für orthodoxe Christen für ihre Feuer- und Wasserzeremonie am Karsamstag , bei der hunderte Kerzen angezündet werden. Seit durch die israelische Polizei 2005 beschränkende Maßnahmen eingeführt wurden, ist es den Christen nicht mehr möglich, auf den Dach der Basilika zu steigen wie früher oder sich zur Zeremonie des Osterfeuers auf dem Platz vor der Basilika aufzuhalten. Das israelische Tourismusministerium rechnet in diesem April mit der Ankunft von 125.000 Besuchern, von denen in der Regel etwa die Hälfte Christen sind, die zur Feier der Karwoche kommen.      Übersetzung/Zusammenfassung: K. Nebauer
Quelle: Palestina libre


Amesty International:
Israels Armee und Polizei gehen im Westjordanland mit rücksichtsloser Gewalt vor Gewalt gegen palästinensische Zivilisten
"Der Plan, den Kerry brachte, besteht lediglich darin, die Besetzung zu modifizieren, nicht sie zu beenden."
Schweiz bestätigt den Beitritt Palästinas zu den Genfer Konventionen
Reaktion Israels darauf: es nimmt Palästinenser finanziell in die Zange >>>
Mehr dazu in Tiroler Tageszeitung

Weitere Annexion jüdischer Siedlungen im palästinensischen Westjordanland

Der ultra-rechte israelische Wirtschaftsminister Naftali Bennet verlangt von Netanyahu mit Druck die Annexion der jüdischen Siedlungen im Westjordanland. In einer Erklärung für die Tageszeitung Yedioth Aharonot sagte er, d ie Verhandlungen mit den Palästinensern seien an ihr Ende gekommen und tot. Die große Mehrheit der israelischen Knessetabgeordneten sowie Minister unterstützen diesen Plan. Man solle ein Referendum durchführen und werde es dann sehen. Seiner Meinung nach habe Netanyahu "mit seinem Erklärungen zu einem palästinensischen Staat einen historischen und strategischen Fehler gemacht", der Israel "in ein Loch" versenkt habe. Er sagte: "Wenn der Druck von Likud-Beiteinu und Habait Hajehudi funktioniert, wird es möglich sein weiter zu kommen und der Nation zu sagen, dass wir (jetzt) handeln. Abu Mazen (Mahmud Abbas) wird sehen, dass die Zeit gegen ihn ist." Zu diesem Zweck hat Bennet eine Kampagne zur sogenannten "Stabilitätsinitiative" wieder aufgenommen, deren Ziel "die volle Herrschaft über die Zone C ist". Bennets Strategie soll laut der Zeitung dazu führen, dass der "Reichweite des Konflikts reduziert wird, indem die Palästinenser regieren und sich selbst regieren" und daran denken, dass ihr Land "nicht die Option aufgeben darf", dass dies nur durch eine Fusion der Palästinenser mit dem Königreich Jordanien erfolgt. Bennets Erklärungen kamen nur fünf Stunden nachdem fünf Siedler aus der Siedlung Yitzhar bei Nablus im Zusamenhang mit mehreren Anschlägen von Siedlern auf eine Einrichtung und Fahrzeuge der israelischen Armee festgenommen worden waren. Übersetzung und Kürzung: K. Nebauer Quelle: Palästina libre

Radio Vatikan v. 02.04.14 Frieden in weiter Ferne
Jamel Khader ist Rektor des Priesterseminars im Lateinischen Patriarchat von Jerusalem. Im Interview mit Radio Vatikan erklärt er, warum die Palästinenser nicht mehr an einen Erfolg von Verhandlungen glauben. >>>
US-Außenminister Kerry droht mit Ende der Vermittlung
Friedensverhandlungen made in Israel

Israelischer Minister droht Palästinensern mit Annektierungen wegen Bestrebungen nach Mitgliedschaft in internalen Organisationen. Quelle: die Welt v. 02.04.14

Israel schreibt Bau von 700 Wohnungen in der Siedlung Gilo öffentlich aus,
und zwar wenige Stunden nachdem John Kerry in einem harten Gespräch mit Netanyahu versuchte hatte, die Friedensverhandlungen zu retten, und nach Brüssel weiter geflogen war. Kerry will morgen nach Israel zurückkehren, um über eine Verlängerung der Verhandlungsperiode zu sprechen. Zu den von den Palästinensern und Kerry geforderten Bedingungen für die Verhandlungen gehört das Einfrieren jeglichen Siedlungs(aus)baus und das Aussetzen öffentlicher Ausschreibungen für die Dauer der Verhandlungen. Die Sprecherin der Verwaltung des Bodens (JNF) sagte auf Anfrage, die Ausschreibung stehe in keinem politischen Zusammenhang, sondern sei ein bürokratischer Vorgang, der jetzt öffentlich wurde.

Im August des vergangenen Jahres hat das israelische Innenministerium grünes Licht für den Bau von 890 Wohnungen in der Siedlung Gilo gegeben, und das am Vorabend der ersten Freilassung von palästinensischen Gefangenen entsprechend einem Teil des Abkommens für die Wiederaufnahme der Friedensverhandlungen unter dem Patrozinat des Weißen Hauses. Im vergangenen Monat hat die Stadtverwaltung von Jerusalem die letzte Genehmigung für den Bau von 184 Wohneinheiten in den Siedlungen Har Choma, Pisgat Seev und Ramot gegeben. Entsprechend den Daten, die das Israelische Zentrale Büro für Statistik kürzlich veröffentlicht hat, stieg im vergangenen Jahr die Zahl der Wohnungen, deren Bau in Siedlungen im Westjordanland begonnen wurde, um 123%.

Die palästinensische Führung hat sich bei wiederholten Gelegenheiten gegen den Siedlungs(aus)bau ausgesprochen, der einen lebensfähigen zukünftigen Staat Palästina auf ein Minimum reduziert und für die Fortführung von Verhandlungen von Israel einen vollständigen Stopp verlangt. Quelle: Palästina libre v. 01.04.14  Übersetzung (leicht gekürzt): K.Nebauer 


Wie die ägyptische Zeitung "Al Youm Alsabe" berichtete, haben israelische Soldaten 20 palästinensische Familien im Jordantal aus ihren Häusern vertrieben mit der Begründung, dass das Gebiet militärisches Trainingsgebiet würde. 2013 ist laut UNO die Zahl der vertriebenen Palästinenser im Westjordantal und Ost-Jerusalem um 25% auf 1.100 Personen gestiegen. Quelle: Palestina libre Zusammenfassung: K.Nebauer

Bewohner Ost-Jerusalems kämpfen vor Gericht um Wasserversorgung.
Zehntausende Palästinenser leiden seit drei Wochen unter Wassermangel >>>

El País v. 02.12.12  Israel friert die Gelder ein, die es Palästina überweisen sollte, als Strafe für seinen Gang zur UNO. Die israelische Regierung will klar stellen, dass die Palästinenser für die überwältigende Anerkennung in der UNO durch die internationale Gemeinschaft bezahlen werden. Zur Genehmigung (des Baus) tausender Wohnungen im besetzten Territorium am Freitag kommt jetzt eine wirtschaftliche Sanktion. Israel hat beschlossen, etwa 92 Millionen Euro entsprechend der monatlich an Palästina zu überweisenden Summe für erhobene Steuern zu konfiszieren, die die Regierung in Ramallah für die Gehälter ihrer Beamten verwendet.  Weiter lesen

Reginae PalaestinaeNeuer Fall von Vandalismus. Als Täter vermuten die Behörden jüdische Siedler
Radio Vatikan v. 01.04.14 In der Nacht zum Dienstag ist erneut ein christliches Kloster Opfer von Vandalismus geworden. Das berichtet die Times of Israel. Diesmal traf es das katholische Kloster Deir Rafat rund 25 Kilometer westlich von Jerusalem.

