Gerechtigkeit
ist der Weg zum
Frieden
| Alltag
in Palästina |
Höre,
Israel! Von Erich Fried
Als wir verfolgt wurden,
war ich
einer von euch.
Wie kann ich das bleiben,
wenn ihr Verfolger
werdet?
Eure
Sehnsucht war,
wie die anderen Völker zu
werden
die euch mordeten.
Nun seid ihr geworden wie sie.
Ihr
habt überlebt
die zu euch grausam waren.
Lebt ihre
Grausamkeit
in euch jetzt weiter?
Den
Geschlagenen habt ihr
befohlen:
»Zieht eure Schuhe aus«.
Wie den Sündenbock habt
ihr sie
Eine
Botschaft von
Schulmädchen aus Gaza an die Welt
Julie
Webb-Pullman/Havanatimes.org
Heute war ich in der
Mädchenvolksschule Haifa "B" in Khan Yunis, Gaza. Vor 3
Jahren und 2 Tagen wurde ihre Welt durch die Operation Gegossenes
Blei zerbrochen, die israelische Offensive, die an ihrem ersten
Prüfungstag
begann und in der jedes Mädchen dieser Schule einen
Familienangehörigen, einen Freund, einen Nachbarn, einen Arm
oder
ein Bein – und seine Ruhe – verlor.
Heute möchten sie mir
–
und der Welt – ihre Geschichte erzählen.
"Wir
möchten eine
Geschichte erzählen über ein Haus mit zerbrochenen
Laternen
Über ein einsames Feld
und seine Früchte, die nicht geerntet wurden
Über ein Picknick, an dem
sich niemand freuen konnte
Über ein Baby, das nicht
älter wurde
Über ein Feuer, das einen
Jungen zu Asche machte
Über eine Aula ohne
Schüler
Über einen Ball, mit dem
nicht gespielt wurde
Über einen Geist, der
nicht gebrochen werden kann
und über eine
eigensinnige Fahne, die sich weigert, schlaff herunter zu
hängen"
aus
dem Spanischen übersetzt von K. Nebauer
Fotos im Quellentext
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| Wir,
der SALAM SHALOM
Arbeitskreis
Palästina–Israel e.V., sehen unsere vordringliche
Aufgabe darin, seriöse Informationen und sachgerechte Analysen
zum Thema Palästina/Israel zugänglich zu machen. Wir
möchten einen allgemeinen Lernprozess in Gang bringen helfen,
der die Menschen immer besser befähigt, in unserer
Gesellschaft den Mund aufzumachen und mit der nötigen
Sachkenntnis und Unbefangenheit für die Respektierung von
Menschenrecht und Völkerrecht in Palästina und Israel
einzutreten und so zu dem längst fälligen
Bewusstseinswandel in unserem Lande beizutragen. Im Rahmen unserer
aktuellen Veranstaltungsreihe „ISRAEL – Mythos und
Wirklichkeit" soll mit Hilfe von ausgewiesenen Fachleuten das
gängige Israelbild anhand überprüfbarer
Fakten entmythologisiert und korrigiert werden. Mit dieser
unabhängigen politischen Bildungsarbeit zu dem zentralen Thema
Nahost erfüllen wir eine notwendige Aufgabe in der
Zivilgesellschaft. Für einen gerechten Frieden, zum
Selbstverständnis
des Vereins |
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Ilan
Pappe:
Sie
tauchen mitten in der Nacht auf, wenn die Kinder tief schlafen und
vielleicht von einem besseren Leben träumen. Mit verbundenen
Augen,
geknebelt und gefesselt werden die Kinder auf Lastwagen verladen und
am selben Morgen in das Lager Offer, Abteilung Nr. 2 des
Militärgerichtshofes gebracht, auch bekannt als
Kinderabteilung. Weiter lesen
|
SALAM SHALOM Arbeitskreis
Palästina-Israel e.V. ist Mitglied des Deutschen
Koordinationskreises Palästina Israel (KoPI),
eines bundesweiten Zusammenschlusses verschiedener deutscher
Organisationen, Vereine und Gruppen. Ziel ist es, durch
Bündelung der Kräfte der Arbeit für einen
gerechten Frieden in Palästina und Israel zu
größerer Wirksamkeit zu verhelfen.
KoPI unterstützt
die weltweite Boykott-Kampagne, durch die Israel -
wie seinerzeit das Apartheid-Regime in Südafrika - zur
Beendigung seiner völkerrechtswidrigen Politik gezwungen
werden soll. Das Kürzel dafür ist: B D
S, das bedeutet Boykott, Desinvestition/Investitionsentzug,
Sanktionen. Eckhard Lenner
Ausführliche
Informationen zu BDS
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Salam
Shalom Arbeitskreis
Palästina-Israel e.V. setzt sich für einen gerechten
Frieden für die Menschen im Nahen Osten ein.
Der
arabische (er gilt für Christen und Moslems)
und der jüdische Friedensgruß
verweist auf
unser Ziel – einen gerechten Frieden zu erreichen
für die gepeinigten Menschen
in dieser Region. Dass die Würde des Menschen unantastbar ist,
muss eine
Selbstverständlichkeit werden und auch die Worte der
israelischen
Unabhängigkeitserklärung, dass soziale und politische
Gleichberechtigung
verbürgt wird, ohne Unterschied von Religion, Rasse oder
Geschlecht.
Dazu
bedarf es Menschen, die guten Willens sind und die gibt
es auf palästinensischer
wie auf israelischer
Seite. Wir laden sie ein, um uns
und jeden
Interessierten zu informieren
über die tatsächliche Lage und
anschließende persönliche Gespräche sind
uns
wichtig.
Denn
nur so glauben wir, Mauern in den Köpfen
niederreißen
zu können. Eine Hoffnung, die der Weltkirchenrat im sog.
Ammanaufruf hegt und
die Papst Benedikt XVI. in seiner Predigt in Bethlehem zum Ausdruck
gebracht
hat.
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