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Gerechtigkeit ist der Weg zum Frieden


Alltag in Palästina
Höre, Israel!  Von Erich Fried
Als wir verfolgt wurden,
war ich einer von euch.
Wie kann ich das bleiben,
wenn ihr Verfolger werdet?

Eure Sehnsucht war,
wie die anderen Völker zu werden
die euch mordeten.
Nun seid ihr geworden wie sie.

Ihr habt überlebt
die zu euch grausam waren.
Lebt ihre Grausamkeit
in euch jetzt weiter?

Den Geschlagenen habt ihr befohlen:
»Zieht eure Schuhe aus«.
Wie den Sündenbock habt ihr sie

Eine Botschaft von Schulmädchen aus Gaza an die Welt
Julie Webb-Pullman/Havanatimes.org

Heute war ich in der Mädchenvolksschule Haifa "B" in Khan Yunis, Gaza. Vor 3 Jahren und 2 Tagen wurde ihre Welt durch die Operation Gegossenes Blei zerbrochen, die israelische Offensive, die an ihrem ersten Prüfungstag begann und in der jedes Mädchen dieser Schule einen Familienangehörigen, einen Freund, einen Nachbarn, einen Arm oder ein Bein – und seine Ruhe – verlor.
Heute möchten sie mir – und der Welt – ihre Geschichte erzählen.
"Wir möchten eine Geschichte erzählen über ein Haus mit zerbrochenen Laternen
Über ein einsames Feld und seine Früchte, die nicht geerntet wurden
Über ein Picknick, an dem sich niemand freuen konnte
Über ein Baby, das nicht älter wurde
Über ein Feuer, das einen Jungen zu Asche machte
Über eine Aula ohne Schüler
Über einen Ball, mit dem nicht gespielt wurde
Über einen Geist, der nicht gebrochen werden kann
und über eine eigensinnige Fahne, die sich weigert, schlaff herunter zu hängen"
  aus dem Spanischen übersetzt von K. Nebauer
Fotos im Quellentext
UN-Beobachter beschuldigt Israel der Gewalt gegen Kinder
Die Situation gefangener palästinensischer Kinder im besetzten Ostjerusalem

Europäisches Komitee für Menschenrechte Sergio Tapia meldet: mehr als 50.000 tote palästinensische Kinder durch die Schuld Israels


Über 800 Kinder von Militärgericht verurteilt  
In den vergangenen sechs Jahren hat Israel mehr als 800 minderjährige Palästinenser vor das Militärgericht gestellt und verurteilt. Menschenrechtler kritisieren das "rechtswidrige Vorgehen".

Englisch Untersuchung über Menschenrechtsverletzung durch israelisches  Militär an palästinensischen Minderjährigen

Siedlerterror  als probates Mittel zur ethnischen Säuberung

New report highlights violations of children's rights in East Jerusalem
 Englisch We encourage you to watch the video and read the full report which contains personal testimonies and highlights alarming trends. MECA is continuing to work with Madaa Center to provide safe places for children to play in the Silwan neighborhood of East Jerusalem.

The Children’s Court at Camp Ofer  Englisch
In den letzten 10 Jahren haben die israelischen Streitkräfte mindestens 255 palästinensische Minderjährige durch einen Schuss in den Kopf getötet. Schüsse in den Kopf  von CounterPunch/Alison Weir

"Ungerechtigkeit an irgendeinem Ort bedroht die Gerechtigkeit an jedem anderen." Martin Luther King, aus der Schrift »Warum wir nicht warten können«
Wir, der SALAM SHALOM Arbeitskreis Palästina–Israel e.V., sehen unsere vordringliche Aufgabe darin, seriöse Informationen und sachgerechte Analysen zum Thema Palästina/Israel zugänglich zu machen. Wir möchten einen allgemeinen Lernprozess in Gang bringen helfen, der die Menschen immer besser befähigt, in unserer Gesellschaft den Mund aufzumachen und mit der nötigen Sachkenntnis und Unbefangenheit für die Respektierung von Menschenrecht und Völkerrecht in Palästina und Israel einzutreten und so zu dem längst fälligen Bewusstseinswandel in unserem Lande beizutragen. Im Rahmen unserer aktuellen Veranstaltungsreihe „ISRAEL – Mythos und Wirklichkeit" soll mit Hilfe von ausgewiesenen Fachleuten das gängige Israelbild anhand überprüfbarer Fakten entmythologisiert und korrigiert werden. Mit dieser unabhängigen politischen Bildungsarbeit zu dem zentralen Thema Nahost erfüllen wir eine notwendige Aufgabe in der Zivilgesellschaft.   Für einen gerechten Frieden, zum Selbstverständnis des Vereins
Ilan Pappe:  Sie tauchen mitten in der Nacht auf, wenn die Kinder tief schlafen und vielleicht von einem besseren Leben träumen. Mit verbundenen Augen, geknebelt und gefesselt werden die Kinder auf Lastwagen verladen und am selben Morgen in das Lager Offer, Abteilung Nr. 2 des Militärgerichtshofes gebracht, auch bekannt als Kinderabteilung.  Weiter lesen
SALAM SHALOM  Arbeitskreis Palästina-Israel e.V.  ist Mitglied des Deutschen Koordinationskreises Palästina Israel (KoPI), eines bundesweiten Zusammenschlusses verschiedener deutscher Organisationen, Vereine und Gruppen. Ziel ist es, durch Bündelung der Kräfte der Arbeit für einen gerechten Frieden in Palästina und Israel zu größerer Wirksamkeit zu verhelfen.
Dem Koordinationskreis gehören u.a. an:
Deutsch-palästinensische Gesellschaft e.V.
Pax Christi
Flüchtlingskinder im Libanon e.V
Ärzte gegen den Atomkrieg IPPNW
Palästinensische Gemeinde Deutschland
Attac AG Globalisierung und Krieg
Internationaler Versöhnungsbund
Frauen in Schwarz München.
KoPI unterstützt die weltweite Boykott-Kampagne, durch die Israel - wie seinerzeit das Apartheid-Regime in Südafrika - zur Beendigung seiner völkerrechtswidrigen Politik gezwungen werden soll. Das Kürzel dafür ist: B D S, das bedeutet Boykott, Desinvestition/Investitionsentzug, Sanktionen.  Eckhard Lenner
Ausführliche Informationen zu BDS
Salam Shalom Arbeitskreis Palästina-Israel e.V. setzt sich für einen gerechten Frieden für die Menschen im Nahen Osten ein.
Der arabische (er gilt für Christen und Moslems)  und der jüdische Friedensgruß verweist auf unser Ziel – einen gerechten Frieden zu erreichen für die gepeinigten Menschen in dieser Region. Dass die Würde des Menschen unantastbar ist, muss eine Selbstverständlichkeit werden und auch die Worte der israelischen Unabhängigkeitserklärung, dass soziale und politische Gleichberechtigung verbürgt wird, ohne Unterschied von Religion, Rasse oder Geschlecht.
Dazu bedarf es Menschen, die guten Willens sind und die gibt es auf  palästinensischer wie auf  israelischer Seite. Wir laden sie ein, um uns und  jeden Interessierten zu informieren über die tatsächliche Lage und anschließende persönliche Gespräche sind uns wichtig.
Denn nur so glauben wir, Mauern in den Köpfen niederreißen zu können. Eine Hoffnung, die der Weltkirchenrat im sog. Ammanaufruf hegt und die Papst Benedikt XVI. in seiner Predigt in Bethlehem zum Ausdruck gebracht hat.