Jerusalemer Patriarch protestiert gegen Hauszerstörung
Heute mittag fand in der Nähe des Checkpoints Gilo 300 zwischen Bethlehem und Jerusalem eine Presskonferenz und Demonstration gegen die völlige Zerstörung eines Hauses, das seit Jahrzehnten von einer palästinensischen Familie bewohnt wird, statt. Eine grössere Fläche Land mit Olivenbäumen und dem zerstörten Haus gehört dem Lateinischen Patriarchat in Jerusalem. Die 14köpfige Familie wohnt jetzt im grossen weissen  Zelt. Weitere Infos finden Sie in der  Pressemeldung  der katholischen internationalen Agentur.
 
Dieses Land liegt direkt auf Jerusalemer Seite an der Mauer vor Bethlehem gegenüber dem Checkpoint und ist damit natürlich Israel únd der israelischen Politik ein Dorn im Auge. Das Land liegt zwischen den beiden jüdischen Siedlungen von Gilo und Har Homar und ist damit ein mögliches Hindernis auf dem Weg der Zusammenführung der beiden Siedlungen. Mit der Hauszerstörung haben das israelische Militär und die Stadtverwaltung von Jerusalem nun einen einen Anfang zur weiteren Enteignung des Landes gemacht. Damit hat die Häuserzerstörung aber auch eine neue Qualität erreicht, denn bisher wurde das Land des Lateinischen Patriarchats und kirchlicher Besitz "verschont". Es wird höchste Zeit, dass die Kirchen und die westlichen Regierungen endlich den Mund aufmachen und Israel seine Grenzen aufzeigen! Frau Merkel, Vorsitzende der christlichen Partei, wie wärs! Wenn nicht jetzt, wann dann?!   Pater R. F.

Radio Vatikan v. 03.04.14: Bischöfe warnen vor unbedachtem Reden

Middle East Monitor v. 03.04.14: Englisch Christian village vandalised by Israeli group
Radio Vatikan v. 11.01.14:   Bischöfe kommen zu Solidaritätsbesuch
Radio Vatikan v. 06.11.13:   Lateinisches Patriarchat protestiert gegen Hauszerstörung

Christen erneut Zielscheibe religiöser Intoleranz
Palestina libre v. 31.05.13 Wie der Sprecher der israelischen Polizei Miki Rosenfeld gegenüber der Agentur EFE angab, haben Unbekannte das Tor der Dormitio-Abtei in Jerusalem mit anti-christlichen Parolen und dem Namen einer radikalen Siedlung (Havat Maon) beschmiert und die Reifen mehrerer Fahrzeuge, die in der unmittelbaren Umbegung geparkt waren, angestochen. Es seien polizeiliche Ermittlungen aufgenommen worden. Diese Aktionen scheinen zur "Politik des Price Tag" zu gehören. Im vergangenen Oktober wurde das Klostergebäude neben der Kirche, mit groben Beleidigungen Jesu beschmiert (siehe unten). Einen Monat zuvor waren die Tore des Klosters Latrun in Brand gesetzt worden. Auf ein dort geparktes Fahrzeug wurde "Jesus ist ein Bastard" und "Price Tag" geschmiert. Bis heute hat der israelische Geheimdienst so gut wie keinen der Täter festgenommen. Nach einem lokalen Zeitungsbericht agieren sie fast wie ein Geheimdienst und blockieren Ermittlungen im Vorhinein.  Zusammenfassung/Übersetzung: K.N.

Der Standard v. 31.05.13 Jerusalemer Abtei beschmiert. Jüdische Siedler werden verdächtigt
Israelnetz v. 31.05.13 „Jesus ist ein Affe“
Die Benediktiner-Abtei Dormitio auf dem Jerusalemer Zionsberg ist in der Nacht zum Freitag von Unbekannten mit gehässigen Graffiti erheblich beschädigt worden. Zugleich wurden sieben Autos mit Ölfarbe bespritzt und zwei Reifen zerschnitten. Dormitio ist eines der Wahrzeichen Jerusalems.

Haaretz v. 31.05.13 EnglischJerusalem's Dormition Church suffers suspected 'price tag' attack

Radio Vatikan v. 12.10.12  „Muslime und Christen sind die eigentlichen Bürger in diesem Land...“, so der Patriarch.  >>>

Radio Vatican v. 02.10.12   Anti-christliche Schmierereien 
In Jerusalem ist in der Nacht zum Dienstag erneut ein Kloster mit anti-christlichen Graffiti beschmiert worden. Unbekannte schrieben auf das Tor zum Franziskanerkloster auf dem Zionsberg „Jesus, Hurensohn“...  >>>

Englisch  Extremists vandalize Franciscan Monastery in Old City???
Brandanschlag auf katholisches Kloster in Israel
BBC Mundo und Agencia EFE haben berichtet, dass ein Brandanschlag auf das katholische Kloster in Latrun bei Jerusalem verübt wurde. Vermutlich Juden, die die illegale Siedlung Migron räumen müssen, haben die Pforte des Klosters angezündet und Beschimpfungen in Hebräisch wie "Jesus ist ein Affe" und "Ramat Migron" an die Wände geschmiert. Der Abt des Klosters macht die Kultur des Hasses, die Erziehung zu Hass und Verachtung sowie die Tatsache, dass Angriffe auf Christen so wie auf andere Palästinenser straflos bleiben, für solche Taten verantwortlich.   
KreuzNet v. 05.09.12 Jüdischer Anschlag auf Trappistenabtei. In der Nacht auf Dienstag wurde das Trappistenkloster ‘Unsere Liebe Frau von den Sieben Schmerzen’ in Latrun – 15 Kilometer westlich von Jerusalem – durch jüdische Christenhasser geschändet. Die Verbrecher schmierten auf die Klosterwand unter anderem: „Jesus ist ein Affe“. Weiters steckten sie eine Türe des Klosters in Brand.

Haaretz v. 04.09.12 Catholic Church condemns 'price-tag' attack on monastery, urges Israel to change 'culture of contempt'

Lateinisches Patriarchat von Jerusalem:  Erneut Vandalenakte auf christlichen Friedhof
Der Friedhof der lateinischen Pfarrei auf dem Jerusalemer Zionsberg ist in der Nacht zu Dienstag Ziel eines vandalistischen Übergriffs geworden. Wächter fanden am Dienstagmorgen das hebräische Wort “Tag Mehrir” (Preisschild) an eine Friedhofswand gesprüht, wie die Franziskaner mitteilten. Desweiteren seien die Reifen von sieben in der Nähe geparkten Fahrzeugen zerstochen worden  >>>
Jerusalem: Evangelischer Friedhof geschändet
Radio Vatikan v. 01.10.13 Kirchenführer statten Al-Aksa-Moschee Solidaritätsbesuch ab
EnglischChristian leaders visit Al Aqsa Mosque


Appell an die Christen und die Internationale Gemeinschaft
Verlangen nach Gerechtigkeit
Lateinisches Patriarchat von Jerusalem:  Die Familien in Beit Jala bedürfen dringender Unterstützung bei ihrem Verlangen nach Gerechtigkeit.

KilledIsraeli forces kill Palestinian teen in southern West Bank
Yousef al-Shawamrah (photo), 14, was shot and killed by Israeli forces last week in the southern West Bank.  By Dylan Collins
Ramallah, March 25, 2014 – Israeli forces shot and killed a Palestinian teenager last week in the southern West Bank.Yousef al-Shawamrah, 14, was shot in the back and hip with live ammunition near his village of Deir al-Asal al-Fawqa, which sits alongside Israel’s separation barrier, on Wednesday March 19.
 >>>

Amira Hass, Haaretz:
Ein offener Brief an Soldat X, der einen 14-Jährigen erschossen hat
Du hast behauptet, du hättest einen Palästinenser erschossen, wie er den Grenzzaun sabotiert habe. Du bist nicht nur Richter, Ankläger und Vollstrecker der Todesstrafe , sondern auch noch Zeuge.
An den Soldaten X. des 77. Bataillons der Panzertruppen, der am letzten Mittwoch einen Jungen mit Namen Yusef Abu Aker Shawamreh erschossen und getötet hat.
 >>>

Englisch  Soldiers Inject a Palestinian with Unknown Component While Arresting Him

Heute, 26.03.14, haben israelische Soldaten in Hebron und Nablus acht Palästinenser festgenommen und in israelische "Sicherheitszentren" (Gefängnisse) gebracht, in Ost-Jerusalem ein zweistöckiges Gebäude zerstört, in dem ein Stockwerk als Moschee diente. Gestern, 25.03.14,  haben israelische Soldaten ein Gebäude am Rand von Jericho zerstört - Elf Personen wurden obdachlos. Quelle: Palestina libre  Dt. Karin Nebauer

Palästinensische Behörden berichten, dass Israel seit Anfang 2014 1095 Palästinenser (darunter 17 Frauen) inhaftiert hat. In der gleichen Periode im vergangenen Jahr waren es 968. Wie der Leiter des Nachforschungszentrums für palästinensische Gefangene, Fuad Chafash, sagte, seien 248 Pallästinenser in Hebron, 207 in Ost-Jerusalem festgenommen worden. Er bat die internationale Gemeinschaft, Druck auf Israel auszuüben, damit es die Menschenrechtsveletzungen beende. Zur Zeit befinden sich mehr als 4.500 Palästinenser in israelischen Gefängnissen unter unmenschlichen Bedingungen, u.a. ohne genügend Wasser und Essen, medizinische Versorgung, Unterricht, Besuche und Vertretung durch einen Anwalt. Viele der Gefangenen befinden sich ohne Anklage und Urteil in sogen. "Aministrativhaft". Quelle: Palestina libre  Übersetzung, gekürzt: K. Nebauer 

Palästinensische Christen
Christian Palestinians in Israel: a threatened identity?
The Assembly of the Catholic Ordinaries has approved a document published by the Justice and Peace Commission about the Knesset law project which is about to introduce a distinction between Christian and Muslim Palestinians, stating that Christian Palestinians are Christians and not Palestinians. Read more


Bischöfe: Israel hat kein Definitionsrecht für Christen

Radio Vatikan v. 13.08.13:
„Palästinensische Christen leiden wie die anderen Palästinenser. Solange man kein Jude ist, erhält man dieselbe diskriminierende Behandlung“

Radio Vatikan v. 25.08.13: 
„Kein religiöser Konflikt!“ in Nahost
Der Generalsekretär des Weltkirchenrates bringt seine Sorge zum Ausdruck über Gesetz der israelischen Knesset
"..., dass christliche Palästinenser Christen sind und nicht Palästinenser"

Gemeinsam mit den Stimmen der Kirchen in Palästina und Israel bringt der Generalsekretär des Weltkirchenrates (WCC), Rev. Dr. Olav Fykse Tveit, seine „ernste Besorgnis“ über das kürzlich von der israelischen Knesset – Parlament – erlassene Gesetz zum Ausdruck.  Das Gesetz, das den Status der palästinensischen christlichen Araber im Staate Israel definieren soll, wurde am 24. Februar verabschiedet.  Oberste Würdenträger der katholischen Kirche im Heiligen Land haben gesagt, dass dieses neue Gesetz „eine Unterscheidung zwischen christlichen und muslimischen Palästinensern mache und festlegt, dass christliche Palästinenser Christen sind und nicht Palästinenser“.

In einer Stellungnahme, die am 18. März herausgekommen ist, forderte Tveit die „Israelischen Autoritäten auf, dieses Gesetz rückgängig zu machen, um eine Ungerechtigkeit gegenüber den christlichen Bürgern von Israel zu stoppen“.  Er ermutigte die Mitgliedskirchen des WCC, „gegen dieses Papier bei den Vertretern von Israel und ihren eigenen Regierungen Einspruch zu erheben“ und die Aufhebung dieses Gesetzes zu fordern.

Tveit sagte, dass dieses Gesetz eine „gesetzliche Unterscheidung zwischen den einheimischen palästinensischen arabischen Christen und den palästinensischen arabischen Muslimen, die beide Bürger des Staates Israel sind“, festsetze. Diese Unterscheidung, unterstrich er, ist eine „inakzeptable Trennung ganzer Gemeinden von ihrer kulturellen Identität“.  Tveit fügte hinzu, dass „die Knesset alle sauberen Unterscheidungen zwischen Staat und religiöser Autorität überschritten habe, indem sie versucht, die Natur und den Charakter von christlichen Gemeinden innerhalb von Israel gegen ihren eigenen Willen und ihr Selbstverständnis zu definieren“. Indem er vor feindlichen Folgerungen dieses Gesetzes warnte, sagte Tveit, „dass die Knesset statt Trennungen in den Gemeinden zu schaffen, den Weg freimachen sollte, um Barrieren nieder zu brechen, die Menschen aufgrund ihrer Ethnizität und Religion trennen“.  Tveit stimmte den Führern der katholischen Kirche in Israel zu, die betonten, dass „es nicht richtig oder die Pflicht der israelischen Autoritäten sei, uns zu sagen, wer wir sind“.  Die katholischen Führer haben dieses Gesetz einen Teil der Kampagne genannt, die darauf hin zielt, christliche Palästinenser ins israelische Heer zu bringen. „Diese Kampagne hat klar zum Ziel, Christen von ihren muslimischen Mitbürgern zu trennen. Nichtsdestoweniger ist es gleichermaßen gefährlich, denn es wird die Christen unter sich selber noch weiter entfernen“, sagten sie.  Der WCC hat lange das Recht der religiösen Gemeinschaften, sich selbst zu definieren, bestätigt und die Manipulation der religiösen Identität für politische Gewinne verurteilt. (Übers. Gerhilde Merz)
Quelle: Palestine Israel Ecumenical Forum v. 19.03.14
Überreicht von PIEF Network (Ranjan Solomon) mit der Bitte, diese Information unter möglichst vielen Gruppen der Zivilgesellschaft zu verbreiten

Zum Abschluss des XXV. Arabischen Gipfels
Die Staatschefs der Arabischen Liga haben heute, 26.03.14,  in ihrer Resolution zum Ende des XXV. Arabischen Gipfels die Forderung Israels, als jüdischer Staat anerkannt zu werden, aus Rücksicht auf die palästinensische Position endgültig zurückgewiesen. Sie machen Israel "für die Hindernisse im Friedensprozess voll verantwortlich" und zeigten in Übereinstimmung mit der arabischen Friedensinitiative und internationalen Resolutionen ihre Unterstützung für einen unabhängigen Staat Palästina in den Grenzen von (vor) 1967 mit der Hauptstadt Ost-Jerusalem. Sie verurteilten die Maßnahmen Israels für einen demografischen Wandel in Ost-Jerusalem sowie seine Politik des Baus und der Erweiterung von Siedlungen in den besetzten Gebieten. Sie forderten Respekt vor der palästinensischen Autonomiebehörde und bestanden auf einer Versöhnung von Fatah und Hamas und der Bildung einer Einheitsregierung.

Was Syrien betrifft, verurteilte die Arabische Liga die "kollektiven Tötungen" durch die syrische Regierung und forderte die internationale Gemeinschaft auf, dem Blutbad in Syrien ein Ende zu setzen und eine politische Lösung entsprechend der Vereinbarung von Genf 1 zu finden. Sie wiederholten ihre "Solidarität mit dem syrischen Volk in seinen Forderungen nach Freiheit und Demokratie". Außerdem anerkannten sie die Syrische Nationale Koalition (CNFROS) als "legitime Repräsentantin des syrischen Volkes". Trotz dieser Anerkennung besetzt CNFROS zur Zeit den Sitz Syriens in den Arabischen Liga nicht. Seit die Arabische Liga 2012 die Teilnahme von Damaskus ausgesetzt hat, ist dieser Sitz leer. Der Präsident von CNFROS; Ahmed Yarba, bat gestern die arabischen Staaten, seiner Allianz zu erlauben, den Sitz Syriens bei der Arabischen Liga und die syrischen Botschaften in ihren Ländern zu übernehmen. Außerdem bat er um Waffen für die Rebellen.

Die zwei Tage des XXV. Arabischen Gipfels waren von Differenzen zwischen einigen arabischen Staaten gezeichnet, was zur Abwesenheit mehrerer Staatschefs geführt hat wie der des saudischen Königs Abdallah bin Abdelaziz. Übersetzung aus dem Spanischen, leicht gekürzt: K. Nebauer
Quelle: Palestina libre v. 26.03.14


Israelische Soldaten benützen Journalisten als menschliche Schutzschilde
Sonntag,  23.03.14  - Der Jourmalist Musa al-Shaer berichtete, dass israelische Soldaten am Tag zuvor ihn und zwei seiner Kollegen bei Zusammenstössen während ihrer Invasion in das Flüchtlingslager Aida bei Bethlehem festgehalten und als menschliche Schutzschilde benützt hätten. Die Soldaten hätten ihnen ihre Presseausweise abgenommen und sie keine Aufnahmen von den Zusammenstössen machen. Bei der Invasion in das Flüchtlingslager schossen die Soldaten Lärmgranaten und Tränengas ab. Nach palästinensischen Quellen haben israelische Soldaten vergangene Woche eine palästinensische Journalistin festgenmmen und an einen unbekannten Ort gebracht. Gewalt gegen palästinensische Journalisten haben seit dem vergangenen Jahr zugenommen. Übersetzung/gekürzt: K. Nebauer
Quelle: Palestina libre v. 24.03.14 

"Kriegsverbrechen und andere schwere Menschenrechtsverletzungen an Palästinensern"
Amnesty International v. 27.02.14 Gewalt gegen palästinensische Zivilisten
SZ v. 27.02.14 Amnesty wirft Israel Kriegsverbrechen vor
SZ v. 2702.14
«Die Häufigkeit und Dauer willkürlicher und herabwürdigender Gewalt gegen friedliche Demonstranten im Westjordanland durch israelische Soldaten und Polizisten und die ihnen gewährte Straflosigkeit lassen darauf schließen, dass es sich um eine von oben geplante Aktion handelt»
Spiegel v. 27.02.14 "Kaltschnäuzige Missachtung menschlichen Lebens"
Kriegsverbrechen an Palästinensern
Israels »grauenvolles Muster ungesetzlicher Tötungen«
Medico  International:  Israels Politik der Verdrängung geht unbeirrt weiter  Israels Regierung spricht über Frieden, tut jedoch alles, um das Leben der einfachen palästinensischen Bäuerinnen und Bauern im Jordantal zur Hölle zu machen. Angesichts der Schikanen gibt sich sogar das Rote Kreuz geschlagen.

Ansprache von Martin Schulz, Präsident des Europäischen Parlaments, am 12. Februar 2014 vor der Knesset in Jerusalem

Inszenierter Skandal. Nach Schulz-Rede in der Knesset Kommentar von Moshe Zuckermann

Heute noch so aktuell wie früher
Die Welt v. 27.10.09:
Israel soll Palästina benötigtes Wasser vorenthalten 
Die Wassernutzung Israels wird von Amnesty Interrnational scharf kritisiert. Einem Bericht zur Folge verwehren sie den Palästinensern lebenswichtiges Trinkwasser, führen große Mengen Grundwasser aus dem Westjordanland ab und machen es durch Preiserhöhungen zum Luxusgut. 
>>>
Clemens MesserschmidtIn Ramallah fällt mehr Regen als in London, doch die Palästinenser sitzen auf dem Trockenen. Das ist von Israel gewollt.   (SZ,  AUSSENANSICHT v. 10.3.14)
"Warum ein Israeli täglich im Schnitt 70 Liter Wasser verbrauchen könne, ein Palästinenser gerademal 17"

Der Hydrogeologe Clemens Messerschmid lebt und arbeitet seit 17 Jahren in den besetzten palästinensischen Gebieten, vornehmlich der West Bank. Neben seiner Tätigkeit in lokalen und internationalen Projekten zur Erkundung, Erschließung und Nutzung der örtlichen Grundwasser-Ressourcen, arbeitet er auch in der Projektplanung und Evaluierung.


Clemens Messerschmid: Das Verhältnis des Wasserverbrauchs zwischen den Palästinensern und den israelischen Siedlern beträgt 1 zu 81. Deshalb verwundert es nicht, dass das Agieren der israelischen Behörden als Hydro-Apartheid kritisiert wird.

Bei einer oberflächlichen Betrachtungsweise werde der Wasserkonflikt zwischen Israel und Palästina meistens auf einen natürlichen Wassermangel zurückgeführt. Dem sei aber keineswegs so, erläuterte Messerschmid. So fallen in Ramallah in der Westbank im Jahresdurchschnitt 619 Millimeter Niederschlag pro Quadratmeter. Zum Vergleich: In London sind es 596 Millimeter und im Land Brandenburg im Durchschnitt 550 Millimeter. „Fehlendes Wasser ist also nicht das Problem, sondern der Zugang der Palästinenser zu ausreichend Trinkwasser“, so Clemens Messerschmid.

Seit 1967 liegen alle Wasserbefugnisse in den besetzten Gebieten in den Händen von Militärkommandeuren. Für jegliche Arbeiten – auch im Bereich der Wasserversorgung – benötigen die Palästinenser einen Permit (Erlaubnis). Und selbst seit Beginn des Friedensprozess im Jahr 1993 (Oslo I) hat sich die Wasserversorgung verschlechtert. Das verfügbare Trinkwasser für die Palästinenser ging seit dem um rund 20 Millionen Kubikmeter zurück.


Um das Problem zu lösen, sei auch Solidarität von außen notwendig, ist sich Clemens Messerschmid sicher. Doch die Signale, die die deutsche Bundesregierung sendet, vernebeln die Problemlage eher. Auf eine entsprechende parlamentarischen Anfrage der Linksfraktion antwortete Entwicklungshilfe-Minister Dirk Niebel: „Angesichts insgesamt knapper Wasserreserven liegt der Schwerpunkt auf Reduzierung von Wasserverlusten im Leitungssystem und effizienterer Wassernutzung anstelle von zusätzlicher Rohwasserentnahme aus knappen, bereits übernutzten Grundwasserressourcen.“

Vor dem Hintergrund, dass es in rund einem Drittel der Gemeinden der besetzten Gebieten überhaupt kein Leistungsnetz gibt, sei das Argument von der „Reduzierung von Wasserverlusten im Leitungssystem“ einfach nur zynisch, so der Hydrologe. Dagegen helfe nur Öffentlichkeit herzustellen und auf die tatsächliche Situation hinzuweisen. Ob mit seinen Vorträgen oder mit seiner Tätigkeit als Hydrologe in der Westbank verfolgt Clemens Messerschmid ein Ziel: Auch für die Menschen in der Westbank und den anderen besetzten palästinensischen Gebieten muss ausreichend Wasser ein Menschenrecht sein. Eine Zusammenfassung  aus  Lokiweb v. 22.04.2013

Wasserknappheit im Gazastreifen verschärft sich
Das Bevölkerungswachstum von 3,5%, die Kontaminierung und Austrocknung der unterirdischen Wasserressourcen durch Israel sowie der Rückgang der Niederschläge in dieser Zone haben zu einer humanitären Krise geführt. Deshalb hat die EU gemeinsam mit UNICEF ein Projekt für den Bau einer Wasser-Entsalzungsanlage begonnen, das 75.000 Menschen mit sauberem Trinkwasser versorgen soll. Karin Nebauer
Quelle: Palästina libre v. 21.03.14



Weitere Beiträge in diesem Zusammenhang:

Martin Schulz und die Verschiebung des Wasserdiskurses
Der Kern des Israelisch-palästinensischen Wasserdiskurses ist eigentlich der Diskurs um palästinensische Wasserrechte – oder sollte es zumindest sein. Während die politische Klasse in Deutschland in Theorie und Praxis immer mehr darum bemüht ist von diesem abzulenken und ihn durch Diskurse über den Segen von Kooperation, Abwehr von neutralen Umweltbelastungen, technisch-administrativen Fragen der Wasserbewirtschaftung oder ökonomischen Vorstössen von Schuldenbremse, über Wasser als Ware bis hin zu schleichender Privatisierung zu ersetzen, sind es dankenswerter Weise immer mal wieder die Israelischen Hardliner, die sich zielgenau an der Kernfrage getroffen fühlen und auf diese re-fokussieren.  >>>

Englisch   Israel destroying emergency shelters of home demolition victims, says Red Cross

Das Internationale Komitee des Roten Kreuzes (ICRC) hat vorläufig die Verteilung von Zelten  und Material für Unterkunft für palästinensische Opfer von israelischen  Hauszerstörungen  in der besetzten Westbank (Jordantal) eingestellt, weil die israelischen Besatzungskräfte diese gewöhnlich auch zerstören und konfiszieren. John Martin Larsen ICRC-Sprecher für Israel und die besetzten Gebiete sagte der Electronic Intifada am Telefon, dass seine Organisation  die durch Israel obdachlos gemachten weiter versorgen will mit Notvorräten, einschließlich Hygiene Kits, Küchengarnitur und Matratzen für die, die von Israel heimatlos gemacht wurden.

Leider sind wir im Augenblick nicht in der Lage, Baumaterial für Hütten und Zelte an die, die von Hauszerstörungen im Jordantal betroffen sind , zu verteilen. Wir sehen seit Anfang 2013 ein Schema an Hindernissen und Konfiszierungen  dieser Zelte und des Materials“, erklärt Larsen. Er sagte, dass die israelischen Behörden verantwortlich für die Konfiszierung und Zerstörung waren. Das ICRC hatte auf 16 Hauszerstörungen reagiert, wobei etwa 70 Haushalte  seit Anfang 2013 betroffen waren.Die israelischen Behörden hatten außerdem  das Material für Notunterkünfte  zerstört oder konfisziert und damit 30 Haushalte mit 200 Personen  in Not gebracht. Wir sind in ständigem Dialog mit Israels Behörden wegen dieser und anderer Dinge, die mit der Verantwortung des Besatzers zu tun haben,“ sagte Larsen weiter. Nach dem Völkerrecht liegt es in der Verantwortung des Besatzers  Menschen in Not schnell und ungehindert zu helfen. Nach dem  internationalen humanitären Recht ist es verboten, Privatbesitz zu konfiszieren und zu zerstören. Larsen sagte, dass der Palästinensische Rote Halbmond angekündigt hat, er würde weiter  palästinensische Opfer  israelischer Hauszerstörung mit Material versorgen. Er sagte noch, er hoffe, dass ICRC so bald wie möglich wieder Zelte verteilen kann. (dt. Übers. Ellen Rohlfs)

Englisch  120 Palm Trees Uprooted Near Jericho
120  Palmen bei Jericho ausgerissen
Israelisches Militär riss am Donnerstag etwa 120 Palmen in Al-Zubeidat, nördlich von Jericho aus. Hasan Al-Jami, der Landbesitzer, sagte, dass israelische Bulldozer in den frühen Morgenstunden kamen und das Land  umgruben und  rund 120 Palmen unter dem Vorwand ausrissen, sie wären in Zone C gepflanzt, das voll unter israelischer Kontrolle stünde. Er fügte noch hinzu, dass die Aktion seine Bemühungen sabotiere, die er in den letzten zehn Jahren einsetzte, um sein Farmland wieder zu gewinnen und hat nun aber seine Hoffnungen zerstreut, ein Projekt auf seinem Land aufzubauen, das den Lebensunterhalt sichert. Er betonte, er wolle  sein Land weiter bebauen, trotz all der israelischen Maßnahmen. (dt. Ellen Rohlfs)

Was unter anderem in den letzten Tagen passierte:

·       150 Ölbäume bei El Khader-bei Bethlehem zerstört 

( Seit 1967    800 000 Olivenbäume in der Westbank zerstört, das betrifft 80 000 Familien)

·       5 Palästineser in Nablus gekidnappt  

·       3 Fischer  im nördlichen Gaza Küstenwasser gekidnappt

·       4 Luftangriffe auf den Gazastreifen;       

·       Siedler zerstören Reifen von 16 Fahrzeugen

·       Soldaten kidnappen 5 Kinder in Jerusalem. 

·       Alte Frau verletzt und ihren Sohn und Enkel in Jerus. verhaftet

·       Fotograf verletzt    (Quelle: Palästina-Portal) -  

·       Angriff israelischer Soldaten auf Beerdigung in Beit Umma

·       Israel zerstört  Farmland mit Wintersaat von 3 Familien bei Yatta/Hebron

·       Schwer kranke pakästinensische Gefangene im israelischen Gefängnis erhalten keine medizinische Hilfe

(aus verschiedenen Quellen über Pater R. F.)


Festnahme eines palästinensischen KindesIsraelische Soldaten nehmen 16 Palästinenser fest, darunter sieben Kinder
Agenten des Shin und schwer bewaffnete Soldaten stürmten ein palästinensisches Haus in Silwan/Ostjerusalem und nahmen den Vater und seine 5 minderjährigen Söhne auf das Kommissariat in Qisleh zum Verhör mit. Zwei der Söhne, 12 und 13 Jahre alt, wurden brutal geschlagen, ebenso die Großmutter, die gegen die Festnahme Widerstand leisten wollte. Ein Offizier  schloss die Haustüre mit Gewalt und klemmte die Hand der Großmutter ein; sie mußte im Krankenhaus behandelt werden.  Die Familie bat, ihre Namen nicht zu veröffentlichen.
Weitere Festnahmen:

Im Dorf Anin, westlich von Jenin, nahmen israelische Soldaten am Dienstag abend zwei Jungen fest, Hamid und Karam Issa Issa, als sie mit ihren Schafen auf ihren Feldern nahe der Apartheidmauer gingen und brachten sie zu einem Militärposten in der Mauer, wo sie unter Anwendung von Gewalt verhört wurden.

In Hebron wurde ein palästinensisches Kind und vier (erwachsene) Pal. festgenommen; in Bethlehem nahmen Soldaten 2 junge Palästinenser fest, brachten sie an einen unbekannten Ort und ebneten verschiedene Grundstücke ein. Der 25-j. Farouk Moussa, Student der pal. Universität An-Najah, wurde vorgeladen und verhaftet, weil er in der Nähe der jüd. Siedlung Shavei Shomron vorbeigegangen sei und damit die Sicherheit der Siedler gefährdet habe.

In Ostjer. wurde der 14-j. Ahmed Abu Rumi, der eine Woche zuvor verhaftet worden war, gegen eine Kaution von 5.000 Shekel feigelassen. Seine Eltern mussten sich verpflichten ihn davon abzuhalten (über die Haft, Ü.) zu sprechen und sich mit seinen Freunden zu treffen. Die Familie sagte, Ahmed sei nach einer schweren Gesundheitsstörung infolge psychologischer Folter beim Verhör im Russian Compound entlassen worden, die Familie habe ihn in das israelische Krankenhaus Hadassah Ein Karem gebracht. Man habe Ahmed unter anderem angedroht seinen Vater zu verhaften, wenn er nicht gestehe Steine geworfen zu haben. Übersetzung/Zusammenfassung: K. Nebauer
Quelle: Palestinian Information 


Palästinensische Krankenwagen am CheckpointKranken Palästinensern mit Dokumenten Einreise nach Israel verwehrt
70 kranke Palästinenser, die mit den notwendigen Dokumenten den Gazastreifen für eine medizinische Behandlung  in israelischen Krankenhäusern verlassen wollten, wurde die Einreise nach Israel verweigert, da auf den Dokumenten "Staat Palästina" stand. Nachdem Palästina bei der UNO als Beobachterstaat zugelassen worden ist, sind im vergangenen Dezember die Personaldokumente von Palästinensern mit diesem Zusatz versehen worden. Die zuständige palästinensische Behörde war nicht informiert worden. Ohne den Zusatz "Staat Palästina" würden Patienten mit sonst gültigen Dokumenten sofort abgefertigt. Zusammenfassung: K. Nebauer
Quelle: Palestine libre v. 12.02.14

Internationale Anerkennung eines Staates Palästina
Uno erkennt Palästina als Staat an


Schüsse im Bereich der Al-Aksa-MoscheeSchüsse auf Palästinenser in der Al-Aqsa-Moschee
Israelische Soldaten haben heute nach den Freitagsgebeten 20 Palästinenser in der Al-Aqsa-Moschee verletzt. Sie feuerten Tränengas, Blendgranaten und Gummi ummantelte Geschosse auf die Palästinenser ab. Nachdem eine Türe der Moschee geschlossen wurde, sprühten sie Pfefferspray in das Innere, wie der Wächter der Moschee berichtete. (Zusammenfassung, gekürzt: K. Nebauer)
Quelle: Palestina libre v. 07.02.14

entwurzelte Bäume palästinensischer BauernImmer wieder entwurzeln israelische Siedler die Olivenbäume palästinensischer Bauern
Palästinenser beklagen die Entwurzelung junger Olivenbäume in der letzten Woche in einer Gegend nördlich von Ramallah. Die Olivenbäume wurden vor drei Jahren in einem Projekt gepflanzt, das teilweise vom Internationalen Komitee des Roten Kreuzes finanziert wurde. Wie Ghassan Daghlas von der Nachrichtenagentur Ma´an News Agency und verantwortlich für die Beobachtung der Siedleraktivitäten berichtet, kamen die Täter aus der jüdischen Siedlung Shilo. (Zusammenfassung: K. Nebauer)
Quelle: Palestina libre v. 03.02.14
Siehe auch 
"Israelische Siedler fackeln palästinensische Olivenhaine ab"

HäuserzerstörungenDas Rote Kreuz liefert keine Zelte mehr an Palästinenser, weil Israel sie konfisziert
Das Internationale Komitee des Roten Kreuzes CICR  hat am Donnerstag, den 05.02.2014, gemeldet, dass es nach Hauszerstörungen keine Zelte mehr an Palästinenser ausliefert, weil Israel sie konfisziere. Jon Martin Larsen, ein Sprecher des CICR, sagte gegenüber AFP, als Konsequenz nach einer Reihe von Hindernissen und Konfiszierungen seit Anfang 2013 im Jordantal habe das Rote Kreuz die Verteilung von Zelten eingestellt. Es verteile aber weiterhin Taschen mit Hygieneartikeln, mit Kochgeschirr und Matratzen. Lokale humanitäre "Quellen" sagten, die Entscheidung des CICR sei ungewöhnlich. Laut B'Tselem wurden im Jordantal 27 Häuser zerstört, wodurch 147 Menschen obdachlos wurden. (Zusammenfassung: K. Nebauer)
Quelle: Palestina libre v. 06.02.14

von Israelis entwurzelte PalmenAm 08.02.14 entwurzelten israelische Siedler die Palmen palästinensischer Bauern
(Quelle: Palestinian Information Post)

Größeres Bild


Israels Militärdiktatur in der Westbank
Moshe Yaalon, israelischer Minister für militärische Angelegenheiten, weist die Bitte des UN-Generalsekretärs Ban Ki-moons zurück, die Einfuhr von mehr Grundprodukten und Baumaterial in den Gazastreifen zu erlauben! HispanTV v. 18.12.13

Der israelische Finanzminister Yair Lapid hat  auf der Notwendigkeit der Fortführung des Siedlungsbaus in den besetzten Gebieten bestanden und dies mit den (günstigeren) Wohnungspreisen für die jüdischen Siedler begründet. Palestina libre v.18.12.13

 
Deutsche Waffen für Israel sollen entdeckte Gasfelder u.a. vor dem Gazastreifen schützen
Zur Verteidigung der Gasfelder im Mittelmeer, die aber auch Ägypten, Palästina (Gazastreifen), Libanon und Zypern gehören. Die Seeblockade des Gazastreifens und die massive Reduzierung des Bereichs der Küstengewässer, in denen gefischt werden darf, soll ja auch diesen Grund haben. Zwei Zerstörer hat Berlin lt. verschiedener Pressemeldungen bereits für eine Milliarde Euro an Israel verkauft.
Handelsblatt v. 06.12.13 Mit den Booten sollen Offshore-Anlagen zur Gasförderung im Mittelmeer geschützt werden. Deutschland übernimmt einen Teil der Kosten.
 
Focus v. 07.12.13 Deutschland verkauft Israel Zerstörer mit Lenkwaffen
NTV v. 07.12.13
Liefert Deutschland Zerstörer an Israel?
NTV v. 09.12.13 Wettrüsten auf dem Mittelmeer
The Huffington Post Neuer Rüstungsdeal? Deutschland soll Israel Zerstörer mit Lenkwaffen verkauft haben

Frühere Meldungen in diesem Zusammenhang:
Die Welt v. 09.09.11 Beim Streit mit Israel geht es um Erdgas vor Gaza
EnglischIsrael’s War for Gaza’s Gas
Palästina heute v. 04.01.09 Gas vor Gaza. Was will Israel in / mit Gaza?
PressTV v. 19.07.13 ISRAEL – GAZA-Gasfeld – UN-Bericht – Israel blockiert nicht nur Gaza-Gasfeld-Entwicklung aber das Gasfeld wird ausgebeutet und gefährdet – 19.07.13 – PressTV -

Michel Chossudowski, Global Research, 08.01. 09
Die militärische Invasion israelischer Truppen in den Gazastreifen  hat einen direkten Zusammenhang mit der Kontrolle und dem Besitz der  strategischen Gasreserven vor der Küste.


Israelisches Militär und Siedler Seit an Seit
Israelische Kolonialsiedler attackieren  palästinensische Schulen
Etwa 20 jüdische Siedler der Siedlung Esh Kodesh warfen Steine gegen eine palästinensische Schule, zündeten 5 Autos von Lehrern an und entwurzelten Olivenbäume, wie Zeugen und der verantwortliche Palästinenser Ghasan Daghlas sagten. Sie sagten auch, israelisches Militär sei in die (palästinensische) Ortschaft gekommen, um die Feindseligkeiten zu beenden. Eine Sprecherin des israelischen Militärs sagte gegenüber AFP, der Vorfall würde untersucht. K. N.
Quelle: Palestina Libre v. 09.10.13
 

BildHaaretz v. 05.08.13 EnglischVideo / Palestinian boy upset by father's arrest garners international media attention
Border Police arrested Fadel Jaber, claiming he and his family had attacked police who were disconnecting their illegal water connection. >>>

<<< Sein Vater wird weggeschleppt:
Es war die heißeste Woche des Jahres. Fadel Jaber wollte einfach nur ein wenig Wasser für seine Familie haben. Doch Fadel lebt im besetzten Westjordanland. Dort hat die israelische Regierung die Wasserleitungen umgelegt, um Schwimmbecken für Siedler aufzufüllen, während die Wasserhähne für Palästinenser wie Fadel trockenlaufen.

Weil er Wasser holte, wurde Fadel von den israelischen Sicherheitskräften weggeschleppt. Sein 5-jähriger Sohn Khaled war untröstlich und schrie “baba, baba” während sein Vater weggerissen wurde. Für Palästinenser, die unter dem brutalen Kriegsrecht leben, ist dies der Alltag. Die Siedler haben ihnen ihr Land und ihr Wasser genommen und sie haben keine grundlegenden Menschenrechte. Doch nach jahrelanger Gewalt und Hoffnungslosigkeit, entsteht nun eine Bewegung unter den Palästinensern. Mit gewaltfreiem Widerstand wollen sie die Dinge erreichen, die alle Israelis bereits haben: Freiheit, Würde und einen eigenen Staat.  (Quelle:  Avaaz.org)

EnglischOne Palestinian child has been killed by Israel every 3 days for the past 13 years

Israelische Initiative zur Ausrottung der palästinensischen Identität im besetzten Palästina
Beamte des israelischen Unterrichtsministeriums haben den Gebrauch der arabischen Sprache in den 1948 eroberten palästinensischen Gebieten verboten. Sie verlangten von Lehrkräften und Erziehungspersonal, untereinander und mit den Schülern nicht arabisch zu sprechen. Rechtlich gesehen ist arabisch offizielle Sprache in den besetzten Gebieten. Hebräisch und Arabisch sind Teil des Unterrichtsprogramms in diesen Gebieten. (Übersetzung, gekürzt: K.N.)
Quelle: Palestina libre v. 15.07.13


SZ v. 12.07.13 Israelische Soldaten halten Fünfjährigen fest. Ein weinender Fünfjähriger, umringt von schwerbewaffneten Soldaten: Ein Video zeigt die israelischen Streitkräfte in Hebron, wie sie einen kleinen Jungen festhalten und abtransportieren - weil er Steine geworfen haben soll. Menschenrechtler erheben schwere Vorwürfe gegen die Armee.  Video

B'Tselem - The Israeli Information Center for Human Rights in the Occupied Territories:
EnglischVideo footage: Soldiers detain Palestinian five-year-old in Hebron
Der Vater des fünfjährigen Wadia, der mit seinem Kind am 9.7. von sieben Soldaten festgenommen wurde, berichtete gegenüber PressTV, dass er mehrere Stunden mit verbundenen Augen und Handfesseln mit seinem Kind festgehalten worden sei. Er sei geschlagen worden und man habe ihm eine Geldstrafe auferlegt für den Steinwurf seines 5-jährigen Kindes. Das Kind habe erklärt, es habe den Stein auf einen Hund werfen wollen. Der Stein habe aber das Auto eines Siedlers getroffen, worauf der Siedler ausgestiegen sei, das Kind an der Hand festgehalten und die Soldaten gerufen habe.  Zusammenfassung: K.N.
Quelle: Palestina libre v. 15.07.13
EnglischIsrael arrested 170 Jerusalemite children since the start of the year

Rabbiner gegen Israels PolitikRabbiner demonstrieren gegen Israels Politik
Mehr als tausend europäische Rabbiner demonstrierten am 04.07.2013 vor dem Sitz der EU in Brüssel, um öffentlich zu erklären, dass die israelische Regierung anti-zionistische Juden bekämpft. Sie kritisierten, dass die israelische Regierung sich des Judentums bediene, um seine expansionistischen Ziele in Palästina und anderen Orten der Region zu verfolgen. Sie benütze die Religion, um alle jungen Menschen zum Armeedienst zu verpflichten. Die Rabbiner lehnten jede israelische Politik ab, die auf Gewalt und Besatzung basiert und erklärten, sie seien unschuldig an der Politik Israels gegenüber Palästina, Iran, Syrien und gegenüber dem Widerstand.
Die Demonstranten forderten von der EU, sie als politische Flüchtlinge anzuerkennen, die wegen der Repression in einem religiös-politischen Krieg emigriert seien und verlangten, sich mit Entschiedenheit für ein Ende der Verletzungen der Rechte von Juden einzusetzen.
Auf Druck israelischer Lobby wurde das Ereignis in den Medien verschwiegen. Quelle: HispanTV v. 04.07.13,  zusammenfassung: K.N.

"Der Israelit", Zentralorgan für das orthodoxe Judentum:  
  • Antizionistische Manifestation in Brüssel
  • Manhattan/New York. Zehntausende amerikanischer Juden protestierten in Solidarität mit ihren Brüdern in Palästina gegen den geplanten zionistischen Zwangsmilitärdienst für Talmud-Studenten im sogenannten Staat "Israel".  >>>
Zentralorgan für das orthodoxe Judentum, "Der Israelit", schreibt am 23.06.13:  "Höchste Form der Unverschämtheit".  
Jüdischer Weltkongress tagte in Ungarn. Der orthodoxe Jude Reuven Israel Cabelmann im ZUERST!-Gespräch:
"Jeder, der die geringste Kritik an Israel übt - gleichgültig ob er sich links, rechts oder liberal versteht - wird als Antisemit diffamiert."

Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost e. V. 
Vortrag ausgefallen: Erfolg für einen “Privatmann” oder sein Eigentor?  Prof. Rolf Verleger
am 20.05.13

SPD-Wald auf geraubtem Land
SPD sammelt Spenden für einen Wald im Negev zum 65. Geburtstag des Staates Israel im Jahr 2013
Bäume zum Geburtstag !?
Für Alle in der SPD und anderswo, die es immer noch nicht begreifen wollen:
"Spenden für Kolonialismus und Apartheid - Die Grünwaschung von Vertreibung und Enteignung durch den Jüdischen Nationalfonds JNF/KKL

Kontakt zur SPD-Bundestagsfraktion
Protestschreiben an den Parteivorstand der SPD
Stellungnahme DPG & PGD

Der Jüdische Nationalfonds (JNF) im Jordantal: Kolonisierung heute

Die Jüdische Stimme hat den Protestbrief des „Palästinakomitee Stuttgart”: 

„Landraub und ethnische Säuberung durch den JNF im Schatten deutscher Bäume“
Offener Brief an die UnterstützerInnen des „Waldes der deutschen Länder“ im Negev


Jüdische Stimme für gerechten Frieden

Mit großer Enttäuschung hat die "Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost" vom Beschluss der SPD erfahren, eine Spendenkampagne zugunsten des Jüdischen Nationalfonds (JNF)/ "Keren Kajemet le Jisrael" (KKL) zu starten, welche dazu beitragen soll, in der Negev-Wüste einen "Wald der SPD" zu pflanzen.

Annahar v. 01.05.13:  Zum wiederholten Male bietet die Arabische Liga ein Friedensabkommen mit Israel an.  Verhandlungen über möglichen Gebietsaustausch zwischen Palestinensern und Israelis sind nicht auszuschließen. US-Außenminister Kerry wie auch Israel sollen das Angebot begrüßt haben. Hierzu auch Haaretz v. 01.05.13


EnglischIn the Name of Oppression: Two Babies at Checkpoint
Zwei palӓstinensische Babies am israelischen Kontrollpunkt

Als Mitglied der israelischen Gruppe Machsomwatch steht Tamar Fleishman jede Woche an den israelischen Checkpunkten zwischen Jerusalem und Ramallah und dokumentiert das Verhalten der israelischen Soldaten gegenüber den Palӓstinensern.
 >>>

Palästinensische Schulkinder Angriffsziel israelischer Siedler
Wie die jordanische staatliche Nachrichtenagentur Petra berichtete, hat ein israelischer Siedler nach Angaben des Schuldirektors, Saed Sabah, ein 7-j. palästinensisches Kind auf seinem Schulweg in Abu Dis offensichtlich absichtlich angefahren und verletzt. Als die Sanitäter einer israelischen Ambulanz hörten, dass es sich um ein palästinensisches Kind handelte, weigerten sie sich, das Kind in ein Krankenhaus zu bringen. Palästinensische Büger brachten das Kind dann in das Krankenhaus Al-Maqasid. Der Schuldirektor sagte auch, in dieser Gegend würden Siedler immer wieder Schüler angreifen. Übersetzung, Zusammenfassung: K. N.
Quelle:  Palestina libre v. 14.01.13

Nach einem Angriff von israelischen Militärs fürchten sich palästinensische Kinder wieder in die Schule zu gehen. Israelische Soldaten warfen Lärmgranaten und Tränengas in Schulhof.  >>>
.
Verzweifelte palästinensische BäuerinIsraelische Siedler fackeln palästinensische Olivenhaine ab Hispantv.com
Israelische Siedler fackeln diese Woche dutzende Ölbäume ab, um die Einkünfte der palästinensischen Bauern zu dezimieren. Wie die lokalen Bauern berichten, haben israelische Siedler heute an verschiedenen Orten gleichzeitig Feuer an Olivenhaine gelegt. Die Sicherheitsbeamten weisen auf Grund der Beweise darauf hin, dass die Feuer von den Bewohnern der benachbarten Siedlung Ee-Lai gelegt worden sind. Es muss auch noch gesagt werden, dass der Bürgermeister von Ramallah, Faraj al-Naassaneh, am Mittwoch darüber informiert hat, dass israelische Siedler nordwestlich des Dorfes al-Mughayyir im NW von Ramallah 138 Ölbäume entwurzelt hatten. Israelische Siedler greifen, normalerweise bewaffnet, die Dörfer und das Land der Palästinenser an und legen Feuer an Ölbäume und anderen Besitz der Palästinenser im Westjordanland. Die Regierung von Tel Aviv schaut jedoch immer auf die Seite und nimmt so gut wie nie Angreifer fest. Die Organisation der Vereinten Nationen (UNO) und die meisten Staaten beurteilen den Bau israelischer Siedlungen als illegal, auch die Genfer Konvention verbietet ihn. Mehr als eine halbe Million Israelis leben seit der Besetzung der palästinensischen Gebiete 1967 in etwa 120 illegal errichteten Siedlungen im Westjordanland und Ostjerusalem (al-Quds). Aus dem Spanischen übersetzt von K. Nebauer (Quelle: Palestina libre v. 13.10.12 )

Ashrawi bittet Diplomaten, die Olivenernte zu schützen -   Jährlich, zur Olivenernte in Palästina, greifen extremistische Siedler Landwirte in der Westbank an und vernichten im großen Umfang Olivenbäume. Mehr dazu

Video:  Israelische Soldaten feuern Tränengas auf palästinensische Familien, die auf ihrem eigenen Grund in den Hügeln von Hebron Oliven ernten
Video:  Israeli Settlers stealing olives in Hebron.  Israelische Siedler rauben die Olivenernte der Plästinensischen Bauern und zerstören die Bäume
Video:  Israelische Siedler entwurzeln mehr als hundert Ölbäume in al-Mughayer im Westjordanland.  

Krebskrankes Kind in GazaZunahme von Krebserkrankungen im Gazastreifen infolge Einsatz chemischer Substanzen durch die israelische Armee Hispantv.com
Der Direktor des Programmes Hilfe und Hoffnung für Krebskranke, Iman Shannon, hat erklärt, der Einsatz gefährlicher chemischer Substanzen bei den militärischen Operationen Israels gegen den Gazastreifen habe eine Zunamhe von Krebserkrankungen zur Folge ... Shannon sagte auch, dass bis jetzt 11.000 Palästinenser an Krebs erkrankt seien, eine unbekannte Zahl von Erkrankten sei allerdings noch nicht in den Listen des Gesundheitsministeriums ... erfasst. Laut Gesundheitsministerium ... verwendet das israelische Regime bei seinen Angriffen chemische Substanzen, die international verboten sind. Das Auftreten schwerer Verletzungen, ohne dass in den Leichen der verstorbenen Märtyrer oder bei den Verletzten eine Kugel oder Metallsplitter gefunden werden, ist ein Beweis für den Einsatz chemischer Substanzen durch die israelische Besatzungsmacht, wie das Gesundheitsministerium versicherte. Abgesehen von solchen brutalen Maßnahmen leiden die Bewohner des Gazastreifens unter der israelischen Blockade, die sie an der Ausübung ihrer wichtigsten Rechte hindert, wie des Rechte auf Arbeit, Gesundheit und Bildung.  Aus dem Spanischen übersetzt und gekürzt von K. Nebauer
Quelle: Palestina libre v. 03.10.12 


Missbildungen bei Neugeborenen als späte Folgen des Überfalls auf Gaza
Neue Studie findet im Gazastreifen enge Zusammenhänge zwischen angeborenen Missbildungen bei Neugeborenen und der Exposition der Eltern mit Weißem Phosphor. Zum Bericht

Tausende Bewohner von Hebron umgesiedelt: UNO äußert sich alarmiert über schwierige Lebensbedingungen der Palästinenser. Zum Bericht

Klage gegen Israelis unmöglich!
Neues Gesetz: Palästinenser können nicht gegen Israelis klagen
Hispantv.com
Die israelische Regierung verbietet den Palästinensern mit einem neuen Gesetz, vor israelischen Gerichten Klage gegen Israelis einzureichen. Wie die israelische Tageszeitung Haaretz berichtet, wurde das neue Gesetz von Justizminister Yaakov Neeman unterstützt. Das neue Gesetz, das Anfang September in Kraft treten wird, schränkt das Recht der Palästinenser und der Immigranten ein, Klagen gegen israelische Staatsbürger einzureichen. Mit anderen Worten, Palästinenser haben kein Recht (z.B.) im Fall, dass sie (bei den Angriffen des israelischen Militärs in den besetzten palästinensischen Gebieten), verletzt werden, irgendeine Klage bei den israelischen Gerichten einzureichen. Laut Haaretz richten sich die Artikel dieses Gesetzes gegen Palästinenser, die Schadensersatzansprüche gegen die Besatzungsarmee des israelischen Regimes geltend machen wollen. Jedes Jahr werden hunderte von Palästinensern verfasste Klagen bei den israelischen Gerichten eingereicht, wo die Frage von Menschenrechtsverletzungen durch die israelische Truppen in den besetzten palästinensischen Gebieten aufgeworfen wird. Die palästinensischen Behörden und die internationale Gemeinschaft haben wiederholt ihre Stimme erhoben, um die Feindseligkeiten des israelischen Regimes gegen die Palästinenser zu verurteilen. Aus dem Spanischen übersetzt von K. Nebauer

Quelle: Palestina libre v. 06.08.12

Acht palästinensische Dörfer im Jordantal werden dem Erdboden gleich gemacht, weil sie angeblich "illegal in einer Feuerzone errichtet sind".
Quelle: Palestina Libre v. 06.08.12


Wie Deutschland die Atommacht Israel aufrüstet
Die deutsche Atom-Lüge.
"Jetzt ist es raus: Der SPIEGEL hat enthüllt, dass Deutschland an der atomaren Aufrüstung im Nahen Osten eine Mitschuld trägt. Das ist ein gutes Geschäft, aber schlechte Politik - denn sie gefährdet die Sicherheit der gesamten Region."  (Spiegel v. 04.06.12)

Israel bestückt U-Boote aus Deutschland mit Atomwaffen  
"Nach SPIEGEL-Informationen ist Kanzlerin Angela Merkel den Israelis weit entgegengekommen: Berlin übernimmt nicht nur mit 135 Millionen Euro ein Drittel der Kosten, sondern stundet auch den israelischen Anteil bis 2015"  (Spiegel v. 03.06.12)

"...Der deutsche Literaturnobelpreisträger Günter Grass hatte Anfang April mit dem israelkritischen Gedicht "Was gesagt werden muss" für heftige Diskussionen gesorgt. Darin schrieb er, Israel bedrohe als Atommacht den Weltfrieden und könne das iranische Volk mit einem Erstschlag auslöschen. Israel dürfe deshalb keine deutschen U-Boote mehr erhalten. Israel verbot Grass wegen seiner Äußerungen die Einreise."  SZ v. 03.06.12 

U-BootGroßzügiges Geschenk der Bundesregierung in Zeiten “knapper Kassen”
Israel hat jetzt das vierte in deutschen Werften gebaute und mit Atomraketen mit einer Reichweite von bis 1.500 km bestückbare U-Boot der Klasse "Dolphin AIP" erhalten. Es wurde im Hafen von Kiel auf den Namen "Tanin" (hebr. Alligator) getauft. Israel zahlt dafür nur zwei Drittel des Preises, ein Drittel geht zu Lasten des deutschen Steuerzahlers. Die ersten drei U-Boote lieferte Deutschland 1998 und 2000 an Israel; laut israelischen Presseberichten wurden die ersten beiden U-Boote von Deutschland geschenkt. K. Nebauer, Quelle: Palestina Libre v. 04.05.12

Siehe auch:  Ehud Barak zum Waffeneinkauf in Berlin – Netanjahu dankt Merkel
 
Israel zerstört ein palästinensisches soziales Zentrum, das mit spanischer Hilfe gebaut worden ist.
Salam Shalom Arbeitskreis Palästina-Israel e.V. setzt sich für einen gerechten Frieden für die Menschen im Nahen Osten ein.